DE19933600A1 - Spinneinheit einer Offenend-Spinnmaschine - Google Patents
Spinneinheit einer Offenend-SpinnmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spinneinheit einer Offen-End-Spinnmaschine, die eine Ausstoßwalze (30) enthält, deren Arbeitsoberfläche (300) eine Zuführvorrichtung (2) des Faserbandes zugeordnet ist, hinter der der Arbeitsoberfläche (300) der Ausstoßwalze (30) in ihrer Drehrichtung die Arbeitswand (100) der Höhle (10) der Spinneinheit zugeordnet ist, zwischen der und der Arbeitsoberfläche (300) der Ausstoßwalze (30) ein Arbeitskanal (4) vorgesehen ist, der auf seinem Anfang an der Zuführvorrichtung (2) des Faserbandes mit einer Anlauffläche (40) mit einer Eintrittskante (41) versehen ist, wobei hinter dieser Eintrittskante (41) in der Arbeitswand (100) der Höhle (10) des Körpers (1) der Spinneinheit eine Eintrittsöffnung (510) eines eine vordere und eine hintere Kante (511, 512) aufweisenden Schmutzabscheidungskanals (51) vorgesehen ist. Der Wert des Verhältnisses des Abstandes (B) der Vorderkante (511) der Eintrittsöffnung (510) des Schmutzabscheidungskanals (51) von der Eintrittskante (41) des Arbeitskanals (4) zur Länge (A) des Umfangs der Höhle (10) des Körpers (1) der Spinneinheit liegt im Bereich zwischen 0,17 und 0,21, der Wert des Verhältnisses des Abstandes (C) der Hinterkante (512) der Eintrittsöffnung (510) des Schmutzabscheidungskanals (51) von der Eintrittskante (41) des Arbeitskanals (4) zur Länge (A) des Umfangs der Höhle (10) des Körpers der Spinneinheit im Bereich zwischen 0,27 und 0,32, das Verhältnis des Abstandes des Tangentialpunktes des ...
Description
Die Erfindung bezieht sich auf die Spinneinheit einer Offen-End-
Spinnmaschine, die eine Ausstosswalze enthält, deren Arbeitsoberfläche eine
Zuführvorrichtung des Faserbandes zugeordnet ist, hinter der in der
Drehrichtung der Ausstosswalze der Arbeitsoberfläche der Ausstosswalze die
Arbeitswand der Höhle der Spinneinheit zugeordnet ist, zwischen der und der
Arbeitsoberfläche der Ausstosswalze ein Arbeitskanal vorgesehen ist, der auf
seinem Anfang an der Zuführvorrichtung des Faserbandes mit einer
Anlauffläche mit einer Eintrittskante versehen ist, wobei hinter dieser
Eintrittskante in der Arbeitswand der Höhle des Körpers der Spinneinheit eine
Eintrittsöffnung eines eine vordere und eine hintere Kante aufweisenden
Schmutzabscheidungskanals vorgesehen ist.
Gegenwärtig ist eine Reihe von Anordnungen der Spinneinheit einer
Offen-End-Spinnmaschine mit einem Schmutzabscheidungskanal aus
vereinzelten Fasern bekannt. Die bisher bekannten Anordnungen der
Schmutzabscheidungskanäle im Körper der Spinneinheit verlieren jedoch
immer mehr die Fähigkeit, angesichts der ständig wachsenden Anforderungen
an die Arbeitsgeschwindigkeit der modernen Offen-End-Spinnmaschinen mit
hoher Qualität des gesponnenen Garnes die auf die Menge der aus den
vereinzelten Fasern abzuscheidenden Unreinigkeiten gestellten Forderungen
zu genügen, wodurch sowohl die Stabilität des Spinnvorganges als auch die
Qualität des gesponnenen Garnes ungünstig beeinflusst werden.
Die Erfindung bezweckt daher, eine solche Anordnung des
Schmutzabscheidungskanals im Körper der Spinneinheit vorzuschlagen, die es
ermöglicht, den verlangten hohen Grad der Schmutzabscheidung aus
vereinzelten Fasern zu erreichen und somit zur Erhöhung der Qualität des
gesponnenen Garnes beizutragen.
Das Ziel der Erfindung wird durch eine Spinneinheit einer Offen-End-
Spinnmaschine erreicht, deren Prinzip darin besteht, dass der Wert des
Verhältnisses des Abstandes der Vorderkante der Eintrittsöffnung des
Schmutzabscheidungskanals von der Eintrittskante des Arbeitskanals zur
Länge des Umfangs der Höhle des Körpers der Spinneinheit im Bereich
zwischen 0,17 und 0,21, der Wert des Verhältnisses des Abstandes der
Hinterkante der Eintrittsöffnung des Schmutzabscheidungskanals von der
Eintrittskante des Arbeitskanals zur Länge des Umfangs der Höhle des Körpers
der Spinneinheit im Bereich zwischen 0,27 und 0,32, das Verhältnis des
Abstandes des Tangentialpunktes des Kontaktes der Tangentialebene mit der
Arbeitswand der Höhle des Körpers der Spinneinheit von der Vorderkante der
Eintrittsöffnung des Schmutzabscheidungskanals zur Länge des Umfangs der
Höhle des Körpers der Spinneinheit im Bereich von 0 bis 0,01, und das
Verhältnis des Abstandes der Ebene der Vorderwand des
Schmutzabscheidungskanals von der Tangentialebene zur Länge des Umfangs
der Höhle des Körpers der Spinneinheit im Bereich von 0 bis 0,011 liegen.
Durch die Spinneinheit einer Offen-End-Spinnmaschine mit dem auf
diese Weise ausgebildeten Schmutzabscheidungskanal werden sehr günstige
Strömungsbedingungen der beiden obigen Luftströme und dadurch ein hoher
Ausscheidungsgrad der Unreinigkeiten aus den vereinzelten Fasern, folglich
auch eine entsprechende Abnahme der Intensität, mit der der Spinnrotor mit
Unreinigkeiten verstopft wird, und die sich daraus ergebende wesentliche
Steigeung der Stabilität des Spinnvorgangs erreicht. Durch die Spinneinheit
mit so ausgebildetem Schmutzabscheidungskanal wird auch die Menge der
durch das Eindringen der Faserklumpen in den Spinnrotor verursachten
Fadenrisse vermindert, was die Stabilität des Spinnvorgangs weiter erhöht. Bei
den mit Lüftungskanälen versehenen Spinneinheiten führt diese Anordnung
des Schmutzabscheidungskanals zum Ausgleich der Wirksamkeit der
Ausscheidung der Unreinigkeiten im gesamten Bereich der Arbeitsdrehzahl des
Spinnrotors.
Die Vorderwand des Schmutzabscheidungskanals geht mit Vorteil von
der Vorderkante der Eintrittsöffnung des Schmutzabscheidungskanals in ihren
geraden Teil durch einen Übergangsbogen über, dessen Halbmesser grösser
als der Halbmesser des Körpers der Spinneinheit ist.
Die Anlauffläche des Arbeitskanals mit der Eintrittskante und der
Schmutzabscheidungskanal sind im Schmutzabscheidungskörper zum
Abscheiden der Unreinigkeiten aus den vereinzelten Fasern ausgebildet, der
im Körper der Spinneinheit herausnehmbar gelagert ist.
Die Erfindung ist schematisch dargestellt in der Zeichnung, in der Abb. 1
die Anordnung eines Teils der Spinneinheit mit einer Ausstosswalze in der
Höhle des Körpers der Spinneinheit und Abb. 2 einen Schnitt durch einen
Schmutzabscheidungskörper zur Abscheidung von Unreinigkeiten aus
vereinzelten Fasern mit einem Schmutzabscheidungskanal darstellen.
Die Offen-End-Spinnmaschine enthält eine Reihe von nebeneinander
angeordneten Arbeitsstellen. Jede von diesen Arbeitsstellen enthält eine
Spinneinheit, in deren Körper 1 auf bekannte Weise eine Zuführvorrichtung 2
des Faserbandes gelagert ist, deren Ausgang der Arbeitsoberfläche 300 einer
Ausstosswalze 30 einer Vereinzelungsvorrichtung 3 zugeordnet ist, die auf
bekannte Weise in der Höhle 10 des Körpers 1 drehbar gelagert ist und auf
einem Teil ihrer Arbeitsoberfläche 300, und zwar ausserhalb des Bereichs, in
dem zu ihrer Arbeitsoberfläche 300 die Zuführvorrichtung 2 des Faserbandes
zugeordnet ist, durch eine Arbeitswand 100 der Höhle 10 des Körpers 1 der
Spinneinheit umgeben ist. Wie in der Zeichnung dargestellt, hat die Höhle 10
des Körpers 1 der Spinneinheit einen kreisförmigen Grundriss mit Halbmesser
R. Die Arbeitsoberfläche 300 ist am Umfang der Ausstosswalze 30 zwischen
einem bekannten, nicht dargestellten Paar von Randumfangflanschen
ausgebildet, von denen der eine am oberen, der andere am unteren Rand des
Umfangs der Ausstosswalze 30 vorgesehen ist. Die Arbeitsoberfläche 300 ist
auf eine bekannte Weise gerauht, zum Beispiel in Form der Sägezähne oder
anderer Vorsprünge.
Der Raum zwischen der Arbeitsoberfläche 300 der Ausstosswalze 30
und der Arbeitswand 100 der Höhle 10 des Körpers 1 der Spinneinheit bildet
einen bekannten Arbeitskanal 4 der wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit
einer durch eine Eintrittskante 41 abgeschlossene Anlauffläche 40 beginnt.
Die Arbeitswand 100 der Höhle 10 des Körpers 1 der Spinneinheit
besteht im in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel aus drei
aneinander fliessend anknüpfenden Wandabschnitten, von denen der erste, in
der Drehrichtung der Ausstosswalze 30 hinter der Zuführvorrichtung 2 des
Faserbandes liegende Abschnitt als eine Seitenwand 50 eines
Schmutzabscheidungskörpers 5 zur Abscheidung von Unreinigkeiten aus
vereinzelten Fasern und der zweite Abschnitt der Arbeitswand 100 der Höhle
10 des Körpers 1 als eine Seitenwand 60 eines Körpers 6 zur Leitung der
vereinzelten Fasern aus der Vereinzelungsvorrichtung 3 in den Innenraum
eines bekannten nicht dargestellten Spinnrotors ausgebildet sind. Die beiden
obigen Seitenwände 50 und 60 sind als eine Fläche in der Form eines Teils der
Oberfläche einer Walze mit Halbmesser R der Höhle 10 des Körpers 1 der
Spinneinheit ausgebildet.
Die beiden obigen Körper 5 und 6 sind im Körper 1 der Spinneinheit auf
bekannte Weise austauschbar gelagert. Der dritte Abschnitt der Arbeitswand
100 der Höhle 10 des Körpers 1 der Spinneinheit ist im Ausführungsbeispiel
nach der Zeichnung ebenfalls als eine Fläche in der Form eines Teils der
Oberfläche eines Zylinders mit Halbmesser R der Höhle 10 des Körpers 1 der
Spinneinheit oder alternativ auch als Seitenwand eines weiteren im Körper 1
der Spinneinheit austauschbar gelagerten Körpers ausgebildet.
Der Körper 6 zur Leitung der vereinzelten Fasern aus der
Vereinzelungsvorrichtung 3 in den Spinnrotor ist mit einem bekannten
Übertragungskanal 61 für die vereinzelten Fasern versehen, der seine Seiten
wand 60 schneidet, wodurch in dieser Schnittstelle eine Eintrittsöffnung 610
des Übertragungskanals 61 der vereinzelten Fasern entsteht.
Der Schmutzabscheidungskörper 5 zur Abscheidung von Unreinigkeiten
aus den vereinzelten Fasern ist mit einem Schmutzabscheidungskanal 51
versehen, der die Seitenwand 50 des Schmutzabscheidungskörpers 5
schneidet und dadurch in der Schnittstelle eine Eintrittsöffnung 510 dieses
Schmutzabscheidungskanals 51 bildet. Im in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiel hat der Schmutzabscheidungskanal 51 ebenso wie seine
Eintrittsöffnung 510 einen rechteckigen Querschnitt. In einem anderen, nicht
dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Eintrittsöffnung 510 des
Schmutzabscheidungskanals 51 einen quadratförmigen Querschnitt.
Die Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals 51 enthält
eine Vorderkante 511 und eine Hinterkante 512, wie in der Abb. 2 dargestellt.
Durch die Vorderkante 511 des Schmutzabscheidungskanals 51 geht die
Seitenwand 50 des Schmutzabscheidungskörpers 5 in eine Vorderwand 513
des Schmutzabscheidungskanals 51 über, wobei durch die Hinterkante 512
des Schmutzabscheidungskanals 51 die Seitenwand 50 des
Schmutzabscheidungskörpers 5 in eine Hinterwand 514 des
Schmutzabscheidungskanals 51 übergeht, wie in der Abb. 2 dargestellt.
Die Vorderkante 511 der Eintrittsöffnung 510 des
Schmutzabscheidungskanals 51 liegt in einem Abstand B von der
Eintrittskante 41 des Arbeitskanals 4 und dieser Abstand B ist durch das
Verhältnis zur Länge A des Umfangs der Höhle 10 des Körpers 1 der
Spinneinheit bestimmt. Der Wert des Verhältnisses des Abstandes B zwischen
der Vorderkante 511 der Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals
51 und der Eintrittskante 41 des Arbeitskanals 4 zur Länge A des Umfangs der
Höhle 10 des Körpers 1 der Spinneinheit liegt im Intervall von 0,17 bis 0,21.
Die Hinterkante 512 der Eintrittsöffnung 510 des
Schmutzabscheidungskanals 51 liegt in einem Abstand C von der Eintrittskante
41 des Arbeitskanals 4 und auch dieser Abstand C ist durch das Verhältnis zur
Länge A des Umfangs der Höhle 10 des Körpers 1 der Spinneinheit bestimmt.
Der Wert des Verhältnisses des Abstandes C zwischen der Hinterkante 512
der Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals 51 und der
Eintrittskante 41 des Arbeitskanals 4 zur Länge A des Umfangs der Höhle 10
des Körpers 1 der Spinneinheit liegt im Intervall von 0,27 bis 0,32.
Die Ebene 5130 der Vorderwand 513 des Schmutzabscheidungskanals
51 ist entweder identisch oder alternativ, wie in der Zeichnung gezeigt, parallel
zur Ebene 500, die zur Seitenwand 50 des Schmutzabscheidungskörpers 5,
das heisst zur Arbeitswand 100 der Höhle 10 des Körpers 1 der Spinneinheit
tangential ist. Der Tangentialpunkt des Kontaktes der Tangentialebene 500
mit der Seitenwand 50 des Schmutzabscheidungskörpers 5 liegt in der
Drehrichtung der Ausstosswalze 30 in einem Abstand D vor der Vorderkante
511 der Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals 51. Das
Verhältnis des Abstandes D des oben genannten Tangentialpunktes D1 des
Kontaktes der Tangentialebene 500 it der Seitenwand 50 des
Schmutzabscheidungskörpers 5 von der Vorderkante 511 der Eintrittsöffnung
510 des Schmutzabscheidungskanals 51 zur Länge A des Umfangs der Höhle
10 des Körpers 1 der Spinneinheit liegt im Intervall zwischen 0 und 0,01.
Im obigen alternativen Beispiel der in der Zeichnung dargestellten
Ausführung, in dem die Ebene 5130 der Vorderwand 513 des
Schmutzabscheidungskanals 51 mit der Tangentialebene 500 parallel ist, liegt
das Verhältnis des Abstandes E dieser Ebene 5130 von der obigen
Tangentialebene 500 zur Länge A des Umfanges der Höhle 10 des Körpers 1
der Spinneinheit im Intervall zwischen 0 und 0,011. In diesem
Ausführungsbeispiel, wo die Vorderwand 513 des Schmutzabscheidungskanals
51 im Abstand E von der Tangentialebene 500 situiert ist, knüpft die
Vorderwand 513 des Schmutzabscheidungskanals 51 an die Seitenwand 50
des Schmutzabscheidungskörpers 5 in der Vorderkante 511 der
Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals 51 durch einen
Übergangsbogen 515 mit Halbmesser R1 an. Der Halbmesser R1 dieses
Übergangsbogens 515 ist grösser als der Halbmesser R der Höhle 10 des
Körpers 1 der Spinneinheit.
Die Hinterwand 514 des Schmutzabscheidungskanals 51 ist parallel zur
Vorderwand 513 des Schmutzabscheidungskanals 51. In dem in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiel entfernt sich aus technologischen Gründen
diese Hinterwand 514 des Schmutzabscheidungskanals 51 von der
Vorderwand 513 des Schmutzabscheidungskanals 51 in der Richtung von der
Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals 51 so dass die Breite
des Schmutzabscheidungskanals 51 sich in dieser Richtung erhöht. Diese
Erhöhung der Breite des Schmutzabscheidungskanals 51 ist jedoch gering und
hat daher keinen beschränkenden Einfluss auf die Auswirkungen der
Erfindung.
Dem Austritt 516 des Schmutzabscheidungskanals 51 ist auf eine der
bekannten Weisen eine bekannte nicht dargestellte Absaugvorrichtung mit
einem Schmutzsammler der Offen-End-Spinnmaschine zugeordnet.
Die auf diese Weise angeordnete Spinneinheit der Offen-End-
Spinnmaschine arbeitet so, dass die vom Faserband vereinzelten Fasern
gemeinsam mit den anhaftenden Unreinigkeiten durch die Arbeitsoberfläche
300 der Ausstosswalze 30 in Richtung zur Vorderkante 511 der Eintrittsöffnung
510 des Schmutzabscheidungskanals 51 mitgenommen werden. Hinter der
Ebene dieser Eintrittskante 511 werden die Unreinigkeiten unter Einwirkung
von Fliehkräften von den vereinzelten Fasern und von der Arbeitsoberfläche
300 der Ausstosswalze 30 losgelöst und in den Raum des
Schmutzabscheidungskanals 51 geworfen, wo sie entlang der Vorderwand
513 des Schmutzabscheidungskanals 51 zum Ausgang 516 des
Schmutzabscheidungskanals 51 und dann aus diesem
Schmutzabscheidungskanal 51 in die Absaugvorrichtung mit dem
Schmutzsammler der Offen-End-Spinnmaschine gelangen. In der
Eintrittsöffnung 510 des Schmutzabscheidungskanals 51 kommt es gleichzeitig
mit der Loslösung der Unreinigkeiten auf der Arbeitsoberfläche 300 der
Ausstosswalze 30 zur Lockerung der vereinzelten Fasern, das heisst zur
Erhöhung ihrer gegenseitigen Abstände, wodurch auch die Ausscheidung
grösserer und/oder zwischen den vereinzelten Fasern in grösserer Tiefe
liegenden und/oder auf der Arbeitsoberfläche 300 der Ausstosswalze 30
haftenden Schmutzpartikeln ermöglicht wird.
Neben dem im Schmutzabscheidungskanal 51 in Richtung der
Absaugvorrichtung der Offen-End-Spinnmaschine wirkenden Unterdruck wirkt
hier auch der Unterdruck in Richtung vom Ausgang 516 des
Schmutzabscheidungskanals 51 zum Spinnrotor. Dieser zweite Luftstrom wird
durch den Unterdruck in der Kammer des Spinnrotors generiert, und zwar
entweder durch die Rotation des mit Lüftungskanälen versehenen Spinnrotors
oder durch einen zentralen Unterdruck, wo der Spinnrotor keine
Lüftungskanäle aufweist und die gesamte Kammer des Spinnrotors an die
zentrale Unterdruckquelle angeschlossen ist. Durch diesen Unterdruck wird in
den Spinnrotor durch den Schmutzabscheidungskanal 51 Luft zugesaugt, die
von der Endkante der Vorderwand 513 des Schmutzabscheidungskanals 51
quer durch den Schmutzabscheidungskanal 51 zur Hinterwand 514 des
Schmutzabscheidungskanals 51 und entlang ihr zur Eintrittsöffnung 510 des
Schmutzabscheidungskanals 51 strömt, wo sie die gelockerten vereinzelten
und nunmehr schon gereinigten Fasern zurück auf die Arbeitsoberfläche 300
der Ausstosswalze 30 drückt. Durch diese Lockerung und anschliessende
Andrückung der Fasern auf die Arbeitsoberfläche 300 der Ausstosswalze 30
wird die Verteilung der Fasern auf der Arbeitsoberfläche 300 der
Ausstosswalze 30 gleichmässiger, wodurch der Bildung von Faserklumpen in
der Sammelnut des Spinnrotors vorgebeugt wird. Nach dem Andrücken der
vereinzelten Fasern auf die Arbeitsoberfläche 300 der Ausstosswalze 30
gelangt der Luftstrom entlang der Hinterkante 512 der Eintrittsöffnung 510 des
Schmutzabscheidungskanals 51 in den Arbeitskanal 4 durch den er dann zum
Übertragungskanal 61 des Körpers 6 zur Übertragung der vereinzelten Fasern
aus der Vereinzelungsvorrichtung 3 in die Höhle des Spinnrotors in diesen
Spinnrotor gemeinsam mit den Fasern strömt, die dort als Faserbändchen
gelegt und dann zum Garn gedrillt werden.
Vor ihrem kompletten Ausgang aus dem Schmutzabscheidungskanal 51
gehen also die ausgeschiedenen Unreinigkeiten (Schmutzpartikeln) durch den
obigen in den Spinnrotor eingesaugten Luftstrom durch. Nach dem Durchgang
durch diesen Luftstrom gelangen sie in die Absaugvorrichtung mit dem
Schmutzsammler der Offen-End-Spinnmaschine.
Wie ersichtlich aus dem obigen, erreicht man mit der Spinneinheit einer
mit so angeordnetem Schmutzabscheidungskanal 51 ausgestatteten Offen-
End-Spinnmaschine sehr günstige Strömungsbedingungen der beiden oben
genannten Luftströme und somit einen hohen Grad der Ausscheidung der
Schmutzpartikeln aus den vereinzelten Fasern bei gleichzeitigem sehr
niedrigem Anteil der irrtümlicherweise mit ausgeschiedenen Fasern, Senkung
der Intensität, mit der sich auf dem Spinnrotor Schmutzpartikeln ansammeln,
und folglich eine wesentliche Steigerung der Stabilität des Spinnvorgangs.
Durch die Spinneinheit einer mit so angeordnetem
Schmutzabscheidungskanal 51 ausgestatteten Offen-End-Spinnmaschine wird
auch die Häufigkeit der durch das Eindringen der Faserklumpen in den
Spinnrotor verursachten Garnbrüche wesentlich gesenkt und somit die
Stabilität des Spinnvorgangs zusätzlich erhöht. Bei den Spinneinheiten, deren
Spinnrotor mit Lüftungskanälen versehen ist, führt diese Anordnung des
Schmutzabscheidungskanals 51 zum Ausgleich der Wirksamkeit der
Ausscheidung der Schmutzpartikeln im gesamten Bereich der
Arbeitsdrehzahlen des Spinnrotors.
Aus den obigen Tatsachen geht hervor, dass durch die Anwendung
dieser Erfindung die Erhöhung der Qualität des herzustellendes Garnes
erreicht und Erhöhung der Arbeitsproduktivität der Offen-End-Spinnmaschine
bei gleichzeitigem Einhalten der hohen Garnqualität ermöglicht wird.
Claims (3)
1. Spinneinheit einer Offen-End-Spinnmaschine, die eine
Ausstosswalze enthält, deren Arbeitsoberfläche eine Zuführvorrichtung des
Faserbandes zugeordnet ist, hinter der in der Drehrichtung der Ausstosswalze
der Arbeitsoberfläche der Ausstosswalze die Arbeitswand der Höhle der
Spinneinheit zugeordnet ist, zwischen der und der Arbeitsoberfläche der
Ausstosswalze ein Arbeitskanal vorgesehen ist, der auf seinem Anfang an der
Zuführvorrichtung des Faserbandes mit einer Anlauffläche mit einer
Eintrittskante versehen ist, wobei hinter dieser Eintrittskante in der Arbeitswand
der Höhle des Körpers der Spinneinheit eine Eintrittsöffnung eines eine
vordere und eine hintere Kante aufweisenden Schmutzabscheidungskanals
vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Wert des Verhältnisses des
Abstandes (B) der Vorderkante (511) der Eintrittsöffnung (510) des
Schmutzabscheidungskanals (51) von der Eintrittskante (41) des Arbeitskanals
(4) zur Länge (A) des Umfangs der Höhle (10) des Körpers (1) der Spinneinheit
im Bereich zwischen 0,17 und 0,21, der Wert des Verhältnisses des
Abstandes (C) der Hinterkante (512) der Eintrittsöffnung (510) des
Schmutzabscheidungskanals (51) von der Eintrittskante (41) des Arbeitskanals
(4) zur Länge (A) des Umfangs der Höhle (10) des Körpers der Spinneinheit im
Bereich zwischen 0,27 und 0,32, das Verhältnis des Abstandes des
Tangentialpunktes des Kontaktes der Tangentialebene mit der Arbeitswand der
Höhle des Körpers der Spinneinheit von der Vorderkante der Eintrittsöffnung
des Schmutzabscheidungskanals zur Länge des Umfangs der Höhle des
Körpers der Spinneinheit im Bereich von 0 bis 0,01, und das Verhältnis des
Abstandes der Ebene der Vorderwand des Schmutzabscheidungskanals von
der Tangentialebene zur Länge des Umfangs der Höhle des Körpers der
Spinneinheit im Bereich von 0 bis 0,011 liegen.
2. Spinneinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Vorderwand (513) des Schmutzabscheidungskanals (51) von der Vorderkante
(511) der Eintrittsöffnung (510) des Schmutzabscheidungskanals (51) in ihren
ebenen Teil durch einem Übergangsbogen (515) übergeht, dessen Halbmesser
(R1) grösser als der Halbmesser (R) der Höhle (10) des Körpers (1) der
Spinneinheit ist.
3. Spinneinheit nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Anlauffläche (40) des Arbeitskanals (4) mit der Eintrittskante (41) und
der Schmutzabscheidungskanal (51) in einem zum Abscheiden der
Unreinigkeiten von den vereinzelten Fasern bestimmten Körper (5)
untergebracht sind, der im Körper (1) der Spinneinheit herausnehmbar gelagert
ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CZ19982378A CZ287021B6 (cs) | 1998-07-28 | 1998-07-28 | Spřádací jednotka bezvřetenového dopřádacího stroje |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19933600A1 true DE19933600A1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=5464842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19933600A Withdrawn DE19933600A1 (de) | 1998-07-28 | 1999-07-17 | Spinneinheit einer Offenend-Spinnmaschine |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CZ (1) | CZ287021B6 (de) |
| DE (1) | DE19933600A1 (de) |
| IT (1) | ITMI991536A1 (de) |
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