DE19938051A1 - Kalibrierschneidvorrichtung - Google Patents
KalibrierschneidvorrichtungInfo
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Abstract
Eine Kalibrierschneidvorrichtung zum Würfel- oder Streifenschneiden von schneidfähigen Lebensmitteln, insbesondere zum würfel- oder streifenförmigen Portionieren von Fleisch, insbesondere rohem Fleisch, weist neben einem Formrohr (55) ein im Endbereich des Formrohrs (55) angeordnetes Messergatter (81) auf. Eine Verbesserung wird durch folgende Merkmale erzielt: DOLLAR A - unterhalb der Austrittsöffnung des Formrohrs (55) ist ein Kalibrierformhohlraum (49) vorgesehen, DOLLAR A - der Kalibrierformhohlraum (49) weist quer zur Vorschubrichtung des zu portionierenden Lebensmittels eine Abmessung auf, die zumindest im wesentlichen den Querschnittsabmessungen des Formhohlraumes entspricht, DOLLAR A - die Tiefe des Kalibrierformhohlraumes (49) entspricht der Länge der zu portionierenden Lebensmittelstreifen oder -würfel.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kalibrierschneidvorrichtung
insbesondere zum würfel- oder streifenförmigen Schneiden
von Portionen aus längsgetrennten Rohfleischstücken.
Insbesondere bei der maschinellen Herstellung von Fleisch
spießen besteht das Problem, Rohfleischstücke in Würfel
form zu schneiden.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Würfel- oder Längs
streifenschneiden von Rohfleischstücken bekannt geworden.
Da Fleisch im aufgetauten Zustand zum Würfel- oder Längs
streifenschneiden zu nachgiebig und weich ist, verlangen
diese bekannten Verfahren zunächst ein Anfrieren des Flei
sches. Dabei ist es ggf. sogar notwendig, das Fleischstück
zunächst einmal seitlich zusammenzupressen, um es dann aus
einem Preßhohlraum herauszudrücken, und zwar gegen eine
gitterförmige Messeranordnung. Durch das Hindurchdrücken
des Fleisches durch diese gatterartige Messeranordnung
wird das Fleisch in Längsstreifen geschnitten. Zu dem
ersten Messergatter ist in geringem Abstand in Vorschubbe
wegung des Fleisches ein zweites in Vorschubrichtung dec
kungsgleiches Gatter angeordnet, zwischen denen hindurch
ein Säbelmesser unter Ausführung einer Rotationsbewegung
hindurchgeführt und in Abhängigkeit der Vorschubbewegung
des Fleisches dadurch die Längsstreifen in Würfel zer
schneidet.
Mit einem derartigen bekannten Verfahren können jedoch nur
sehr ungleichmäßig portionierte Würfel hergestellt werden,
da die Fleischstückchen häufig nicht sauber durchtrennt
werden. Zudem kann bei diesem bekannten Verfahren kein
Frischfleisch verarbeitet werden, welches zu weich ist,
weshalb das Fleisch zumindest angefroren werden muß.
Vor allem aber für Portionierbetriebe, die ihre Ware bei
spielsweise in schutzgasverpackte Frischbehälter verpacken
(wie sie üblicherweise auch in Supermärkten angeboten
werden), ist es jedoch von großem Vorteil, Fleisch frisch
zu verarbeiten. Dadurch ließen sich an sich die folgenden
drei Nachteile des Anfrierens umgehen, nämlich
- - ein Hygiene- und/oder Qualitätsverlust durch das An frieren,
- - eine Aussaftung des Fleisches durch das Anfrieren, und
- - ein Farbverlust des Fleisches, der den Frischeverlust für Jedermann verdeutlicht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher eine
verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zur
Herstellung von würfel- und/oder streifenförmigen Lebens
mittelprodukten, insbesondere würfel- oder streifenförmi
gen Rohfleischstücken zu schaffen.
Die Aufgabe wird bezüglich der Vorrichtung entsprechend
den im Anspruch 1 und bezüglich des Verfahrens entspre
chend den im Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Durch die vorliegende Erfindung wird mit verblüffend ein
fachen Mitteln eine deutliche Verbesserung gegenüber her
kömmlichen Lösungen geschaffen.
Erfindungsgemäß wird das zu portionierende Fleisch mittels
eines Preßzylinders durch ein Messergatter gezwängt und so
in verschiedene Fleischstränge längsgeteilt.
Eine deutliche Verbesserung läßt sich dadurch erzielen,
daß das Fleisch nicht kontinuierlich durch ein Messergat
ter hindurchgepreßt und in Stücke geschnitten wird, son
dern daß jeweils die in Würfel- oder Streifenform zu
schneidenden Fleischstückchen durch ein entsprechendes
Messergatter hindurchgedrückt werden, allerdings nur so
weit, bis die in Längsrichtung in Streifenform durchtrenn
te Fleischmasse in eine unterhalb des Messergatters, also
in Vorschubrichtung des Fleisches angeordnete und während
dieses Schrittes nach unten verschlossene Portionierplatte
gefüllt ist. Dadurch wird ein sogenanntes "Verziehen" der
Fleischstränge vermieden, was vorrangig durch die unter
schiedliche Konsistenz der verschiedenen Muskel-, Fett-
und Sehnenstränge entsteht.
Nach dem Befüllen eines derartigen Kalibrierhohlraumes
durch die erst in Längsrichtung durchtrennte und durch
schnittene Fleischmasse wird dann ein Messer unterhalb des
Schneidgitters, mit anderen Worten zwischen dem Schneid
gitter und dem Kalibrierhohlraum hindurchbewegt, um nun
mehr von den Längsstreifen würfelförmige Fleischportionen
abzutrennen. Die gewürfelten Fleischportionen können dann
aus der Kalibrierplatte entleert und in einem nächsten
weiteren Schritt der weitere Schneidvorgang durchgeführt
werden.
Obgleich eine Kalibriervorrichtung mit einem befüllbaren
Kalibrierhohlraum zum Portionieren von Fleischscheiben
(beispielsweise Schnitzelscheiben) bekannt ist, hat sich
nunmehr gezeigt, daß erst die Kombination einer derarti
gen, an sich bekannten Fleisch-Kalibriervorrichtung zu
sammen mit einem Messergatter unmittelbar oberhalb des
Kalibrierhohlraumes den gewünschten Erfolg zeigt. Erfin
dungsgemäß lassen sich dadurch in hohem Maße gleichgroße
Fleischwürfel oder -streifen herstellen.
In einer weiteren, nochmals verbesserten Ausführungsform
läßt sich die Gleichmäßigkeit der einzelnen Fleischwürfel
oder -streifen nochmals dadurch weiter verbessern, daß in
dem Kalibrierhohlraum selbst entsprechend der Messergat
teranordnung noch Stege vorgesehen sind, die also in Vor
schubrichtung der Fleischstreifen deckungsgleich zu dem
Messergatter liegen. Denn das Fleisch verhält sich während
der Vorschubbewegung, also während des Preßvorgangs durch
das Messergatter hindurch, weitestgehend ähnlich wie eine
Flüssigkeit, so daß die Fleischstreifen sogar noch in der
Portionierplatte "fließen" können, mit der Folge, daß
unterschiedlich große Portionen entstehen würden, wenn
nicht die zusätzlich erwähnten Stege ein seitliches "Weg
fließen" einzelner Fleischstreifen verhindern würden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen
näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen
Fig. 1: eine schematische Längsseitenansicht durch
einen vertikalen Mittellängsschnitt durch
eine Kalibrierschneidvorrichtung zur Her
stellung von würfel- oder streifenförmigen
Rohfleischstücken;
Fig. 2: eine schematische horizontale Draufsicht
in Höhe des Schneidmessers bei Weglassung
eines Formrohres;
Fig. 3: eine vergrößerte auszugsweise schematische
Seitenansicht aus einem Ausschnitt aus
Fig. 1 mit einem Kalibrierhohlraum und
einem darüber angeordneten Messergatter;
Fig. 4: eine vergrößerte Detail-Draufsicht auf
eine in Fig. 1 zum Einsatz gelangte Kali
brierplatte mit einem Kalibrierhohlraum;
Fig. 5: eine entsprechende Darstellung zur Fig. 3
bezüglich eines abgewandelten Ausführungs
beispiels mit zusätzlich im Kalibrierhohl
raum vorgesehenen Stegen; und
Fig. 6: eine entsprechende Darstellung zu Fig. 4
unter Verdeutlichung der Stege in der Ka
librierform.
Die in den Figuren gezeigte Kalibrierschneidvorrichtung
umfaßt eine Basis 1, die nachfolgend auch als Grundrahmen
bezeichnet wird.
Im Bereich der einen Endseite des in Draufsicht recht
eckförmigen Grundrahmens 1 ist eine Anpreßplatte 3 mon
tiert, die eine nach oben weisende zylindrische Bohrung 5
aufweist, in welcher ein zylindrisches Gegenstück 7 einer
Vakuumplatte 9 eingreift.
Durch das in die zylindrische Bohrung 5 eingreifende zy
lindrische Gegenstück 7 der Vakuumplatte 9 wird ein Druck
raum 11 einer Spanneinheit 13 geschaffen, auf deren Bedeu
tung nachfolgend noch eingegangen wird.
Über einen Preßluftanschluß 17 mit einer nachfolgenden
Druckleitung 19 kann dem Druckraum 11 von einer nicht
näher gezeigten Druckluftquelle Druckluft gesteuert zu
geführt werden.
Die erwähnte Vakuumplatte 9 weist einen Unterdruckraum 21
auf, der über eine Saugleitung 23 mit einem nicht näher
gezeigten Sauganschluß in Verbindung steht. In der Saug
leitung 23 kann noch ein in Fig. 1 nicht gezeigtes Va
kuumventil eingebaut sein.
In dem Unterdruckraum 21 ist eine Einlegeplatte 31 einge
setzt, die über Füße oder Abstandshalter 33 zum Boden des
Unterdruckraums 21 höher versetzt liegt. Die Oberseite 31'
der Einlegeplatte 31 fluchtet in etwa mit der Oberfläche
35 der Vakuumplatte 9 oder ist nur - bevorzugt nur um
Bruchteile eines Millimeters - tiefer liegend als die
Oberfläche 35 der Vakuumplatte 9 angeordnet.
Die Formgebung und -dimensionierung der Einlegeplatte 31
in Draufsicht ist gegenüber der Dimensionierung und Form
gebung des Unterdruckraums 21 ebenfalls in Draufsicht so
gestaltet, daß nur ein höchst geringer Spalt zwischen dem
Umfangsrand 39 der Einlegeplatte 31 und der benachbart
angrenzenden, umlaufenden Wandfläche 43 des Unterdruck
raums 21 entsteht, wobei dieser Spalt beispielsweise zwi
schen 0,05 bis 2 mm, vorzugsweise 0,1 bis 1 mm, insbeson
dere 0,2 bis 0,6 mm betragen kann. Im gezeigten Ausfüh
rungsbeispiel ist eine Spaltbreite von 0,3 mm gewählt. Die
Spalthöhe beträgt im gezeigten Ausführungsbeispiel 5 mm
und entspricht dabei der Dicke der oberhalb der Füße 33
befindlichen eigentlichen Einlegeplatte 31. Durch diesen
gering dimensionierten Spalt 37 wird sichergestellt, daß
keine größeren Fleischpartikel während des Kalibrier- und
Schneidvorganges abgesaugt werden können (Fig. 3).
Auf der Oberfläche 35 ruht eine in den Fig. 1 bis 3 in
ihrer Grundstellung gezeigte Kalibrierplatte 47, die einen
nach oben und unten hin offenen Hohl- oder Kalibrierform
raum 49 umfaßt. Dessen nach oben weisende Zuführöffnung 51
sowie dessen horizontale Querschnittsform und -dimensio
nierung entspricht der horizontalen Querschnittsform und
-dimensionierung eines oberhalb der Kalibrierplatte 47
angeordneten Formrohrkörpers 53 mit einem vertikal im
Inneren befindlichen Formrohr 55, von dessen obenliegenden
Beschickungsseite 57 zu portionierendes Fleisch zugeführt
und über einen oberhalb der Beschickungsöffnung 57 an
geordneten und über einen Preßzylinder 59 betätigbaren
Preßstempel 61 nach unten vorgeschoben werden kann. Das
Formrohr hat in Draufsicht einen rechteckförmigen Quer
schnitt, nämlich eine rechteckförmige Öffnung 55', wie
dies in der Draufsicht in Fig. 2 zu ersehen ist. Diese
ovale Formgebung 55' entspricht bis auf die keilförmig
ausgerichteten Messerschneiden 65' auch der Querschnitts
form und -größe des Kalibrierformhohlraumes 49. Das Form
rohr 55 bzw. der Formrohrkörper 53 kann aus mehreren Plat
ten mit entsprechenden Ausnehmungen gebildet sein, die
aufeinander gelegt werden können, wobei der Formrohrkörper
53 bzw. die einzelnen ihn bildenden Platten durch zwei
seitliche Führungssäulen 71 gehalten werden, die mit der
Basis 1 verbunden und darüber festgehalten werden. Alter
nativ kann der Formrohrkörper auch in dessen Längsachse
zweigeteilt sein, beispielsweise in Form von zwei Halb
schalen.
Da die untere Fläche des Formrohrkörpers 53 als Dicht
fläche zum Messer 65 dient, muß die untere Anlage- oder
-Dichtfläche 66 des Formkörpers 55 den V-förmigen Aus
schnitt 67 des Messers 65 in der Ausgangs- oder Befüll
stellung überdecken.
Wie aus Fig. 1 und vor allem aus der vergrößerten verti
kalen Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 3 hervorgeht,
ist die Formgebung und -dimensionierung der die Einlege
platte 31 aufnehmenden Öffnung des Vakuum- oder Unter
druckraumes 21 geringfügig größer als die horizontale
Querschnittsformgebung und -dimensionierung des Hohl- oder
Kalibrierformraumes 49 in der Kalibrierplatte 47 bzw. der
horizontalen Querschnittsform oder -dimensionierung des
Formrohres 55.
Schließlich ist zwischen der Kalibrierplatte 47 auf dieser
aufliegend und der Unterseite des Formrohrkörpers 53 ein
Messer 65, d. h. ein Lochmesser 65 vorgesehen, welches in
Draufsicht etwa rechteckförmig gestaltet ist, d. h. plat
tenförmig und eine Messeröffnung 67 umfaßt (Fig. 2), die
zumindest der Größe und Formgebung der Übergabeöffnung 63
des Formrohrs 55 bzw. der Zuführöffnung 51 des Kalibrier
formraumes 49 entspricht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel
sind die Schneiden in vorlaufender Schneidrichtung in
Drausicht V-förmig gestaltet (Fig. 2), wobei die beiden
V-förmig zueinanderliegenden Schneiden 65' in der Mittel
längsachse des rechteckförmigen Lochmessers 65 zusammen
laufen. Die beiden Messerschneiden 65' verlaufen dabei
beispielsweise in einem 45°-Winkel zur Mittellängsebene
des Messers, schließen also zueinander etwa einen 90°-
Winkel ein und erreichen dadurch einen ziehenden Schnitt.
Die Messerneigung kann auch entsprechend stark variieren,
beispielsweise um zumindest bis zu +/-30° und mehr. Al
ternativ dazu ist es auch möglich, in einem Messerkörper
auswechselbare Klingen 65' vorzusehen.
Abweichend von einer hin- und herverfahrbaren Messeranord
nung ist aber grundsätzlich auch eine rotierende Messer
einrichtung denkbar. Es könnte beispielsweise eine schei
benförmige Messereinrichtung verwendet werden, die in Sek
toren versetzt zueinander liegende geschlossene Messeröff
nungen 67 umfaßt, deren Größe und Funktion der oben be
schriebenen Messeröffnung entspricht, wobei zur Durch
führung eines Schnittvorgangs dann eine Kreis- oder Teil
kreisbewegung des Messers mit außerhalb zur Messeröffnung
sitzender Rotationsachse vollführt werden müßte. In diesem
Falle wäre eine kontinuierliche, zumindest schrittweise
Drehbewegung der Messereinrichtung möglich, wenn alle
Messeröffnungen in dem rotierenden Lochmesser nachlaufende
Schneiden aufweisen.
Auf der zum Formrohrkörper 53 gegenüberliegenden Seite des
Grundrahmens 1 können, abgesehen von Steuerungselementen
und -einrichtungen, zumindest noch zwei Zylinder 73 und 75
vorgesehen sein, nämlich ein Messerzylinder 73 zur Vor-
und Rückwärtsbewegung des Lochmessers 65 entsprechend der
Pfeildarstellung 77 sowie ein Kalibrierzylinder 75 ent
sprechend den Verstellbewegungen der Kalibrierplatte 47
ebenfalls in Pfeilrichtung 77. Dazu sind die beiden Kali
brierzylinder 75, 77 mittels Einspann-Halteelementen 75',
77' mit dem Messer 65 bzw. der Kalibrierplatte 47 fest
verbunden.
Das Messer weist bevorzugt die gleiche Form wie die Kali
brierplatte auf und besteht aus einem Vollwerkzeugstahl
und ist daraus geschliffen. Die Messerdicke kann in ge
eigneten Bereichen variieren, beispielsweise von 0,3 mm
bis 5 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 1,0 mm. Auch das
Messer bewegt sich, wie die Kalibrierplatte (worauf nach
folgend noch eingegangen wird) im rechten Winkel zu dem
vertikal ausgerichteten Formrohr 55.
Schließlich ist am unteren Austrittende des Formrohrs 55
ein Messergatter 81 angeordnet, welches - wie sich ins
besondere aus der schematischen Draufsicht nach Fig. 2 in
Höhe des Messergatters ergibt - ein den rechteckförmigen
Kalibrierhohlraum 49 in zwei Hälften teilendes Längsmesser
81' und zwei senkrecht dazu beabstandete Quermesser 81'
umfaßt, so daß in einem derartigen Messergatter sechs
Fleischstreifen erzeugbar sind.
Nachfolgend wird auf die Funktionsweise eingegangen.
Da, wie üblich, entsprechend der Zerlegbarkeit der ge
samten Vorrichtung, eine Reinigung durchgeführt werden
muß, kann die Vorrichtung dann wieder zusammengebaut und
in Betrieb genommen werden. Am erwähnten Sauganschluß wird
ein Saugschlauch und am Preßluftanschluß 17 ein Druckluft
schlauch angeschlossen, die mit entsprechenden Vakuum-
bzw. Drucklufteinrichtungen in Verbindung stehen.
Darüber hinaus sind noch drei weitere Schlauchanschlüsse
vorgesehen. Ein Schlauchanschluß wird benötigt, um den
Stößel des Vakuumventils rückzustellen. Wenn nämlich das
Messer seine ausgefahrene Endlage nach dem Schneidvorgang
(oder kurz vorher) erreicht, wird ein Ventilstößel der
erwähnten Ventilanordnung gedreht und die Vakuumzufuhr zum
Unterdruckraum unterbrochen. Anschließend wird die Kali
brierplatte nach vorne ausgefahren. Die Zylinderabluft
wird dabei zusätzlich benutzt, um die Vakuumkammer zu
belüften. Dadurch wird der in der Vakuumkammer an sich
vorhandene Unterdruck schneller abgebaut. Durch den Abbau
des Unterdrucks wird verhindert, daß beim Ausschieben der
Kalibrierplatte noch eine Saugwirkung durch die Vakuumkam
mer vorhanden ist. Der weitere vorstehend erwähnte
Schlauchanschluß dient als Luftanschluß für die Vakuumkam
mer, um hier Preßluft einzupumpen. Der letzte Schlauch
anschluß dient dem Druckanschluß zur Vakuumkammer, um in
diesem Schlauchanschluß einen Vakuumschalter unterzubrin
gen, um den Druck in der Vakuumkammer zu messen.
Um nunmehr größere Fleischmengen in Würfel- oder Streifen
form zu schneiden, wird zunächst ein entsprechend zusam
menhängendes Fleischstück von oben her in die Beschic
kungsöffnung 57 in das Formrohr 55 gegeben, wobei der
durch eine nicht näher gezeigte Vakuumeinrichtung erzeugte
und im Unterdruckraum 21 wirksame Unterdruck das Fleisch
stück in das Formrohr 55 weiter hineinzieht. Durch an
schließende Betätigung des Preßzylinders 59 wird die Vor
schubbewegung des Fleischstückes unterstützt.
Durch den erzeugten Unterdruck im Unterdruckraum 21 und
die Vorschubbewegung des Preßstempels 61 wird der vor
laufende Bereich des zu portionierenden Fleischstückes
nach unten bewegt, bis das Vorderteil des zu portionieren
den Fleischstückes den Hohl- oder Kalibrierformraum 49
voll befüllt. Während dieser Vorschubbewegung wird dabei
das Fleisch im unteren Austrittsbereich des Formhohlraumes
entsprechend dem Messergatter 81 in entsprechende Fleisch
streifen (im gezeigten Ausführungsbeispiel im quadrati
schen Querschnitt) geschnitten. Während dieses Vorgangs
kann durch die höchst gering dimensionierten Spalten 37
jedoch kein Fleisch in die Vakuum- und Absaugspalten 37
eindringen oder dadurch abgesaugt werden.
Der gewünschte Unterdruck zur Unterstützung der Vorschub
bewegung des zu portionierenden Fleisches und die volle
Befüllung des Kalibrierformhohlraumes 49 durch das Fleisch
wird vor allem dadurch unterstützt und gewährleistet, daß
die gesamte Anordnung aus Formrohrkörper 53, Lochmesser 65
und der darunter befindlichen Kalibrierplatte 47 durch die
eingangs erläuterte Spanneinrichtung 13 mit der Anpreß-
und Vakuumplatte nach Art eines Paketes aufeinanderzu
vorgepreßt und gespannt wird, so daß möglichst kein Umge
bungsdruck in den Unterdruckbereich eindringen und den
Unterdruck verringern kann. Da zudem ein Lochmesser ver
wendet wird, kann auch im Messerbereich kein Atmosphären
druck in den Unterdruckbereich gelangen. Durch die erwähn
ten Führungssäulen 71 wird zudem der Formrohrkörper 53
gegenüber der Basis 1 unverschieblich fest als Anpreß
gegenlager gehalten, um die so gebildete Spanneinheit 13
entsprechend optimal gegeneinander verpressen zu können.
Sobald die in Längsstreifen geschnittenen portionierten
Fleischstücke den gesamten Kalibrierformhohlraum 49 be
füllt haben, kann über einen mit dem Unterdruckraum 21 in
Verbindung stehenden Vakuumschalter 27 eine Unterdruck-
Änderung festgestellt werden. Darüber kann nunmehr der
Messerzylinder 73 ausgelöst und betätigt werden, der in
Schneidrichtung ausgefahren wird und dabei die im Kali
brierformhohlraum 49 befindliche Fleischmenge von der im
Formrohrkörper 53 befindlichen Fleischmenge trennt. Bei
der beschriebenen Vorrichtung ist dabei die Spanneinrich
tung 13 permanent druckbelastet und gespannt, was den
weiteren Vorteil ergibt, daß eine höchst dünne Messer
platte oder Messerscheibe verwendet werden kann. Durch die
unter Druck stehende Spanneinrichtung wird das dünne Mes
serblech gegen Ausbuchtungen geschützt und ist dabei durch
die gegenüberliegenden Wandabschnitte der Unterseite 66
des Formrohrkörpers 53 bzw. der Oberseite der Kalibrier
platte 47 stabilisiert.
Sobald das Schneidmesser seine vordere Endstellung er
reicht hat, d. h. zumindest dann, wenn die Messeröffnung 67
die Zuführöffnung 51 im Kalibrierformhohlraum 49 voll
ständig überfahren hat, wird der Kalibrierzylinder 75 und
damit die Kalibrierplatte 47 ebenfalls in Vorschubewegung
versetzt. Sobald der Kalibrierformhohlraum 49 über die
Vakuumplatte hinweggefahren ist, kann das Fleisch entweder
durch das Eigengewicht oder eine zusätzliche Auswurfein
richtung, beispielsweise nach unten, auf eine Übergabesta
tion, beispielsweise ein Abtransportband etc., gegeben
werden. Eine einfache, das in Würfelform portionierte
Fleisch auswerfende Hilfseinrichtung kann beispielsweise
in Form von Hebeln bestehen, die das Fleisch aus der Kali
brierform nach unten hin ausdrücken. Als Auswurfeinrich
tung kann auch ein kurzer, ausreichend stark bemessener
Luftstrom dienen, der beispielsweise durch Zylinderabluft
erzeugt werden kann. Auch andere Auswurfeinrichtungen sind
möglich.
Anschließend fährt vorzugsweise zuerst die Kalibrierplatte
und dann das Lochmesser wieder in ihre in den Fig. 1
bis 3 gezeigte Ausgangsstellung zurück und der Vorgang
wiederholt sich, d. h. daß nach Erreichen der Ausgangs
stellung des Messers 65 sowie der Kalibrierplatte 47 zu
nächst wieder die Spanneinrichtung 13 betätigt und ein
Unterdruck im Vakuumraum 21 aufgebaut und durch Betätigung
des Preßstempels 61 das im Formrohr befindliche Fleisch
weiter in Vorschubrichtung, d. h. in den Kalibrierformhohl
raum wiederum hineinbewegt wird, usw. Sobald die gesamte
Fleischmenge portioniert und der im Formrohr 55 vorwärts
bewegte Preßstempel 49 seine unterste Stellung erreicht
hat (die nicht tiefer liegt als das Unterflächenniveau der
Unterseite der Gegendruckplatte 66 des Formrohrkörpers
53), wird anschließend nochmals ein kompletter Schneid
vorgang durchgeführt, um dann den Preßstempel aus dem
Formrohr herauszufahren.
Für den Fall, daß unterschiedliche Fleischsorten verarbei
tet werden sollen oder Fleischsorten mit unterschiedlicher
Größe und Gewicht portioniert werden sollen, können unter
schiedlich dimensionierte Messer- und Kalibrierplatten mit
unterschiedlich dimensionierten und geformten Kalibrier
hohlformräumen verwendet werden. Bei gleichbleibendem
Lochmesser und gleichbleibendem Formrohr unterscheiden
sich die Kalibrierplatten dann durch eine unterschiedliche
Dicke, um Gewicht und Größe der zu portionierenden
Fleischmenge zu verändern. Soll aber auch die Größe der zu
portionierenden Fleischmenge in Seitenansicht verändert
werden, so müßte dann auch ein unterschiedliches Loch
messer mit entsprechend unterschiedlich bemessenen Messer
öffnungen und ein Formrohr mit unterschiedlichem Form
rohrquerschnitt eingebaut werden.
Durch die erläuterte Kalibrierschneidvorrichtung lassen
sich gleichmäßig große Fleischportionen herstellen, die
beispielsweise nur um geringste Mengen von +/-5 Gramm und
weniger, beispielsweise nur um +/-2 Gramm voneinander
differieren.
Anhand von Fig. 5 und 6 ist gezeigt, daß deckungsgleich
zu dem Messergatter 81 im Kalibrierhohlraum 49 eine in
Draufsicht zu dem Messergatter 81 deckungsgleich angeord
nete Gittereinteilung 83 ausgebildet ist, so daß der Kali
brierhohlraum 49 im gezeigten Ausführungsbeispiel in sechs
gleichgroß dimensionierte Teilräume 49' gegliedert ist.
Die Dicke der Stege kann dabei durchaus etwas breiter sein
als die Dicke der Messer des Messergatters, obgleich die
Messer so gestaltet sein können, daß sie an der zur Vor
schubrichtung untenliegenden Seite eine Dicke aufweisen,
die der Stegdicke 83 entspricht.
Die Anwendung funktioniert grundsätzlich ebenso wie nach
dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 4. Die
erwähnten, den Kalibrierhohlraum 49 in einzelne Teilhohl
räume 49' gliedernde Stege 49 stellen aber zudem sicher,
daß das "Fließen" der längszertrennten Fleischstränge in
der Portionierplatte, d. h. im Kalibrierformhohlraum ganz
vermieden wird und die einzelnen Würfel von daher völlig
gewichtsgleich herstellbar sind und dies selbst dann, wenn
aufgrund unterschiedlicher Fleischzusammensetzung in dem
einen Teilraum mehr Muskelfleisch als in dem anderen Teil
raum sein sollte.
Die gesamte Steuerung kann unterschiedlich aufgebaut sein.
So kommt eine Elektrosteuerung beispielsweise in Form
einer SPS-, einer Schütz- oder einer Relaissteuerung oder
in Form von Kombinationen in Frage. Auch eine mikroprozes
sorgestützte Steuerung ist möglich, insbesondere dann,
wenn die Kalibrierschneidvorrichtung in eine größere An
lage miteingebaut ist. Selbst im gezeigten Ausführungsfall
ist eine Preßluftsteuerung beschrieben worden. Ohne daß
dies im Detail beschrieben ist, können Magnetschalter an
den Zylindern, Arbeitsventilen sowie Steuerventilen vor
gesehen sein, wobei als Ventile Oder-, Und-, 3/2 Wege-
oder beispielsweise 5/2 Ventile eingesetzt werden können.
Auch Druckminderer, Manumeter und Vakuumschalter sind für
den Betrieb einsetzbare Bauteile.
So kann insbesondere auch das beschriebene Vakuumventil 27
durch eine Stößelbetätigung durch die verfahrbare Mes
serhalterung und die Rückstelluft betätigt werden.
Für die im Zusammenhang mit dem Betrieb der Vorrichtung
erläuterten Vakuumerzeuger können unterschiedlichste Va
rianten realisiert werden. So kann beispielsweise ein
Vakuumerzeuger auf dem Venturi-Prinzip basieren, um einen
Unterdruck zu erzeugen. Der Vakuumerzeuger kann dabei
durch die Pneumatiksteuerung nur zu den Phasen eingeschal
tet werden, wenn die Kalibrierhohlform wieder mit Fleisch
befüllt werden soll. Es kann aber auch notwendig sein,
diese Einheit immer anzusteuern, damit sich in den Filtern
ein "Vakuumpolster" aufbaut, bis das Stößelventil 27 wie
der aufmacht. Ebenso kann natürlich eine ständig laufende
Vakuumpumpe eingesetzt werden. Durch den erläuterten Ven
tilstößel 27 wird nur dann Unterdruck in die Vakuum- oder
Unterdruckplatte geleitet, wenn dieser Unterdruck benötigt
wird. In den Zwischenzeiten kann sich ein Vakuumpolster in
den Filtern aufbauen.
Mit der Kalibrierschneidvorrichtung läßt sich beispiels
weise eine Schneid-Takt-Zeit von 1 Sekunde realisieren.
D. h., daß pro Sekunde eine Fleischscheibe portioniert und
ausgeworfen werden kann.
Claims (20)
1. Kalibrierschneidvorrichtung zum Würfel- oder Streifen
schneiden von schneidfähigen Lebensmitteln, insbesondere
zum würfel- oder streifenförmigen Portionieren von
Fleisch, insbesondere rohem Fleisch, mit den folgenden
Merkmalen
- - es ist ein Formrohr (55) vorgesehen, in welchem das zu portionierende Lebensmittelprodukt weiterbeförderbar ist,
- - im Formrohr (55), vorzugsweise im Endbereich des Form rohrs (55), ist vor der Austrittsöffnung ein Messergat ter (81) vorgesehen, wodurch das vorwärts bewegte Le bensmittel in Längsstreifen schneidbar ist,
- - es ist eine quer dazu bewegbare Messeranordnung hinter dem Messergatter (81) angeordnet, um die Längsstreifen in entsprechende Längsstreifenabschnitte oder Würfel abzuschneiden,
- - unterhalb der Austrittsöffnung des Formrohrs (55) ist ein Kalibrierformhohlraum (49) vorgesehen,
- - der Kalibrierformhohlraum (49) weist quer zur Vorschub richtung des zu portionierenden Lebensmittels eine Ab messung auf, die zumindest im wesentlichen den Quer schnittsabmessungen des Formhohlraumes entspricht,
- - die Tiefe des Kalibrierformhohlraumes (49) entspricht der Länge der zu portionierenden Lebensmittelstreifen oder -würfel.
2. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß im Kalibrierhohlraum (49) Stege (83)
vorgesehen sind, die in Draufsicht bezüglich ihrer An
ordnung und Einteilung der Anordnung und Einteilung des
Messergatters (81) entsprechen oder hinter diesen sitzen.
3. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Höhe der Stege (83) der Höhe des
Kalibrierformhohlraumes (49) entspricht.
4. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Messergatter (81)
unmittelbar vor dem Austrittsende des Formrohrs (55) an
geordnet ist.
5. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Spannein
richtung (13) vorgesehen ist, wobei die Spanneinrichtung
(13) das Formrohr (55) und den Kalibrierformhohlraum (49)
insbesondere während des Schneidvorgangs aneinanderpreßt.
6. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch
gekennzeichnet, daß über die Spanneinrichtung (13) das
Formrohr (55) und der Kalibrierformhohlraum (49) zur
Erzielung eines über den Kalibrierformhohlraum (49) bis in
das Formrohr (55) wirkenden Unterdrucks aneinanderpreßbar
sind.
7. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (45) als
Lochmesser in Form einer Messerplatte mit einer Messeröff
nung (67) ausgebildet ist, wobei in der Ausgangsstellung
des Messers (45) in Draufsicht die Messeröffnung (67) in
überlappender Anordnung zur Übergabeöffnung (63) an der
Unterseite des Formrohres (55) und zur Zuführöffnung (51)
des Kalibrierformhohlraumes (49) zu liegen kommt.
8. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalibrierformhohl
raum (49) in einer Kalibrierplatte (47) ausgebildet ist,
und zwar als die Kalibrierplatte (47) durchsetzender und
nach oben und unten hin offener Kalibrierformhohlraum
(49).
9. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1
bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Formrohr (55) in
einem Formrohrkörper (53) mit einer nach unten weisenden
Abstützfläche (66) angeordnet ist, wobei das Lochmesser
(65) zwischen der Abstützfläche (66) des Formrohrkörpers
(53) und der Kalibrierplatte (47) sandwichartig überdeckt
und aufgenommen ist.
10. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Kali
brierplatte (47) eine Spannzylinderanordnung der Spannein
richtung (13) vorgesehen ist, worüber die Anordnung aus
Formrohr (55), Lochmesser (65) und Kalibrierplatte (47),
vorzugsweise mit einer Vakuumplatte (9) über eine darunter
befindliche Anpreßplatte (3) verspannbar ist.
11. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Kali
brierformhohlraumes (49) ein Unterdruckraum (21) in einer
Vakuumplatte (9) vorgesehen ist, in der eine als Auflage
für das zu portionierende Lebensmittel dienende Einlage
platte (31) angeordnet ist.
12. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung und -
dimensionierung der Einlegeplatte (31) geringfügig größer
ist als die Formgebung und -dimensionierung der Zuführöff
nung (51) des Kalibrierformhohlraumes (49) und/oder der
Übergabeöffnung (63) des Formrohrs (55).
13. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Umfangsrand der
Einlegeplatte (31) und dem angrenzenden Wandabschnitt (43)
des Unterdruckraumes (21) ein vorzugsweise umlaufender
Spalt (37) als Unterdruckkanal gebildet ist.
14. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (37) kleiner als 2
mm ist.
15. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Messeröffnung
(67) eine Grundform und -größe aufweist, die der Quer
schnittsform und -größe des Formrohrs (55) und/oder der
Zuführöffnung (51) des Kalibrierformhohlraums (49) ent
spricht.
16. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch
gekennzeichnet, daß an der vorlaufenden Seite der Messer
öffnung (67) zwei winkelig zueinander verlaufende Schnei
den (65') vorgesehen sind.
17. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Schneiden einen Winkel von
+60° bis 120°, vorzugsweise um 90° zueinander einschlie
ßen.
18. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Messerschneiden
(65') symmetrisch zu einer vertikalen Mittellängsebene
angeordnet sind.
19. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche
16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer aus
einer Stahlplatte besteht, deren Dicke zwischen 0,2 mm und
6 mm variiert.
20. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalibrierplatte
(47) und das Messer (65) senkrecht zur Vertikalerstreckung
des Formrohrs (55) angeordnet sind.
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