DE19935559C2 - Verfahren und Anordnung zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten eines Werkstückes - Google Patents
Verfahren und Anordnung zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten eines WerkstückesInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Anordnung zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten (12, 12') eines Werkstückes (14), insbesondere von Werkstückkanten (12, 12'), die an segmentaritgen Durchbrüchen bei der Herstellung von Felgen entstehen. Um eine hohe Produktivität und Qualität beim Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten zu erreichen, ist vorgesehen, dass die Werkstückkanten (12, 12') des Werkstückes (14) in einem ersten Verfahrensschritt gefräst werden und dass die gefrästen Werkstückkanten (12, 12') sich in einem zweiten Verfahrensschritt durch Stirnbürsten einer die Werkstückkanten (12, 12') aufweisenden Fläche (24) verrundet werden. Die Anordnung (10) umfasst eine programmgesteuerte Fräsvorrichtung (36) mit einem Fräswerkzeug (38) zum vollautomatischen Fräsen der Werkstückkanten (12, 12'), wobei die Anordnung eine Bürstvorrichtung (48) mit einer um eine Achse (50) rotierenden Bürste (54) aufweist, wobei die Bürste (54) als Pinselbürste oder Topfbürste zum stirnseitigen Bürsten der umlaufenden Werkstückkanten (12, 12') ausgebildet ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Entgraten und/oder Verrunden von
Werkstückkanten eines Werkstückes wie Felge sowie auf eine Anordnung zum Entgraten
und/oder Verrunden von Werkstückkanten eines Werkstückes wie Felge, umfassend zu
mindest eine Halterung für das Werkstück, eine programmgesteuerte Fräsvorrichtung so
wie eine Bürstvorrichtung.
Sowohl bei spanenden als auch bei spanlosen Fertigungsverfahren ist die Gratbildung im
Wesentlichen abhängig von den Bearbeitungsbedingungen und der Verformbarkeit des
verwendeten Werkstoffes. Beim Entstehen eines Grates weicht der Werkstoff im Bereich
der Austrittskanten der Werkzeugschneide aus und wird plastisch verformt. Insbesondere
bei der Herstellung von Fahrzeugfelgen entstehen Grate, die entfernt werden müssen, da
diese beim anschließenden Auftragen von Schutz- wie Lackschichten ein Abreißen dieser
hervorrufen würden.
Zur Entgratbearbeitung sind manuelle Verfahren bekannt, bei denen das Arbeitsergebnis
stark vom handwerklichen Geschick des Personals abhängig ist und somit beachtlichen
Qualitätsschwankungen unterworfen ist. Zusätzlich entstehen am Arbeitsplatz besondere
Belastungen durch Lärm. Staub und Vibrationen des Handentgratgerätes.
Auch ist es bekannt. Felgen mittels Drahtbürsten zu bearbeiten. Insbesondere dann, wenn
eine Felge eine ausgefallene Geometrie wie eine Vielzahl von gegebenenfalls unterschied
lichen segmentartigen Aussparungen aufweist, bereitet die Bearbeitung mit entsprechenden
Drahtbürsten Probleme, da diese bei hohen Drehzahlen ein quasi starres Scheibenelement
darstellen, wodurch eine Bearbeitung von Vertiefungen kaum möglich ist.
Aus der DE 44 34 950 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entgraten von
Gusswerkstücken, insbesondere rotationssymmetrischer Geometrie bekannt. Dabei wird
das Werkstück in einer angepassten Aufnahme in eine Bearbeitungsstation gefahren und
mit insbesondere rotierbaren Werkzeugen bearbeitet, wobei sich das Werkzeug gleichzeitig
um eine Vertikalachse dreht. Dazu weist die Bearbeitungsstation einen Drehtisch mit
Spannaufnahme mit numerisch gesteuerten Achsen auf, wobei in der Beladestation die
Werkstückaufnahme entlang einer ersten Achse linear verschiebbar und in der Bearbei
tungsstation eine Spannaufnahme um eine zweite Achse drehbar angeordnet ist.
Aus der DE 38 34 995 A1 sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Entgraten von
Gussstücken bekannt, wobei ein Werkzeug zum Entgraten im Raum jeden Punkt einer zur
entgratenden Felge anfahren kann und dieses automatisch erfolgt.
Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zu Grunde, ein Verfahren und eine Anord
nung der eingangs genannten Art so weiterzubilden, dass Werkstückkanten eines topfför
migen Werkstückes, die beim Einformen von segmentartigen Durchbrechungen in einer
Stirnwandung des topfförmigen Werkstückes entstehen, mit hoher Produktivität und Qua
lität entgratet und/oder verrundet werden können, wobei auch unterschiedliche Geometrien
und insbesondere vorhandene Vertiefungen problemlos bearbeitet werden können.
Verfahrensmäßig wird das Problem dadurch gelöst, dass das im Wesentlichen eine topf
förmige Vertiefung und in einer stirnseitigen Wandung der Vertiefung segmentartige
Durchbrechungen mit umlaufenden Werkstückkanten aufweisende Werkstück auf einer
Halterung aufgespannt wird, dass die an einer Innenseite der stirnseitigen Wandung ausge
bildeten Werkstückkanten durch Einführen eines Fräswerkzeuges in die topfförmige Ver
tiefung und anschließende Bahnsteuerung des Fräswerkzeuges gefräst werden, dass das
Werkstück anschließend erfasst, gewendet, einer Bürstvorrichtung zugeführt wird und mit
der topfförmigen Vertiefung über eine Bürste gestülpt wird, deren wirksame Bürstfläche
im Wesentlichen der Fläche der Innenseite der stirnseitigen Wandung entspricht und dass
die Werkstückkanten durch Stirnflächenbürsten der Innenseite der stirnseitigen Wandung
verrundet werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren zeichnet sich dadurch aus, dass ein hoher Automatisie
rungsgrad und damit ein hohe Produktivität bei Fertigstellung der Werkstücke erreicht
wird. Insbesondere kann auf die aus dem Stand der Technik bekannte Handarbeit verzich
tet werden. Durch ein programmgesteuertes Fräsen der Werkstückkanten kann zunächst
ein sogenannter Primärgrat entfernt werden, wobei durch das anschließende Stirnbürsten
ein sogenannter Sekundärgrat mit dem Ziel der Verrundung der Werkstückkanten entfernt
wird. Durch das Stirnbürsten der die Werkstückkanten aufweisenden Stirnfläche wird er
reicht, dass unterschiedlichste Formen von Werkstücken bearbeitet werden können, insbe
sondere dann, wenn die zu bearbeitenden Werkstückkanten nicht in einer Ebene liegen.
Ein besonders bevorzugtes Verfahren zum Bearbeiten von Kraftfahrzeugfelgen zeichnet
sich dadurch aus, dass das in einer Halterung eingespannte Werkstück wie Felge zum Frä
sen der umlaufenden Werkstückkante einer weiteren Durchbrechnung um einen entspre
chenden Winkel gedreht wird und/oder dass das Fräswerkzeug auf die weitere Durch
brechung eingestellt wird.
Durch das erfindungsgemäße Verfahren wird erstmalig eine automatisierte Bearbeitung
von innenliegenden, d. h. in einem von einem Felgenbett und einem Felgenrand aufge
spannten topfförmigen Vertiefung liegenden umlaufenden Kanten erreicht. Die Bearbei
tung der unterschiedlichsten Geometrien konnte bisher nur durch individuelle manuelle
Bearbeitung erreicht werden. Durch die Stirnflächenbürstung können sowohl die umlau
fenden Kanten verrundet als auch die gesamte Innenfläche von Herstellungsrückständen
wie z. B. Oxidschichten befreit werden.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens kann die Fräsung
und/oder die Bürstung durch ein Handhabungsgerät ausgeführt werden.
Die Stirnflächenbürstung wird durchgeführt, indem die Bürste und/oder die Felge rotiert.
Auch kann verfahrensmäßig vorgesehen sein, dass die Bürste und/oder die Felge in axialer
Richtung oszilliert.
Eine erfindungsgemäße Anordnung zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstück
kanten eines Werkstückes wie Felge, umfassend zumindest eine Halterung für das Werk
stück, eine programmgesteuerte Fräsvorrichtung sowie eine Bürstvorrichtung zeichnet sich
dadurch aus, dass die Fräsvorrichtung ein bahngesteuertes Fräswerkzeug zum vollautoma
tischen Fräsen der Werkstückkanten von in einer stirnseitigen Wandung in einer topfför
migen Vertiefung eingebrachten segmentartigen Durchbrechungen aufweist, dass die An
ordnung ein Handhabungsgerät zum Erfassen, Wenden und Umsetzen des Werkstückes zu
der Bürstvorrichtung aufweist und dass die Bürstvorrichtung eine um eine Achse rotieren
de Pinsel- oder Topfbürste mit einer wirksamen Bürstfläche aufweist, die im Wesentlichen
der Fläche der Innenseite der stirnseitigen Wandung entspricht und zum Stirnbürsten der
Werkstückkanten ausgebildet ist.
Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher
erläutert.
Die einzige Figur zeigt rein schematisch eine Anordnung 10 zur Durchführung eines Ver
fahrens zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten 12 eines Werkstückes
14, das im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Kraftfahrzeugfelge ausgebildet ist. Die
Kraftfahrzeugfelge 14 ist als Formteil, vorzugsweise als Aluminiumgussteil hergestellt und
umfasst
ein Felgenbett 16 mit seitlichen umlaufenden Rändern 18, 20 sowie eine stirnseitige Wandung
22, in die segmentartige Fenster bzw. Durchbrechungen 24 eingeformt sind, die von den zu
bearbeitenden umlaufenden Kanten 12 umfasst sind. Die umlaufenden Kanten 12 weisen
herstellungsbedingt einen Grat auf, der durch das erfindungsgemäße Verfahren und die
erfindungsgemäße Anordnung 10 vollautomatisch entfernt wird.
Die Felge 14 ist auf einer Halterung 26 z. B. eines Rundtischautomaten 28 vorzugsweise
mittels nicht näher bezeichneten Halteelementen wie Gegenhaltern aufgespannt und um eine
Achse 30 mittels eines Motors 32 drehbar. Dabei kann die Felge 14 entsprechend der
Pfeildarstellung 34 in und entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden.
Zum Bearbeiten der Werkstückkanten 12 ist erfindungsgemäß ein Handhabungsgerät 36 vor
gesehen, von dem lediglich ein Ausleger mit einem ein Fräswerkzeug 38 aufweisenden
Fräskopf 40 dargestellt ist. Die zu bearbeitenden Werkstückkanten 12 liegen herstellungs
bedingt an einer Innenseite 42 der stirnseitigen Wandung 22. In einem ersten Verfahrens
schritt werden die Werkstückkanten 12 mittels des Fräswerkzeuges 38 gefräst, wobei das
Fräswerkzeug 38 über das Handhabungsgerät 36 entlang der Werkstückkanten programm
gesteuert geführt wird. Dabei befindet sich das Fräswerkzeug 38 in einer von dem um
laufenden Felgenbett 16 aufgespannten topfförmigen Vertiefung 44. Durch Programmierung
des Handhabungsgerätes 36 kann die Anordnung 10 auf beliebige Ausführungsformen von
Felgen 14 eingerichtet werden. Die segmentartigen Durchbrechungen 24 sind umfangsseitig
umlaufend in die stirnseitige Wandung 22 eingebracht, so dass die Felge 14 zur weiteren
Bearbeitung mittels des Rundtischautomaten 28 um einen definierten Winkel gedreht wird,
so dass die Felge 14 die Bearbeitung einer benachbarten Werkstückkante 12' bei unver
änderter Programmierung der Handhabungseinrichtung 36 erfolgen kann.
Nachdem sämtliche Werkstückkanten 12, 12' der segmentartigen Durchbrechungen 24 gefräst
sind, wird die Felge 14 von einem weiteren Handhabungsgerät 46 erfasst und einer Bürstvor
richtung 48 zugeführt. Die Bürstvorrichtung 48 umfasst eine um eine Achse 50 mittels eines
Motors 52 drehbare Bürste 54, die im vorliegenden Ausführungsbeispiel als Pinselbürste oder
Topfbürste ausgebildet ist. Dabei wird die Felge 14 mit ihrer topfförmigen Vertiefung 44 über
die Bürste 54 gestülpt, so dass Enden 56 der Bürstenelemente 58 die Innenseite 42 und
insbesondere die Kanten 12 der Durchbrechungen 24 berühren. Dabei liegt die Felge 14 mit
dem umlaufenden Rand 18 auf einer Auflage der Bürstvorrichtung 48 auf und ist mit dieser
vorzugsweise über Halteelemente verbunden. Durch Rotation der Bürste 54 um die Achse
50 und gegebenenfalls Oszillation in Richtung der Achse 50 erfolgt ein Stirnbürsten der
Kanten 12, 12' bzw. der Innenfläche 42, wodurch ein Verrunden der Kanten 12 bewirkt wird.
Gegebenenfalls kann die Bürste 54 in verschiedene Richtungen angetrieben werden, um den
Verrundungseffekt zu verbessern. Die Pinselbürste bzw. Topfbürste 54 weist dabei eine
wirksame Bürstfläche 60 auf, die im Wesentlichen der Fläche der Innenseite 42 der stirnseiti
gen Wandung 22 entspricht.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung und das erfindungsgemäße Verfahren wird eine
Automatisierung der Kantenbearbeitung insbesondere von Felgen verbessert, wodurch
insgesamt eine Qualitätsverbesserung von hochwertigen Kraftfahrzeugfelgen erreicht wird.
Claims (9)
1. Verfahren zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten (12, 12') eines
Werkstückes (14) wie Felge,
dadurch gekennzeichnet,
dass das im Wesentlichen eine topfförmige Vertiefung (44) und in einer stirnseitigen Wandung (22) der Vertiefung (44) segmentartige Durchbrechun gen (24, 24') mit umlaufenden Werkstückkanten aufweisende Werkstück (14) auf einer Halterung (26) aufgespannt wird,
dass die an einer Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) ausgebildeten Werkstückkanten (12, 12') durch Einführen eines Fräswerkzeuges (38) in die topfförmige Vertiefung (44) und anschließende Bahnsteuerung des Fräswerk zeuges (38) gefräst werden,
dass das Werkstück (14) anschließend erfasst, gewendet, einer Bürstvorrich tung (48) zugeführt wird und mit der topfförmigen Vertiefung (44) über eine Bürste (54) gestülpt wird, deren wirksame Bürstfläche (60) im Wesentlichen der Fläche der Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) entspricht und
dass die Werkstückkanten (12, 12') durch Stirnflächenbürsten der Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) verrundet werden.
dass das im Wesentlichen eine topfförmige Vertiefung (44) und in einer stirnseitigen Wandung (22) der Vertiefung (44) segmentartige Durchbrechun gen (24, 24') mit umlaufenden Werkstückkanten aufweisende Werkstück (14) auf einer Halterung (26) aufgespannt wird,
dass die an einer Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) ausgebildeten Werkstückkanten (12, 12') durch Einführen eines Fräswerkzeuges (38) in die topfförmige Vertiefung (44) und anschließende Bahnsteuerung des Fräswerk zeuges (38) gefräst werden,
dass das Werkstück (14) anschließend erfasst, gewendet, einer Bürstvorrich tung (48) zugeführt wird und mit der topfförmigen Vertiefung (44) über eine Bürste (54) gestülpt wird, deren wirksame Bürstfläche (60) im Wesentlichen der Fläche der Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) entspricht und
dass die Werkstückkanten (12, 12') durch Stirnflächenbürsten der Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) verrundet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das in einer Halterung (26) eingespannte Werkstück (14) wie Felge zum Fräsen
der umlaufenden Werkstückkante (12') einer weiteren Durchbrechnung (24') um einen
entsprechenden Winkel gedreht wird und/oder dass das Fräswerkzeug (38) auf die
weitere Durchbrechung (24') eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fräsung und/oder die Bürstung durch ein Handhabungsgerät (36, 48) ausge
führt wird.
4. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Stirnflächen- oder Kantenbürstung durch Rotation der Bürste (54) und/oder
des Werkstücks (14) erfolgt.
5. Verfahren nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Bürste (54) und/oder das Werkstück (14) in axialer Richtung oszilliert.
6. Anordnung (10) zum Entgraten und/oder Verrunden von Werkstückkanten (12, 12')
eines Werkstückes wie Felge, umfassend zumindest eine Halterung (26) für das
Werkstück (14), eine programmgesteuerte Fräsvorrichtung (36) sowie eine Bürstvor
richtung (48),
dadurch gekennzeichnet,
dass die Fräsvorrichtung (36) ein bahngesteuertes Fräswerkzeug (38) zum vollautomatischen Fräsen der Werkstückkanten (12, 12') von in einer stirnsei tigen Wandung (22) in einer topfförmigen Vertiefung (44) eingebrachten segmentartigen Durchbrechungen (24, 24') aufweist,
dass die Anordnung (10) ein Handhabungsgerät (46) zum Erfassen, Wenden und Umsetzen des Werkstückes (14) zu der Bürstvorrichtung (48) aufweist und
dass die Bürstvorrichtung (48) eine um eine Achse (50) rotierende Pinsel- oder Topfbürste (54) mit einer wirksamen Bürstfläche (60) aufweist, die im We sentlichen der Fläche der Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) entspricht und zum Stirnbürsten der Werkstückkanten (12, 12') ausgebildet ist.
dass die Fräsvorrichtung (36) ein bahngesteuertes Fräswerkzeug (38) zum vollautomatischen Fräsen der Werkstückkanten (12, 12') von in einer stirnsei tigen Wandung (22) in einer topfförmigen Vertiefung (44) eingebrachten segmentartigen Durchbrechungen (24, 24') aufweist,
dass die Anordnung (10) ein Handhabungsgerät (46) zum Erfassen, Wenden und Umsetzen des Werkstückes (14) zu der Bürstvorrichtung (48) aufweist und
dass die Bürstvorrichtung (48) eine um eine Achse (50) rotierende Pinsel- oder Topfbürste (54) mit einer wirksamen Bürstfläche (60) aufweist, die im We sentlichen der Fläche der Innenseite (42) der stirnseitigen Wandung (22) entspricht und zum Stirnbürsten der Werkstückkanten (12, 12') ausgebildet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Werkstück (14) in einer um eine Achse (30) drehbaren Halterung (26) einge
spannt ist.
8. Anordnung nach zumindest einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die rotierbare Bürste (54) zum Stirnbürsten der Kanten (12, 12') als Werkzeug
eines Handhabungsgerätes ausgebildet ist.
9. Anordnung nach zumindest einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Drehachse (50) senkrecht oder im Wesentlichen senkrecht zu einer von der
stirnseitigen Wandung (22) aufgespannten Ebene verläuft.
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Legal Events
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| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8304 | Grant after examination procedure | ||
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Owner name: WERKZEUGBAU KELLER & CO. GMBH, 63500 SELIGENSTADT, |
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