[go: up one dir, main page]

DE19938051A1 - Kalibrierschneidvorrichtung - Google Patents

Kalibrierschneidvorrichtung

Info

Publication number
DE19938051A1
DE19938051A1 DE19938051A DE19938051A DE19938051A1 DE 19938051 A1 DE19938051 A1 DE 19938051A1 DE 19938051 A DE19938051 A DE 19938051A DE 19938051 A DE19938051 A DE 19938051A DE 19938051 A1 DE19938051 A1 DE 19938051A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
calibration
knife
cutting device
plate
mold cavity
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19938051A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19938051B4 (de
Inventor
Thomas Voelkl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to DE19938051A priority Critical patent/DE19938051B4/de
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to JP2001516723A priority patent/JP2003507201A/ja
Priority to EP00949480A priority patent/EP1204515B1/de
Priority to DE50008022T priority patent/DE50008022D1/de
Priority to AT00949480T priority patent/ATE277725T1/de
Priority to AU62817/00A priority patent/AU6281700A/en
Priority to US10/048,531 priority patent/US6645063B1/en
Priority to CA002381279A priority patent/CA2381279A1/en
Priority to CNB008117144A priority patent/CN1200798C/zh
Priority to PCT/EP2000/007788 priority patent/WO2001012396A1/de
Publication of DE19938051A1 publication Critical patent/DE19938051A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19938051B4 publication Critical patent/DE19938051B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/01Means for holding or positioning work
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/18Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor to obtain cubes or the like
    • B26D3/185Grid like cutters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/06Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form
    • B26D7/0608Arrangements for feeding or delivering work of other than sheet, web, or filamentary form by pushers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D2210/00Machines or methods used for cutting special materials
    • B26D2210/02Machines or methods used for cutting special materials for cutting food products, e.g. food slicers
    • B26D2210/04Machines or methods used for cutting special materials for cutting food products, e.g. food slicers controlling the volume by pressing the food product, e.g. meat to a predetermined shape before cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
  • Processing Of Meat And Fish (AREA)
  • Oscillators With Electromechanical Resonators (AREA)
  • Medicines Containing Plant Substances (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)
  • Details Of Cutting Devices (AREA)

Abstract

Eine Kalibrierschneidvorrichtung zum Würfel- oder Streifenschneiden von schneidfähigen Lebensmitteln, insbesondere zum würfel- oder streifenförmigen Portionieren von Fleisch, insbesondere rohem Fleisch, weist neben einem Formrohr (55) ein im Endbereich des Formrohrs (55) angeordnetes Messergatter (81) auf. Eine Verbesserung wird durch folgende Merkmale erzielt: DOLLAR A - unterhalb der Austrittsöffnung des Formrohrs (55) ist ein Kalibrierformhohlraum (49) vorgesehen, DOLLAR A - der Kalibrierformhohlraum (49) weist quer zur Vorschubrichtung des zu portionierenden Lebensmittels eine Abmessung auf, die zumindest im wesentlichen den Querschnittsabmessungen des Formhohlraumes entspricht, DOLLAR A - die Tiefe des Kalibrierformhohlraumes (49) entspricht der Länge der zu portionierenden Lebensmittelstreifen oder -würfel.

Description

Die Erfindung betrifft eine Kalibrierschneidvorrichtung insbesondere zum würfel- oder streifenförmigen Schneiden von Portionen aus längsgetrennten Rohfleischstücken.
Insbesondere bei der maschinellen Herstellung von Fleisch­ spießen besteht das Problem, Rohfleischstücke in Würfel­ form zu schneiden.
Es ist bereits eine Vorrichtung zum Würfel- oder Längs­ streifenschneiden von Rohfleischstücken bekannt geworden. Da Fleisch im aufgetauten Zustand zum Würfel- oder Längs­ streifenschneiden zu nachgiebig und weich ist, verlangen diese bekannten Verfahren zunächst ein Anfrieren des Flei­ sches. Dabei ist es ggf. sogar notwendig, das Fleischstück zunächst einmal seitlich zusammenzupressen, um es dann aus einem Preßhohlraum herauszudrücken, und zwar gegen eine gitterförmige Messeranordnung. Durch das Hindurchdrücken des Fleisches durch diese gatterartige Messeranordnung wird das Fleisch in Längsstreifen geschnitten. Zu dem ersten Messergatter ist in geringem Abstand in Vorschubbe­ wegung des Fleisches ein zweites in Vorschubrichtung dec­ kungsgleiches Gatter angeordnet, zwischen denen hindurch ein Säbelmesser unter Ausführung einer Rotationsbewegung hindurchgeführt und in Abhängigkeit der Vorschubbewegung des Fleisches dadurch die Längsstreifen in Würfel zer­ schneidet.
Mit einem derartigen bekannten Verfahren können jedoch nur sehr ungleichmäßig portionierte Würfel hergestellt werden, da die Fleischstückchen häufig nicht sauber durchtrennt werden. Zudem kann bei diesem bekannten Verfahren kein Frischfleisch verarbeitet werden, welches zu weich ist, weshalb das Fleisch zumindest angefroren werden muß.
Vor allem aber für Portionierbetriebe, die ihre Ware bei­ spielsweise in schutzgasverpackte Frischbehälter verpacken (wie sie üblicherweise auch in Supermärkten angeboten werden), ist es jedoch von großem Vorteil, Fleisch frisch zu verarbeiten. Dadurch ließen sich an sich die folgenden drei Nachteile des Anfrierens umgehen, nämlich
  • - ein Hygiene- und/oder Qualitätsverlust durch das An­ frieren,
  • - eine Aussaftung des Fleisches durch das Anfrieren, und
  • - ein Farbverlust des Fleisches, der den Frischeverlust für Jedermann verdeutlicht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es von daher eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zur Herstellung von würfel- und/oder streifenförmigen Lebens­ mittelprodukten, insbesondere würfel- oder streifenförmi­ gen Rohfleischstücken zu schaffen.
Die Aufgabe wird bezüglich der Vorrichtung entsprechend den im Anspruch 1 und bezüglich des Verfahrens entspre­ chend den im Anspruch 15 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Durch die vorliegende Erfindung wird mit verblüffend ein­ fachen Mitteln eine deutliche Verbesserung gegenüber her­ kömmlichen Lösungen geschaffen.
Erfindungsgemäß wird das zu portionierende Fleisch mittels eines Preßzylinders durch ein Messergatter gezwängt und so in verschiedene Fleischstränge längsgeteilt.
Eine deutliche Verbesserung läßt sich dadurch erzielen, daß das Fleisch nicht kontinuierlich durch ein Messergat­ ter hindurchgepreßt und in Stücke geschnitten wird, son­ dern daß jeweils die in Würfel- oder Streifenform zu schneidenden Fleischstückchen durch ein entsprechendes Messergatter hindurchgedrückt werden, allerdings nur so weit, bis die in Längsrichtung in Streifenform durchtrenn­ te Fleischmasse in eine unterhalb des Messergatters, also in Vorschubrichtung des Fleisches angeordnete und während dieses Schrittes nach unten verschlossene Portionierplatte gefüllt ist. Dadurch wird ein sogenanntes "Verziehen" der Fleischstränge vermieden, was vorrangig durch die unter­ schiedliche Konsistenz der verschiedenen Muskel-, Fett- und Sehnenstränge entsteht.
Nach dem Befüllen eines derartigen Kalibrierhohlraumes durch die erst in Längsrichtung durchtrennte und durch­ schnittene Fleischmasse wird dann ein Messer unterhalb des Schneidgitters, mit anderen Worten zwischen dem Schneid­ gitter und dem Kalibrierhohlraum hindurchbewegt, um nun­ mehr von den Längsstreifen würfelförmige Fleischportionen abzutrennen. Die gewürfelten Fleischportionen können dann aus der Kalibrierplatte entleert und in einem nächsten weiteren Schritt der weitere Schneidvorgang durchgeführt werden.
Obgleich eine Kalibriervorrichtung mit einem befüllbaren Kalibrierhohlraum zum Portionieren von Fleischscheiben (beispielsweise Schnitzelscheiben) bekannt ist, hat sich nunmehr gezeigt, daß erst die Kombination einer derarti­ gen, an sich bekannten Fleisch-Kalibriervorrichtung zu­ sammen mit einem Messergatter unmittelbar oberhalb des Kalibrierhohlraumes den gewünschten Erfolg zeigt. Erfin­ dungsgemäß lassen sich dadurch in hohem Maße gleichgroße Fleischwürfel oder -streifen herstellen.
In einer weiteren, nochmals verbesserten Ausführungsform läßt sich die Gleichmäßigkeit der einzelnen Fleischwürfel oder -streifen nochmals dadurch weiter verbessern, daß in dem Kalibrierhohlraum selbst entsprechend der Messergat­ teranordnung noch Stege vorgesehen sind, die also in Vor­ schubrichtung der Fleischstreifen deckungsgleich zu dem Messergatter liegen. Denn das Fleisch verhält sich während der Vorschubbewegung, also während des Preßvorgangs durch das Messergatter hindurch, weitestgehend ähnlich wie eine Flüssigkeit, so daß die Fleischstreifen sogar noch in der Portionierplatte "fließen" können, mit der Folge, daß unterschiedlich große Portionen entstehen würden, wenn nicht die zusätzlich erwähnten Stege ein seitliches "Weg­ fließen" einzelner Fleischstreifen verhindern würden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert. Dabei zeigen im einzelnen
Fig. 1: eine schematische Längsseitenansicht durch einen vertikalen Mittellängsschnitt durch eine Kalibrierschneidvorrichtung zur Her­ stellung von würfel- oder streifenförmigen Rohfleischstücken;
Fig. 2: eine schematische horizontale Draufsicht in Höhe des Schneidmessers bei Weglassung eines Formrohres;
Fig. 3: eine vergrößerte auszugsweise schematische Seitenansicht aus einem Ausschnitt aus Fig. 1 mit einem Kalibrierhohlraum und einem darüber angeordneten Messergatter;
Fig. 4: eine vergrößerte Detail-Draufsicht auf eine in Fig. 1 zum Einsatz gelangte Kali­ brierplatte mit einem Kalibrierhohlraum;
Fig. 5: eine entsprechende Darstellung zur Fig. 3 bezüglich eines abgewandelten Ausführungs­ beispiels mit zusätzlich im Kalibrierhohl­ raum vorgesehenen Stegen; und
Fig. 6: eine entsprechende Darstellung zu Fig. 4 unter Verdeutlichung der Stege in der Ka­ librierform.
Die in den Figuren gezeigte Kalibrierschneidvorrichtung umfaßt eine Basis 1, die nachfolgend auch als Grundrahmen bezeichnet wird.
Im Bereich der einen Endseite des in Draufsicht recht­ eckförmigen Grundrahmens 1 ist eine Anpreßplatte 3 mon­ tiert, die eine nach oben weisende zylindrische Bohrung 5 aufweist, in welcher ein zylindrisches Gegenstück 7 einer Vakuumplatte 9 eingreift.
Durch das in die zylindrische Bohrung 5 eingreifende zy­ lindrische Gegenstück 7 der Vakuumplatte 9 wird ein Druck­ raum 11 einer Spanneinheit 13 geschaffen, auf deren Bedeu­ tung nachfolgend noch eingegangen wird.
Über einen Preßluftanschluß 17 mit einer nachfolgenden Druckleitung 19 kann dem Druckraum 11 von einer nicht näher gezeigten Druckluftquelle Druckluft gesteuert zu­ geführt werden.
Die erwähnte Vakuumplatte 9 weist einen Unterdruckraum 21 auf, der über eine Saugleitung 23 mit einem nicht näher gezeigten Sauganschluß in Verbindung steht. In der Saug­ leitung 23 kann noch ein in Fig. 1 nicht gezeigtes Va­ kuumventil eingebaut sein.
In dem Unterdruckraum 21 ist eine Einlegeplatte 31 einge­ setzt, die über Füße oder Abstandshalter 33 zum Boden des Unterdruckraums 21 höher versetzt liegt. Die Oberseite 31' der Einlegeplatte 31 fluchtet in etwa mit der Oberfläche 35 der Vakuumplatte 9 oder ist nur - bevorzugt nur um Bruchteile eines Millimeters - tiefer liegend als die Oberfläche 35 der Vakuumplatte 9 angeordnet.
Die Formgebung und -dimensionierung der Einlegeplatte 31 in Draufsicht ist gegenüber der Dimensionierung und Form­ gebung des Unterdruckraums 21 ebenfalls in Draufsicht so gestaltet, daß nur ein höchst geringer Spalt zwischen dem Umfangsrand 39 der Einlegeplatte 31 und der benachbart angrenzenden, umlaufenden Wandfläche 43 des Unterdruck­ raums 21 entsteht, wobei dieser Spalt beispielsweise zwi­ schen 0,05 bis 2 mm, vorzugsweise 0,1 bis 1 mm, insbeson­ dere 0,2 bis 0,6 mm betragen kann. Im gezeigten Ausfüh­ rungsbeispiel ist eine Spaltbreite von 0,3 mm gewählt. Die Spalthöhe beträgt im gezeigten Ausführungsbeispiel 5 mm und entspricht dabei der Dicke der oberhalb der Füße 33 befindlichen eigentlichen Einlegeplatte 31. Durch diesen gering dimensionierten Spalt 37 wird sichergestellt, daß keine größeren Fleischpartikel während des Kalibrier- und Schneidvorganges abgesaugt werden können (Fig. 3).
Auf der Oberfläche 35 ruht eine in den Fig. 1 bis 3 in ihrer Grundstellung gezeigte Kalibrierplatte 47, die einen nach oben und unten hin offenen Hohl- oder Kalibrierform­ raum 49 umfaßt. Dessen nach oben weisende Zuführöffnung 51 sowie dessen horizontale Querschnittsform und -dimensio­ nierung entspricht der horizontalen Querschnittsform und -dimensionierung eines oberhalb der Kalibrierplatte 47 angeordneten Formrohrkörpers 53 mit einem vertikal im Inneren befindlichen Formrohr 55, von dessen obenliegenden Beschickungsseite 57 zu portionierendes Fleisch zugeführt und über einen oberhalb der Beschickungsöffnung 57 an­ geordneten und über einen Preßzylinder 59 betätigbaren Preßstempel 61 nach unten vorgeschoben werden kann. Das Formrohr hat in Draufsicht einen rechteckförmigen Quer­ schnitt, nämlich eine rechteckförmige Öffnung 55', wie dies in der Draufsicht in Fig. 2 zu ersehen ist. Diese ovale Formgebung 55' entspricht bis auf die keilförmig ausgerichteten Messerschneiden 65' auch der Querschnitts­ form und -größe des Kalibrierformhohlraumes 49. Das Form­ rohr 55 bzw. der Formrohrkörper 53 kann aus mehreren Plat­ ten mit entsprechenden Ausnehmungen gebildet sein, die aufeinander gelegt werden können, wobei der Formrohrkörper 53 bzw. die einzelnen ihn bildenden Platten durch zwei seitliche Führungssäulen 71 gehalten werden, die mit der Basis 1 verbunden und darüber festgehalten werden. Alter­ nativ kann der Formrohrkörper auch in dessen Längsachse zweigeteilt sein, beispielsweise in Form von zwei Halb­ schalen.
Da die untere Fläche des Formrohrkörpers 53 als Dicht­ fläche zum Messer 65 dient, muß die untere Anlage- oder -Dichtfläche 66 des Formkörpers 55 den V-förmigen Aus­ schnitt 67 des Messers 65 in der Ausgangs- oder Befüll­ stellung überdecken.
Wie aus Fig. 1 und vor allem aus der vergrößerten verti­ kalen Querschnittsdarstellung gemäß Fig. 3 hervorgeht, ist die Formgebung und -dimensionierung der die Einlege­ platte 31 aufnehmenden Öffnung des Vakuum- oder Unter­ druckraumes 21 geringfügig größer als die horizontale Querschnittsformgebung und -dimensionierung des Hohl- oder Kalibrierformraumes 49 in der Kalibrierplatte 47 bzw. der horizontalen Querschnittsform oder -dimensionierung des Formrohres 55.
Schließlich ist zwischen der Kalibrierplatte 47 auf dieser aufliegend und der Unterseite des Formrohrkörpers 53 ein Messer 65, d. h. ein Lochmesser 65 vorgesehen, welches in Draufsicht etwa rechteckförmig gestaltet ist, d. h. plat­ tenförmig und eine Messeröffnung 67 umfaßt (Fig. 2), die zumindest der Größe und Formgebung der Übergabeöffnung 63 des Formrohrs 55 bzw. der Zuführöffnung 51 des Kalibrier­ formraumes 49 entspricht. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Schneiden in vorlaufender Schneidrichtung in Drausicht V-förmig gestaltet (Fig. 2), wobei die beiden V-förmig zueinanderliegenden Schneiden 65' in der Mittel­ längsachse des rechteckförmigen Lochmessers 65 zusammen­ laufen. Die beiden Messerschneiden 65' verlaufen dabei beispielsweise in einem 45°-Winkel zur Mittellängsebene des Messers, schließen also zueinander etwa einen 90°- Winkel ein und erreichen dadurch einen ziehenden Schnitt. Die Messerneigung kann auch entsprechend stark variieren, beispielsweise um zumindest bis zu +/-30° und mehr. Al­ ternativ dazu ist es auch möglich, in einem Messerkörper auswechselbare Klingen 65' vorzusehen.
Abweichend von einer hin- und herverfahrbaren Messeranord­ nung ist aber grundsätzlich auch eine rotierende Messer­ einrichtung denkbar. Es könnte beispielsweise eine schei­ benförmige Messereinrichtung verwendet werden, die in Sek­ toren versetzt zueinander liegende geschlossene Messeröff­ nungen 67 umfaßt, deren Größe und Funktion der oben be­ schriebenen Messeröffnung entspricht, wobei zur Durch­ führung eines Schnittvorgangs dann eine Kreis- oder Teil­ kreisbewegung des Messers mit außerhalb zur Messeröffnung sitzender Rotationsachse vollführt werden müßte. In diesem Falle wäre eine kontinuierliche, zumindest schrittweise Drehbewegung der Messereinrichtung möglich, wenn alle Messeröffnungen in dem rotierenden Lochmesser nachlaufende Schneiden aufweisen.
Auf der zum Formrohrkörper 53 gegenüberliegenden Seite des Grundrahmens 1 können, abgesehen von Steuerungselementen und -einrichtungen, zumindest noch zwei Zylinder 73 und 75 vorgesehen sein, nämlich ein Messerzylinder 73 zur Vor- und Rückwärtsbewegung des Lochmessers 65 entsprechend der Pfeildarstellung 77 sowie ein Kalibrierzylinder 75 ent­ sprechend den Verstellbewegungen der Kalibrierplatte 47 ebenfalls in Pfeilrichtung 77. Dazu sind die beiden Kali­ brierzylinder 75, 77 mittels Einspann-Halteelementen 75', 77' mit dem Messer 65 bzw. der Kalibrierplatte 47 fest verbunden.
Das Messer weist bevorzugt die gleiche Form wie die Kali­ brierplatte auf und besteht aus einem Vollwerkzeugstahl und ist daraus geschliffen. Die Messerdicke kann in ge­ eigneten Bereichen variieren, beispielsweise von 0,3 mm bis 5 mm, vorzugsweise von 0,5 mm bis 1,0 mm. Auch das Messer bewegt sich, wie die Kalibrierplatte (worauf nach­ folgend noch eingegangen wird) im rechten Winkel zu dem vertikal ausgerichteten Formrohr 55.
Schließlich ist am unteren Austrittende des Formrohrs 55 ein Messergatter 81 angeordnet, welches - wie sich ins­ besondere aus der schematischen Draufsicht nach Fig. 2 in Höhe des Messergatters ergibt - ein den rechteckförmigen Kalibrierhohlraum 49 in zwei Hälften teilendes Längsmesser 81' und zwei senkrecht dazu beabstandete Quermesser 81' umfaßt, so daß in einem derartigen Messergatter sechs Fleischstreifen erzeugbar sind.
Nachfolgend wird auf die Funktionsweise eingegangen.
Da, wie üblich, entsprechend der Zerlegbarkeit der ge­ samten Vorrichtung, eine Reinigung durchgeführt werden muß, kann die Vorrichtung dann wieder zusammengebaut und in Betrieb genommen werden. Am erwähnten Sauganschluß wird ein Saugschlauch und am Preßluftanschluß 17 ein Druckluft­ schlauch angeschlossen, die mit entsprechenden Vakuum- bzw. Drucklufteinrichtungen in Verbindung stehen.
Darüber hinaus sind noch drei weitere Schlauchanschlüsse vorgesehen. Ein Schlauchanschluß wird benötigt, um den Stößel des Vakuumventils rückzustellen. Wenn nämlich das Messer seine ausgefahrene Endlage nach dem Schneidvorgang (oder kurz vorher) erreicht, wird ein Ventilstößel der erwähnten Ventilanordnung gedreht und die Vakuumzufuhr zum Unterdruckraum unterbrochen. Anschließend wird die Kali­ brierplatte nach vorne ausgefahren. Die Zylinderabluft wird dabei zusätzlich benutzt, um die Vakuumkammer zu belüften. Dadurch wird der in der Vakuumkammer an sich vorhandene Unterdruck schneller abgebaut. Durch den Abbau des Unterdrucks wird verhindert, daß beim Ausschieben der Kalibrierplatte noch eine Saugwirkung durch die Vakuumkam­ mer vorhanden ist. Der weitere vorstehend erwähnte Schlauchanschluß dient als Luftanschluß für die Vakuumkam­ mer, um hier Preßluft einzupumpen. Der letzte Schlauch­ anschluß dient dem Druckanschluß zur Vakuumkammer, um in diesem Schlauchanschluß einen Vakuumschalter unterzubrin­ gen, um den Druck in der Vakuumkammer zu messen.
Um nunmehr größere Fleischmengen in Würfel- oder Streifen­ form zu schneiden, wird zunächst ein entsprechend zusam­ menhängendes Fleischstück von oben her in die Beschic­ kungsöffnung 57 in das Formrohr 55 gegeben, wobei der durch eine nicht näher gezeigte Vakuumeinrichtung erzeugte und im Unterdruckraum 21 wirksame Unterdruck das Fleisch­ stück in das Formrohr 55 weiter hineinzieht. Durch an­ schließende Betätigung des Preßzylinders 59 wird die Vor­ schubbewegung des Fleischstückes unterstützt.
Durch den erzeugten Unterdruck im Unterdruckraum 21 und die Vorschubbewegung des Preßstempels 61 wird der vor­ laufende Bereich des zu portionierenden Fleischstückes nach unten bewegt, bis das Vorderteil des zu portionieren­ den Fleischstückes den Hohl- oder Kalibrierformraum 49 voll befüllt. Während dieser Vorschubbewegung wird dabei das Fleisch im unteren Austrittsbereich des Formhohlraumes entsprechend dem Messergatter 81 in entsprechende Fleisch­ streifen (im gezeigten Ausführungsbeispiel im quadrati­ schen Querschnitt) geschnitten. Während dieses Vorgangs kann durch die höchst gering dimensionierten Spalten 37 jedoch kein Fleisch in die Vakuum- und Absaugspalten 37 eindringen oder dadurch abgesaugt werden.
Der gewünschte Unterdruck zur Unterstützung der Vorschub­ bewegung des zu portionierenden Fleisches und die volle Befüllung des Kalibrierformhohlraumes 49 durch das Fleisch wird vor allem dadurch unterstützt und gewährleistet, daß die gesamte Anordnung aus Formrohrkörper 53, Lochmesser 65 und der darunter befindlichen Kalibrierplatte 47 durch die eingangs erläuterte Spanneinrichtung 13 mit der Anpreß- und Vakuumplatte nach Art eines Paketes aufeinanderzu vorgepreßt und gespannt wird, so daß möglichst kein Umge­ bungsdruck in den Unterdruckbereich eindringen und den Unterdruck verringern kann. Da zudem ein Lochmesser ver­ wendet wird, kann auch im Messerbereich kein Atmosphären­ druck in den Unterdruckbereich gelangen. Durch die erwähn­ ten Führungssäulen 71 wird zudem der Formrohrkörper 53 gegenüber der Basis 1 unverschieblich fest als Anpreß­ gegenlager gehalten, um die so gebildete Spanneinheit 13 entsprechend optimal gegeneinander verpressen zu können.
Sobald die in Längsstreifen geschnittenen portionierten Fleischstücke den gesamten Kalibrierformhohlraum 49 be­ füllt haben, kann über einen mit dem Unterdruckraum 21 in Verbindung stehenden Vakuumschalter 27 eine Unterdruck- Änderung festgestellt werden. Darüber kann nunmehr der Messerzylinder 73 ausgelöst und betätigt werden, der in Schneidrichtung ausgefahren wird und dabei die im Kali­ brierformhohlraum 49 befindliche Fleischmenge von der im Formrohrkörper 53 befindlichen Fleischmenge trennt. Bei der beschriebenen Vorrichtung ist dabei die Spanneinrich­ tung 13 permanent druckbelastet und gespannt, was den weiteren Vorteil ergibt, daß eine höchst dünne Messer­ platte oder Messerscheibe verwendet werden kann. Durch die unter Druck stehende Spanneinrichtung wird das dünne Mes­ serblech gegen Ausbuchtungen geschützt und ist dabei durch die gegenüberliegenden Wandabschnitte der Unterseite 66 des Formrohrkörpers 53 bzw. der Oberseite der Kalibrier­ platte 47 stabilisiert.
Sobald das Schneidmesser seine vordere Endstellung er­ reicht hat, d. h. zumindest dann, wenn die Messeröffnung 67 die Zuführöffnung 51 im Kalibrierformhohlraum 49 voll­ ständig überfahren hat, wird der Kalibrierzylinder 75 und damit die Kalibrierplatte 47 ebenfalls in Vorschubewegung versetzt. Sobald der Kalibrierformhohlraum 49 über die Vakuumplatte hinweggefahren ist, kann das Fleisch entweder durch das Eigengewicht oder eine zusätzliche Auswurfein­ richtung, beispielsweise nach unten, auf eine Übergabesta­ tion, beispielsweise ein Abtransportband etc., gegeben werden. Eine einfache, das in Würfelform portionierte Fleisch auswerfende Hilfseinrichtung kann beispielsweise in Form von Hebeln bestehen, die das Fleisch aus der Kali­ brierform nach unten hin ausdrücken. Als Auswurfeinrich­ tung kann auch ein kurzer, ausreichend stark bemessener Luftstrom dienen, der beispielsweise durch Zylinderabluft erzeugt werden kann. Auch andere Auswurfeinrichtungen sind möglich.
Anschließend fährt vorzugsweise zuerst die Kalibrierplatte und dann das Lochmesser wieder in ihre in den Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausgangsstellung zurück und der Vorgang wiederholt sich, d. h. daß nach Erreichen der Ausgangs­ stellung des Messers 65 sowie der Kalibrierplatte 47 zu­ nächst wieder die Spanneinrichtung 13 betätigt und ein Unterdruck im Vakuumraum 21 aufgebaut und durch Betätigung des Preßstempels 61 das im Formrohr befindliche Fleisch weiter in Vorschubrichtung, d. h. in den Kalibrierformhohl­ raum wiederum hineinbewegt wird, usw. Sobald die gesamte Fleischmenge portioniert und der im Formrohr 55 vorwärts bewegte Preßstempel 49 seine unterste Stellung erreicht hat (die nicht tiefer liegt als das Unterflächenniveau der Unterseite der Gegendruckplatte 66 des Formrohrkörpers 53), wird anschließend nochmals ein kompletter Schneid­ vorgang durchgeführt, um dann den Preßstempel aus dem Formrohr herauszufahren.
Für den Fall, daß unterschiedliche Fleischsorten verarbei­ tet werden sollen oder Fleischsorten mit unterschiedlicher Größe und Gewicht portioniert werden sollen, können unter­ schiedlich dimensionierte Messer- und Kalibrierplatten mit unterschiedlich dimensionierten und geformten Kalibrier­ hohlformräumen verwendet werden. Bei gleichbleibendem Lochmesser und gleichbleibendem Formrohr unterscheiden sich die Kalibrierplatten dann durch eine unterschiedliche Dicke, um Gewicht und Größe der zu portionierenden Fleischmenge zu verändern. Soll aber auch die Größe der zu portionierenden Fleischmenge in Seitenansicht verändert werden, so müßte dann auch ein unterschiedliches Loch­ messer mit entsprechend unterschiedlich bemessenen Messer­ öffnungen und ein Formrohr mit unterschiedlichem Form­ rohrquerschnitt eingebaut werden.
Durch die erläuterte Kalibrierschneidvorrichtung lassen sich gleichmäßig große Fleischportionen herstellen, die beispielsweise nur um geringste Mengen von +/-5 Gramm und weniger, beispielsweise nur um +/-2 Gramm voneinander differieren.
Anhand von Fig. 5 und 6 ist gezeigt, daß deckungsgleich zu dem Messergatter 81 im Kalibrierhohlraum 49 eine in Draufsicht zu dem Messergatter 81 deckungsgleich angeord­ nete Gittereinteilung 83 ausgebildet ist, so daß der Kali­ brierhohlraum 49 im gezeigten Ausführungsbeispiel in sechs gleichgroß dimensionierte Teilräume 49' gegliedert ist. Die Dicke der Stege kann dabei durchaus etwas breiter sein als die Dicke der Messer des Messergatters, obgleich die Messer so gestaltet sein können, daß sie an der zur Vor­ schubrichtung untenliegenden Seite eine Dicke aufweisen, die der Stegdicke 83 entspricht.
Die Anwendung funktioniert grundsätzlich ebenso wie nach dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 4. Die erwähnten, den Kalibrierhohlraum 49 in einzelne Teilhohl­ räume 49' gliedernde Stege 49 stellen aber zudem sicher, daß das "Fließen" der längszertrennten Fleischstränge in der Portionierplatte, d. h. im Kalibrierformhohlraum ganz vermieden wird und die einzelnen Würfel von daher völlig gewichtsgleich herstellbar sind und dies selbst dann, wenn aufgrund unterschiedlicher Fleischzusammensetzung in dem einen Teilraum mehr Muskelfleisch als in dem anderen Teil­ raum sein sollte.
Die gesamte Steuerung kann unterschiedlich aufgebaut sein. So kommt eine Elektrosteuerung beispielsweise in Form einer SPS-, einer Schütz- oder einer Relaissteuerung oder in Form von Kombinationen in Frage. Auch eine mikroprozes­ sorgestützte Steuerung ist möglich, insbesondere dann, wenn die Kalibrierschneidvorrichtung in eine größere An­ lage miteingebaut ist. Selbst im gezeigten Ausführungsfall ist eine Preßluftsteuerung beschrieben worden. Ohne daß dies im Detail beschrieben ist, können Magnetschalter an den Zylindern, Arbeitsventilen sowie Steuerventilen vor­ gesehen sein, wobei als Ventile Oder-, Und-, 3/2 Wege- oder beispielsweise 5/2 Ventile eingesetzt werden können. Auch Druckminderer, Manumeter und Vakuumschalter sind für den Betrieb einsetzbare Bauteile.
So kann insbesondere auch das beschriebene Vakuumventil 27 durch eine Stößelbetätigung durch die verfahrbare Mes­ serhalterung und die Rückstelluft betätigt werden.
Für die im Zusammenhang mit dem Betrieb der Vorrichtung erläuterten Vakuumerzeuger können unterschiedlichste Va­ rianten realisiert werden. So kann beispielsweise ein Vakuumerzeuger auf dem Venturi-Prinzip basieren, um einen Unterdruck zu erzeugen. Der Vakuumerzeuger kann dabei durch die Pneumatiksteuerung nur zu den Phasen eingeschal­ tet werden, wenn die Kalibrierhohlform wieder mit Fleisch befüllt werden soll. Es kann aber auch notwendig sein, diese Einheit immer anzusteuern, damit sich in den Filtern ein "Vakuumpolster" aufbaut, bis das Stößelventil 27 wie­ der aufmacht. Ebenso kann natürlich eine ständig laufende Vakuumpumpe eingesetzt werden. Durch den erläuterten Ven­ tilstößel 27 wird nur dann Unterdruck in die Vakuum- oder Unterdruckplatte geleitet, wenn dieser Unterdruck benötigt wird. In den Zwischenzeiten kann sich ein Vakuumpolster in den Filtern aufbauen.
Mit der Kalibrierschneidvorrichtung läßt sich beispiels­ weise eine Schneid-Takt-Zeit von 1 Sekunde realisieren. D. h., daß pro Sekunde eine Fleischscheibe portioniert und ausgeworfen werden kann.

Claims (20)

1. Kalibrierschneidvorrichtung zum Würfel- oder Streifen­ schneiden von schneidfähigen Lebensmitteln, insbesondere zum würfel- oder streifenförmigen Portionieren von Fleisch, insbesondere rohem Fleisch, mit den folgenden Merkmalen
  • - es ist ein Formrohr (55) vorgesehen, in welchem das zu portionierende Lebensmittelprodukt weiterbeförderbar ist,
  • - im Formrohr (55), vorzugsweise im Endbereich des Form­ rohrs (55), ist vor der Austrittsöffnung ein Messergat­ ter (81) vorgesehen, wodurch das vorwärts bewegte Le­ bensmittel in Längsstreifen schneidbar ist,
  • - es ist eine quer dazu bewegbare Messeranordnung hinter dem Messergatter (81) angeordnet, um die Längsstreifen in entsprechende Längsstreifenabschnitte oder Würfel abzuschneiden,
gekennzeichnet durch die folgenden weiteren Merkmale:
  • - unterhalb der Austrittsöffnung des Formrohrs (55) ist ein Kalibrierformhohlraum (49) vorgesehen,
  • - der Kalibrierformhohlraum (49) weist quer zur Vorschub­ richtung des zu portionierenden Lebensmittels eine Ab­ messung auf, die zumindest im wesentlichen den Quer­ schnittsabmessungen des Formhohlraumes entspricht,
  • - die Tiefe des Kalibrierformhohlraumes (49) entspricht der Länge der zu portionierenden Lebensmittelstreifen oder -würfel.
2. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Kalibrierhohlraum (49) Stege (83) vorgesehen sind, die in Draufsicht bezüglich ihrer An­ ordnung und Einteilung der Anordnung und Einteilung des Messergatters (81) entsprechen oder hinter diesen sitzen.
3. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Stege (83) der Höhe des Kalibrierformhohlraumes (49) entspricht.
4. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Messergatter (81) unmittelbar vor dem Austrittsende des Formrohrs (55) an­ geordnet ist.
5. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ferner eine Spannein­ richtung (13) vorgesehen ist, wobei die Spanneinrichtung (13) das Formrohr (55) und den Kalibrierformhohlraum (49) insbesondere während des Schneidvorgangs aneinanderpreßt.
6. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß über die Spanneinrichtung (13) das Formrohr (55) und der Kalibrierformhohlraum (49) zur Erzielung eines über den Kalibrierformhohlraum (49) bis in das Formrohr (55) wirkenden Unterdrucks aneinanderpreßbar sind.
7. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (45) als Lochmesser in Form einer Messerplatte mit einer Messeröff­ nung (67) ausgebildet ist, wobei in der Ausgangsstellung des Messers (45) in Draufsicht die Messeröffnung (67) in überlappender Anordnung zur Übergabeöffnung (63) an der Unterseite des Formrohres (55) und zur Zuführöffnung (51) des Kalibrierformhohlraumes (49) zu liegen kommt.
8. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kalibrierformhohl­ raum (49) in einer Kalibrierplatte (47) ausgebildet ist, und zwar als die Kalibrierplatte (47) durchsetzender und nach oben und unten hin offener Kalibrierformhohlraum (49).
9. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Formrohr (55) in einem Formrohrkörper (53) mit einer nach unten weisenden Abstützfläche (66) angeordnet ist, wobei das Lochmesser (65) zwischen der Abstützfläche (66) des Formrohrkörpers (53) und der Kalibrierplatte (47) sandwichartig überdeckt und aufgenommen ist.
10. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Kali­ brierplatte (47) eine Spannzylinderanordnung der Spannein­ richtung (13) vorgesehen ist, worüber die Anordnung aus Formrohr (55), Lochmesser (65) und Kalibrierplatte (47), vorzugsweise mit einer Vakuumplatte (9) über eine darunter befindliche Anpreßplatte (3) verspannbar ist.
11. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Kali­ brierformhohlraumes (49) ein Unterdruckraum (21) in einer Vakuumplatte (9) vorgesehen ist, in der eine als Auflage für das zu portionierende Lebensmittel dienende Einlage­ platte (31) angeordnet ist.
12. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Formgebung und - dimensionierung der Einlegeplatte (31) geringfügig größer ist als die Formgebung und -dimensionierung der Zuführöff­ nung (51) des Kalibrierformhohlraumes (49) und/oder der Übergabeöffnung (63) des Formrohrs (55).
13. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Umfangsrand der Einlegeplatte (31) und dem angrenzenden Wandabschnitt (43) des Unterdruckraumes (21) ein vorzugsweise umlaufender Spalt (37) als Unterdruckkanal gebildet ist.
14. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Spalt (37) kleiner als 2 mm ist.
15. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Messeröffnung (67) eine Grundform und -größe aufweist, die der Quer­ schnittsform und -größe des Formrohrs (55) und/oder der Zuführöffnung (51) des Kalibrierformhohlraums (49) ent­ spricht.
16. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß an der vorlaufenden Seite der Messer­ öffnung (67) zwei winkelig zueinander verlaufende Schnei­ den (65') vorgesehen sind.
17. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneiden einen Winkel von +60° bis 120°, vorzugsweise um 90° zueinander einschlie­ ßen.
18. Kalibrierschneidvorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Messerschneiden (65') symmetrisch zu einer vertikalen Mittellängsebene angeordnet sind.
19. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer aus einer Stahlplatte besteht, deren Dicke zwischen 0,2 mm und 6 mm variiert.
20. Kalibrierschneidvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Kalibrierplatte (47) und das Messer (65) senkrecht zur Vertikalerstreckung des Formrohrs (55) angeordnet sind.
DE19938051A 1999-08-12 1999-08-12 Kalibrierschneidvorrichtung Expired - Fee Related DE19938051B4 (de)

Priority Applications (10)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19938051A DE19938051B4 (de) 1999-08-12 1999-08-12 Kalibrierschneidvorrichtung
CNB008117144A CN1200798C (zh) 1999-08-12 2000-08-10 计量切割装置
DE50008022T DE50008022D1 (de) 1999-08-12 2000-08-10 Kalibrierschneidvorrichtung
AT00949480T ATE277725T1 (de) 1999-08-12 2000-08-10 Kalibrierschneidvorrichtung
AU62817/00A AU6281700A (en) 1999-08-12 2000-08-10 Cutting and calibrating device
US10/048,531 US6645063B1 (en) 1999-08-12 2000-08-10 Cutting and calibrating device
JP2001516723A JP2003507201A (ja) 1999-08-12 2000-08-10 計量切断装置
EP00949480A EP1204515B1 (de) 1999-08-12 2000-08-10 Kalibrierschneidvorrichtung
PCT/EP2000/007788 WO2001012396A1 (de) 1999-08-12 2000-08-10 Kalibrierschneidvorrichtung
CA002381279A CA2381279A1 (en) 1999-08-12 2000-08-10 Cutting and calibrating device

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19938051A DE19938051B4 (de) 1999-08-12 1999-08-12 Kalibrierschneidvorrichtung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19938051A1 true DE19938051A1 (de) 2001-02-22
DE19938051B4 DE19938051B4 (de) 2004-04-15

Family

ID=7918051

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19938051A Expired - Fee Related DE19938051B4 (de) 1999-08-12 1999-08-12 Kalibrierschneidvorrichtung
DE50008022T Expired - Fee Related DE50008022D1 (de) 1999-08-12 2000-08-10 Kalibrierschneidvorrichtung

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE50008022T Expired - Fee Related DE50008022D1 (de) 1999-08-12 2000-08-10 Kalibrierschneidvorrichtung

Country Status (9)

Country Link
US (1) US6645063B1 (de)
EP (1) EP1204515B1 (de)
JP (1) JP2003507201A (de)
CN (1) CN1200798C (de)
AT (1) ATE277725T1 (de)
AU (1) AU6281700A (de)
CA (1) CA2381279A1 (de)
DE (2) DE19938051B4 (de)
WO (1) WO2001012396A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10304773A1 (de) * 2003-02-05 2004-08-19 Maja-Maschinenfabrik Hermann Schill Gmbh & Co. Kg Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren eines Lebensmittelstücks
DE102004041915A1 (de) * 2004-08-30 2006-03-16 Völkl, Thomas Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren
DE102004041881A1 (de) * 2004-08-30 2006-10-26 Völkl, Thomas Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren
EP1785035A1 (de) * 2005-11-14 2007-05-16 Thomas Völkl Hähnchenbrust-Teiler
CN116572307A (zh) * 2023-04-28 2023-08-11 宁波方太厨具有限公司 果蔬切丁机

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7220176B2 (en) * 2004-03-03 2007-05-22 Tyson Fresh Meats, Inc. System and method for production of exact weight ground meat
ES2276608B1 (es) * 2005-10-05 2008-03-16 Metronics Technoligies, S.L. Sistema de corte de productos alimenticios para el envasado.
US7870820B2 (en) * 2005-11-15 2011-01-18 Antone Pivik Method and system for preparing a jerky food product
JP4919339B2 (ja) * 2006-11-10 2012-04-18 レオン自動機株式会社 食品生地の切断方法及びその装置
WO2010054332A2 (en) * 2008-11-10 2010-05-14 Ross Industries, Inc. Apparatus and method for efficient smear-less slicing of meat, poultry and similar food products
ES2551417T3 (es) * 2012-02-14 2015-11-18 Albert Handtmann Maschinenfabrik Gmbh & Co. Kg Procedimiento y dispositivo para la separación de productos
CN103395091B (zh) * 2013-08-16 2015-07-15 阮仕荣 微小颗粒制备与分配系统
ES2828308T3 (es) * 2017-12-20 2021-05-26 Vemag Maschinenbau Gmbh Dispositivo para el llenado de envolturas tubulares
CN110463732A (zh) * 2019-08-28 2019-11-19 重庆奇分享实业股份有限公司 一种面包摊皮切割辊轮

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3226790A1 (de) * 1982-07-17 1984-01-19 Toni 5231 Burglahr Reifenhäuser Vorrichtung zum schneiden von lebensmitteln
DE19735597A1 (de) * 1997-08-15 1999-02-25 Schill Maja Masch Vorrichtung zum Portionieren eines Fleischstücks

Family Cites Families (15)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH152595A (de) * 1931-02-09 1932-02-15 Weidmann Ernst Schneidmaschine, hauptsächlich für Fleisch, wie Leber, Niere, Kuttel und dergleichen.
US2021794A (en) * 1934-12-04 1935-11-19 Anthony D Leone Hamburger-steak mold
US2101755A (en) * 1935-10-11 1937-12-07 Samuel D Rosenstone Slicing machine
US2500973A (en) * 1946-04-04 1950-03-21 Ackerman Charles Slicing machine
US3733652A (en) * 1971-06-24 1973-05-22 E House Device for molding patties and the like
CH580923A5 (de) * 1974-08-01 1976-10-29 Buehler Ag Geb
US4039691A (en) * 1975-12-31 1977-08-02 Campbell Soup Company Protein texturization by extrusion with internal steam injection
US4356205A (en) * 1980-10-24 1982-10-26 Formax, Inc. Method and apparatus for cutting controlled-volume meat portions from a segment of fresh whole-muscle meat
US4454804A (en) * 1981-06-18 1984-06-19 Carnation Company Apparatus for incorporating additives in extruded foods
US4731006A (en) * 1985-08-06 1988-03-15 C&F Packing Co., Inc. Apparatus for processing food products
DE3540904C2 (de) 1985-11-19 1995-08-10 Holac Maschbau Gmbh Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere von Fleisch
JPH07115320B2 (ja) * 1988-01-29 1995-12-13 双葉電機工業株式会社 原料肉塊の自動定量切断方法及びその装置
JPH02227062A (ja) * 1988-08-12 1990-09-10 Masao Kobayashi 団塊状包被食品成形装置
GB8901987D0 (en) * 1989-01-30 1989-03-22 Matthews Bernard Plc Improvements in the manufacture of food stuffs
DE19806561C2 (de) * 1998-02-17 2000-04-27 Thomas Voelkl Kalibrierschneidvorrichtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3226790A1 (de) * 1982-07-17 1984-01-19 Toni 5231 Burglahr Reifenhäuser Vorrichtung zum schneiden von lebensmitteln
DE19735597A1 (de) * 1997-08-15 1999-02-25 Schill Maja Masch Vorrichtung zum Portionieren eines Fleischstücks

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10304773A1 (de) * 2003-02-05 2004-08-19 Maja-Maschinenfabrik Hermann Schill Gmbh & Co. Kg Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren eines Lebensmittelstücks
US7052387B2 (en) 2003-02-05 2006-05-30 Maja-Maschinenfabrik Hermann Schill Gmbh & Co. Kg Apparatus for portioning a piece of food
DE102004041915A1 (de) * 2004-08-30 2006-03-16 Völkl, Thomas Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren
DE102004041881A1 (de) * 2004-08-30 2006-10-26 Völkl, Thomas Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren
DE102004041915B4 (de) * 2004-08-30 2017-08-24 Tvi Entwicklung Und Produktion Gmbh Vorrichtungen und Verfahren zum Portionieren
EP1785035A1 (de) * 2005-11-14 2007-05-16 Thomas Völkl Hähnchenbrust-Teiler
CN116572307A (zh) * 2023-04-28 2023-08-11 宁波方太厨具有限公司 果蔬切丁机

Also Published As

Publication number Publication date
AU6281700A (en) 2001-03-13
CN1200798C (zh) 2005-05-11
EP1204515B1 (de) 2004-09-29
CA2381279A1 (en) 2001-02-22
EP1204515A1 (de) 2002-05-15
US6645063B1 (en) 2003-11-11
JP2003507201A (ja) 2003-02-25
ATE277725T1 (de) 2004-10-15
CN1370104A (zh) 2002-09-18
DE19938051B4 (de) 2004-04-15
WO2001012396A1 (de) 2001-02-22
DE50008022D1 (de) 2004-11-04

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19806561C2 (de) Kalibrierschneidvorrichtung
DE19938051B4 (de) Kalibrierschneidvorrichtung
EP2324973B1 (de) Würfelschneider
EP1819489B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum portionieren
DE3540904A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum schneiden von lebensmitteln, insbesondere von fleisch
EP2227964B1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Portionieren
EP2241421B1 (de) Vorrichtung zum Portionieren von Lebensmitteln
EP1003631B2 (de) Vorrichtung zum portionieren eines fleischstücks
DE3608780C2 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln
EP2107962B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum portionieren
DE19938050A1 (de) Kalibrierschneidvorrichtung
DE19831522C2 (de) Verfahren zum Teilen und Portionieren von Teig sowie Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE202006017087U1 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Lebensmitteln, insbesondere von Fleisch, in Würfelform
EP1785035B1 (de) Hähnchenbrust-Teiler
DE29723638U1 (de) Vorrichtung zum Portionieren eines Fleischstücks

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8364 No opposition during term of opposition
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee