DE19931123A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Potentials eines elektrischen Leiters - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Potentials eines elektrischen LeitersInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Potentials eines elektrischen Leiters (1), welcher von einer Isolierhülle (2) umgeben ist, relativ zu einer Masseelektrode (3) mittels eines Elektrometers (7), welches über einen direkt mit dem Leiter verbundenen ersten Widerstand (4) zwischen den Leiter (1) und die Masseelektrode (3) geschaltet ist. Dazu ist der Widerstand (4) gebildet von einem Teilbereich (4) der Isolierhülle (2), welcher von einer elektrisch leitfähigen Hülse (6) abgedeckt ist und auf eine gegenüber einer Umgebungstemperatur erhöhte, einer vorgegebenen Meßtemperatur entsprechenden Temperatur erwärmt wird.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Messung eines elektrischen Potentials eines elektrischen Lei
ters, welcher von einer Isolierhülle umgeben ist, relativ zu
einer Masseelektrode, mittels eines Elektrometers, welches
über einen direkt mit dem Leiter verbundenen Widerstand zwi
schen den Leiter und die Masseelektrode geschaltet ist.
Ein solches Verfahren und eine solche Vorrichtung sind grund
sätzlich allgemein bekannt.
Aus der DE 41 34 695 A1 sowie dem US-Patent 5,293,113 ist ei
ne Methode zur Messung eines elektrischen Potentials ohne ei
nen direkten Kontakt zu dem Leiter, dessen Potential gemessen
werden soll, bekannt.
Andere Vorrichtungen und Verfahren jeweils zur Messung eines
hohen elektrischen Potentials oder anderen elektrischen Meß
größe gehen hervor aus der WO 94/29733 A1 und der
DE 44 13 912 A1; die vorgestellten Verfahren arbeiten ohne
direkten Kontakt zu dem elektrischen Leiter, dessen elektri
sches Potential oder andere elektrische Meßgröße zu bestimmen
ist.
Weitere Hinweise hinsichtlich kontaktloser Meßverfahren und -
vorrichtungen ergeben sich aus dem Buch "Einführung in die
Meßtechnik" von H. Hart, VEB-Verlag Technik, Berlin 1978,
siehe insbesondere Seite 238, sowie dem Buch "Taschenbuch
Elektrotechnik Bd. 1", von E. Philippow (Herausgeber), 3.
Auflage, Carl Hanser Verlag München und Wien.
Als Elektrometer kommt grundsätzlich jede bekannte Einrich
tung zur Messung einer elektrischen Spannung oder eines elek
trischen Potentials in Betracht, welche über einen hinrei
chend hohen Innenwiderstand verfügt. Denkbar ist es auch, ei
nen direkt mit einem Leiter, dessen elektrisches Potential
gemessen werden soll, kontaktierten Widerstand einzubinden in
einen Spannungsteiler, wenn das zu messende elektrische Po
tential eventuell zu hoch für eine direkte Messung ist. Dann
liegt das Elektrometer parallel zu einem weiteren Widerstand
dieses Spannungsteilers oder bildet diesen, vorausgesetzt,
sein Innenwiderstand hat einen entsprechenden Wert, selbst.
Ein "Elektrometerverstärker", der mit einem handelsüblichen
Operationsverstärker aufgebaut wird und sich auszeichnet
durch einen extrem hohen Eingangswiderstand, ergibt sich aus
dem Buch "Halbleiter-Schaltungstechnik" von U. Tietze und Ch.
Schenk, 9. Auflage, Springer-Verlag, Berlin 1990, S. 854 ff.
Es besteht ein Bedarf an einem einfachen Verfahren und einer
einfachen Vorrichtung zur Bestimmung eines elektrischen Po
tentials eines elektrischen Leiters mit der Vorgabe, daß eine
Freilegung des elektrischen Leiters von seiner üblichen Iso
lierhülle nicht notwendig sein soll; das Verfahren und die
Vorrichtung sollen anwendbar sein bei der Bestimmung eines
elektromagnetischen Potentials eines elektrischen Leiters,
der Bestandteil einer mehr oder weniger komplexen Installati
on, beispielsweise einer Installation für eine elektrische
Steuerung, ist. Ein solcher Bedarf stellt sich z. B. ein an
läßlich einer Revision einer elektrischen Installation in ei
nem Gebäude oder einer industriellen Anlage. In solchem Zu
sammenhang beträgt ein zu bestimmendes elektrisches Potential
in der Regel wenige Volt (zwischen 5 V und 24 V entsprechend
geläufigen Standards) ist entweder zeitlich unveränderlich
oder mit geringer Frequenz (wenige Hz) veränderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein entsprechendes Verfahren
und eine entsprechende Vorrichtung bereitzustellen.
Zur Lösung der Aufgabe angegeben wird ein Verfahren zur Mes
sung eines elektrischen Potentials eines elektrisches Lei
ters, welcher von einer Isolierhülle umgeben ist, relativ zu
einer Masseelektrode mittels eines Elektrometers, welches
über einen mit dem Leiter direkt verbundenen Widerstand zwi
schen den Leiter und die Masseelektrode geschaltet ist, bei
dem der Widerstand gebildet wird von einem Teilbereich der
Isolierhülle, welcher von einer elektrisch leitfähigen Hülse
abgedeckt ist und auf eine gegenüber einer Umgebungstempera
tur erhöhte, einer vorgegebenen Meßtemperatur entsprechende
Temperatur erwärmt wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird auch angegeben eine Vorrich
tung zur Messung eines elektrischen Potentials eines elektri
sches Leiters, welcher von einer Isolierhülle umgeben ist,
relativ zu einer Masseelektrode, umfassend:
- a) eine elektrisch leitfähige Hülse, welche mit der Isolier hülle kontaktierbar ist;
- b) ein mit der Hülse verbundenes und durch eine weitere Ver bindung mit der Masseelektrode zwischen diese und den Leiter schaltbares Elektrometer; und
- c) eine Heizeinrichtung zur Erwärmung eines von der Hülse abgedeckten Teilbereichs der Isolierhülle auf eine gegenüber einer Umgebungstemperatur erhöhte, einer vorgegebenen Meßtem peratur entsprechenden Temperatur.
Das Verfahren und die Vorrichtung erfordern erfindungsgemäß
keinen Rückgriff auf die bekannten kontaktlosen Meßverfahren
und vermeiden deren stets notwendige Kompliziertheit. Viel
mehr lehnt sich das Verfahren an an das Prinzip der Span
nungsmessung unter Verwendung einer wirksamen galvanischen
Kontaktierung des elektrischen Leiters. Erfindungsgemäß wird
dazu der real zwar hohe, aber doch endliche ohmsche Wider
stand der Isolierhülle des elektrischen Leiters nutzbar ge
macht und durch Erwärmung so weit herabgesetzt, daß die ge
wünschte Messung mittels eines herkömmlichen Elektrometers
möglich ist. Das Erreichen eines angemessen niedrigen Wider
standes wird dadurch gefördert, daß die Kontaktierung der
Isolierhülle flächig erfolgt und so ein räumlich ausgedehnter
Teil der Isolierhülle zur Bildung des Widerstandes zum Ein
satz kommt.
Vorzugsweise wird als Meßtemperatur eine Temperatur entspre
chend einer vorgegebenen maximalen Betriebstemperatur der
Isolierhülle gewählt; die auf diese Weise maximierte Tempera
turdifferenz zwischen der Meßtemperatur und der Umgebungstem
peratur in üblicher Höhe sorgt für eine inhärente Stabilisie
rung der Temperatur der Isolierhülle und gewährleistet eine
maximale Absenkung des Isolationswiderstands der Isolierhül
le. Eine zugehörige maximale Betriebstemperatur ist für jeden
üblichen Isolierstoff bekannt; grundsätzlich kann davon aus
gegangen werden, daß bei einem im Rahmen einer üblichen In
stallation verwendeten Isolierstoff die maximale Betriebstem
peratur zumindest bei 70°C liegt.
Die Temperatur der erwärmten Isolierhülle wird vorzugsweise
aktiv überwacht und geregelt; zu diesem Zweck ist die Vor
richtung ergänzt um einen Sensor, welcher die Temperatur der
erwärmten Isolierhülle mißt, und einen einstellbaren Regler,
mit welchem der Sensor verbunden ist und welcher den notwen
digen Regelvorgang besorgt. An dem Regler kann auch die ge
wünschte Meßtemperatur eingestellt werden.
Der zu erwärmende Teilbereich der Isolierhülle kann insbeson
dere erwärmt werden mittels einer Heizeinrichtung, die diesen
Teilbereich direkt kontaktiert. Eine solche Heizeinrichtung
ist beispielsweise eine elektrische Widerstandsheizung. Um
jedwede Beeinträchtigung des Ergebnisses der Messung des
elektrischen Potentials des elektrischen Leiters durch eine
solche Heizeinrichtung auszuschließen ist es vorteilhaft, die
Heizeinrichtung mittels eines geeigneten Servoverstärkers,
welcher im einfachsten Fall lediglich ein Spannungsfolger
ist, auf ein einem elektrischen Potential der Hülse entspre
chendes elektrisches Potential zu bringen. Zum Zwecke der
galvanischen Entkopplung kann die nötige Energieversorgung
für die Heizeinrichtung und den Servoverstärker gegebenen
falls über einen Trenntransformator mit ausreichend hohem
Isolationswiderstand erfolgen.
Alternativ ist es von Vorteil, eine Heizeinrichtung vorzuse
hen, welche die entsprechenden Teilbereiche der Isolierhülle
durch eine Strahlung, insbesondere eine Mikrowellenstrahlung,
erwärmt und keiner Kontaktierung mit der Isolierhülle bedarf.
Die Heizeinrichtung kann also ein geeigneter Mikrowellen
strahler sein; auch ein Infrarotstrahler kommt als Heizein
richtung in Betracht. In einem solchen Fall kann u. U. der
erwähnte Servoverstärker entfallen.
Um eine Beeinträchtigung der Messung durch einen äußeren Ein
fluß auszuschließen ist es weiterhin vorteilhaft, die Vor
richtung zu ergänzen um eine Abschirmung, innerhalb derer die
Hülse, das Elektrometer und die Heizeinrichtung angebracht
werden können, und wobei insbesondere die Abschirmung mit der
Masseelektrode, bezüglich derer das elektrische Potential des
elektrischen Leiters gemessen ist, verbunden wird.
Für die Messung wird der Widerstand vorzugsweise eingestellt
auf einen Wert, welcher höchstens 1/100 eines Innenwiderstan
des des Elektrometers beträgt. Bei der Verwendung eines her
kömmlichen Elektrometerverstärkers mit einem Innenwiderstand
von etwa 1015 Ohm als Elektrometer wird dies insbesondere
dann erreicht, wenn der Widerstand durch geeignete Formgebung
des entsprechenden Teilbereichs der Isolierhülle und entspre
chende Erwärmung auf einen Wert in der Größenordnung von 1012
Ohm gebracht wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nunmehr anhand der
Zeichnung erläutert. Die Zeichnung ist aufzufassen als sche
matische Skizze. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Po
tentials eines elektrischen Leiters mit einer mit
der Isolierhülle kontaktierten Heizeinrichtung;
Fig. 2 eine Schaltung mit einem Servoverstärker zur Ein
stellung des Potentials der Heizeinrichtung gemäß
Fig. 1; und
Fig. 3 eine Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Po
tentials eines elektrischen Leiters mit einer Hei
zeinrichtung, die die Isolierhülle des Leiters
nicht kontaktiert.
Fig. 1 zeigt einen elektrischen Leiter 1, umgeben von einer
Isolierhülle 2. In der Regel wird der elektrische Leiter 1
zylindrisch sein, sei es als Draht oder Litze, ebenso die
Isolierhülle 2. Der elektrische Leiter 1 hat gegenüber einer
Masseelektrode 3, üblicherweise einem Null- oder Erdleiter
einer elektrischen Installation, ein unbekanntes elektrisches
Potential, und dies soll nun ohne Beeinträchtigung der Iso
lierhülle 2 gemessen werden. Zu diesem Zweck wird ein Wider
stand 4 gebildet aus einem gewissen Teilbereich 4 der Iso
lierhülle 2, indem zunächst dieser Teilbereich 4 mit einer
elektrisch leitfähigen Hülse 6 kontaktiert wird; beispiels
weise ist diese Hülse 6 eine auf die Isolierhülle 2 aufge
klebte Kupferfolie (zum Kleben kann jeder thermisch ausrei
chend stabile Kleber verwendet werden; ein besonderer elek
trisch leitfähiger Kleber ist in der Regel nicht erforder
lich, nur sollte ein Kontakt zwischen Hülse 6 und Isolierhül
le 2 ohne Luftspalt gewährleistet sein). Die Größe des Wider
standes 4 wird bestimmt, indem der Teilbereich 4 mittels der
Heizeinrichtung 8 auf eine gegenüber einer üblichen Umgebung
stemperatur erhöhte Meßtemperatur aufgeheizt wird. Dadurch
sinkt der spezifische Widerstand des Werkstoffes der Isolier
hülle 2 in dem Teilbereich 4, und damit kann das gesuchte
elektrische Potential des elektrischen Leiters 1 mittels des
zwischen die Hülse 6 und die Masseelektrode 3 geschalteten
Elektrometers 7 gemessen werden. Vorliegend ist das Elektro
meter 7 ein als Spannungsfolger geschalteter Operationsver
stärker, herkömmlich als "Elektrometerverstärker" bezeichnet;
es zeichnet sich aus durch einen Innenwiderstand wesentlich
oberhalb von 1 Gigaohm, in der Regel bei etwa 1015 Ohm. Die
Anzeige des elektrischen Potentials erfolgt über die Anzeige
einrichtung 13, vorliegend beispielhaft als herkömmliches
Meßinstrument ausgeführt.
Die vorgegebene Meßtemperatur entspricht vorzugsweise einer
maximalen Betriebstemperatur der Isolierhülle 2; dadurch wird
ein möglichst geringer Wert für den Widerstand 4 und so eine
besonders große Genauigkeit der Messung erreicht.
Die Heizeinrichtung 8 ist beispielsweise eine Anordnung elek
trischer Widerstände, welche von elektrischem Strom in geeig
neter Höhe durchflossen werden und die gewünschte Erwärmung
bewerkstelligen. Um eine Beeinträchtigung der Messung durch
einen über die Heizeinrichtung 8 fließenden Kriechstrom oder
dergleichen auszuschließen, wird die Heizeinrichtung 8 mit
tels eines Servoverstärkers 9, dargestellt als Spannungsfol
ger, auf ein dem Potential der Hülse 6 entsprechendes Poten
tial gebracht; dies schließt das Auftreten eines Kriechstro
mes aus. Eine Regelung der Temperatur des Teilbereichs 4 er
folgt mittels eines an der Heizeinrichtung 8 angebrachten
Sensors 10 und eines Reglers 11, welcher mit dem Sensor 10
verbunden ist und die Heizeinrichtung 8 regelt. Zwecks Vorga
be der Meßtemperatur ist der Regler 11 einstellbar. Um jedwe
de Beeinträchtigung der Vorrichtung und ihrer Funktion durch
einen von außen kommenden Einfluß auszuschließen, ist die ge
samte Vorrichtung umgeben von einer Abschirmung 12, welche
elektrisch leitfähig und mit der Masseelektrode 3 verbunden
ist.
Ein Schaltungsbeispiel für den mit der Heizeinrichtung 8 und
dem Sensor 10 zusammenwirkenden Servoverstärker 9 ergibt sich
aus Fig. 2. Demnach ist die Heizeinrichtung 8 aufgeteilt in
zwei zueinander gleiche Widerstände, ebenso der Sensor 10.
Sowohl die Heizeinrichtung als auch der Sensor 10 sind derart
mit dem Ausgang des Servoverstärkers 9 verbunden, daß sich
über der Heizeinrichtung 8 und über dem Sensor 10 ein mittle
res Potential entsprechend einer am Eingang des Servoverstär
kers 9 anliegenden Vorgabe ergibt.
Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung, wel
ches in vielen Einzelheiten mit dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 übereinstimmt und insoweit nicht erneut en detail er
läutert werden muß. Ein Unterschied liegt darin, daß die Er
wärmung der Isolierhülle 2 über eine Heizeinrichtung 8 er
folgt, welche nicht mit der Isolierhülle 2 bzw. der Hülse 6
kontaktiert ist und die Erwärmung mittels einer Strahlung,
insbesondere Mikrowellen- oder Infrarotstrahlung, bewerkstel
ligt. Es versteht sich, daß auch diese Heizeinrichtung 8 im
Sinne der Heizeinrichtung 8 gemäß Fig. 1 ergänzbar ist um
einen Sensor 10 und einen Regler 11; ggf. kann von dem Servo
verstärker 9 gemäß Fig. 1 abgesehen werden.
Die Erfindung gibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Messung eines elektrischen Potentials eines elektrischen Lei
ters an, welche beide sich durch große Einfachheit und Präzi
sion bei der geforderten Messung auszeichnen. Die Erfindung
eignet sich insbesondere hervorragend für eine entsprechende
Messung in einer elektrischen Installation, insbesondere ei
ner solchen Installation für eine elektrische Steuerung.
Claims (13)
1. Verfahren zur Messung eines elektrischen Potentials eines
elektrischen Leiters (1), welcher von einer Isolierhülle (2)
umgeben ist, relativ zu einer Masseelektrode (3), mittels ei
nes Elektrometers (7), welches über einen mit dem Leiter (1)
direkt verbundenen Widerstand (4) zwischen den Leiter (1) und
die Masseelektrode (3) geschaltet ist, bei dem der Widerstand
(4) gebildet wird von einem Teilbereich (4) der Isolierhülle
(2), welcher von einer elektrisch leitfähigen Hülse (6) abge
deckt ist und auf eine gegenüber einer Umgebungstemperatur
erhöhte, einer vorgegebenen Meßtemperatur entsprechende Tem
peratur erwärmt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, bei dem die Meßtemperatur einer
vorgegebenen maximalen Betriebstemperatur der Isolierhülle
(2) entspricht.
3. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem die
Temperatur überwacht und geregelt wird.
4. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem der
Teilbereich (4) mittels einer elektrischen Heizeinrichtung
(8), welche mit dem Teilbereich (4) kontaktiert ist, erwärmt
wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, bei dem die Heizeinrichtung (8)
mittels eines Servoverstärkers (9) auf ein einem elektrischen
Potential der Hülse (6) entsprechendes elektrisches Potential
gebracht wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der
Teilbereich (4) durch eine Strahlung, insbesondere eine Mi
krowellenstrahlung, erwärmt wird.
7. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem der
Widerstand (4) eingestellt wird auf einen Wert, welcher höch
stens 1/100 eines Innenwiderstandes des Elektrometers (7) be
trägt.
8. Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Potentials ei
nes elektrisches Leiters (1), welcher von einer Isolierhülle
(2) umgeben ist, relativ zu einer Masseelektrode (3), umfas
send:
- a) eine elektrisch leitfähige Hülse (6), welche mit der Iso lierhülle (2) kontaktierbar ist;
- b) ein mit der Hülse (6) verbundenes und durch eine weitere Verbindung mit der Masseelektrode (3) zwischen diese und den Leiter (1) schaltbares Elektrometer (7); und
- c) eine Heizeinrichtung (8) zur Erwärmung eines von der Hül se (6) abgedeckten Teilbereichs (4) der Isolierhülle (2) auf eine gegenüber einer Umgebungstemperatur erhöhte, einer vor gegebenen Meßtemperatur entsprechenden Temperatur.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, deren Heizeinrichtung (8) ei
nen Sensor (10) zur Bestimmung der Temperatur und einen damit
verbundenen einstellbaren Regler (11) zur Einstellung der
Meßtemperatur und Regelung der Temperatur aufweist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, bei der die
Heizeinrichtung (8) mit dem zu erwärmenden Teilbereich (4)
kontaktierbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, umfassend einen Servover
stärker (9), durch welchen die Heizeinrichtung (8) auf ein
einem elektrischen Potential der Hülse (6) entsprechendes
elektrisches Potential bringbar ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder Anspruch 9, bei der die
Heizeinrichtung (8) nicht mit dem Teilbereich (4) kontaktier
bar und zu dessen Erwärmung mittels einer Strahlung, insbe
sondere einer Mikrowellenstrahlung, eingerichtet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 12, umfassend
eine Abschirmung (12), innerhalb derer der die Hülse (6), das
Elektrometer (7) und die Heizeinrichtung (8) anbringbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999131123 DE19931123A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Verfahren und Vorrichtung zur Messung eines elektrischen Potentials eines elektrischen Leiters |
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|---|---|
| DE19931123A1 true DE19931123A1 (de) | 2001-02-08 |
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19931123A1 (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1516372A1 (de) * | 1965-12-07 | 1969-06-19 | Liebknecht Transformat | Messwandler,mit aus kapazitivem Spannungsteiler bestehendem Spannungswandler |
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1999
- 1999-07-06 DE DE1999131123 patent/DE19931123A1/de not_active Withdrawn
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