DE19931017A1 - Stoßdämpfer - Google Patents
StoßdämpferInfo
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- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/06—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using both gas and liquid
- F16F9/064—Units characterised by the location or shape of the expansion chamber
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Abstract
Ein erfindungsgemäßer Stoßdämpfer, der insbesondere für ein Kraftfahrzeug vorgesehen ist, umfaßt zwei Befestigungsmittel 1, 2, mit denen der Stoßdämpfer mit einer Karosserie bzw. einem Fahrwerk des Kfz verbunden ist, einen Zylinder 3, einen Kolben 5, der über eine Kolbenstange 4 mit dem einen Befestigungsmittel 1 verbunden ist und der in dem Zylinder 3 verschiebbar gelagert ist, einen Trennkolben 8, der zwischen dem Kolben 5 und dem Ende des Zylinders 3 angeordnet ist, an dem sich das andere Befestigungsmittel 2 befindet, einen Gasraum 9, welcher durch den Trennkolben 8 von einem Ölraum 7 getrennt ist, wobei der Kolben 5 den Innenraum des Zylinders 3 in einen ersten Ölraum 6 und in den zweiten Ölraum 7 unterteilt, und wobei in dem Kolben 5 zumindest eine Durchgangsöffnung 14 vorgesehen ist, die bei einer Verlagerung des Kolbens 5 einen Ölfluß zwischen den beiden Ölräumen 6, 7 ermöglicht, wobei der Ölraum 7 über einen Hydraulikanschluß 13 verfügt, so daß Hydraulikfluid unter Druck zugeführt werden kann und damit eine Änderung der Vorspannung des Stoßdämpfers bewirkt wird. Bei einem Leck an dem Hydraulikanschluß 13 kann der Trennkolben 8 diesen Hydraulikanschluß automatisch abdichten und somit einen Notbetrieb des Stoßdämpfers ermöglichen.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ganz allgemein einen Stoßdämpfer, und insbesondere
einen Stoßdämpfer für ein Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruch 1.
Stoßdämpfer mit einem gattungsgemäßen Aufbau sind bekannt und werden vielfach im
Automobilbau eingesetzt. Diese bekannten Stoßdämpfer weisen einen Kolben auf, der in
einem Zylinder in axialer Richtung verlagerbar angeordnet ist, und der den Zylinder in im
wesentlichen zwei Ölräume unterteilt. Einer dieser Ölräume ist darüber hinaus über einen
weiteren, verlagerbaren Kolben, den sogenannten Trennkolben, unterteilt, nämlich in den
verbleibenden Ölraum und in ein Gasvolumen.
Bei einem Einfedern des Kraftfahrzeuges, in dem ein solcher bekannter Stoßdämpfer
bzw. Einrohrdämpfer eingebaut ist, zum Beispiel bei einer Kurvenfahrt, wird der Kolben in
dem Zylinder verschoben, so daß das Öl zwischen den Ölräumen überströmt. Dieses
Überströmen wird durch zumindest eine Durchgangsöffnung in dem Kolben ermöglicht,
wobei diese Durchgangsöffnung eine Drosselanordnung aufweist, um die Dämpferkraft
zu erzielen.
Nachdem in dem einen Ölraum die Kolbenstange verläuft, ergibt sich das
aufgenommene Ölvolumen für diesen Ölraum nach der folgenden Formel:
dVauf = dh * Pl * ((DKolben)2 - (DKolbenstange)2)/4 (D = Durchmesser)
Der Ölraum, aus dem das Öl verdrängt wird, gibt das Ölvolumen ab, welches sich nach
der folgenden Formel berechnet:
dVver = dh * Pl * (DKolben)2/4 (dh = Kolbenweg)
Die sich aus diesen beiden Formeln ergebende Differenz im Ölvolumen (verdrängtes -
aufgenommenes Volumen) wird über das Gasvolumen ausgeglichen.
Bei einem eingefahrenen Kolben (bzw. Kolbenstange) wird im Gasvolumen ein hoher
Innendruck aufgebaut, während bei einem ausgefahrenen Kolben ein geringer
Innendruck vorliegt.
Auf die Kolbenstange wirkt dadurch die effektive Kraft von:
F = PGas * Pl * (DKolbenstange)2/4
Mit dieser Kraft wird der Stoßdämpfer auseinandergedrückt.
Mit einem solchen bekannten Stoßdämpfer lassen sich die bei einer Kurvenfahrt, beim
Bremsen oder Beschleunigen auftretenden Neigungen bzw. Nickbewegungen des
Fahrzeugaufbaus nicht verhindern.
Um ein Fahrzeug bei diesen Fahrzeugbewegungen in der Horizontalen zu halten, müßte
zum Beispiel ein Ausgleich der Federlängenänderung durch beispielsweise einen
Hydraulikzylinder erfolgen oder eine zusätzliche Kraft zwischen einem Rad und dem
Fahrzeugaufbau an der höherbelasteten Stelle erzeugt werden.
Ein solcher einstellbarer Stoßdämpfer kann über einen Hydraulikanschluß verfügen,
durch den Hydraulikfluid aus einer Fluiddruckquelle in den Stoßdämpfer gepumpt wird
oder aus dem Stoßdämpfer abgelassen wird. Mit dieser Vorgehensweise ist der statische
Innendruck (Vorspannkraft) des Stoßdämpfers einstellbar. Wird zum Beispiel
Hydraulikfluid in den Stoßdämpfer hinein gepumpt, so steigt der Innendruck an, das
Gasvolumen wird komprimiert, wodurch der Trennkolben nach unten verlagert wird.
Durch den angestiegenen Innendruck erhöht sich die Vorspannkraft des Stoßdämpfers.
Ein Problem entsteht, wenn in oder an dem Hydrauliksystem eine Leckage auftritt. Dann
fällt der Innendruck des Stoßdämpfers ab und das Gasvolumen entspannt sich, so daß
der Trennkolben nach oben wandert und eine direkte Verbindung zwischen Gasvolumen
und Hydraulikanschluß und damit dem Leck herstellt. In der Folge würde das Gas
ausströmen und der Stoßdämpfer nicht mehr funktionsfähig sein.
Demzufolge ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen gattungsgemäßen
Stoßdämpfer derart weiterzubilden, daß ein Notbetrieb möglich ist, trotz einer Leckage im
angeschlossenen Hydrauliksystem.
Diese Aufgabe wird durch einen Stoßdämpfer gelöst, der die Merkmale gemäß dem
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 aufweist.
Demnach weist ein Stoßdämpfer, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, im wesentlichen
die folgenden Komponenten auf: zwei Befestigungsmittel, mit denen der Stoßdämpfer
mit einer Karosserie bzw. einem Fahrwerk verbunden ist, einen Zylinder, einen Kolben,
der über eine Kolbenstange mit dem einen Befestigungsmittel verbunden ist und der in
dem Zylinder verschiebbar gelagert ist, einen Trennkolben, der zwischen dem Kolben
und dem Ende des Zylinders angeordnet ist, an dem sich das andere Befestigungsmittel
befindet, einen Gasraum, welcher durch den Trennkolben von einem Ölraum getrennt ist,
wobei der Kolben den Innenraum des Zylinders in einen ersten Ölraum und in den
zweiten Ölraum unterteilt, und wobei in dem Kolben zumindest eine Durchgangsöffnung
vorgesehen ist, die bei einer Verlagerung des Kolbens einen Ölfluß zwischen den beiden
Ölräumen ermöglicht, und mit einem Hydraulikanschluß am Ölraum, um ein
Hydraulikfluid unter Druck zuführen zu können, wobei der Trennkolben derart ausgebildet
ist, daß er bei einem Leck am Hydraulikanschluß diesen selbsttätig abdichtet.
Mit dieser Anordnung läßt sich bei einer auftretenden Leckage im oder am
Hydrauliksystem, welches über den Hydraulikanschluß mit dem Stoßdämpfer verbunden
ist, ein Notbetrieb des Stoßdämpfers verwirklichen, da der Trennkolben bei einem Leck
den Hydraulikanschluß automatisch abdichtet.
Andere vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Stoßdämpfers sind der
Gegenstand von Unteransprüchen.
Die vorliegende Erfindung wird im folgenden anhand einer bevorzugten Ausführungsform
erläutert werden, wobei in der Figur schematisch der erfindungsgemäße Stoßdämpfer im
Querschnitt dargestellt ist.
In der Figur ist der Stoßdämpfer gezeigt, wobei ein oberes und ein unteres
Befestigungsmittel 1 und 2 dargestellt sind; an den beiden Befestigungsmitteln 1 und 2
wird der Stoßdämpfer zwischen Rad bzw. Fahrwerk und Fahrzeugaufbau befestigt.
Über eine Kolbenstange 4 ist ein Kolben 5 verlagerbar in einem Zylinder 3 des
Stoßdämpfers gehalten. Der Kolben 5 unterteilt den Zylinder 3 in einen ersten Ölraum 6
und in einen zweiten Ölraum 7.
In dem Kolben 5 sind Durchgangsöffnungen 14 vorhanden, die jeweils über eine
Drosselanordnung 10 (zum Beispiel ein Ventil) verfügen. Durch unterschiedliche
Drosselanordnungen 10 läßt sich für die beiden Überströmrichtungen eine
unterschiedliche Charakteristik (Zugstufe und Druckstufe) der Dämpferkraft einstellen.
Bei einem Einfedern des Fahrzeugs (nicht dargestellt) wird die Kolbenstange 4 und damit
der Kolben 5 in dem Zylinder 3 verschoben. Hierbei findet ein Ölfluß von einem Ölraum in
den anderen Ölraum statt.
Der zweite Ölraum 7 wird durch einen Trennkolben 8 von einem Gasraum 9 getrennt.
Dieser Gasraum 9 dient, wie im Stand der Technik bekannt, dazu, die auftretende
Differenz im Ölvolumen zu kompensieren.
Hierbei wird im Gasraum 9 durch Verlagerung des Trennkolbens 8 das dort vorhandene
Gas komprimiert bzw. entspannt.
Der Ölraum 7 verfügt bei dem vorliegenden Stoßdämpfer über einen Hydraulikanschluß
13, der über eine Hydraulikleitung 11 mit einer Hydraulikdruckquelle 12 verbunden ist.
Wird Hydraulikfluid über die Hydraulikleitung 11 und den Hydraulikanschluß 13 in den
Stoßdämpfer hinein gepumpt, so steigt der statische Innendruck des Stoßdämpfers an.
Die Hydraulikdruckquelle 12 kann zum Beispiel eine Pumpe mit Speicher und einem
Proportionalventil sein. Über dieses Ventil läßt sich der Druck im Stoßdämpfer auch
wieder verringern, indem Hydraulikfluid über die Hydraulikleitung 11 abgelassen wird.
Durch die Erhöhung der Vorspannkraft des Stoßdämpfers kann zum Beispiel:
- a) der Wankwinkel bei Kurvenfahrt ausgeglichen werden,
- b) der Nickwinkel beim Beschleunigen oder Bremsen vermindert werden,
- c) eine Niveauregulierung erhalten werden,
- d) eine Fahrzeugabsenkung bei schneller Fahrt erfolgen und
- e) eine Fahrzeuganhebung im Gelände erfolgen.
Tritt während des Betriebs des Stoßdämpfers ein Leck an der anmontierten
Hydraulikleitung 11 oder im angeschlossenen Hydrauliksystem auf, so würde sich der
Druck im Stoßdämpfer über den Hydraulikanschluß 13, die Hydraulikleitung 11 und das
Leck nach außen entleeren. Bei der vorliegenden Erfindung wird dies verhindert, indem
der Trennkolben 8 derart ausgebildet ist, daß er den Hydraulikanschluß 13 automatisch
verschließt, wenn ein Leck im Hydrauliksystem auftritt.
Vorzugsweise ist hierzu die Höhe des Trennkolbens 8 so groß, daß er größer ist als der
Durchmesser des Hydraulikanschlusses 13 am Zylinder 3.
Die minimale Höhe des erfindungsgemäßen Trennkolbens 8 sollte vorzugsweise wie folgt
sein:
hmin = DHydraulikanschluß + dhKst * ((DKst)2/(DK)2)
wobei:
DHydraulikanschluß der Durchmesser des Hydraulikanschlusses (13) ist;
dhKst der Hub des Kolbens (5) bzw. der Kolbenstange (4) ist;
DKst der Durchmesser der Kolbenstange (4) ist; und
DK der Durchmesser des Kolbens (5) ist.
DHydraulikanschluß der Durchmesser des Hydraulikanschlusses (13) ist;
dhKst der Hub des Kolbens (5) bzw. der Kolbenstange (4) ist;
DKst der Durchmesser der Kolbenstange (4) ist; und
DK der Durchmesser des Kolbens (5) ist.
Diese Höhe h des Trennkolbens 8 ist so hoch, daß, falls ein Leck auftritt, im gesamten
Arbeitsbereich des Kolbens 5 der Hydraulikanschluß 13 sicher abgedichtet wird.
Ein solcher Trennkolben 8 verhindert das Ausströmen des Gases aus dem Gasraum 9
und ermöglicht einen Notbetrieb des Stoßdämpfers.
Der erfindungsgemäße Stoßdämpfer, der insbesondere für ein Kraftfahrzeug vorgesehen
ist, umfaßt an seinen beiden Enden je ein Befestigungsmittel 1, 2, mit denen der
Stoßdämpfer mit einer Karosserie bzw. einem Fahrwerk des Kfz verbunden ist, einen
Zylinder 3, einen Kolben 5, der über eine Kolbenstange 4 mit dem einen
Befestigungsmittel 1 verbunden ist und der in dem Zylinder 3 verschiebbar gelagert ist,
einen Trennkolben 8, der zwischen dem Kolben 5 und dem Ende des Zylinders 3
angeordnet ist, an dem sich das andere Befestigungsmittel 2 befindet, einen Gasraum 9,
welcher durch den Trennkolben 8 von einem Ölraum 7 getrennt ist, wobei der Kolben 5
den Innenraum des Zylinders 3 in einen ersten Ölraum 6 und in den zweiten Ölraum 7
unterteilt, und wobei in dem Kolben 5 zumindest eine Durchgangsöffnung 14
vorgesehen ist, die bei einer Verlagerung des Kolbens 5 einen Ölfluß zwischen den
beiden Ölräumen 6, 7 ermöglicht, wobei der Ölraum 7 über einen Hydraulikanschluß 13
verfügt, so daß Hydraulikfluid unter Druck zugeführt werden kann und damit eine
Änderung der Vorspannung des Stoßdämpfers bewirkt wird. Bei einem Leck an dem
Hydraulikanschluß 13 kann der Trennkolben 8 diesen Hydraulikanschluß automatisch
abdichten und somit einen Notbetrieb des Stoßdämpfers ermöglichen.
1
Befestigungsmittel
2
Befestigungsmittel
3
Zylinder
4
Kolbenstange
5
Kolben
6
Ölraum
7
Ölraum
8
Trennkolben
9
Gasraum
10
Drosselanordnung
11
Hydraulikleitung
12
Hydraulikdruckquelle
13
Hydraulikanschluß
14
Durchgangsöffnung(en)
Claims (10)
1. Stoßdämpfer, insbesondere für ein Kraftfahrzeug, mit:
- - zwei Befestigungsmitteln (1, 2), mit denen der Stoßdämpfer mit einer Karosserie bzw. einem Fahrwerk verbunden ist,
- - einem Zylinder (3),
- - einem Kolben (5), der über eine Kolbenstange (4) mit dem einen Befestigungsmittel (1) verbunden ist und der in dem Zylinder (3) verschiebbar gelagert ist,
- - einem Trennkolben (8), der zwischen dem Kolben (5) und dem Ende des Zylinders (3) angeordnet ist, an dem sich das andere Befestigungsmittel (2) befindet,
- - einem Gasraum (9), welcher durch den Trennkolben (8) von einem Ölraum (7) getrennt ist,
- - wobei der Kolben (5) den Innenraum des Zylinders (3) in einen ersten Ölraum (6) und in den zweiten Ölraum (7) unterteilt, und
- - wobei in dem Kolben (5) zumindest eine Durchgangsöffnung (14) vorgesehen ist, die bei einer Verlagerung des Kolbens (5) einen Ölfluß zwischen den beiden Ölräumen (6, 7) ermöglicht, und mit
- - einem Hydraulikanschluß (13) am Ölraum (7), um ein Hydraulikfluid unter Druck zuführen zu können, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennkolben (8) derart ausgebildet ist, daß er bei einem Leck am Hydraulikanschluß (13) diesen selbsttätig abdichtet.
2. Stoßdämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Trennkolben (8)
eine Höhe aufweist, die größer ist als der Durchmesser des Hydraulikanschlusses
(13) am Zylinder (3).
3. Stoßdämpfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Trennkolben (8) eine solche Höhe aufweist, daß im gesamten Arbeitsbereich des
Kolbens (5) der Hydraulikanschluß (13) am Zylinder (3) abgedichtet ist.
4. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Höhe (h) des Trennkolbens (8) minimal hmin = DHydraulikanschluß + dhKst * ((DKst)2/(DK)2)
ist, wobei:
DHydraulikanschluß der Durchmesser des Hydraulikanschlusses (13) ist;
dhKst der Hub des Kolbens (5) bzw. der Kolbenstange (4) ist;
DKst der Durchmesser der Kolbenstange (4) ist; und
DK der Durchmesser des Kolbens (5) ist.
DHydraulikanschluß der Durchmesser des Hydraulikanschlusses (13) ist;
dhKst der Hub des Kolbens (5) bzw. der Kolbenstange (4) ist;
DKst der Durchmesser der Kolbenstange (4) ist; und
DK der Durchmesser des Kolbens (5) ist.
5. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in
dem Kolben (5) zwei Durchgangsöffnungen (14) vorgesehen sind.
6. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an
jeder der zumindest einen Durchgangsöffnung (14) eine Drosselanordnung (10)
vorgesehen ist.
7. Stoßdämpfer nach einem der Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß für jede
Bewegungsrichtung des Kolbens (5) eine Drosselanordnung (10) wirksam ist.
8. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kolbenstange (4) einen zum Kolbendurchmesser (5) relativ großen Durchmesser
aufweist.
9. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Hydraulikanschluß (13) über eine Hydraulikleitung (11) mit einer
Hydraulikdruckquelle (12) eine Verbindung herstellt.
10. Stoßdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
über den Hydraulikanschluß (13) der statische Innendruck des Stoßdämpfers
einstellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999131017 DE19931017A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Stoßdämpfer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999131017 DE19931017A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Stoßdämpfer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19931017A1 true DE19931017A1 (de) | 2001-01-11 |
Family
ID=7913735
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999131017 Withdrawn DE19931017A1 (de) | 1999-07-06 | 1999-07-06 | Stoßdämpfer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19931017A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10217905A1 (de) * | 2002-04-23 | 2003-03-13 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung zum Entleeren eines mit einem flüssigen Medium zumindest teilweise gefüllten Raums eines Behälters |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1307946A (fr) * | 1961-09-07 | 1962-11-03 | Correcteur pneumatique de suspension | |
| DE1500880A1 (de) * | 1966-12-07 | 1969-06-12 | Peddinghaus Dr Carl Ullrich | Hydropneumatisches Federbein |
| DE2446643A1 (de) * | 1974-09-30 | 1976-04-08 | Yamaha Motor Co Ltd | Motorrad |
-
1999
- 1999-07-06 DE DE1999131017 patent/DE19931017A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1307946A (fr) * | 1961-09-07 | 1962-11-03 | Correcteur pneumatique de suspension | |
| DE1500880A1 (de) * | 1966-12-07 | 1969-06-12 | Peddinghaus Dr Carl Ullrich | Hydropneumatisches Federbein |
| DE2446643A1 (de) * | 1974-09-30 | 1976-04-08 | Yamaha Motor Co Ltd | Motorrad |
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| DE10217905A1 (de) * | 2002-04-23 | 2003-03-13 | Daimler Chrysler Ag | Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung zum Entleeren eines mit einem flüssigen Medium zumindest teilweise gefüllten Raums eines Behälters |
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Legal Events
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