DE19933672C2 - Chirurgisches Instrument - Google Patents
Chirurgisches InstrumentInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein chirurgisches Instrument mit einem
distalen und einem proximalen Ende, mit einem in einer Arbeits
stellung von einem ersten und einem zweiten Übertragungsglied
mindestens teilweise durchsetzten Rohrschaft, wobei die beiden
Übertragungsglieder in der Arbeitsstellung zur unabhängigen Be
tätigung unterschiedlicher Werkzeuge des Instrumentes unabhängig
voneinander im Rohrschaft verschiebbar sind und wobei die beiden
Übertragungsglieder in einer Reinigungsstellung voneinander und
von dem Rohrschaft entfernbar sind.
Instrumente der eingangs beschriebenen Art sind bereits bekannt,
beispielsweise in Form eines in der DE 44 29 084 C1 offenbarten
Clipanlegeinstruments zum Anlegen von chirurgischen Clips an
Hohlorganen, wie z. B. Blutgefäßen. Zur Betätigung eines am Ende
eines Rohrschafts angeordneten zangenartigen Werkzeugs dient ein
den Rohrschaft teilweise durchsetzendes Übertragungsglied, das
wiederum selbst von einer als zweites Übertragungsglied dienen
den Schubstange durchsetzt wird, die einen Vorschubmechanismus
in einem ebenfalls am Rohrschaft angeordneten Clipmagazin betä
tigt, wodurch jeweils ein Clip zwischen zwei Zangenarme des zan
genartigen Werkzeugs vorgeschoben wird.
Um das chirurgische Instrument für einen chirurgischen Eingriff
vorzubereiten, muß es zunächst sterilisiert werden. Dazu kann
die Schubstange aus dem rohrförmigen Übertragungsglied entfernt
werden, ebenso das rohrförmige Übertragungsglied aus dem Rohr
schaft. Nach dem
Sterilisationsvorgang werden die Teile wieder ineinan
dergesteckt. Um mit dem Instrument arbeiten zu können,
wird zusätzlich ein mit zwei Betätigungshebeln versehe
ner Griff aufgesteckt, der u. a. dazu dient, die drei
eingangs beschriebenen Teile zusammenzuhalten und rela
tiv zueinander mittels den beiden Betätigungshebeln zu
bewegen.
Ohne den aufgesteckten Griff besteht jedoch die Gefahr,
daß die Schubstange und das rohrförmige Übertragungs
glied aus dem Rohrschaft herausfallen können, insbeson
dere dann, wenn das Instrument in vertikaler Richtung
gehalten wird, denn die drei Teile sind nur lose inein
andergesteckt.
Es ist dementsprechend Aufgabe der vorliegenden Erfin
dung, ein chirurgisches Instrument der eingangs be
schriebenen Art derart zu gestalten, daß ein unbeab
sichtigtes Lösen der beiden Übertragungsglieder vonein
ander verhindert wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
eine Verbindungsvorrichtung vorgesehen ist zum Verbin
den des ersten Übertragungsgliedes mit dem zweiten
Übertragungsglied in der Arbeitsstellung, daß die Ver
bindungsvorrichtung ein erstes Verbindungselement an
dem ersten Übertragungsglied und ein zweites Verbin
dungselement an dem zweiten Übertragungsglied umfaßt
und daß das erste und das zweite Verbindungselement in
der Arbeitsstellung in Eingriff und in der Reinigungs
stellung außer Eingriff bringbar sind.
Eine derartige Verbindungsvorrichtung verleiht dem In
strument die vorteilhafte Eigenschaft, daß die beiden
Übertragungsglieder, wenn sie sich in ihrer Arbeits
stellung befinden, nicht mehr auseinanderfallen und für
den geplanten chirurgischen Eingriff nicht mehr einge
setzt werden können, egal wie das Instrument auch ori
entiert sein mag. Bei einem Auseinanderfallen besteht
insbesondere die Gefahr, daß Teile des Instruments beim
Auftreffen auf dem Boden mechanisch beschädigt werden,
was durch die vorliegende Erfindung wirksam verhindert
wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß eine zweite Verbindungsvor
richtung zum Verbinden des Rohrschafts mit einem der
beiden Übertragungsglieder vorgesehen ist, daß ein
drittes Verbindungselement an dem einen der beiden
Übertragungsglieder und ein viertes Verbindungselement
an dem Rohrschaft vorgesehen ist und daß die Verbin
dungselemente in der Arbeitsstellung in Eingriff und in
der Reinigungsstellung außer Eingriff bringbar sind.
Diese zweite Verbindungsvorrichtung stellt sicher, daß
nicht allein das eine Übertragungsglied sich vom ande
ren Übertragungsglied lösen kann, sondern daß beide
Übertragungsglieder mit dem Rohrschaft derart verbunden
sind, daß ein unbeabsichtigtes Lösen der beiden Über
tragungsglieder vom Rohrschaft unmöglich wird, und zwar
unabhängig von der Orientierung des Instruments, wo
durch unerwünschte Verunreinigungen und Beschädigungen
des Instruments verhindert werden.
Grundsätzlich kann vorgesehen sein, daß die beiden
Übertragungsglieder in der Arbeitsstellung relativ zu
einander und relativ zum Rohrschaft in Längsrichtung
des Instruments bewegbar sind. Bei einer solchen Anord
nung ist es also möglich, daß die beiden Übertragungs
glieder miteinander und mit dem Rohrschaft zwar verbun
den, aber noch in Längsrichtung des Instruments beweg
bar sind, beispielsweise dadurch, daß beide Verbin
dungsvorrichtungen in Längsrichtung des Instruments
spielbehaftet sind. Dies hat den Vorteil, daß die Über
tragungsglieder praktisch reibungsfrei relativ zueinan
der bewegbar sind.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, daß an dem di
stalen Ende des Instruments eine von einem der Übertra
gungsglieder betätigbare Manipulationsvorrichtung ange
ordnet ist. Das chirurgische Instrument kann beispiels
weise dazu verwendet werden, ein anderes Instrument
oder auch ein Werkzeug zu betätigen oder zu halten,
beispielsweise eine Nadel, wobei es gleichzeitig mög
lich ist, eine andere Funktion in das Instrument zu
integrieren, die von dem zweiten Übertragungsglied be
tätigt wird.
Denkbar wäre es, daß die Manipulationsvorrichtung durch
ein Spreizwerkzeug gebildet wird. Besonders vorteilhaft
ist es jedoch, wenn die Manipulationsvorrichtung ein
Clipanlegewerkzeug umfaßt. Mit dem Instrument können
mittels des am distalen Ende des Instruments angeordneten
Clipanlegewerkzeugs Clips beispielsweise an Hohl
organe angelegt werden.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Er
findung kann ferner vorgesehen sein, daß am Instrument
ein von einem der Übertragungsglieder betätigbares
Clipmagazin vorgesehen ist. Es muß also nicht ein Clip
jeweils einzeln von der Manipulationsvorrichtung er
griffen werden, sondern kann beispielsweise aus dem
Clipmagazin in das Clipanlegewerkzeug vorgeschoben wer
den, und zwar mit Hilfe eines der beiden Übertragungs
glieder. Dies ermöglicht es, nacheinander eine Vielzahl
von Clips in gewünschter Weise an Hohlorgane anzulegen,
ohne daß das Clipanlegewerkzeug jedes Mal einzeln be
stückt werden muß.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, daß an dem
proximalen Ende des Instrumentes ein zwei Betätigungs
elemente zum Betätigen der beiden Übertragungsglieder
umfassender Griffbereich vorgesehen ist. Ein solcher
Griffbereich erleichtert für einen Operateur die Ver
wendung des Instruments, denn er muß nicht mühsam die
beiden Übertragungsglieder relativ zueinander und re
lativ zum Rohrschaft bewegen, um die Funktionen des In
struments ausnutzen zu können. Der Griffbereich er
leichtert dies, insbesondere wenn er ergonomisch so ge
formt ist, daß jeweils ein Betätigungselement von einem
Finger betätigt werden kann. Außerdem kann das Instru
ment auf diese Weise besonders einfach und sicher ge
halten und geführt werden.
Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, daß der Griffbereich
in der Arbeitsstellung mit dem Rohrschaft verbindbar
und in der Reinigungsstellung von dem Rohrschaft lösbar
ist. Der Griff kann auf diese Weise separat vom Rest
des Instruments gereinigt und gelagert werden. Außerdem
können an dem Instrument verschiedene Griffe angeordnet
werden, was insbesondere dann vorteilhaft ist, wenn
eine von den Betätigungselementen auf die Übertragungs
glieder ausgeübte Übertragungskraft begrenzt werden
soll.
Besonders günstig ist es, wenn das Übertragungsglied
als Rohr ausgebildet ist, das von dem zweiten Übertra
gungsglied durchsetzt wird. Eine solche Anordnung er
möglicht einen besonders kompakten Aufbau des Instru
ments. Außerdem genügt es, die Übertragungsglieder re
lativ zueinander in axialer Richtung der Übertragungs
glieder zu sichern, was besonders einfache Ausgestal
tungen der Verbindungsvorrichtung ermöglicht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß das erste und/oder das dritte
Verbindungselement durch eine Ausnehmung und daß das
zweite und/oder das vierte Verbindungselement durch
einen Vorsprung gebildet werden. Eine solche Anordnung
ist besonders einfach zu realisieren, denn die Verbin
dung wird dann hergestellt, wenn der Vorsprung in die
Ausnehmung eingreift.
Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn der Vorsprung
in Richtung auf die Ausnehmung hin bewegbar ist. Wird
der Abstand zwischen den Übertragungsgliedern konstant
gehalten, dann wird die Verbindung zusätzlich ver
stärkt, wenn der Vorsprung in Richtung auf die Ausneh
mung hin bewegbar ist, beispielsweise tiefer in die
Ausnehmung hinein vorsteht. Auf diese Weise wird die
Gefahr eines unbeabsichtigten Lösens der Verbindung zu
sätzlich gemindert.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn der Vorsprung
federnd vorgespannt ist. Dies ermöglicht, daß der Vor
sprung durch Beaufschlagung mit einer zusätzlichen
Kraft in der Ausnehmung gehalten wird. Außerdem kann
sich bei einer solchen Ausgestaltung der Vorsprung beim
Zusammensetzen der beiden Übertragungsglieder oder
eines der beiden Übertragungsglieder und dem Rohrschaft
selbsttätig in die Ausnehmung hinein bewegen, wenn sich
die beiden zu verbindenden Teile des Instruments in der
Arbeitsstellung befinden.
Grundsätzlich wäre es denkbar, daß der Vorsprung die
Ausnehmung im wesentlichen ausfüllt. Besonders vorteil
haft ist es jedoch, wenn der in der Arbeitsstellung in
die Ausnehmung eingreifende Vorsprung in axialer Rich
tung des Instrumentes zwischen einer proximalen und
einer distalen Begrenzung der Ausnehmung frei bewegbar
ist. Aufgrund dieser Ausgestaltung ist es möglich, daß
die beiden miteinander verbundenen Teile des Instrumen
tes einerseits miteinander verbunden bleiben, jedoch
eine Relativbewegung in axialer Richtung ausführbar
ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß mindestens eine der beiden
seitlichen Begrenzungen der Ausnehmung angeschrägt ist.
Auf diese Weise wird das Zerlegen des Instruments er
leichtert, denn der Vorsprung kann an der angeschrägten
seitlichen Begrenzung der Ausnehmung aufgleiten, was
insbesondere bei einem federnd vorgespannten Vorsprung
das Zerlegen vereinfacht.
Die Ausnehmung könnte beispielsweise an einer inneren
Umfangswandung des Rohrschafts oder des Übertragungs
glieds angeordnet sein, besonders vorteilhaft ist es
aber, wenn die Ausnehmung an der äußeren Umfangswandung
eines der beiden Übertragungsglieder angeordnet ist.
Eine solche Ausnehmung läßt sich besonders einfach her
stellen.
Denkbar wäre es, daß die Ausnehmung durch einen in
Längsrichtung des Instruments verlaufende Nutabschnitt
oder eine Nut gebildet wird. Besonders vorteilhaft ist
es jedoch, wenn die Ausnehmung durch eine Ringnut ge
bildet wird. Eine Ringnut läßt sich besonders einfach
herstellen, und außerdem läßt sich das Instrument auf
diese Weise besonders leicht zusammenbauen, denn der
Zusammenbau des Instruments ist unabhängig von einer
Drehstellung der zu verbindenden Teile des Instruments
bezogen auf eine Längsachse desselben.
Vorteilhafterweise kann vorgesehen sein, daß der Vor
sprung der inneren Umfangswandung eines der beiden
Übertragungsglieder und/oder des Rohrschafts zugeordnet
ist. Bei einer solchen Zuordnung kann der Vorsprung be
sonders leicht in eine an der äußeren Umfangswandung
eines der beiden Übertragungsglieder angeordnete Aus
nehmung eingreifen.
Der Vorsprung könnte beispielsweise durch einen Zapfen
gebildet werden. Günstig ist es jedoch, wenn der Vor
sprung einen Klemmring umfaßt. Ein Klemmring ist beson
ders einfach herzustellen und an dem Instrument anzu
ordnen. Außerdem wird keine aufwendige Konstruktion für
eine federnde Vorspannung benötigt, da der Klemmring
diese Eigenschaft automatisch beinhaltet. Ferner kann
er über seinen gesamten Umfang in eine Ringnut eingrei
fen, was eine besonders sichere Verbindung ergibt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
kann vorgesehen sein, daß die erste Verbindungsvorrich
tung zwischen den beiden Übertragungsgliedern im Be
reich des proximalen Endes des Instruments angeordnet
ist. Auf diese Weise kann das eine Übertragungsglied
relativ zum anderen Übertragungsglied im wesentlichen
frei bewegt werden, bis das eine Verbindungselement bei
Erreichen der Arbeitsstellung in das andere Verbin
dungselement eingreift.
Günstig ist es auch, wenn die zweite Verbindungsvor
richtung zwischen dem Rohrschaft und dem einen der bei
den Übertragungsglieder im Bereich des distalen Endes
des Instrumentes angeordnet ist. Auch diese Anordnung
ermöglicht eine im wesentlichen freie relative Bewegung
zwischen dem einen der beiden Übertragungsglieder und
dem Rohrschaft, bis die Arbeitsstellung erreicht ist.
Darüber hinaus hat eine Anordnung der zweiten Verbin
dungsvorrichtung in einem anderen Bereich des Instru
ments bezogen auf die erste Verbindungsvorrichtung den
Vorteil, daß die Abmessungen des Instruments verringert
werden können, was insbesondere bei Instrumenten zur
Anwendung in der Endoskopie besonders wichtig ist, denn
auf diese Weise läßt sich der Durchmesser des Rohr
schaftinstruments reduzieren.
Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausfüh
rungsform der Erfindung dient im Zusammenhang mit der
Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen Längsschnitt durch
ein endoskopisches Clipanlegewerkzeug;
Fig. 2 eine vergrößerte Querschnittsansicht des
Bereichs A aus Fig. 1; und
Fig. 3 eine vergrößerte Querschnittsansicht des
Bereichs B aus Fig. 1 ohne den dort nur
schematisch dargestellten Handgriff.
In Fig. 1 ist ein insgesamt mit dem Bezugszeichen 10
versehenes chirurgisches Instrument in Form eines endo
skopischen Clipanlegewerkzeuges dargestellt, das einen
Rohrschaft 12 umfaßt, der an einem distalen Ende zwei
zangenartig verschwenkbare Anlegewerkzeuge 14 umfaßt,
in die ein nicht dargestellter Clip aus einem Clipmaga
zin 16 geschoben werden kann, das im Bereich des distalen
Endes des Rohrschafts 12 an diesem festlegbar ist,
und zwar derart, daß der Durchmesser des Rohrschafts 12
im wesentlichen über seine ganze Länge konstant ist.
Das proximale Ende des Rohrschafts 12 ist mit einem
Handgriff 18 verbindbar, der zwei Betätigungsglieder in
Form eines Ladehebels 20 und eines Betätigungshebels 22
aufweist. Das in Fig. 1 in seiner Arbeitsstellung zu
sammengebaute Instrument 10 umfaßt ferner ein den Rohr
schaft 12 durchsetzendes Innenrohr 24, das von einer
Innenstange 26 durchsetzt wird.
Der Ladehebel 20 des Handgriffs 18 ist mechanisch mit
der Innenstange 26 gekoppelt, deren distales Stangen
ende 28 am Clipmagazin 16 angreift. Eine axiale Bewe
gung der Innenstange 26 in distaler Richtung führt zu
einem Vorschub der im Clipmagazin 16 befindlichen
Clips, und zwar derart, daß immer genau ein Clip zwi
schen die beiden Anlegewerkzeuge 14 vorgeschoben werden
kann.
Eine Betätigung des mechanisch mit dem Innenrohr 24 ge
koppelten Betätigungshebels 22 führt zu einer Verschie
bung des Innenrohrs 24 in axialer Richtung auf die An
legewerkzeuge 14 zu, wodurch letztere über eine am
Rohrschaft 12 angeordnete, jedoch nicht näher darge
stellte Backenbetätigungsvorrichtung, an der das dista
le Ende des Innenrohrs 24 angreift, gegeneinander ver
schwenkt werden, wodurch der zwischen den Anlegewerk
zeugen 14 befindliche Clip an einer gewünschten Stelle,
beispielsweise einem Blutgefäß, angelegt und verklemmt
werden kann.
Die Innenstange 26 ist im wesentlichen rotationssymme
trisch geformt. Ihren größten Durchmesser weist sie im
Bereich ihres proximalen Endes auf, das einen Koppel
abschnitt 30 bildet, dessen proximales Ende in der un
betätigten Arbeitsstellung etwas aus dem proximalen En
de des Innenrohrs 24 hervorragt. Das distale Ende des
Koppelabschnitts 30 ist mit einem im Durchmesser etwa
nur halb so großen Schubstangenabschnitt 32 verbunden,
dessen Ende gleichzeitig das Stangenende 28 bildet. Die
Innenstange 26 steht im zusammengebauten Zustand des
Instruments 10 auf etwa ein Viertel ihrer Länge aus dem
Innenrohr 24 an dessen distalem Ende 34 vor.
Der Durchmesser des Innenrohrs ist an seinem distalen
Ende 34 auf einem kurzen Abschnitt konisch verjüngt,
wodurch ein Anschlag für einen am Schubstangenabschnitt
32 radial abstehenden und sich in Richtung auf den Kop
pelabschnitt 30 im Durchmesser konisch erweiternden,
ringförmigen Vorsprung 36 als Anschlag dient. Der Vor
sprung 36 ist relativ zum Schubstangenabschnitt 32 ver
schiebbar. Zwischen dem Vorsprung 36 und dem distalen
Ende des Koppelabschnitts 30 wird eine schraubenförmige
Rückstellfeder 38 gehalten. Die aufgrund einer Betäti
gung des Ladehebels 20 in axialer Richtung nach distal
vorgeschobene Innenstange 26 wird nach Loslassen des
Ladehebels 20 durch die aufgrund der Vorschubbewegung
vorgespannte Rückstellfeder 38 in die Ausgangsstellung
zurückgeführt.
Der Koppelabschnitt 30 weist eine Ausnehmung 40 auf, die
sich in axialer Richtung in etwa über zwei Drittel der
Länge des Koppelabschnitts 30 erstreckt. Angeschrägte
Seitenflächen 42 der Ausnehmung 40 ermöglichen einen kon
tinuierlichen Übergang des Durchmessers vom Maximalwert
in seitlich an die Seitenflächen 42 angrenzenden Berei
chen 41 und 43 auf den verringerten Wert im Bereich der
Ausnehmung 40. Die Bereiche 41 und 43 des Koppelabschnitts
30 mit dem größten Durchmesser sind an den Innendurch
messer des Innenrohrs 24 angepaßt.
Das Innenrohr 24 umfaßt einen zentralen Rohrabschnitt
44, der sich über etwa vier Fünftel der Länge des In
nenrohrs 24 erstreckt. Das proximale Ende des Rohr
abschnitts 44 ist von einer im Innendurchmesser dem
Außendurchmesser des Rohrabschnitts 44 entsprechenden
Hülse 46 umgeben, deren Innendurchmesser sich einstufig
auf den gleichen Innendurchmesser wie der Rohrabschnitt
44 verringert, wodurch ein ringförmiger Anschlag 48 ge
bildet wird. Zwischen den Anschlag 48 und das proximale
Ende des Rohrabschnitts 44 ist ein Klemmring 50 einge
legt, der einen radial nach innen vorstehenden Vor
sprung bildet. Im zusammengebauten Zustand des Instru
ments 10 greift der Klemmring 50 in die Ausnehmung 40 im
Bereich deren distalen Endes ein.
Am distalen Ende der Hülse 46 ist ein ringförmiger, ra
dial nach außen vorstehender Anschlag 52 in Form eines
Vorsprungs angeordnet, der zur Begrenzung einer axialen
Bewegung einer im Innendurchmesser an den Außendurchmesser
der Hülse 46 angepaßten Scheibe 54 dient. Zwi
schen der Scheibe 54 und einem weiteren, in proximaler
Richtung an der Hülse 46 angeordneten radial nach außen
vorstehenden, ringförmigen Vorsprung 56 ist eine
Schraubenfeder 58 gehalten.
Der äußere Durchmesser der Scheibe 54 entspricht dem
Innendurchmesser des Rohrschafts 12 im Bereich seines
proximalen Endes. In Richtung auf das distale Ende hin
verringert sich der Innendurchmesser des Rohrschafts 12
jedoch einstufig, so daß ein Scheibenanschlag 60 gebil
det wird, mit der Folge, daß die Scheibe 54 am Schei
benanschlag 60 in ihrer Bewegung in axialer Richtung
begrenzt wird. Eine Bewegung des Innenrohrs 24 aufgrund
einer Betätigung des Betätigungshebels 22 führt auf
grund der Anordnung der Schraubenfeder 58 zwischen der
Scheibe 54 und dem Vorsprung 56 zu einer Spannung der
Schraubenfeder 58, wodurch beim Loslassen des Betäti
gungshebels 22 das Innenrohr 24 aufgrund der Rückstell
kraft der Schraubenfeder 58 in die Ausgangsstellung zu
rückgeführt wird.
In das distale Ende des Rohrabschnitts 44 ist eine
Innenhülse 62 eingesetzt, deren distales Ende 64 sich
konisch verjüngt. Die aus dem Rohrabschnitt 44 austre
tende Innenhülse 62 weist eine einstufige Erweiterung
des Außendurchmessers auf, so daß eine direkt an das
Ende des Rohrabschnitts 44 angrenzende Ausnehmung 66 ge
bildet wird. Die Innenhülse 62 wiederum greift in eine
Aufnahmehülse 68 ein, deren Innendurchmesser sich einstufig
verringert und dadurch einen Anschlag 70 für das
Ende 64 der Innenhülse 62 bildet.
Das proximale Ende der Aufnahmehülse 68 wird umgeben
von einem Gleitring 72, dessen Außendurchmesser dem In
nendurchmesser des Rohrschafts 12 entspricht, wobei der
Gleitring 72 etwas über das proximale Ende der Aufnah
mehülse 68 vorsteht. In eine zwischen dem proximalen
Ende der Aufnahmehülse 68 und dem Gleitring 72 gebilde
te Ringnut 74 ist ein weiterer Klemmring 76 eingelegt,
der einen radial nach innen vorstehenden Vorsprung bil
det, welcher in die Ringnut 66 eingreift. Der Gleitring
72 ist über eine sich an einem mit dem Rohrschaft 12
verbundenen ringförmigen Gegenlager 78 abstützende
Schraubenfeder 80 federnd in proximaler Richtung vorge
spannt. Die Aufnahmehülse 68 ist auf nicht näher darge
stellte Weise mit den Anlegewerkzeugen 14 gekoppelt, so
daß aufgrund der vorspannenden Lagerung des Gleitrings
72 sichergestellt wird, daß die Anlegewerkzeuge 14 bei
Nichtbetätigung des Betätigungshebels 22 stets eine ge
öffnete Zange bilden.
Wie bereits oben beschrieben, kann der Handgriff 18 vom
Rohrschaft 12 getrennt werden. Dies kann beispielsweise
mittels eines nicht näher dargestellten und beschriebe
nen Schnellverschlusses 82 geschehen. Vor der Verwen
dung des Instruments 10 muß es nach einer keimfreien
Aufbereitung zunächst zusammengebaut werden. Hierzu
wird beispielsweise die Innenstange 26 in das Innenrohr
24 eingeführt, bis der an der Innenstange angeordnete
Vorsprung 36 am distalen Ende 34 des Innenrohrs 24 anschlägt.
Während des Einführens gleitet der Klemmring
50 über das distale Ende des Koppelabschnitts 30 auf,
bis er in die Ausnehmung 40 eingreifen kann. Der Klemmring
50 und die Ausnehmung 40 bilden auf diese Weise eine Ver
bindungsvorrichtung, aufgrund derer verhindert wird,
daß die Innenstange 26 aus dem Innenrohr 24 herausfal
len kann, wenn letzteres mit seinem proximalen Ende auf
den Erdmittelpunkt hin gerichtet wird.
Schließlich wird das mit der Innenstange 26 verbundene
Innenrohr 24 in den Rohrschaft 12 eingeführt, bis das
distale Ende der Innenhülse 62 an den Anschlag 70 der
Aufnahmehülse 68 anschlägt. Während des Einführens
gleitet der Klemmring 76 an dem konisch geformten Ende
64 auf und greift schließlich in die Ausnehmung 66 ein.
Auf diese Weise wird eine zweite Verbindungsvorrichtung
zwischen dem Innenrohr 24 und dem Rohrschaft 12 gebil
det, so daß auch das Innenrohr 24 nicht aus dem Rohr
schaft 12 herausfallen kann, wenn das proximale Ende
des Rohrschafts 12 auf den Erdmittelpunkt hin gerichtet
wird. Schließlich werden noch der Handgriff 18 mit dem
Rohrschaft 12 verbunden und das Clipmagazin 16 in einem
dafür vorgesehenen Bereich am distalen Ende des Rohr
schafts 12 eingesetzt. Das Instrument 10 ist jetzt ein
satzbereit.
Zum Zerlegen des Instruments 10 kann beispielsweise in
umgekehrter Reihenfolge vorgegangen werden.
Claims (20)
1. Chirurgisches Instrument mit einem distalen und
einem proximalen Ende, mit einem in einer Ar
beitsstellung von einem ersten und einem zweiten
Übertragungsglied mindestens teilweise durchsetz
ten Rohrschaft, wobei die beiden Übertragungs
glieder in der Arbeitsstellung zur unabhängigen
Betätigung unterschiedlicher Werkzeuge des In
strumentes unabhängig voneinander im Rohrschaft
verschiebbar sind und wobei die beiden Übertra
gungsglieder in einer Reinigungsstellung vonein
ander und von dem Rohrschaft entfernbar sind, da
durch gekennzeichnet, daß eine Verbindungsvor
richtung (40, 50) vorgesehen ist zum Verbinden
des ersten Übertragungsgliedes (24) mit dem zwei
ten Übertragungsglied (26) in der Arbeitsstel
lung, daß die Verbindungsvorrichtung ein erstes
Verbindungselement (50) an dem ersten Übertra
gungsglied (24) und ein zweites Verbindungsele
ment (40) an dem zweiten Übertragungsglied (26)
umfaßt und daß das erste und das zweite Verbin
dungselement (40, 50) in der Arbeitsstellung in
Eingriff und in der Reinigungsstellung außer Ein
griff bringbar sind.
2. Instrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß eine zweite Verbindungsvorrichtung (66,
76) zum Verbinden des Rohrschafts (12) mit einem
der beiden Übertragungsglieder (24, 26) vorgese
hen ist, daß ein drittes Verbindungselement (66)
an dem einen der beiden Übertragungsglieder (24,
26) und ein viertes Verbindungselement (76) an
dem Rohrschaft (12) vorgesehen ist und daß die
Verbindungselemente (66, 76) in der Arbeitsstel
lung in Eingriff und in der Reinigungsstellung
außer Eingriff bringbar sind.
3. Instrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die beiden Übertragungsglieder
(24, 26) in der Arbeitsstellung relativ zueinan
der und relativ zum Rohrschaft (12) in Längsrich
tung des Instrumentes (10) bewegbar sind.
4. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß an dem distalen
Ende des Instrumentes (10) eine von einem der
Übertragungsglieder (24, 26) betätigbare Mani
pulationsvorrichtung (14) angeordnet ist.
5. Instrument nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich
net, daß die Manipulationsvorrichtung ein Clip
anlegewerkzeug (14) umfaßt.
6. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß am Instrument
(10) ein von einem der Übertragungsglieder (24,
26) betätigbares Clipmagazin (16) vorgesehen ist.
7. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß an dem proxima
len Ende des Instrumentes (10) ein zwei Betäti
gungselemente (20, 22) zum Betätigen der beiden
Übertragungsglieder (24, 26) umfassender Griff
bereich (18) vorgesehen ist.
8. Instrument nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß der Griffbereich (18) in der Arbeits
stellung mit dem Rohrschaft (12) verbindbar und
in der Reinigungsstellung von dem Rohrschaft (12)
lösbar ist.
9. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Über
tragungsglied als Rohr (24) ausgebildet ist, das
von dem zweiten Übertragungsglied (26) durchsetzt
wird.
10. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das erste und/
oder das dritte Verbindungselement durch eine
Ausnehmung (40, 66) und daß das zweite und/oder
das vierte Verbindungselement durch einen Vor
sprung (50, 76) gebildet werden.
11. Instrument nach Anspruch 10, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung (50, 76) in Richtung auf
die Ausnehmung (40, 66) hin bewegbar ist.
12. Instrument nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß der Vorsprung (50, 76) federnd vorge
spannt ist.
13. Instrument nach einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß der in der Arbeits
stellung in die Ausnehmung (40, 66) eingreifende
Vorsprung (50, 76) in axialer Richtung des In
strumentes (10) zwischen einer proximalen und
einer distalen Begrenzung (42) der Ausnehmung
(40, 76) frei bewegbar ist.
14. Instrument nach Anspruch 13, dadurch gekennzeich
net, daß mindestens eine der beiden seitlichen
Begrenzungen (42) der Ausnehmung (40, 66) ange
schrägt ist.
15. Instrument nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (40,
76) an der äußeren Umfangswandung eines der bei
den Übertragungsglieder (24, 26) angeordnet ist.
16. Instrument nach einem der Ansprüche 10 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung durch
eine Ringnut (40, 66) gebildet wird.
17. Instrument nach einem der Ansprüche 10 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (50,
76) der inneren Umfangswandung eines der beiden
Übertragungsglieder (24, 26) und/oder des Rohr
schafts (12) zugeordnet ist.
18. Instrument nach einem der Ansprüche 10 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung einen
Klemmring (50, 76) umfaßt.
19. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Ver
bindungsvorrichtung (40, 50) zwischen den beiden
Übertragungsgliedern (24, 26) im Bereich des
proximalen Endes des Instrumentes (10) angeordnet
ist.
20. Instrument nach einem der voranstehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Ver
bindungsvorrichtung (66, 76) zwischen dem Rohr
schaft (12) und dem einen der beiden Übertra
gungsglieder (24, 26) im Bereich des distalen
Endes des Instrumentes (10) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE1999133672 DE19933672C2 (de) | 1999-07-17 | 1999-07-17 | Chirurgisches Instrument |
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| DE1999133672 DE19933672C2 (de) | 1999-07-17 | 1999-07-17 | Chirurgisches Instrument |
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