DE19940408A1 - Kabeltrenner - Google Patents
KabeltrennerInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen handbetätigten Kabeltrenner, der ein Paar von festen und beweglichen Griffen (1, 2) umfaßt, die miteinander in den oberen Seitenteilen hiervon verbunden sind, eine Feder (3), die die Paare von Griffen in expandierende Richtung beaufschlagt, ein festes Schneidblatt, das kontinuierlich im oberen Teil des festen Griffs angeordnet ist, ein sich drehendes Schneidblatt (5) mit einer Reihe von Zähnen, die auf seiner gewölbten Außenfläche ausgebildet sind und ein Grundendteil, der drehbar auf dem vorderen Endteil des festen Schneidblatts getragen wird, eine Rückhalteklaue (15), die drehbar im oberen Teil des festen Griffs (1) angeordnet und so ausgelegt ist, daß sie mit der Feder der Zahnreihe kämmt, eine Zuführungsklaue (13), die drehbar auf dem beweglichen Griff (2) gelagert und so ausgebildet ist, daß sie durch die Feder mit der Reihe von Zähnen kämmt, eine Schalteinrichtung zum Schalten des Bewegungsbereichs des beweglichen Griffs zwischen einer ersten Öffnungsstellung während des Verlaufs der Schneidbewegung und einer zweiten Öffnungsstellung während des Verlaufs der Freigabebewegung und ein Freigabehebel, der drehbar auf dem festen Griff ausgebildet ist, um die Rückhalteklaue und die Zuführungsklaue synchron von der Reihe von Zähnen gegen den oberen Teil des festen Griffs zurückzuziehen und die mit dem beweglichen Griff in Drehung versetzt wird. Die Schalteinrichtung wird so geschaltet, daß sie den beweglichen Griff in die zweite ...
Description
Die Erfindung betrifft einen handbetätigten Kabeltrenner bzw.
eine Kabelschneidvorrichtung, im folgenden Kabeltrenner genannt,
um verschiedene Kabel wie beispielsweise Drahtkabel, elektrische
Kabel, Verbindungsleitungen und Verstärkungsstäbe zu schneiden.
Zu den üblichen Kabeltrennern dieser Klasse gehört der in der
US-PS 5,218,768 beschriebene Kabeltrenner.
Der übliche Kabeltrenner, obwohl nicht spezifisch dargestellt,
ist so aufgebaut, daß ein Paar von Griffen miteinander in den
oberen Seitenteilen verbunden und in expandierender Richtung
durch die Federwirkung beaufschlagt werden, wobei einer des
Paares von Griffen als fester Griff, der andere als beweglicher
Griff (shaking handle) bezeichnet wird, wobei ein festes
Schneidblatt kontinuierlich im oberen Teil des festen Griffes
angeordnet wird und gleichzeitig der Grundendteil eines sich
drehenden Schneidblattes mit einer Reihe von Zähnen, die auf der
oberen gewölbten Außenfläche ausgebildet sind, drehbar auf dem
vorderen Ende des festen Schneidblattes gelagert sind und dreh
bar eine Rückhalteklaue im oberen Teil des festen Griffs ange
ordnet ist, wobei veranlaßt wird, daß die Rückhalteklaue durch
den Federbeaufschlagungsdruck mit der äußeren Reihe von Zähnen
des sich drehenden Schneidblatts zum Kämmen kommt, veranlaßt
wird, daß eine Zuführungsklaue drehbar auf dem beweglichen Griff
gelagert wird und in ähnlicher Weise veranlaßt wird, daß die
Zuführungsklaue durch den Beaufschlagungsfederdruck mit der
äußeren Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneidblattes zum
Kämmen kommt.
Beim tatsächlichen Einsatz des üblichen Kabeltrenners wird ein
Kabel als ein gegebenes Werkstück in einen freien Bereich einge
führt, der zwischen dem sich drehenden Schneidblatt und dem
festen Schneidblatt, wenn sie geöffnet sind, gebildet wird und
dann die freie Endteilseite des sich drehenden Schneidblatts in
Schließrichtung um den sich drehenden Träger, oben Schwenkpunkt
genannt, geführt wird, wodurch der Umfang des Kabels mit dem
sich drehenden Schneidblatt und dem festen Schneidblatt um
schlossen wird, anschließend das Paar von Griffen erfaßt wird
und eine Schließbewegung kontinuierlich auf den beweglichen
Griff ausgeübt wird. Jedes Mal dann, wenn eine Schließbewegung
auf den beweglichen Griff ausgeübt wird, muß das sich drehende
Schneidblatt weiter eine automatische Drehbewegung ausführen,
bis der freie erwähnte Bereich abnimmt und Null erreicht, und
zwar durch die Wirkungen des freien Gleitens und Schiebens, her
vorgerufen durch die Zuführungsklaue, die mit der anderen Reihe
von Zähnen des sich drehenden Schneidblattes kämmt. Als Ergebnis
wird das Kabel durch die Blatteile geschnitten, die längs den
sich gegenüberstehenden Kanten des sich drehenden Schneidblatts
und des festen Schneidblatts ausgebildet sind. Während des vor
beschriebenen Prozesses verhindert die Rückhalteklaue genauso
wie die Zuführungsklaue, daß das sich drehende Schneidblatt sich
rückwärts dreht, und zwar aufgrund der Wirkung des freien Glei
tens und Schiebens, ausgeübt auf die äußere Reihe von Zähnen des
sich drehenden Schneidblatts.
Das Aufheben des Eingriffs der Zuführungsklaue und der Rückhal
teklaue mit der äußeren Reihe von Zähnen des sich drehenden
Schneidblattes wird erreicht, indem versucht wird, den festen
Griff und den beweglichen Griff, bis sie parallel sind, zu
schließen und sie parallel zu halten und der bewegliche Griff
geöffnet wird, während in der Zwischenzeit die Rückhalteklaue in
Richtung eines Aufhebens des Eingriffs hiervon mit der äußeren
Reihe von Zähnen gegen den Federbeaufschlagungsdruck geöffnet
wird. Als Ergebnis bringt die Wirkung der Rückhalteklaue die
Zuführungsklaue in ähnlicher Weise in die Richtung eines Auf
hebens des Eingriffs hiervon mit der äußeren Reihe von Zähnen.
So wird das sich drehende Schneidblatt in die Lage versetzt,
frei in zwei entgegengesetzten Richtungen gedreht zu werden.
Die Arbeit des Schneidens eines variierenden Metallkabels wegen
der Wirksamkeit des Trenners und der Härte und des Durchmessers
des Kabels trifft oft auf unerwartete Schwierigkeiten insofern,
als das Drehen des Schneidblatts im Prozeß eine Schneidwirkung
zu erzeugen, versagen wird bei der weiteren Drehbewegung in
Schließrichtung trotz eines erheblichen Aufwands, um dem beweg
lichen Handgriff eine Schließbewegung zu erteilen. Der Kabel
trenner dieser Art erfordert daher eine Konstruktion, die in der
Lage ist, prompt mit dieser Störung fertig zu werden, nämlich,
eine Konstruktion, die in der Lage ist, das sich drehende
Schneidblatt in Öffnungsrichtung zu reversieren und damit eine
leichte Entfernung des störenden Kabels zu ermöglichen.
An sich müßte der übliche Kabeltrenner theoretisch diesem Erfor
dernis gerecht werden, weil das sich drehende Schneidblatt in
die Lage versetzt wird, sich rückwärts zu bewegen, indem der
Eingriff der Rückhalteklaue und der Zuführungsklaue mit der
äußeren Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneidblatts aufge
hoben wird.
Beim üblichen Kabeltrenner jedoch muß vor dem Aufheben des Ein
griffs der Rückhalteklaue und der Zuführungsklaue mit der äuße
ren Reihe von Zähnen ein Schließen des festen Handgriffs und des
beweglichen Handgriffs, bis Parallelität besteht, vorgenommen
werden. Wird der bewegliche Handgriff ungewollt im geöffneten
Zustand blockiert, dann kann der feste Griff und der bewegliche
Griff nicht mehr gegeneinander geschlossen werden. In diesem
Fall jedoch kann dem genannten Erfordernis nicht nachgekommen
werden, weil der Eingriff der Rückhalteklaue und der Zuführungs
klaue mit der äußeren Reihe von Zähnen des sich drehenden
Schneidblatts nicht aufgehoben werden kann.
Diese Erfindung, die auf der Erfassung dieser Probleme, wie sie
beim üblichen handbetätigten Kabeltrenner auftreten, beruht, hat
zur Aufgabe, einen neuen manuellen Kabeltrenner vorzusehen, der
die Rückhalteklaue und die Zuführungsklaue in die Lage versetzt,
einfach und verläßlich von der äußeren Reihe von Zähnen des sich
drehenden Schneidblatts zurückgezogen zu werden.
Erreicht wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch einen manuel
len Kabeltrenner, der umfaßt: ein Paar von festen und bewegli
chen Handgriffen, die miteinander in deren oberen Seiten ver
bunden sind; eine Feder zur Beaufschlagung des Paars von Hand
griffen in einer expandierenden Richtung; ein festes Schneid
blatt, das kontinuierlich in einem oberen Teil des festen Griffs
angeordnet ist; ein sich drehendes Schneidblatt mit einer Reihe
von Zähnen, die auf einer gewölbten Außenfläche hiervon ausge
bildet sind und über einen Grundendteil verfügen, der drehbar
auf einem vorderen Endteil des festen Schneidblatts getragen
ist; eine Rückhalteklaue, die drehbar in einem oberen Endteil
des festen Handgriffs angeordnet und so ausgelegt ist, daß sie
mit der Feder der Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneid
blatts kämmt; eine Zuführungsklaue, die drehbar auf dem sich
beweglichen Handgriff gelagert und so ausgelegt ist, daß sie
durch die Feder mit der Reihe von Zähnen des sich drehenden
Schneidblatts zum Kämmen gebracht wird; ein Schaltmittel zum
Schalten eines Bewegungsbereichs des beweglichen Handgriffs
zwischen einer ersten Öffnungsstellung während eines Verlaufs
der Schneidbewegung und einer zweiten Öffnungsstellung während
des Verlaufs der Freigabebewegung; und einen Freigabehebel, der
drehbeweglich auf dem festen Handgriff zum Zurückziehen der
Rückhalteklaue und der Zuführungsklaue synchron von der Reihe
von Zähnen des sich drehenden Schneidblatts gegen den oberen
Teil des festen Handgriffs ausgebildet ist und mit dem bewegli
chen Handgriff gedreht wird; ein Schalter des Schaltmittels
verschwenkt den beweglichen Handgriff in die zweite Öffnungs
stellung und hebt den Eingriff der Rückhalteklaue und der Zufüh
rungsklaue mit der Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneid
blatts auf.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen mit bezug
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert werden, in
denen
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Kabeltrenners nach einer Aus
führungsform der Erfindung zeigt;
Fig. 2 ist eine Rückansicht des gleichen Kabeltrenners;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht des gleichen Kabeltrenners;
Fig. 4 ist eine vergrößerte Darstellung des wesentlichen Teils
des Kabeltrenners, wobei der Zustand des Eingriffs einer Zufüh
rungsklaue und einer Rückhalteklaue mit einer äußeren Reihe von
Zähnen eines sich drehenden Schneidblattes dargestellt ist;
Fig. 5(A) ist eine vergrößerte Erläuterungsdarstellung des we
sentlichen Teils des Kabeltrenners, der den Zustand erläutert,
in dem ein Schaltstift zurück in Richtung des oberen Teils der
großen Breite eines festen Handgriffs gedrückt wird;
Fig. 5(B) ist ein vergrößertes, der Erläuterung dienendes Dia
gramm des wesentlichen Teils des Kabeltrenners, der den Stand
der Technik illustriert, in welchem der Schaltstift in Richtung
einer Abdeckplatte hochgezogen wird und
Fig. 6 ist ein vergrößertes, der Erläuterung dienendes Schalt
bild des wesentlichen Teils des Kabeltrenners, der den Zustand
illustriert, in dem die Zuführungsklaue und die Rückhalteklaue
von der äußeren Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneidblat
tes abgezogen werden.
Die Erfindung wird nun anhand einer bevorzugten in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsform näher beschrieben. Der handbe
tätigte Kabeltrenner nach der Ausführungsform gemäß den Fig.
1 bis 3 ist so aufgebaut, daß er ein Paar von festen und beweg
lichen Handgriffen 1 und 2 bildet, die in die expandierende
Richtung durch die Federwirkung einer Trommelfeder 3 gedrückt
werden, wobei ein festes Schneidblatt 4 kontinuierlich in dem
oberen Teil 1a des festen Handgriffs 1, der von größerer Breite
ist, angeordnet ist und gleichzeitig der Grundendteil eines sich
drehenden Schneidblattes 5 mit einer Reihe von Zähnen 5a, die
kontinuierlich auf der bogenförmigen Außenfläche hierauf ausge
bildet sind, drehbar auf dem vorderen Endteil des festen Hand
griffs 1 veranlaßt wird, zu lagern und hierdurch ein (nicht
gezeigtes) Kabel in die Lage zu versetzen, das in einem Zustand
der völligen Umschließung mit dem sich drehenden Schneidblatt 5
und dem festen Schneidblatt 4 gehalten ist, mit einem aufnehmen
den Schneidblatteil 6 geschnitten zu werden und einen Schneid
teil 7 mit Schub zu beaufschlagen, das längs der sich gegenüber
liegenden Ränder der Schneidblätter 4 und 5 angeordnet ist.
Die oberen Frontalflächenseiten des festen Handgriffs und des
beweglichen Handgriffs 2 sind mit einer im wesentlichen recht
eckigen Abdeckplatte 8 verborgen. Die Abdeckplatte 8 und der
obere Teil mit der großen Breite 1a des festen Handgriffs 1 sind
bei einem festen leeren Raum und der Verwendung von Schraubele
menten 9 und röhrenförmigen Bunden 10 (Fig. 4) verbunden, die
auf der Innenwand ein Innengewinde tragen. Das Paar von Hand
griffen 1 und 2 ist in einem gegenseitig geschlossenen Zustand
verriegelt, in dem die Abdeckplatte an dem unteren Rand einer
Seite hiervon mit einem gekerbten Eingriffsteil 11 versehen ist
und einen Eingriff zwischen einem vorstehenden Stück 20 eines
Schaltstiftes 19 (weiter unten genauer beschrieben) und dem oben
genannten Eingriffsteil 11 herstellt. Der bewegliche Griff 2
kann nur zu einer ersten Öffnungsposition P1 (Fig. 4) schwenken
und ist daran gehindert, jede andere Verschwenkbewegung aus zu
führen, in dem ein ähnlich gekerbter Stopperteil 12 auf einer
Seitenkante der Abdeckplatte 8 und während des normalen Schneid
vorgangs es ermöglicht, daß die Umfangsfläche des Schaltstiftes
19 gegen den Stopperteil 12 anläuft.
Die vorliegende Ausführungsform hat eine Konstruktion derart,
daß schüttelnd der obere Endteil des beweglichen Handgriffs 2
verlagert wird, indem einer der röhrenförmigen Bunde 10, wie in
Fig. 4 gezeigt, bezüglich des leeren Raums verwendet wird, der
zwischen dem oberen Teil mit großer Breite 1a des festen Hand
griffs und der Deckplatte 8 ausgebildet ist und gleichzeitig
eine Zuführungsklaue 13 veranlaßt wird, in Eingriff mit der
äußeren Reihe von Zähnen 5a des sich drehenden Schneidblatts 5
zu kommen, wobei der Federdruck einer Kompressionsschraubenfeder 15
ausgeübt wird, indem drehbar die Zuführungsklaue 13 im oberen
Endteil des beweglichen Handgriffs 2 abgestützt wird, und in der
Zwischenzeit eine Rückhalteklaue 15 veranlaßt wird, in Eingriff
mit der äußeren Reihe von Zähnen 5a des sich drehenden Schneid
blatts 5 aufgrund der Federdruckbeaufschlagung einer Torsions
schraubenfeder 17 zu kommen, indem drehbar die Rückhalteklaue 15
benachbart der Zuführungsklaue 13 durch eine Achse 16 angeordnet
wird.
Weiterhin geht die Konstruktion dahin, daß drehbar ein Freigabe
hebel 18 angeordnet wird, der in der Lage ist, zwangsweise die
Rückhalteklaue 15 und die Zuführungsklaue 13 synchron von der
äußeren Reihe von Zähnen 5a des sich drehenden Schneidblattes 5
in der Nähe der Zuführungsklaue 13 und der Rückhalteklaue 15
zurückzuziehen, indem in ähnlicher Weise einer der röhrenför
migen Bunde 10 ausgenutzt wird und gleichzeitig drehbar und
verschiebbar der Schaltstift 19 in einem durchgehenden Loch
gelagert wird, das in einem abgewinkelten Teil 2a des bewegli
chen Griffs 2 unmittelbar benachbart dem Freigabehebel 18 an
geordnet ist.
Der Schaltstift 19 ist einteilig an einem auf einer Endteilseite
hiervon mit einem Scheibenteil großen Durchmessers 19a vorgese
hen, der dazu bestimmt ist, als Betätigungsteil zu dienen, und
ein Scheibenteil 19b kleinen Durchmessers (Fig. 5) bildet das
Vorsprungsteil 20 hierauf. Während der normalen Schneidbewegung
kann der bewegliche Handgriff 2 so weit wie die erste Öffnungs
position P1 (Fig. 4) verschwenken, indem der Schaltstift 19 nach
unten gedrückt gegen den oberen Teil größeren Durchmessers 1a
des festen Handgriffs, wie in Fig. 5(A) dargestellt ist, gehal
ten wird und somit der Scheibenteil 19b kleinen Durchmessers in
die Lage versetzt wird, gegen den Stopperteil 12 der bereits
beschriebenen Deckplatte 8 anzulaufen. Wenn der Schaltstift 19
umgekehrt von der Deckplatte 8 nach oben gezogen wird, kann der
bewegliche Handgriff 2 so weit wie in eine zweite Öffnungsposi
tion P2 (Fig. 6) über die erste Öffnungsposition P1 hinaus ver
schwenken, da der Scheibenteil 19b kleineren Durchmessers nicht
länger gegen den Stopperteil 12 der Deckplatte 8, wie in Fig.
5(B) gezeigt, anläuft. Auf der anderen Endteilseite des Schalt
stifts 19 ist ein vorstehender Teil 19c vorgesehen, der verhin
dert, daß ungewollt der Schaltstift 19 aus seiner Position ver
schoben wird.
Die tatsächliche Verwendung des oben beschriebenen Kabeltrenners
zum Schneiden unterschiedlicher Metallkabel (nicht dargestellt)
wird durchgeführt, indem zunächst der Schaltstift 19 gegen den
oberen Teil 1a mit größerer Breite des festen Griffs 1 (Fig.
5(A)) herabgedrückt wird, das Kabel in den freien zwischen dem
sich drehenden Schneidblatt 5 und dem festen Schneidblatt 4
definierten Bereich eingeführt wird und dann der freie Endteil
des sich drehenden Blattes 5 zum Zwischenraum zwischen der Deck
platte 8 und dem oberen Teil mit größerer Breite 1a des festen
Griffs eingeführt wird, wobei das Blatt vollständig vom sich
drehenden Schneidblatt 5 und dem festen Schneidblatt 4 umschlos
sen wird und hernach das Paar von Griffen erfaßt und dem beweg
lichen Griff 2 eine Schließbewegung erteilt wird. Jedes Mal
dann, wenn die Schließbewegung dem beweglichen Griff 2 erteilt
wird, wird das sich drehende Schneidblatt 5 veranlaßt, eine
automatische Drehbewegung weiter durchzuführen, bis der freie
genannte Raum abnimmt und Null durch die Wirkungen von freiem
Gleiten und Schieben erreicht, der durch die Zuführungsklaue 13
erzeugt wurde, die mit der äußeren Reihe von Zähnen 5a des sich
drehenden Schneidblatts 5 in Eingriff steht.
Als Ergebnis wird das Kabel geschnitten durch die schiebenden
und aufnehmenden Blatteile 7 und 6, die längs der sich gegen
überstehenden Kanten des sich drehenden Schneidblatts 5 und des
festen Schneidblatts 4 ausgebildet sind. Während des oben be
schriebenen Verfahrens verhindert die Rückhalteklaue 15 wie die
Zuführungsklaue 13 es, daß das drehende Schneidblatt 5 sich
rückwärts aufgrund der Wirkungen des freien Gleitens und des
Schubs dreht, der auf die äußere Reihe von Zähnen 5a des sich
drehenden Schneidblatts 5 ausgeübt wird.
Gibt es beim handbetätigten Kabeltrenner Störungen im Prozeß des
Schneidens eines Kabels und wird das sich drehende Schneidblatt
5 somit unfähig, eine Drehbewegung in der Schließrichtung zu
erzeugen, so wird der bewegliche Griff 2 in die Lage versetzt,
so weit wie die zweite Öffnungsstellung P2 über die erste Öff
nungsstellung P1 hinaus zu verschwenken, indem der Schaltstift
19 eingestellt wird, der von der Deckplatte 8 (Fig. 5(B)) nach
oben gezogen wird und somit eine Kollision zwischen dem Schei
benteil 19b kleineren Durchmessers und dem Stopperteil 12 der
Deckplatte 8 ausgeschlossen wird und hernach, wenn die Hand
griffpaare 1 und 2 jeweils in beiden Händen erfaßt werden und
der bewegliche Griff 1 voll in die zweite Öffnungsstellung P2
verschwenkt wird, läuft der abgewinkelte Teil 2a des beweglichen
Griffs 2 gegen den Freigabehebel 18 an und schiebt den Freigabe
hebel 18, wie in Fig. 6 dargestellt ist, nach oben und somit
wird der Freigabehebel 18 im Uhrzeigersinn sich drehen und die
Zurückziehung der Zuführungsbacke 13 und der Rückhaltebacke 15
von der äußeren Reihe von Zähnen 5a des sich drehenden Schneid
blatts 5 gegen ihren eigenen Federbeaufschlagungsdruck auslösen.
Jetzt wird das störungsbereitende Kabel leicht von dem handbetä
tigten Kabeltrenner zurückgezogen, indem zwangsweise das sich
drehende Schneidblatt 5 in die Öffnungsrichtung bewegt wird.
Dann besteht beim Kabeltrenner nach der vorliegenden Ausfüh
rungsform im Gegensatz zu bekannten Kabeltrennern absolut kei
nerlei Notwendigkeit, das Paar von Griffen 1 und 2 vor der Auf
gabe des gegenseitigen Eingriffs der Zuführungsklaue 13 und der
Rückhalteklaue 15 mit der äußeren Reihe von Zähnen 5a des sich
drehenden Schneidblatts 5 zu schließen. Selbst wenn der Kabel
trenner zufällig Störungen während des Schneidens eines Kabels
entwickelt und dann der bewegliche Griff 2 somit in seinem ge
öffneten Zustand blockiert wird, kann beispielsweise eine voll
ständige Eliminierung dieser Störung durchgeführt werden, indem
einfach der bewegliche Griff 2 in die zweite Öffnungsstellung P2
geöffnet wird und somit das sich drehende Schneidblatt 5 inst
antan umgesteuert werden kann.
Wenn der handbetätigte Kabeltrenner nach der Erfindung wegen der
Wirksamkeit der Schneidvorrichtung und der Härte und des Durch
messers des Kabels auf ein unerwartetes Hindernis trifft, der
art, daß das sich drehende Schneidblatt gerade eine Schneidbewe
gung erzeugt und ausfällt, die Drehbewegung in Schließrichtung
trotz erheblichen Aufwandes fortzusetzen, um eine Schließbewe
gung dem beweglichen Griff zu erteilen, so macht es die Erfin
dung aufgrund der Übernahme der beschriebenen Konstruktion mög
lich, daß das im Störungszustand befindliche Kabel leicht von
dem handbetätigten Kabeltrenner entfernt werden kann, indem
zwangsweise das- Drehschneidblatt in Öffnungsrichtung bewegt
wird, da der Eingriff der Rückhalteklaue und der Zuführungsklaue
mit der äußeren Zahnreihe des sich drehenden Schneidblatts au
genblicklich durch den Freigabehebel aufgehoben werden kann,
indem das Schaltmittel betätigt und der bewegliche Griff in die
Lage versetzt wird, aus der ersten Öffnungsstellung für den
Prozeß des Schneidens in die zweite Öffnungsstellung für den
Prozeß der Freigabe zu verschwenken und nachher der beweglich
Griff veranlaßt wird, in die zweite Öffnungsstellung zu
verschwenken.
Claims (3)
1. Handbetätigter Kabeltrenner, umfassend:
ein Paar von festen (1) und beweglichen (2) Handgriffen, die miteinander in ihren oberen Seitenteilen verbunden sind;
eine Feder (3) zur Beaufschlagung des Paars von Griffen (1, 2) in einer expandierenden Richtung;
ein festes Schneidblatt (4), das kontinuierlich in einem oberen Teil des festen Griffs (1) angeordnet ist;
ein sich drehendes Schneidblatt (5) mit einer Reihe von Zähnen (5a), die auf einer gebogenen Außenfläche hiervon ausgebildet sind und über einen Grundendteil verfügen, der drehbar auf einem vorderen Endteil des festen Schneidblatts gelagert ist;
eine Rückhalteklaue (15), die drehbar in einem oberen Teil des festen Griffs (1) angeordnet und so ausgelegt ist, daß sie durch die Feder mit der Reihe von Zähnen des sich dre henden Schneidblatts zum Kämmen gebracht wird;
eine Zuführungsklaue (13), die drehbar auf dem beweglichen Griff (2) gelagert und so ausgelegt ist, daß sie zum Kämmen durch die Feder (14) mit der Reihe von Zähnen (5a) des sich drehenden Schneidblatts (5) gebracht wird;
ein Schaltmittel zum Schalten eines Bewegungsbereichs des beweglichen Griffs zwischen einer ersten Öffnungsstellung während des Verlaufs einer Schneidbewegung und einer zwei ten Öffnungsstellung während des Verlaufs einer Freigabebe wegung; und
ein Freigabehebel, der drehbar auf dem festen Griff zum Zurückziehen der Rückhalteklaue (15) und der Zuführungs klaue (13) synchron mit der Reihe von Zähnen des sich dre henden Schneidblatts gegen den oberen Teil des festen Griffs und in Drehung mit dem beweglichen Griff ausgebildet ist, wodurch ein Schalten des Schaltmittels den beweglichen Griff (2) in die zweite Öffnungsstellung verschwenkt, um den Eingriff der Rückhalteklaue und der Zuführungsklaue mit der Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneidblattes aufzuheben.
ein Paar von festen (1) und beweglichen (2) Handgriffen, die miteinander in ihren oberen Seitenteilen verbunden sind;
eine Feder (3) zur Beaufschlagung des Paars von Griffen (1, 2) in einer expandierenden Richtung;
ein festes Schneidblatt (4), das kontinuierlich in einem oberen Teil des festen Griffs (1) angeordnet ist;
ein sich drehendes Schneidblatt (5) mit einer Reihe von Zähnen (5a), die auf einer gebogenen Außenfläche hiervon ausgebildet sind und über einen Grundendteil verfügen, der drehbar auf einem vorderen Endteil des festen Schneidblatts gelagert ist;
eine Rückhalteklaue (15), die drehbar in einem oberen Teil des festen Griffs (1) angeordnet und so ausgelegt ist, daß sie durch die Feder mit der Reihe von Zähnen des sich dre henden Schneidblatts zum Kämmen gebracht wird;
eine Zuführungsklaue (13), die drehbar auf dem beweglichen Griff (2) gelagert und so ausgelegt ist, daß sie zum Kämmen durch die Feder (14) mit der Reihe von Zähnen (5a) des sich drehenden Schneidblatts (5) gebracht wird;
ein Schaltmittel zum Schalten eines Bewegungsbereichs des beweglichen Griffs zwischen einer ersten Öffnungsstellung während des Verlaufs einer Schneidbewegung und einer zwei ten Öffnungsstellung während des Verlaufs einer Freigabebe wegung; und
ein Freigabehebel, der drehbar auf dem festen Griff zum Zurückziehen der Rückhalteklaue (15) und der Zuführungs klaue (13) synchron mit der Reihe von Zähnen des sich dre henden Schneidblatts gegen den oberen Teil des festen Griffs und in Drehung mit dem beweglichen Griff ausgebildet ist, wodurch ein Schalten des Schaltmittels den beweglichen Griff (2) in die zweite Öffnungsstellung verschwenkt, um den Eingriff der Rückhalteklaue und der Zuführungsklaue mit der Reihe von Zähnen des sich drehenden Schneidblattes aufzuheben.
2. Handbetätigter Kabeltrenner nach Anspruch 1, wobei das
Schaltmittel zusammengesetzt ist aus einem Schaltstift
(19), der drehbar und verschiebbar auf dem beweglichen
Griff (2) gelagert ist sowie einem Stopperteil (12) einer
Deckplatte (8), die auf den oberen Frontalflächenseiten des
festen Griffs und des beweglichen Griffs angeordnet ist.
3. Handbetätigter Kabeltrenner nach Anspruch 2, wobei der
Schaltstift (19) mit einem ersten Scheibenteil versehen und
so ausgelegt ist, daß der bewegliche Griff in die erste
Öffnungsstellung verschwenken kann, wenn der Schaltstift
(19) in einer Richtung gegen den festen Griff (1) herabge
drückt wird, damit der Scheibenteil nicht hiervon gegen den
Stopperteil (12) der Deckplatte (8) anläuft und dann der
bewegliche Griff in die zweite Öffnungsstellung über die
erste Öffnungsstellung hinaus verschwenken kann, wenn der
Schaltstift (19) von dem festen Griff hochgezogen wird,
damit vermieden wird, daß der Scheibenteil mit dem Stopper
teil der Deckplatte kollidiert.
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