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DE19929188A1 - Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung - Google Patents

Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung

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Publication number
DE19929188A1
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DE
Germany
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communication
organizer
data
communication device
document
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19929188A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Fischer
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE19929188A1 publication Critical patent/DE19929188A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F16/00Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B1/00Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal
    • G08B1/08Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal using electric transmission ; transformation of alarm signals to electrical signals from a different medium, e.g. transmission of an electric alarm signal upon detection of an audible alarm signal
    • G08B2001/085Partner search devices

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf ein Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung, die vorwiegend für die Aufnahme zwischenmenschlicher Kontakte konzipiert ist. Erfindungsgemäß wird nach der Annahme eines ausgesendeten Kommunikationsdatensatzes ein kodiertes Annahmesignal zurückgesendet, das die Zusendung eines weiteren Datensatzes auslöst.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Organizer-Gerät mit einer Zusatzfunktion, die vorwiegend für die Aufnahme zwischenmenschlicher Kontakte konzipiert ist.
Organizer-Geräte sind multifunktionelle Geräte mit Speicher- und Rechenein­ heiten, einer Anzeige- und Eingabeeinheit. Sie dienen vorwiegend als elek­ tronisches Notizbuch und sind daher weit verbreitet. Die Organizer-Geräte haben neben der Notizbuchfunktion eine Reihe von weiteren Funktionen, so z. B. eine Kalenderfunktion, eine akustische Erinnerungsfunktion, Umrechnen von Währungseinheiten, Spiele usw. Da die elektronischen Bauelemente im­ mer kleiner und leistungsfähiger werden, werden die Organizer-Geräte bald die Leistungsfähigkeit von Kleinkomputern oder Laptops aufweisen. Da dann ggf. neue Begriffe und Bezeichnungen eingeführt werden, wird unter einem Organizer-Gerät ein Gerät verstanden, daß die Größe und das Gewicht eines heute verfügbaren herkömmlichen Organizers hat, jedoch zukünftig auch über die Leistungsmerkmale eines herkömmlichen Laptop-Computers verfü­ gen kann. Das besondere Kennzeichen des Organizer-Gerätes ist daher seine typische Notizbuchgröße. Die nachfolgend aufgeführte Erfindung ist deshalb für Organizer-Geräte im umfassenden Sinn geeignet.
Auf Grund des sehr hohen Verbreitungsgrades ist es wünschenswert, die Organizer-Geräte durch die Implementierung neuartiger Zusatzfunktionen noch universeller zu machen.
Diese Aufgabe wird mit einem Organizer-Gerät nach Anspruch 1 gelöst. In das Organizer-Gerät ist erfindungsgemäß eine Partnersuch-Kommunikations­ vorrichtung integriert. Diese Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung hat eine Sendeeinheit zum Senden von spezifischen Partnersuchsignalen und eine Empfangseinheit zum Empfangen dieser Partnersuchsignale. Besonders vorteilhaft ist, daß das Organizer-Gerät bereits eine Anzahl von Baugruppen aufweist, die auch für die Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung benötigt werden. So ist es demnach möglich, die erfindungsgemäße Zusatzfunktion mit einem sehr geringen Aufwand an Bauelementen zu implementieren. Be­ sonders vorteilhaft sind das meist relativ große Display, die ergonomisch op­ timierten Vorrichtungen zur Ein- und Ausgabe von Daten und die Daten­ schnittstellen zu anderen Systemen, z. B. Infrarot-Kopplung zum Personal­ computer.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Partnersuch-Kommunikationsvor­ richtung näher erläutert:
Es wird ein Kommunikationsdatensatz erstellt, der Lnformationen zum Ziel der beabsichtigten Partnersuche, zur eigenen Person, über Eigenschaften, die von einer gesuchten Person erwartet werden, und Kennungsdaten enthält. Dieser Kommunikationsdatensatz wird mit geringer Sendeleistung ungerich­ tet ausgesendet und von den im Empfangsbereich befindlichen anderen gleichartigen Kommunikationsvorrichtungen auf einer vorbestimmten Fre­ quenz empfangen, wobei der Empfangsbereich im allgemeinen nicht größer als 200 m sein muß, jedoch auch größer sein kann. Beim Empfang eines Kommunikationsdatensatzes wird verglichen, ob die mit dem Kommunikati­ onsdatensatz empfangenen Informationen mit den eigenen Wünschen, Zielen usw. weitgehend übereinstimmen, d. h., es gibt eine Vergleichsschaltung, die den empfangenen Kommunikationsdatensatz mit dem eigenen vergleicht. Wenn eine weitgehende Übereinstimmung vorliegt, wird ein Antwortsignal ausgesendet. Um sicherzustellen, daß das Antwortsignal ausschließlich nur durch den Absender des weitgehend übereinstimmenden Kommunikationsda­ tensatzes identifizierbar ist, werden die Datensätze verschlüsselt. Das erfolgt prinzipiell so, daß jeder ausgesendete Kommunikationsdatensatz mit einer spezifischen Kennung versehen ist. Wenn der Kommunikationsdatensatz mit dieser Kennung empfangen ist, wird beim Aussenden eines Antwortsignals diese empfangene Kennung mit einer zweiten Kennung verbunden, die den Absender eindeutig kennzeichnet, so daß nur die Kommunikationsvorrich­ tung des Absenders in der Lage ist, ein Eingangssignal als das richtige Ant­ wortsignal zu identifizieren.
Zur Erstellung dieses Kommunikationsdatensatzes wird eine spezielle inter­ aktive Kommunikationssoftware genutzt, die z. B. auf einem Personalcompu­ ter abgelegt sein kann oder bei einer bevorzugten Ausführungsform in der Kommunikationsvorrichtung selbst. Diese Software ist nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Es dient jedoch dem besseren Verständnis der Erfin­ dung und zur vollständigen Offenbarung der Funktion der Kommunikations­ vorrichtung, wenn auch die Arbeitsweise der Software mit erläutert wird.
Die Kommunikationssoftware ist so ausgebildet, daß dem Anwender auf ei­ nem beliebigen Bildschirm, der ein PC-Monitor sein kann, jedoch auch ein Fernsehbildschirm, das Display eines Laptops, Palmtops, Organizers, oder auch ein in ein Mikrowellengerät eingebauter Bildschirm oder der eigene Bild­ schirm der Kommunikationsvorrichtung, eine Reihe von Fragen gestellt wer­ den. Auswahlantworten können bereits vorgegeben sein. Weiterhin können die Anworten noch mit einem Bewertungsfaktor belegt werden, wie z. B. "auf keinen Fall darf die gesuchte Person kleiner als 1,60 m sein" oder "die gesuchte Person sollte möglichst nicht wesentlich kleiner als 1,60 m sein". Weiterhin kann die Kommunikationssoftware z. B. eine Vielzahl von Bildern enthalten, mit denen schnell ermittelt werden kann, welchen Gesichtstyp oder welche Körperstatur die Träger der Kommunikationsvorrichtungen be­ vorzugen oder ablehnen. Auch hierbei ist eine zusätzliche Vergabe von Vor­ zugsfaktoren sinnvoll.
Die vorstehenden Ausführungen veranschaulichen, daß eine derartige Kom­ munikationssoftware sehr leistungsfähig ist. Der Fragekatalog kann für ver­ schiedene Sprachen ausgelegt sein, es können nationale und ethnische Be­ sonderheiten, Lebensgewohnheiten und der Bildungsstand berücksichtigt werden, so daß selbst Analphabeten mit dieser Programmierung nicht über­ fordert werden. Es ist klar, daß die zu beantwortenden Fragen vom Kommu­ nikationsziel abhängig sind. Wenn ein Tennispartner gesucht wird, werden von der Kommunikationssoftware andere Fragen als bei der Suche nach ei­ nem Tanzpartner vorgelegt.
In der Kommunikationssoftware können z. B. psychologisch und statistisch weitgehend gesicherte Erkenntnisse aufgenommen sein, so daß dem Benut­ zer der Kommunikationsvorrichtung bereits bei der Erstellung seines Kom­ munikationsdatensatzes Hinweise geben werden, wie hoch die Wahrschein­ lichkeit ist, daß eine definierte Zielperson auch die Suchperson akzeptiert. Die Kommunikationssoftware kann auch so programmiert sein, daß anstelle direkter Fragen nach gewünschten Eigenschaften indirekte Fragen vorgelegt werden, d. h., es wird die persönliche Reaktion in verschiedenen vorgegeben Fallbeispielen herangezogen.
Aus den Antworten auf eine Reihe von Fragen wird ein Kommunikationsda­ tensatz erstellt und in einem Speicherbereich abgespeichert, der nachfolgend als erste Speichereinheit bezeichnet wird.
Es sollte deutlich geworden sein, daß die auf vorstehend beschriebene Weise generierten Kommunikationsdatensätze eine hohe Aussagekraft haben und daher die Treffsicherheit größer als bei bisher bekannten und angewendeten Datenvergleichen bei herkömmlichen Vorrichtungen ist.
Vereinfacht ausgedrückt enthalten die Kommunikationsdatensätze je einen Schlüssel und ein Schlüsselloch. Es wird mittels einer Vergleichsvorrichtung geprüft, ob der definierte Schlüssel der Suchperson zu dem definierten Schlüsselloch der Zielperson paßt und umgekehrt. Nur wenn beide Schlüssel zu den jeweiligen Schlüssellöchern passen, wird die elektronische Kommuni­ kation weitergeführt und eine vorbestimmte Folgeaktion auszulösen. Eine Folgeaktion kann eine optisch sichtbare Anzeige sein oder ein hörbares Si­ gnal. Die Folgeaktion kann auch zeitversetzt wirken. Die Folgeaktion kann jedoch auch ein Signalablauf sein, wie z. B. das Speichern von Daten.
Nach Anspruch 2 ist die vorbestimmte Folgeaktion ein Vibrationsalarm, wie er vom Funktelefon bekannt ist. Der Vibrationsalarm ist dann von Vorteil, wenn das Signal für Außenstehende nicht erkennbar sein soll.
Nach Anspruch 3 wird ein akustisches Signal ausgeben. Da das Organizer- Gerät selbst auch akustische Signale abgibt, z. B. Erinnerungssignale, ist somit für einen Außenstehende nicht erkennbar, ob das akustisches Signal ein normales Erinnerungssignal ist oder ob es ein Signal von der Partnersuch- Kommunikationsvorrichtung ist.
Nach Anspruch 4 ist eine zweite Funktion der Kommunikationsvorrichtung vorgesehen, mit der ein zweiter Datensatz ausgesendet und empfangen wer­ den kann. Diese Funktion wird nachfolgend erläutert:
Wenn der Absender des ersten Kommunikationsdatensatzes die Rückinfor­ mation erhält, daß sich eine zu ihm passende Person in seinem Sendebereich aufhält, wird ein zweiter Datensatz, nachfolgend vereinfacht als Dokument bezeichnet, vom Absender zu der Person nachgeschickt.
Dieses Dokument kann die unterschiedlichsten individuellen Informationen enthalten. Es kann im einfachsten Fall ein individueller Brief sein, in den ggf. ein Bild und/oder Musik eingebunden sind. Es kann jedoch auch eine Video­ sequenz übertragen werden. Die Informationen können je nach Bedarf kurz oder ausführlicher sein, d. h., es können die Informationen einer Visitenkarte oder eines Videofilms oder lediglich eine einfache oder eine spezielle Tele­ fonnummer übertragen werden.
Es ist dem Fachmann klar, daß die Kommunikationsvorrichtung je einen Speicherbereich zum Speichern mindestens eines eigenen Dokumentes und mindestens eines empfangenen Dokumentes aufweisen muß. Vorzugsweise wird ein größerer Speicherbereich vorgesehen, um je nach Bedarf unter­ schiedliche Dokumente versenden zu können und um mehrere Dokumente zu empfangen und zu speichern.
Mit der vorstehend beschriebene Funktion wird ein bisher nicht erreichter positiven Effekt für den Anwender erzielt. Mit dem von Außenstehenden un­ bemerkten, d. h. stillen Absenden des zweiten Datensatzes, der eine indivi­ duelle Nachricht enthält, wird weder der Absender noch der Empfänger in eine unangenehme oder peinliche Situation gebracht.
Die Kommunikationsvorrichtung kann in verschiedenen Betriebsarten betrie­ ben werden.
Im A-Betrieb wird der Kommunikationsdatensatz periodisch oder ständig ausgesendet. Ein Antwortsignal wird mit dem Absenden eines Dokumentes beantwortet. Es kann auch ein Austausch der Dokumente vorgenommen werden.
Im B-Betrieb wird nicht gesendet, aber empfangen. Es wird ein Antwortsi­ gnal ausgesendet, wenn eine passende Anfrage registriert ist. Es kann ein Dokument abgesendet werden.
Im C-Betrieb wird nicht gesendet, aber empfangen. Es wird jedoch kein Antwortsignal ausgesendet. In diesem Fall werden die Anfragen lediglich be­ obachtet, d. h. gespeichert.
Um zu verhindern, daß mehrfach die gleichen Anfragen und Dokumente empfangen werden, ist eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung vorgesehen. Da jede Information eine eigene Kennung aufweist bzw. damit versehen werden kann, werden die Kennungen der empfangenen Informationen mit bereits eingegangenen verglichen, wobei bei Erkennung einer bereits gespei­ cherten Kennung keine Annahme dieses Kommunikationsdatensatzes erfolgt.
Wenn der Träger der Kommunikationsvorrichtung feststellt, daß ein Doku­ ment empfangen wurde, kann er frei entscheiden, wann er das Dokument liest bzw. ansieht. Er kann z. B. einige Stunden später in seinem Hotelzim­ mer das Organizer-Gerät an den Eingang eines herkömmlichen Fernsehappa­ rats anschließen und sich auf dem großen Bildschirm den gesendeten Brief und ggf. ein Bild der Suchperson ansehen. Gleiches ist mit einem Homecom­ puter möglich. Wenn ein Laptop mit einem Drucker zur Verfügung steht, kann das Dokument gelesen und wahlweise ausgedruckt werden. Es können auch Spezialbrillen verwendet werden, die zukünftig das Display z. B. eines Laptops ersetzen. Diese Beispiele zeigen, daß es dem Fachmann ohne erfin­ derische Gedankenarbeit möglich ist, die Kommunikationsvorrichtung mit verschiedenen Schnittstellen auszurüsten, die jeweils zu unterschiedlichen Folgeeinrichtungen kompatibel sind. Insbesondere ist es möglich, bereits vorhandene Kommunikationsnetze einzubinden. Z. B. kann bei einer mitge­ teilten Internetadresse über ein angekoppeltes Mobilbildtelefon die Internet- Homepage der betreffenden Person auf dem großen Display des Organizer- Gerätes betrachtet werden.
Es ist zu betonen, daß die Kommunikationsvorrichtung nicht an einen Home- PC o. ä. gebunden ist, so daß das Gerät auch im Urlaub usw., wo norma­ lerweise derartige Hardware nicht zur Verfügung steht, ohne Beschränkung einsetzbar ist.
Nach Anspruch 5 ist eine Dokumentenempfang-Bestätigungseinrichtung vor­ gesehen, die ein Dokumentenempfang-Bestätigungssignal aussendet, wenn ein Dokument empfangen wurde. Dieses Signal wird von einer Dokumenten­ empfang-Bestätigungseinrichtung empfangen und registriert.
Der Vorteil dieser Weiterbildung liegt darin, daß die Suchperson erkennen kann, daß ihre Zielperson das Dokument erhalten hat, d. h., daß die Kom­ munikationsdatensätze kompatibel sind. Diese Information ist für die Such­ person bereits von großer Bedeutung.
Nach Anspruch 6 hat die Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtung der Kommunikationsvorrichtung eine leicht zu bedienende Übereinstimmungs­ grad-Einstellvorrichtung, mit der der Bediener den Übereinstimmungsgrad zwischen dem eigenen Datensatz und dem empfangenen Datensatz indivi­ duell einstellen kann, d. h., er kann damit eine Bewertungsschwelle festle­ gen.
Die Funktion dieser Übereinstimmungsgrad-Einstellvorrichtung wird nachfol­ gend erläutert:
Die Generierung eines Kommunikationsdatensatzes ist mit einer einmaligen Aufwendung verbunden. Es kann nun sein, daß eine Zielperson entscheidet, daß sie zu einer bestimmten Zeit, z. B. im Urlaub, weniger strenge Anforde­ rungen an eine Suchperson stellt. Für diesen Fall müßte ein neuer Kommuni­ kationsdatensatz generiert werden, was jedoch zu umständlich ist. Im ein­ fachsten Fall könnte durch das Betätigen einer Taste ein "Urlaubs-Modus" eingeschaltet werden. Dieser "Urlaubs-Modus" bewirkt z. B., daß bestimmte Eigenschaften der Suchperson noch toleriert werden, die im "Normal-Modus" nicht toleriert werden.
Genauso kann auch die Suchperson ihre Anforderungen an eine Zielperson auf ein "Urlaubs-Niveau" einstellen. Auch das Ziel des Kommunikationsbe­ gehrens muß leicht veränderbar sein.
Der Vorteil dieser Weiterbildung liegt darin, daß diese Einstellung leicht vor­ genommen werden kann, ohne daß eine aufwendige Programmierung am Personalcomputer erforderlich wird. In einer einfachen Ausführung kann das ein Balkendiagramm-Anzeige sein, die z. B. von 5% Übereinstimmung (Ur­ laub) auf 100% Übereinstimmung (Ehepartnersuche) eingestellt werden kann.
Es ist für den Fachmann auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik kein Pro­ blem, diese Hard- und Software-Komponenten zu entwickeln, bzw. auf Mo­ dule zurückzugreifen, die bereits in Organizer-Geräten zur Programmierung Anwendung finden.
Nach Anspruch 7 ist vorgesehen, daß die Einstellposition der Übereinstim­ mungsgrad-Einstellvorrichtung mitgesendet wird und von einer Einstellpositi­ on-Erkennungsschaltung erkannt wird. Damit können beide Personen erken­ nen, ob die jeweils andere Person mit dem "Normal-Modus" oder mit dem toleranteren "Urlaubs-Modus" oder in einem anderen Modus gefunden wur­ de.
Nach Anspruch 8 ist eine Speichereinheit vorgesehen, die die Signalstruktur der Kommunikationsdatensätze, die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme ausgesendet worden sind, speichert, um eine nachträgliche Auswertung zu ermöglichen. Dadurch ist zu erkennen, welche Personen mit welchen Wün­ schen sich im Sende-/Empfangsbereich aufhalten oder aufgehalten haben.
Generell für alle vorhergehenden und nachfolgenden Ausführungsformen ist es möglich, durch Nutzung einer Uhr-Funktion und/oder einer GPS-Funktion den Zeitpunkt oder zusätzlich den Ort der jeweiligen Sende-/Empfangs­ funktion zu speichern, um bei einer späteren Auswertung bereits zusätzliche Informationen zu erhalten.
Nach Anspruch 9 wird eine andere, eigenständige Ausbildung einer Kom­ munikationsvorrichtung genutzt, bei der im Gegensatz zur der Kommunikati­ onsvorrichtung nach Anspruch 4 das Anfragesignal über gezielt ausgerichte­ te Wellen abgestrahlt wird, wobei die Kommunikationsvorrichtung bzw. das Organizer-Gerät so ausgerichtet wird, daß die abgestrahlten Wellen nur von einer Empfangseinheit einer ausgewählten Kommunikationsvorrichtung auf­ genommen werden können. Diese ausgewählte Kommunikationsvorrichtung sendet ihr Antwortsignale jedoch ungerichtet aus. Damit das Antwortsignal ausschließlich durch die anfragende Kommunikationsvorrichtung erkannt werden kann, wird wieder eine Verschlüsselung mittels spezifischer Kennun­ gen durchgeführt, deren Funktion und Wirkung vorstehend bereits beschrie­ ben wurde.
Dem Fachmann steht es frei, eine geeignete gerichtet abstrahlende Sende­ einrichtung auszuwählen, die z. B. Infrarotlicht, Laserlicht, Ultraschall usw. abstrahlt, wobei mit den Ansprüchen 10 und 11 die zwei wichtigsten Prinzi­ pien beansprucht sind.
Bei einer eigenständigen Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 12 weist die Kommunikationsvorrichtung ein GPS-System mit Standort- und Kompaßfunktion auf, das Standort- und Richtungsdaten generiert.
Wenn eine bestimmte Person gezielt angesprochen werden soll, wird mit dem Organizer-Gerät wie mit einem Laser-Pointer in Richtung dieser Person gezielt und durch Betätigung einer Taste ein Anfragesignal ausgelöst, das mit den Richtungsdaten und den Standortdaten der Kommunikationsvorrichtung verschlüsselt ist und ungerichtet ausgestrahlt wird. Da das Anfragesignal ungerichtet abgestrahlt wird, wird es auch von allen Kommunikationsvorrich­ tungen, die sich im Sendebereich befinden, empfangen. Damit jedoch nur die ausgewählte Kommunikationsvorrichtung reagiert, wird nachfolgend erläuter­ te Überprüfung durchgeführt: Jede Kommunikationsvorrichtung, die das An­ fragesignal empfängt, vergleicht die Standortdaten ihres eigenen Standortes mit den Standortdaten und mit der Richtung des empfangenen Anfragesi­ gnals. Daraus ermittelt jede der Kommunikationsvorrichtungen, ob das An­ fragesignal speziell zu ihr gesendet wurde. Nur diese Kommunikationsvor­ richtung beantwortet die Anfrage mit einem ungerichtet abgestrahlten Ant­ wortsignal, das wiederum mit ihren eigenen Standortdaten verschlüsselt ist, so daß es nur von der Kommunikationsvorrichtung entschlüsselbar ist, die auch das Anfragesignal ausgesendet hat. Damit ist ebenfalls eine Punkt-zu- Punkt-Sende-/Empfangsstrecke aufgebaut.
Nach Anspruch 13 werden bei den Ausführungsformen nach den Ansprü­ chen 9 bis 12 über die Punkt-zu-Punkt-Sende-/Empfangsstrecke weitere ver­ schlüsselte Daten, wie z. B. Dokumente, versendet und ausgetauscht.
Nach Anspruch 14 ist eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung zur Vermei­ dung von Mehrfachempfang bereits vorhergehend abgestrahlter Lnformatio­ nen vorgesehen. Diese Schaltung weist einen Speicher auf, in dem Ken­ nungsdaten der bisher eingegangenen Anfragen oder Dokumente abgelegt sind, wobei bei Erkennung des erneuten Empfangs einer bereits gespeicher­ ten Kennung durch die Mehrfachempfang-Sperrschaltung eine unnötige Speicherung dieser Doppelinformation verhindert wird.
Es ist dem Fachmann geläufig, daß die Informationen auch durch den Emp­ fänger mit einer Kennung versehen werden können. Z. B. ist die Dateigröße eines Dokumentes als Unterscheidungsmerkmal dafür gut geeignet, da die Wahrscheinlichkeit, daß von verschiedenen Personen Dokumente mit exakt übereinstimmender Dateigröße versendet werden, äußerst gering ist.
Nach Anspruch 15 ist eine Speichereinheit vorgesehen, die die Signalstruktur der Datensätze, die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme gezielt ausge­ sendet worden sind, speichert. Diese Funktion kann für den Nutzer sehr in­ teressant oder wichtig sein, da nachträglich festgestellt werden kann, wel­ che Art Personen Interesse signalisiert haben.
Nach Anspruch 16 ist die Kommunikationsvorrichtung zweiteilig ausgebildet, wobei ein erster Teil ein kleines Empfangs- und/oder Sendemodul ist und der zweite Teil das Organizer-Gerät. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß das kleine Empfangs- und/oder Sendemodul bequem und unauffällig am Kör­ per oder an der Kleidung getragen werden kann, so daß eine zuverlässige Empfangs- und/oder Sendefunktion jederzeit gewährleistet ist. Das Organi­ zer-Gerät kann an anderer Stelle getragen werden. Es ist für den Fachmann klar, daß die beiden Teile der Kommunikationsvorrichtung datentechnisch miteinander verbunden sein müssen. Diese Verbindung kann drahtlos oder drahtgebunden sein, wobei auch Lichtleiter vorteilhaft eingesetzt werden können.
Nach Anspruch 17 ist das kleinere Empfangsmodul ein auf der Kleidung tragbarer Lichtstrahlempfänger, der mit dem Organizer-Gerät über eine Lei­ tung oder leitungsfrei im Datenaustausch ist.
Nach Anspruch 18 ist das Organizer-Gerät mit einem Funktelefon kombiniert, wobei vorteilhaft nach Anspruch 19 das Versenden und Empfangen von Do­ kumenten über das Funknetz des Funktelefons erfolgt. Der Vorteil dieser Funktion besteht darin, daß das Funknetz sehr leistungsfähig und zuverlässig ist. Dem Fachmann ist klar, daß diese Lösung nur möglich ist, wenn vorher die Telefonnummern ausgetauscht worden sind.
Nach Anspruch 20 umfaßt das Organizer-Gerät auch Geräte wie einen klei­ nen Laptop oder einen Palmtop.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines typischen Beispiels in Verbindung mit einem Algorithmus der Signalverarbeitung näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt den Kommunikationsablauf bei einer typischen Ausführungs­ form der Erfindung. Der Start erfolgt, wenn eine Suchperson eine Zielperson sieht und Kontakt aufnehmen möchte. In der Kommunikationsvorrichtung der Suchperson ist ein dreiteiliger Kommunikationsdatensatz gespeichert.
Der erste Teil enthält die persönlichen Daten der Suchperson, wie z. B. männlich, 1,65 m groß, asiatischer Typ, 45 Jahre, 60 kg, nicht ortsgebun­ den, sportlich, musisch veranlagt, Nichtraucher. Falls die Suchperson darauf Wert legt, können auch weiter ergänzende Daten, wie z. B. Sternzeichen, Horoskop usw., aufgenommen werden.
Der zweite Teil enthält das Ziel der Kommunikationsaufnahme, wie z. B. Su­ che eines festen Partners, sonst auch an einer Urlaubsbegleitung interessiert.
Der dritte Teil enthält die Wunschdaten der Suchperson: Bei der Bestimmung der Wunschdaten ist zu berücksichtigen, daß die Suchperson die Zielperson bereits gesehen hat. Daher werden nur Eigenschaften erfragt, die bei erster Augenscheinnahme nicht erkannt werden können, wie z. B. nicht verheiratet oder gebunden, geschieden wird akzeptiert, jedoch nicht mehr als zwei Kin­ der, Bedingung: keine feste Ortsbindung, Nichtraucher, kein Alkoholiker. Falls z. B. die Sternzeichen für die Suchperson eine Rolle spielen, kann auch bestimmt werden, welche Sternzeichen besonders gewünscht werden und welche ausgeschlossen werden sollen.
Mit der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß die Datensätze bereits viele Informationen enthalten, so daß bei einer Übereinstimmung der Daten­ sätze bereits eine hohe Wahrscheinlichkeit gegeben ist, daß auch eine späte­ re persönliche Kontaktaufnahme erfolgreich sein wird.
Dieser dreiteilige Datensatz der Suchperson wird mit dem Sendesignal aus­ gesendet und unter anderem auch von der Kommunikationsvorrichtung der Zielperson empfangen.
Es sei angenommen, daß die Zielperson in ihrem dreiteiligen Kommunikati­ onsdatensatz Daten aufgenommen hat, die mit den Daten der Suchperson weitgehend kompatibel sind, so daß die Kommunikationsvorrichtung der Zielperson die Empfangsbereitschaft zum Empfang eines Dokumentes an die Kommunikationsvorrichtung der Suchperson signalisiert. Daraufhin wird das Dokument abgesendet und von der Kommunikationsvorrichtung der Zielper­ son empfangen. Der vollständige Empfang wird der Suchperson bestätigt. Die Kommunikationsvorrichtung der Suchperson hat eine unauffällige Anzei­ ge, z. B. ein Vibrationsalarm, durch die der Suchperson sofort mitgeteilt wird, ob das Dokument durch die Kommunikationsvorrichtung der Zielperson empfangen wurde, d. h., ob der Kommunikationsversuch positiv verlief.
Die Zielperson kann zu einer beliebigen Zeit nachsehen, ob bereits ein Do­ kument eingegangen ist. Vorzugsweise wird dazu die Kommunikationsvor­ richtung mit einem Personalcomputer verbunden, auf dessen Monitor der Text oder die Text-Bild-Kombination usw. bequem gelesen und betrachtet werden kann.
Falls der Kommunikationsdatensatz der Suchperson nicht akzeptiert wird, erfolgt durch die Kommunikationsvorrichtung keine Empfangsbereit­ schaftserklärung, d. h., ein weiterer Datenaustausch findet nicht statt. Der von der Kommunikationsvorrichtung der Suchperson gesendete Kommunika­ tionsdatensatz wird jedoch durch die Kommunikationsvorrichtung der Ziel­ person gespeichert. Die Zielperson kann zu einem beliebigen Zeitpunkt nach­ sehen, ob Anfragen erfolgt sind und mit Hilfe eines Personalcomputers und einer geeigneten Software mit dem vorliegenden Datenschlüssel den dreitei­ ligen Datensatz auswerten. Der Datensatz wird dabei vorzugsweise als Text angezeigt, dem ggf. auch Bildelemente beigefügt sind.
Diese Funktion kann für die Zielperson äußerst wichtig sein, da die Anfragen sehr gut erkennen lassen, von welcher Suchpersonen sie als sympathisch usw. angesehen wird. Möglicherweise hilft das einer Suchperson, ihre eige­ nen Wunschvorstellungen zu korrigieren, um somit durch die Abwandlung ihres Datensatzes künftig bessere Chancen bei einem Kommunikationsver­ such zu haben.
Es ist vorteilhaft, wenn bei einem Datensatzempfang die Uhrzeit und ggf. das Datum registriert werden. Falls eine Ausführungsform mit GPS verwen­ det wird, können auch der Standort des Absenders und der Standort des Empfängers gespeichert werden. Mittels einer speziellen Software kann dann z. B. an einem Personalcomputer, der einen elektronischen Stadtplan gespei­ chert hat, die Zielperson nachvollziehen, an welchen Positionen sich die Such- und die Zielperson zum Zeitpunkt der Kommunikation befanden. Diese Funktion ist für die Zielperson sehr wichtig, da sie sich eventuell an den ge­ nauen Zeitpunkt nicht mehr erinnern kann.
Mit der vorstehenden Beschreibung der Funktion einer Ausführungsform der Erfindung wird klar, daß die Kommunikationsvorrichtung eine Reihe von neu­ artigen funktionellen Merkmalen aufweist, die für eine erfolgreiche zwi­ schenmenschliche Kommunikation von großer Bedeutung sind, da insbeson­ dere die eingangs erwähnte erste Kommunikationshürde leicht überwindbar ist.
Abschließend sei erwähnt, daß auf Grund der vielfältigen Möglichkeiten, die die Kommunikationsvorrichtung bietet, nicht alle Varianten aufgeführt wer­ den können, die jedoch ebenfalls durch die nachfolgenden Ansprüche erfaßt sind.

Claims (20)

1. Organizer-Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Organizer-Gerät eine Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung integriert ist, wobei die Part­ nersuch-Kommunikationsvorrichtung nachfolgende Merkmale aufweist:
  • - eine Sendeeinheit zum Senden von spezifischen Partnersuchsignalen,
  • - eine Empfangseinheit zum Empfangen von Partnersuchsignalen,
  • - eine Auswerte- und Entscheidungsvorrichtung zum Auswerten und Ent­ scheiden, ob empfangene Partnersuchsignale einem gewünschten, spezifi­ schen Signalmuster entsprechen, wobei in dem Fall, wenn die empfangenen Partnersuchsignale dem gewünschten Signalmuster entsprechen, ein Si­ gnalimpuls ausgelöst wird, um eine vorbestimmte Folgeaktion auszulösen.
2. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vor­ bestimmte Folgeaktion ein Vibrationsalarm ist.
3. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vor­ bestimmte Folgeaktion eine Display-Anzeige ist.
4. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Part­ nersuch-Kommunikationsvorrichtung folgende Merkmale aufweist:
  • - eine erste Speichereinheit (1) mit einem Kommunikationsdatensatz (KD1), der Informationen
    über das Ziel der beabsichtigten Kommunikation,
    über die eigene Person (P1),
    über Eigenschaften, die von einer gesuchten Person (Pi) erwartet werden und
    Kennungsdaten (ID1) enthält,
  • - eine zweite Speichereinheit (2) zum Speichern eines empfangenen Kom­ munikationsdatensatzes (KDi) mit Informationen und Kennungsdaten (IDi)
  • - eine dritte Speichereinheit (3) zum Speichern eines versendbaren Dokumen­ tes (D1),
  • - eine vierte Speichereinheit (4) zum Speichern eines empfangenen Doku­ mentes (Di),
  • - eine Sendevorrichtung (5) zum ungerichteten drahtlosen Übertragen des Kommunikationsdatensatzes (KD1) und des Dokumentes (D1)
  • - eine Empfangsvorrichtung (6) zum Empfangen des Kommunikationsdaten­ satzes (KDi) und des Dokumentes (Di),
  • - eine Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtung (7), die einen empfangenen Kommunikationsdatensatz (KDi) mit dem eigenen Kommunikationsdatensatz (KD1) vergleicht und bestimmt, ob die Datensätze bezüglich Ziel und Eigen­ schaften eine vorbestimmte Kompatibilität aufweisen,
  • - eine Kodier- und Dekodiervorrichtung (8) zum Kodieren- und Dekodieren der Kommunikationsdatensätze und der Dokumente,
  • - eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung (9) zur Vermeidung von Mehr­ fachempfang der Dokumente, wobei die Schaltung einen Speicher aufweist, in dem die Kennungsdaten der bisher eingegangenen Kommunikationsdaten­ sätze gespeichert sind, wobei bei Erkennung einer bereits gespeicherten Kennung keine Annahme dieses Kommunikationsdatensatzes erfolgt,
  • - eine optische Anzeige (10a) oder einen Vibrationssignalgeber (10b) zur Empfangsanzeige eines empfangenen Dokumentes (Di) und
  • - eine Daten-Ein- und Ausgabeeinrichtung (11) oder eine Datenschnittstelle (12) zu einer Daten-Ein- und Ausgabeeinrichtung, wobei
  • - von der ersten Kommunikationsvorrichtung (K1) ein Kommunikationsdaten­ satz (D1) ungerichtet an alle im Sendebereich liegenden Kommunikationsvor­ richtungen (K2. . .KN) gesendet wird,
  • - alle Kommunikationsvorrichtungen (K2. . .KN) mittels ihrer Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtungen (7) prüfen, ob der Kommunikationsdatensatz (KD1) zu dem eigenen Kommunikationsdatensatz (KDi) hinreichend kompati­ bel ist, wobei im Fall der Kompatibilität die betreffende Kommunikationsvor­ richtung (K1) ein Antwortsignal (AS - ID1 - IDi) aussendet, das mit den Ken­ nungsdaten (ID1) und (IDi) so verschlüsselt ist, daß es nur von der Kommu­ nikationsvorrichtung (K1) als Antwortsignal erkannt wird, wobei durch die Identifizierung als Antwortsignal eine Verschlüsselung des Dokumentes (D1) zu einem verschlüsselten Dokument (D1 - ID1 - Idi) erfolgt und dann das verschlüsselte Dokument (D1 - ID1 - Idi) ausgesendet wird, das nur von der Kommunikationsvorrichtung (K2) unter Vorliegen der Kennungsdaten (ID1 - Idi) von der Kodier- und Dekodiervorrichtung (8) dekodierbar ist.
5. Organizer-Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Do­ kumentenempfang-Bestätigungseinrichtung (13) vorgesehen ist,
  • - die ein kodiertes Dokumentenempfang-Bestätigungssignal aussendet, wenn ein Dokument (D) vollständig empfangen wurde und
  • - die ein ausgesendetes, kodiertes Dokumentenempfang-Bestätigungssignal empfängt und registriert.
6. Organizer-Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtung (7) eine Übereinstimmungsgrad- Einstellvorrichtung aufweist, mit der der Bediener den eingestellte Kompatibi­ litätsgrad zwischen dem eigenen Datensatz (D1) und dem empfangenen Da­ tensatz (Di) leicht verändern kann.
7. Organizer-Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein­ stellungsposition der Übereinstimmungsgrad-Einstellvorrichtung mitgesendet wird und von einer Einstellungsposition-Erkennungsschaltung erkannt und für eine spätere Auswertung gespeichert wird.
8. Organizer-Gerät nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß Speichereinheiten vorgesehen sind, die die Signalstruktur aller eingehenden Datensätze (Di), die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme ungerichtet ausgesendet worden sind, speichert, um eine nachträgliche Auswertung zu ermöglichen, welche Interessen und Ziele diese Personen signalisiert haben.
9. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
  • - die Partnersuchsignale als gezielt ausgerichtete Wellen abgestrahlt werden, wobei die Kommunikationsvorrichtung so ausgerichtet wird, daß die Wellen auf die Empfangseinheit einer ausgewählten Kommunikationsvorrichtung auf­ treffen und
  • - die ausgewählte Kommunikationsvorrichtung Antwortsignale ungerichtet abstrahlt, wobei
  • - das Partnersuchsignal Kennungsdaten (ID1) enthält, mit denen das unge­ richtete Antwortsignal verschlüsselt wird, so daß das verschlüsselte Ant­ wortsignal nur von der Kommunikationsvorrichtung (K) gelesen werden kann, die das Anfragesignal abgestrahlt hat.
10. Organizer-Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgerichteten Wellen elektromagnetische Wellen sind.
11. Organizer-Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die ausgerichteten Wellen Ultraschallwellen sind.
12. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, die Kom­ munikationsvorrichtung ein GPS-System mit Standort- und Kompaßfunktion aufweist, das Standort und Richtungsdaten generiert, wobei zur gezielten Anfrage an eine ausgewählte Kommunikationsvorrichtung (K2) die in das Organizer-Gerät integrierte Kommunikationsvorrichtung (K1) in Richtung der Kommunikationsvorrichtung (K2) gehalten und manuell ein An­ fragesignal ausgelöst wird, das mit den Richtungsdaten und den Standortda­ ten der Kommunikationsvorrichtung (K1) verschlüsselt ist und ungerichtet ausgestrahlt wird, wobei von alle Kommunikationsvorrichtungen (K1), die sich im Sendebereich befinden, das verschlüsselte Anfragesignal empfangen wird und aus den eigenen Standortdaten und den empfangenen Standort- und Richtungsdaten berechnet wird, in welche Richtung die Kommunikationsvor­ richtung (K1) gerichtet ist, wobei nur bei der in Zielrichtung liegenden Kom­ munikationsvorrichtung (K2) ein Antwortsignal aktiviert und ungerichtet aus­ gesendet wird, das ebenfalls mit den gleichen Standort- und Richtungskoor­ dinaten verschlüsselt ist und somit nur von der Kommunikationsvorrichtung (K1) als Antwortsignal identifiziert werden kann, wodurch eine verschlüssel­ te Punkt-zu-Punkt-Sende-und-Empfangsstrecke aufgebaut ist.
13. Organizer-Gerät nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, die Sende-und-Empfangsstrecke zu Übertragung weiterer verschlüsselter Infor­ mationen vorgesehen ist.
14. Organizer-Gerät nach Anspruch 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, die Kommunikationsvorrichtung eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung zur Ver­ meidung von Mehrfachempfang gleicher Informationen aufweist, wobei ein Speicher vorgesehen ist, in dem Kennungsdaten der bisher eingegangenen Informationen gespeichert sind und bei Erkennung einer bereits gespeicher­ ten Kennung keine Annahme dieser Informationen erfolgt.
15. Organizer-Gerät nach den Ansprüchen 9 bis 14, dadurch gekennzeich­ net, daß eine Speichereinheit vorgesehen ist, die die Signalstruktur der Da­ tensätze (KDi), die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme gezielt ausge­ sendet worden sind, speichert, um eine nachträgliche Auswertung zu er­ möglichen, welche Art Personen gezielt Interesse signalisiert haben.
16. Organizer-Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Kommunikationsvorrichtung zweiteilig ist, wobei der erste Teil ein kleinerer Empfänger und/oder Sendemodul ist und der zweite Teil das größere Grundgerät mit der Stromversorgung im Organizer-Gerät angeordnet ist, wobei der Empfänger und/oder Sendemodul so am Körper oder an der Kleidung angeordnet ist, daß ein zuverlässiger Empfangs- und Sendefunktion gewährleistet ist.
17. Organizer-Gerät nach Anspruch 10 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß das kleinere Empfangsmodul ein auf der Kleidung tragbarer Lichtstrah- Lempfänger ist, das mit dem zweiten Teil über eine Leitung oder leitungsfrei in Datenverbindung steht.
18. Organizer-Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Organizer-Gerät mit einem Funktelefon kombiniert ist.
19. Organizer-Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Dokument über das Funknetz des Funktelefons versendet wird.
20. Organizer-Gerät nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Organizer-Gerät ein kleiner Laptop oder ein Palmtop ist.
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