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DE19931155A1 - Verfahren zur Fertigung von Wischanlagenkomponenten aus extrudierten Profilen - Google Patents

Verfahren zur Fertigung von Wischanlagenkomponenten aus extrudierten Profilen

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Publication number
DE19931155A1
DE19931155A1 DE1999131155 DE19931155A DE19931155A1 DE 19931155 A1 DE19931155 A1 DE 19931155A1 DE 1999131155 DE1999131155 DE 1999131155 DE 19931155 A DE19931155 A DE 19931155A DE 19931155 A1 DE19931155 A1 DE 19931155A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wiper
wiper blade
piece
components
areas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE1999131155
Other languages
English (en)
Inventor
Roger Daenen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE1999131155 priority Critical patent/DE19931155A1/de
Priority to PCT/DE2000/002078 priority patent/WO2001002225A1/de
Publication of DE19931155A1 publication Critical patent/DE19931155A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60SSERVICING, CLEANING, REPAIRING, SUPPORTING, LIFTING, OR MANOEUVRING OF VEHICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60S1/00Cleaning of vehicles
    • B60S1/02Cleaning windscreens, windows or optical devices
    • B60S1/04Wipers or the like, e.g. scrapers
    • B60S1/32Wipers or the like, e.g. scrapers characterised by constructional features of wiper blade arms or blades
    • B60S1/38Wiper blades
    • B60S1/3801Wiper blades characterised by a blade support harness consisting of several articulated elements
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    • B60S2001/3812Means of supporting or holding the squeegee or blade rubber
    • B60S2001/3813Means of supporting or holding the squeegee or blade rubber chacterised by a support harness consisting of several articulated elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Wischanlagenkomponenten, wie beispielsweise Wischarme, Wischhebel oder Wischblätter. Die Rohlinge von Bauteilen (1, 9, 29) werden quer zur Extrusionsrichtung stranggepreßter Werkstoffe scheibenförmig abgetrennt; biegeweiche Gelenkzonen (4, 5) werden durch Freistanzungen (22, 23, 24) erzeugt, wohingegen steifere Zwischenbereiche (25, 26) durch Umbördeln der Randbereiche von Abschnitten der Bauteile (1, 9, 29) erzeugt werden. Bei mehrteiligen Systemen (21) sind an den Verbindungsstellen (10, 11) mehrere durch Extrusion erzeugte Einzelbauteile (12, 13, 14) Verbindungselemente (15) eingefügt.

Description

Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fertigung von Wischanlagenkomponenten aus extrudierten Profilen, wie beispielsweise als Strang gepreßte Werkstoffe, wobei es sich bei den Wischanlagenkomponenten um Wischarme, Wischblätter oder ganze, einstückige Wischhebel handeln kann.
Stand der Technik
Bekannte Wischhebel sind in der Regel mehrteilig ausgeführt. Die Funktion des Wischens übernimmt ein Wischgummi, der entsprechend profiliert, an der zu reinigenden Fläche, wie beispielsweise der Windschutzscheibe unter Druckbelastung hin- und herbewegt wird. Der Wischgummi wird beispielsweise an einem Wischblatt geführt, an welchem an der der Windschutzscheibe abgewandten Seite der Wischgummi befestigt ist. Die Befestigung erstreckt sich jedoch nicht über die ganze Länge des Wischgummis; vielmehr ist dieser nur an einigen wenigen Punkten entlang der Wischblattlänge mit dem Wischblatt verbunden. Erstreckt sich der Wischgummi beispielsweise über eine größere Länge, so können drei oder vier Befestigungsstellen zwischen Wischblatt und Wischgummi vorgesehen werden.
Bisher werden zum Ausgleich von Scheibenunebenheiten und Krümmungsänderungen an den Windschutzscheiben oder Heckscheiben Wischblätter mit Waagebalkenteilen eingesetzt, bei denen Zugfedern vorhanden sind, um ein Anliegen des Wischblatts an der Scheibenoberfläche zu gewährleisten. Der Nachteil bei der Verwendung von Wischblättern, deren Anpreßkraft mittels einer Zugfeder erzeugt wird, ist darin zu erblicken, daß mittels der durch Zugfedern erzeugten Anpreßkraft die Auflagekraftverteilung derart ungünstig sein kann, daß in Scheibenbereichen mit starker Krümmung kein Kontakt zwischen Wischgummi und Scheibe besteht und in flacher gekrümmten Scheibenbereichen ein so hoher Anpreßdruck herrscht, daß Wischgummis dort extremem Verschleiß ausgesetzt sein können.
Darstellung der Erfindung
Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich für ein- oder mehrteilige Wischblätter bereits bei der Herstellung der Wischarme oder Wischblätter Federelemente ausformen, die die heute verwendeten Zugfedern ersetzen. Ferner sind die mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens herstellbaren Wischanlagenkomponenten wesentlich kostengünstiger verglichen mit den heutigen Serienlösungen. Sie sind wesentlich leichter als die bisherigen Serienlösungen und vereinigen steife und elastische Bereiche an einem Bauteil. Je nach Ausformung von Freistanzungen oder gebördelter Abschnitte an Wischblättern, Wischarmen oder Bügelsegmenten, läßt sich die Auflagekraftverteilung durch spezielle Krümmungsverläufe in den elastischen Bereichen gezielt an die im Verlauf eines Wischvorgangs wechselnde Scheibenkrümmung anpassen.
In vorteilhafter Ausgestaltung des der Erfindung zugrunde liegenden Gedankens besteht der stranggepreßte Werkstoff aus Aluminium oder ist eine Werkstofflegierung mit einem sehr hohen Aluminiumanteil. Neben Aluminium oder einer Werkstofflegierung mit hohem Aluminiumanteil kann der stranggepreßte Werkstoff auch Magnesium oder eine Legierung mit hohem Magnesiumanteil sein.
Daneben können die Rohlinge der Bauteile für die Wischanlage auch von einem Kunststoffprofil quer zu dessen Extrusionsrichtung abgetrennt werden.
In vorteilhafter Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Rohlinge der Bauteile vom stranggepreßten Werkstoff scheibenförmig abgetrennt, so daß pro Fertigungslos jeweils optimale Scheibendicken erzielbar sind.
Vorteilhaft lassen sich an einstückig ausgeführten Wischblättern, Wischarmen oder dergleichen biegeweiche Gelenkzonen durch Freistanzungen zwischen der Wischblattbrücke, den Bügeln und/oder dem Wischbrett ausbilden. Mittels eines sich nach dem Abtrennen der Rohlinge vom stranggepreßten Werkstoff anschließenden Stanzvorgang können die Rohlinge individuell an ihre separaten Einsatzzwecke angepaßt werden. Neben Stanzvorgängen werden an den Rohlingen Biegevorgänge durchgeführt, wodurch versteifte Zwischenbereiche durch umbördeln von Randbereichen der Rohlinge über bestimmte Längen erzeugt werden können.
In vorteilhafter Ausgestaltung können die entweder durch biegeweiche Gelenkzonen oder durch Gelenke an den Wischblattbrücken aufgenommenen Bügel als elastische Biegefedern ausgebildet sein. Dabei können sowohl eine als auch beide Bügelabschnitte, die sich beidseits des Gelenks oder der Gelenkzone erstrecken, elastisch ausgeführt sein. Je nach Freistanzung oder Umbördelung können die Bügelabschnitte mit gleicher, progressiver oder degressiver Federsteifigkeit ausgeführt sein - je nach Verlauf der zu reinigenden Fläche, die das Wischblatt später einmal überstreichen wird.
In der Wischblattbrücke können Befestigungsvorrichtungen für die Wischarme vorgesehen sein, beispielsweise in Form eines Clips oder einer Öse, in welche das Gegenstücks eines Wischarms später einschnappt.
Bei mehrteiligen Wischblattkombinationen können in vorteilhafter Weise zwischen den Bügeln, an denen der Wischgummi arretiert ist und der Wischblattbrücke Gelenke vorgesehen sein, in welche auf dem Extrusionswege hergestellte Verbindungsglieder eingelassen sein können. Die zwischen Gelenkkopf und Gelenkfassung eingelassenen Verbindungsglieder dienen der Reibungsverminderung, der Dämpfung oder auch der Spieleinengung zwischen Gelenkkopf und Gelenkfassung der Komponenten des mehrteiligen Systems.
Mittels des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich Wischarme, Wischhebel und Wischblätter für Wischanlagen in exakter Abstimmung auf ihren späteren Einsatz kostengünstiger und erheblich leichter herstellen.
Zeichnung
Anhand einer Zeichnung sei die Erfindung nachstehend eingehender erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1a-1d die schematische Darstellung einer Wischblattkonflguration mit festen Verbindungsbereichen,
Fig. 2a-2d die schematische Darstellung einer Wischblattkonfiguration mit Gelenken,
Fig. 3 ein mehrteiliges System mit detaillierter Darstellung der Gelenke,
Fig. 4 eine Draufsicht auf ein mehrteiliges System gemäß Fig. 3,
Fig. 5 ein mehrteilig ausgebildetes System mit biegeweichen Gelenkzonen erzeugt durch Freistanzungen,
Fig. 6 eine Draufsicht auf ein einteilig ausgebildetes System gemäß Fig. 5,
Fig. 7, 8 eine Ausführungsvariante eines einstückig ausgebildetes Systems in Seitenansicht und Draufsicht und
Fig. 9, 10 Ausführungsvarianten von Wischarmen.
Ausführungsvarianten
Fig. 1a-1d zeigen die schematische Darstellung einer Wischblattkonfiguration mit festen Verbindungsbereichen.
Am Wischblatt 1 ist an hier beispielsweise vier dargestellten Befestigungspunkten 3.1-3.4 ein Wischgummi 2 befestigt. Zwischen Wischblatt 1 und Wischgummi 2 sind ein erster und ein zweiter Bügel 6 bzw. 7 ausgebildet. Der erste Bügel 6 ist an einer festen Verbindung 4 mit dem Wischblatt 1 verbunden, während der zweite Bügel 7 an der festen Verbindung 5 mit dem Wischblatt 1 verbunden ist. Die beiden Bügel 6, 7 umfassen je zwei Bügelabschnitte 6.1, 6.2 bzw. 7.1, 7.2, die sich beidseits der festen Verbindungen 4, 5 erstrecken und von dort in den Befestigungspunkten 3.1-3.4 zum Wischgummi 2 auslaufen.
Im dargestellten Beispiel gemäß Fig. 1 sind die einander zugewandten Bügelabschnitte 6.2 und 7.1 federnd ausgebildet, während die Bügelabschnitte 6.1, 7.2 eher starr ausgeführt sind. So ist ein höherer Anpreßdruck an den Enden des Wischgummis 2 erzielbar, während im mittleren Bereich des Wischgummis 2 eine etwas geringere Anpreßdruckverteilung erzielbar ist und sich dieser Bereich des Wischgummis 2 an den Krümmungsverlauf der Windschutzscheibe eher anpaßt. Die elastischen Bügelabschnitte 6.2, 7.1 können gleich groß, größer oder kleiner als die steifen Bügelabschnitte sein, wodurch die einzelne Wischblattkonfiguration in optimaler Weise an die jeweilige Scheibenkrümmung angepaßt werden kann. Auch läßt sich die Biegesteifigkeit der elastischen Abschnitte derart ausbilden, daß diese konstant ist, ansteigt oder auch abfallend verläuft. Im in Fig. 1a dargestellten Beispiel sind die einander zugewandten Bügelabschnitte 6.2, 7.1 mit geringerer Biegesteifigkeit ausgelegt vergleichen mit den steiferen Bügelabschnitten 6.1, 7.2, die die Enden des Wischblatts 1 andrücken.
Fig. 1b und 1c zeigen einstückige Wischblattkonfigurationen, bei welchen die inneren Bügelabschnitte 6.2 und 7.1 steifer ausgeführt sind, als die in diesem Beispiel federnd ausgeführten äußeren Bügelabschnitte 6.1 und 7.2. Fig. 1c zeigt an der Wischblattbrücke 8 aufgenommene Bügel 6, 7, deren Abschnitte 6.1, 6.2 und 7.1, 7.2 allesamt federnd. ausgeführt sind und im Vergleich dazu die Wischblattbrücke 8 steifer ausgebildet ist.
Fig. 1d zeigt eine Wischblattkonfiguration, wo neben den Bügeln 6, 7, die das Wischgummi 2 fixieren, auch die Wischblattbrücke 8 elastisch federnd ausgebildet ist. Auch bei dieser Konfiguration kann durch verschiedene Längen und verschiedene Biegesteifigkeiten den unterschiedlichen Einsatzcharakteristiken der Wischblätter Rechnung getragen werden.
Fig. 2a-2d zeigen die schematische Darstellung einer Wischblattkonfiguration mit Gelenken.
Auch in dieser Ausführungsform - einem mehrteiligen System - sind an einer Wischblattbrücke 14 zwei Bügel 12 und 13 befestigt. Im Unterschied zur in den Fig. 1a-1d gezeigten Ausführungsform mit festen Verbindungsbereichen 4, 5 sind diese an der Wischblattbrücke 14 in Gelenken 10, 11 aufgenommen. In Fig. 2a sind die einander zugewandten Bügelabschnitte 12.2, 13.1 elastisch ausgebildet, während die äußeren Bügelabschnitte 12.1, 13.2 eher starr gehalten sind. In Fig. 2b verhält es sich umgekehrt, dort sind die äußeren Bügelabschnitte 12.1 und 13.2 elastischer ausgeführt, als die einander zuweisenden Bügelabschnitte 12.2 und 13.1. Obschon die Bügelabschnitte 12.1, 12.2 und 13.1, 13.2 in den Fig. 2a-2d alle etwa gleiche Länge aufweisen, können diese auch in unterschiedlichen Längen, je nach gewünschter Biegecharakteristik ausgeführt sein.
Fig. 2c zeigt eine Bügelkonfiguration, entsprechend der Konfiguration in Fig. 1c, bei der die Bügel 12 und 13 allesamt federnde Bügelabschnitte 12.1, 12.2 bzw. 13.1, 13.2 aufweisen.
Fig. 2d schließlich zeigt eine Konfiguration, bei der die elastisch ausgeformten Bügel 12, 13 in Gelenken 10, 11 an einer ihrerseits elastisch federnd ausgebildeten Wischblattbrücke 14 aufgenommen sind.
Fig. 3 zeigt ein mehrteiliges Wischblattsystem mit detaillierter Darstellung der Gelenke.
Am Wischblatt 1 ist ein Wischgummi 2 aufgenommen, der an vier Befestigungspunkten 3.1-3.4 festgelegt ist. Die Wischblattbrücke 14 ist mit einer Bohrung 18 versehen und weist einen verstärkten Zwischenbereich 25 auf, der durch eine Umbördelung entsprechender Randbereiche des Bauteilrohlings erzeugt wird (vergl. Fig. 4). An der Wischblattbrücke 14 sind die in den vergrößerten Details X und Y dargestellten Gelenke 10, 11 ausgebildet. Gemäß des Details X können die Gelenkköpfe 17 von Gelenkfassungen 16 des Wischblattbügels 12 umschlossen sein, der als Biegefeder 19 ausgebildet werden kann. Detail Y zeigt eine Ausführung eines Gelenks 11 in vergrößertem Maßstab, wo ein Gelenkkopf 17 mittels eines Verbindungsglieds 15 mit dem Bügel 13 verbunden ist. Das Verbindungsglied 15, beispielsweise ein Kunststoffclip, dient der Reibungsverminderung, der Dämpfung und der Einengung des unvermeidlichen Spiels zwischen den zueinander relativ bewegbaren Bauteilen 13 und 14.
Die Freistanzungen 22 unterhalb der Bügel 12, 13 und im Bereich zwischen den Bügeln 12, 13 und den Gelenken 10, 11 bewirken eine erhöhte Elastizität des mehrteiligen Wischblattsystems 21, wobei die Wischblattbrücke 14 selbst mehrere versteifte Bereiche 25, 26 aufweisen kann, deren Länge entlang des Arms variieren können, so daß je nach Einsatzzweck die Anpreßkraft variabel gehalten werden kann. An den jeweiligen unteren Enden de Bügel 12, 13 sind an den Befestigungspunkten 3.1-3.4 das Wischgummi 2 gehalten. Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 entspricht der in den Fig. 2a-2d ausgeführten schematischen Darstellung für mehrteilige Wischblattkonfigurationen mit Gelenken 10 und 11.
Fig. 4 zeigt die Draufsicht auf die Wischblattkonfiguration gemäß Fig. 3. Die versteiften Zwischenbereiche 25, 26 werden jeweils durch Umbördelung von Randbereichen entlang einer bestimmten Länge am Bauteil erzeugt. Je nach Länge der umbördelten Abschnitte stellt sich eine vorherbestimmbare Biegefestigkeit der Wischblattbrücke 14 bzw. eines Wischarms ein. Entsprechend der strichpunktierten Linie verläuft das Wischblatt 1 unterhalb der Wischblattbrücke 14; seitlich ist ein Teil des Bügels 13 erkennbar, der im Befestigungspunkt 3.4 für den Wischgummi 2 ausläuft. Mittels der Bohrung 18 wird die Wischblattbrücke 14 mit einer Antriebskurbel oder dergleichen verbunden.
Fig. 5 schließlich zeigt eine einteilige Wischblattkonfiguration 20, wobei an einem Korpus eine Wischblattbrücke 8 ausgebildet ist, die versteifte Zwischenbereiche 25, 26 umfaßt, in denen die Randbereiche jeweils umbördelt sind. Die Länge des umbördelten Abschnittes bestimmt die Biegesteifigkeit des Wischblatts bzw. des Wischarms. Zwischen Korpus und Wischblattbrücke 8 befinden sich zwischen den biegeweichen Gelenkzonen 4, 5 und unterhalb der Bügel 6, 7 Freistanzungen 22, 23, 24, die der Konfiguration 20 die Elastizität und die Biegesteifigkeit verleihen. Die in Fig. 5 gezeigte Konfiguration eines einteiligen Wischblatts korrespondiert im wesentlichen zu der in den Fig. 1a-1d gezeigten Konfiguration, die die unterschiedlichen Steifigkeitsvarianten der Bügel 6, 7 und der Bügelabschnitte 6.1, 6.2 und 7.1, 7.2 zeigt. Die Abschnitte 6.1, 6.2 und 7.1, 7.2 der Bügel 6, 7 können unterschiedlich lang sein, sowie eine konstante, eine ansteigende oder eine abfallende Biegesteifigkeit je nach Verlauf von Freistanzungen 22, 23 und 24 oder Umbördelungen von Zwischenbereichen 25, 26 aufweisen.
Die Draufsicht gemäß Fig. 6 zeigt den mit einer strichpunktierten Linie markierten Verlauf des Wischblatts 1 unterhalb der Wischblattbrücke 14 mit daran aufgenommenem Wischgummi 2, von dem die äußeren Befestigungspunkte 3.1 und 3.4 noch erkennbar sind. Der hier dargestellte Wischarm hat in der Ansicht gemäß Fig. 6 einen leicht abgeknickten Verlauf und umfaßt eine Bohrung 18, mit welcher er an einem Wischantrieb aufgenommen sein kann.
Die Fig. 7 und 8 zeigen Ausführungsvarianten eines einstückig ausgebildeten Systems 20 in Seitenansicht und Draufsicht.
Im Unterschied zur Ausführungsvariante gemäß Fig. 5 ist an der Wischblattbrücke 8 eine Öffnung 28 vorgesehen, in welcher eine Öse 27 umgebogen ist, mit der das Wischblatt 1 an einem Wischarm befestigt werden kann.
In der Öffnung 28 könnte ebensogut eine Achse gelagert sein, mit der das Wischblatt an dem Wischarm 29 gemäß den Fig. 9 und 10 aufgenommen werden kann. In der Darstellung des Wischarms gemäß Fig. 7 sind beiderseits der Öffnung 28 versteifte Zwischenbereiche 25 erkennbar, die in festen Verbindungen 4, 5 auslaufen, an denen die Bügel 6, 7 befestigt sind. Mittels der Freistanzungen 22, 23 und 24 läßt sich die Elastizität des Systems 20 und eine spezielle Andrückkraftverteilung wie bereits im Zusammenhang mit den Fig. 1a-1d, Fig. 5 erwähnt, gemäß des Einsatzzwecks auf unterschiedlich gekrümmte Scheibenverläufe einstellen.
Fig. 8 zeigt die Draufsicht auf ein einteiliges System 20 gemäß Fig. 7 mit in der Wischblattbrücke 14 aufgenommenen Öffnung 28. Beiderseits der Öffnung 28 sind die umbördelten und dadurch versteiften Abschnitte 25 zu erkennen. Von den das Wischgummi 2 aufnehmenden Bügel 6, 7 sind die äußeren Bügelabschnitte 6.1 und 7.1 erkennbar, die in den Befestigungspunkten 3.1 und 3.4 das Wischgummi 2 aufnehmen.
Die Fig. 9 und 10 schließlich zeigen Ausführungsvarianten von Wischarmen 29, die mit Ösen 32 und/oder Clips 30 versehen sein können, an denen ein Wischblatt 1, 9 zu befestigen ist. Mittels Bohrungen 33 können die Wischarme 29 an einer Antriebswelle aufgenommen sein. Die Wischarme 29 haben entlang ihres Verlaufs einen Knick 31, der je nach Einsatzvariante unterschiedlich stark ausgebildet ist. Auch die Wischarme 29, abgetrennt als scheibenförmige Rohlinge von einem stranggepreßten Werkstoff wie Aluminium, Magnesium oder einem Kunststoff, können durch Umbördelung der Randbereiche entsprechend des Verlaufs der Umbördelung versteifte Zwischenbereiche 34 aufweisen.
Aus der Darstellung gemäß Fig. 9 geht ein Übergang von dickerer Materialstärke auf dünnere Materialstärke hervor, durch den sich ebenfalls biegeweiche Gelenkzonen erzeugen lassen; beim einteiligen System gemäß Fig. 6 kann dies auch durch Übergänge von breiteren Materialabschnitten auf schmalerer Materialabschnitte erfolgen. Schließlich lassen sich die biegeweichen Gelenkzonen anstatt durch Ausstanzungen auch durch extrudierte Löcher herstellen.
Bezugszeichenliste
1
Wischblatt
2
Wischgummi
3.1
Befestigungspunkt
3.2
Befestigungspunkt
3.3
Befestigungspunkt
3.4
Befestigungspunkt
4
feste Verbindung
5
feste Verbindung
6
erster Bügel
6.1
Bügelabschnitt
6.2
Bügelabschnitt
7
zweiter Bügel
7.1
Bügelabschnitt
7.2
Bügelabschnitt
8
Wischblattbrücke
9
Wischblatt
10
Gelenk
11
Gelenk
12
Bügel
12.1
Bügelabschnitt
12.2
Bügelabschnitt
13
Bügel
13.1
Bügelabschnitt
13.2
Bügelabschnitt
14
Wischblattbrücke
15
Verbindungsglied
16
Gelenkfassung
17
Gelenkkopf
18
Bohrung
19
Biegefeder
20
einteilige System
21
mehrteiliges System
22
Freistanzung
23
Freistanzung
24
Freistanzung
25
steifer Zwischenbereich
26
steifer Zwischenbereich
27
Öse
28
Öffnung
29
Wischarm
30
Clip
31
Knick
32
Öse
33
Bohrung
34
versteifter gebördelter Bereich

Claims (19)

1. Verfahren zur Herstellung von Wischanlagenkomponenten wie Wischarme, Wischhebel oder Wischblätter mit nachfolgenden Verfahrensschritten:
  • - dem Abtrennen von Rohlingen für Bauteile (1, 9, 29) quer zur Extrusionsrichtung stranggepreßter Werkstoffe,
  • - dem Erzeugen biegeweicher Gelenkzonen (4, 5) durch Freistanzungen (22, 23, 24),
  • - dem Erzeugen steifer Zwischenbereiche (25, 26) durch Umbördeln der Randbereiche von Abschnitten der Bauteile (1, 9, 29) und
  • - dem Einfügen von Verbindungselementen (15) an den Verbindungsstellen (10,11) mehrerer durch Extrusion erzeugter Einzelbauteile (12, 13, 14) bei mehrteiliger Komponenten (21).
2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stranggepreßte Werkstoff Aluminium ist.
3. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stranggepreßte Werkstoff Magnesium ist.
4. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der stranggepreßte Werkstoff ein Kunststoffprofil ist.
5. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohlinge der Bauteile (1, 9, 29) vom stranggepreßten Werkstoff scheibenförmig abgetrennt werden.
6. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einteiligen Systemen (20) biegeweiche Gelenkzonen (4, 5) durch Freistanzungen (22, 23, 24) zwischen einer Wischblattbrücke (8) und/oder Bügeln (6, 7) und/oder Wischblatt (1, 9) erzeugt werden.
7. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einteiligen Systemen (2) biegeweiche Zonen (4, 5) durch extrudierte Löcher zwischen einer Wischblattbrücke (8) und/oder Bügeln (6, 7) und/oder Wischblatt (1, 9) erzeugt werden.
8. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einteiligen Systemen (20) biegeweiche Zonen (4, 5) durch Übergangsbereiche von dickerer Materialstärke auf dünnere Materialstärke zwischen Wischblattbrücke (8) und/oder Bügeln (6, 7) und/oder Wischblatt (1, 9) erzeugt werden.
9. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einteiligen Systemen (20) biegeweiche Zonen (4, 5) durch Übergangsbereiche von breiterem auf schmaleres Material zwischen Wischblattbrücke (8) und/oder Bügeln (6, 7) und/oder Wischblatt (1, 9) erzeugt werden.
10. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß versteifte Zwischenbereiche (25, 26) durch Umbördeln von Randbereichen an den Bauteilen (1, 9, 29) und Bügeln (6, 7) erzeugt werden.
11. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Bügel (6, 7) als elastische Biegefeder (19) fungieren.
12. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Bügelabschnitte (6.1, 6.2; 7.1, 7.2) als elastische Biegefeder ausgebildet ist.
13. Verfahren gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wischblattbrücke (8) zwischen den biegeweichen Gelenkzonen (4, 5) Befestigungsvorrichtungen (27, 28) aufgenommen sind.
14. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei mehrteiligen Systemen (21) zwischen Bügeln (12, 13) und Wischblattbrücke (14) Gelenke (10, 11) vorgesehen sind, an welchen die Komponenten (12, 13, 14) miteinander verbunden sind.
15. Verfahren gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (10, 11) extrudierte Verbindungselemente umfassen, die zwischen Gelenkkopf (17) und Gelenkfassung (16) eingelassen sind.
16. Verfahren gemäß Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsglieder (15) zur Reibungsverminderung, Dämpfung und Spieleinengung dienen.
17. Wischhebel einer Wischanlage, dadurch gekennzeichnet, daß in einteiliger (20) oder mehrteiliger (21) Ausführung versteifte Zwischenbereiche (25, 26) durch Umbördelung der Randbereiche und/oder biegeweiche Gelenkzonen (4, 5) durch Freistanzungen (22, 23, 24) ausgebildet sind.
18. Wischblatt für Wischanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in einteiliger (20) oder mehrteiliger (21) Ausführung versteifte Zwischenbereiche (25, 26) durch Umbördelung der Randbereiche und/oder biegeweiche Gelenkzonen (4, 5) durch Freistanzungen (22, 23, 24) ausgebildet sind.
19. Wischarm für Wischanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß in einteiliger (20) oder mehrteiliger (21) Ausführung versteifte Zwischenbereiche (25, 26) durch Umbördelung der Randbereiche und/oder biegeweiche Gelenkzonen (4, 5) durch Freistanzungen (22, 23, 24) ausgebildet sind.
DE1999131155 1999-07-06 1999-07-06 Verfahren zur Fertigung von Wischanlagenkomponenten aus extrudierten Profilen Withdrawn DE19931155A1 (de)

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DE1999131155 DE19931155A1 (de) 1999-07-06 1999-07-06 Verfahren zur Fertigung von Wischanlagenkomponenten aus extrudierten Profilen
PCT/DE2000/002078 WO2001002225A1 (de) 1999-07-06 2000-07-03 Verfahren zur fertigung von wischanlagenkomponenten aus extrudierten profilen

Applications Claiming Priority (1)

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DE1999131155 DE19931155A1 (de) 1999-07-06 1999-07-06 Verfahren zur Fertigung von Wischanlagenkomponenten aus extrudierten Profilen

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