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DE19933545A1 - Anordnung zur Linearisierung einer Verstärkerschaltung - Google Patents

Anordnung zur Linearisierung einer Verstärkerschaltung

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Publication number
DE19933545A1
DE19933545A1 DE1999133545 DE19933545A DE19933545A1 DE 19933545 A1 DE19933545 A1 DE 19933545A1 DE 1999133545 DE1999133545 DE 1999133545 DE 19933545 A DE19933545 A DE 19933545A DE 19933545 A1 DE19933545 A1 DE 19933545A1
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DE
Germany
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predistortion
arrangement according
power amplifier
input signal
characteristic
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Withdrawn
Application number
DE1999133545
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English (en)
Inventor
Norbert Loechel
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to PCT/DE2000/002301 priority patent/WO2001006641A1/de
Publication of DE19933545A1 publication Critical patent/DE19933545A1/de
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    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/30Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/32Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion
    • H03F1/3241Modifications of amplifiers to reduce non-linear distortion using predistortion circuits

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  • Power Engineering (AREA)
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  • Nonlinear Science (AREA)
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Abstract

Erfindungsgemäß weist die Anordnung zur Linearisierung der Verstärkerschaltung eine Schätzeinrichtung zum Ermitteln einer Leistung eines Eingangssignals und zum Ansteuern eines Vorverzerrungsgliedes auf. Das Vorverzerrungsglied bewirkt eine Linearisierung einer Verstärkungskennlinie eines Leistungsverstärkers in Abhängigkeit von einer aktuellen Temperatur des Leistungsverstärkers.

Description

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Linearisierung ei­ ner Verstärkerschaltung, wie sie insbesondere in einer Sende­ einrichtung einer Funkstation eines Funk-Kommunikationssy­ stems eingesetzt wird.
Zur Linearisierung von Verstärkerschaltungen, insbesondere bei einem Einsatz dieser Schaltungen in Sendepfaden von Funk­ stationen bzw. Basisstationen eines Funk-Kommunikationssy­ stems, wie beispielsweise dem bekannten GSM-Mobilfunksystems (Global System for Mobile Communications), werden verschie­ denste Verfahren und Anordnungen eingesetzt. Unter anderem ist aus der deutschen Patentschrift DE 197 36 660 ein Verfahren zur Linearisierung bekannt, bei der ein verstärktes Ausgangs­ signal mit einem Eingangssignal verglichen und ein jeweiliges Stellglied für eine Vorverzerrung der Amplitude und Phase des Eingangssignals vor der Verstärkung durch den Leistungsver­ stärker angesteuert wird, um hierdurch eine Linearisierung der Verstärkerkennlinie zu erzielen. Die Linearisierung der Verstärkungskennlinie ist insbesondere bei Leistungsverstär­ kern für eine hohe Ausgangsleistung von Bedeutung, um einer­ seits den Verstärker mit einem optimalen Wirkungsgrad zu be­ treiben und somit die Wärmeentwicklung in dem meist geschlos­ senen Gehäuse der Funkstation zu begrenzen, und andererseits eine gesicherte Signalübertragung über die Funkschnittstelle zu gewährleisten, da eine Verzerrung der Sendesignale nach­ teilig zu einer fehlerbehafteten Signalübertragung, insbeson­ dere bei komplexen Modulationsverfahren, führen kann.
Die bekannten Verfahren zur Linearisierung der Verstärkungs­ kennlinie berücksichtigen jedoch nicht den Effekt, daß ein Eingangssignal mit einer nicht konstanten Einhüllenden zu ei­ ner Variation der Sperrschichttemperatur des Leistungsver­ stärkers und somit zu einer Veränderung der Verstärkungskenn­ linie führt. Das GMSK-modulierten Eingangssignal (GMSK - Gaussian Minimum Shift Keying) eines Trägers, wie es in dem genannten GSM-Mobilfunksystem verwendet wird und für das das oben beschriebene Verfahren entwickelt wurde, weist bei­ spielsweise eine konstante Einhüllende auf. Werden jedoch mehrere Eingangssignale summiert und beispielsweise einem breitbandigen Leistungsverstärker zugeführt, so weist das Summensignal der Träger keine konstante Einhüllende auf. Das Summensignal kann je nach einem Trägerabstand beispielsweise eine Schwebungsfrequenz zwischen einigen 100 kHz bis zu eini­ gen MHz aufweisen. Die gleiche Eigenschaft einer nicht kon­ stanten Einhüllenden weisen auch die Signale eines CDMA-Über­ tragungsverfahrens auf (CDMA - Code Division Multiple Access).
Eine Möglichkeit, die Veränderung der Betriebstemperatur des Leistungsverstärkers für eine Linearisierung der Verstär­ kungskennlinie zu berücksichtigen, ist beispielsweise ein Ab­ griff der Temperatur an dem Kühlkörper des Leistungsverstär­ kers. Da die Veränderung der Temperatur des Kühlkörpers be­ dingt durch dessen große Masse jedoch nur sehr langsam der momentanen Temperatur des Leistungsverstärkers folgt, ist diese Realisierung vor allem bei einer hochfrequenten Schwe­ bung der Einhüllenden zu träge.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung an­ zugeben, die eine effiziente Linearisierung einer Verstärker­ kennlinie bei einer nicht konstanten Einhüllenden des Ein­ gangssignals unter Berücksichtigung der Temperatur des Lei­ stungsverstärkers ermöglicht. Diese Aufgabe wird durch das Verfahren und durch die Funkstation gemäß den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
Erfindungsgemäß weist die Anordnung zur Linearisierung der Verstärkerschaltung eine Schätzeinrichtung zum Ermitteln ei­ ner Leistung des Eingangssignals und zum Ansteuern eines Vor­ verzerrungsgliedes auf. Das Vorverzerrungsglied bewirkt eine Linearisierung der Verstärkungskennlinie des Leistungsver­ stärkers in Abhängigkeit von einer aktuellen Temperatur des Leistungsverstärkers.
Die erfindungsgemäße Schätzung der Leistung des Eingangs­ signals ermöglicht eine genaue Abschätzung der durch das Ein­ gangssignal bewirkten aktuellen Temperatur des Leistungsver­ stärkers, so daß die Vorverzerrung den temperaturabhängigen Veränderungen der Verstärkungskennlinie angepaßt und eine hohe Linearität bei der Verstärkung des Eingangssignals er­ zielt werden kann. Das Vorverzerrungsglied bewirkt dabei bei­ spielsweise eine Vorverzerrung der Amplitude und/oder der Phase des Eingangssignals, so daß das Eingangssignal der Nichtlinearität der Verstärkungskennlinie des Leistungsver­ stärkers entgegengerichtet ist. Die Vorverzerrung erfolgt entsprechend weiteren Weiterbildungen abhängig von der Anord­ nung des Vorverzerrungsgliedes in dem Verstärkungspfad in ei­ nem digitalen Basisband oder in einem höherfrequenten Aus­ gangsspektrum.
Gemäß einer Weiterbildung der erfindungsgemäßen Anordnung führt die Schätzeinrichtung eine Mittelwertbildung der Lei­ stung des Eingangssignals über eine bestimmte Zeitkonstante durch, wobei die Zeitkonstante gemäß einer hierauf basieren­ den Weiterbildung einer thermischen Zeitkonstante des Lei­ stungsverstärkers entspricht.
Als Zeitkonstante wird die thermische Zeitkonstante des Lei­ stungsverstärkers gewählt, da hierdurch eine genaue Abschät­ zung des Temperaturverhaltens des Leistungsverstärkers und somit der Veränderung der Verstärkungskennlinie erzielt wer­ den kann. Die thermische Zeitkonstante charakterisiert die Trägheit des Leistungsverstärkers, mit der er auf ein verän­ derte Leistung des Eingangssignals thermisch reagiert.
Gemäß weiterer Weiterbildungen der Erfindung ist die Schätz­ einrichtung als ein Quadrierer mit einem nachgeschalteten Tiefpaß verwirklicht. Der Tiefpaß kann dabei beispielsweise als ein bekanntes analoges RC-Glied oder mittels eines FIR- Filters verwirklicht sein. Der Quadrierer ermittelt die Lei­ stung des Eingangssignals und der Tiefpaß bewirkt eine an­ schließende Filterung der im Vergleich zu dem Eingangssignal niederfrequenten Schwebung des Eingangssignals.
Parallel zu der Schätzeinrichtung ist gemäß einer weiteren Weiterbildung ein Verzögerungsglied angeordnet, das eine Ver­ zögerung des Eingangssignals entsprechend der Laufzeit der Schätzeinrichtung durchführt. Hierdurch wird vorteilhaft si­ chergestellt, daß das Eingangssignal erst nach der Auswahl der geeigneten Vorverzerrungskennlinie an dem Vorverzerrungs­ glied anliegt.
Gemäß zweier alternativer Weiterbildungen sind mehrere Vor­ verzerrungskennlinien in dem Vorverzerrungsglied bzw. in ei­ ner gesonderten Speichereinrichtung gespeichert, wobei die Schätzeinrichtung eine jeweils geeignete Vorverzerrungskenn­ linie abhängig von der ermittelten Leistung auswählt, oder das Vorverzerrungsglied ist mehrfach in dem Verstärkungspfad vorgesehen und weist jeweils eine Vorverzerrungskennlinie auf, wobei die Schätzeinrichtung wiederum ein jeweils geeig­ netes Vorverzerrungsglied auswählt. Die Vorverzerrungskennli­ nien charakterisieren eine jeweilige Abhängigkeit der Nicht­ linearität der Verstärkungskennlinie von der Verlustleistung in einem zugehörigen Temperaturbereich des Leistungsverstär­ kers, wobei die Vorverzerrungskennlinien beispielsweise für mehrere diskrete Temperaturbereiche definiert werden. Die Speichereinrichtung kann dabei beispielsweise als eigenstän­ dige Einrichtung mit der Schätzeinrichtung verbunden oder in der Schätzeinrichtung selbst verwirklicht sein.
Einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung zufolge ist das Vorverzerrungsglied als ein adaptives Vorverzerrungsglied verwirklicht. Dieses ermöglicht vorteilhaft eine gestufte Veränderung der Vorverzerrungskennlinie entsprechend den be­ schriebenen diskreten Temperaturbereichen, oder eine stufen­ lose Veränderung der Vorverzerrungskennlinie, ohne das die Linearität der Verstärkungskennlinie durch eine diskrete Ab­ stufung negativ beeinflußt wird.
Gemäß einer weiteren Weiterbildung vergleicht eine Adaptati­ onseinrichtung das Ausgangssignal des Leistungsverstärkers mit dem Eingangssignal und paßt die aktuell ausgewählte Vor­ verzerrungskennlinie abhängig von dem Ergebnis des Vergleichs adaptiv an. Hierdurch kann die Linearisierung für den aktuel­ len Betriebsfall, d. h. die von der Verlustleistung abhängige Temperatur, gezielt optimiert werden, indem gegebenenfalls Veränderungen an der ausgewählten Vorverzerrungskennlinie vorgenommen werden, um eine optimale Linearität der Verstär­ kungskennlinie zu erzielen. Mit einer solchen Adaption können in einfacher Weise Veränderungen des Verhaltens des Lei­ stungsverstärkers, beispielsweise aufgrund von Alterungser­ scheinungen, ausgeglichen werden.
Eine Anpassung der aktuell ausgewählten Vorverzerrungskennli­ nie kann entsprechend einer weiteren Weiterbildung bei einem Abgleich, beispielsweise bei der Inbetriebnahme der Verstär­ kerschaltung, oder permanent bzw. periodisch während des Be­ triebs des Leistungsverstärkers durchgeführt werden.
Die erfindungsgemäße Anordnung wird gemäß Weiterbildungen der Erfindung besonders vorteilhaft in Sendeeinrichtungen von Funkstationen eines Funk-Kommunikationssystems mit einem breitbandigen Leistungsverstärker eingesetzt. Hierbei kann die Anordnung sowohl für eine kontinuierliche Signalübertra­ gung, wie sie beispielsweise bei einem CDMA-Übertragungsver­ fahren auftritt, als auch für eine beispielsweise in mehrere Zeitschlitze getrennte diskontinuierliche Signalübertragung, wie sie bei einem TDMA-Übertragungsverfahren (TDMA - Time Di­ vision Multiple Access) auftritt, eingesetzt werden.
Die Erfindung wird nun anhand von zeichnerischen Darstellun­ gen näher erläutert. Dabei zeigen
Fig. 1 ein Blockschaltbild einer ersten möglichen Realisie­ rung der Anordnung zur Linearisierung, und
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer zweiten möglichen Realisie­ rung der Anordnung zur Linearisierung mit einer adap­ tiven Anpassung der aktuellen Vorverzerrungskennli­ nie.
Das Blockschaltbild der Fig. 1 zeigt einen Teil eines Sende­ pfads, wie er beispielsweise in einer Sendeeinrichtung einer Basisstation eines Funk-Kommunikationssystems verwirklicht wird. Der verwendete Leistungsverstärker PA ist breitbandig ausgelegt, so daß parallel beispielsweise mehrere Trägerfre­ quenzen eines schmalbandigen Funk-Kommunikationssystems, wie beispielsweise dem erwähnten GSM-Mobilfunksystem mit einem Frequenzband eines Trägers von 200 kHz, oder ein breitbandi­ ger Träger mit beispielsweise 5 MHz eines breitbandigen Funk- Kommunikationssystems, wie beispielsweise einem auf einem CDMA-Übertragungsverfahren basierenden Mobilfunksystem, ver­ stärkt werden können. Für die folgende Beschreibung wird an­ genommen, daß sich das digitale Eingangssignal in aus einer Vielzahl von schmalbandigen digitalen Eingangssignalen in1, in2, . . . zusammensetzt, die in einem Summationsglied SUM zu dem Eingangssignal in summiert werden. Das Eingangssignal in weist durch die Summierung keine konstante Einhüllende mehr auf, da bedingt durch die Überlagerung der Signale eine Schwebung entsteht.
Das Eingangssignal in wird einer Verzögerungseinrichtung DEL zugeführt und anschließend in einer Aufwärtskonvertierein­ richtung UC in ein höherfrequentes Sendesignal konvertiert. Die Aufwärtskonvertiereinrichtung UC ist beispielsweise ein bekannter Mischer, der eine Mischung des Basisbandsignals mit einem mittels eines Oszillators generierten Hochfrequenzsig­ nal mischt. Die Ausgangsfrequenz des Signals entspricht dem Sendespektrum für die Übertragung über die Funkschnittstelle mittels einer Antenneneinrichtung A. Die beschriebene Linea­ risierung kann jedoch unter Weglassen der Aufwärtskonvertie­ rung auch direkt bei der Ausgangsfrequenz erfolgen.
Der Aufwärtskonvertiereinrichtung UC ist in dem Beispiel der Fig. 1 ein Vorverzerrungsglied PD nachgeschaltet, das eine Vorverzerrung des hochfrequenten Signals nach Amplitude und/oder Phase entsprechend einer bestimmten Vorverzerrungs­ kennlinie cc vor der Verstärkung des Signals durch den nach­ geschalteten Leistungsverstärker PA durchführt. Das Vorver­ zerrungsglied PD ist in dem Beispiel mehrfach realisiert, wo­ bei die Vorverzerrungsglieder PD eine jeweils unterschiedli­ che Vorverzerrungskennlinie cc für unterschiedliche Tempera­ turbereiche des Leistungsverstärkers PA aufweisen.
Eine geeignete Vorverzerrungskennlinie cc bzw. das entspre­ chende Vorverzerrungsglied PD wird von einer Schätzeinrich­ tung ES ausgewählt. Die parallel zu dem beschriebenen Sende­ pfad mit dem Verzögerungsglied DEL und der Aufwärtskonver­ tiereinrichtung UC geschaltete Schätzeinrichtung ES ermittelt eine Leistung des Eingangssignals in. Sie führt hierbei eine Mittelwertbildung über eine bestimmte Zeitkonstante t durch, die vorteilhaft der thermischen Zeitkonstante des Leistungs­ verstärkers PA entspricht. Ausgehend von der ermittelten Lei­ stung des Eingangssignals in kann auf die zu erwartende Be­ triebstemperatur des Leistungsverstärkers PA bei der Verstär­ kung des Eingangssignals in rückgeschlossen werden. Da sich, wie einleitend beschrieben, die Verstärkungskennlinie des Leistungsverstärkers PA mit der Betriebstemperatur verändert, wählt die Schätzeinrichtung ES diejenige Vorverzerrungskenn­ linie cc bzw. das entsprechende Vorverzerrungsglied PD aus, die eine optimale Linearität der Verstärkungskennlinie ermög­ licht. Der Schätzeinrichtung ES muß hierzu bekannt sein, wie die Temperatur des Leistungsverstärkers PA von der Leistung der Schwebung abhängt, und welche Vorverzerrungskennlinie cc für welchen Temperaturbereich bzw. für welche Leistung eine größtmögliche Linearität gewährleistet.
Die Zeitkonstante des Verzögerungsglieds DEL wird derart di­ mensioniert, daß das Eingangssignal in erst an dem Vorverzer­ rungsglied PD anliegt, wenn von der Schätzeinrichtung ES nach der Mittelwertbildung über die Zeitkonstante t eine geeignete Vorverzerrungskennlinie cc bzw. ein geeignetes Vorverzer­ rungsglied PD ausgewählt wurde.
In der Fig. 2 ist eine alternative Realisierung der erfin­ dungsgemäßen Anordnung offenbart, wobei eine Kombination der beiden Ausführungsbeispiele sowie geringfügige Änderungen in dem Aufbau der Anordnung ebenfalls in den Schutzbereich der Erfindung fallen.
Das digitale Eingangssignal in wird in dem Ausführungsbei­ spiel der Fig. 2 in einer Modulatoreinrichtung MOD durch eine Modulation mehrerer Eingangssignale in1, in2 gebildet, wie sie beispielsweise bei einem CDMA-Übertragungsverfahren auf­ treten können. Die Vorverzerrung des digitalen Eingangs­ signals in erfolgt in einem dem Digital-Analog-Wandler DAC vorgeschalteten Vorverzerrungsglied PD, das beispielsweise als ein adaptives Vorverzerrungsglied verwirklicht ist. Die Vorverzerrung des Eingangssignals in erfolgt demnach im digi­ talen Basisband vor der Aufwärtskonvertierung in das eigent­ liche analoge Sendespektrum, welches durch den Leistungsver­ stärker PA verstärkt wird. Vorteilhaft kann das Vorverzer­ rungsglied PD durch diese Anordnung relativ schmalbandig di­ mensioniert und in einer einfachen technischen Realisierung verwirklicht werden. Das dem Vorverzerrungsglied PD vorge­ schaltete Verzögerungsglied DEL weist eine Zeitkonstante auf, die der durch die Zeitkonstante t bedingte Verzögerungszeit für die Mittelwertbildung in der Schätzeinrichtung ES ent­ spricht, auf.
Die Schätzeinrichtung ES ist mit einer Speichereinrichtung M verbunden, in der für diskrete Temperaturbereiche des Lei­ stungsverstärkers PA jeweils eine Vorverzerrungskennlinie cc gespeichert ist. Abhängig von der ermittelten Leistung der Schwebung des Eingangssignals in wählt die Schätzeinrichtung ES eine geeignete Vorverzerrungskennlinie cc aus und über­ trägt deren charakteristischen Werte zu dem Vorverzerrungs­ glied PD. Das Vorverzerrungsglied PD übernimmt die jeweils anliegende Vorverzerrungskennlinie cc und führt eine entspre­ chende Vorverzerrung des Eingangssignals in durch. Die Spei­ chereinrichtung M kann in gleicher Weise in der Schätzein­ richtung ES oder in dem Vorverzerrungsglied PD verwirklicht sein.
Zusätzlich wird in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 2 das ver­ stärkte Ausgangssignal out des Leistungsverstärkers PA mit dem Eingangssignal in in einer Adaptationseinrichtung ADP verglichen, und abhängig von dem Ergebnis des Vergleichs die Charakteristik der jeweils aktuell ausgewählten Vorverzer­ rungskennlinie cc adaptiv angepaßt. Durch den Vergleich kann die Linearität des Ausgangssignals out mit einer sehr hohen Genauigkeit bestimmt werden. Entspricht die Linearität nicht den gewünschten Vorgaben, so führt die Adaptationseinrichtung ADP eine Veränderung der von der Schätzeinrichtung ES ausge­ wählten Vorverzerrungskennlinie cc durch, wobei die derart veränderte Vorverzerrungskennlinie cc in der Speichereinrich­ tung M gespeichert und zu dem Vorverzerrungsglied PD übertra­ gen wird. In einer nicht dargestellten alternativen Ausfüh­ rungsform kann die Adaptationseinrichtung ADP beispielsweise auch eine direkte Veränderung der Vorverzerrungskennlinie cc in dem Vorverzerrungsglied PD vornehmen, wodurch vorteilhaft die Zeit für die Anpassung der aktuellen Vorverzerrungskennli­ nie cc verringert wird. Für den beispielhaften Fall, daß die Vorverzerrungskennlinien cc jeweils einem diskreten Tempera­ turbereich des Leistungsverstärkers PA zugeordnet sind, kann die Adaptationseinrichtung ADP den hierdurch entstehenden Fehler vorteilhaft ausgleichen.
Die Adaptationseinrichtung ADP kann neben einer permanenten oder periodischen adaptiven Korrektur der jeweils aktuellen Vorverzerrungskennlinie cc auch für eine Charakterisierung der gesamten Vorverzerrungskennlinien cc verwendet werden. Dieses kann beispielsweise bei einem Abgleich der Verstärker­ schaltung bei der Inbetriebnahme oder während des Betriebs erfolgen, wenn Eingangssignale in mit unterschiedlichen Lei­ stungen angelegt werden und eine jeweilige Veränderung der Charakteristik der Vorverzerrungskennlinie cc hinsichtlich einer größtmöglichen Linearität der Verstärkungskennlinie ad­ aptiv durchgeführt und die vollständig charakterisierte Vor­ verzerrungskennlinie cc in der Speichereinrichtung M gespei­ chert wird.

Claims (18)

1. Anordnung zur Linearisierung einer Verstärkerschaltung, die einen Leistungsverstärker (PA) zum Verstärken eines Ein­ gangssignals (in) mit einer nicht konstanten Einhüllenden in ein leistungsstärkeres Ausgangssignal (out) aufweist, gekennzeichnet durch eine Schätzeinrichtung (ES) zum Ermitteln einer Leistung des Eingangssignals (in), und zum Ansteuern eines Vorverzerrungs­ gliedes (PD) zur Linearisierung einer Verstärkungskennlinie (cc) des Leistungsverstärkers (PA) in Abhängigkeit von einer aktuellen Temperatur des Leistungsverstärkers (PA).
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Leistungsverstärker (PA) als ein breitbandiger Leistungs­ verstärker ausgestaltet ist.
3. Anordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Schätzeinrichtung (ES) eine Mittelwertbildung der Lei­ stung über eine bestimmte Zeitkonstante (t) durchführt.
4. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitkonstante (t) für die Mittelwertbildung einer thermi­ schen Zeitkonstante des Leistungsverstärkers (PA) entspricht.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schätzeinrichtung (ES) als ein Quadrierer zur Mittelwert­ bildung mit einem nachgeschalteten Tiefpaß verwirklicht ist.
6. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das der Tiefpaß mittels eines FIR-Filters verwirklicht ist.
7. Anordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu der Schätzeinrichtung (ES) ein Verzögerungsglied (DEL) geschaltet ist, das eine Verzögerung des Eingangs­ signals (in) entsprechend der Zeitkonstante (t) der Schätz­ einrichtung (ES) durchführt.
8. Anordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Vorverzerrungskennlinien (cc) in dem Vorverzerrungs­ glied (PD) oder in einer Speichereinrichtung (M) gespeichert sind, und die Schätzeinrichtung (ES) eine jeweils geeignete Vorverzerrungskennlinie (cc) auswählt.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorverzerrungsglied (PD) mehrfach vorgesehen ist und je­ weils eine Vorverzerrungskennlinie (cc) aufweist, und die Schätzeinrichtung (ES) ein jeweils geeignetes Vorverzerrungs­ glied (PD) auswählt.
10. Anordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorverzerrungsglied (PD) als ein adaptives Vorverzer­ rungsglied verwirklicht ist.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine Adaptionseinrichtung (ADP) das Ausgangssignal (out) des Leistungsverstärkers (PA) mit dem Eingangssignal (in) ver­ gleicht und eine adaptive Anpassung der aktuell ausgewählten Vorverzerrungskennlinie (cc) durchführt.
12. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils aktuell ausgewählte Vorverzerrungskennlinie (cc) bei einem Abgleich oder während des Betriebs des Leistungs­ verstärkers (PA) angepaßt wird.
13. Anordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das digitale Eingangssignal (in) mittels eines in dem Ver­ stärkungspfad angeordneten Digital-Analog-Wandlers (DAC) in ein analoges Signal gewandelt wird.
14. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das analoge Signal mittels einer dem Digital-Analog-Wandler (DAC) nachgeschalteten Aufwärtskonvertiereinrichtung (UC) in ein höherfrequentes Signal konvertiert wird.
15. Anordnung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorverzerrungsglied (PD) hinter der Aufwärtskonver­ tiereinrichtung (UC) angeordnet ist, wobei die Vorverzerrung in einem hochfrequenten Ausgangsspektrum erfolgt.
16. Anordnung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorverzerrungsglied (PD) vor dem Digital-Analog-Wandler (DAC) angeordnet ist, wobei die Vorverzerrung in einem digi­ talen Basisband oder in einer digitalen Zwischenfrequenz er­ folgt.
17. Anordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, daß das Eingangssignal (in) mittels eines Summationsgliedes (SUM) aus mehreren individuellen Eingangssignalen (in1, in2, . . .) gebildet wird, die von einem jeweiligen Modulator (MOD) zur Verfügung gestellt werden.
18. Anordnung nach einem vorhergehenden Anspruch, die in einer Sendeeinrichtung einer Funkstation eines Funk-Kommu­ nikationssystems verwirklicht ist.
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