DE19935789A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Schließen von Schachteln - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Schließen von SchachtelnInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Schließen von Faltschachteln, welche maschinell zuverlässig das Schließen bei geringem Investitionsaufwand und insbesondere geringem Umstellungsaufwand beim Wechsel zu anderen Faltschachteln ermöglicht. Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Schließen von Schachteln, die außer einem Korpus eine Klappe mit einer Einstecklasche aufweisen, enthält folgende Schritte: Anordnen eines Anschlages mit einer Knickkante oberhalb des Korpus und unterhalb der Klappe, Umlegen der Klappe auf den Anschlag, so daß der Knickfalz zwischen Klappe und Einstecklasche auf der Knickkante des Anschlages aufliegt, Umlegen der Einstecklasche um die Knickkante herum, Einfädeln der Einstecklasche in den Korpus durch Absenken von Einstecklasche, Klappe und Anschlag, Herausziehen des Anschlages in Querrichtung der Schachtel, restliches Einstecken der Einstecklasche in den Korpus.
Description
Die Erfindung betrifft die Verpackungstechnik.
Bei Schachteln, die insbesondere - z. B. bei Faltschachteln - aus Pappe oder
Karton bestehen und die durch Umlegen einer am Korpus befestigten Klappe
geschlossen werden, indem eine an der freien Kante der Klappe angeordnete
Einstecklasche zum Schließen der Schachtel in den Korpus eingeschoben werden
muß, besteht häufig das Problem darin, daß zwar das Aufrichten und Befüllen
solcher Schachteln maschinell erfolgt, das Schließen jedoch von Hand.
Dies beruht darauf, daß bei den im offenen Zustand nur bedingt stabilen
Schachteln das Einfädeln vor allem der Einstecklasche maschinell bisher zum
einen nicht mit der gewünschten Zuverlässigkeit funktionierte, und zum anderen
wegen der Vielzahl der verwendeten Schachteln die hierfür notwendigen Werk
zeuge beim Umstellen der Produktion jedesmal gewechselt und neu justiert
werden mußten.
Dies galt insbesondere für den Fall, daß die Schachtel im geschlossenen Zustand
unterhalb der Klappe nach innen ragende, an den Seitenwänden befestigte
Staublaschen aufwies, und besonders dann, wenn vor dem Schließen der
Schachtel auf die darin befindlichen Produkte noch eine labile Innenabdeckung,
beispielsweise eine Bedienungsanleitung, ein anderes Schriftstück, eine Luft
polsterfolie oder Ähnliches eingelegt werden sollte.
Es ist daher die Aufgabe gemäß der Erfindung, ein Verfahren sowie eine Vor
richtung zum Schließen derartiger Falschachteln zu schaffen, welche maschinell
zuverlässig das Schließen bei geringem Investitionsaufwand und insbesondere
geringem Umstellungsaufwand beim Wechsel zu anderen Faltschachteln ermög
licht.
Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Ansprüche 1 und 11 gelöst. Vorteil
hafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Das Einfädeln der Einstecklasche in den Korpus der Schachtel erfolgt zuverlässig,
indem die Einstecklasche dabei einerseits auf der Außenseite durch einen
Führungskörper geführt wird und andererseits auf der Innenseite durch einen
Anschlag, der insbesondere gleichzeitig der Niederhalter für die Staublaschen
sein kann, positioniert wird.
Das Umlegen der Einstecklasche bezüglich der Klappe erfolgt vorzugsweise erst
nach Umlegen der Klappe, was den Vorteil hat, daß dadurch die Klappe bereits in
einer definierten Position ist. Würde - wie beim Schließen von Hand - die
Einstecklasche gegenüber der Klappe bei weitestgehend offenstehender Klappe
erfolgen, müßte für einen maschinellen Ablauf hierfür zunächst ohnehin eine
definierte Position der Klappe angefahren werden.
Durch das Umlegen der Einstecklasche, während die Klappe bereits in einer
weitgehend abgesenkten Position ist, kann der Anschlag für die Klappe
gleichzeitig als Umleger und Niederhalter dienen, während bei Umlegen der
Einstecklasche bei weit offener Klappe dann als Anschlag für die Einstecklasche
einerseits und als Umleger und Niederhalter für die Staublaschen andererseits
zwei getrennte Bauteile notwendig werden.
Das Umlegen der Einstecklasche kann durch Linearbewegung eines Umlegers
auf deren Außenseite oder durch Schwenkbewegung eines Umlegers um eine
Querachse erfolgen.
Das restliche Einstecken der Einstecklasche erfolgt - nach seitlichem Heraus
ziehen des bzw. der als Anschlag dienenden Niederhalter - durch weiteres
vorzugsweise lineares Absenken eines Einsteckers, der insbesondere auf den
Falzbereich zwischen Einstecklasche und Klappe drückt, wobei die Einsteck
lasche nicht mehr auf der Außenseite geführt werden muß, da sie nunmehr durch
die Innenseite der Korpusfrontwand und den vorderen Enden der Staublaschen
eine Führung erfährt. Die Staublaschen sind dabei bereits soweit nach innen
umgelegt, daß ein Aufrichten aufgrund der weitgehend abgesenkten Klappe nicht
mehr möglich ist.
Dabei kann das Umlegen der Staublaschen sowie das Umlegen der Klappe
teilweise oder vollständig gleichzeitig erfolgen, indem das seitliche Einfahren der
Niederhalter für die Staublaschen im hinteren Bereich der Schachtel beginnt und
die Niederhalter anschließend - insbesondere parallel zum oberen Rand des
Korpus - in Richtung auf das vordere Ende verfahren werden, wodurch der
Umleger, der in seiner Ausgangsposition hinter dem hinteren Ende der Schachtel
steht, im gleichbleibenden Abstand in Längsrichtung zum Niederhalter mit nach
vorne wandert, und dadurch die Klappe bezüglich des Korpus immer weiter
umlegt, bis diese auf der nach oben gerichteten Knickkante 6 des bzw. deren
Niederhalter 2 aufliegt. Erst in dieser Position erfolgt das Umlegen der Einsteck
lasche um die Knickkante herum bezüglich der Klappe, die in dieser Stellung bei
schwenkbaren Umlegern, insbesondere durch die Schwenkachse bzw. die
Schwenkachsenaufnahme in der Anklage auf dem Niederhalter gehalten wird.
Dies erfolgt vorzugsweise nicht direkt durch Auflegen auf der Außenseite der
Klappe auf oder nahe an der Knickkante, sondern etwa im mittleren Bereich der
Klappe, um ein Aufwölben der Klappe nach oben und dadurch ein Entstehen einer
falschen Knicklinie zwischen Klappe und Einstecklasche zu vermeiden.
Eine besonders einfache Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens ergibt sich
dadurch, daß Umleger, Führungskörper und Einstecker fest, insbesondere
einstückig, miteinander verbunden sind, und gemeinsam als Einsteckeinheit
bewegt, also linear verfahren und/oder verschwenkt werden kann.
Eine besonders zuverlässige Funktionsweise ergibt sich dabei durch Abrunden
bzw. Abschrägen derjenigen Bauteile, die beim Umlen von Schachtelelementen
relativ zu diesen Verschoben werden, also der freien vorderen Kante des
Umlegers, die vorzugsweise gerundet ist, sowie der freien vorderen Endekante
des Niederhalters, die gegen die Staublaschen gerichtet ist.
Dabei ist eine dreieckige Querschnittsform des Niederhalters bzw. ein Zwischen
winkel der Knickkante des Niederhalters, der um mindestens 20% geringer ist als
der Zwischenwinkel zwischen Klappe und Einstecklasche in deren umgelegtem
Zustand, besonders vorteilhaft.
Bei schwenkbaren Einsteckeinheiten kann insbesondere die Schwenkachse als
Umleger für die Klappe und anschließend, beim Umlegen der Einstecklasche
gegenüber der Klappe, zusätzlich als von oben der wirkender Anschlag für die
Klappe, insbesondere deren Mittelteil, verwendet werden, wodurch ein Aufwölben
der Klappe zuverlässig vermieden wird.
Der Vorteil dieser Vorgehensweise, insbesondere mit der beschriebenen Vor
richtung, besteht auch darin, daß ein und dasselbe Werkzeug für eine große
Anzahl von gleichartigen Faltschachteln, die lediglich unterschiedlich dimen
sioniert sind, verwendet werden kann, indem lediglich die Verfahrwege der
einzelnen Einheiten zueinander bzw. zu einem Grundkörper, an dem einerseits
die Einsteckeinheit und andererseits der bzw. die Niederhalter beweglich befestigt
sind, verändert werden müssen. Dies ist bei den üblicherweise verwendeten
elektronischen Steuerungen leicht möglich, indem je nach Schachteltyp ein
unterschiedliches Steuerungsprogramm zur Steuerung der Bewegungsabläufe
Verwendung findet.
Sofern die einzelnen Teile der Vorrichtung, insbesondere deren Grundkörper, am
freien Ende eines Roboterarmes angeordnet sind, der insbesondere in allen drei
Raumrichtungen beweglich ist, kann auch das Einlegen von instabilen
Abdeckungen im Inneren der Schachteln, wie Bedienungsanleitungen etc., vor
Beginn des Schließvorganges auf einfache Art und Weise und dennoch zuver
lässig erfolgen, da die dann noch vollständig aufgerichteten Staublaschen sowie
Klappe und Einstecklasche als Anschlagflächen beim Einlegen eines solchen
Füllgutes dienen, anschließend jedoch bereits durch den Beginn des Umlegens
der Staublaschen in ihrer Sollposition fixiert werden.
Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung sind im folgenden anhand der Figuren
beispielhaft näher beschrieben. Es zeigen:
die Fig. 1-5: den Schließvorgang mit einer linear beweglichen Einsteck
einheit in den einzelnen Bewegungsphasen, jeweils in
Seitenansicht und Frontansicht,
die Fig. 6-10: die analogen Bewegungsphasen bei Verwendung einer
schwenkbaren Einsteckeinheit, und
die Fig. 11-15: die analogen Bewegungsphasen bei Verwendung einer
anderen schwenkbaren Einsteckeinheit.
In den Fig. 1-15 sind - in der Frontansicht - die Schachtel 100 mit ihrem
Korpus 101, der in der dargestellten Lage oben seine offene Seite hat, durch
gestrichelte Linien dargestellt. Dabei ist an der rückwärtigen Oberkante, also in
der Seitenansicht jeweils die rechte Oberkante, die Klappe 102 insbesondere
einstückig am Korpus 101 angeordnet, an deren freien Ende wiederum
insbesondere einstückig die Einstecklasche 103 angeordnet ist, die mit der Klappe
102 vorzugsweise über einen vorgeprägten Knickfalz 105 verbunden ist, wie dies
generell bei Faltschachteln zwischen den einzelnen Teilen der Fall ist, die
einstückig miteinander als Zuschnitt hergestellt werden.
In den Figuren sind in den Frontansichten aus Übersichtlichkeitsgründen die
Funktionsteile jeweils nur in der rechten Hälfte dargestellt, jedoch in gleicher
Weise auch auf der linken Seite vorhanden. Die Schachtel 100 ist in der
Frontansicht im Ganzen dargestellt.
Die Funktionsteile sind zum einen die - lediglich in Fig. 1b einmal dargestellten -
zwei gegeneinander gerichteten Niederhalter 2, sowie die Einsteckeinheit 20.
Diese drei Funktionsteile sind beweglich an einem nur in der Fig. 1 dargestellten
Grundkörper 1 angeordnet, welcher wiederum an einer Handhabungseinheit,
vorzugsweise am vorderen freien Ende eines Roboterarmes 5, befestigt ist. Auch
die zu dem Grundkörper 20 führenden Energieversorgungsleitungen, Steuer
leitungen etc. sind weggelassen.
Dieser Grundkörper 1 ist in allen anderen Figuren aus Übersichtlichkeitsgründen
nicht eingezeichnet, gleichwohl jedoch vorhanden.
Im folgenden über alle Figuren gleichbleibend sei als Querrichtung 11 die
Richtung der Verbindungslinie zwischen Korpus 101 und Klappe 102 der
Schachtel 100 definiert, und als Längsrichtung 10 die hierzu lotrecht stehende
Richtung, die parallel zum Boden des Korpus 101 verläuft, also auch parallel zu
den oberen Seitenkanten des Korpus, an welchen die Staublaschen 104 beidseits
insbesondere einstückig am Korpus 101 angeordnet sind.
Als Schließrichtung 12 sei diejenige Richtung definiert, in der die Einstecklasche
103 in den Korpus 101 eingesteckt werden muß, und die somit im wesentlichen
lotrecht zu der durch die Richtungen 10 und 11 definierten Ebene steht.
Weiterhin in allen drei Versionen und damit sämtlichen Figuren übereinstimmend
weisen die Schachteln 100 die vorerwähnten Staublaschen 104 auf, die von ihrer
in Figur z. B. 1a sowohl aufragenden als auch bereits weitgehend herabgeklappten
Zwischenposition dargestellt sind.
Aus diesem Grund weist die Vorrichtung auch in der Frontansicht einander gegen
über liegende, jeweils einer solchen Staublasche 104 zugeordnete Niederhalter 2
auf, die in ihrer Ausgangsposition, dargestellt in Fig. 1b bzw. 6b bzw. 11b ganz
rechts außen sich außerhalb der Schachtel 100 und damit auch außerhalb der
Staublaschen 104 befinden, und zwar in einer Höhe, die auch von den noch in der
Ausgangsposition nach oben ragenden Staublaschen 104 erreicht wird.
Durch Verfahren der Niederhalter vorzugsweise gleichzeitig in Querrichtung 11,
also in der Regel horizontal, nach innen zur Mitte der Schachtel hin, drücken die
vorderen freien Enden der Niederhalter 2 gegen die Außenseiten der Staub
laschen 104 und drücken diese in die in Fig. 1 bzw. 6 bzw. 11 dargestellte
weitgehend umgelegte Zwischenposition, in der sie durch die in dieser End
stellung der Niederhalter 2 auch weiterhin gehalten werden.
Vorzugsweise stehen sich dabei die vorderen freien Enden der gegeneinander
gerichteten Niederhalter 2 in der Mitte möglichst nahe, so daß die nach oben, also
entgegen der Einsteckrichtung 12, weisende Knickkante 6 der beiden Niederhalter
2 eine annähernd durchgehende Knickkante bildet.
Die Niederhalter 2 sind in ihrem Querschnitt so gestaltet, daß diese entgegen der
Einsteckrichtung 12 weisende Knickkante 6 einen Winkel von 90° oder kleiner,
insbesondere einen Winkel von deutlich kleiner als 90°, nämlich um mindestens
20% geringer, beträgt, um eine möglichst scharfe Knickkante 6 zu bilden. Die
bevorzugte Querschnittsform ist die eines Dreiecks, dessen Frontfläche parallel
zur Frontwand 106 des Korpus 101 der Schachtel 100 verläuft.
In der Frontansicht betrachtet ist die vor allem untere Ecke des vorderen freien
Endes der Niederhalter 2 jeweils gerundet oder - wie dargestellt - abgeschrägt
mittels einer Umlegschräge 16, deren Schrägstellung vorzugsweise der Schräg
stellung der Staublaschen 104 in der in den Fig. 1-3 dargestellten Zwischen
stellung entspricht.
Die zweite Funktionseinheit, die relativ beweglich zum Grundkörper 1 angeordnet
ist, erstreckt sich dagegen vorzugsweise über die gesamte Breite der Schachtel
100 hinweg und ist vorzugsweise breiter als die Schachtel 100, um auch
Schachtelformate bewältigen zu können, die größer sind als die in den Figuren
dargestellte Faltschachtel 100.
Aus dem gleichen Grund ist auch der Grundkörper 1 breiter ausgebildet als es für
das Anfahren derjenigen Ausgangsposition der Niederhalter 2 notwendig ist, die
für die momentan benutzte und dargestellte Faltschachtel 100 erforderlich ist, um
auch breitere Schachteln 100 bewältigen zu können.
Aus demselben Grund ist der Grundkörper 1 auch in Längsrichtung 10 größer
ausgebildet als für die dargestellte Schachtel 100 erforderlich, um auch
Schachteln 100 mit größerer Längserstreckung, also Tiefe, schließen zu können.
In den Fig. 1-5 ist die Einsteckeinheit 20 eine linear verfahrbare Einsteck
einheit, und zwar verfahrbar sowohl in Längsrichtung 10 als auch in Einsteck
richtung 12 und zurück.
Der Ablauf entsprechend der Fig. 1-5 ist dabei folgender:
In der Ausgangsposition befindet sich die Einsteckeinheit 20 außerhalb der
Schachtel 100, und zwar hinter deren rückwärtigem Ende, und damit hinter der
noch nach oben aufragenden Klappe 102, wobei sich wenigstens das nach unten
weisende freie Ende der Einsteckeinheit 20, der Umleger 4, im Höhenbereich der
nach oben aufragenden Klappe 102 befindet. Die Niederhalter 2 sind auf der
Höhe der nach oben stehenden Staublaschen 104 angeordnet, jedoch weiter
vorne, also in der Seitenansicht bereits im Bereich der Schachtel, nahe deren
hinteren Ende, jedoch vor der nach oben ragenden Klappe 102, und in der
Frontansicht noch vollständig außerhalb der Schachtel, wie in Fig. 1b lediglich in
der ganz rechts außen dargestellten Position des Niederhalters ersichtlich.
Von dieser Ausgangslage aus werden die Niederhalter 2 synchron in Querrichtung
11 gegeneinander zur Mitte hin verfahren, und drücken dabei die Staublaschen
104 in ihre teilweise umgelegte Zwischenposition nach innen, indem zunächst die
freie Stirnfläche und anschließend die Umlegschräge 16 der Niederhalter 2 gegen
die Außenseite der Staublaschen 104 drückt, und anschließend die Staublaschen
104 von den Niederhaltern überlaufen werden, so daß in der Folge die freie obere
Endkante der Staublaschen 104 entlang der Unterseite der Niederhalter 2 gleiten
und in dieser Position durch die in ihrer Endlage verbleibenden Niederhalter
gehalten werden.
Die Unterkante der Niederhalter 2 muß sich aus diesem Grund niedriger befinden
als die Oberkante der Staublaschen 104 in der vollständig nach oben aufge
richteten Anfangsposition.
Da das Material der Faltschachtel nur bedingt stabil ist, sind in diesem Zustand
die Staublaschen 104 am hinteren Ende, also im Bereich der Einwirkung der
Niederhalter 2 stärker umgelegt als an ihrem frontseitigen Ende. Gemäß Fig. 2
werden nun die Niederhalter 2 in Längsrichtung 10 nach vorne, eventuell leicht
ansteigend gegenüber der Ebene des Bodens 108 der Schachtel, verfahren, bis
die nach oben gerichtete Knickkante 6 der Niederhalter 2 in einer solchen Position
steht, in der beim Umlegen der Klappe 102 die Falzkante 105 zwischen Klappe
102 und Einstecklasche 103 genau auf diese Knickkante 6 trifft, und zwar in einer
solchen Höhe über dem Korpus 100, daß eine dann um die Knickkante 6 herum
umgelegte Einstecklasche 103 noch oberhalb des oberen Endes des Korpus 100
endet. Vorzugsweise wird diese Längsverfahrung der Niederhalter 2 durch Längs
verfahrung des gesamten Grundkörpers 1 vollzogen, so daß die Niederhalter 2
einerseits und die Einsteckeinheit 20 andererseits zunächst in der gleichen
Relativposition zueinander verbleiben.
Erst in einem zweiten Teilschritt wird - nach Erreichen der Beschriebenen Längs-
Endstellung der Niederhalter 2 - die Einsteckeinheit weiter in Längsrichtung 10
nach vorn verfahren. Der mit dem freien Ende nach unten weisende Umleger 4
der Einsteckeinheit 20 befindet sich dabei auf einer Höhe knapp über der Falz
kante 105, so daß bei Verfahren in Längsrichtung über diese Falzkante 105, also
die Knickkante 6 der Niederhalter 2 hinweg, der Umleger 4 die Oberseite der
Einstecklasche 103 zunächst kontaktiert und anschließend etwas niederdrückt.
Die Längsbewegung des Umlegers 4 wird beendet, bevor der Kontaktpunkt zur
Einstecklasche 103 deren vorderes freies Ende ganz erreicht hat.
Die Einsteckeinheit 20 besteht vorzugsweise aus einem einstückigen, über die
gesamte Breite der Schachtel durchgehenden und seitlich sogar überstehenden
Teil, dessen Querschnitt auf der nach unten und hinten weisenden Seite drei
Funktionsbereiche aufweist:
Der in Längsrichtung 10 am weitesten vorn befindliche und am weitesten nach
unten, in Einsteckrichtung 12, vorstehende Bereich ist der Umleger 4, mit einem
vorzugsweise rechteckigen Querschnitt, dessen nach unten hinten gerichtete
Kante eine Umlegrundung 15 aufweist.
Demgegenüber in Längsrichtung 10 nach hinten zurückversetzt und auch weniger
weit in Einsteckrichtung 12 vorstehend schließt sich ein winkliger Absatz als
Führungskörper 3 an. Wiederum demgegenüber in Längsrichtung nach hinten
versetzt und auch wiederum weniger weit nach unten, also in Einsteckrichtung 12,
vorstehend, ist ein weiterer nach hinten unten ragender rechtwinkliger Absatz als
Einstecker 14 angeordnet. Diese Einsteckeinheit wird nun gemäß Fig. 3a in
Einsteckrichtung 12 nach unten bewegt, wobei der Umleger 4 mit seiner
Umlegrundung 15 die Einstecklasche 3 um die Knickkante 6 der als Anschlag
dienenden Niederhalter 2 herumknickt, bis die nach außen weisende Fläche der
Einstecklasche 103, die Rückstellseite (in die sich die Einstecklasche 103
aufgrund ihrer Materialelastizität an der Knickkante 105 zurückbewegen trachtet)
nicht mehr an der Umlegrundung 15, sondern zunächst an der Eckkante des
Führungskörpers 3 und anschließend an deren in Einsteckrichtung 12
verlaufender vertikaler Kante anlegt.
Das untere freie Ende der Einstecklasche 103 endet dabei knapp oberhalb des
Korpus 101 der Schachtel, und zwar innerhalb des Grundrisses der Schachtel,
also innerhalb der Innenseite der Frontwand 106.
Der Einstecker 14 liegt mit seiner quer zur Einsteckrichtung 12 verlaufenden
Frontfläche dabei auf der Oberseite des Knickfalzes 105 der Klappe 102 an oder
fast an, und hält diese dabei nahe oder in Kontakt zur Knickkante 6. Entsprechend
ist der Abstand des Einsteckers 14 zum Führungskörper 3 in Einsteckrichtung 12
gemessen etwas geringer als die Erstreckung der Einstecklasche 103 in ihrer
Richtung von der Falzkante 105 zu ihrem freien Ende hin. Um auch Falt
schachteln mit anderer Dimensionierung der Einstecklasche 103 schließen zu
können, ist aus diesem Grund vorzugsweise der Einstecker 14 verstellbar am
Rest der Einsteckeinheit 20 angeordnet.
Von dieser Vorposition aus erfolgt das Einfädeln der Einstecklasche 103 in den
Korpus 101 gemäß der Fig. 4, indem nun die Einsteckeinheit weiter in
Einsteckrichtung 12 gegen den Korpus 101 bewegt wird, bis die quer zur
Einsteckrichtung verlaufende Frontfläche des Führungskörpers 3 die Oberkante
der Frontwand 106 berührt oder annähernd berührt, während die in Einsteck
richtung 12 verlaufende Führungsfläche des Führungskörpers 3 innerhalb der
Öffnung des Korpus 101, also in Fig. 4a innerhalb und damit rechts von der
Innenseite der Frontwand 106 steht. Dieses Absenken in Einsteckrichtung erfolgt
mit dem Grundkörper 1 insgesamt, also in zueinander gleichbleibender Relativ
lage von Niederhaltern 2 und Einsteckeinheit 20 zueinander, die zwischen sich an
der Knickkante 6 der Niederhalter 2 die Klappe fixieren.
Da die Einstecklasche 103 mit ihrem freien Ende über den Führungskörper 3 nach
unten vorsteht, steckt nach Erreichen dieser Einfädelposition die Einstecklasche
103 mit ihrem vorderen freien Ende bereits im Korpus 101, so daß eine Rückstell
bewegung der Einstecklasche 103 aus dem Korpus heraus nicht mehr möglich ist.
Das vollständige Einstecken der Einstecklasche 103 geschieht gemäß Fig. 5 in
zwei Schritten:
Zunächst werden die Niederhalter 2 seitlich unter der Klappe herausgefahren, bis
sie sich in der Frontansicht der Fig. 5 vollständig außerhalb der Schachtel 101
befinden. Anschließend wird die Einsteckeinheit geringfügig in Längsrichtung 10
weiter nach vorne bewegt, so daß sich der Führungskörper 3 vollständig vor und
damit außerhalb des Korpus 101 der Schachtel 100 befindet, jedoch die quer zur
Einsteckrichtung 12 verlaufende Frontfläche des Einsteckers 14 sich in Längs
richtung 10 noch mit dem Knickfalz 105 zwischen Klappe 102 und Einstecklasche
103 überlappt, also in Kontakt mit dieser verbleibt. In dieser Einsteckposition wird
dann die Einsteckeinheit weiter in Einsteckrichtung 12 linear nach unten bewegt,
bis die Einstecklasche 103 vollständig in den Korpus 101 eingesteckt ist und damit
die Klappe 102 wie gewünscht parallel zum Boden 108 liegt.
In den Fig. 6-10 besteht demgegenüber die Einsteckeinheit 20 zwar
ebenfalls aus einem Umleger 4 und einem Führungskörper 3, die einstückig
miteinander ausgebildet sind, und sich in Querrichtung über die gesamte Breite
der Schachtel hinweg erstreckt. Diese sind jedoch am freien Ende eines
Abstandshalters 17 angeordnet, welcher radial von einer Schwenkachse 13
abragt, welche in Querrichtung 11 verläuft. Die Abstandshalter 17, die beidseits
und war außerhalb der Faltschachtel 100 angeordnet sind, sind drehfest mit
dieser Schwenkachse 13 verbunden.
Dabei funktioniert das Umlegen der Staublaschen und Längsverfahren der
Niederhalter 2 (Fig. 6 und 7) wie anhand der Fig. 1-5 beschrieben, wobei
für das Umlegen der Klappe 102 der Schachtel 100 zwei verschiedene Möglich
keiten bestehen:
Entweder befinden sich die Abstandshalter 17 - wie in den Fig. 1 und 2
dargestellt - seitlich nur außerhalb der Schachtel 100, wie in der Frontansicht zu
erkennen. Dann wirkt der dazwischen sich erstreckende Außenumfang der
Schwenkachse 13 als Umleger für die Klappe 102 beim Längsverfahren der
Einsteckeinheit 20 nach links, also vorne, in Fig. 6.
Die andere Möglichkeit besteht darin, den Abstandshalter 17 durchgängig über
die gesamte Breite der Faltschachtel auszubilden (nicht dargestellt), so daß die
gegen die Außenseite der Klappe 102 gerichtete Fläche, insbesondere eine dort
angebrachte Außenschräge 18, als Umleger für die Klappe 102 dient, wie dies in
Fig. 7a, 8a dargestellt ist.
Der Vorteil der vorliegenden schwenkbaren Einsteckeinheit 20 besteht darin, daß
gemäß Fig. 8 die Einsteckeinheit 20 - nach Erreichen der vorderen Einstellung
der Niederhalter 2 - die Einsteckeinheit 20 nicht zusätzlich in Längsrichtung 10
bezüglich des Niederhalters 2 verfahren werden muß. Statt dessen ist die radiale
Auskragung des Abstandshalters 17 so gewählt, daß bei einer von den Nieder
haltern 2 zurückversetzt stehenden Schwenkachse 13 die Einsteckeinheit 20 um
diese Schwenkachse 13 in den Seitenansichten gegen den Uhrzeigersinn
geschwenkt wird, und dadurch zunächst der Umleger 4 mit seiner Umlegrundung
15 und anschließend der Führungskörper 3 die Einstecklasche 103 um die
Knickkante 6 des Niederhalters 2 umknickt. Dabei wirkt die gegen den Nieder
halter 2 gerichtete Frontfläche des Abstandshalters 17 als Einstecker 14", welche
die Klappe 102 von oben auf den Niederhalter 2 drückt oder zumindest ein
Abheben hiervon verhindert.
Wenn - wie in den Fig. 9 dargestellt - der Führungskörper 3 nahe oder an der
Oberkante der Frontwand 106 der Schachtel 100 positioniert ist, werden auch hier
die Niederhalter 2 seitlich herausgezogen, wie anhand der Fig. 1-5 beschrie
ben. Das restliche Einstecken der Einstecklasche 103 geschieht dann durch
Verfahren der Einsteckeinheit 20 in Längsrichtung 10 nach vorne und gleich
zeitiges Absenken in Einsteckrichtung 12, wobei als Einstecker 14' wiederum die
gegen die Außenseite der Klappe 102 gerichtete Mantelfläche der Schwenkachse
13 wirkt, zwischen welchen Kontakt besteht, bis diese das vordere Ende der
Klappe 102 erreicht hat und die Klappe die vollständig abgesenkte Endstellung
über dem Korpus 101 erreicht hat.
Weist die schwenkbare Einsteckeinheit 20 dagegen einen durchgehenden Ab
standshalter 17 auf - wie oben erwähnt - so stellt die entsprechende Außenfläche
des Abstandshalters 17 den Einstecker 14' dar (nicht dargestellt).
Das schwenkbare Einsteckwerkzeug 20 gemäß der Fig. 11-15 unterscheidet
sich von demjenigen der Fig. 6-10 dadurch, daß der Abstandshalter 17 in
seiner radialen Auskragung drastisch verkürzt ist bzw. vollständig fehlt, so daß
Umleger 4 und Führungskörper 3 direkt an der Schwenkachse 13 befestigt sind.
In der Folge ist es gemäß Fig. 12 notwendig, nach Längsverfahrung der Nieder
halter 2 wiederum - wie in Fig. 2 - die Einsteckeinheit 20 danach in Längsrichtung
relativ zu den Niederhaltern 2 nach vorne zu verfahren, so daß die Außenfläche
der Schwenkachse 13 knapp hinter der Knickkante 6 des Niederhalters 2 steht
und dort die Klappe 102 auf dem Niederhalter 2 hält.
Dabei darf die nach vorne weisende Mantellinie der Schwenkachse 13 nicht nach
vorne über die Knickkante 6 der Niederhalter 2 vorstehen.
Gemäß Fig. 13 wird anschließend die Einsteckeinheit geschwenkt, und dadurch
wiederum zunächst durch den Umleger 4 und anschließend den Führungskörper
3 die Einstecklasche 103 um die Knickkante 6 herum in die umgelegte Position
geknickt. Als Einstecker 14" dient - wie in den Fig. 6-10 - der kurze Ab
standshalter 17 bzw. der Übergang zwischen Schwenkachse 13 und Führungs
körper 3, der die Klappe 102 von oben gegen den Niederhalter 2 hält.
Nach dem seitlichen Herausziehen der Niederhalter 2 gemäß Fig. 14 erfolgt das
Absenken der Einsteckeinheit in Einsteckrichtung 12, nach vorheriger Verlagerung
nach vorne, so daß der Führungskörper 3 vor der Frontwand 106 abgesenkt
werden kann. Als Einstecker 14' fungiert wiederum die entsprechende Mantellinie
der Schwenkachse 13.
1
Grundkörper
2
Niederhalter
3
Führungskörper
4
Umleger
5
Roboterarm
6
Knickkante
7
Rückstellseite
8
vorderes Ende
9
hinteres Ende
10
Längsrichtung
11
Querrichtung
12
Schließrichtung
13
Schwenkachse
14
Einstecker
15
Umlegrundung
16
Umlegschräge
17
Abstandshalter
18
Außenschräge
20
Einsteckeinheit
100
Schachtel
101
Korpus
102
Klappe
103
Einstecklasche
104
Staublasche
105
Knickfalz
106
Frontwand
107
Rückwand
108
Boden
Claims (21)
1. Verfahren zum Schließen von Schachteln (100), die außer einem Korpus
(101) eine Klappe (102) mit einer Einstecklasche (103) aufweisen, mit folgenden
Schritten:
- - Anordnen eines Anschlages mit einer Knickkante (7) oberhalb des Korpus (101) und unterhalb der Klappe (102),
- - Umlegen der Klappe (102) auf den Anschlag, so daß der Knickfalz (105) zwischen Klappe (102) und Einstecklasche (103) auf der Knickkante (6) des Anschlages aufliegt,
- - Umlegen der Einstecklasche (103) um die Knickkante (6) herum, Einfädeln der Einstecklasche (103) in den Korpus (101) durch Absenken von Einstecklasche (103), Klappe (102) und Anschlag,
- - Herausziehen des Anschlages in Querrichtung (11) der Schachtel,
- - restliches Einstecken der Einstecklasche (103) in den Korpus (101).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Einfädeln durch Entlangschieben der Außenseite der Einstecklasche (103)
entlang eines Führungskörpers (3) erfolgt, der auf der Rückstellseite (7) der
Einstecklasche (103) angeordnet ist.
3. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Positionieren des Anschlages durch Einschieben in Querrichtung, insbe
sondere von zwei getrennten, gegeneinander bewegten Anschlägen, erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei am Korpus
der Schachtel an den Seiten Staublaschen (104) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet, daß
das seitliche Einschieben des bzw. der Anschläge so niedrig über dem Korpus
(101) geschieht, daß der Anschlag die Staublasche nach innen umlegt und als
Niederhalter (2) wirkt.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das seitliche Einschieben des bzw. der Niederhalter (2) zurückversetzt vom
vorderen Ende (8), insbesondere nahe am hinteren Ende (9) der Schachtel erfolgt
und der Niederhalter (2) gleichzeitig und/oder anschließend in Längsrichtung (10)
in Richtung zum vorderen Ende (8) hin verlagert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
beim Bewegen des Niederhalters (2) zum vorderen Ende (8) hin der Führungs
körper (3) sowie ein Umleger (4), welcher dem Umlegen der Einstecklasche (3)
dient, synchron in Längsrichtung (10) verfahren werden und insbesondere in der
Ausgangsposition des Niederhalters (2) zum seitlichen Einschieben sich dieser so
nahe des hinteren Endes (9) befindet, daß Führungskörper (3) und Umleger (4)
sich hinter dem hinteren Ende (9) des Korpus (101) befinden.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Umlegen der Einstecklasche (103) durch Absenken des Umlegers (4) in einer
linearen Schließrichtung (12), die insbesondere lotrecht auf der Längsrichtung
(10) und der Querrichtung (11) steht, geschieht.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Umlegen der Einstecklasche (103) durch Verschwenken des Umlegers (4) um
eine in Querrichtung (11) verlaufende Schwenkachse (13) erfolgt.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
das restliche Einstecken der Einstecklasche (103) durch Absenken eines Ein
steckers (14) in Schließrichtung (12) geschieht und der Einstecker (14) insbeson
dere die Schwenkachse (13) eines schwenkbaren Umlegers (4) ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem schwenkbaren Umleger (4) das Umlegen der Klappe (102) auf den
Niederhalter (2) durch Bewegen in Längsrichtung (10) der Schwenkachse (13)
relativ zum Niederhalter (2) unter Kontaktierung der Außenseite der Klappe (102)
durch die Schwenkachse (13) geschieht.
11. Vorrichtung zum Schließen von Schachteln (100), die außer einem Korpus
(101) eine Klappe (102) mit Einstecklasche (103) aufweisen,
gekennzeichnet durch
- - wenigstens einen in Querrichtung (11) beweglichen Niederhalter (2),
- - einen Umleger (4) für das Umlegen der Einstecklasche (103), und
- - einen Führungskörper (3) für das Führen der Einstecklasche (103) beim Einfädeln.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorrichtung zwei gegeneinander gerichtete Niederhalter (2) aufweist.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungskörper (3) fest, insbesondere einstückig, mit dem Umleger (4)
verbunden ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Führungskörper (3), der Umleger (4) und/oder der Niederhalter (2) an einem
Grundkörper (1) relativ zu diesem beweglich befestigt sind.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der bzw. die Niederhalter (2) in Längsrichtung (10) beweglich sind.
16. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (1) am freien Ende eines Roboterarmes (5) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umleger (4) in Längsrichtung (10) und zusätzlich entweder in Schließrichtung
(12) linear bewegbar und/oder um eine Schwenkachse (13), die parallel zur Quer
richtung (11) verläuft, schwenkbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Umleger (4) an seinem vorderen freien Ende eine konvexe Umlegrundung
(15), die gegen die Einstecklasche (103) gerichtet ist, insbesondere über seine
gesamte Breite aufweist, deren Krümmungsachse parallel zur Querrichtung (11)
verläuft.
19. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Niederhalter (2) in Längsrichtung (10) betrachtet an seinem vorderen freien
Ende eine gegen die Staublaschen (104) gerichtete Umlegschräge (16) aufweist.
20. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
bei einem schwenkbaren Umleger (4) der Umleger durch einen Abstandshalter
(17) von der Schwenkachse (13) beabstandet ist.
21. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schwenkachse (13) in einer Querbohrung des Abstandshalters (17)
aufgenommen ist und insbesondere bei einem sich über die gesamte Breite der
Schachtel (100) erstreckenden Abstandshalter (17) auf der vom Umleger (4)
gegenüberliegenden Seite eine Außenschräge (18) aufweist, die unter einem
Winkel von 5 bis 30° schräg zur Erstreckungsrichtung des Umlegers (4) verläuft
und beim Umlegen der Klappe (102) auf deren Oberseite entlanggleitet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999135789 DE19935789A1 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Schließen von Schachteln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999135789 DE19935789A1 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Schließen von Schachteln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19935789A1 true DE19935789A1 (de) | 2001-02-08 |
Family
ID=7916573
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999135789 Withdrawn DE19935789A1 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Verfahren und Vorrichtung zum Schließen von Schachteln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19935789A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102005019894B4 (de) * | 2005-04-29 | 2010-07-08 | Mediseal Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Schließen einer Faltschachtel während ihrer kontinuierlichen Förderung |
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1999
- 1999-07-29 DE DE1999135789 patent/DE19935789A1/de not_active Withdrawn
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| CN106081194B (zh) * | 2016-06-30 | 2024-01-26 | 上海金谦机械技术有限公司 | 镜片装盒设备的镜盒合盖机构 |
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