DE19935727C2 - Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen Verbraucher - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen VerbraucherInfo
- Publication number
- DE19935727C2 DE19935727C2 DE1999135727 DE19935727A DE19935727C2 DE 19935727 C2 DE19935727 C2 DE 19935727C2 DE 1999135727 DE1999135727 DE 1999135727 DE 19935727 A DE19935727 A DE 19935727A DE 19935727 C2 DE19935727 C2 DE 19935727C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- lock
- storage container
- bulk material
- delivery hose
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
- 239000013590 bulk material Substances 0.000 title claims abstract description 11
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 17
- 239000004576 sand Substances 0.000 claims abstract description 31
- 239000012528 membrane Substances 0.000 claims description 7
- VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N Silicium dioxide Chemical compound O=[Si]=O VYPSYNLAJGMNEJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 28
- 244000035744 Hura crepitans Species 0.000 description 5
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 2
- 239000006004 Quartz sand Substances 0.000 description 1
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000004146 energy storage Methods 0.000 description 1
- 239000002828 fuel tank Substances 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/04—Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
- B65G53/06—Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials
- B65G53/10—Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials with pneumatic injection of the materials by the propelling gas
- B65G53/12—Gas pressure systems operating without fluidisation of the materials with pneumatic injection of the materials by the propelling gas the gas flow acting directly on the materials in a reservoir
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G53/00—Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
- B65G53/04—Conveying materials in bulk pneumatically through pipes or tubes; Air slides
- B65G53/16—Gas pressure systems operating with fluidisation of the materials
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G65/00—Loading or unloading
- B65G65/30—Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
- B65G65/32—Filling devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
- Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)
Abstract
Bei einer Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut - insbesondere von Bremssand - aus einem Vorratsbehälter durch einen Förderschlauch mit Füllspitze in einen Verbraucher ist zwischen dem Vorratsbehälter und der Füllspitze zumindest ein Schleusbehälter angeordnet und zwischen beiden Behältern wenigstens ein ihre Innenräume pneumatisch trennender Auslaufverschluss vorgesehen, über den der Vorratsbehälter mit dem Schleusbehälter verbindbar ist; letzter ist mit einer Druckluftleitung verbunden sowie in Schließstellung des Auslaufverschlusses mit einem zum Umgebungsdruck höheren Druck versehen. Die Füllspitze wird durch den Förderschlauch mit dem Schleusbehälter verbunden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie ein Verfahren
zum Einbringen von Schüttgut - insbesondere von Bremssand -
aus einem Vorratsbehälter durch einen Förderschlauch mit
Füllspitze in einen Verbraucher.
Beispielsweise durch die DE 24 43 552 C ist es bekannt,
Schüttgüter mittels Fördereinrichtungen Verbrauchern zuzutei
len, etwa die Sandkästen von Schienenfahrzeugen mit Bremssand
nachzufüllen. Für diese Aufgabe muss eine Zuteilvorrichtung
in der Lage sein, wechselnde Mengen bis zu etwa 40 Litern
Schüttgut je Zuteilvorgang abzugeben. Für den Fördervorgang
von der Zuteilvorrichtung bis zum Sandkasten hat sich das
seit vielen Jahren bekannte Schubförderverfahren durch
mehrere Meter lange Schlauchleitungen bewährt. Hierbei bewegt
sich der Sand als geschlossene Masse ohne Pfropfen und ohne
zwischengelagerte Luftpolster durch die Förderleitung. Beim
Schubförderverfahren werden nur geringe Luftmengen ver
braucht, die Fördergeschwindigkeit ist sehr klein, es ent
stehen an flexiblen Förderleitungen keine schlagenden Bewe
gungen, und die geringen Förderluftmengen lassen sich mit ge
ringem Aufwand am Sandbehälter fassen sowie einem Filter
zuführen.
Bei Zuteilvorrichtungen für Bremssand werden üblicherweise
Schläuche als Förderleitungen zu den Sandkästen verwendet. Am
sandkastenseitigen Schlauchende wird eine Füllspitze ange
bracht, die in geschlossener Stellung für Luft durchlässig
ist, für Sand aber undurchlässig bleibt; dies ist erforder
lich, damit der Sand beim Öffnen des Ventils an der Füll
spitze ohne Stoß austritt. Füllspitzen dieser Art werden etwa
in der Schrift zu DE 295 09 923 U1 beschrieben.
In der DE 44 03 875 C2 wird für einen - Sand, insbesondere
Gießereisand behandelnden - Druckförderer mit einen
Druckluftanschluss aufweisendem Druckbehälter, der an
seinem oberen Ende ein Einlassventil besitzt und an einen
Fülltrichter angeschlossen ist sowie an seinem unteren Ende
ein Auslassventil anbietet, das an eine Förderleitung
angefügt werden kann, zur Beseitigung des Mangels einer
diskontinuierlichen Arbeitsweise vorgeschlagen, dem
Vorratsbehälter in Fließrichtung eine Drehklappe am Eingang
einer Vorkammer folgen zu lassen und dieser ein
Einlassventil zu einem Füllbehälter. An dessen Ende
befindet sich ein weiteres Einlassventil zu einem
Druckbehälter, welch letzterer in eine Förderleitung
übergeht, in deren Eingangsbereich gegebenenfalls ein
weiteres Ventil angebracht ist. Beim Fördern von trockenem,
gelegentlich auch heißem Quarzsand wird aus dem
Vorratsbehälter über die Drehklappe, durch die Vorkammer
und das Einlassventil hindurch der Füllbehälter mit Sand
gefüllt, wobei das Einlassventil zum Druckbehälter hin ge
sperrt ist. Ist der Füllbehälter mit dem Sand gefüllt, wird
sein Einlassventil geschlossen und auf ihn Druck aufge
bracht. Während dessen - gegebenenfalls auch kurz zuvor
oder erst kurz danach - wird das Einlassventil zum Druck
behälter geöffnet; der Sand kann aus dem Förderbehälter
durch das Einlassventil zum Druckbehälter gelangen und von
dort aus in die Förderleitung eintreten. Bevor der Sand aus
Füllbehälter und Druckbehälter völlig entnommen ist, d. h.
solange sich noch etwas Sand im Druckbehälter befindet,
wird das nachgeschaltete Einlassventil geschlossen, die
Druckluftzufuhr zum Füllbehälter unterbrochen, das Einlass
ventil zu letzterem geöffnet und der Füllbehälter erneut
gefüllt. Der Autor jener Patentschrift geht davon aus, dass
durch diese Vorgehensweise eine quasi-kontinuierliche För
derung von Sand erreichbar ist bei einem Betriebsdruck von
4 bis 5 bar. Günstig soll dabei vor allem sein, dass weder
Schalldämpfer noch Kugelventile erforderlich werden.
Bekannte Vorratsbehälter für Zuteilvorrichtungen sind als
Druckbehälter ausgebildet. Bei jeder Entnahme wird der ge
samte Vorratsbehälter - unabhängig von der zuzuteilenden
Sandmenge - mit Druckluft aufgefüllt. Das Volumen des Vor
ratsbehälters ist bei stationären Zuteilvorrichtungen min
destens so groß wie die maximale Füllmenge eines Sandkastens.
Üblich sind Druckbehälter mit etwa 100 Litern Volumen.
Bei mobilen Zuteilvorrichtungen wird ein Sandvorrat für die
Füllung mehrerer Sandkästen mitgeführt, wozu Druckbehälter
mit 200 bis 500 Litern Volumen eingesetzt werden. Größere Vo
lumina werden für Einheiten ausgewählt, die über einen
Fahrantrieb verfügen.
Nach dem Stand der Technik wird nach jeder Füllung eines
Sandbehälters die Druckluftzufuhr zum Vorratsbehälter unter
brochen und das nicht luftdichte Ventil der Füllspitze am
Schlauchende geschlossen; durch dieses Ventil entweicht in
den Pausen zwischen den Zuteilvorgängen die im Vorratsbehäl
ter befindliche Druckluft. Beim nächsten Zuteilvorgang muss
zum Druckaufbau die entwichene Luft nachgefüllt werden, d. h.
ein Teil der Druckluft strömt ungenutzt ab.
Dies ist besonders bei mobilen Zuteilvorrichtungen problema
tisch, denn die Menge der in den Druckluftlaschen mitführba
ren Druckluft, bzw. die Größe der Batterien zur Versorgung
der zur Drucklufterzeugung notwendigen Kompressoren, sind
durch mögliche Baugröße, Gewicht und Kosten eng begrenzt.
Dazu kommt, dass das Gewicht der als Druckbehälter ausgeführ
ten Vorratsbehälter infolge der notwendigen Wanddicken erheb
lich ist.
In Kenntnis dieser Gegebenheiten hat sich der Erfinder das
Ziel gesetzt, eine Vorrichtung und ein Verfahren für statio
näre - besonders aber für mobile - Zuteilvorrichtungen zu
schaffen, mit denen die beschriebenen Mängel beseitigt
werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre des unabhängigen
Anspruches; die Unteransprüche geben günstige Weiterbildun
gen an.
Erfindungsgemäß ist zwischen dem Vorratsbehälter und der
Füllspitze zumindest ein Schleusbehälter angeordnet und
zwischen beiden Behältern wenigstens ein ihre Innenräume
pneumatisch trennender Auslaufverschluss mit einem - quer
zum Querschnitt einer durchmesserveränderlich ausgebildeten
Öffnung bewegbaren, sie in Schließstellung überdeckenden -
Verschlusskörper vorgesehen, über den der Vorratsbehälter
mit dem Schleusbehälter verbindbar ist; beide sind der Mo
bilität halber mit einem Fahrgestell versehen. Der
Schleusbehälter wird zudem mit einer Druckluftleitung
verbunden und kann in Schließstellung des
Auslaufverschlusses mit einem zum Umgebungsdruck höheren
Druck versehen werden. Dazu hat es sich als günstig
erwiesen, die Füllspitze durch den Förderschlauch mit dem
Schleusbehälter zu verbinden. Zudem ist vorteilhafterweise
der tellerartige Verschlusskörper durch eine Achse mit
einem Pneumatikzylinder verbunden.
Das Schüttgut lagert also im Vorratsbehälter, dessen Innen
druck sich dem Umgebungsdruck angleicht, und wird mittels
eines kleineren druckbeaufschlagbaren Schleusbehälters
sowie der mit diesem gekoppelten Förderleitung dem zu
füllenden Volumen pneumatisch zugefördert.
Die Füllung eines Sandbehälters erfolgt dann durch mehrere
Fördertakte des kleinen, leichten Schleusbehälters entspre
chend den notwendigen Nachfüllungen. Druckluftverlust ent
steht nur noch beim letzten Fördertakt, wenn sich nach Ab
schluss der Druckluftzufuhr zum Schleusbehälter und dem
Schließen des Ventils an der Füllspitze der Überdruck des
kleinen Schleusbehälters entspannt.
Bei einem Schleusbehältervolumen von 5 Litern und einem
Förderdruck von 1,5 bar bedeutet dies einen Luftverlust von
max. 7,5 Litern. Demgegenüber würde ein 200-Liter-Vor
ratsbehälter entsprechend dem Stande der Technik einen
Luftverlust von 300 Litern je Zuteilvorgang verursachen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist dem Schleus
raum des Schleusbehälters wenigstens ein Sensor als Fühlor
gan für die Leerstellung zugeordnet, dank dessen die Füll
takte gesteuert zu werden vermögen. Dieser Sensor ist nahe
eines Auslaufrohres des Schleusbehälters angeordnet, an das
jener Förderschlauch angeschlossen wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung verläuft innerhalb
der Öffnung des Auslaufverschlusses eine schlauchartig auf
blasbare Membrane, die sich an den Umfang des tellerartigen
Verschlusskörpers in dessen in jener Öffnung angeordneten
Schließstellung anzulegen vermag.
Der Schleusbehälter wird durch das zwischengefügte Ein-
bzw. Auslaufventil starr oder flexibel mit dem Vorratsbe
hälter verbunden, so dass aus letzterem das Schüttgut dem
Schleusbehälter zufließen kann. Der Vorratsbehälter kann
staubdicht ausgeführt und mit einer ein Filterelement auf
weisenden Abluftöffnung ausgestattet sein; durch das Fil
terelement kann nach jedem Schleustakt die Abluft geführt
werden. Die mit dem Schüttgut strömende Förderluft kann am
Sandbehälter aufgenommen und über eine beispielsweise mit
der Förderleitung verbundenen Abluft- oder Rückführleitung
auch jenem Filterelement zugeführt werden.
Im Rahmen der Erfindung liegt zudem ein Verfahren zum Ein
bringen des Schüttgutes in den Verbraucher, bei dem der
Innendruck des Vorratsbehälters auf den Umgebungsdruck
eingestellt sowie der nachgeordnete Schleusbehälter mit
Schüttgut aus dem Vorratsbehälter gefüllt wird;
anschließend werden die
beiden Behälter voneinander pneumatisch getrennt und der
Schleusbehälter mit höherem Druck beaufschlagt, wobei das
Schüttgut durch den an den Schleusbehälter angefügten Förder
schlauch dem zu füllenden Volumen pneumatisch zugefördert
wird. Die mit dem Schüttgut strömende Förderluft soll an dem
zu füllenden Volumen aufgenommen und über eine Abluftleitung
einem Filterelement zugeführt werden.
Der Druckluftverlust bei nach diesem Verfahren arbeitenden
Zuteilvorrichtungen ist so gering, dass sich mit kleinen
Energiespeichern, die z. B. als Batterie oder als Hochdruck
luftspeicher ausgeführt werden können, leichte, mobile Zu
teilvorrichtungen bauen lassen, die sehr wirtschaftlich zu
nutzen sind. Durch das geringe Gewicht kann oft auf einen
teuren Fahrantrieb für die Mobilität der Zuteilvorrichtung
verzichtet werden.
Stationäre Zuteilvorrichtungen werden üblicherweise nahe der
Sandkastenposition aufgestellt. Mobile Einheiten werden nahe
an die Einfüllöffnungen der Sandkästen gefahren. Die Füll
spitze wird von Hand in die Einfüllöffnung geführt.
Dank des geringen Gewichtes der erfindungsgemäßen Vorrichtung
kann diese auch mittels Positionierantrieb automatisch an die
Einfüllöffnungen der Sandkästen geführt werden, wie es für
Treibstofftankeinrichtungen zum Stand der Technik gehört.
Dazu kann entweder der Schlauch mit der Füllspitze oder die
gesamte Zuteilvorrichtung positioniert werden.
Zuteilvorrichtungen nach dem erfindungsgemäßen Verfahren
können für Bremssand, aber auch für andere Schüttgüter, ver
wendet werden. Ob der pneumatische Transport mit dem
Schubförderverfahren oder einem andren pneumatischen Förder
verfahren durchgeführt wird, richtet sich nach den Eigen
schaften der zuzuteilenden Schüttgüter.
Von einem zentralen Silo aus können mehrere Zuteilvorrichtun
gen mit Schüttgut versorgt werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung er
geben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzug
ten Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung; diese
zeigt in ihrer einzigen Figur einen teilweise geschnittenen
Längsschnitt durch eine Vorrichtung zum Zuteilen von Brems
sand.
Eine als mobile Einheit ohne Fahrantrieb ausgebildete Vor
richtung 10 zum Zuteilen von Bremssand od. dgl. Schüttgütern
Q weist ein Wagengestell 12 aus einem - Räder 14 anbietenden
- Fahrgestell 16 sowie einem Kastenaufbau 18 auf, in welchem
sich ein Vorratsbehälter 20 mit sich trichterförmig abwärts
verjüngendem Bodenteil 22 für den Bremssand Q befindet. Den
Innenraum 21 des Vorratsbehälters 20 überspannt ein mit einer
staubdicht verschließbaren Einfüllöffnung 24 versehener
Deckel 17 des Kastenaufbaus 18.
Im Bodenteil 22 des Vorratsbehälters 20 befindet sich ein
Auslaufverschluss 26 mit - einer kreisförmigen Öffnung 28
zugeordnetem - tellerartigem Verschlusskörper 30 an einer
vertikalen Achse 31. Dieser Verschlussteller oder -körper 30
ist von einem - an einem die Öffnung 28 überspannenden Joch
32 festliegenden - Pneumatikzylinder 33 wechselweise aus
einer dargestellten oberen Schließstellung in eine bei 30a
angedeutete Öffnungslage absenkbar bzw. in die Schließstel
lung hebbar. In Schließstellung wird der Verschlussteller 30
luftdicht von einer schlauchartigen und aufblasbaren Membrane
34 umfangen; die Druckverteilung zu dieser ringförmigen Mem
brane 34 erfolgt durch einen seitlichen Luftanschluss 35.
Der Auslaufverschluss 26 bildet ein Verbindungsorgan zu einem
darunter vorgesehenen Schleusbehälter 36, der ebenfalls mit
einem - in ein Auslaufrohr 38 übergehenden - trichterförmi
gen Bodenteil 40 ausgestattet ist. Dem Schleusraum 37 des
Schleusbehälters 36 wird durch einen Anschlussstutzen 42 För
derluft zugeführt. Ein Sensor 44 erfasst den Leerzustand des
Schleusbehälters 36.
Von jenem Auslaufrohr 38 geht ein Förderschlauch 46 aus, an
dessen anderem Ende ein pistolenartiges Füllventil oder eine
Füllspitze 48 mit Betätigungshebel 49 für einen endwärtigen
Verschluss 50 zu erkennen ist. Im ausgewählten Beispiel
steckt das Füllventil 48 in einem Sandkasten 52 eines bei 54
angedeuteten Schienenfahrzeugs.
Vom Füllventil 48 führt eine im Förderschlauch 46 verlaufende
Abluftleitung 56 zu einer Filterkammer 58 im Vorratsbehälter
20 nahe dem Deckel 17 des Kastenaufbaus 18; in der mit Durch
brüchen 59 zum Vorratsbehälter 20 hin versehenen Filterkammer
58 ist bei 60 ein Filterelement angedeutet, und über der Fil
terkammer 58 ragt eine Schlauchaufnahme 61 auf, die den För
derschlauch 46 in Fahrlage der Vorrichtung 10 aufzunehmen
vermag.
Der Filterkammer 58 liegt innerhalb des Kastenaufbaus 18,
aber außerhalb des Vorratsbehälters 20, - ebenfalls nahe dem
Deckel 17 - eine Steuerungseinheit 62 gegenüber. Zudem ruhen
auf der Bodenplatte 19 des Kastenaufbaus 18 wenigstens eine
Batterie 64 sowie ein Kompressor 66; letzterer liefert -
batteriebetrieben - Druckluft zur pneumatischen Förderung
des Bremssandes Q.
Die Vorrichtung 10 ist dank ihrer Räder 14 fahrbar, wenn ein
Benutzer einen deckelnahen Handgriff 68 erfasst und Zug- oder
Schubkraft ausübt.
Wird beim Betrieb der Zuteilvorrichtung 10 der Sensor 44 bei
sinkendem Sandpegel frei, so wird die Förderluftzufuhr zum
Anschlussstutzen 42 unterbrochen sowie die von der Membrane
32 eingeschlossene Druckluft durch den Luftanschluss 35 und
nicht dargestellte Ventile abgeführt. Durch einen zwischen
der entspannten Membrane 34 sowie dem tellerförmigen Ver
schlusskörper 30 entstehenden Spalt strömt die im Schleusbe
hälter 36 befindliche Förderluft und entweicht durch das Fil
terelement 60 in Pfeilrichtung A.
Nach einer Entspannungszeit t1 senkt der pneumatische Zylin
der 32 den Verschlussteller 30 aus der Schliessstellung in
die Öffnungslage 30 a. Sand Q kann aus dem Vorratsbehälter 20
in den Schleusbehälter 36 fallen. Nach der Füllzeit t2 wird
der Verschlussteller 30 in die Schliessstellung angehoben und
um ihn die Membrane 34 mittels Druckluft luftdicht gespannt.
Dann wird durch das Auslaufrohr 38 Förderluft zugeführt, und
es strömt Sand Q in den Sandkasten 52 des Schienenfahrzeuges
54, bis der Sensor 44 sandfrei wird und den nächsten Takt
einleitet.
Die dem Sandkasten 52 mit dem Sand Q zuströmende Förderluft
wird der Reinigung halber durch die Abluftleitung 56 dem Fil
terelement 60 zugeleitet. Ist der Sandkasten 52 gefüllt, wird
der Verschluss 50 des Füllventils 48 mittels des Verschluss
hebels 49 geschlossen, das Füllventil 48 aus dem Schienen
fahrzeug 54 entnommen und der Förderschlauch 46 in die
Schlauchaufnahme 61 gelegt. Die Zuteilvorrichtung 10 kann nun
auf ihren Rädern 14 zum nächsten Sandkasten 52 gefahren
werden.
Die Druckluft für die pneumatische Förderung einerseits und
die mechanischen Steuervorgänge anderseits wird vom Kompres
sor 66 erzeugt, der von der/den Batterie/n 64 gespeist wird.
Den Taktablauf kontrolliert die Steuerung 62.
Statt des batteriegespeisten Kompressors 66 kann die Druck
luft auch in Pressluftflaschen mitgeführt oder bei stationä
ren Zuteilvorrichtungen 10 auch einem zentralen Druckluftnetz
entnommen werden. Die Vorratsbehälter 20 der Zuteilvorrich
tungen 10 können aus Säcken oder aus Silos gefüllt werden.
Bei einer stationären Zuteilvorrichtung 10 bietet sich zum
Auffüllen des Vorratsbehälters 20 der pneumatische Transport
von einem zentralen Silo zum Vorratsbehälter 20 der Zuteil
vorrichtung 10 an.
Claims (13)
1. Vorrichtung zum Einbringen von Schüttgut (Q), insbe
sondere von Bremssand, aus einem Vorratsbehälter (20)
durch ein Förderschlauch (46) mit Füllspitze (48) in
einen Verbraucher (52),
dadurch gekennzeichnet,
dass zwischen dem Vorratsbehälter (20) und der Füll
spitze (48) zumindest ein Schleusbehälter (36) ange
ordnet und zwischen beiden Behältern wenigstens ein
ihre Innenräume (21, 37) pneumatisch trennender Aus
laufverschluss (26) mit einem quer zu einer durchmes
serveränderlichen Öffnung (28) bewegbaren, diese in
Schließstellung überdeckenden Verschlusskörper (30)
vorgesehen ist, über den der Vorratsbehälter mit dem
Schleusbehälter verbindbar ist, wobei Vorratsbehälter
und Schleusbehälter in einem ein Fahrgestell (16) auf
weisenden Wagengestell (12) vorgesehen sind und der
Schleusbehälter mit einer Druckluftleitung (42) ver
bunden sowie in Schließstellung des Auslaufverschlus
ses mit einem zum Umgebungsdruck höheren Druck verseh
bar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Füllspitze (48) durch den Förderschlauch (46)
mit dem Schleusbehälter verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass dem Schleusraum (37) des Schleusbehäl
ters (36) wenigstens ein Sensor (44) als Fühlorgan für
die Leerstellung zugeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der/die Sensor/en (44) nahe eines Auslaufrohres
(38) des Schleusbehälters (36) angeordnet ist/sind, an
das der Förderschlauch (46) anschließbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass der tellerartige Verschlusskörper (30) durch eine
Achse (31) mit einem Pneumatikzylinder (33) verbunden
ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass innerhalb der Öffnung (28) des
Auslaufverschlusses (20) eine schlauchartig aufblas
bare Membrane (34) verläuft, die an den Umfang des
tellerartigen Verschlusskörpers (30) in dessen in
jener Öffnung angeordneten Schließstellung anlegbar
ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, dass von der Füllspitze (48) zu einem
Filterelement (60) eine Abluftleitung (56) gelegt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
dass die Abluftleitung (56) innerhalb des Förder
schlauches (46) zum Vorratsbehälter (20) geführt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Filterelement (60) dem Vorratsbe
hälter (20) zugeordnet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass eine das Filterelement (60) auf
nehmende Filterkammer (58) mit dem Innenraum (21) des
Vorratsbehälters (20) verbunden und dessen Luftaustrag
durch das Filterelement geleitet ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass das Wagengestell (12) wenigstens
einen Kompressor (66) und/oder Druckluftbehälter ent
hält.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekenn
zeichnet durch eine in sie integrierte Steuerungsein
heit (62).
13. Verfahren zum Einbringen von Schüttgut (Q), insbeson
dere von Bremssand aus einem Vorratsbehälter (20)
durch einen Förderschlauch (46) mit Füllspitze (48) in
einen Verbraucher (52), unter Anwendung einer Vorrich
tung nach wenigstens einem der voraufgehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Innendruck
des Vorratsbehälters (20) auf den Umgebungsdruck ein
gestellt sowie ein nachgeordneter Schleusbehälter (36)
mit Schüttgut (Q) aus dem Vorratsbehälter gefüllt, an
schließend von diesem pneumatisch getrennt und mit
höherem Druck beaufschlagt wird, wobei das Schüttgut
durch den an den Schleusbehälter angefügten Förder
schlauch dem zu füllenden Volumen pneumatisch zuge
fördert sowie die mit dem Schüttgut strömende
Förderluft an dem zu füllenden Volumen aufgenommen und
über eine Abluftleitung (56) einem Filterelement (60)
zugeführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999135727 DE19935727C2 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen Verbraucher |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999135727 DE19935727C2 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen Verbraucher |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19935727A1 DE19935727A1 (de) | 2001-02-08 |
| DE19935727C2 true DE19935727C2 (de) | 2002-05-16 |
Family
ID=7916532
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999135727 Expired - Fee Related DE19935727C2 (de) | 1999-07-29 | 1999-07-29 | Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen Verbraucher |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19935727C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| PL1921032T3 (pl) * | 2006-11-07 | 2010-03-31 | Mortec System Gmbh | Urządzenie do transportu materiału sypkiego |
| DE202008005602U1 (de) * | 2008-04-22 | 2008-07-10 | Kulik, Axel | Vorrichtung zum Fördern von Schüttgut mit einem Einfülltrichter |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29509923U1 (de) * | 1995-05-22 | 1995-09-07 | Alb. Klein Gmbh & Co. Kg, 57572 Niederfischbach | Füllspitze für granulatartiges Schüttgut |
| DE4403875C2 (de) * | 1994-02-08 | 1996-02-08 | Gfa Gieserei Und Foerderanlage | Druckförderer zum Fördern von Sand, insbesondere von Gießereisand |
| DE29519536U1 (de) * | 1995-12-09 | 1996-03-28 | Silo + Fördertechnik Berger GmbH + Co., 70734 Fellbach | Vorrichtung und System zum Fördern von Schüttgut |
| DE69300787T2 (de) * | 1992-03-16 | 1996-04-11 | Neu Transf Air | Halbtragbare Vorrichtung und Anlage für die Verteilung von körnigem Schüttgut. |
-
1999
- 1999-07-29 DE DE1999135727 patent/DE19935727C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE69300787T2 (de) * | 1992-03-16 | 1996-04-11 | Neu Transf Air | Halbtragbare Vorrichtung und Anlage für die Verteilung von körnigem Schüttgut. |
| DE4403875C2 (de) * | 1994-02-08 | 1996-02-08 | Gfa Gieserei Und Foerderanlage | Druckförderer zum Fördern von Sand, insbesondere von Gießereisand |
| DE29509923U1 (de) * | 1995-05-22 | 1995-09-07 | Alb. Klein Gmbh & Co. Kg, 57572 Niederfischbach | Füllspitze für granulatartiges Schüttgut |
| DE29519536U1 (de) * | 1995-12-09 | 1996-03-28 | Silo + Fördertechnik Berger GmbH + Co., 70734 Fellbach | Vorrichtung und System zum Fördern von Schüttgut |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19935727A1 (de) | 2001-02-08 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP1953098B1 (de) | Entleerungsvorrichtung für Pulversäcke für Pulversprühbeschichtungsanlagen | |
| EP2180956B1 (de) | Verfahren zur versorgung einer beschichtungsanlage mit einem partikelförmigen hilfsmaterial | |
| EP1688718B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Dosieren und zur pneumatischen Förderung von schwerfliessendem Schüttgut | |
| DE102010025749B4 (de) | Pulverversorgungsvorrichtung für eine Pulverbeschichtungsanlage | |
| EP1072492B1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen Verbraucher | |
| DE102010025740A1 (de) | Pulverversorgungssvorrichtung und Verfahren zum automatischen Reinigen einer Pulverversorgungseinrichtung | |
| EP2864056A1 (de) | Vorrichtung zum fördern von beschichtungspulver aus einem pulverbehälter | |
| EP2180935A1 (de) | Filtervorrichtung und verfahren zum abtrennen von nasslack-overspray | |
| EP1952892B1 (de) | Pulversprühbeschichtungsanlage und Pulversprühbeschichtungsverfahren | |
| EP1469289A2 (de) | Dosieranlage für Pulverpigmente | |
| DE2214983A1 (de) | Taschen- oder schlauchfilter mit staubrueckfuehrung in das filter iii | |
| EP1427657B1 (de) | Vorrichtung und verfahren zum überführen eines staub-, pulver-, korn- oder granulatartigen fördergutes aus einem lagerbehälter in einen arbeits- oder überführungsbehälter od.dgl. aufnahmeraum | |
| DE2602828A1 (de) | Steuereinrichtung fuer einen aerator | |
| DE19935727C2 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Einbringen von Schüttgut in einen Verbraucher | |
| EP0054018B1 (de) | Kohlenstaubtank mit einrichtung zum dosierten austragen, insbesondere kleiner kohlenstaubmengen | |
| EP2962868A1 (de) | SANDNACHFÜLLBEHÄLTER FÜR EINE SANDSTREUANLAGE FÜR FAHRZEUGE SOWIE VERFAHREN ZUM& xA;NACHBEFÜLLEN DER SANDSTREUANLAGE | |
| EP1588963B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von Schüttgut | |
| DE102010000453B4 (de) | Sandstreuvorrichtung für Fahrzeuge | |
| DE1176572B (de) | Auswechselbarer Innenbehaelter aus flexiblem Kunststoff zur Innenauskleidung eines starren Transportbehaelters fuer verschiedene Transport-gueter | |
| EP0036894A1 (de) | Kohlenstaubtank mit Einrichtung zum dosierten Austragen insbesondere kleiner Kohlenstaubmengen | |
| DE886126C (de) | Vorrichtung fuer den pneumatischen Transport von pulverisiertem oder koernigem Gut | |
| DE10234013A1 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Überführen eines staub-,pulver,korn-oder granulatartigen Fördergutes aus einem Lagerbehälter in einen Arbeits-oder Überführungsbehälter od.dgl. Aufnahmeraum | |
| EP0904978B1 (de) | Laderaum eines Transportfahrzeuges für Schüttgut | |
| DE2822052C2 (de) | Vorrichtung zum Transportieren und Lagern von unterschiedlichen Gütern im gleichen Behälter | |
| DE2248154C3 (de) | Vorrichtung zur Entleerung von Schüttgut aus Transport-Containern |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |