DE19933491A1 - Verfahren zur seriellen Übertragung von digitalen Meßdaten - Google Patents
Verfahren zur seriellen Übertragung von digitalen MeßdatenInfo
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Abstract
Bei einem seriellen Übertragungsverfahren für digitale Meßdaten von einem Sender an einen Empfänger, bei dem senderseitig wenigstens ein Absolutwert einer laufend gemessenen physikalischen Größe sowie deren Änderungen beschreibende Korrekturwerte in digitaler Form an den Empfänger übertragen werden, der aus den übertragenen Werten fortgeschriebene Meßwerte bildet, ist zur Erzielung niederer Übertragungsfrequenzen bei senderseitig sehr großem Datenanfall vorgesehen, daß sowohl seitens des Senders auch auch seitens des Empfängers fortlaufend für jeweils einen Zeitpunkt (T x ), für den beim Empfänger noch kein neuer Meßwert (= Tx ) vorliegt, unter Einbeziehung von mindestens zwei bekannten Meßwerten (= Tx-1 , =T Tx-2 ), von denen jeder für jeweils einen genau bekannten, vorausgehenden Zeitpunkt (T x-1 bzw. T x-2 ) ermittelt wurde, ein wahrscheinlicher Meßwert (= Txw ) berechnet wird, daß seitens des Senders beim Vorliegen des zum betrachteten Zeitpunkt (T x ) gehörenden Meßwertes (= Tx ) dessen Differenz zum wahrscheinlichen Meßwert (= Txw ) gebildet wird, und daß wenigstens eine solche Differenz als Korrekturwert ( = Tx ) an den Empfänger übertragen wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur seriellen Übertragung von digitalen Meßdaten
von einem Sender zu einem entfernt liegenden Empfänger gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1. Mit der Aussage, daß die physikalische Größe, deren Meßwerte
übertragen werden sollen, "laufend gemessen" wird, sollen sowohl Meßverfahren be
zeichnet werden, die kontinuierlich Meßwerte liefern, als auch solche, bei denen die
Meßwerte in sehr kurzen Zeitabständen diskontinuierlich anfallen.
Aus der DE-OS 44 43 959 ist ein solches Verfahren bekannt, bei dem der Sender un
mittelbar bei einem Sensor angeordnet ist und dazu dient, vom Sensor gelieferte Meß
daten, die für die Übertragung in digitaler Form bereitgestellt werden, zu einem entfernt
liegenden Empfänger derart zu übertragen, daß ein minimaler Aufwand hinsichtlich der
Verbindungsleitungen getrieben werden muß. Der Sensor ist dabei eine Meßeinrich
tung zur permanenten Erfassung einer physikalischen Größe, beispielsweise einer
Temperatur, eines Druckes usw.
Ein besonders wichtiges Einsatzgebiet für diese Verfahren stellen Positions- und ins
besondere Drehgeber dar, bei denen die zu erfassende physikalische Größe die Win
kelposition einer sich drehenden Welle ist. Dabei kann diese Welle sowohl still stehen
als sich auch mit einer hohen Drehzahl, beispielsweise 12.000 U/min. drehen.
Fordert man für eine derartige Anwendungssituation ein hohes Auflösungsvermögen
von beispielsweise 22 Bit für eine volle Umdrehung von 2π und läßt man Beschleuni
gungen- bzw. Verzögerungen von bis zu 1 × 105 s-2 zu, so ergeben sich bei dem be
kannten Verfahren insofern Schwierigkeiten, als eine extrem hohe Übertragungsfre
quenz gewählt werden muß, um die bei hohen Geschwindigkeiten anfallende, sehr
große Zahl von Inkrementen einschließlich ihres Vorzeichens einzeln so zu übertragen,
daß der Empfänger die jeweils aktuelle Winkelposition praktisch in Echtzeit als fortge
schriebenen Meßwert durch vorzeichenrichtige Addition der Inkremente zum letzten
vollständig ermittelten Absolutwert aufbauen kann.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, daß eine serielle Übertragung der Meßdaten auch bei
sehr großen Änderungsgeschwindigkeiten der zu erfassenden physikalischen Größe
praktisch in Echtzeit möglich wird, ohne daß hierfür extrem hohe Übertragungsfre
quenzen benötigt werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung die im Anspruch 1 niedergelegten
Merkmale vor.
Dieses erfindungsgemäße Verfahren baut auf der Erkenntnis auf, daß auch bei sehr
großen Änderungsgeschwindigkeiten einer permanent gemessenen physikalischen
Größe eine entsprechende Steigerung der Übertragungsfrequenz dadurch vermieden
werden kann, daß die Korrekturwerte nicht fortlaufend in Form einzelner, mit Vorzei
chen versehener Inkremente sondern in zeitlichen Abständen in codierter Form über
tragen werden.
In den dabei entstehenden Zeitabständen ergibt sich zwar dann, wenn sich die physi
kalische Größe schnell ändert, ein Korrekturwert, der einer größeren Anzahl von In
krementen entspricht, der aber dadurch klein gehalten wird, daß sowohl auf der Sen
der- als auch auf der Empfängerseite unter der Verwendung von wenigstens zwei
Meßwerten, die für zwei vergangene Zeitpunkte ermittelt wurden, und unter Berück
sichtigung der physikalischen Gegebenheiten, die die maximale Änderungsgeschwin
digkeit der laufend gemessenen Größe bestimmen, für einen späteren Zeitpunkt Tx ein
wahrscheinlicher Meßwert berechnet wird.
Von allgemeiner Bedeutung sind zunächst die drei folgenden Voraussetzungen,
- - daß sowohl auf seiten des Senders als auch des Empfängers alle erfindungsge mäßen Berechnungen nach den gleichen Gesetzmäßigkeiten durchgeführt wer den,
- - daß für jeden Meßwert αTx, der einer weiteren Verarbeitung zugeführt wird, der Zeitpunkt Tx exakt bekannt ist, für welchen er den jeweiligen momentanen Wert der erfaßten physikalischen Größe wiedergibt, und
- - daß die zeitlichen Abstände Tx-3 - Tx-2, Tx-2 - Tx-1, Tx-1 - Tx usw. zwischen zwei auf einanderfolgenden Zeitpunkten Tx-3, Tx-2 bzw. Tx-2, Tx-1 bzw. Tx-1, Tx, für die Meß werte αTx-3, αTx-2, αTx-1, αTx ermittelt und gemäß der Erfindung weiterverarbeitet werden, so klein sind, daß in ihnen der jeweilige Beitrag, den die dritte zeitliche Ableitung der zu überwachenden physikalischen Größe (d. h. beispielsweise bei einer Winkelmessung die zeitliche Änderung der Winkelbeschleunigung) zum momentanen Wert liefert, nicht größer als die gewünschte Meßgenauigkeit bzw. Auflösung ist.
Aus Sicherheitsgründen, die später noch erläutert werden, kann noch die Erfüllung ei
ner vierten Voraussetzung wichtig sein, daß nämlich die oben genannten zeitlichen
Abstände Tx-3 - Tx-2, Tx-2 - Tx-1, Tx-1 - Tx usw. ausreichen, daß in ihnen der jeweilige Bei
trag, den die zweite zeitliche Ableitung der zu überwachenden physikalischen Größe
(d. h. bei einer Winkelmessung die Winkelbeschleunigung) zum momentanen Wert lie
fert, in codierter Form innerhalb eines solchen zeitlichen Abstandes übertragen werden
kann.
Dann bleibt die vom Sender ermittelte Abweichung des berechneten, wahrscheinlichen
Meßwertes αTxw von dem bei Eintreten des betrachteten Zeitpunktes Tx anfallenden,
tatsächlichen Meßwert αTx so klein, daß sie als Korrekturwert δαTx in kodierter Form
auch in kürzester Zeit an den Empfänger übertragen werden kann, der damit den von
ihm ebenfalls berechneten und bis dahin verwendeten wahrscheinlichen Meßwert αTxw
unverzüglich korrigiert.
Bei einer besonders bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens weisen
die in die Meßwertermittlung eingehenden Zeitpunkte, d. h. sowohl die vergangenen
Zeitpunkte Tx-3, Tx-2, Tx-1, für die auf beiden Seiten, d. h. beim Sender und beim Emp
fänger, bereits ein Meßwert αTx-3, αTx-2, αTx-1 bekannt ist, als auch der Zeitpunkt Tx, für
den zunächst ein wahrscheinlicher Meßwert αTxw berechnet und dann, wenn der Sen
der den zugehörigen neuen, exakten Meßwert αTx kennt, ein zu übertragender Korrek
turwert δαTx ermittelt wird, exakt gleiche zeitliche Abstände auf, die auf beiden Seiten
bekannt sind.
Aufgrund dieser exakt gleichen Zeitabstände, (d. h. Tx-3 - Tx-2 = Tx-2 - Tx-1 = Tx-1 - Tx usw.)
ist es möglich, den wahrscheinlichen Meßwert αTxw bereits im Voraus, d. h. vor dem
Eintreten des Zeitpunktes Tx dadurch zu berechnen, daß aus den beiden zuletzt er
mittelten, exakten Meßwerten αTx-2, αTx-1 vorzugsweise durch lineare Extrapolation auf
den künftigen Zeitpunkt Tx ein Zwischenwert berechnet und zu diesem ein für den
letzten, bereits vergangenen Zeitpunkt Tx-1 ermittelter Änderungswert ΔαTx-1 vorzei
chenrichtig summiert wird, der seinerseits dadurch bestimmt wurde, daß aus den bei
den Meßwerten αTx-3, αTx-2, die den Zeitpunkten Tx-3, Tx-2 zugeordnet sind, welche dem
dem betrachteten Zeitpunkt Tx vorausgehenden Zeitpunkt Tx-1 vorausgehen, auf den
vorausgehenden Zeitpunkt Tx-1 linear extrapoliert und die Differenz zwischen dem so
gewonnenen Zwischenwert und dem dem vorausgehenden Zeitpunkt Tx-1 zugeordne
ten Meßwert αTx-1 gebildet wurde.
Der derart berechnete wahrscheinliche Meßwert αTxw weicht nur dann vom tatsächli
chen Meßwert ab, wenn sich der Beitrag, den die zweite zeitliche Ableitung der zu
überwachenden physikalischen Größe zum momentanen Wert liefert im Zeitraum ge
ändert hat. Der maximale Fehler kann nur noch gleich der dem Korrekturwert δαTx ent
sprechenden Abweichung des künftigen Änderungswertes ΔαTx, der sich für den be
trachteten Zeitpunkt Tx ergibt, vom bereits bekannten Änderungswert ΔαTx-1 sein, liegt
also dann, wenn die oben genannte dritte Bedingung erfüllt ist, im Rahmen der ge
wünschten Meßgenauigkeit.
Ist dann der Zeitpunkt Tx eingetreten, für den die betrachtete Vorausberechnung
durchgeführt wurde, dann liegen der neueste Meßwert αTx und dessen Abweichung
vom vorausberechneten wahrscheinlichen Meßwert αTxw, d. h. also der neueste Kor
rekturwert δαTx vor, der allein an den Empfänger übertragen werden muß, damit dieser
den tatsächlichen Meßwert αTx exakt berechnen kann.
Da der Korrekturwert δαTx bei Gültigkeit der drei obigen Voraussetzungen erheblich
kleiner als jeder der ohnehin kleinen Änderungswerte αTx-1, ΔαTx ist, kann er auch bei
vergleichsweise niedriger Übertragungsfrequenz in so kurzer Zeit übertragen werden,
daß der Empfänger mit Hilfe dieses Korrekturwerts δαTx nicht nur den für den Zeitpunkt
Tx gültigen Meßwert αTx sondern auch die Meßwerte mit der geforderten Genauigkeit
und Auflösung in Echtzeit berechnen und einem Anwender zur Verfügung stellen kann,
die für alle Zeitpunkte auftreten, die zwischen dem Zeitpunkt Tx und dem nächsten
Zeitpunkt Tx+1, liegen, für den vom Sender ein neuer Korrekturwert δαTx+1 geliefert wird.
Dies gilt insbesondere auch für den Zeitpunkt, in welchem die Übertragung des Kor
rekturwerts δαTx beendet ist. Für die Berechnung von Zwischenwerten, die die physi
kalische Größe für Zeitpunkte darstellen, die zwischen den Zeitpunkten Tx und Tx+1 lie
gen, wird unter anderem der letzte Änderungswert ΔαTx in einen linearen und einen
quadratischen Anteil aufgespalten.
Prinzipiell würde es also genügen, nur ein einziges Mal einen absoluten Meßwert und
einen Änderungswert und dann nur noch Korrekturwerte zu übertragen, mit deren Hilfe
empfängerseitig die Änderungswerte fortgeschrieben werden, wobei die fortgeschrie
benen Änderungswerte ihrerseits dazu dienen, die absoluten Meßwerte fortzuschrei
ben.
Da bei einem reinen Fortschreibungsverfahren durch Übertragungsfehler, wie sie bei
spielsweise durch in den Übertragungsweg eingestreute Störungen entstehen, erhebli
che Abweichungen zwischen den fortgeschriebenen und den tatsächlichen Werten
auftreten können, werden, obwohl die Fehlerwahrscheinlichkeit durch die sehr kleinen
Zeitabstände gering ist, vorzugsweise auch immer wieder Meßwerte und Änderungs
werte als solche übertragen, damit auf der Empfängerseite ein Abgleich vorgenommen
werden kann. In diesem Fall muß dann die vorher genannte vierte Voraussetzung er
füllt sein.
Diese Übertragung erfolgt vorzugsweise bitweise oder bitgruppenweise verschachtelt
mit der Übertragung der Korrekturwerte, damit die vorher genannten Bedingungen er
füllt bleiben.
Es sei nochmals betont, daß sich dann, wenn beim Empfänger ein neuer Korrekturwert
δαTx vorliegt, dort nicht nur auf den zum betrachteten, inzwischen eingetretenen Zeit
punkt Tx am Sender vorhandenen tatsächlichen Meßwert αTx zurückrechnen läßt, son
dern es auch möglich ist, für wenigstens einen nach dem betrachteten Zeitpunkt Tx lie
genden Zeitpunkt Tx+1 und alle dazwischen liegenden Zeitpunkte jeweils einen wahr
scheinlichen Meßwert in Echtzeit vorauszuberechnen. Bedingung ist dabei lediglich,
daß auch dieser spätere Zeitpunkt Tx+1 den gleichen zeitlichen Abstand zum vorausge
henden Zeitpunkt Tx besitzt, der auch die übrigen Zeitpunkte voneinander trennt.
Die erforderliche exakte zeitliche Korrelation zwischen den verschiedenen Zeitpunkten
läßt sich besonders einfach dadurch realisieren, daß diese Zeitpunkte aus einer quarz
genauen Frequenz abgeleitet werden, die vorzugsweise auf der Empfängerseite er
zeugt und an den Sender übertragen wird.
Dabei kann diese Frequenz in an sich bekannter Weise so festgelegt werden, daß sie
auf einer zur Übertragung dienenden Zweidrahtleitung eine stehende Welle bildet, die
so strommoduliert wird, daß jede ihrer Halbwellen ein Bit der zu übertragenden Daten
darstellen kann, wie dies in der EP 716 404 A1 beschrieben ist.
Mit Hilfe der Vorausberechnung ist es auch möglich, Signallauf- und sonstige Verzöge
rungszeiten des Systems zu berücksichtigen. Befindet sich auf der Empfängerseite
beispielsweise ein Regler, der anhand der vom Sensor gelieferten Meßdaten die zu
überwachende physikalische Größe auf einen in veränderlicher Weise vorgebbaren
Wert einregeln soll, so kann z. B. der zeitliche Abstand zwischen einem betrachteten
Zeitpunkt Tx und einem nachfolgenden Zeitpunkt, für den auf der Empfängerseite ein
wahrscheinlicher Meßwert vorausberechnet und an den Regler weitergegeben wird,
solange verändert werden, bis dieser zeitliche Abstand den Systemverzögerungszeiten
entspricht, was sich daran erkennen läßt, daß der Regler stabil arbeitet und nicht mehr
schwingt.
Bei einer anderen Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens müssen die Zeitab
stände zwischen den betrachteten Zeitpunkten Tx-2, Tx-1, Tx usw. nicht identisch gleich
sein; es bleiben jedoch die Bedingungen bestehen, daß Sender und Empfänger die
gleichen Berechnungsgrundlagen verwenden und daß jeder der variablen Zeitabstände
so klein ist, daß sich in ihm der jeweilige Beitrag, den die dritte zeitliche Ableitung der
zu überwachenden physikalischen Größe zum momentanen Wert liefert, nicht größer
als die gewünschte Meßgenauigkeit bzw. Auflösung ist.
Bei dieser Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens kann der wahrscheinliche
Meßwert αTxw für einen betrachteten Zeitpunkt Tx erst nach dessen Eintreten berechnet
werden und nachdem der Sender dem Empfänger ein die zeitliche absolute Lage die
ses Zeitpunktes kennzeichnendes Zeitstempelsignal übertragen hat. Da diese Übertra
gung innerhalb kürzester Zeit erfolgen kann und auf sie dann ebenso sehr schnell die
Übertragung des vom Sender berechneten Korrekturwertes erfolgt, ist auch hier der
Empfänger trotz der Verwendung einer vergleichsweise niederen Übertragungsfre
quenz in der Lage, dem tatsächlichen Verlauf der zu überwachenden physikalischen
Größe durch Vorausberechnungen in Echtzeit zu folgen.
Für die Lösung der der vorliegenden Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe wäre es
kontraproduktiv, als Zeitstempelsignale komplette, kodierte Zeitmeßwerte zu verwen
den, weil die dabei anfallende Datenmenge eine sehr hohe Übertragungsfrequenz er
fordern würde.
Es wird daher bevorzugt, daß der Sender den Zeitabstand des jeweiligen Zeitpunktes
Tx von einem vorgebbaren, periodisch wiederkehren signifikanten Punkt, vorzugsweise
vom nächstfolgenden Nulldurchgang eines auf beiden Seiten zur Verfügung stehen
den, quarzgenau periodischen Referenzsignals mißt und diesen Zeitabstand ΔtSx als
Zeitstempelsignal an den Empfänger überträgt, der dann, wenn er die zeitliche Lage
des betreffenden signifikanten Punkts des Referenzsignals kennt, einen exakten Zeit
meßwert bilden kann.
Damit der Empfänger die erforderliche Information bezüglich der zeitlichen Lage des
betreffenden signifikanten Punkts des Referenzsignals erhält, genügt es, wenn ihm der
Sender zu dem betrachteten Zeitpunkt Tx ein Signal mit sehr kurzer zeitlicher Länge,
als das beispielsweise die Vorderflanke eines Signalbits dienen kann, sendet, und der
Empfänger den Zeitabstand ΔtEx dieses Signals zum nächsten auftretenden signifikan
ten Punkt des Referenzsignals mißt, der im allgemeinen, d. h. dann, wenn die Signal
laufzeit auf der Übertragungsstrecke größer als eine halbe Periode des Referenzsi
gnals ist, mit dem signifikanten Punkt, auf den sich das vom Sender ermittelte
Zeitstempelsignal bezieht zwar nicht identisch, von diesem aber durch eine ganze An
zahl von Halbperioden des Referenzsignals getrennt ist.
Diese Anzahl von Halbperioden hängt auch von der als bekannt voraussetzbaren Si
gnallaufzeit auf der Übertragungsstrecke ab. Unter der immer realisierbaren Annahme,
daß die Schwankungen der Signallaufzeit nicht mehr als ±¼ der Periodenlänge der
Übertragungsfrequenz betragen, kann der Empfänger aus ΔtEx, ΔtSx und dem ungefäh
ren Wert der Signallaufzeit sowie der Periodenlänge des Referenzsignals den exakten
Zeitpunkt Tx ermitteln, zu welchem der jeweilige Meßwert gewonnen wurde, ohne daß
ihm vom Sender mehr als die Flanke des Signalbits und das zugehörige Zeitstempelsi
gnal ΔtSx übertragen wurden, das sich mit einigen wenigen Bits kodieren läßt, da es ja
nur dazu dient, eine Halbperiode des Referenzsignals mit der geforderten Genauigkeit
aufzulösen.
Diese und andere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des erfindungs
gemäßen Verfahrens sind in den Unteransprüchen niedergelegt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels beschrieben.
Zu diesem Zweck wird ein Drehgeber betrachtet, der die Drehung einer Welle mit einer
Auflösung von 22 Bit absolut und weiteren 26 Bit je voller Umdrehung messend ver
folgt, wobei die Welle eine maximale Drehzahl von 12.000 U/min erreichen kann und
die maximale Beschleunigung ±1 × 105 s-2 beträgt.
Die anfallenden Meßdaten werden vom Sender in digitaler Form auf einer verdrillten 2-
Draht-Leitung an den Empfänger übertragen, in die, wie in EP 0 716 404 A1 beschrie
ben, vom Empfänger her eine gleichzeitig auch zur Stromversorgung der Senderseite
dienende Wechselspannungswelle eingeprägt wird, deren Frequenz quarzgenau und
auf die Leitungslänge so abgestimmt ist, daß sich zumindest für einen durch Strommo
dulation aufzuprägenden Binärzustand eine stehende Welle ergibt. Bei einer Leitungs
länge von 150 m beträgt bei entsprechender relativer Dielektrizitätskonstante die Fre
quenz beispielsweise 329,5 kHz, woraus sich eine Schwingungsperiode von ca. 3 µs
ergibt, innerhalb derer 2 Bit übertragen werden können.
Die Übertragung erfolgt in der Weise, daß Bits, die einen Winkelabsolutwert darstellen
mit Bits verschachtelt sind, die Korrekturwerte, Änderungswerte, Protokolldaten, Win
kelbeschleunigungswerte, Elemente einer Identifizierungsmaske und weitere Informa
tionen darstellen.
Ein geeignetes Protokoll kann beispielsweise die folgende Form besitzen:
k/k/ä/ä/ä/ä/ä/p/m/r/ k/k/ä/ä/ä/ä/ä/p/m/r/ k/k/ä/ä/ä/ä/ä/p/m/r/ k/k/ä/ä/ä/ä/ä/p/m/r/
wobei k ein Korrekturwertbit, ä ein Änderungswertbit, p ein Absolutwert-Positionsbit, m
ein Maskenbit und r ein Resevebit für weitere Information bedeuten. Die Blöcke schlie
ßen dabei in Wirklichkeit unmittelbar aneinander an; die Abstände sind oben nur der
Deutlichkeit halber eingefügt.
Die Reservebits können beispielsweise verwendet werden, um permanent geschach
telte Inkrementalwerte oder zwischendurch immer wieder einmal Winkelbeschleuni
gungswerte zu übertragen, die entweder durch mehrfache Differenzbildung aus den
Positionsmeßwerten des Drehgebers gebildet oder von einem eigenen Beschleuni
gungssensor geliefert werden können.
Demgegenüber dienen die Maskenbits, die in jedem Block an beliebiger, nach erfolgter
Festlegung aber immer gleicher Stelle vorgesehen werden können, zu Identifizierung
des Wortanfangs.
Der Block k/k/ä/ä/ä/ä/ä/p/m/r/ hat hier eine Länge von 10 Bit und kann mit Hilfe von 5
Perioden der Frequenz von 329,5 kHz, d. h. in ca. 15 µs übertragen werden. Der An
fangszeitpunkt der Übertragung eines jeden solchen Blocks wird im folgenden als
"Übertragungszeitpunkt" Tx bezeichnet, für den auf seiten des Senders ein neuer
Meßwert αTx vorliegen soll.
Da jeder Block nur ein einziges Bit für den Absolutwert der Winkelposition enthält,
müssen 48 derartige Blöcke übertragen werden, bis der Empfänger einen vollständigen
Absolutwert erhalten hat, der aber dann, wenn das letzte Bit den Empfänger erreicht,
bereits ca. 720 µs "alt" ist, d. h. sich vom momentanen Positionswert erheblich unter
scheiden kann.
Um auf der Empfängerseite fortgeschriebene Meßwerte, die sich von der tatsächlichen
Winkelposition möglichst wenig unterscheiden, in Echtzeit zur Verfügung stellen zu
können, wird daher auf folgende Weise vorgegangen:
Es sei angenommen, daß sowohl auf der Sender- als auch auf der Empfängerseite be
reits wenigstens drei zu früheren Übertragungszeitpunkten Tx-3, Tx-2 und Tx-1 ermittelte
Meßwerte αTx-3, αTx-2 und αTx-1 bekannt sind. Dann liegt auch auf beiden Seiten ein für
den Zeitpunkt Tx-1 ermittelter Änderungswert ΔαTx-1 vor, so daß sowohl der Sender als
auch der Empfänger bereits zum Zeitpunkt Tx-1 einen wahrscheinlichen Meßwert αTxw
für den Zeitpunkt Tx nach der Rekursionsormel
αTxw = 2αTx-1 - αTx-2 + ΔαTx-1 (1)
vorausberechnen können. Man sieht, daß aus den Werten αTx-2 und αTx-1 durch lineare
Extrapolation auf Tx ein Zwischenwert 2αTx-1 - αTx-2 gebildet und mit dem Änderungs
wert ΔαTx-1, der für den letzten Übertragungszeitpunkt Tx-1 gebildet wurde und der posi
tiv oder negativ sein kann, summiert wird.
Dieser Änderungswert ΔαTx-1, der sich ebenso wie all anderen Änderungswerte ΔαT bei
einer vorgegebenen maximalen Beschleunigung ∈ und einem vorgegebenen zeitlichen
Abstand Δt den Wert ∈Δt2 nicht überschreiten kann, war seinerseits nach einer der
Formel (1) entsprechenden Gleichung unter Verwendung der exakten Meßwerte αTx-3,
αTx-2, αTx-1 für die Zeitpunkte Tx-3, Tx-2, Tx-1 ermittelt worden:
ΔαTx-1 = αTx-1 - (2αTx-2 - aTx-3) (1a)
Bis zum Eintreten des Zeitpunktes Tx zu dem und für den beim Sender ein neuer kor
rekter Meßwert αTx vorliegt, wird der wahrscheinliche Meßwert αTxw als Ersatz für den
künftigen Meßwert αTx verwendet.
Tritt dann der Zeitpunkt Tx ein, so kennt zunächst nur der Sender den neuen, korrekten
Meßwert, mit dessen Hilfe er ohne relevante Zeitverzögerung den neuen Korrekturwert
δαTx nach der Gleichung
δαTx = αTxw - αTx (2)
berechnet.
Sobald dieser Korrekturwert einschließlich seines Vorzeichens durch die ersten beiden
Bits k/k/ des gerade beginnenden Protokollblocks an den Empfänger übertragen ist,
d. h. im vorliegenden Beispiel nach 3 µs, ist somit auch der Empfänger in der Lage, oh
ne relevante Zeitverzögerung den aktuellen, fortgeschriebenen, exakten Meßwert αTx
und den Änderungswert ΔαTx nach den Gleichungen
αTx = αTxw + δαTx (2a)
und
ΔαTx = ΔαTx-1 + δαTx (3)
zu berechnen.
Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß dies bereits nach 3 µs möglich ist, d. h.
noch bevor der vom Sender ebenfalls ermittelte aktuelle Änderungswert ΔαTx an den
Empfänger übertragen ist. Theoretisch müßte also ΔαTx gar nicht mehr übertragen
werden. Aus Sicherheitsgründen wird seine Übertragung in jedem Protokollblock aber
vorzugsweise durchgeführt, um eventuell auftretende Übertragungsfehler erkennen
und gegebenenfalls korrigieren zu können.
Es läßt sich zeigen, daß jeder Korrekturwert δαT durch Rundungsfehler jeweils nur im
Bereich von 0 bis -3 Inkrementen liegen kann (sich beim vorliegenden Beispiel, das
mit einem Beschleunigungsgradienten von 108/s3 von maximalen Bedingungen aus
geht, tatsächlich aber innerhalb von < 32 µs allenfalls um 1 Inkrement ändern kann);
somit ist seine Darstellung inkl. Vorzeichen mit nur zwei Bits und eine Übertragung in
nerhalb von 3 µs immer möglich. Da sich diese dritte zeitliche Ableitung der messend
zu verfolgenden Winkelposition auch bei maximaler Winkelgeschwindigkeit und/oder
-beschleunigung in dieser Zeit kaum ändert, geben die vom Empfänger für den Zeit
raum von Tx bis Tx+1 berechneten fortgeschriebenen Meßwerte den jeweiligen tatsäch
lichen Meßwert in Echtzeit mit einer Genauigkeit von ±1 Inkrement wieder.
Bei einem anderen Verfahren gemäß der Erfindung kann die Bedingung, daß die be
trachteten Zeitpunkte, zu denen am Sender jeweils ein neuer Meßwert vorliegt, identi
sche Abstände haben müssen, wegfallen. Dies erfordert allerdings, daß die Lage die
ser Zeitpunkte auf einer absoluten Zeitskala genau bestimmt und durch ein Zeitstem
pelsignal gekennzeichnet wird, das dann vom Sender an den Empfänger übertragen
werden muß. Eine spezielle Verfahrensweise, die es ermöglicht, ein solches hoch ge
naues Zeitstempelsignal mit einer vergleichsweise niedrigen Frequenz zu übertragen,
wird später noch genauer erläutert.
Zwar müssen die Zeitabstände zwischen den betrachteten Zeitpunkten nicht mehr glei
che Längen aufweisen, doch gelten nach wie vor die oben genannten Voraussetzun
gen, daß Sender und Empfänger auf der Grundlage der gleichen Gesetzmäßigkeiten
ihre Berechnungen ausführen, und daß jeder der nunmehr variablen Zeitabstände so
klein ist, daß in ihm der jeweilige Beitrag, den die dritte zeitliche Ableitung der zu über
wachenden physikalischen Größe zum momentanen Wert liefert, nicht größer als die
gewünschte Meßgenauigkeit bzw. Auflösung ist.
Statt der vorher aufgeführten Gleichungen (1) bis (3) gelten dann etwas andere Bezie
hungen:
Es sei angenommen, daß das System zu einem Zeitpunkt T0 mit einem Meßwert αTo =
0 beginnt. Für einen zu einem Zeitpunkt T1 vorliegenden neuen Meßwert αT1 gilt dann:
wobei Δt01 die Zeitdifferenz zwischen den beiden Zeitpunkten T0 und T1 ist. Nach den
Gleichungen
berechnet der Sender dann die im Zeitraum Δt01 aufgetretene mittlere Beschleunigung
∈01 sowie die zum Zeitpunkt T1 herrschende Geschwindigkeit ω1 und sendet als erste
Werte αT1 und ein den Zeitpunkt T1 kennzeichnendes Zeitstempelsignal (siehe unten)
an den Empfänger, der hieraus einerseits Δt01 und andererseits nach den obigen Glei
chungen (4a) und (4b) die mittlere Beschleunigung ∈01 sowie die Geschwindigkeit ω1
berechnen kann.
Hat dann der Sender zu einem Zeitpunkt T2 einen neuen Meßwert αT2 so sendet er
nicht diesen Wert sondern nur das den Zeitpunkt T2 kennzeichnende Zeitstempelsi
gnal, das den Empfänger in die Lage versetzt, den Zeitabstand Δt12 zwischen den
Zeitpunkten T2 und T1 zu berechnen.
Auf der Grundlage dieser Werte können dann sowohl der Sender als auch der Emp
fänger einen wahrscheinlichen Meßwert αT2W für den gerade erst eingetretenen Zeit
punkt T2 nach folgender Gleichung berechnen:
Es sei an dieser Stelle nochmals ausdrücklich betont, daß alle gemäß der Erfindung
vorzunehmenden Berechnungen in einer so kurzen Zeit durchgeführt werden können,
daß diese Rechenzeit im Vergleich zu den Übertragungszeiten vernachlässigbar klein
sind.
Da der Sender bereits über den neuen Meßwert αT2 verfügt, kann er aus der Differenz
Δt12 zwischen den Zeitpunkten T1 und T2 und dem Meßwert αT2, der zum Zeitpunkt T2
gewonnen wurde, die zu diesem Zeitpunkt herrschende Geschwindigkeit ω2, die im
Zeitraum Δt12 herrschende mittlere Beschleunigung ∈12 sowie den ersten Korrekturwert
δαT2 = αT2 - αT2W (6)
berechnen und diesen an den Empfänger übertragen, der mit Hilfe dieses Korrektur
wertes δαT2 aus dem bisher für den Zeitpunkt T2 verwendeten wahrscheinlichen Meß
wert αT2W den korrekten Meßwert αT2 berechnen kann.
Sender und Empfänger haben nun alle Parameter, um aus der Gleichung für den wah
ren Meßwert
die in dem Zeitraum zwischen T1 und T2 herrschende mittlere Beschleunigung ∈12 zu
berechnen.
Für einen später eintretenden Zeitpunkt T3, in welchem dem Sender ein neuer Meß
wert αT3 vorliegt, überträgt der Sender zunächst wieder das zugehörige Zeitstempelsi
gnal, so daß beide Seiten die Zeitdifferenz Δt23 berechnen können.
Aus dieser Zeitdifferenz Δt23 und der zum Zeitpunkt T1 herrschenden Geschwindigkeit
ω1 sowie der nach Gleichung (7) ermittelten mittleren Beschleunigung ∈12 berechnet
der Empfänger nach der Gleichung
ω2 = ω1 + ε12Δt23 (8)
die im Zeitpunkt T2 herrschende Geschwindigkeit ω2, so daß ihm nun mit Ausnahme
des neuesten Meßwertes αT3 bzw. des zugehörigen Korrekturwertes δαT3 die gleichen
Informationen vorliegen, wie dem Sender und er nach einer der Gleichung (5) entspre
chenden Gleichung einen neuen wahrscheinlichen Meßwert αT3W für den Zeitpunkt T3
berechnen kann.
Wenn an den Empfänger von einem Verwender eine Anfrage nach einem Meßwert
kommt, der beispielsweise einem beliebigen zwischen den Zeitpunkten T2 und T3 lie
genden Zeitpunkt T2x zugeordnet ist, so kann der Empfänger für diesen Zwischenzeit
punkt T2x mit Hilfe der ihm bereits zur Verfügung stehenden Daten einen wahrscheinli
chen Meßwert nach folgender Gleichung berechnen:
wobei Δt22x der Zeitabstand zwischen den Zeitpunkten T2 und T2x ist.
Auch dieser wahrscheinliche Meßwert αT2W entspricht dem zu dem betreffenden Zeit
punkt T2x tatsächlich vorhandenen Wert der zu überwachenden physikalischen Größe
mit einer hoher Genauigkeit.
Für weitere Zeitpunkte T4, T5, T6 usw. kann das eben beschriebene Verfahren in ent
sprechender Weise fortgesetzt werden.
Wichtig ist, daß die Übertragungen des Zeitstempelsignals und des Änderungswertes
in einer wesentlich kürzeren Zeit erfolgen können, als sie für die Übertragung des voll
ständigen Meßwertes erforderlich wäre. Tatsächlich ist die gemäß der Erfindung benö
tigte Übertragungszeit so kurz, daß auch bei dieser Variante der Empfänger dem tat
sächlichen Verlauf der zu überwachenden physikalischen Größe durch Vorausberech
nung in Echtzeit folgen kann.
Von wesentlicher Bedeutung ist dabei, daß das Zeitstempelsignal den jeweiligen Zeit
punkt in so komprimierter Form darstellt, daß eine Übertragung innerhalb kürzester Zeit
möglich ist.
Um dies zu realisieren, ist bei einer bevorzugten Variante des erfindungsgemäßen
Verfahrens vorgesehen, daß sowohl dem Sender als auch dem Empfänger ein als
Zeitnormal dienendes, periodisches, quarzgenaues Referenzsignal zur Verfügung
steht, daß vorzugsweise vom Empfänger an den Sender gegeben wird. Auf beiden
Seiten werden die Perioden bzw. Halbperioden dieses Referenzsignals ausgehend von
einem Nullpunktsignal gezählt, das der Empfänger in der gleichen Weise an den Sen
der übermittelt, wie dies im folgenden für die Zeitsignalübermittlung vom Sender an
den Empfänger erläutert wird.
Liegt dem Sender zu einem Zeitpunkt Tn ein neuer Meßwert vor, so sendet er als er
stes an den Empfänger ein Signalbit, dessen Vorderflanke als Zeitmarke dient. Außer
dem mißt der Sender den Zeitabstand ΔtnS dieser Zeitmarke zu einem vereinbarten si
gnifikanten Punkt, beispielsweise zum nächsten Nulldurchgang des Referenzsignals
und überträgt ihn als Zeitstempelsignal in codierter Form an den Empfänger.
Wenn der Empfänger die Zeitmarke erhält, mißt er ebenfalls deren Zeitabstand ΔtnE zu
dem nächsten signifikanten Punkt, beispielsweise zum nächsten Nulldurchgang, des
Referenzsignals. Aufgrund der Signallaufzeit auf der Übertragungsstrecke werden da
bei die beiden eben erwähnten Nulldurchgänge im allgemeinen nicht identisch sein.
Unter der Voraussetzung, daß die Signallaufzeit auf der Übertragungsstrecke um nicht
mehr als ±1/4 der Periodenlänge des Referenzsignals schwankt, kann der Empfänger
aus dem übertragenen Zeitstempelsignal ΔtnS, dem von ihm selbst gemessenen Zeit
abstand ΔtnE und der abgesehen von momentanen Schwankungen bekannten Signal
laufzeit ermitteln, auf welchen Nulldurchgang sich das Zeitstempelsignal ΔtnS des Sen
ders bezieht. Da dieses Zeitstempelsignal ΔtnS lediglich zur zeitlichen Auflösung einer
Periodenlänge des Referenzsignals dient, kann es mit einigen wenigen Bits codiert und
innerhalb kürzester Zeit übertragen werden.
Auch hier kommt wieder das erfindungsgemäße Prinzip zur Anwendung, daß sowohl
auf Seiten des Senders als auch des Empfängers auf der Grundlage der gleichen ma
thematischen und physikalischen Gesetzmäßigkeiten Berechnungen durchgeführt
werden, die es erlauben, auf Seiten des Empfängers Information mit maximaler Ge
nauigkeit zu erhalten, obwohl nur ein Minimum an Information vom Sender übertragen
wurde.
Im Gegensatz zu dem ersten der beiden geschilderten Verfahren, bei dem zur Über
tragung zwischen Sender und Empfänger eine 2-Drahtleitung genügt, wird bei dem
zuletzt erläuterten Verfahren vorzugsweise eine 3-Drahtleitung verwendet. Hier dient
eine Leitung als Systemmasse. Die zweite überträgt die Versorgungsspannung und
das Referenzsignal (z. B. 10 MHz). Die dritte wird zur bidirektionalen Datenübertragung
herangezogen.
Man hat dann zwar eine Leitung mehr, dafür aber die Möglichkeit, große Datenmengen
in beide Richtungen zu senden - und das wegen der extrem kurzen Zeitsschachtelung
fast zeitgleich. Darunter ist zu verstehen, daß für die Übertragung von Daten vom Sen
der an den Empfänger, die spätestens alle 32 µs erfolgen muß, nur etwa 10 µs benö
tigt werden. Die restliche Zeit kann für die Übertragung einer ähnlich großen Daten
menge in Gegenrichtung verwendet werden.
Dies bietet den Vorteil, daß auch vom Empfänger zum Sender eine große Menge von
Daten mit hoher Frequenz übertragen werden kann, wobei eine ASSI-Schnittstelle
(asynchron-synchron-serielles Interface) Verwendung finden kann.
Aus der vorausgehenden Beschreibung ergibt sich, daß die beschriebenen Verfahren
nicht nur für Dreh- bzw. Winkelgeber sondern auch für Lineargeber und ganz allgemein
Sensoren verwendet werden können, die andere physikalische Größen messend er
fassen und verfolgen.
Claims (22)
1. Verfahren zur seriellen Übertragung von digitalen Meßdaten von einem Sender
an einen entfernt liegenden Empfänger, wobei senderseitig wenigstens ein Ab
solutwert einer laufend gemessenen physikalischen Größe sowie Änderungen
dieser Größe beschreibende Korrekturwerte in digitaler Form bereitgestellt und
an den Empfänger übertragen werden, der aus den übertragenen Werten fortge
schriebene Meßwerte bildet,
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf seiten des Senders als auch auf seiten des Empfängers fortlaufend für jeweils einen Zeitpunkt (Tx), für den auf seiten des Empfängers noch kein neuer Meßwert (αTx) vorliegt, unter Einbeziehung von mindestens zwei bekannten Meßwerten (αTx-1, αTx-2), von denen jeder für jeweils einen genau bekannten, vorausgehenden Zeitpunkt (Tx-1 bzw. Tx-2) ermittelt wurde, ein wahrscheinlicher Meßwert (αTx) berechnet wird,
daß auf seiten des Senders beim Vorliegen des zum jeweils betrachteten Zeit punkts (Tx) gehörenden Meßwertes (αTx) dessen Differenz zum berechneten wahrscheinlichen Meßwert (αTxw) gebildet wird, und
daß wenigstens eine solche einen Korrekturwert (δαTx) darstellende Differenz an den Empfänger übertragen wird.
dadurch gekennzeichnet, daß sowohl auf seiten des Senders als auch auf seiten des Empfängers fortlaufend für jeweils einen Zeitpunkt (Tx), für den auf seiten des Empfängers noch kein neuer Meßwert (αTx) vorliegt, unter Einbeziehung von mindestens zwei bekannten Meßwerten (αTx-1, αTx-2), von denen jeder für jeweils einen genau bekannten, vorausgehenden Zeitpunkt (Tx-1 bzw. Tx-2) ermittelt wurde, ein wahrscheinlicher Meßwert (αTx) berechnet wird,
daß auf seiten des Senders beim Vorliegen des zum jeweils betrachteten Zeit punkts (Tx) gehörenden Meßwertes (αTx) dessen Differenz zum berechneten wahrscheinlichen Meßwert (αTxw) gebildet wird, und
daß wenigstens eine solche einen Korrekturwert (δαTx) darstellende Differenz an den Empfänger übertragen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitpunkte (Tx-2,
Tx-1, Tx) gleiche zeitliche Abstände aufweisen, die sowohl auf seiten des Senders
als auch auf seiten des Empfängers genau bekannt sind, und daß die Berech
nung des zu einem betrachteten Zeitpunkt (Tx) gehörenden wahrscheinlichen
Meßwertes (αTxw) auf beiden Seiten bereits vor dem Eintreten des betrachteten
Zeitpunkts (Tx) erfolgt.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorausberech
nung des wahrscheinlichen Meßwertes (αTxw) für einen betrachteten Zeitpunkt
(Tx) durch vorzeichenrichtige Summation eines Änderungswertes (ΔαTx-1) und ei
nes Zwischenwertes erfolgt, der durch lineare Extrapolation aus den Meßwerten
(αTx-1, αTx-2) ermittelt wurde, die zu den beiden dem betrachteten Zeitpunkt (Tx)
vorausgehenden Zeitpunkten (Tx-1, Tx-2) gehören, wobei dieser Änderungswert
(ΔαTx-1) gleich der Differenz zwischen dem zum vorausgehenden Zeitpunkt (Tx-1)
gehörenden Meßwert (αTx-1) und einem vorausgehenden Zwischenwert ist, der
durch lineare Extrapolation aus den Meßwerten (αTx-2, αTx-3) ermittelt wurde, die
zu den beiden dem vorausgehenden Zeitpunkt (Tx-1) vorausgehenden Zeitpunk
ten (Tx-2, Tx-3) gehören.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Übertragung
des jeweiligen Korrekturwertes (δαTx) auch der aktuelle Änderungswert (ΔαTx)
übertragen wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitpunkte (Tx-2, Tx-1, Tx) exakt mit einer, quarzgenauen, vom Empfänger er
zeugten Übertragungsfrequenz synchronisiert sind.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragung vom
Sender zum Empfänger auf einer Zweidrahtleitung erfolgt, auf der vom Empfän
ger eine stehende elektrische Welle erzeugt wird, deren Frequenz die Übertra
gungsfrequenz ist.
7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zeitliche Lage der
nicht notwendiger Weise gleiche zeitliche Abstände aufweisenden Zeitpunkte
(Tx-2, Tx-1, Tx) messend erfaßt und durch ein entsprechendes Zeitstempelsignal
gekennzeichnet wird, und daß die Berechnung des zu einem betrachteten Zeit
punkt (Tx) gehörenden wahrscheinlichen Meßwertes beim Sender unmittelbar
nach Eintreten dieses Zeitpunktes (Tx) und beim Empfänger sofort dann erfolgt,
wenn er vom Sender das den betrachteten Zeitpunkt (Tx) markierende Zeitstem
pelsignal erhalten hat.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die messende Erfas
sung der zeitlichen Lage der Zeitpunkte (Tx-2, Tx-1, Tx) jeweils dadurch erfolgt, daß
senderseitig der Zeitabstand des betreffenden Zeitpunktes (Tx) von einem vor
gebbaren signifikanten Punkt einer definierten Periode eines sowohl auf seiten
des Senders als auch auf seiten des Empfängers zur Verfügung stehenden,
quarzgenau periodischen, elektrischen Referenzsignals gemessen und als
Zeitstempelsignal (ΔtSx) an den Empfänger übertragen wird, der dieses unter Be
rücksichtigung der Signallaufzeit auf der Übertragungsstrecke verwertet.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als signifikanter Punkt
der letzte dem betrachteten Zeitpunkt (Tx) unmittelbar nachfolgende Nulldurch
gang des Referenzsignals verwendet wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Berücksichtigung
der Signallaufzeit auf der Übertragungsstrecke dadurch erfolgt, daß der Sender
im betreffenden Zeitpunkt (Tx) ein Zeitmarkensignal an den Empfänger sendet,
der dessen zeitlichen Abstand (ΔtEx) vom nächsten Nulldurchgang des elektri
schen Referenzsignals mißt, und daß der Empfänger aus dem von ihm gemes
senen zeitlichen Abstand (ΔtEx), dem Zeitstempelsignal (ΔtSx), der genau be
kannten Periodendauer des elektrischen Referenzsignals und der in Einheiten
dieser Periodendauer bekannten Signallaufzeit auf der Übertragungsstrecke, auf
der das Zeitstempelsignal (ΔtSx) übertragen wird, den Nulldurchgang ermittelt, in
bezug auf den der Sender das Zeitstempelsignal (ΔtSx) gemessen hat.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Messungen der Zeitabstände (ΔtSx, ΔtEx) durch Zählen der Perioden eines quarz
genau periodischen Meßsignals erfolgen, dessen Frequenz eine entsprechend
der gewünschten Auflösung der Referenzsignalperioden gewählte Größe besitzt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Messungen der Zeitabstände (ΔtSx, ΔtEx) auf analogem Weg erfolgen und die sich
ergebenden Meßwerte digitalisiert werden.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das
jeweilige Zeitstempelsignal (ΔtSx) in digitaler Form an den Empfänger übertragen
wird.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß für wenigstens einen Zeitpunkt, der zwischen einem betrachteten Zeitpunkt
(Tx) und dem nächsten, in einem genau definierten Zeitabstand folgenden Zeit
punkt (Tx+1) liegt, ein wahrscheinlicher Meßwert durch Interpolation vorausbe
rechnet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Übertragung zwischen Sender und Empfänger auf einer 3-Drahtleitung erfolgt,
wobei auf einem der Drähte die Systemmasse (VSS) liegt, während auf dem
zweiten Draht die Versorgungsspannung (VDD) und das Referenzsignal liegen
und der dritte Draht als bidirektionale Datenleitung dient.
16. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die physikalische Größe die Position eines Körpers bezüglich seiner Umge
bung ist.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderungswerte
senderseitig durch Zählen von Inkrementen ermittelt werden, wobei für eine der
beiden Bewegungsrichtungen eine Aufwärtszählung und für die andere eine Ab
wärtszählung erfolgt.
18. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß senderseitig zunächst in analoger Form ermittelte Positions- und/oder Ände
rungswerte vor der Übertragung digitalisiert werden.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Analogwerte, die
für die Analog/Digitalwandlung bestimmt sind, zu Zeitpunkten festgehalten wer
den, die mit einer quarzgenauen Frequenz korreliert sind.
20. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die die verschiedenen Werte darstellenden Bits verschachtelt übertragen
werden.
21. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Bits gruppenweise verschachtelt übertragen werden.
22. Verfahren nach einem der Ansprüche 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß
senderseitig die Inkremente über die Zeitpunkte (Tx-1, Tx, Tx+1) hinweg zumindest
über den Zeitraum fortlaufend weitergezählt werden, der für die vollständige ver
schachtelte Übertragung eines Absolutwertes erforderlich ist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8180 | Miscellaneous part 1 |
Free format text: DIE OFFENLEGUNGSSCHRIFT ENTHAELT EINE FALSCHE ZUSAMMENFASSUNG. DIE RICHTIGE ZUSAMMENFASSUNG WIRD MIT DER PATENTSCHRIFT VEROEFFENTLICHT. |
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| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |