DE19930142A1 - Vorrichtung zum Verbinden von Datenverarbeitungseinheiten - Google Patents
Vorrichtung zum Verbinden von DatenverarbeitungseinheitenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von Datenverarbeitungseinheiten, wobei mittels eines Verknüpfungsprogrammes jeweils den Anschlüssen der Datenverarbeitungseinheiten zugeordnete Anzeigeelemente paarweise angesteuert werden. Hierdurch wird einer Bedienperson signalisiert, mit welchen Anschlüssen die Enden einer Verbindungsleitung elektrisch kontaktiert werden sollen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht eine sichere und zuverlässige Verkabelung der Datenverarbeitungseinheiten.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden von
Datenverarbeitungseinheiten, insbesondere von
Rechnereinheiten, mit mindestens einer Verbindungsleitung,
die an einem freien Ende einen ersten Stecker zur
Verbindung mit einem Anschluß einer ersten
Datenverarbeitungseinheit und die an einem anderen freien
Ende einen zweiten Stecker zur Verbindung mit einem
Anschluß einer zweiten Datenverarbeitungseinheit aufweist.
Es ist üblich, daß ein Datenverarbeitungsgerät aus einer
Mehrzahl von Datenverarbeitungseinheiten, wie
Rechnereinheit, Druckereinheit etc., besteht. Zum Betrieb
des Datenverarbeitungsgerätes müssen die
Datenverarbeitungseinheiten mittels einer oder mehrerer
Verbindungsleitungen nach einer vorgegebenen
Verknüpfungsvorschrift miteinander elektrisch verbunden
werden. Insbesondere für den Fall, daß die freien Enden
der Verbindungsleitungen jeweils einen gleichartigen
Stecker bzw. die Anschlüsse, mit denen die jeweiligen
Stecker verbunden werden sollen, gleichartig ausgebildet
sind, können bei der Montage des Datenverarbeitungsgerätes
Steckfehler auftreten. Zwar ist es bekannt, zur Vermeidung
solcher Verbindungsfehler die Stecker bzw. die Anschlüsse
mit mechanischen Codierungen zu versehen. Diese
erleichtern jedoch nur das Einstecken des Steckers, bei
Vorliegen von mit gleicher mechanischer Codierung
versehenen Steckern kann ein Vertauschen derselben jedoch
nicht ausgeschlossen werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Vorrichtung zum Verbinden von Datenverarbeitungseinheiten
derart weiterzubilden, daß eine fehlerhafte Verbindung
(Verkabelung) der Datenverarbeitungseinheiten miteinander
auf einfache Weise sicher und zuverlässig vermieden wird.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Erfindung in Verbindung
mit dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 dadurch
gekennzeichnet, daß den Anschlüssen der
Datenverarbeitungseinheiten jeweils ein Anzeigeelement
zugeordnet sind, das derart ansteuerbar ist, daß auf die
jeweiligen mittels der Verbindungsleitung zu verbindenden
Anschlüsse hingewiesen wird.
Der besondere Vorteil der Erfindung besteht darin, daß
durch die Zuordnung von Anzeigeelementen zu jeweils einem
Anschluß der Datenverarbeitungseinheit die Anschlüsse
identifizierbar sind und auf diese Weise auf die Funktion
derselben im Hinblick auf die Verbindung mit einer
weiteren Datenverarbeitungseinheit hingewiesen werden
kann. Hierdurch wird eine eindeutige, einfach zu
handhabende und zuverlässige elektrische Verbindung
zwischen zwei oder mehreren Datenverarbeitungseinheiten
ermöglicht.
Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung sind
die Anzeigeelemente als optische Anzeigeelemente
ausgebildet und benachbart zu den jeweiligen Anschlüssen
angeordnet. Aufgrund der örtlichen Nähe zu den Anschlüssen
besteht eine eindeutige Zuordnung der Anzeigeelemente zu
den jeweiligen Anschlüssen. Darüber hinaus kann durch
unterschiedliche Farbgebung der Anzeigeelemente bzw. der
unterschiedlichen Ansteuerung derselben eine eindeutige
Kennzeichnung der Anschlüsse vorgenommen werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
eine Verknüpfungssteuereinheit vorgesehen, die in
Abhängigkeit von einer vorgegebenen Verknüpfungsvorschrift
die optischen Anzeigeelemente ansteuert. Vorteilhaft kann
die Verknüpfungssteuereinheit bei komplexen
Datenverarbeitungsgeräten, die vorzugsweise aus einer
Mehrzahl von Rechnereinheiten besteht, eingesetzt werden,
wobei die die zu verbindenden Anschlüsse kennzeichnenden
Anzeigeelemente paarweise und nacheinander angesteuert
werden. Hierdurch wird die Montage des
Datenverarbeitungsgeräts bzw. die Umkonfiguration einer
Mehrzahl von das Datenverarbeitungsgerät bildenden
Rechnereinheiten vereinfacht, da nach Starten des
Verknüpfungsvorgangs die Bedienperson lediglich ihre
Konzentration darauf richten muß, die Enden einer
Verbindungsleitung mit den durch die Anzeigeelemente
gekennzeichneten Anschlüssen zu verbinden. Nach erfolgter
Verknüpfung leuchten selbsttätig weitere Anzeigeelemente
auf, die den Ort der Verknüpfung einer nächsten
Verbindungsleitung anzeigen. Durch die Kopplung der in
elektronischer Form abgespeicherten Verknüpfungsvorschrift
mit den den Anschlüssen zugewiesenen Anzeigeelementen wird
der Bedienperson eine selbsttätige Verknüpfungsvorgabe
bereitgestellt, die das korrekte Verbinden der
Datenverarbeitungseinheiten erheblich vereinfacht.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung weist die
Verknüpfungssteuereinheit Überprüfungsmittel auf, mittels
derer ein Warnsignal erzeugbar ist, sofern trotz
Signalisierung der mittels einer Verbindungsleitung zu
verbindenden Anschlüsse eine Falschbelegung aufgetreten
ist. In einem solchen Fall kann die Bedienperson sofort
auf die fehlerhafte Verbindung aufmerksam gemacht werden,
so daß nach Lösen der fehlerhaft gesteckten
Verbindungsleitung der Verknüpfungsvorgang ordnungsgemäß
fortgesetzt werden kann. Auf diese Weise kann unmittelbar
nach Auftreten des Fehlers eine Korrektur vorgenommen
werden, die sich zeitsparend insbesondere bei komplexen,
sich aus einer Vielzahl von Rechnereinheiten sich
zusammensetzenden Datenverarbeitungsgeräten auswirkt.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung besteht das
Datenverarbeitungsgerät aus einer Mehrzahl von
Rechnereinheiten, die in einem gemeinsamen Gehäuse
zusammengefaßt sind. In dem Gehäuse sind weiterhin eine
den Rechnereinheiten zugeordnete Stromversorgungseinheit
und eine I/O-Steuereinheit angeordnet. Die Anzeigeelemente
sind an einer Rückseite des Gehäuses in einer
Anzeigenleiste zusammengefaßt, wobei die Anzeigenleiste
jeweils einer Rechnereinheit zugeordnet ist. Durch die
mittels des Gehäuses vorgegebenen regelmäßigen Anordnung
der Anschlußleisten bzw. der Anzeigenleisten können die
Verbindungsleitungen eine festgelegte und gleiche Länge
aufweisen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend
anhand der Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild von einem in einem Gehäuse
zusammengefaßten Datenverarbeitungsgerät, das in
einem Ring miteinander verbundene
Rechnereinheiten aufweist,
Fig. 2 ein Blockschaltbild von zu einem Ring
miteinander verbundenen Rechnereinheiten von
drei Datenverarbeitungsgeräten gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung einer jeweils einer
Rechnereinheit zugeordneten Anschluß- und
Anzeigenleiste,
Fig. 4 ein Blockschaltbild einer
Verknüpfungssteuereinheit, die mit einer
Mehrzahl von optischen Anzeigeelementen
verbunden ist, und
Fig. 5 ein Flußdiagramm für ein in der
Verknüpfungssteuereinheit implementiertes
Verknüpfungsprogramm.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung findet Anwendung zum
Verbinden von jeglichen Datenverarbeitungseinheiten,
beispielsweise zwischen einer zentralen Rechnereinheit und
einem oder mehreren Peripherieeinheiten, wie zum Beispiel
Drucker etc. Vorzugsweise findet die Vorrichtung Anwendung
zur Verbindung einer Mehrzahl von
Datenverarbeitungseinheiten, insbesondere von
Rechnereinheiten in komplexen Servern.
Fig. 1 zeigt ein in einem Gehäuse 1 zusammengefaßtes
Datenverarbeitungsgerät 2, das aus drei Rechnereinheiten
3, einer I/O-Rechnereinheit 4, einer
Verknüpfungssteuereinheit 5 und einer
Stromversorgungseinheit 6 als Datenverarbeitungseinheiten
besteht.
Die Stromversorgungseinheit 6 ist über eine
Stromversorgungsleitung 7 mit einem nicht dargestellten
Anschlußfeld der I/O-Rechnereinheit 4 bzw. der
Verknüpfungssteuereinheit 5 verbunden, von dem aus die
Rechnereinheiten 3 mit elektrischem Strom versorgt werden.
Die Rechnereinheiten 3 sind jeweils gleichartig
ausgebildet und bestehen jeweils aus einer Mehrzahl von
Mikroprozessoren. Die Rechnereinheiten 3 dienen zur
Bildung eines lokalen Netzwerkes.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, sind die Rechnereinheiten
3 eines Gehäuses 1 über Verbindungsleitungen 13 in einem
Ring zusammengeschaltet. Zu diesem Zweck ist jeder
Rechnereinheit 3 eine vorzugsweise an dem Gehäuse 1
befestigte Anschlußleiste 9 zugeordnet, die vier
gleichartige Anschlüsse 10, 10', 11, 11' aufweist. Die
I/O-Rechnereinheit 4, in der vorzugsweise die
Verknüpfungssteuereinheit 5 integriert ist, ist über eine
mehradrige I/O-Verbindungsleitung 12 mit dem Anschluß 10
der Rechnereinheit 3 eingangsseitig und über eine
mehradrige I/O-Verbindungsleitung 12' mit dem Anschluß 10'
ausgangsseitig verbunden.
Der Anschluß 11 der Rechnereinheit 3 dient als Ausgang zur
Verbindung mit einer weiteren Rechnereinheit 3 mittels
einer mehradrigen Verbindungsleitung 13. Der Anschluß 11'
dient als Eingang zur Verbindung mittels der
Verbindungsleitung 13 mit einer weiteren Rechnereinheit 3.
Die Verbindungsleitungen 13 und vorzugsweise die I/O-
Verbindungsleitungen 12 sind gleichartig ausgebildet und
weisen jeweils einen gleichen Stecker 14 auf, mittels
derer die Verbindungsleitungen 12, 13 steckbar in den
Anschlüssen 10, 10', 11, 11' gehalten sind.
Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, ist ein Eingangsanschluß
11' der oberen Rechnereinheit 3 mit dem Ausgangsanschluß
11 der unteren Rechnereinheit 3 verbunden, der
Ausgangsanschluß 11 der oberen Rechnereinheit 3 ist mit
dem Eingangsanschluß 11' der mittleren Rechnereinheit 3
sowie der Ausgangsanschluß 11 der mittleren Rechnereinheit
3 mit dem Eingangsanschluß 11' der unteren Rechnereinheit
3 verbunden.
Zur Ermöglichung einer korrekten Verkabelung bzw.
Verbindung der Datenverarbeitungseinheiten, insbesondere
der Rechnereinheiten 3, ist unmittelbar angrenzend zu der
Anschlußleiste 9 eine Anzeigenleiste 15 angeordnet. Die
Anzeigenleiste 15 besteht aus jeweils drei jeweils einem
Anschluss 10, 10', 11, 11' zugeordneten optischen
Anzeigeelementen 16. Die Anzeigeelemente 16 sind als
Leuchtdioden ausgebildet und weisen eine unterschiedliche
Farbgebung auf. Ein erstes Anzeigeelement 17 ermöglicht
die Anzeige, ob die in Betrieb gesetzten Rechnereinheiten
3 ordnungsgemäß funktionieren. Ein zweites Anzeigeelement
18 kann einen Fehler im Betriebszustand der Rechnereinheit
3 signalisieren. Ein drittes Anzeigeelement 19 dient zur
Anzeige eines Verknüpfungssignals, das einer Bedienperson
bei der Montage des Datenverarbeitungsgeräts bzw. bei
einer Umkonfiguration der Rechnereinheiten 3 untereinander
anzeigt, welche Anschlüsse 11, 11' durch
Verbindungsleitungen 13 miteinander verbunden werden.
Das dritte bzw. das zweite Anzeigeelement 19 und 18 sind,
wie aus Fig. 4 zu ersehen ist, als Teil der
Anzeigenleiste 15 über eine I/O-Schnittstelle 20 von
einem Mikroprozessor 21 der Verknüpfungssteuereinheit 5
ansteuerbar. Der Mikroprozessor 21 ist mit einem Speicher
22 verbunden, in dem ein Verknüpfungsprogramm
abgespeichert ist.
Das Verknüpfungsprogramm, dessen Flußdiagramm schematisch
in Fig. 5 dargestellt ist, enthält alle wesentlichen
Informationen, die zur Gewährleistung einer korrekten
Verknüpfung bzw. Verbindung der Rechnereinheiten 3
zueinander nötig sind. Zur Erlangung einer Ringverbindung
zwischen den Rechnereinheiten 3 der Gehäuse 1 zu einem
gemeinsamen einzigen Datenverarbeitungsgerät 2 gemäß Fig.
2 wird in einem ausgeschalteten Zustand der Gehäuse 1 das
Vorhandensein bzw. die Anzahl der Gehäuse 1 überprüft.
Dies wird ermöglicht durch einen nicht dargestellten, die
Gehäuse 1 verbindenden Bus (Ethernet). Hierdurch kann zum
einen in einem Schritt 23 die Anzahl der Gehäuse 1, in
einem Schritt 24 die Anzahl der Rechnereinheiten 3 und in
einem Schritt 25 die Positionierung der Rechnereinheiten 3
in dem Gehäuse 1 festgestellt werden. Nach Feststellung
der zu verbindenden Rechnereinheiten 3 kann nun in
Abhängigkeit von einer vorgegebenen Topologie (Ring, Stern
etc.) die Verknüpfungsvorschrift 26 erzeugt werden, nach
der die Anzeigeelemente 19 paarweise angesteuert werden.
Durch das paarweise Ansteuern der Anzeigeelemente 19 wird
der Bedienperson signalisiert, mit welchen Anschlüssen 11,
11' der Rechnereinheiten 3 sie die Stecker 14 der beiden
Enden der Verbindungsleitung 13 verbinden soll. Diese
paarweise Ansteuerung 27 der Anzeigeelemente 19 erfolgt
sequentiell nach dem Stecken einer jeden
Verbindungsleitung 13, bis alle Anschlüsse 11, 11' mit
entsprechenden Steckern 14 belegt sind.
Wie in Fig. 2 dargestellt ist, kann das
Verknüpfungsprogramm dazu eingesetzt werden, die
nebeneinander in Gehäusen 1 untergebrachten
Rechnereinheiten 3 in einem Ring zusammenzuschalten. Zur
Verknüpfung einer oberen Rechnereinheit 3 des linken
Gehäuses 1 mit einer mittleren Rechnereinheit 3 des
mittleren Gehäuses 1 würde beispielsweise in einem ersten
Schritt gleichzeitig ein dem Anschluß 11' der oberen
Rechnereinheit 3 zugeordnetes Anzeigeelement 19 und ein
dem Ausgangsanschluß 11 der mittleren Rechnereinheit 3
zugeordnetes Anzeigeelement 19 aufleuchten. Nachdem diese
Anschlüsse 11, 11' mittels der Verbindungsleitung 13'
belegt worden sind, leuchten gleichzeitig das dem
Ausgangsanschluß 11 der oberen Rechnereinheit 3 des linken
Gehäuses 1 zugeordnete Anzeigeelement 19 und das dem
Eingangsanschluß 11' der mittleren Rechnereinheit 3 des
linken Gehäuses 1 zugeordnete Anzeigeelement 19 auf. Die
Bedienperson kann nun die Enden der Verbindungsleitung
13" in die Anschlüsse 11, 11' einstecken. Dieser
Signalisierungsvorgang und die nachfolgende Verknüpfung
setzt sich solange fort, bis alle Anschlüsse 11, 11' der
Rechnereinheiten 3 nach der vorgegebenen
Verknüpfungsvorschrift verbunden sind.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich vorzugsweise
bei komplexen Rechnersystemen. Tritt wegen der Vielzahl
von zu verbindenden Rechnereinheiten 3 eine Fehlbelegung
auf, kann es vorgesehen sein, daß die
Verknüpfungssteuereinheit 5 das zweite Anzeigeelement 18
ansteuert zur Signalisierung eines fehlerhaft belegten
Anschlusses 11, 11'. Auf diese Weise kann der
entsprechende Anschluß 11, 11' sofort lokalisiert werden
und eine entsprechende Korrektur vorgenommen werden.
Vorzugsweise wird das Anzeigeelement 18 bereits mit der
Fehlererkennung angesteuert, so daß die Bedienperson
unmittelbar nach der fehlerhaften Verbindung dieselbe
korrigieren kann. Alternativ kann dieses an das
Anzeigeelement 18 abgegebene Warn- oder Fehlersignal auch
an ein nicht dargestelltes zentrales Display zur Anzeige
der Fehlbelegung übertragen werden. In diesem Display
können dann die fehlerhaften Anschlüsse 11, 11' bezeichnet
sein.
Vorteilhaft kann die Verknüpfungssteuereinheit 5 dazu
geeignet sein, ein modifiziertes Verknüpfungsprogramm
abzuspeichern. Diese Implementierung des
Verknüpfungsprogramms kann beispielsweise mittels eines
tragbaren Datenspeichers (Diskette) oder mittels eines
Datennetzes erfolgen.
Die Rechnereinheiten 3 sind in gesonderten Einschubfächern
der Gehäuse 1 lösbar in denselben gelagert. Diese Lagerung
ermöglicht einen flexiblen Einsatz von einer
unterschiedlichen Anzahl von Rechnereinheiten 3. Eine
Umkonfiguration der Rechnereinheiten 3 wird vereinfacht.
Dadurch, daß die Anzeige- und Anschlußleisten an einer
gemeinsamen Rückseite des Gehäuses angeordnet sind, kann
die elektrische Verknüpfung der Rechnereinheiten 3
zeitsparend erfolgen.
Claims (16)
1. Vorrichtung zum Verbinden von
Datenverarbeitungseinheiten, insbesondere von
Rechnereinheiten, mit mindestens einer
Verbindungsleitung, die an einem freien Ende einen
ersten Stecker zur Verbindung mit einem Anschluß einer
ersten Datenverarbeitungseinheit und die an einem
anderen freien Ende einen zweiten Stecker zur
Verbindung mit einem Anschluß einer zweiten
Datenverarbeitungseinheit aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß den Anschlüssen (11,
11') der Datenverarbeitungseinheiten (3) jeweils ein
Anzeigeelement (19) zugeordnet sind, das derart
ansteuerbar ist, daß auf die jeweiligen mittels der
Verbindungsleitung (13, 13', 13") zu verbindenden
Anschlüsse (11, 11') hingewiesen wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anzeigeelemente (19)
als optische Anzeigeelemente (19) ausgebildet sind,
die jeweils benachbart zu den Anschlüssen (11, 11')
angeordnet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß eine
Verknüpfungssteuereinheit (5) vorgesehen ist, die in
Abhängigkeit von einer Verknüpfungsvorschrift (26)
Ansteuersignale erzeugt zur Ansteuerung der
Anzeigeelemente (19).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die
Verknüpfungssteuereinheit (5) einen Mikroprozessor
(21), einen die Verknüpfungsvorschrift (26)
aufweisenden Speicher (22) und eine I/O-Schnittstelle
(20) zur Verbindung mit den
Datenverarbeitungseinheiten (3) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die
Datenverarbeitungseinheiten jeweils als
Rechnereinheiten (3) ausgebildet sind, die mittels
einer Mehrzahl von Verbindungsleitungen (13, 13',
13") nach der Verknüpfungsvorschrift (26) miteinander
elektrisch verbindbar sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die
Verknüpfungssteuereinheit (5) Mittel aufweist, derart,
daß die die zu verbindenden Anschlüsse (11, 11')
kennzeichnenden Anzeigeelemente (19) paarweise
sequentiell angesteuert werden, so daß jeweils die
beiden Stecker (14) einer Verbindungsleitung (13, 13',
13") mit den entsprechenden Anschlüssen (11, 11')
verbindbar sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die
Verknüpfungssteuereinheit (5) Mittel aufweist, derart,
daß die auf die zu verbindenden Anschlüsse (11, 11')
hinweisenden Anzeigeelemente (19) nur solange
angesteuert sind, bis die entsprechenden Stecker (14)
der Verbindungsleitung (13, 13', 13") mit den
Anschlüssen (11, 11') elektrisch kontaktiert sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß die
Verknüpfungssteuereinheit (5) Überprüfungsmittel
aufweist, derart, daß bei einer Fehlbelegung der
Stecker (14) einer Verbindungsleitung (13, 13', 13")
ein Warnsignal erzeugt wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß das
Warnsignal an die die zu verbindenden Anschlüsse (11,
11') hinweisenden Anzeigeelemente (19) oder an ein
zentrales Display übertragen wird zur Anzeige der
Fehlbelegung.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß die
Rechnereinheiten (3) jeweils eine Anschlußleiste (9)
mit einer Anzahl von reihenförmig angeordneten
Anschlüssen (10, 10', 11, 11') aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, da
durch gekennzeichnet, daß die
Anschlußleiste (9) einer ersten Rechnereinheit (3) zum
einen Anschlüsse (11, 11') zur Verbindung mit
Anschlüssen (11, 11') mindestens einer zweiten
Rechnereinheit (3) und zum anderen Anschlüsse (10,
10') zur Verbindung mit einer einer Mehrzahl von
Rechnereinheiten (3) zugeordneten I/O-Rechnereinheit
(4) aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, da
durch gekennzeichnet, daß eine
Mehrzahl von Rechnereinheiten (3) zusammen mit einer
Stromversorgungseinheit (6) und der I/O-Rechnereinheit
(4) in einem gemeinsamen Gehäuse (1) zusammengefaßt
sind, wobei das Gehäuse (1) gesonderte Einschubfächer
aufweist zur Aufnahme der Rechnereinheiten (3).
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, da
durch gekennzeichnet, daß die
Anschlußleisten (9) der Rechnereinheiten (3) an einer
gemeinsamen Seite des Gehäuses (1) angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, da
durch gekennzeichnet, daß die
Anschlußleisten (9) benachbarter Gehäuse (1) in einer
gemeinsamen Ebene verlaufen.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, da
durch gekennzeichnet, daß der
Anschlußleiste (9) eine mit mehreren Anzeigeelementen
(17, 18, 19) versehene Anzeigeleiste (15) zugeordnet
ist.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß das
optische Anzeigeelement (17, 18, 19) als Leuchtdiode
ausgebildet ist.
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| DE19930142A1 true DE19930142A1 (de) | 2001-01-18 |
Family
ID=7913169
Family Applications (1)
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| DE1999130142 Ceased DE19930142A1 (de) | 1999-06-30 | 1999-06-30 | Vorrichtung zum Verbinden von Datenverarbeitungseinheiten |
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