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Die vorliegende Erfindung betrifft
eine motorgetriebene Bremseinrichtung, die zum Einsatz in einem
Fahrzeug geeignet ist.
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Bei einer herkömmlichen hydraulischen Bremseinrichtung
hängt die
Rückkehr
eines Kolbens eines Sattels, der einen Bremsklotz andrückt, von
der Rückstoßwirkung
einer Kolbendichtung ab. Daher können
Variationen in Bezug auf den Spalt zwischen dem Bremsklotz und einer
Bremsscheibe auftreten, wenn der Bremsklotz zurückgestellt wird. In einem derartigen
Fall kann selbst dann, wenn das Bremspedal nicht betätigt wird,
der Bremsklotz infolge eines Schlages oder von Variationen der Wanddicke
der Bremsscheibe schleifen.
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Das Schleifen des Bremsklotzes ruft
einen Verschleiß des
Bremsklotzes hervor, selbst wenn das Bremspedal nicht betätigt wird.
Beim Fahren des Fahrzeugs führt
das Schleifen des Bremsklotzes dazu, daß der Kraftstoffverbrauch ansteigt.
Das Schleifen des Bremsklotzes führt
daher zu einem Kostenaufwand und kann auch zum Rütteln führen.
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Um das voranstehend geschilderte
Problem zu lösen
wurde bereits eine motorgetriebene Bremseinrichtung als Ersatz für die hydraulische
Bremseinrichtung vorgeschlagen. Die herkömmlich, von einem Elektromotor
getriebene Bremseinrichtung weist einen Motor und einen Wandlermechanismus
zur Umwandlung der Drehbewegung des Motors in eine geradlinige Bewegung
eines Kolbens auf. Die motorgetriebene Bremseinrichtung weist weiterhin
einen Positionsdetektor zum Detektieren einer Hubposition des Kolbens
auf, sowie eine Steuerung zum Steuern des Motors auf der Grundlage
des Ergebnisses der Detektion durch den Positionsdetektor. Bei der
motorgetriebenen Bremseinrichtung wird durch die geradlinige Bewegung
des Kolbens ein Klotz gegen eine Scheibe gedrückt, um eine Bremskraft hervorzurufen.
In einem Fahrzeug ist eine derartige motorgetriebene Bremseinrichtung
für jedes
Rad vorgesehen.
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Bei der herkömmlichen motorgetriebenen Bremseinrichtung
können
die Zustell- und Rückstellpositionen
eines Bremsklotzandrückteils
des Sattels, also die Zustell- und Rückstellpositionen des Bremsklotzes,
durch Steuern des Antriebs eines elektrischen Betätigungsgliedes
gesteuert werden. Daher kann der Bremsklotz in eine Ursprungsposition
zurückgestellt
werden, in welcher der Bremsklotz einen vorbestimmten Spalt in Bezug
auf die Scheibe aufweist, so daß der
Bremsklotz nicht schleift, wenn das Bremspedal nicht betätigt wird.
Daher kann das voranstehend geschilderte. Problem bei der hydraulischen
Bremseinrichtung gelöst
werden.
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Das vorteilhafte Merkmal der herkömmlichen motorgetriebenen
Bremseinrichtung ist jedoch unter dem Gesichtspunkt des Bremsgefühls unter
folgenden Umständen
unvorteilhaft.
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Bei der herkömmlichen motorgetriebenen Bremseinrichtung
wird, wie in 7 gezeigt
ist, wenn das Bremspedal betätigt
wird (Zeit A), das elektrische Betätigungsglied so angetrieben,
daß der
Bremsklotz von der voranstehend erwähnten Ursprungsposition F zur
Position Z (Zeit B) bewegt wird. Daher treten folgende Schwierigkeiten
auf:
- (1) Die ursprünglichen Reaktionseigenschaften der
motorgetriebenen Bremseinrichtung werden um ein Ausmaß entsprechend
einem Zeitraum beeinträchtigt,
der zur Verringerung des Klotzspaltes erforderlich ist.
- (2) Während
der Bewegung des Bremsklotzes zur Verringerung des Klotzspaltes
bewegt sich der Bremsklotz von der Ursprungsposition (in welcher der
Klotzspalt auf dem voranstehend erwähnten vorbestimmten Wert gehalten
wird) zu der Nullposition (an welcher der Bremsklotz die Bremsscheibe
zu berühren
beginnt), in einem Zustand, in welchem dem Bremsklotz im wesentlichen
kein Widerstand entgegengesetzt wird, und gelangt dann schnell in
Berührung
mit der Bremsscheibe. Daher werden Geräusche hervorgerufen, wenn der Bremsklotz
die Bremsscheibe berührt.
- (3) Das Vorhandensein des Spaltes läßt es in unerwünschter
Weise zu, daß Staub
oder Wasser in den Raum zwischen der Bremsscheibe und dem Bremsklotz
eindringen, was zu einer Verringerung der ursprünglichen Bremskraft führt, die
zum Zeitpunkt der Einleitung eines Bremsvorganges aufgebracht wird.
Dies führt
zu einer negativen Auswirkung auf die ursprünglichen Reaktionseigenschaften
zu jenem Zeitpunkt, an welchem der Bremsklotz der Bremsscheibe zu
berühren
beginnt.
- (4) Wenn die motorgetriebene Bremseinrichtung über einen
langen Zeitraum beim Fahren des Fahrzeugs nicht benutzt wird, verschlechtert
sich die Klotzleistung der motorgetriebenen Bremseinrichtung im
Vergleich zu einem Fall, in welchem die motorgetriebene Bremseinrichtung
mit mäßiger Häufigkeit
eingesetzt wird.
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Darüber hinaus wird bei der herkömmlichen motorgetriebenen
Bremseinrichtung, wenn das Bremspedal nicht betätigt wird, der Bremsklotz in
einer Rückstellposition
angeordnet, also der ursprünglichen
Position, an welcher der Bremsklotz einen vorbestimmten Spalt in
Bezug auf die Bremsscheibe aufweist, wie voranstehend erwähnt. Daher
sammelt sich, wenn die motorgetriebene Bremseinrichtung über einen
langen Zeitraum während
des Fahrens des Fahrzeugs nicht benutzt wird, Staub oder Wasser
in dem Raum zwischen der Scheibe und dem Klotz an, was dazu führt, daß sich die
Klotzleistung der motorgetriebenen Bremseinrichtung verschlechtert,
verglichen mit einem Fall, in welchem die motorgetriebene Bremseinrichtung
mit mäßiger Häufigkeit eingesetzt
wird.
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In den älteren, nachveröffentlichten
Patentanmeldungen gemäß den Druckschriften
DE 198 26 052 C1 und
DE 198 61 109 A1 wird
vorgeschlagen, unter bestimmten Betriebsbedingungen das Spiel zwischen
Bremsklotz und Bremsscheibe zu vergrößern. Ein Gaspedalsensor zum
Detektieren der Betätigung
eines Gaspedals oder ein Fahrsensor zum Detektieren ob ein Fahrzeug
fährt oder
nicht, wird in diesen Druckschriften nicht beschrieben.
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Mit der in der
DE 42 13 148 A1 geschilderten Bremseinrichtung
soll das Problem gelöst
werden, dass bei einer plötzlichen
und unerwarteten Bremsung, auch als Panikbremsen bezeichnet, die
Bremsleuchten so früh
wie möglich
aktiviert werden sollten, um andere Fahrer zu warnen. Aufgrund der
Erkenntnis, dass bei einer derartigen Panikbremsung normalerweise
das Gaspedal abrupt freigegeben wird, bevor das Bremspedal betätigt wird,
wird vorgeschlagen, die Rückstellgeschwindigkeit
des Gaspedals festzustellen, also die Geschwindigkeit des Gaspedals
beim Rückkehren
in seine Ausgangsposition, sobald der Fahrer seinen Fuß vom Gaspedal gelöst hat,
und ein Steuersignal oder Schaltsignal zum Aktivieren der Bremsleuchten
zu erzeugen, wenn die Rückstellgeschwindigkeit
einen vorbestimmten Grenzwert überschreitet.
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Angesichts der voranstehend geschilderten Umstände besteht
ein Ziel der vorliegenden Erfindung in der Bereitstellung einer
motorgetriebenen Bremseinrichtung, die in Bezug sowohl auf die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften als auch die Klotzeigenschaften verbessert
und so ausgelegt ist, daß Geräusche verringert
werden, die während
einer Bremsbetätigung
hervorgerufen werden.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht in der Bereitstellung einer motorgetriebenen Bremseinrichtung,
die dazu fähig
ist, eine Verschlechterung der Klotzleistung zu verhindern, selbst wenn
die motorgetriebene Bremseinrichtung über einen langen Zeitraum beim
Fahren des Fahrzeugs nicht benutzt wird.
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Die vorliegende Erfindung ist eine
motorgetriebene Bremseinrichtung mit den im Patentanspruch 1 angegebenen
Merkmalen. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen
angegeben.
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1 ist
eine Seitenschnittansicht, welche die Anordnung einer motorgetriebenen
Bremseinrichtung gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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2 ist
eine schematische Ansicht, welche ein Bremssystem zeigt, bei welchem
die motorgetriebene Bremseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung
eingesetzt wird.
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3 ist
ein Flußdiagramm
zur Beschreibung der Betätigung
der motorgetriebenen Bremseinrichtung gemäß der ersten Ausführungsform.
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4 ist
ein Eigenschaftsdiagramm, welches die Beziehung zwischen dem Klotzspalt
und dem Motorstrom in der motorgetriebenen Bremseinrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigt.
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5 ist
ein Diagramm, welches die Klotzposition in der motorgetriebenen
Bremseinrichtung gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigt.
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6 ist
ein Diagramm, welche seine Modifikation der motorgetriebenen Bremseinrichtung
gemäß der ersten
Ausführungsform
zeigt.
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7 ist
ein Diagramm zur Beschreibung von Problemen, die bei einer herkömmlichen
motorgetriebenen Bremseinrichtung auftreten.
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8 ist
ein Flußdiagramm,
welches die Betätigung
einer motorgetriebenen Bremseinrichtung gemäß einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt.
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9 ist
ein Diagramm, welches die Klotzposition in der motorgetriebenen
Bremseinrichtung gemäß der zweiten
Ausführungsform
zeigt.
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Eine Ausführungsform der motorgetriebenen Bremseinrichtung
gemäß der vorliegenden
Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die 1 und 2 beschrieben.
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Eine motorgetriebene Bremseinrichtung 11 (sh. 2) gemäß einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist einen Träger 12 auf, der an einem
sich nicht drehenden Teil eines Fahrzeugs befestigt ist. Ein Paar
von Klötzen
(innerer Klotz 14 und äußerer Klotz 15)
ist gleitbeweglich durch den Träger 12 auf
beiden Seiten einer Scheibe 13 so gehaltert, daß die Klötze einander
in Axialrichtung der Scheibe 13 gegenüberliegen, in deren Axialrichtung.
Ein Sattel 14 ist durch den Träger 12 über zwei
Gleitführungsabschnitte
(nicht gezeigt) so gehaltert, daß er in der Axialrichtung der
Scheibe 13 gleitbeweglich ist. Der Sattel 17 kann
die Klötze 14 und 15 von
deren beiden Seiten einklemmen.
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Der Träger 12 weist einen
ersten Verbindungsabschnitt 22a und einen zweiten Verbindungsabschnitt 22b auf,
die annähernd
parallel zueinander angeordnet sind. Der Träger 12 weist weiterhin
zwei Halterungsabschnitte (nicht gezeigt) auf, welche den ersten
und zweiten Verbindungsabschnitt 22a bzw. 22b an deren
beiden Enden verbinden.
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Der Träger 12 ist an einem
fahrzeugseitigen Teil in einem Zustand befestigt, in welchem er
in Bezug auf die Scheibe 13 so positioniert ist, daß die beiden
Halterungsabschnitte an den beiden Außenpositionen in Umfangsrichtung
der Scheibe 13 liegen. Es wird darauf hingewiesen, daß die Gleitführungsabschnitte
in den jeweiligen Halterungsabschnitten vorgesehen sind.
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Ein Paar von Klotzführungen
(nicht gezeigt) ist jeweils an der Innenseite der Halterungsabschnitte
des Trägers 12 so
vorgesehen, daß sie
einander gegenüberliegen.
Der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 sind
durch die Klotzführungen
an deren beiden Enden so gehaltert, daß sie in Axialrichtung der Scheibe 13 gleitbeweglich
sind. Es wird darauf hingewiesen, daß der innere und äußere Klotz 14 bzw.
15 mit einer derartigen Halterung daran gehindert sind, sich um
eine Achse parallel zur Achse der Scheibe 13 zu drehen.
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Der Sattel 17 weist ein
Gehäuse 28 auf.
Das Gehäuse 28 ist
mit einem zylinderförmigen
Teil 25 versehen. Ein Bodenteil 26 ist an einem
Ende des zylindrischen Teils 25 befestigt, um dies zu verschließen. Ein
distales Endteil 27 ist am anderen Ende des zylindrischen
Teils 25 befestigt.
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In dem Gehäuse 28 sind ein Motor 33 und eine
Kugelumlaufspindel 34 (Wandlermechanismus) vorgesehen,
der die Drehbewegung des Motors 33 in eine geradlinige
Bewegung umwandelt.
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Bei dem Motor 33 sind das
Gehäuse 28 und eine
Spule 35 auf dem Innenumfangsabschnitt des zylindrischen
Teils 25 angebracht. Ein Lager 36 ist auf dem
distalen Endteil 27 so angebracht, daß es gegen eine Endoberfläche des
zylindrischen Teils 25 entfernt von dem Bodenteil 26 anstößt. Ein
Mutternteil 37 der Kugelumlaufspindel 34 wird
drehbar über das
Lager 36 gehaltert. Ein Magnet 38 ist an dem Außenumfangsabschnitt
des Mutternteils 37 so befestigt, daß er innerhalb der Spule 35 liegt.
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Bei der Kugelumlaufspindel 34 ist
das Mutternteil 37 vorgesehen, welches ein Innengewinde 37a auf
seinem Innenumfangsabschnitt aufweist. Ein Schraubenteil 40,
welches als ein Kolben dient, ist innerhalb des Mutternteils 37 angeordnet.
Das Schraubenteil 40 weist ein Außengewinde 40a auf,
das auf seinem Außenumfangsabschnitt
vorgesehen ist. Kugeln 41 sind zwischen dem Innengewinde 37a des Mutternteils 37 und
dem Außengewinde 40a des Schraubenteils 40 angeordnet.
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Das Schraubenteil 40 und
der innere Klotz 14 sind mit einem Arretiermechanismus 43 versehen, der
es zuläßt, daß sich das
Schraubenteil 40 und der innere Klotz 14 voneinander
um eine vorbestimmte Entfernung in Axialrichtung der Scheibe 13 entfernen,
während
eine Relativdrehung dieser Teile begrenzt wird. Daher wird das Schraubenteil 40 daran gehindert,
sich um eine Achse parallel zur Achse der Scheibe 13 zu
drehen.
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Es wird darauf hingewiesen, daß der Arretiermechanismus 43 eine
Nut 44 aufweist, die in dem Schraubenteil 40 vorgesehen
ist, sowie einen Vorsprung 45, der so auf dem inneren Klotz 14 vorgesehen
ist, daß er
gleitbeweglich in die Nut 44 paßt.
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Das Bodenteil 26 ist mit
einem Zylinderloch 46 versehen, das koaxial zur Achse des
Motors 33 verläuft.
Das Zylinderloch 46 ist gleitbeweglich mit einem Hydraulikkolben 47 versehen,
der gegen das Schraubenteil 40 anstoßen kann. Der Hydraulikkolben 47 bildet
eine Kammer 48 in dem Zylinderloch 46 aus. Das
Bodenteil 26 ist mit einem Port 49 versehen, der
eine Verbindung der Kammer 48 nach außen zur Verfügung stellt.
Es wird darauf hingewiesen, daß ein Dichtungsteil 50 auf
dem Außenumfangsabschnitt des
Hydraulikkolbens 47 vorgesehen ist, um einen Spalt zwischen
dem Außenumfangsabschnitt
und dem Innenumfangsabschnitt des Zylinderlochs 46 abzudichten.
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Wie voranstehend erwähnt ist
das distale Endteil 27 an dem Ende des zylindrischen Teils 25 entfernt
von dem Bodenteil 26 befestigt. Das distale Endteil 27 weist
einen annähernd
zylindrischen Abschnitt 51 auf, der an dem zylindrischen
Teil 25 befestigt ist, annähernd koaxial zu diesem. Ein
Scheibendurchlaßabschnitt 52 verläuft von
einer Radialseite des zylindrischen Abschnitts 51 weg von
dem zylindrischen Teil 25 aus. Ein Klauenabschnitt 53 erstreckt sich
von dem distalen Ende des Scheibendurchlaßabschnitts 52 so,
daß es
dem zylindrischen Abschnitt 51 gegenüberliegt.
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Das voranstehend geschilderte Lager 36 ist auf
den Innenumfangsabschnitt des zylindrischen Abschnitts 51 des
distalen Endteils 27 aufgepaßt. Zusätzlich ist ein Montageteil 55 an
dem Innenumfangsabschnitt des zylindrischen Abschnitts 51 in
enger Nähe
zum Lager 36 befestigt, um das Lager 36 zwischen
dem Montageteil 55 und der Endoberfläche des zylindrischen Teils 25 einzuklemmen.
Ein Positionsdetektor 57 ist an dem Montageteil 55 befestigt. Der
Positionsdetektor 57 detektiert eine Drehposition einer
Drehscheibe 56, die an dem Mutternteil 37 befestigt
ist, wodurch eine Drehposition des Mutternteils 47 detektiert
wird, und daher eine Hubposition des Schraubenteils 40 detektiert
wird.
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In einem Zustand, in welchem der
Sattel 17 durch den Träger 12 gehaltert
wird, verläuft
beim Motor 33 und der Kugelumlaufspindel 34 die
jeweilige Achse parallel zur Achse der Scheibe 13, und
ist bei der Kugelumlaufspindel 34 das Schraubenteil 40 gegenüberliegend
dem inneren Klotz 14 angeordnet, so daß es an eine Seite des inneren
Klotzes 14 entfernt von der Scheibe 13 anstoßen kann.
In Bezug auf das distale Endteil 27 verläuft der
Scheibendurchlaßabschnitt 52 über den
Außenumfangsabschnitt
der Scheibe 13, und ist der Klauenabschnitt 53 gegenüberliegend
dem äußeren Klotz 15 so
angeordnet, daß er
an eine Seite des äußeren Klotzes 15 entfernt
von der Scheibe 13 anstoßen kann.
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Eine Staubmanschette 59 ist
zwischen dem Innenumfangsabschnitt des Montageteils 55 und dem
Außenumfangsabschnitt
des Schraubenteils 40 der Kugelumlaufspindel 34 vorgesehen,
um das Eindringen von Staub oder anderen Fremdkörpern in den Gewindeeingriffsabschnitt
der Kugelumlaufspindel 34 oder in andere Abschnitte von
dieser zu verhindern.
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Wie in 2 gezeigt
ist die motorgetriebene Bremseinrichtung 11, die wie voranstehend
geschildert aufgebaut ist, für
jedes von vier Rädern
(zwei Vorderräder
und zwei Hinterräder)
des Fahrzeugs vorgesehen. Die Motoren 33 und Positionsdetektoren 57 sämtlicher
motorgetriebener Bremseinrichtungen 11 sind an eine Steuerung 60 angeschlossen. Jeder
Motor 33 ist mit einem Motortreiber (nicht gezeigt) verbunden,
der in der Steuerung 60 vorgesehen ist, um den zugehörigen Motor 33 zu
versorgen.
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In 2 bezeichnet
das Bezugszeichen 63 ein Bremspedal, welches vom Fahrer
betätigt
wird, um die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 zu betätigen. Ein
Betätigungssensor 64 detektiert
ein Ausmaß,
um welches das Bremspedal 63 heruntergedrückt wird.
Ein Hauptzylinder 65 erzeugt einen Bremsfluiddruck entsprechend
dem Bremspedalbetätigungsausmaß. Eine
Alarmlampe 66 gibt eine Warnanzeige an den Fahrer im gegebenen
Fall ab. Unter sämtlichen
motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 werden jene, die
für die
beiden Vorderräder vorgesehen
sind, mit dem Bremsfluiddruck von dem Hauptzylinder 65 versorgt,
der in die Kammer 48 durch den Port 49 eingeleitet
wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die Kammer 48, der
Port 49 und der Hydraulikkolben 47 bei den motorgetriebenen
Bremseinrichtungen 11 weggelassen werden können, die für die beiden
Hinterräder
vorgesehen sind, da der Bremsfluiddruck von dem Hauptzylinder 65 nicht
diesen motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 zugeführt wird.
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Wie in 2 gezeigt
ist die Steuerung 60 mit einem Fahrdetektorgerät 60A verbunden,
welches Fahrzustände
des Fahrzeugs detektiert. Bei der vorliegenden Ausführungsform
enthält
das Fahrdetektorgerät 60A einen
Fahrsensor 60B zum Detektieren, ob das Fahrzeug fährt oder
nicht, sowie einen Gaspedalsensor 60C zum Detektieren eines EIN/AUS-Betätigungsvorgangs
des Gaspedals. Diese Sensoren können
allgemein bekannte Detektormechanismen verwenden.
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Nunmehr wird der Betrieb der motorgetriebenen
Bremseinrichtung gemäß der voranstehenden Ausführungsform
unter Bezugnahme auf das in 3 gezeigte
Flußdiagramm
beschrieben.
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Wenn bei dem in 2 gezeigten System ein Zündschalter
(nicht gezeigt) eingeschaltet wird, setzt die Steuerung 60 einen
Zeitgeber (nicht gezeigt) in dem in 3 gezeigten
Schritt S1 zurück, und
geht dann zum Schritt S2 über.
Im Schritt S2 beurteilt die Steuerung 60, ob sich das Bremspedal 63 in
einem heruntergedrückten
Zustand befindet oder nicht, auf der Grundlage eines Ausgangssignals
von einem Bremspedalschalter (nicht gezeigt). Der Bremspedalschalter gibt
ein Signal EIN aus, wenn das Bremspedal 63 heruntergedrückt wird.
Wird das Bremspedal 63 nicht heruntergedrückt, gibt
der Bremspedalschalter ein Signal AUS aus.
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Wenn der Fahrer auf das Bremspedal 63 tritt, wird
ein Signal EIN von dem Bremspedalschalter abgegeben. Daher stellt
die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S2 "JA" ist, und geht zum
Schritt S3 über.
Im Schritt S3 führt
die Steuerung 60 eine Rückkopplungsregelung
des Motors 33 für
jede motorgetriebene Bremseinrichtung 11 durch, auf der
Grundlage von Drehpositionsdaten von dem Positionsdetektor 57,
so daß eine
Bremskraft auf jedes Rad entsprechend dem Ausmaß des Herunterdrückens des
Bremspedals 63 einwirkt, welches durch den Betätigungssensor 64 festgestellt wird.
Daraufhin geht die Steuerung 60 zum Schritt S4 über.
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In Bezug auf die motorgetriebenen
Bremseinrichtungen 11 für
die beiden Hinterräder
steuert daher die Steuerung 60 die Motoren 33 so,
daß die erforderliche
Bremskraft nur durch die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 hervorgerufen
wird. In Bezug auf die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 für die beiden
Vorderräder
steuert die Steuerung 60 die Motoren 33 so, daß die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 eine
Bremskraft zusätzlich zur
Bremskraft erzeugen, die von dem Bremsfluiddruck herrührt, der
von dem Hauptzylinder 65 erzeugt wird, um die erforderliche
Bremskraft zu erhalten.
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Um eine Bremskraft zu erzeugen treibt
die Steuerung 60 den Motor 33 so, daß das Mutternteil 37 der
Kugelumlaufspindel 34 in Vorwärtsrichtung gedreht wird. Daher
bewegt sich das Schraubenteil 40, welches an einer Drehung
durch den Arretiermechanismus 43 gehindert wird, zur Scheibe 13 hin,
und veranlaßt
den inneren Klotz 14 dazu, daß er in Berührung mit der Scheibe 13 gelangt.
Eine Gegenkraft, die zu diesem Zeitpunkt erzeugt wird, veranlaßt den Sattel 17 dazu,
sich in Bezug auf den Träger 12 zu bewegen.
Dies veranlaßt
den Klauenabschnitt 53 zur Bewegung zur Scheibe 13 hin.
Auf diese Weise werden der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 zur Scheibe 13 hin
durch das Schraubenteil 40 und den Klauenabschnitt 53 gedrückt. Schließlich gelangen die
Klötze 14 und 15 in
Berührung
mit der Scheibe 13, und erzeugen daher die Bremskraft.
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Bei jeder motorgetriebenen Bremseinrichtung 11,
bei welcher der Bremsfluiddruck von dem Hauptzylinder 65 der
Kammer 48 zugeführt
wird, wird die Druckkraft, die von dem Bremsfluiddruck hervorgerufen
wird, an das Schraubenteil 40 über den Hydraulikkolben 47 übertragen,
zusätzlich
zur voranstehend geschilderten Vortriebskraft von dem Motor 33. Die
Kugelumlaufspindel 34 kann eine Drehbewegung in eine geradlinige
Bewegung umwandeln, und umgekehrt. Daher wird das Schraubenteil 40 dazu
veranlaßt,
sich in Bezug auf das Mutternteil 37 durch die Vortriebskraft
zu drehen, die von dem Bremsfluiddruck stammt, und während dies
geschieht, wird das Schraubenteil 40 dazu veranlaßt, sich
zur Scheibe 13 hin zu bewegen, infolge der Vortriebskraft
von dem Motor 33, wodurch die Klötze 14 und 15 dazu
gebracht werden, gegen die Scheibe 13 angedrückt zu werden,
und auf diese Weise die Bremskraft erzeugen.
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Um in diesem Zustand die Bremskraft
abzusetzen, treibt die Steuerung 60 den Motor 33 so,
daß das
Mutternteil 37 in einer Richtung entgegengesetzt zur Vorwärtsrichtung
gedreht wird. Daher bewegt sich das Schraubenteil 40, welches
an einer Drehung gehindert ist, von der Scheibe 13 weg.
Dies führt
dazu, daß sich
der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 von
der Scheibe 13 lösen,
und so die Bremskraft aufheben. Bei jeder motorgetriebenen Bremseinrichtung 11,
bei welcher der Bremsfluiddruck von dem Hauptzylinder 65 der
Kammer 48 zugeführt
wurde, wird auch der Bremsfluiddruck verringert, um die Bremskraft
aufzuheben.
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Im Schritt S4 setzt die Steuerung 60 den Zeitgeber
zurück.
Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S2 zurück, und
wiederholt den voranstehend geschilderten Vorgang.
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Wenn das Bremspedal 63 nicht
heruntergedrückt
wird, so stellt die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis
der Beurteilung im Schritt S2 gleich "NEIN" ist,
und geht zum Schritt S5 über.
Im Schritt S5 beurteilt die Steuerung 60, ob das Fahrzeug
fährt oder nicht,
aus einem Ausgangssignal von einem Drehsensor, der als der Fahrsensor 60B dient.
Der Drehsensor detektiert die Drehung der Scheibe 13.
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Steht das Fahrzeug still, so stellt
die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S5 gleich "NEIN" ist, aus dem Ausgangssignal von
dem Drehsensor, und geht zum Schritt S6 über. Im Schritt S6 steuert
die Steuerung 60 den Motorstrom, der dem Motor 33 zugeführt wird,
wobei sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) zu Null
wird, wie in 4 gezeigt
ist. Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S2 zurück, und
wiederholt den voranstehend geschilderten Vorgang. Auf diese Weise
werden der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 durch
den voranstehend geschilderten Vorgang bewegt. Dies führt dazu,
daß der
Spalt zwischen der Scheibe
13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
zu Null gemacht wird.
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In diesem Fall ist es möglich, da
der Spalt gleich Null ist, zu verhindern, daß Staub oder Wasser in dem
Bereich zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
eindringen. Dies ist besonders nützlich
in kalten Gegenden, da es möglich
ist, ein Einfrieren von Wasser zu verhindern, welches anderenfalls
in den Raum zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz
(dem äußeren Klotz 15)
eindringen würde.
Daher kann in diesem Fall die Anfangsbremskraft zum Zeitpunkt der
Einleitung eines Bremsvorgangs verbessert werden. Zusätzlich ist
es möglich,
die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften zu jenem Zeitpunkt zu verbessern, an welchem
der innere Klotz 14 (äußere Klotz 15)
die Scheibe 13 zu berühren
beginnt.
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wenn das Fahrzeug fährt, stellt
die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S5 gleich "JA" ist, aus dem Ausgangssignal von
dem Drehsensor, und geht zum Schritt S7 über. Im Schritt S7 beurteilt
die Steuerung 60, ob sich das Gaspedal (nicht gezeigt)
in einem heruntergedrückten
Zustand befindet oder nicht, aus einem Ausgangssignal von einem
Gaspedalschalter, der als der Gaspedalsensor 60C dient.
Der Gaspedalschalter gibt ein Signal EIN aus, wenn das Gaspedal
heruntergedrückt
wird. Wenn das Gaspedal nicht heruntergedrückt wird, gibt der Gaspedalschalter
ein Signal AUS aus.
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Wenn das Gaspedal nicht heruntergedrückt wird,
also wenn sich das Gaspedal in einer freigegebenen Position befindet,
stellt die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S7 gleich "NEIN" ist, und geht zum
Schritt S8 über.
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Im Schritt S8 steuert die Steuerung 60 den dem
Motor 33 zugeführten
Motorstrom, während
sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) klein
wird (0,05 mm), wie in 4 gezeigt
ist. Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S2 zurück, und
wiederholt die voranstehend geschilderte Operation. Dies beruht
auf der Tatsache, daß dann,
wenn das Gaspedal während
des Fahrens des Fahrzeugs nicht heruntergedrückt wird, eine starke Wahrscheinlichkeit
dafür besteht,
daß das
Bremspedal unmittelbar danach heruntergedrückt wird.
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Zu diesem Zeitpunkt wird der innere
Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
von der Position F (Zeit X), die in 5 gezeigt
ist, zur Position Z' (Zeit
A) bewegt. Während
dieser Bewegung kann der Motor 33 so gesteuert werden,
daß der
innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
eine glatte Bewegungskurve aufweist, wie dies in 5 gezeigt ist. Der Absolutwert der Differenz
zwischen der Position Z' und
der Position Z (in 5 gezeigt),
an welcher der Spalt gleich Null ist, beträgt 0,05 mm, wie in 4 gezeigt ist. In diesem Fall
gelangt, da der Spalt auf einen kleinen Wert eingestellt ist, selbst
wenn das Bremspedal plötzlich
heruntergedrückt
wird, der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15) in
Berührung
mit der Scheibe 13 in einem extrem kurzen Zeitraum. Daher
werden die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften der Bremse verbessert.
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In diesem Fall wird, da die Entfernung
kurz ist, über
welche sich der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15) bewegt,
ohne auf einen Widerstand zu treffen, die Bewegungsgeschwindigkeit
des inneren Klotzes 14 (des äußeren Klotzes 15)
nicht exzessiv hoch, bevor der entsprechende Klotz in Berührung mit der
Scheibe 13 gelangt. Daher ist es möglich, Geräusche zu verringern, die hervorgerufen
werden, wenn der innere Klotz 14 (der äußeren Klotz 15) in Berührung mit
der Scheibe 13 gelangt. Es wird darauf hingewiesen, daß in den 5 und 7 der Schnitt AB schematisch durch eine
gerade Linie dargestellt ist, um das Verständnis der Klotzbewegung zu
erleichtern, und daß die
Geschwindigkeit, mit welcher der innere Klotz 14 (der äußeren Klotz 15)
in Berührung mit
der Scheibe 13 gelangt, wie voranstehend erwähnt in den 5 und 7 unterschiedlich ist.
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Falls sich das Gaspedal in einem
heruntergedrückten
Zustand befindet, stellt die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis
der Beurteilung im Schritt S7 gleich "JA" ist,
und geht zum Schritt S9 über.
Im Schritt S9 inkrementiert die Steuerung 60 den Zeitgeberwert
t des Zeitgebers, und geht dann zum Schritt S10 über. Im Schritt S10 beurteilt
die Steuerung 60, ob der Zeitgeberwert t kleiner als eine
erste eingestellte Zeit t1 ist oder nicht, die vorher eingestellt
wurde. Ist die Antwort "JA", geht die Steuerung 60 zum Schritt
S11 über.
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Im Schritt S11 steuert die Steuerung 60 den Motorstrom,
der dem Motor 33 zugeführt
wird, während
sei ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) gleich
0,1 mm wird, wie in 4 gezeigt
ist. Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S2 zurück, und
wiederholt den voranstehend geschilderten Vorgang. Auf diese Weise
werden der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 mittels
der voranstehend geschilderten Operation bewegt. Dies führt dazu,
daß der
Spalt zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
auf 0,1 mm eingestellt wird. In diesem Fall befinden sich daher
die Scheibe 13 und der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
vollständig
außer
Berührung
miteinander (Position ohne Schleifen). Diese Position entspricht
einer Position, an welcher die Bremse beim Stand der Technik nicht
in Betrieb ist.
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Wenn der Zeitgeberwert t des Zeitgebers nicht
kleiner ist als die erste eingestellt Zeit t1, stellt die Steuerung 60 fest,
daß das
Ergebnis der Beurteilung im Schritt S10 gleich "NEIN" ist,
und geht zum Schritt S12 über.
Im Schritt S12 stellt die Steuerung 60 fest, ob der Zeitgeberwert
t des Zeitgebers nicht größer als
eine zweite eingestellte Zeit t2 (> t1)
ist oder doch, die vorher eingestellt wurde. Ist im Schritt S12
die Antwort "JA", geht die Steuerung 60 zum Schritt
S13 über.
Im Schritt S13 steuert die Steuerung 60 den dem Motor 33 zugeführten Motorstrom,
während
sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) 0,02
mm in der negativen Richtung in Bezug auf den Bezugspunkt Null beträgt, wie
in 4 gezeigt. Daraufhin
kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S2 zurück, und
wiederholt die voranstehend geschilderte Operation.
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Auf diese Weise werden der innere
Klotz 14 und der äußere Klotz 15 mittels
der voranstehend geschilderten Operation bewegt. Daher wird der
innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
in Berührung
mit der Scheibe 13 gebracht, und in einer Schleifposition
angeordnet. Daher wird Reibungshitze durch die Berührung zwischen
der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
erzeugt. Dies führt
dazu, daß die
Temperatur der Scheibe 13, des inneren Klotzes und des äußeren Klotzes 15 auf
eine Temperatur ansteigt, die für
die Klötze 14 und 15 wünschenswert ist,
damit sie die erforderliche Bremsleistung zeigen. In diesem Fall
wird daher die Klotzleistung nicht durch Abkühlung beeinträchtigt,
selbst wenn die motorgetriebene Bremseinrichtung über einen
langen Zeitraum während
des Fahrens des Fahrzeugs nicht benutzt wird.
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Wenn der Zeitgeberwert t des Zeitgebers größer als
die zweite eingestellte Zeit t2 ist, geht die Steuerung 60 zum
Schritt S14 über.
Im Schritt S14 setzt die Steuerung 60 den Zeitgeber zurück, und dann
geht sie zum Schritt S15 über.
Im Schritt S15 steuert die Steuerung 60 den dem Motor 33 zugeführten Motorstrom,
während
sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) gleich
0,1 mm wird, wie in 4 gezeigt
ist. Daraufhin geht die Steuerung 60 zum Schritt S2 über, und
wiederholt die voranstehend geschilderte Operation.
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Obwohl die motorgetriebene Bremseinrichtung
gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung voranstehend erläutert wurde, wird darauf hingewiesen,
daß die
vorliegende Erfindung nicht notwendigerweise auf die voranstehende
Ausführungsform
beschränkt
ist, und daß sich
bei ihr verschiedene Änderungen
und Modifikationen vornehmen lassen, ohne vom Wesen der vorliegenden
Erfindung abzuweichen.
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Beispielsweise kann die motorgetriebene Bremseinrichtung
gemäß der voranstehend
geschilderten Ausführungsform
so ausgebildet sein, daß ein Verschiebungssensor 100,
der in Teilen (a) und (b) von 6 gezeigt
ist, in der Nähe
der Scheibe 13 vorgesehen ist, und der Spalt zwischen der
Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 aus dem Ergebnis
der Detektion durch den Verschiebungssensor 10C erhalten
wird, und dann die Spaltsteuerung durch die Steuerung 60 auf
der Grundlage des so erhaltenen Spaltes durchgeführt wird.
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Teil (a) von 6 ist eine Aufsicht, welche die Anordnung
der Scheibe 13 und des Verschiebungssensors 100 zeigt.
Teil (b) von 6 ist eine Seitenansicht,
welche die Anordnung der Scheibe 13 und des Verschiebungssensors 100 zeigt.
Der Verschiebungssensor 100 ist ein Sensor, der ein Ausmaß der Verschiebung
des inneren Klotzes 14 in Axialrichtung detektiert, der
in der Nähe
der Scheibe 13 vorhanden ist.
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Obwohl bei der motorgetriebenen Bremseinrichtung
gemäß der voranstehenden
Ausführungsform
bestimmte numerische Werte (0,02 mm, 0,10 mm, und 0,05 mm) für den Spalt
in Bezug auf 4 gezeigt
sind, wird darauf hingewiesen, daß jeder Spaltwert nur ein Beispiel
darstellt, und daß die
vorliegende Erfindung nicht notwendigerweise auf diese numerischen
Werte beschränkt
ist.
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Daher kann jeder der voranstehend
geschilderten Spaltwerte auf der Grundlage verschiedener Versuchsdaten
geeignet festgelegt werden. Es können
jegliche numerischen Werte verwendet werden, soweit die Größenbeziehung
zwischen den Werten mit der Größenbeziehung
zwischen den spezifischen numerischen Werten übereinstimmt, die in 4 gezeigt sind.
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Wie voranstehend erwähnt wird
gemäß der vorliegenden
Erfindung der Spalt zwischen dem Klotz und der Scheibe entsprechend
den Fahrzuständen
des Fahrzeugs geändert.
Daher ist es möglich,
die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften und die Klotzeigenschaften zu verbessern,
und ist es ebenfalls möglich,
während
eines Bremsvorgangs erzeugte Geräusche
zu verringern.
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Bei einem Beispiel steuert, wenn
das Fahrzeug fährt,
die Steuerung den Motor so, daß der Spalt
zwischen dem Klotz und der Scheibe sehr klein wird. In diesem Fall
gelangt, selbst wenn das Bremspedal plötzlich heruntergedrückt wird,
der Klotz in Berührung
mit der Scheibe in einem extrem kurzen Zeitraum. Dies verbessert
die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften der Bremse, und hierdurch ist es ebenfalls
möglich,
Geräusche
zu verringern, die erzeugt werden, wenn der Klotz die Scheibe berührt.
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Bei einem weiteren Beispiel steuert,
wenn das Fahrzeug stillsteht, die Steuerung den Motor so, daß der Spalt
zwischen dem Klotz und der Scheibe gleich Null wird. Daher ist es
möglich
zu verhindern, daß Staub
oder Wasser in dem Bereich zwischen der Scheibe und dem Klotz eindringen.
Darüber
hinaus ist es möglich,
die ursprüngliche
Bremskraft zum Zeitpunkt der Einleitung eines Bremsvorgangs zu verbessern.
Weiterhin ist es möglich,
die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften zu jenem Zeitpunkt zu verbessern, an welchem
der Klotz die Scheibe zu berühren
beginnt.
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Bei einem weiteren Beispiel steuert,
wenn das Fahrzeug über
einen Zeitraum, der länger
als ein vorbestimmter Zeitraum ist, in einem ungebremsten Zustand
gefahren ist, die Steuerung den Motor so, daß der Spalt zwischen dem Klotz
und der Scheibe verringert wird, so daß der Klotz die Scheibe leicht berührt. Daher
werden der Klotz und die Scheibe in eine Schleifposition versetzt,
und auf diese Weise wird Reibungswärme durch die Berührung zwischen der
Scheibe und dem Klotz erzeugt, was zu einem Temperaturanstieg führt.
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Selbst wenn die motorgetriebene Bremseinrichtung über einen
langen Zeitraum beim Fahren des Fahrzeugs nicht eingesetzt wird,
werden daher die Klotzleistungen nicht beeinträchtigt. Darüber hinaus können Substanzen
entfernt werden, die sich am Klotz angelagert haben.
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Als nächstes wird unter Bezugnahme
auf das in 8 gezeigte
Flußdiagramm
der Betriebsablauf einer motorgetriebenen Bremseinrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung geschildert.
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Wenn ein (nicht gezeigter) Zündschalter
eingeschaltet wird, setzt die Steuerung 60 einen Zeitgeber
(nicht gezeigt) in dem in 8 gezeigten
Schritt S101 zurück,
und geht dann zum Schritt S102 über. Im
Schritt S102 beurteilt die Steuerung 60, ob sich das Bremspedal 63 in
einem heruntergedrückten
Zustand befindet oder nicht, aus einem Ausgangssignal von einem
(nicht gezeigten) Bremspedalschalter. Der Bremspedalschalter gibt
ein Signal EIN aus, wenn das Bremspedal 63 heruntergedrückt ist.
Wenn das Bremspedal 63 nicht heruntergedrückt ist,
gibt der Bremspedalschalter ein Signal AUS aus.
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Wenn der Fahrer auf das Bremspedal 63 tritt, wird
ein Signal EIN von dem Bremspedalschalter abgegeben. Daher stellt
die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S102 "JA" ist, und geht zum
Schritt S103 über.
Im Schritt S103 führt
die Steuerung 60 eine Rückkopplungsregelung
des Motors 33 auf der Grundlage von Drehpositionsdaten von
dem Positionsdetektor 57 für jede motorgetriebene Bremseinrichtung 11 durch,
so daß eine
Bremskraft auf jedes Rad entsprechend dem Ausmaß des Herunterdrückens des
Bremspedals 63 einwirkt, welches von dem Betätigungssensor 64 detektiert
wird. Daraufhin geht die Steuerung 60 zum Schritt S104 über.
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Genauer gesagt führt die Steuerung 60 den Schritt
5103 folgendermaßen
durch: In Bezug auf die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 für die beiden
Hinterräder
steuert die Steuerung 60 die Motoren 33 so, daß die erforderliche
Bremskraft nur durch die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 erzeugt wird.
In Bezug auf die motorgetriebenen Bremseinrichtungen 11 für die beiden
Vorderräder
steuert die Steuerung 60 die Motoren 33 so, daß die motorgetriebenen
Bremseinrichtungen 11 eine Bremskraft zusätzlich zu
jener Bremskraft erzeugen, die von dem Bremsfluiddruck herstammen,
der durch den Hauptzylinder 65 erzeugt wird, um die erforderliche Bremskraft
zu erzielen.
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Im Schritt S104 setzt die Steuerung 60 den Zeitgeber
zurück.
Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S102 zurück, und
wiederholt die voranstehend geschilderte Operation.
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Wenn das Bremspedal 63 nicht
heruntergedrückt
ist, stellt die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S102 gleich "NEIN" ist, und geht zum
Schritt S105 über.
Im Schritt S105 stellt die Steuerung 60 fest, ob ein Gaspedal
(nicht gezeigt) sich im heruntergedrückten Zustand befindet oder
nicht, aus einem Ausgangssignal von einem (nicht gezeigten) Gaspedalschalter.
Der Gaspedalschalter gibt ein Signal EIN aus, wenn das Gaspedal heruntergedrückt ist.
Wenn das Gaspedal nicht heruntergedrückt ist, gibt der Gaspedalschalter
ein Signal AUS aus.
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Befindet sich das Gaspedal in einem
heruntergedrückten
Zustand, stellt die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis
der Beurteilung im Schritt S105 gleich "JA" ist,
und geht zum Schritt S106 über.
Im Schritt S106 steuert die Steuerung 60 den Motorstrom,
der an den Motor 33 geliefert wird, während sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) gleich
0,1 mm wird, wie in 4 gezeigt
ist. Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S102 zurück, und
wiederholt die voranstehend geschilderte Operation. Daher werden
der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 durch
die voranstehend geschilderte Operation bewegt. Dies führt dazu,
daß der Spalt
zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
auf 0,1 mm eingestellt wird. In diesem Fall stehen daher die Scheibe 13 und
der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15) vollständig außer Berührung miteinander
(Position ohne Schleifen). Daher wird während des normalen Fahrens
des Fahrzeugs das Schleifen minimiert. Hierdurch wird der Kraftstoffverbrauch
verringert.
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Wenn das Gaspedal nicht heruntergedrückt ist,
also wenn sich das Gaspedal in einer gelösten Position befindet, stellt
die Steuerung fest, daß das Ergebnis
der Beurteilung im Schritt S205 gleich "NEIN" ist,
und geht zum Schritt S107 über.
Im Schritt S107 beurteilt die Steuerung 60, ob das Fahrzeug fährt oder
nicht, aus einem Ausgangssignal von einem Drehsensor (nicht gezeigt).
Der Drehsensor detektiert die Drehung der Scheibe 13.
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Steht das Fahrzeug still, so stellt
die Steuerung 60 fest, daß das Ergebnis der Beurteilung
im Schritt S107 gleich "NEIN" ist, aus dem Ausgangssignal
von dem Drehsensor, und geht zum Schritt S108 über. Im Schritt S108 steuert
die Steuerung 60 den dem Motor 33 zugeführten Motorstrom,
während sie ein
Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß wie in 4 gezeigt der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) gleich
Null wird. Die Steuerung 60 steuert daher den Motorstrom
so, daß die Scheibe 13 und
der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15) einander
geringfügig
berühren
(einschließlich
der Überlappungsposition
von 0,02 mm). Danach setzt die Steuerung 60 den Zeitgeber
(nicht gezeigt) zurück.
Dann kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S102 zurück, und
wiederholt die voranstehend geschilderte Operation. Auf diese Weise
werden der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 durch
die voranstehend geschilderte Operation bewegt. Dies führt dazu, daß der Spalt
zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
zu Null wird.
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Es wird darauf hingewiesen, daß in der
voranstehenden Beschreibung die Position mit einem Spalt von Null
die Überlappungsposition
von 0,02 mm einschließt,
bei welcher der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15) geringfügig die
Scheibe 33 berührt, da
voranstehend die Position mit dem Spalt von Null beispielsweise
durch die Änderung
des dem Motor 33 zugeführten
Motorstroms detektiert wird. Die Position mit einem Spalt von Null
kann selbstverständlich
auch nur die "Nullspaltposition" in der ursprünglichen
Bedeutung dieses Begriffs sein, also ausschließlich der Überlappungsposition von 0,02
mm.
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In diesem Fall ist es möglich, da
der Spalt Null ist, das Eindringen von Staub oder Wasser in dem
Bereich zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
zu verhindern, und auch ein Einfrieren zu verhindern. Daher kann
in diesem Fall die ursprüngliche
Bremskraft zum Zeitpunkt der Einleitung eines Bremsvorgangs verbessert
werden. Zusätzlich ist
es möglich,
die ursprünglichen
Reaktionseigenschaften zu jenem Zeitpunkt zu verbessern, an welchem
der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 die
Scheibe 13 zu berühren
beginnen.
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Wenn das Fahrzeug fährt, stellt
die Steuerung 60 aus dem Ausgangssignal von dem Drehsensor
fest, daß das
Ergebnis der Beurteilung im Schritt S107 "JA" ist,
und geht zum Schritt 5110 über.
Im Schritt S110 beurteilt die Steuerung 60, ob der Zeitgeberwert
größer als
ein vorbestimmter Wert T1, der vorher eingestellt wurde, ist oder
nicht. Der Zeitgeber mißt
einen Zeitraum, in welchem die motorgetriebene Bremseinrichtung
nicht benutzt wird [also die Scheibe 13 und der innere
Klotz (der äußere Klotz 15)
nicht in Berührung
miteinander stehen]. Die Steuerung 60 beurteilt daher,
ob die motorgetriebene Bremseinrichtung sich in einem unbenutzten
Zustand für
einen Zeitraum befunden hat oder nicht, der als Kriterium für die Beurteilung
verwendet werden kann, daß es erforderlich
ist, eine Steuerung zum Verhindern einer Beeinträchtigung der Leistung (die
später
beschrieben wird) durchzuführen.
Wenn der Zeitgeberwert größer als
der vorbestimmte Wert T1 im Schritt S110 ist, führt die Steuerung 60 den
Schritt S108 aus. Im Schritt S108 steuert die Steuerung 60 den
dem Motor 33 zugeführten
Motorstrom, während
sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und dem
inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
zu Null wird, wie in 4 gezeigt
ist, also sich die Scheibe 13 und der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
geringfügig
berühren
(einschließlich
der Überlappungsposition
von 0,02 mm). Daraufhin beurteilt die Steuerung 60 im Schritt
S112, ob der Zeitgeberwert größer als
ein vorbestimmter Wert T2 (> T1)
ist oder nicht. Falls "JA", also wenn die Zeit
T2 abgelaufen ist, stellt die Steuerung 60 den Zeitgeber
(nicht gezeigt) im Schritt S113 zurück. Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum
Schritt S102 zurück,
und wiederholt die voranstehend geschilderte Operation. Daher werden
der innere Klotz 14 und der äußere Klotz 15 durch
die voranstehend geschilderte Operation bewegt. Dies führt dazu,
daß der
Spalt zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
zu Null gemacht wird. Der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
berührt
daher leicht die Scheibe 13.
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Daher wird eine solche Steuerung
durchgeführt,
bei welcher der Motor 33 so gesteuert wird, daß der Spalt
zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
verringert wird, so daß der
innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
leicht die Scheibe 13 berührt. Daher wird der innere
Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
zeitweilig in eine Schleifposition in Bezug auf die Scheibe 13 gebracht.
Auf diese Weise wird eine Reinigung durchgeführt, um Staub und Wasser von
dem Bereich zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
zu entfernen. Selbst wenn die motorgetriebene Bremseinrichtung über einen
langen Zeitraum während
des Fahrens des Fahrzeuges nicht benutzt wird, wird daher eine Beeinträchtigung
der Klotzleistung verhindert. Die motorgetriebene Bremseinrichtung
kann daher sicher die erforderliche Bremskraft zur Verfügung stellen.
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Wenn der Zeitgeberwert nicht größer als
der vorbestimmte Wert T1, so stellt die Steuerung 60 fest,
daß das
Ergebnis der Beurteilung im Schritt S110 gleich "NEIN" ist,
und geht zum Schritt S111 über.
Der Zweck der Beurteilung im Schritt S110 besteht daher darin, einen
Verschleiß des
inneren Klotzes 14 und des äußeren Klotzes 15 zu
verhindern, der auftreten würde,
wenn die voranstehend geschilderte Steuerung häufiger durchgeführt wird,
als dies erforderlich ist. Im Schritt S11 steuert die Steuerung 60 den
dem Motor 33 zugeführten
Motorstrom, während
sie ein Rückkopplungssignal
von dem Positionsdetektor 57 empfängt, so daß der Spalt zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) klein
wird (0,05 mm), wie in 4 gezeigt
ist. Daraufhin kehrt die Steuerung 60 zum Schritt S102
zurück,
und wiederholt die voranstehend geschilderte Operation.
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Wie in 9 gezeigt
wird daher der innere Klotz 14 zur Zeit T1 aus der Position
mit kleinem Spalt, die durch die Position Z' angedeutet ist, in die Position mit
einem Spalt von Null bewegt, die durch die Position Z angedeutet
ist. Während
dieser Bewegung kann der Motor 33 so gesteuert werden,
daß der
innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
eine glatte Bewegungskurve zeigt, wie in 9 dargestellt ist. Der Absolutwert der
Differenz zwischen der Position Z' und der Position Z, die in 9 dargestellt sind, beträgt 0,05
mm, wie in 4 gezeigt
ist. In diesem Fall gelangt, da der Spalt auf einen sehr kleinen
Wert eingestellt ist, selbst bei einem plötzlichen Herunterdrücken des
Bremspedals der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15) in
Berührung
mit der Scheibe 13 in einem extrem kurzen Zeitraum. Daher
verbessern sich die Anfangsreaktionseigenschaften der Bremse.
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Da die Bewegungsortskurve des inneren
und äußeren Klotzes 14 bzw. 15 glatt
ist, ist es darüber
hinaus möglich,
Geräusche
zu verringern, die hervorgerufen werden, wenn der innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
in Berührung
mit der Scheibe 13 gelangt.
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Bei der motorgetriebenen Bremseinrichtung gemäß der voranstehend
geschilderten zweiten Ausführungsform
wird, wenn eine Operation AUS des Gaspedals im Schritt S105 detektiert wird,
und im Schritt S107 detektiert wird, daß das Fahrzeug fährt, und
weiterhin ein Zeitraum, in welchem die motorgetriebene Bremseinrichtung
nicht eingesetzt wurde, eine vorbestimmte Zeit überschritten hat, eine solche Steuerung
durchgeführt,
bei welcher der Motor 33 so gesteuert wird, daß er den
Spalt zwischen der Scheibe 13 und dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15)
verringert, so daß der
innere Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
leicht die Scheibe 13 berührt. Daher wird der innere
Klotz 14 (der äußere Klotz 15)
zeitweilig in eine Schleifposition in Bezug auf die Scheibe 13 versetzt,
um Staub und Wasser aus dem Bereich zwischen der Scheibe 13 und
dem inneren Klotz 14 (dem äußeren Klotz 15) zu
entfernen.
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Selbst wenn die motorgetriebene Bremseinrichtung
für einen
langen Zeitraum während
des Fahrens des Fahrzeugs nicht eingesetzt wird, verschlechtert
sich daher die Bremsleistung nicht.
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Darüber hinaus wird nur, wenn eine
Operation AUS des Gaspedals während
des Fahrens des Fahrzeugs detektiert wird, also nur dann, wenn der Fahrer
keine Absicht hat, das Fahrzeug zu beschleunigen, die Steuerung
dadurch durchgeführt,
daß der Klotz
und die Scheibe in gegenseitige Berührung gebracht werden. Daher
besteht keine Möglichkeit
dafür,
daß der
Fahrer das Gefühl
hat, das etwas nicht stimmt, was auftreten würde, wenn die geschilderte Steuerung
durchgeführt
wird, wenn der Fahrer das Fahrzeug zu beschleunigen wünscht.
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Daher kann die Steuerung durchgeführt werden,
ohne dem Fahrer das Gefühl
zu vermitteln, daß etwas
nicht stimmt.