DE19938556A1 - Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten - Google Patents
Vorrichtung zur Distraktion von KnochensegmentenInfo
- Publication number
- DE19938556A1 DE19938556A1 DE1999138556 DE19938556A DE19938556A1 DE 19938556 A1 DE19938556 A1 DE 19938556A1 DE 1999138556 DE1999138556 DE 1999138556 DE 19938556 A DE19938556 A DE 19938556A DE 19938556 A1 DE19938556 A1 DE 19938556A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- bone
- screw
- thread
- guide
- bone segment
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 210000000988 bone and bone Anatomy 0.000 title claims abstract description 54
- 238000000926 separation method Methods 0.000 title claims abstract description 15
- 230000008468 bone growth Effects 0.000 title description 3
- 230000010478 bone regeneration Effects 0.000 title description 2
- 238000011069 regeneration method Methods 0.000 title 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 claims description 4
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 claims description 3
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 claims description 2
- 210000001909 alveolar process Anatomy 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 206010020649 Hyperkeratosis Diseases 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 238000004873 anchoring Methods 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 230000001627 detrimental effect Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 210000001847 jaw Anatomy 0.000 description 1
- 210000003625 skull Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
- A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
- A61B17/56—Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor
- A61B17/58—Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements
- A61B17/60—Surgical instruments or methods for treatment of bones or joints; Devices specially adapted therefor for osteosynthesis, e.g. bone plates, screws or setting implements for external osteosynthesis, e.g. distractors, contractors
- A61B17/66—Alignment, compression or distraction mechanisms
- A61B17/663—Alignment, compression or distraction mechanisms for jaw bones, e.g. subcutaneous distractors with external access
- A61B17/666—Alignment, compression or distraction mechanisms for jaw bones, e.g. subcutaneous distractors with external access for alveolar distraction
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Orthopedic Medicine & Surgery (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Surgery (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
- Heart & Thoracic Surgery (AREA)
- Medical Informatics (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Surgical Instruments (AREA)
Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten. Die Vorrichtung soll dahingehend weitergebildet werden, daß bei einfacher Konstruktion und einfacher Handhabung ein optimiertes Knochenwachstum und eine schnelle Knochenregeneration ermöglicht wird. Es wird vorgeschlagen, daß eine Führungsschraube (8) und eine Distraktionsschraube (10) vorgesehen sind, wobei die Führungsschraube (8) ein in einem ersten Knochensegment (1) verankerbares Gewinde (18) und einen ein zweites Knochensegment (2) durchdringenden Führungsteil aufweist. Die Distraktionsschraube (10) ist mit einer in oder auf dem ersten Knochensegment (1) abstützbaren Spitze und einem dem zweiten Knochensegment (2) zugeordneten Gewinde (40) derart versehen, daß durch Drehen der Distraktionsschraube (10) der Trennbereich (4) zwischen den beiden Knochensegmenten (1, 2) vergrößerbar ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten
gemäß den im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Aus der EP 0 770 359 A1 ist eine derartige Vorrichtung bekannt, welche relativ zueinander
verstellbare Halterungen zur Distraktion von Knochensegmenten im Kiefer-, Gesichts- und
Schädelbereich enthält. Die Halterung enthält zwei komplementäre Hälften, welche mittels
einer Einstellvorrichtung längs einer geometrischen und zumindest im wesentlichen linearen
Längsachse unter Vergrößerung ihres gegenseitigen Abstandes bewegbar sind. Diese
Hälften sind durch eine verdrehsichere Führung aneinander längsbeweglich geführt und
enthalten jeweils zumindest eine flache, am Knochen fixierbare Fixiervorrichtung zur
Aufnahme von Schubkräften und Drehmomenten. Die genannte Einstellvorrichtung umfaßt
mit einer Hälfte eine Hülse, deren Endbereich zumindest teilweise offen ist, wobei in dem
Endbereich ein Führungsabschnitt drehbar gelagert ist. Ferner ist außerhalb des genannten
Endbereiches eine an dem Führungsabschnitt angeordnete Werkzeugaufnahme vor
gesehen. Der Fertigungsaufwand dieser Vorrichtung ist nicht unerheblich, und im Hinblick
auf das Bauvolumen kann die operative Handhabung zu Problemen führen.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung dahingehend
weiterzubilden, daß bei einfacher Konstruktion und einfacher Handhabung ein optimiertes
Knochenwachstum und eine schnelle Knochenregeneration ermöglicht wird. Die Vorrichtung
soll mit einem geringen Fertigungsaufwand realisierbar sein und eine möglichst geringe
Belastung des Patienten erfordern.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Patentanspruch 1 angegebenen Merkma
len.
Die erfindungsgemäße Distraktionsvorrichtung enthält eine Distraktionsschraube mit einem
vergleichsweise groben Gewinde und einer in zweckmäßiger Weise stumpfen bzw. abge
rundeten Spitze sowie eine Führungsschraube mit einem selbstbohrenden oder selbst
schneidenden Gewinde. Die Gewindeflanken der Distraktionsschraube weisen eine Höhe
in der Größenordnung von zwei Dritteln des Kerndurchmessers der Distraktionsschraube
auf, wobei die Gewindespitze an der Spitze der Distraktionsschraube stumpf ausgebildet
ist. Die Spitze der Distraktionsschraube weist in bevorzugter Weise einen Durchmesser
gleich oder kleiner als der Kerndurchmesser auf. Die Führungsschraube ist mit einem
selbstbohrenden oder selbstschneidenden Gewinde ausgebildet und enthält in vorteilhafter
Weise einen sich zum Ende konisch reduzierten Kopf. Des weiteren enthält die Führungs
schraube einen achsparallelen Bereich oder Knochenanteil und/oder einen konischen
Führungsanteil, dessen Konuswinkel bevorzugt größer als ein Winkelgrad ist. Die erfin
dungsgemäße Vorrichtung dient insbesondere zur Callus-Distraktion zwecks Vergrößerung
des Alveolarfortsatzes. Hierzu wird ein vorgegebener Bereich unterhalb des Knochen
kamms des Kieferknochens von diesem zumindest teilweise getrennt, wobei in der nachfol
gend zu erläuternden Weise mittels der Distraktionsschraube in Kombination mit der
Führungsschraube sukzessive eine definierte Vergrößerung des Abstandes des abgetrenn
ten Knochensegments bezüglich des Kieferknochens derart durchgeführt wird, daß zur
Alveolarfortsatz-Distraktion sich im Trennbereich neues Knochengewebe bildet, welches
das abgetrennte Knochensegment fest mit dem Kieferknochen verbindet. Mittels der
Führungsschraube erfolgt hierbei eine definierte Führung, wobei aufgrund des in bevor
zugter Weise konischen Führungsanteils oder Bereiches unerwünschte und für das Wachs
tum nachteilige Spannungen vermieden werden. Es erfolgt in vorteilhafter Weise eine
Aufteilung der Funktionen derart, daß einerseits durch Drehen der auf dem Knochenkamm,
welcher nachfolgend auch als erstes Knochensegment bezeichnet wird, abgestützten
Distraktionsschraube der Abstand des abgetrennten bzw. zweiten Knochensegments bzw.
der Trennbereich vergrößert wird und daß ferner andererseits die erforderliche Führung des
zweiten Knochensegments bezüglich des ersten Knochensegments gewährleistet ist. Die
Verwendung der erfindungsgemäßen Distraktionsvorrichtung ist jedoch keinesfalls auf die
Vergrößerung des Alveolarfortsatzes beschränkt, sondern kann in entsprechender Weise
auch zur Distraktion von anderen Knochen bzw. Knochenteilen zum Einsatz gelangen.
Besondere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der weiteren
Beschreibung angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend an Hand eines besonderen in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert, ohne daß insoweit eine Beschränkung erfolgt.
In der Zeichnung sind schematisch zwei Knochensegmente 1, 2 dargestellt, welche entlang
eines Trennbereiches 4 voneinander getrennt sind. Vor und/oder hinter der Zeichenebene
sowie außerhalb des dargestellten Teilbereiches der Knochensegmente 1, 2 ist wenigstens
ein weiterer Trennbereich derart vorhanden, daß bezüglich des ersten Knochensegments
1 das zweite Knochensegment 2 in Richtung des Pfeiles 6 grundsätzlich bewegbar ist. So
kann das Knochensegment 1 der Kieferknochen sein, von welchem das Knochensegment
2 in der angesprochenen Weise entlang der erwähnten Trennbereiche abgetrennt ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung enthält in Kombination wenigstens zwei unterschiedlich
ausgebildete Schrauben, und zwar eine Führungsschraube 8 und eine Distraktionsschraube
10, deren Längsachsen 12 bzw. 14 im wesentlichen parallel zueinander angeordnet sind.
Des weiteren stehen die Achsen 12, 14 bevorzugt zumindest näherungsweise orthogonal
zum Trennbereich 4.
Die Führungsschraube 8 enthält einen apikalen Teil 16 mit einem selbstbohrenden oder
selbstschneidenden Gewinde 18 zum Einschrauben in das erste Knochensegment 1 sowie
einen Führungsteil 20, welcher dem zweiten Knochensegment 2 zugeordnet ist. Die Füh
rungsschraube 8 wird durch das zweite Knochensegment 2 durchgeführt und mittels des
Gewindes 18 im ersten Knochensegment 1 verankert. Der Außendurchmesser des Ge
windes 8 ist maximal gleich groß wie der Außendurchmesser des Führungsteiles 20.
Bevorzugt wird in das zweite Knochensegment 2 zum Durchführen der Führungsschraube
8 eine Bohrung eingebracht, deren Innendurchmesser im wesentlichen dem Außendurch
messer des Führungsteiles 20 entspricht. Alternativ kann zumindest in das zweite Knochen
segment 2 eine Pilotbohrung eingebracht werden, mit einem Durchmesser zumindest
näherungsweise gleich groß wie der Kerndurchmesser 22 des apikalen Teils 16 bzw. des
Gewindes 18. Am apikalen Ende besitzt die Führungsschraube 8 eine Spitze 24, welche
insbesondere konisch ausgebildet ist, mit einem Öffnungswinkel 26 im Bereich zwischen
70° bis 110°, insbesondere näherungsweise von 90°. Der Führungsteil 20 weist anschlie
ßend an das Gewinde einen im wesentlichen zylindrischen Bereich 28 auf und ferner einen
konischen Führungsbereich 30, dessen Durchmesser, ausgehend vom zylindrischen
Bereich 28, sich verjüngt. Der Konuswinkel des konischen Führungsbereiches 13 ist in
bevorzugter Weise gleich oder größer 1° vorgegeben. Alternativ kann im Rahmen der
Erfindung der Führungsteil 20 auch durchgehend zylindrisch ausgebildet sein, wobei in das
Knochensegment 2 entsprechend der strichpunktierten Linie 32 eine sich konisch er
weiternde Bohrung eingebracht wird, welche sich in der Richtung weg vom apikalen Teil 16
erweitert, und zwar bevorzugt mit einem Konuswinkel gleich oder größer 1°. Festzuhalten
bleibt, daß die letztgenannte Bohrung einen dem apikalen Teil 16 benachbarten zylindri
schen Teil aufweist, an welchem mit größerem Abstand zum apikalen Teil 16 die konische
Erweiterung anschließt. Der Führungsteil 20 enthält im freien Ende eine Ausnehmung 34
mit insbesondere als Hexagon ausgebildeten Eingriffsflächen 36 für ein korrespondierend
ausgebildetes Eindrehwerkzeug.
Wie in der Zeichnung dargestellt, ist beabstandet zur Führungsschraube 8 die Distraktions
schraube 10 angeordnet, welche eine stumpfe, bevorzugt abgerundete Spitze 38 besitzt.
Die Spitze 38 dient zur Auflagerung der Distraktionsschraube 10 bezüglich des ersten
Knochensegments 1. Die Distraktionsschraube 10 enthält anschließend an die Spitze 8 ein
Gewinde 40, welches dem zweiten Knochensegment 2 zugeordnet ist und dieses durch
dringt. Es handelt sich hierbei um ein vergleichsweise grobes Gewinde, wobei die Flanken
höhe zumindest näherungsweise zwei Drittel des Kerndurchmessers 42 des Gewindes 40
beträgt. Der Durchmesser 44 der Spitze 38 ist in bevorzugter Weise gleich oder kleiner als
der Kerndurchmesser 42. Ferner enthält die Distraktionsschraube 10 einen insbesondere
zylindrischen Kopf 46 mit einer Ausnehmung 48, welche wiederum bevorzugt als Hexagon
ausgebildete Eingriffsflächen 50 für ein Eindrehwerkzeug aufweist.
In bevorzugter Weise ist zwischen der Spitze 38 und dem Gewinde 40 ein insbesondere
konisch zum Gewinde 40 erweiterter Bereich 52 vorgesehen, welcher eine sichere Abstüt
zung der Distraktionsschraube 10 beim Drehen sicherstellt. Anschließend an den er
weiterten Bereich 52 zum Gewinde 40 hin ist ferner ein ringförmiger Bereich 54 vorgesehen,
welcher in Umfangsrichtung in besonders zweckmäßiger Weise geschlossen ausgebildet
ist. Das Gewinde 40 bzw. der Kernbereich desselben mündet also nicht unmittelbar an der
Spitze 38, sondern ist von dieser durch den erweiterten Bereich 52 und/oder den ringför
migen Bereich 54 getrennt. Aufgrund der über den Umfang geschlossenen Bereiche 52
und/oder 54 wird beim Drehen der Distraktionsschraube 10 deren Eindrehen in das erste
Knochensegment 1 unterbunden. Somit behält die Distraktionsschraube 10 während der
Distraktion ihre axiale Position bezüglich des ersten Knochensegmentes 1 bei, während
hingegen das zweite Knochensegment 2 durch Drehen der Distraktionsschraube 10 in
Richtung des Pfeiles 6 vom ersten Knochensegment wegbewegt wird. Das Gewinde 40
endet somit stumpf an dem Bereich 54 und/oder an dem erweiterten Bereich 52, ohne
diese jedoch axial zu durchdringen.
In der dargestellten Anfangsposition nach dem Verankern der Führungsschraube 8 im
ersten Knochensegment 1 und Einschrauben der Distraktionsschraube 10 wird zu Beginn
der Distraktion mittels der Führungsschraube 8 eine exakte parallele Führung aufgrund des
zylindrischen Bereichs 28 des Führungsteils 20 der Führungsschraube 8 gewährleistet. Mit
zunehmender Vergrößerung des Abstandes des zweiten Knochensegments 2 bezüglich des
ersten Knochensegments 1 in Richtung des Pfeiles 6 wird aufgrund des konischen Füh
rungsbereiches 30 und/oder der konisch erweiterten Bohrung die Führung reduziert, so
daß ein hinreichender Ausgleich ermöglicht wird und nachteilige Auswirkungen in dem
entsprechend der Distraktion vergrößerten Trennbereich der beiden Knochensegmente 1,
2 wesentlich reduziert werden und das Knochenwachstum optimiert wird.
1
,
2
Knochensegment
4
Trennbereich
6
Pfeil
8
Führungsschraube
10
Distraktionsschraube
12
Längsachse von
8
14
Längsachse von
10
16
apikaler Teil von
8
18
Gewinde
20
Führungsteil
22
Kerndurchmesser von
18
24
Spitze von
8
26
Öffnungswinkel
28
zylindrischer Bereich von
20
30
konischer Führungsbereich von
20
32
strichpunktierte Linie
34
Ausnehmung in
20
36
Eingriffsfläche
38
Spitze von
10
40
Gewinde von
10
42
Kerndurchmesser von
40
44
Durchmesser von
38
46
Kopf von
10
48
Ausnehmung in
46
50
Eingriffsfläche
52
erweiterter Bereich
54
ringförmiger Bereich
Claims (7)
1. Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Führungsschraube (8) und eine Distraktionsschraube (10) vorgesehen sind, daß die
Führungsschraube (8) ein im ersten Knochensegment (1) verankerbares Gewinde (18)
und einen das zweite Knochensegment (2) durchdringenden Führungsteil (20) aufweist,
und daß die Distraktionsschraube (10) eine in oder auf dem ersten Knochensegment (1)
abstützbare Spitze (38) und ein dem zweiten Knochensegment (2) zugeordnetes Ge
winde (40) aufweist, mittels welchem durch Drehen der Distraktionsschraube (10) der
Trennbereich (4) zwischen den beiden Knochensegmenten (1, 2) vergrößerbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gewinde (18) der
Führungsschraube (8) selbstbohrend oder selbstschneidend ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsteil
(20) der Führungsschraube (8) einen an das Gewinde (18) anschließenden im wesentli
chen zylinderischen Bereich (28) und an diesen anschließend einen sich verjüngenden
konischen Führungsbereich (30) enthält, wobei der Konuswinkel bevorzugt gleich oder
größer 1° ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gewinde (40) der Distraktionsschraube (10) grob ausgebildet ist und/oder dessen Ge
windeflanken eine Höhe in der Größenordnung von zwei Dritteln des Kerndurchmessers
aufweisen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Spitze (38) der Distraktionsschraube (10) einen Durchmesser gleich oder kleiner als der
Kerndurchmesser (42) aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gewinde (40) der Distraktionsschraube (10) zur Spitze (38) hin stumpf ausläuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Spitze (38) und dem Gewinde (40) der Distraktionsschraube (10) ein
erweiterter, bevorzugt konisch erweiterter Bereich (52) vorgesehen ist, welcher über den
Umfang geschlossen ausgebildet ist, und/oder daß zwischen der Spitze (8) und der
Gewindespitze ein über den Umfang zumindest näherungsweise geschlossener ringför
miger Bereich (54) vorgesehen ist, dessen Außendurchmesser im wesentlichen dem
Außendurchmesser des Gewindes (40) entspricht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999138556 DE19938556C2 (de) | 1999-08-18 | 1999-08-18 | Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999138556 DE19938556C2 (de) | 1999-08-18 | 1999-08-18 | Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19938556A1 true DE19938556A1 (de) | 2001-03-29 |
| DE19938556C2 DE19938556C2 (de) | 2001-09-06 |
Family
ID=7918389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999138556 Expired - Fee Related DE19938556C2 (de) | 1999-08-18 | 1999-08-18 | Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19938556C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111347697A (zh) * | 2019-12-31 | 2020-06-30 | 史秀庚 | 一种新型免扒胎补胎工具及其使用方法 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0770359A1 (de) * | 1995-10-05 | 1997-05-02 | Medicon e.G. Chirurgiemechaniker-Genossenschaft | Distraktionsvorrichtung für Knochensegmente |
| DE29805443U1 (de) * | 1997-03-25 | 1998-06-25 | Aesculap AG & Co. KG, 78532 Tuttlingen | Orthopädisches Kompressionsschrauben-Baukastensystem |
| WO1999004715A1 (de) * | 1997-07-21 | 1999-02-04 | Roger Minoretti | Intraoraler distraktor für kallusdistraktion im unterkiefer |
-
1999
- 1999-08-18 DE DE1999138556 patent/DE19938556C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0770359A1 (de) * | 1995-10-05 | 1997-05-02 | Medicon e.G. Chirurgiemechaniker-Genossenschaft | Distraktionsvorrichtung für Knochensegmente |
| DE29805443U1 (de) * | 1997-03-25 | 1998-06-25 | Aesculap AG & Co. KG, 78532 Tuttlingen | Orthopädisches Kompressionsschrauben-Baukastensystem |
| WO1999004715A1 (de) * | 1997-07-21 | 1999-02-04 | Roger Minoretti | Intraoraler distraktor für kallusdistraktion im unterkiefer |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN111347697A (zh) * | 2019-12-31 | 2020-06-30 | 史秀庚 | 一种新型免扒胎补胎工具及其使用方法 |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19938556C2 (de) | 2001-09-06 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60121175T2 (de) | Chirurgische schraube | |
| DE19831336C2 (de) | Knochenschraube, insbesondere für den Einsatz bei translaminärer Wirbelverschraubung | |
| EP0657142B1 (de) | Knochenfixationselement | |
| DE19746157C2 (de) | Modifiziertes Herbstscharnier | |
| EP0682917B1 (de) | Schraubwerkzeug für eine Schraube, bestehend aus einem Bolzenteil und einer darauf aufschraubbaren Mutter | |
| DE29520312U1 (de) | Knochenschraube | |
| EP1450709B1 (de) | Knochenschraube | |
| EP1133263A1 (de) | Schraube | |
| EP0496954A1 (de) | Knochennagel zur Versorgung von Oberarmfrakturen | |
| EP0956828A2 (de) | Osteosynthesevorrichtung mit Korrekturstab | |
| DE9409123U1 (de) | Vorrichtung zum Stabilisieren bzw. Komprimieren oder Distrahieren von Abschnitten der Wirbelsäule | |
| CH666176A5 (de) | Einrichtung zur behandlung eines knochens und nagel fuer eine solche einrichtung. | |
| DE2542056B2 (de) | Vorrichtung zum schneiden eines innengewindes in einen zur aufnahme des stieles einer endoprothese vorzubereitenden knochenkanal | |
| CH615821A5 (de) | ||
| EP0939235B1 (de) | Schraube | |
| DE102005000108A1 (de) | Befestigungselement für harte Untergründe | |
| DE19938556C2 (de) | Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten | |
| DE102014208012B3 (de) | Osteosynthesevorrichtung | |
| EP1184001B1 (de) | Vorrichtung zur Distraktion von Knochensegmenten | |
| EP2491888A2 (de) | Verankerungsvorrichtung zum Befestigen von orthodontischen Drähten für eine kieferorthopädische Korrekturvorrichtung | |
| DE102013202065B4 (de) | Osteosynthesevorrichtung | |
| DE9310668U1 (de) | Schraubendreher | |
| EP0303773A3 (de) | Stützvorrichtung für die Wirbel der menschlichen Wirbelsäule | |
| EP2944267B1 (de) | Chirurgische Fadenzugvorrichtung | |
| DE19811354A1 (de) | Vorrichtung für Osteosynthesearbeiten sowie zur Vorrichtung angepaßter Fixationsstift zur Osteosynthese |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20140301 |