DE19931112A1 - Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauelements, Verwendung eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes zur Herstellung eines Mikrobauelements und Vorrichtung zum Herstellen eines Mikrobauelements - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauelements, Verwendung eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes zur Herstellung eines Mikrobauelements und Vorrichtung zum Herstellen eines MikrobauelementsInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauelements (1). Es ist vorgesehen, daß mittels eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes (9) das in flüssiger Phase vorliegende Material (3) für das Mikrobauelement (1) tropfenförmig auf ein Substrat (4) aufgespritzt wird, wobei mehrere Tropfen (3) des Materials in einer gemeinsamen Ebene (Schicht 2) und/oder in unterschiedlichen Ebenen vorliegen und nach dem Erstarren das Mikrobauelement (1) bilden.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstel
lung eines Mikrobauelements, die Verwendung eines
nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes
sowie eine Vorrichtung zum Herstellen eines Mikro
bauelements.
Für die Herstellung von Mikrobauelementen, die bei
spielsweise Kunststoff umfassen oder aus Kunststoff
bestehen, ist es bekannt, Spritzgießformen herzu
stellen, die dann mit dem flüssigen Kunststoff aus
gespritzt werden. Nach dem Erstarren kann das Mi
krobauelement aus der Form entnommen werden. Nach
teilig bei diesen Herstellungsverfahren ist, daß
die Herstellung der Spritzgießformen aufwendig und
teuer ist. Insbesondere, wenn lediglich ein Proto
typ hergestellt werden soll.
Es ist auch bekannt, Bauelemente in makroskopischer
Größe nach einem sogenannten Rapid-Prototyping-
Verfahren herzustellen. Hierbei werden keine
Spritzgießformen oder dergleichen benötigt, wenn
Kunststoffbauelemente hergestellt werden sollen.
Beispielsweise liegt das Ausgangsmaterial kugelför
mig vor, ähnlich den bekannten metallischen Sinter
werkstoffen. Die Kugeln werden dann mittels einer
geeigneten Vorrichtung schichtweise auf einen Trä
ger aufgetragen, auf dem sie gegebenenfalls durch
stabilisierende Maßnahmen fixiert werden. Ist das
Bauelement schichtweise aufgetragen, können durch
anschließende Wärmebehandlung die Kugeln aufge
schmolzen werden, so daß sich die einzelnen Kugeln
miteinander verbinden und so das makroskopische
Bauelement bilden. Nachteilig hierbei ist, daß sich
lediglich Bauteile herstellen lassen, die minde
stens 5 bis 10 mm groß sind. Außerdem ist in man
chen Fällen die Konturgenauigkeit der Bauelemente
nicht ausreichend gut.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren
und eine Vorrichtung zum Herstellen eines Mikrobau
elements anzugeben, das/die diese Nachteile nicht
aufweisen.
Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Verfahren zur
Herstellung eines Mikrobauelements, das die im An
spruch 1 genannten Merkmale zeigt. Erfindungsgemäß
ist vorgesehen, daß mittels eines nach dem Tinten
druckprinzip arbeitenden Druckkopfes das in flüssi
ger Phase vorliegende Material für das Mikrobauele
ment tropfenförmig auf ein Substrat aufgespritzt
wird, wobei mehrere Tropfen des Materials in einer
gemeinsamen Ebene und/oder in unterschiedlichen
Ebenen vorliegen und nach dem Erstarren das Mikro
bauelement bilden. Mittels des Druckkopfes werden
also mehrere Tropfen nebeneinander und/oder über
einander und/oder zumindest teilweise einander
überlappend auf ein Substrat aufgetragen. Mit dem
erfindungsgemäßen Verfahren können also Mikrobau
elemente schnell und einfach hergestellt werden, da
nach dem Erstarren der ausgespritzten flüssigen
Masse das Mikrobauelement bereits fertiggestellt
ist, also auf nachfolgende Reflow-Prozesse weitge
hend verzichtet werden kann. Außerdem ist es mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren möglich, Mikrobau
elemente herzustellen, die Abmessungen aufweisen,
die kleiner als 5 bis 10 mm sind. Mit dem nach dem
Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopf ist es
darüber hinaus möglich, Tropfengrößen beziehungs
weise Tropfen mit einem Volumen derart auszusprit
zen, daß die Konturgenauigkeit gegenüber dem be
kannten Verfahren verbessert ist.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgese
hen, daß gleichzeitig oder nacheinander das Materi
al für das Mikrobauelement und vorzugsweise ein
flüssiges Stützmaterial aus zumindest einem Druck
kopf ausgespritzt werden. Wird Stützmaterial vor
oder gleichzeitig mit dem Material für das Mikro
bauelement ausgespritzt, können auch komplexere
Bauformen für die Mikrobauelemente realisiert wer
den, da auch Hinterschneidungen oder dergleichen
mit ausgebildet werden können.
Nach einer Weiterbildung wird das Material für das
Mikrobauelement und das Stützmaterial aus verschie
denen Auslaßöffnungen eines Druckkopfs ausge
spritzt. Alternativ kann vorgesehen sein, daß für
jedes auszuspritzende Material ein Druckkopf ver
wendet wird.
Wird ein Stützmaterial mit auf das Substrat aufge
bracht, ist vorzugsweise vorgesehen, daß nach der
Fertigstellung des Mikrobauelements das Stützmate
rial entfernt wird, so daß das Mikrobauelement
freigelegt wird. Zum Entfernen der Stützmaterialien
können beispielsweise Ätz-Prozesse oder chemisches
Auflösen des Stützmaterials vorgesehen sein. Weisen
Stützmaterial und Material für das Mikrobauelement
unterschiedliche Schmelztemperaturen auf, kann ge
gebenenfalls das Stützmaterial auch durch Erhitzen
entfernt werden, wobei die Schmelztemperatur des
Stützmaterials unterhalb der des Mikrobauelements
liegt.
Als Material für das Mikrobauelement können Kunst
stoffe, Metalle und/oder Glas Verwendung finden,
wobei vorzugsweise vorgesehen ist, daß diese Mate
rialien eine niedrige Schmelztemperatur besitzen,
damit der Druckkopf nicht beschädigt wird.
Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß das
Mikrobauelement nachbehandelt wird, beispielsweise
indem es einer Wärmebehandlung und/oder einer Be
handlung mit einer Chemikalie unterzogen wird. Da
mit lassen sich insbesondere die Eigenschaften der
Bauelementoberfläche beeinflussen. Darüber hinaus
ist es möglich, das Mikrobauelement weiter zu ver
festigen, zu stabilisieren oder die Oberfläche zu
glätten.
Bei einem Ausführungsbeispiel kann vorgesehen sein,
daß die Chemikalie flüssig vorliegt. Alternativ
können jedoch auch gasförmige Chemikalien für die
Behandlung des Mikrobauelements verwendet werden.
Diese Aufgabe wird auch durch die Verwendung eines
nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes
gelöst, wie dies im Anspruch 8 angegeben ist. Es
ist vorgesehen, daß der nach dem Tintendruckprinzip
arbeitende Druckkopf für die Herstellung eines Mi
krobauelements verwendet wird. Aus dem Druckkopf
wird das Material für das Mikrobauelement tropfen
förmig auf ein Substrat ausgespritzt, wobei einzel
ne Tropfen in einer gemeinsamen Ebene und/oder in
unterschiedlichen Ebenen vorliegen können. Es kön
nen also Tropfen aufeinander, nebeneinander oder
zumindest teilweise überlappend aufgespritzt wer
den. Werden Materialien für das Mikrobauelement
verwendet, die Schmelztemperaturen aufweisen, die
unter 150°C liegen, können sogar Druckköpfe verwen
det werden, die nicht besonders temperaturbeständig
sein müssen.
Die Aufgabe wird auch mit einer Vorrichtung zum
Herstellen eines Mikrobauelements gelöst, die die
Merkmale des Anspruchs 9 zeigt. Es ist also eine
Vorrichtung vorgesehen, die zumindest einen Druck
kopf umfaßt, der nach dem Tintendruckprinzip arbei
tet und aus dem das Material für das Mikrobauele
ment tropfenförmig auf ein Substrat ausgespritzt
wird.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Vor
richtung ist vorgesehen, daß der Druckkopf eine Me
diumkammer, eine Wandung der Mediumkammer bil
dende Membran und einen Aktor zur Auslenkung der
Membran umfaßt, wobei die Mediumkammer zumindest
eine Ausspritzöffnung aufweist. Außerdem ist vorge
sehen, daß der Aktor von der Membran thermisch ent
koppelt ist. Insbesondere durch die thermische Ent
kopplung ist es möglich, auch Materialien für die
Mikrobauelemente zu verwenden, die Schmelztempera
turen besitzen, die über 150°C liegen. Werden bei
spielsweise piezoelektrische Aktoren verwendet, ist
es notwendig, die Betriebstemperatur des Aktors un
terhalb der piezoelektrischen Curie-Temperatur zu
halten. Hierzu ist die thermische Entkopplung vor
gesehen, so daß die an der Membran vorliegende Tem
peratur nicht bis zum Aktor weitergeleitet werden
kann. Somit können also in der Mediumkammer wesent
lich höhere Temperaturen als bei üblichen Druckköp
fen vorliegen, wobei dennoch gewährleistet ist, daß
der Aktor einwandfrei arbeitet, da sichergestellt
ist, daß seine Betriebstemperatur unterhalb der
piezoelektrischen Curie-Temperatur liegt.
Weitere Ausgestaltungen ergeben sich aus den Un
teransprüchen.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausfüh
rungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung näher
erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Mikrobauele
ments, und
Fig. 2 einen Druckkopf.
Anhand von Fig. 1 wird ein Mikrobauelement 1 be
schrieben, daß eine relativ einfache Struktur, hier
im wesentlichen T-förmig, aufweist. Selbstverständ
lich können auch Mikrobauelemente mit komplexeren
oder einfacheren Strukturen hergestellt werden.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß das Mikrobauele
ment 1 aus mehreren Schichten 2 aufgebaut ist, wo
bei jede Schicht vorzugsweise mehrere Materialtrop
fen 3 aufweist, die nebeneinander liegen oder sogar
teilweise ineinander verlaufen sind. Es ist auch
möglich, daß die Tropfen 3 teilweise überlappend
und innerhalb der Schicht, also in einer Ebene,
versetzt zueinander angeordnet sein können. Die un
terste Schicht 2 wird auf ein Substrat 4 mittels
eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden
Druckkopfes, der in Fig. 2 dargestellt ist, aufge
spritzt. Nach Fertigstellung der ersten Schicht
wird die zweite Schicht 2 auf die erste Schicht be
ziehungsweise unterste Schicht 2 aufgespritzt. Es
ist also ersichtlich, daß mehrere Materialtropfen 3
in einer gemeinsamen Ebene, also in einer gemeinsa
men Schicht 2 und/oder in unterschiedlichen Ebenen,
also in unterschiedlichen, parallelen Schichten 2,
vorliegen können.
Da die im wesentlichen T-förmige Struktur des Mi
krobauelements außer dem Sockel 5 noch einen Quer
träger 6 aufweist, der auf dem Sockel 5 aufliegt,
ist es notwendig, neben den Materialtropfen 3 für
das Mikrobauelement 1 noch ein Stützmaterial 7 in
den Schichten 2 mit aufzuspritzen, so daß der Quer
träger 6 auf die oberste Schicht des Stützmaterials
7 aufgespritzt werden kann. Es ist auch ersicht
lich, daß an den Enden des Querträgers 6 ein Fort
satz ausgeht, der im wesentlichen rechtwinklig zum
Querträger 6, also parallel zum Sockel 5 verläuft,
jedoch sich nicht bis an das Substrat 4 heraner
streckt. Dadurch, daß das Stützmaterial 7 mit aus
einem Druckkopf ausgespritzt wird, ist es möglich,
nahezu beliebige Formen und/oder Konturen eines Mi
krobauelements herzustellen, so daß wie im gezeig
ten Ausführungsbeispiel am Fortsatz 8 auch Hinter
schneidungen des Stützmaterials 7 vorgesehen sein
können.
Nachdem die letzte Schicht beziehungsweise oberste
Schicht 2 der Materialtropfen 3 aufgetragen ist,
also das Mikrobauelement fast fertiggestellt ist,
kann in einem nachfolgenden Prozeß das Stützmateri
al 7 entfernt werden, so daß das eigentliche Mikro
bauelement 1 freigelegt wird. Anschließend oder
gleichzeitig kann das Mikrobauelement 1 auch vom
Substrat gelöst werden.
Die Materialtropfen 3 und das Stützmaterial 7 wer
den auf das Substrat 4 mit einem nach dem Tinten
druckprinzip arbeitenden Druckkopf 9 aufgebracht,
der in Fig. 2 dargestellt ist. Der Druckkopf 9 um
faßt eine Mediumkammer 10, in der das Material für
das Mikrobauelement 1 oder das Stützmaterial 7 vor
liegt. Werden beide Materialien mittels eines
Druckkopfes 9 auf das Substrat 4 aufgebracht, weist
der Druckkopf 9 vorzugsweise zumindest zwei Medium
kammern 10 auf, die voneinander getrennt sind, oder
aber es werden zwei Druckköpfe 9 verwendet.
Die Mediumkammer 10 weist eine Ausspritzöffnung 11
auf, aus der die Materialtropfen 3 oder das Stütz
material 7 tropfenförmig auf das Substrat 4 ausge
spritzt wird. Hierzu ist vorgesehen, daß eine eine
Wandung der Mediumkammer bildende Membran 12 ausge
lenkt wird, so daß die Materialien tropfenförmig
aus der Ausspritzöffnung 11 heraustreten. Für die
Auslenkung der Membran 12 weist der Druckkopf 9 ei
nen Aktor 13 auf, der insbesondere als piezoelek
trisches Element ausgebildet ist und für seine
elektrische Ansteuerung zwei Kontaktierflächen auf
weist, wobei lediglich die Kontaktierfläche 14 in
Fig. 2 ersichtlich ist. Die andere Kontaktierflä
che liegt parallel zur Kontaktierfläche 14, also
parallel zur Zeichnungsebene. Durch die elektrische
Ansteuerung des Aktors 13 ändert dieser seine Län
ge, so daß die Membran 12 entweder in Richtung zum
Boden 16 der Mediumkammer bewegt oder vom Boden 16
entfernt wird, wobei die Membran 12 dabei gewölbt
ausgelenkt wird. Werden heiße Materialien aus der
Mediumkammer 10 ausgespritzt, so weist der Aktor 13
ein Wärmesperrelement 17 auf, welches einen Wärme
übergangswiderstand zwischen Membran 12 und Aktor
13 bildet. Dadurch wird gewährleistet, daß die pie
zoelektrisch aktiven Teile des Aktors 13 unterhalb
der piezoelektrischen Curie-Temperatur liegen, so
daß gewährleistet ist, daß der Aktor 13 optimal ar
beitet, also seine Längenänderung in Abhängigkeit
der angelegten elektrischen Spannung konstant
bleibt, wodurch aus der Ausspritzöffnung 11 kon
stante Tropfenvolumen ausbringbar sind.
Es ist ersichtlich, daß der Aktor 13 innerhalb ei
nes Gehäuses 18 des Druckkopfes 9 gehalten ist, und
zwar mit seinem Ende, welches die Kontaktflächen 14
aufweist.
Der Druckkopf 9 weist vorzugsweise eine Heizein
richtung 19 auf, so daß das in der Mediumkammer 10
vorliegende Material auf entsprechender Temperatur
gehalten werden kann, bei der es flüssig vorliegt.
Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß das Mate
rial bereits heiß und flüssig in die Mediumkammer 10
eingebracht wird, wodurch gegebenenfalls auf die
Heizeinrichtung 19 verzichtet werden kann.
Je nach Ansteuerung des Aktors 13 können einzelne
Tropfen oder aber innerhalb kurzer Zeit eine große
Tropfenanzahl aus der Ausspritzöffnung 11 ausge
bracht werden. Beispielsweise kann hierzu eine im
pulsartige elektrische Ansteuerung des Aktors 13
vorgesehen sein. Um eine optimale Betriebstempera
tur für den Aktor 13 gewährleisten zu können, kann
auch vorgesehen sein, daß durch eine Gehäuseöffnung
20 ein Kühlmedium in das Gehäuseinnere einbringbar
ist, welches den Aktor 13 umströmt, so daß es an
einer in der Nähe der Ausspritzöffnung 11 liegenden
Gehäuseöffnung 21 wieder austritt.
In Fig. 2 ist noch ersichtlich, daß an der der Me
diumkammer 10 abgewandten Seite der Membran 12 Tem
peratursensoren 22 anordenbar sind, die die in der
Mediumkammer 10 vorherrschende Temperatur der Mate
rialien detektieren, so daß gegebenenfalls die Heiz
einrichtung 19 entsprechend angesteuert, das heißt
ein- oder ausgeschaltet werden kann.
Werden mehrere Druckköpfe 9 verwendet, kann vorge
sehen sein, daß die Ausspritzöffnungen 11 der
Druckköpfe 9 unterschiedlich große Öffnungsquer
schnitte aufweisen, so daß unterschiedliche Trop
fengrößen ausbringbar sind. Wird nur ein Druckkopf
mit mehreren Mediumkammern 10 verwendet, können
selbstverständlich die Ausspritzöffnungen unter
schiedliche Querschnittsgrößen aufweisen.
Damit die einzelnen Tropfen die Schichten 2 bilden
können, ist vorgesehen, daß entweder der Druckkopf
9 relativ zum Substrat 4 oder das Substrat relativ
zum Druckkopf 9 bewegt werden kann.
Claims (10)
1. Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauele
ments, dadurch gekennzeichnet, daß mittels eines
nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes
(9) das in flüssiger Phase vorliegende Material für
das Mikrobauelement (1) tropfenförmig auf ein
Substrat (4) ausgespritzt wird, wobei mehrere Trop
fen (3) des Materials in einer gemeinsamen Ebene
(Schicht 2) und/oder in unterschiedlichen Ebenen
vorliegen und nach dem Erstarren das Mikrobauele
ment (1) bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß gleichzeitig oder nacheinander das Materi
al für das Mikrobauelement (1) und ein flüssiges
Stützmaterial (7) aus zumindest einem Druckkopf (9)
ausgespritzt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Material für das Mikrobauele
ment (1) und das Stützmaterial (7) aus verschiede
nen Auslaßöffnungen (11) eines Druckkopfs (9) aus
gespritzt werden.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Fertig
stellung des Mikrobauelements (1) das Stützmaterial
(7) entfernt wird, so daß das Mikrobauelement (1)
freigelegt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß als Material für
das Mikrobauelement (1) Kunststoff, Metall und/oder
Glas verwendet wird, das vorzugsweise eine niedrige
Schmelztemperatur besitzt.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, dadurch gekennzeichnet, daß das Mikrobauele
ment (1) nachbehandelt wird, indem es einer Wärme
behandlung und/oder einer Behandlung mit einer Che
mikalie unterzogen wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Chemikalie flüssig oder gasförmig ist.
8. Verwendung eines nach dem Tintendruckprinzips
arbeitenden Druckkopfs (9) zur Herstellung eines
Mikrobauelements (1), wobei mit dem Druckkopf (9)
das Material (3) für das Mikrobauelement tropfen
förmig auf ein Substrat (4) ausgespritzt wird und
einzelne Tropfen (3) in einer gemeinsamen Ebene
(Schicht 2) und/oder in unterschiedlichen Ebenen
vorliegen.
9. Vorrichtung zum Herstellen eines Mikrobauele
ments, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung
zumindest einen Druckkopf (9) nach Anspruch 8 um
faßt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Druckkopf (9) eine Mediumkammer
(10), eine Wandung der Mediumkammer bildende
Membran (12) und einen Aktor (13) zur Auslenkung
der Membran (12) umfaßt, wobei die Mediumkammer
(10) zumindest eine Ausspritzöffnung (11) aufweist,
und wobei der Aktor (13) von der Membran (12) ther
misch entkoppelt ist.
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| DE19931112A DE19931112A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauelements, Verwendung eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes zur Herstellung eines Mikrobauelements und Vorrichtung zum Herstellen eines Mikrobauelements |
| AU68223/00A AU6822300A (en) | 1999-07-06 | 2000-07-06 | Method for producing a microcomponent, use of a print head that functions according to the ink jet principle for producing a microcomponent, and device for producing microcomponent |
| PCT/EP2000/006404 WO2001002173A1 (de) | 1999-07-06 | 2000-07-06 | Verfahren zur herstellung eines mikrobauelements, verwendung eines nach dem tintendruckprinzip arbeitenden druckkopfes zur herstellung eines mikrobauelements und vorrichtung zum herstellen eines mikrobauelements |
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|---|---|---|---|
| DE19931112A DE19931112A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauelements, Verwendung eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes zur Herstellung eines Mikrobauelements und Vorrichtung zum Herstellen eines Mikrobauelements |
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| Publication Number | Publication Date |
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| DE19931112A Withdrawn DE19931112A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Verfahren zur Herstellung eines Mikrobauelements, Verwendung eines nach dem Tintendruckprinzip arbeitenden Druckkopfes zur Herstellung eines Mikrobauelements und Vorrichtung zum Herstellen eines Mikrobauelements |
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| Country | Link |
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