DE19934596C2 - Stecker mit einem wasserdichten Aufbau - Google Patents
Stecker mit einem wasserdichten AufbauInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
wasserdichten Stecker, der in der Lage ist, wasserdichte
charakteristische Merkmale sicherzustellen, und zwar trotz
der Anwendbarkeit für ummantelte Leitungen verschiedener
Durchmesser.
Aus der DE 76 19 392 U ist ein Steckverbinder mit einem
mittels Ultraschall verschweißtem Gehäuse bekannt. Bei dieser
Konstruktion sind Leiter verschiedener Durchmesser aus dem
Gehäuse herausgeführt, wobei die Leiterausführungsöffnungen
dem jeweils zugehörigen Leitungsdurchmesser angepasst sind.
Eine Abdichtung der Leiter erfolgt durch Druck auf den
Leitermantel.
Die japanische ungeprüfte Patentveröffentlichung (Kokai)
Nr. 9-320651 beschreibt einen herkömmlichen wasserdichten
Aufbau für den Stecker. In der Veröffentlichung werden
ummantelte Leitungen gezeigt, die jeweils einen Leiter haben,
der ummantelt ist mit einem Kunststoffummantelungsteil. Bei
diesem Aufbau wird ein Paar von oberen und unteren
harzartigen Spitzen verwendet, für einen Teil des Aufbaus,
bei dem sich zwei ummantelte Leitungen kreuzen.
Die untere harzartige Spitze ist in einem mittleren Bereich
von ihr mit einem vorstehenden runden Schweißvorsprung
versehen und ebenfalls an den vier Ecken mit Führungsnuten
versehen, in die die ummantelten Leitungen aufgenommen
werden. Jede Führungsnut hat einen Teil zur Entfernung der
Ummantelung und einen wasserdichten Nutteil, der entlang
einer Richtung gebildet ist, die sich von dem
Schweißvorsprung in Richtung zur Außenseite der Reihe nach
erstreckt. Es bleibt eine Lücke bestehen, die zwischen jeder
Führungsnut und dem runden Schweißvorsprung definiert ist.
Ähnlich zu der unteren harzartigen Spitze hat die obere
harzartige Spitze einen runden Schweißvorsprung, der gebildet
ist, um im mittleren Bereich vorzustehen und vier
Führungsnuten, die an vier Ecken gebildet sind, um Lücken
zwischen jeder Führungsnut und dem runden Schweißvorsprung zu
definieren. In jeder Führungsnut ist ebenfalls ein
ummantelungsentfernender Teil und ein wasserdichter Nutteil
der Reihe nach gebildet.
Entsprechend dem oben beschriebenen Aufbau werden die
ummantelten Leitungen in die Führungsnuten der unteren Spitze
aus Harz so eingelegt, daß sie einander überkreuzen, und
nachfolgend wird die obere Spitze aus Harz umgeklappt und
stößt an die untere Spitze aus Harz. Dieses Aneinanderstoßen
erlaubt den beiden runden Schweißvorsprüngen der unteren und
oberen Spitzen sich wechselseitig zu berühren und bewirkt
ebenso, daß die ummantelten Leitungen zwischen den
Führungsnuten eingefügt werden. In diesem Zustand wird die
resultierende Anordnung Ultraschalloszillation durch ein
Ultraschallhorn unterworfen, wobei Druck auf die obere Spitze
ausgeübt wird.
Folglich werden die ummantelten Teile der ummantelten
Leitungen geschmolzen und fließen in die wasserdichten Nuten,
so daß die beiden Leiter freigelegt und miteinander verbunden
werden. Die weitere Fortsetzung der Ultraschalloszillation
unter Druck erlaubt es, daß beide runde Schweißvorsprünge
geschmolzen und aneinander angeschweißt werden. In diesem
Zustand werden die wasserdichten Nuten mit dem geschmolzenen
harzartigen Material aufgefüllt, was die isolierenden
ummantelnden Teile bildet. Nach einer Zeit härtet das
geschmolzene Material der ummantelten Teile aus, wobei die
wasserdichten Nuten in der Form eines Rings aufgefüllt
werden, wodurch die Verbindung, die die wasserdichten
charakteristischen Merkmale aufweist, zwischen den sich
kreuzenden ummantelten Leitungen vorgesehen wird.
Dadurch erlaubt der oben erwähnte wasserdichte Aufbau, daß
der Stecker die wasserdichten charakteristischen Merkmale
besitzt. Das heißt, gemäß dem herkömmlichen Aufbau werden die
wasserdichten charakteristischen Merkmale in den Stecker
eingebracht, indem die Leitungseinführungslöcher des Steckers
durch die wasserdichten Führungsnuten gebildet werden und die
Nuten anschließend mit dem isolierenden Ummantelungsteil, das
durch die Ultraschalloszillation geschmolzen wird, aufgefüllt
werden.
Wenn jedoch die dünne ummantelte Leitung, die einen kleinen
Durchmesser hat, für den Aufbau verwendet wird, ist zu
erwarten, daß die Wasserdichtheit nicht ausreichend
zufriedenstellend sichergestellt wird, da eine Menge des
geschmolzenen Harzes, das aus der Ultraschalloszillation
stammt, zu klein ist, um die wasserdichten Nuten aufzufüllen.
Entsprechend ist die Anwendung der oben beschriebenen
Struktur auf ummantelte Kabel beschränkt, die Durchmesser
haben, die größer sind als eine spezifizierte Dicke, was
nachteilig ist.
Unter solchen Umständen ist es daher ein Ziel der
vorliegenden Erfindung, einen wasserdichten Stecker
vorzusehen, der in der Lage ist, trotz einer allgemeinen
Anwendung für ummantelte Leitungen verschiedener Durchmesser
ausreichende wasserdichte Eigenschaften sicherzustellen.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung, das oben beschrieben
ist, kann erreicht werden durch einen wasserdichten Stecker
für eine Vielzahl von ummantelten Leitungen, die Leiter
besitzen, die mit Ummantelungsteilen aus harzartigem Material
ummantelt sind, wobei der wasserdichte Stecker umfaßt:
einen Steckerkörper;
eine Vielzahl von Kammern, die Polklemmen aufnehmen, die in dem Steckerkörper gebildet sind, um eine Vielzahl von Polklammern darin aufzunehmen;
eine Vielzahl von Leitungseinführungslöchern, die jeweils in dem Steckerkörper so definiert sind, daß sie mit den Kammern, die die Polklemmen aufnehmen, in Verbindung stehen; und
eine wasserdichte Struktur, die dadurch vorgesehen ist, dass zuerst die ummantelten Leitungen in die Leitungseinführungslöcher eingeführt werden, die jeweils mit den Polklemmen verbunden sind, und zweitens die ummantelnden Teile der ummantelten Leitungen an die Leitungseinführungslöcher durch Ultraschalloszillation unter Druck von der Außenseite des Steckerkörpers geschweißt werden;
wobei jedes der Leitungseinführungslöcher mit einem Öffnungsbereich versehen ist, der in der Lage ist, einen engen Kontakt mit dem Ummantelungsteil der dünnsten der ummantelten Leitungen, die eine Vielzahl von verschiedenen Durchmessern haben, herzustellen;
wobei der Steckerkörper, mindestens der Öffnungsbereich jedes der Leitungseinführungslöcher, mit den Ummantelungsteilen der ummantelten Leitungen verschweißt wird.
einen Steckerkörper;
eine Vielzahl von Kammern, die Polklemmen aufnehmen, die in dem Steckerkörper gebildet sind, um eine Vielzahl von Polklammern darin aufzunehmen;
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eine wasserdichte Struktur, die dadurch vorgesehen ist, dass zuerst die ummantelten Leitungen in die Leitungseinführungslöcher eingeführt werden, die jeweils mit den Polklemmen verbunden sind, und zweitens die ummantelnden Teile der ummantelten Leitungen an die Leitungseinführungslöcher durch Ultraschalloszillation unter Druck von der Außenseite des Steckerkörpers geschweißt werden;
wobei jedes der Leitungseinführungslöcher mit einem Öffnungsbereich versehen ist, der in der Lage ist, einen engen Kontakt mit dem Ummantelungsteil der dünnsten der ummantelten Leitungen, die eine Vielzahl von verschiedenen Durchmessern haben, herzustellen;
wobei der Steckerkörper, mindestens der Öffnungsbereich jedes der Leitungseinführungslöcher, mit den Ummantelungsteilen der ummantelten Leitungen verschweißt wird.
Da entsprechend dem oben erwähnten Aufbau jedes
Leitungseinführungsloch des Steckers die Öffnungsbereiche zum
engen Kontakt mit den Ummantelungsteilen des dünnsten der
ummantelten Leitungen hat, ist es möglich, den engen Kontakt
der Leitungseinführungslöcher mit den Ummantelungsteilen der
anderen ummantelten Leitungen sicherzustellen, die
Durchmesser haben, die größer sind als derjenige der dünnsten
Leitung. Folglich können die Leitungseinführungslöcher an
alle der ummantelten Leitungen verschiedener Durchmesser
angepaßt werden. Bei den Öffnungsbereichen, die auf den
ummantelten Teil der dünnsten Leitung gerichtet sind, kann
dort eine Situation verwirklicht werden, in der die
Leitungseinführungslöcher in engen Kontakt mit den
ummantelten Leitungen aller Durchmesser gelangen. Da die
ummantelten Teile der Leitungen sicher an den Steckerkörper
in den Öffnungsbereichen angeschweißt sind, ist es daher
möglich, die Wasserdichtheit sicherzustellen. Das heißt, es
ist möglich, einen wasserdichten Stecker vorzusehen, der in
der Lage ist, trotz seiner allgemeinen Anwendbarkeit für
ummantelte Leitungen verschiedener Durchmesser ausreichende
wasserdichte Eigenschaften aufzuweisen.
Entsprechend der zweiten Ausführungsform der Erfindung
besteht in der oben beschriebenen wasserdichten Struktur
jedes der Leitungseinfügungslöcher aus mindestens zwei
Öffnungsbereichen verschiedener Durchmesser, wobei der
Öffnungsbereich kleineren Durchmessers so gebildet ist, daß
er einen Durchmesser hat, der kleiner ist als ein äußerer
Durchmesser des ummantelten Teils der dünnsten der
ummantelten Leitungen, und der Öffnungsbereich größeren
Durchmessers so gebildet ist, daß er einen Durchmesser hat,
der gleich oder kleiner ist als ein äußerer Durchmesser des
ummantelten Teils der dicksten der ummantelten Leitungen.
In diesem Fall ist jedes Kabeleinführungsloch mit dem
Öffnungsbereich kleineren Durchmessers versehen, der in engem
Kontakt mit dem Ummantelungsteil der dünnsten der ummantelten
Leitungen ist und dem Öffnungsbereich großen Durchmessers,
der in engen Kontakt mit dem Ummantelungsteil der dicksten
der ummantelten Leitungen ist. Weiterhin, wenn die ummantelte
Leitung eine mittlere Dicke zwischen der dünnsten und der
dicksten Leitung hat, ist es sicher, daß der Öffnungsbereich
kleinen Durchmessers in engen Kontakt mit dieser Leitung ist.
Da das geschmolzene Material, das durch den kleinen
Öffnungsbereich gequetscht wird, eng zwischen den großen
Öffnungsbereich und die Leitung gefüllt wird, wird die
Wasserundurchlässigkeit des Steckers zusätzlich verbessert.
Daher ist es möglich, den Stecker mit sicheren wasserdichten
Eigenschaften zu versehen, und zwar trotz seiner Anwendung
für ummantelte Leitungen verschiedener Durchmesser.
Entsprechend der dritten Ausführungsform der Erfindung ist in
der oben beschriebenen wasserdichten Struktur jedes der
Leitungseinführungslöcher so gebildet, daß es einen einzigen
Durchmesser hat, der kleiner ist als ein äußerer Durchmesser
des Ummantelungsteils der dünnsten ummantelten Leitung. In
diesem Fall ist die Struktur des Steckers vereinfacht durch
seine Leitungseinführungslöcher mit dem einzigen Durchmesser.
Weiterhin, da der enge Kontakt mit dem Ummantelungsteil der
dünnsten ummantelten Leitung durch die
Leitungseinführungslöcher sichergestellt ist, ist es möglich,
daß die Löcher eng an der ummantelten Leitung haften, die
eine Dicke hat, die größer ist als die dünnste ummantelte
Leitung, wodurch die Wasserdichtheit sichergestellt werden
kann.
Gemäß der vierten Ausführungsform der Erfindung ist in der
oben erwähnten wasserdichten Struktur jedes der
Leitungseinfügungslöcher kegelförmig zugespitzt, so daß es
Durchmesser hat, die kontinuierlich von einem kleinen
Durchmesser, der kleiner ist als ein äußerer Durchmesser des
Ummantelungsteils der dünnsten der ummantelten Leitungen, zu
einem großen Durchmesser, der genauso groß oder kleiner ist
wie ein äußerer Durchmesser des Ummantelungsteils der
dicksten der ummantelten Leitungen, entlang der axialen
Richtung der ummantelten Leitung variieren.
Da der enge Kontakt mit dem Ummantelungsteil der dünnsten der
ummantelten Leitungen durch die kegelförmigen zugespitzten
Leitungseinfügungslöcher sichergestellt ist, ist es in diesem
Fall auch möglich, dass die Löcher eng an den ummantelten
Leitungen haften, die eine Dicke haben, die größer ist als
die der dünnsten ummantelten Leitung, wodurch die
Wasserdichtheit sichergestellt werden kann.
Nach der fünften Ausführungsform der Erfindung ist der
Steckerkörper in der oben erwähnten wasserdichten Struktur in
der Nähe der Kabeleinführungslöcher mit Strahlungsschlitzen
versehen, zur Abfuhr der Wärme, die bei der
Ultraschalloszillation erzeugt wird.
In diesem Fall kann die Wärmestrahlung wegen des Vorsehens
der Strahlungsschlitze schnell beendet werden. Selbst wenn
das kristallförmige Harz verwendet wird, kristallisiert es
daher nicht. Daher ist es möglich, die Verfestigung von
harzartigem Material aufgrund der Kristallisation und die
damit einhergehende Reduzierung in der Härte des harzartigen
Materials zu vermeiden, und es ist möglich, das Verfahren zur
Wasserabdichtung in kurzer Zeit zu vervollständigen.
Nach der sechsten Ausführungsform der Erfindung hat der
Steckerkörper in der oben erwähnten wasserdichten Struktur
ein Leitungsgestell, wobei des Leitungsgestell erste
Schweißseiten und eine Vielzahl von ersten
leitungsaufnehmenden Nuten hat, und ein Gehäuse, das auf das
Leitungsgestell gelegt wird, wobei das Gehäuse zweite
Schweißseiten hat, die an die ersten Schweißseiten geschweißt
werden, und zweite leitungsaufnehmende Nuten, die in
Übereinstimmung mit den ersten leitungsaufnehmenden Nuten
sind und dadurch die Leitungseinfügungslöcher bilden.
In diesem Fall ist es möglich, infolge des Vorsehens der
ersten und zweiten Schweißseiten, die Ummantelung sicher mit
dem Kabelgestell durch das Ultraschallschweißen zu verbinden.
Zusätzlich erlaubt die Struktur, daß die ummantelten
Leitungen leicht in die Leitungseinführungslöcher eingelegt
werden, da jedes Leitungseinfügungsloch durch die erste
leitungsaufnehmende Nut auf dem Leitungsgestell und die
zweite leitungsaufnehmende Nut auf dem Gehäuse definiert
wird.
Gemäß der siebten Ausführungsform der Erfindung ist das
Gehäuse in der oben erwähnten wasserdichten Struktur der
sechsten Ausführungsform entlang einer Dickenrichtung mit
Strahlungsschlitzen versehen, um die Wärme, die bei der
Ultraschalloszillation erzeugt wird, abzugeben.
In diesem Fall kann die Wärmestrahlung effektiv ausgeführt
werden, da die Strahlungsschlitze in dem Gehäuse, das das
Leitungsgestell bedeckt, gebildet sind. Da es nicht nötig
ist, die Schlitze in dem Leitungsgestell zu bilden, ist es
ferner möglich zu verhindern, daß die Festigkeit des Gestells
verringert wird.
Diese und andere Ziele und Merkmale der vorliegenden
Erfindung werden von der folgenden Beschreibung und den
beigefügten Ansprüchen in Zusammenhang mit den beigefügten
Zeichnungen vollständig deutlich werden.
Fig. 1 ist eine perspektivische Gesamtansicht eines
wasserdichten Steckers in Übereinstimmung mit einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht des wasserdichten Steckers
in der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Zustand
zeigt, in dem die Ultraschalloszillation
durchgeführt wird;
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht, die eine
leitungsaufnehmende Nut eines Leitungsgestells
zeigt, die ein Leitungseinführungsloch bildet;
Fig. 5 ist eine Teilquerschnittsansicht, die einen Zustand
zeigt, in dem eine Polklemme in einer Polklemmen
aufnehmenden Kammer aufgenommen wird;
Fig. 6 ist ein Teil einer Querschnittsansicht, der einen
Zustand zeigt, in dem die Ultraschalloszillation
ausgeführt wird, wenn ein Gehäuse auf die Polklemme
gebracht wird;
Fig. 7A ist eine Querschnittsansicht zur Erklärung der
Funktionsweise der zweiteiligen
Leitungseinführungslöcher mit der dünnsten der
ummantelten Leitungen;
Fig. 7B ist eine Querschnittsansicht zur Erklärung der
Funktionsweise des zweiteiligen
Leitungseinführungsloches mit der dicksten der
ummantelten Leitungen;
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht, die die
Leitungseinführungslöcher zeigt, die eine Öffnung
mit einem einzigen Durchmesser haben;
Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht zur Erklärung der
Funktionsweise der Leitungseinführungslöcher, die
eine Öffnung mit einem einzigen Durchmesser haben;
Fig. 10 ist eine perspektivische Ansicht, die die
Leitungseinführungslöcher zeigt, die eine
kegelförmige zugespitzte Öffnung haben;
Fig. 11a ist eine Querschnittsansicht zur Erklärung der
Funktionsweise der Leitungseinführungslöcher, die
die kegelförmig zugespitzte Öffnung haben, in
Verbindung mit dem Fall der dünnsten der
ummantelten Leitungen; und
Fig. 11b ist eine Querschnittsansicht zur Erklärung der
Funktionsweise der Leitungseinführungslöcher, die
die kegelförmig zugespitzte Öffnung haben, im Fall
der dicksten der ummantelten Leitungen.
Eine Ausführungsform der wasserdichten Struktur für den
erfingungsgemäßen Stecker wird unter Bezugnahme auf die
Zeichnungen beschrieben.
Wie in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, umfaßt ein wasserdichter
Stecker 10 einen Steckerkörper 11, der aus einem Gehäuse 12
und Gehäuseteilen 13 besteht. Das Gehäuse 12 ist mit einer
Vielzahl von Polklemmen aufnehmenden Kammern 15 versehen, die
jeweils in hohen und niedrigen Reihen stehen, um jeweils eine
Vielzahl von Polklemmen 14 darin aufzunehmen. Eine Tragewand
18 ist horizontal im mittleren Bereich des Gehäuses 12
gebildet, die die Polklemmen aufnehmenden Kammern 15 in hohe
und niedrige Gruppen teilt.
Wie in Fig. 5 und 6 gezeigt, hat jede Polklemme aufnehmende
Kammer 15 eine Lanze 16, die so gebildet ist, daß sie darin
vorspringt, zum Eingriff mit einem Kontaktteil 14a der
Polklemme 14 von einer rückwärtigen Seite von ihr. Im Kontakt
mit dem Kontaktteil 14a der Polklemme 14 wird eine nicht
gezeigte Polklemme gebracht, die mit der Polklemme 14
zusammenpaßt. Am vorderen Ende jeder der Polklemmen
aufnehmenden Kammern 15 ist ein Polklemmeneinführungsloch 17
offen, um zu ermöglichen, daß die passende Polklemme darin
eintritt. Die Haltewand 18 ist so ausgebildet, daß sie sich
von der Polklemme aufnehmenden Kammer 15 auf die Rückseite
erstreckt, und dabei ein Leitungsgestell 19, das später
beschrieben wird, vorsieht.
Auf der Außenseite des Gehäuses 12 ist ein Kappenteil 24
vorgesehen, um das Gehäuse 12 zu umschließen. Das Kappenteil
24 besteht aus einem gekrümmten Körper in der Form eines
rechteckigen Zylinders und ist mit einer geöffneten
Vorderseite versehen, durch die ein dazu passender Stecker
(nicht gezeigt) in das Kappenteil 24 eingeführt und eingepaßt
wird. Um den passenden Stecker, der in das Kappenteil 24
eingeführt wird, zu befestigen, ist es mit einer
wasserdichten Abdichtung 25 ausgestattet. Zusätzlich ist auf
der Oberseite des Kappenteils 24 ein Schließarm 26
vorgesehen, um den passenden Stecker in seinem eingeführten
Zustand zu verriegeln. Es ist zu bemerken, daß die Rückseite
des Kappenteils 23 geschlossen ist, mit Ausnahme der
Polklemmen aufnehmenden Kammern 15 und ersten
leitungsaufnehmenden Nuten 20a des Leitungsgestells 19, das
später beschrieben werden wird.
Wie in Fig. 1 gezeigt, ist das Leitungsgestell 19 in einer
Draufsicht rechtwinklig geformt und auf den oberen und
unteren Flächen mit den ersten leitungsaufnehmenden Nuten 20a
versehen, die mit den Polklemmen aufnehmenden Kammern 15
entsprechend in Verbindung stehen. Weiterhin ist auf jeder
der linken und rechten Enden des Leitungsgestells 19 eine im
wesentlichen dreieckige Seitenwand 21 integral gebildet, so
daß sie an die rückwärtige Seite des Kappenteils 24
anschließt und die Breite graduell abnimmt, wenn sie sich dem
rückwärtigen Ende des Leitungsgestells 19 nähert. Jede
Seitenwand 21 hat obere und untere Endseiten, die erste
Schweißseiten 22 vorsieht, die an die Gehäuseteile 13 durch
Ultraschalloszillation geschweißt werden. Die
leitungsaufnehmenden Nuten 20a werden durch die linken und
rechten Seitenwände 21 definiert und ebenfalls Trennwände 23,
die zwischen den Seitenwänden 21 parallel zueinander gebildet
sind.
Die Gehäuseteile 13 sind oben und unten vorgesehen, so daß
sie den oberen und unteren Seiten des Leitungsgestells 19
entsprechen. Die jeweiligen Gehäuseteile 13 sind rechtwinklig
geformt mit den gleichen Dimensionen wie diejenigen des
Leitungsgestells 19. Das Überlappen der Gehäuseteile 13 auf
dem Leitungsgestell 19 erlaubt den oberen und unteren Seiten
des Leitungsgestells 19, daß sie geschlossen werden. In
dieser Ausführungsform sind die oberen und unteren
Gehäuseteile 13 mit dem Kappenteil 24 durch Drehgelenke 27
auf der rückwärtigen Fläche des Kappenteils 24 verbunden.
Daher verursacht in dieser Anordnung die Rotation der
Drehgelenke 27, daß das Leitungsgestell 19 mit den
Gehäuseteilen 13 bedeckt wird. Alternativ dazu müssen die
Gehäuseteile 13 nicht mit dem Kappenteil 24 durch die
Drehgelenke 27 verbunden werden und können in dieser
Modifikation als von dem Kappenteil 24 trennbare Elemente
ausgebildet sein.
Jedes Gehäuseteil 13 ist entsprechend zu den Seitenwänden 21
des Gestells 19 mit linken und rechten Seitenwänden 28
versehen, die jeweilige kegelförmig zugespitzte Flächen
(zweite Schweißseiten) 29 und Trennwände 30 haben, die
zwischen den Seitenwänden 28 parallel zueinander gebildet
sind. Daher bilden jeweilige Lückenbereiche, die durch die
jeweiligen Trennwände 30 und ebenso durch die Seitenwände 28
getrennt sind, zweite leitungsaufnehmende Nuten 20b. Wenn das
Leitungsgestell 19 mit den Gehäuseteilen 13 bedeckt ist,
stimmen die zweiten leitungsaufnehmenden Nuten 20b mit den
leitungsaufnehmenden Nuten 20a auf der Gestellseite jeweils
überein. Somit erlaubt die jeweilige Übereinstimmung der
leitungsaufnehmenden Nuten 20a mit den Nuten 20b, daß die
Leitungseinführungslöcher 20, die in dem Steckerkörper 11
definiert werden, die ummantelten Leitungen 1 durchlassen.
Die oben erwähnten, kegelförmig zugespitzten Flächen 29
wiederum sind so angepaßt, daß sie gegen die Schweißseiten 22
des Gestells 19 anstoßen und somit die zweiten Schweißseiten
bilden, die an die Seiten 22 durch die Ultraschalloszillation
geschweißt werden.
Jedes Gehäuseteil 13 ist in der Form eines Blocks gebildet,
der eine Abdeckseite 32 hat, um die gesamte Seite des
Leitungsgestells 19 abzudecken, und mit einer Vielzahl von
Strahlungsschlitzen 33 versehen, die sich von der Abdeckseite
32 zu der gegenüberliegenden Richtung des Leitungsgestells 19
erstrecken. Wie in Fig. 3, 5 und 6 gezeigt, sind die mehreren
Strahlungslöcher 33 in der oberen und unteren Nähe der
Leitungseinführungslöcher 20 angeordnet, die durch das Setzen
der Gehäuseteile 13 auf das Leitungsgestell 19 definiert
werden.
Wenn die Gehäuseteile 13 nach oben und unten (Richtung der
Dicke) gegen die gegenüberliegenden Abdeckseiten 32 bewegt
werden, werden die Strahlungsschlitze 33 gebildet, so daß sie
sich auf die jeweilige gegenüberliegende Seite der
Abdeckseiten 32 öffnen. Infolge des Vorsehens der Schlitze 33
ist es möglich, die Wärme, die durch die
Ultraschalloszillation erzeugt wird, nach außen abzuführen.
Es ist zu bemerken, daß in jedem Gehäuseteil 13 seine
zusammenpassende Fläche 13a, die in Kontakt mit dem
Kappenteil 24 ist, sich in der Richtung des Leitungsgestells
19 erstreckt, so daß sie in die Ebenen der Polklemmen
aufnehmenden Kammern 15 vorspringt und dadurch einen
zugwiderstandsfähigen Eingriffsteil 34 vorsieht zum Eingriff
mit den jeweiligen rückwärtigen Enden der Polklemmen 14, die
in den Polklemmen aufnehmenden Kammern 15 untergebracht sind.
Nachfolgend an den zugwiderstandsfähigen Eingriffsteil 34 ist
ein Druckteil 35 vorhanden, das die ummantelten Leitungen 1
drückt, um sie in die Richtung zu drücken, die die axiale
Richtung der Leitungen 1 schneidet. Daher ist die
Rückhaltekraft für die Leitungen 1 infolge der sogenannten
"Belastungs-Entlastungs"-Funktion, die durch das Teil 35
erzeugt wird, verbessert.
Wie in Fig. 1 gezeigt, umfaßt jede Polklemme 14 eine
Crimpverbindung 14c, wo die gecrimpte Leitung 1 gecrimpt und
mit der Polklemme 14 verbunden wird, ein Verbindungsteil 14b,
das gegen den Leiter 2 gecrimpt wird, der von der ummantelten
Leitung 1 zur elektrischen Verbindung mit dem Leiter 2
freigelegt ist, und einen Kontaktteil 14a zur Verbindung mit
der zusammenpassenden Hohlklemme. Das oben erwähnte zugfeste
Eingriffsteil 14 des Gehäuseteils 13 wird so angepaßt, daß es
mit der Polklemme 14 von der Rückseite der Crimpverbindung
14c in Eingriff steht.
Jede ummantelte Leitung 1 besteht aus dem Leiter 2 und dem
isolierenden Ummantelungsteil 3, das aus harzartigem Material
gefertigt ist. Vorzugsweise wird Vinylchloridharz als
Material für den Ummantelungsteil 3 verwendet. Einschließlich
des Gehäuses 12 und der Gehäuseteile 13 kann der gesamte
wasserdichte Stecker 1 aus Acrylharz, ABS (Acrylonitril-
Butadien-Styren)-Harz, PC (Polycarbonat)-Harz, Polyolefinharz
(z. B. Polyethylen), PEI (Polyether Imido)-Harz, PBT
(Polybulylenterephthalat)-Harz oder ähnlichem gefertigt sein.
Diese harzartigen Materialien sind im Vergleich zu dem Harz,
das das ummantelte Teil 3 bildet, durch ihre Härte
gekennzeichnet.
Wie in Fig. 1 gezeigt, bestehen die leitungsaufnehmenden
Nuten 20a, 20b des Leitungsgestells 19 und der Gehäuseteile
13, die die Leitungseinführungslöcher 20 definieren, aus
schmalen Nuten 37a, 37b (für einen kleinen Durchmesser), die
in der Nähe der Polklemmen aufnehmenden Kammern 15 sind, und
breiten Nuten 38a, 38b (für einen großem Durchmesser), auf
der gegenüberliegenden Seite der Kammern 15, die die
sogenannte zweistufige Struktur bilden. Entsprechend hat
jedes Leitungseinführungsloch 20, das durch die Kombination
der leitungsaufnehmenden Nut 20a mit der leitungsaufnehmenden
Nut 20b entsteht, ebenso eine zweistufige Struktur, wobei ein
kleiner Öffnungsteil (Bereich) 37 mit einem großen
Öffnungsteil (Bereich) 38 in Verbindung steht.
Als nächstes werden die zweistufigen
Leitungseinführungslöcher 20 unter der Aufstellung von
Dimensionsangaben beschrieben. Fig. 4 zeigt die
Leitungseinführungslöcher 20a auf dem Leitungsgestell 19 an
der Stelle der Öffnung der Leitungseinführungslocher 20. In
der Figur bezeichnet D1 einen Öffnungsdurchmesser der für
einen kleinen Durchmesser vorgesehnen schmalen Nut 37a
(kleiner Öffnungsteil 37) und D2 bezeichnet einen
Öffnungsdurchmesser der für einen großen Durchmesser
vorgesehenen breiten Nut 38a (großer Öffnungsteil 38).
Das heißt, die Konstruktion ist in Bezug auf die ummantelten
Leitungen 1 verschiedener Durchmesser so eingerichtet, daß
der Öffnungsdurchmesser D1 kleiner ist als ein äußerer
Durchmesser des Ummantelungsteils der dünnsten der
ummantelten Leitungen, während der Öffnungsdurchmesser D2
gleich oder kleiner ist als ein äußerer Durchmesser des
Ummantelungsteils der dicksten der ummantelten Leitungen.
Zusätzlich sind beide Durchmesser D1 und D2 so bestimmt, daß
sie ermöglichen, daß der Leiter der entsprechenden
ummantelten Leitungen in beide Nuten 37a und 38a eingeführt
werden kann. Dementsprechend sind die Durchmesser D1 und D2
wie folgt bestimmt:
- 1. Ein Durchmesser des Leiters der dünnsten Leitung < D1 < ein Durchmesser eines Ummantelungsteils der dünnsten Leitung.
- 2. Ein Durchmesser des Leiters der dicksten Leitung < D2 ≦ ein Durchmesser des Ummantelungsteils der dicksten Leitung.
Infolge der Einrichtung ist es möglich, einen engen Kontakt
zwischen den ummantelten Leitungen (von der dünnsten der
ummantelten Leitungen und darüber hinaus) und den
Leitungseinführungslöchern 20 im kleinen Öffnungsteil 37 mit
dem kleinen Öffnungsdurchmesser D1 sicherzustellen. Da der
Ummantelungsteil 3 mit der ummantelten Leitung 1 geschmolzen
wird und an den kleinen Öffnungsteil 37 durch die
Ultraschalloszillation geschweißt wird, ist es daher möglich,
die Wasserdichtheit an dem kleinen Öffnungsteil 37
sicherzustellen.
Um die wasserdichte Struktur der Ausführungsform
zusammenzufügen, werden die Polklemmen 14, die mit den
ummantelten Leitungen 1 verbunden sind, in die Polklemmen
aufnehmenden Kammern 15 im Gehäuse eingelegt, wenn das
Gehäuseteil 13 offen ist, wie in Fig. 5 gezeigt. Mit diesem
Aufnehmen wird jede Lanze 16 in der Polklemme aufnehmenden
Kammer 15 mit dem Kontaktteil 14a der Polklemme 14 in
Eingriff gebracht. Es ist zu bemerken, daß während dieses
Aufnehmens die ummantelten Leitungen 1 jeweils in die
leitungsaufnehmenden Nuten 20a auf dem Leitungsgestell 19
gesenkt werden.
Als nächstes werden die Gehäuseteile 13 auf die oberen und
unteren Flächen des Leitungsgestells 19 gelegt, indem die
Drehgelenke 27 bewegt werden. Durch die Bewegung der
Gehäuseteile 13 werden die Schweißseiten 22 des
Leitungsgestells 19 in engen Kontakt mit den Schweißseiten 29
der Gehäuseteile 13 gebracht und weiterhin die
Leitungseinführungslöcher 20 als Durchführungen für die
Leitungen 1 durch die leitungsaufnehmenden Nuten 20a auf dem
Leitungsgestell 19 und die leitungsaufnehmenden Nuten 20b auf
dem Gehäuseteil 13 unter dem wechselseitigen Eingriff
definiert.
Wie in Fig. 6 gezeigt, werden die ummantelten Leitungen 1 in
eine Richtung gebogen, so daß sie sich mit der axialen
Richtung der Leitungen schneiden, wenn jedes Gehäuseteil 13
auf das Gestell 19 gelegt wird, da das Druckteil 35 des
Gehäuseteils 13 die Leitungen 1 gegen die
leitungsaufnehmenden Nuten 20a drückt. Weiterhin greift der
zugfeste Eingriffsteil 34, der auf der zusammenpassenden
Fläche 13a jedes Gehäuseteils 13 gebildet ist, in die
jeweiligen Crimpverbindung 14a der Polklemmen 14 von der
Rückseite ein.
Als nächstes wird das untere Gehäuseteil 13 auf einen Amboß
(nicht gezeigt) gelegt und das obere Gehäuseteil 13 stößt an
ein Ultraschallhorn 40 an. Dadurch werden die
Ultraschalloszillationen (vertikale Vibrationen) durch das
Horn 40 (siehe Fig. 3) an den Steckerkörper 11 angelegt,
während die Anordnung zwischen dem Amboß und dem Horn 40
unter Druck liegt. Durch die vertikale Vibration aufgrund der
Ultraschalloszillation werden zuerst die Ummantelungsteile 3,
die in Kontakt mit dem Leitungsgestell 19 und den
Gehäuseteilen 13 sind, geschmolzen, und danach werden das
Gestell 19 und die Gehäuseteile 13, die im Kontakt mit den
ummantelten Leitungen 1 sind, teilweise geschmolzen.
Da die geschmolzenen Materialien auf diese Weise
wechselseitig miteinander gemischt und ausgehärtet werden,
kann eine harzartige Verbindungsschicht, die auf die
ummantelten Leitungen 1 geschweißt wird, an der Grenze
zwischen den Leitungseinführungslöchern 20 und den
ummantelten Leitungen 1 gebildet werden. Daher dient die so
gebildete Schicht dazu, das Wasser daran zu hindern, zwischen
die Leitungseinführungslöcher 20 und die ummantelten
Leitungen 1 einzudringen, so daß die vorteilhafte
wasserdichte Struktur vorgesehen werden kann. Die
Ultraschalloszillation wird weiter fortgeführt. Als Folge
davon werden die Schweißseiten 22 des Leitungsgestells 19 und
die Schweißseiten 29 der Gehäuseteile 13 geschmolzen und
aneinandergeschweißt. Dadurch wird das Leitungsgestell 19 und
die Gehäuseteile 13 zu einem Körper zusammengefügt.
Obwohl das Innere des Gehäuses 12 aufgrund der
Ultraschalloszillation über den Schmelzpunkt des harzartigen
Materials aufgeheizt wird, wird die daraus resultierende
Wärme durch die Strahlungsschlitze 33 in den Gehäuseteilen 13
schnell abgestrahlt. Daher ist es möglich, selbst wenn
kristallförmiges Harz, wie PBT verwendet wird, die
Verfestigung des harzartigen Materials zu begrenzen, die
durch die Kristallisation verursacht wird, die durch die
Wärme vorangetrieben wird, und die entsprechende Reduktion
der Härte des harzartigen Materials auf ein Minimum zu
begrenzen.
Mit der Anordnung, in der die Strahlungsschlitze 33 in der
Nähe der Leitungseinführungslöcher 20 gebildet sind, kann
zusätzlich, selbst wenn die Ummantelungsteile 3 in den
Leitungseinführungslöchern 20 durch die
Ultraschalloszillation geschmolzen werden, eine schnelle
Abstrahlung durchgeführt werden, um die Härtezeit der
geschmolzenen Teile 3 zu verkürzen. Folglich ist es möglich,
den resultierenden Stecker an den nächsten Verfahrensschritt
schnell weiterzugeben.
Fig. 7A und 7B sind zur Erklärung der Funktion der oben
erwähnten Leitungseinführungslöcher 20 vorgesehen. In den
Figuren zeigt Fig. 7A die dünnste ummantelte Leitung 1,
während Fig. 7B die dickste ummantelte Leitung 1 zeigt. Im
Fall der dünnsten Leitung 1, wie in Fig. 7A gezeigt, kommt
der kleine Öffnungsteil 37 des Leitungseinfügungslochs 20 in
engen Kontakt mit dem Ummantelungsteil 3 der Leitung 1.
Zusätzlich wird der Ummantelungsteil 3 durch den kleinen
Öffnungsteil 37 zusammengedrückt, da der kleine Öffnungsteil
37 im Durchmesser kleiner ist als der Ummantelungsteil 3.
Daher schwillt der Ummantelungsteil 3 auf beiden Seiten des
kleinen Öffnungsteils 37 etwas an. Wenn die
Ultraschalloszillation in einer solchen Situation angewendet
wird, wird der geschmolzene Ummantelungsteil 3 auf das
Gestell 19 geschweißt und das Gehäuseteil 13 entlang der
Längsrichtung des schmalen Öffnungsteils 37. Dadurch wird die
wasserdichte Struktur sicher erzielt, selbst wenn die dünnen
ummantelten Leitungen verwendet werden.
Im Fall der dicksten Leitung, wie in Fig. 7B gezeigt, kommt
nicht nur der kleine Öffnungsteil 37 in engen Kontakt mit dem
Ummantelungsteil 3, sondern auch der große Öffnungsteil 38.
Daher wird der Ummantelungsteil 3 auf das Gestell 19 und das
Gehäuseteil 13 über die gesamte Länge des
Leitungseinführungslochs 20 geschweißt, und dadurch wird die
Wasserdichtheit vorgesehen.
Im Fall der dicksten der ummantelten Leitungen 3 haften das
Leitungsgestell 19 und das Gehäuseteil 13 aufgrund der Größe
des Durchmessers des Ummantelungsteils 3 am Anfang nicht
aneinander. Da jedoch der Ummantelungsteil 3 geschmolzen wird
und dabei die Dicke infolge der Ultraschalloszillation unter
Druck abnimmt, wird das Leitungsgestell schließlich in engen
Kontakt mit dem Gehäuseteil 13 gebracht. Daher ist es als
Folge davon möglich, das Leitungsgestell 19 sicher an das
Gehäuseteil 13 zu schweißen.
Es ist zu bemerken, daß selbst, wenn eine ummantelte Leitung,
die eine mittlere Dicke hat, die zwischen der oben erwähnten
dünnsten und dicksten Dicke liegt, die Wasserdichtheit im
kleinen Öffnungsteil 37 sichergestellt werden kann, da der
Ummantelungsteil 3 in engen Kontakt mit dem Teil 37 kommt,
ähnlich der Anordnung von Fig. 7A. Folglich ist die oben
erwähnte wasserdichte Struktur der Erfindung auf ummantelte
Leitungen verschiedener Durchmesser anwendbar, wobei dadurch
der allgemeine Zweck eines wasserdichten Steckers unabhängig
vom Durchmesser der ummantelten Leitungen erzielt wird.
Fig. 8 und 9 zeigen die Leitungseinführungslöcher 20, die
eine Öffnung mit einem einzigen Durchmesser haben. In diesem
Fall ist der Öffnungsdurchmesser kleiner als der äußere
Durchmesser des ummantelten Teils 3 des dünnsten der
ummantelten Leitungen 1 ausgebildet. Infolge dieser
Ausbildung ist das Leitungseinführungsloch 20, wie in Fig. 9
gezeigt, fähig, eng zu den Ummantelungsteilen der ummantelten
Leitungen verschiedene Durchmesser zu passen, angefangen von
der dünnsten der ummantelten Leitungen. Daher ist es möglich,
die Wasserdichtheit sicherzustellen, da der geschmolzene
Ummantelungsteil 3, der von der Ultraschalloszillation unter
Druck herrührt, auf das Leitungseinführungsloch 3 geschweißt
wird. Da das Leitungseinführungsloch 19 an den Gehäuseteilen
13 haftet, weil der Durchmesser des Ummantelungsteils 3
abnimmt, ist es in diesem Fall auch möglich, das Gestell 19
und die Gehäuseteile 13 zu einem Körper zu verschweißen.
Fig. 10, 11A und 11B zeigen das Leitungseinführungsloch 20,
das eine kegelförmig zugespitzte Öffnung hat. Im Detail ist
das Leitungseinführungsloch 20 (leitungsaufnehmende Nut 20a)
so gestaltet, daß es Durchmesser hat, die kontinuierlich von
einem Teil kleinen Durchmessers 39a auf einem Ende zu einem
Teil großen Durchmessers 39b auf dem gegenüberliegenden Ende
variieren. Es ist zu bemerken, daß das Teil kleinen
Durchmessers kleiner als der äußere Durchmesser des
Ummantelungsteils der dünnsten der ummantelten Leitungen
ausgebildet ist, während der große Durchmesserteil 39b gleich
oder kleiner zu dem äußeren Durchmesser des Ummantelungsteils
der dicksten der ummantelten Leitungen ausgebildet ist.
In diesem Fall ist das Leitungseinführungsloch 20 in der
Lage, an der ummantelten Leitung, die eine Dicke hat, die
größer ist als der ummantelte Teil der dünnsten der
ummantelten Leitungen, zu haften, wodurch die Wasserdichtheit
sichergestellt werden kann, da der Teil 39a kleinen
Durchmessers in engen Kontakt mit dem Ummantelungsteil der
dünnsten ummantelten Leitung, d. h. ihrem geschmolzenen
Ummantelungsteil 3 kommt. Zusätzlich, selbst wenn die
ummantelte Leitung zu dick ist, ist es möglich, das Gestell
19 und die Gehäuseteile 13 zu einem Körper zu verschweißen,
da der Durchmesser des Ummantelungsteils 3 als Folge des
Schmelzens des Ummantelungsteils 3 durch die
Ultraschalloszillation unter Druck abnimmt.
Schließlich wird durch die Fachleute verstanden, daß die
vorstehende Beschreibung auf eine bevorzugte Ausführungsform
des beschriebenen wasserdichten Steckers bezogen ist und daß
verschiedene Änderungen und Modifikationen an der
vorliegenden Erfindung vorgenommen werden können, ohne von
deren Idee und Ziel abzuweichen.
Es bezeichnen:
1
Ummantelte Leitungen
2
Leiter
3
Isolierendes Ummantelungsteil
10
Wasserdichter Stecker
11
Steckerkörper
12
Gehäuse
13
Gehäuseteile
13
a Zusammenpassende Fläche
14
Polklemmen
14
a Kontaktteil
14
b Verbindungsteil
14
c Crimpverbindung
15
Kammern
16
Lanze
17
Polklemmeneinführungsloch
18
Tragewand/Haltewand
19
Leitungsgestell
20
Leitungseinführungslöcher
20
a Erste leitungsaufnehmende Nuten
20
b Zweite leitungsaufnehmende Nuten
21
Dreieckige Seitenwand
22
Erste Schweißseiten
23
Trennwände
24
Kappenteil
25
Wasserdichte Abdichtung
26
Schließarm
27
Drehgelenke
28
Linke und rechte Seitenwände
29
Kegelförmig zugespitzte Flächen (zweite Schweißseiten)
30
Trennwände
31
-
32
Abdeckseite
33
Strahlungsschlitze/-löcher
34
Zugwiderstandsfähiger Eingriffsteil
35
Druckteil
36
-
37
Kleiner Öffnungsteil/-bereich
37
a Schmale Nut für kleinen Durchmesser
37
b Schmale Nut für kleinen Durchmesser
38
Großer Öffnungsteil/-Bereich
38
a Breite Nut für großen Durchmesser
38
b Breite Nut für großen Durchmesser
39
-
39
a Teil mit kleinen Durchmesser
39
b Teil mit großen Durchmesser
40
Ultraschallhorn
D1 Kleiner Durchmesser
D2 Großer Durchmesser
D1 Kleiner Durchmesser
D2 Großer Durchmesser
Claims (7)
1. Wasserdichter Stecker (10) für eine Vielzahl von
ummantelten Leitungen (1), die Leiter (2) haben, die mit
Ummantelungsteilen (3) aus harzigem Material ummantelt
sind, wobei der wasserdichte Stecker (10) umfasst:
einen Steckerkörper (11);
eine Vielzahl von Polklemmen aufnehmende Kammern (15), die in dem Steckerkörper (11) gebildet sind, um eine Vielzahl von Polklemmen (14) darin aufzunehmen;
eine Vielzahl von Leitungseinführungslöchern (20), die in dem Steckerkörper (11) so definiert sind, dass sie jeweils mit den Polklemmen aufnehmende Kammern (15) in Verbindung stehen; und
eine wasserdichte Struktur, die dadurch vorgesehen wird, dass die ummantelten Leitungen (1) zuerst mit den Polklemmen (14) in den Leitungseinführungslöchern (20) verbunden werden und zweitens die Ummantelungsteile (3) der ummantelten Leitungen (1) an die Leitungseinführungslöcher (20) durch Ultraschalloszillation unter Druck an einer Außenseite des Steckerkörpers (11) geschweißt werden;
wobei jedes der Leitungseinführungslöcher (20) mit einem Öffnungsbereich (20a, 20b, 37, 37a, 37b, 39a) versehen ist, der in der Lage ist, mit dem Ummantelungsteil (3) des dünnsten der ummantelten Leitungen (1), die eine Vielzahl verschiedener Durchmesser haben, in engen Kontakt zu sein;
wodurch der Steckerkörper (11), mindestens der Öffnungsbereich (20a, 20b, 37, 37a, 37b, 39a) jedes der Leitungseinführungslöcher (20), an die Ummantelungsteile (3) der ummantelten Leitungen (1) geschweißt wird.
einen Steckerkörper (11);
eine Vielzahl von Polklemmen aufnehmende Kammern (15), die in dem Steckerkörper (11) gebildet sind, um eine Vielzahl von Polklemmen (14) darin aufzunehmen;
eine Vielzahl von Leitungseinführungslöchern (20), die in dem Steckerkörper (11) so definiert sind, dass sie jeweils mit den Polklemmen aufnehmende Kammern (15) in Verbindung stehen; und
eine wasserdichte Struktur, die dadurch vorgesehen wird, dass die ummantelten Leitungen (1) zuerst mit den Polklemmen (14) in den Leitungseinführungslöchern (20) verbunden werden und zweitens die Ummantelungsteile (3) der ummantelten Leitungen (1) an die Leitungseinführungslöcher (20) durch Ultraschalloszillation unter Druck an einer Außenseite des Steckerkörpers (11) geschweißt werden;
wobei jedes der Leitungseinführungslöcher (20) mit einem Öffnungsbereich (20a, 20b, 37, 37a, 37b, 39a) versehen ist, der in der Lage ist, mit dem Ummantelungsteil (3) des dünnsten der ummantelten Leitungen (1), die eine Vielzahl verschiedener Durchmesser haben, in engen Kontakt zu sein;
wodurch der Steckerkörper (11), mindestens der Öffnungsbereich (20a, 20b, 37, 37a, 37b, 39a) jedes der Leitungseinführungslöcher (20), an die Ummantelungsteile (3) der ummantelten Leitungen (1) geschweißt wird.
2. Wasserdichter Stecker (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes der Leitungseinführungslöcher (20) mindestens aus
zwei Öffnungsbereichen (37, 37a, 37b, 38, 38a, 38b, 39a,
39b) verschiedener Durchmessers besteht, wobei der
Öffnungsbereich kleineren Durchmessers (37, 37a, 37b,
39a) so gebildet ist, dass er einen Durchmesser (D1)
hat, der kleiner ist als ein äußerer Durchmesser des
ummantelten Teils (3) der dünnsten der ummantelten
Leitungen (1), und der Öffnungsbereich größeren
Durchmessers (38, 38a, 38b, 39b) so gebildet ist, dass
er einen Durchmesser (D2) hat, der gleich oder kleiner
ist als ein Durchmesser des Ummantelungsteils (3) der
dicksten der ummantelten Leitungen (1).
3. Wasserdichter Stecker (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes der Leitungseinführungslöcher (20) so gebildet
ist, dass es einen einzigen Durchmesser (20a, 20b) hat,
der kleiner ist als ein äußerer Durchmesser des
Ummantelungsteils (3) der dünnsten der ummantelten
Leitungen (1).
4. Wasserdichter Stecker (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
jedes der Leitungseinführungslöcher (20) kegelförmig
(39a, 39b) zugespitzt ist, so dass es Durchmesser hat,
die kontinuierlich von einem kleinen Durchmesser (39a),
der kleiner ist als ein äußerer Durchmesser des
Ummantelungsteils (3) der dünnsten der ummantelten
Leitungen (1), bis zu einem großen Durchmesser (39b)
der gleich oder kleiner ist als ein äußerer Durchmesser
des Ummantelungsteils (3) der dicksten der ummantelten
Leitungen (1), entlang der axialen Richtung der
ummantelten Leitung (1) variieren.
5. Wasserdichter Stecker (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Steckerkörper (11) in der Nähe der
Leitungseinführungslöcher (20) mit Strahlungsschlitzen
(33) zur Abgabe der Wärme, die bei der
Ultraschalloszillation erzeugt wird, versehen ist.
6. Wasserdichter Stecker (10) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Steckerkörper (11) ein Leitungsgestell (19) hat,
welches erste Schweißseiten (22) und eine Vielzahl von
ersten leitungsaufnehmenden Nuten (20a) besitzt, und ein
Gehäuse (12, 13), das über das Leitungsgestell (19)
gelegt wird, wobei das Gehäuse (12, 13) zweite
Schweißseiten (29) hat, die an die ersten Schweißseiten
(22) geschweißt werden, und zweite leitungsaufnehmende
Nuten (20b), die mit den ersten leitungsaufnehmenden
Nuten (20a) zur Übereinstimmung gebracht werden und
damit die Leitungseinführungslöcher (20) definieren.
7. Wasserdichter Stecker (10) nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Gehäuse (12, 13) entlang einer Dickenrichtung davon
mit Strahlungsschlitzen (33) zur Abgabe der Wärme, die
bei der Ultraschalloszillation erzeugt wird, versehen
ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| GB9917154D0 (en) | 1999-09-22 |
| JP2000048900A (ja) | 2000-02-18 |
| GB2339979B (en) | 2000-09-27 |
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