DE19929188A1 - Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung - Google Patents
Organizer-Gerät mit Partnersuch-KommunikationsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE19929188A1 DE19929188A1 DE19929188A DE19929188A DE19929188A1 DE 19929188 A1 DE19929188 A1 DE 19929188A1 DE 19929188 A DE19929188 A DE 19929188A DE 19929188 A DE19929188 A DE 19929188A DE 19929188 A1 DE19929188 A1 DE 19929188A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- communication
- organizer
- data
- communication device
- document
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F16/00—Information retrieval; Database structures therefor; File system structures therefor
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B1/00—Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal
- G08B1/08—Systems for signalling characterised solely by the form of transmission of the signal using electric transmission ; transformation of alarm signals to electrical signals from a different medium, e.g. transmission of an electric alarm signal upon detection of an audible alarm signal
- G08B2001/085—Partner search devices
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Data Mining & Analysis (AREA)
- Databases & Information Systems (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Computer And Data Communications (AREA)
- Mobile Radio Communication Systems (AREA)
Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf ein Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung, die vorwiegend für die Aufnahme zwischenmenschlicher Kontakte konzipiert ist. Erfindungsgemäß wird nach der Annahme eines ausgesendeten Kommunikationsdatensatzes ein kodiertes Annahmesignal zurückgesendet, das die Zusendung eines weiteren Datensatzes auslöst.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Organizer-Gerät mit einer Zusatzfunktion,
die vorwiegend für die Aufnahme zwischenmenschlicher Kontakte konzipiert
ist.
Organizer-Geräte sind multifunktionelle Geräte mit Speicher- und Rechenein
heiten, einer Anzeige- und Eingabeeinheit. Sie dienen vorwiegend als elek
tronisches Notizbuch und sind daher weit verbreitet. Die Organizer-Geräte
haben neben der Notizbuchfunktion eine Reihe von weiteren Funktionen, so
z. B. eine Kalenderfunktion, eine akustische Erinnerungsfunktion, Umrechnen
von Währungseinheiten, Spiele usw. Da die elektronischen Bauelemente im
mer kleiner und leistungsfähiger werden, werden die Organizer-Geräte bald
die Leistungsfähigkeit von Kleinkomputern oder Laptops aufweisen. Da dann
ggf. neue Begriffe und Bezeichnungen eingeführt werden, wird unter einem
Organizer-Gerät ein Gerät verstanden, daß die Größe und das Gewicht eines
heute verfügbaren herkömmlichen Organizers hat, jedoch zukünftig auch
über die Leistungsmerkmale eines herkömmlichen Laptop-Computers verfü
gen kann. Das besondere Kennzeichen des Organizer-Gerätes ist daher seine
typische Notizbuchgröße. Die nachfolgend aufgeführte Erfindung ist deshalb
für Organizer-Geräte im umfassenden Sinn geeignet.
Auf Grund des sehr hohen Verbreitungsgrades ist es wünschenswert, die
Organizer-Geräte durch die Implementierung neuartiger Zusatzfunktionen
noch universeller zu machen.
Diese Aufgabe wird mit einem Organizer-Gerät nach Anspruch 1 gelöst. In
das Organizer-Gerät ist erfindungsgemäß eine Partnersuch-Kommunikations
vorrichtung integriert. Diese Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung hat
eine Sendeeinheit zum Senden von spezifischen Partnersuchsignalen und
eine Empfangseinheit zum Empfangen dieser Partnersuchsignale. Besonders
vorteilhaft ist, daß das Organizer-Gerät bereits eine Anzahl von Baugruppen
aufweist, die auch für die Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung benötigt
werden. So ist es demnach möglich, die erfindungsgemäße Zusatzfunktion
mit einem sehr geringen Aufwand an Bauelementen zu implementieren. Be
sonders vorteilhaft sind das meist relativ große Display, die ergonomisch op
timierten Vorrichtungen zur Ein- und Ausgabe von Daten und die Daten
schnittstellen zu anderen Systemen, z. B. Infrarot-Kopplung zum Personal
computer.
Nachfolgend wird die Wirkungsweise der Partnersuch-Kommunikationsvor
richtung näher erläutert:
Es wird ein Kommunikationsdatensatz erstellt, der Lnformationen zum Ziel der
beabsichtigten Partnersuche, zur eigenen Person, über Eigenschaften, die
von einer gesuchten Person erwartet werden, und Kennungsdaten enthält.
Dieser Kommunikationsdatensatz wird mit geringer Sendeleistung ungerich
tet ausgesendet und von den im Empfangsbereich befindlichen anderen
gleichartigen Kommunikationsvorrichtungen auf einer vorbestimmten Fre
quenz empfangen, wobei der Empfangsbereich im allgemeinen nicht größer
als 200 m sein muß, jedoch auch größer sein kann. Beim Empfang eines
Kommunikationsdatensatzes wird verglichen, ob die mit dem Kommunikati
onsdatensatz empfangenen Informationen mit den eigenen Wünschen, Zielen
usw. weitgehend übereinstimmen, d. h., es gibt eine Vergleichsschaltung,
die den empfangenen Kommunikationsdatensatz mit dem eigenen vergleicht.
Wenn eine weitgehende Übereinstimmung vorliegt, wird ein Antwortsignal
ausgesendet. Um sicherzustellen, daß das Antwortsignal ausschließlich nur
durch den Absender des weitgehend übereinstimmenden Kommunikationsda
tensatzes identifizierbar ist, werden die Datensätze verschlüsselt. Das erfolgt
prinzipiell so, daß jeder ausgesendete Kommunikationsdatensatz mit einer
spezifischen Kennung versehen ist. Wenn der Kommunikationsdatensatz mit
dieser Kennung empfangen ist, wird beim Aussenden eines Antwortsignals
diese empfangene Kennung mit einer zweiten Kennung verbunden, die den
Absender eindeutig kennzeichnet, so daß nur die Kommunikationsvorrich
tung des Absenders in der Lage ist, ein Eingangssignal als das richtige Ant
wortsignal zu identifizieren.
Zur Erstellung dieses Kommunikationsdatensatzes wird eine spezielle inter
aktive Kommunikationssoftware genutzt, die z. B. auf einem Personalcompu
ter abgelegt sein kann oder bei einer bevorzugten Ausführungsform in der
Kommunikationsvorrichtung selbst. Diese Software ist nicht Gegenstand der
vorliegenden Erfindung. Es dient jedoch dem besseren Verständnis der Erfin
dung und zur vollständigen Offenbarung der Funktion der Kommunikations
vorrichtung, wenn auch die Arbeitsweise der Software mit erläutert wird.
Die Kommunikationssoftware ist so ausgebildet, daß dem Anwender auf ei
nem beliebigen Bildschirm, der ein PC-Monitor sein kann, jedoch auch ein
Fernsehbildschirm, das Display eines Laptops, Palmtops, Organizers, oder
auch ein in ein Mikrowellengerät eingebauter Bildschirm oder der eigene Bild
schirm der Kommunikationsvorrichtung, eine Reihe von Fragen gestellt wer
den. Auswahlantworten können bereits vorgegeben sein. Weiterhin können
die Anworten noch mit einem Bewertungsfaktor belegt werden, wie z. B.
"auf keinen Fall darf die gesuchte Person kleiner als 1,60 m sein" oder "die
gesuchte Person sollte möglichst nicht wesentlich kleiner als 1,60 m sein".
Weiterhin kann die Kommunikationssoftware z. B. eine Vielzahl von Bildern
enthalten, mit denen schnell ermittelt werden kann, welchen Gesichtstyp
oder welche Körperstatur die Träger der Kommunikationsvorrichtungen be
vorzugen oder ablehnen. Auch hierbei ist eine zusätzliche Vergabe von Vor
zugsfaktoren sinnvoll.
Die vorstehenden Ausführungen veranschaulichen, daß eine derartige Kom
munikationssoftware sehr leistungsfähig ist. Der Fragekatalog kann für ver
schiedene Sprachen ausgelegt sein, es können nationale und ethnische Be
sonderheiten, Lebensgewohnheiten und der Bildungsstand berücksichtigt
werden, so daß selbst Analphabeten mit dieser Programmierung nicht über
fordert werden. Es ist klar, daß die zu beantwortenden Fragen vom Kommu
nikationsziel abhängig sind. Wenn ein Tennispartner gesucht wird, werden
von der Kommunikationssoftware andere Fragen als bei der Suche nach ei
nem Tanzpartner vorgelegt.
In der Kommunikationssoftware können z. B. psychologisch und statistisch
weitgehend gesicherte Erkenntnisse aufgenommen sein, so daß dem Benut
zer der Kommunikationsvorrichtung bereits bei der Erstellung seines Kom
munikationsdatensatzes Hinweise geben werden, wie hoch die Wahrschein
lichkeit ist, daß eine definierte Zielperson auch die Suchperson akzeptiert.
Die Kommunikationssoftware kann auch so programmiert sein, daß anstelle
direkter Fragen nach gewünschten Eigenschaften indirekte Fragen vorgelegt
werden, d. h., es wird die persönliche Reaktion in verschiedenen vorgegeben
Fallbeispielen herangezogen.
Aus den Antworten auf eine Reihe von Fragen wird ein Kommunikationsda
tensatz erstellt und in einem Speicherbereich abgespeichert, der nachfolgend
als erste Speichereinheit bezeichnet wird.
Es sollte deutlich geworden sein, daß die auf vorstehend beschriebene Weise
generierten Kommunikationsdatensätze eine hohe Aussagekraft haben und
daher die Treffsicherheit größer als bei bisher bekannten und angewendeten
Datenvergleichen bei herkömmlichen Vorrichtungen ist.
Vereinfacht ausgedrückt enthalten die Kommunikationsdatensätze je einen
Schlüssel und ein Schlüsselloch. Es wird mittels einer Vergleichsvorrichtung
geprüft, ob der definierte Schlüssel der Suchperson zu dem definierten
Schlüsselloch der Zielperson paßt und umgekehrt. Nur wenn beide Schlüssel
zu den jeweiligen Schlüssellöchern passen, wird die elektronische Kommuni
kation weitergeführt und eine vorbestimmte Folgeaktion auszulösen. Eine
Folgeaktion kann eine optisch sichtbare Anzeige sein oder ein hörbares Si
gnal. Die Folgeaktion kann auch zeitversetzt wirken. Die Folgeaktion kann
jedoch auch ein Signalablauf sein, wie z. B. das Speichern von Daten.
Nach Anspruch 2 ist die vorbestimmte Folgeaktion ein Vibrationsalarm, wie
er vom Funktelefon bekannt ist. Der Vibrationsalarm ist dann von Vorteil,
wenn das Signal für Außenstehende nicht erkennbar sein soll.
Nach Anspruch 3 wird ein akustisches Signal ausgeben. Da das Organizer-
Gerät selbst auch akustische Signale abgibt, z. B. Erinnerungssignale, ist
somit für einen Außenstehende nicht erkennbar, ob das akustisches Signal
ein normales Erinnerungssignal ist oder ob es ein Signal von der Partnersuch-
Kommunikationsvorrichtung ist.
Nach Anspruch 4 ist eine zweite Funktion der Kommunikationsvorrichtung
vorgesehen, mit der ein zweiter Datensatz ausgesendet und empfangen wer
den kann. Diese Funktion wird nachfolgend erläutert:
Wenn der Absender des ersten Kommunikationsdatensatzes die Rückinfor
mation erhält, daß sich eine zu ihm passende Person in seinem Sendebereich
aufhält, wird ein zweiter Datensatz, nachfolgend vereinfacht als Dokument
bezeichnet, vom Absender zu der Person nachgeschickt.
Dieses Dokument kann die unterschiedlichsten individuellen Informationen
enthalten. Es kann im einfachsten Fall ein individueller Brief sein, in den ggf.
ein Bild und/oder Musik eingebunden sind. Es kann jedoch auch eine Video
sequenz übertragen werden. Die Informationen können je nach Bedarf kurz
oder ausführlicher sein, d. h., es können die Informationen einer Visitenkarte
oder eines Videofilms oder lediglich eine einfache oder eine spezielle Tele
fonnummer übertragen werden.
Es ist dem Fachmann klar, daß die Kommunikationsvorrichtung je einen
Speicherbereich zum Speichern mindestens eines eigenen Dokumentes und
mindestens eines empfangenen Dokumentes aufweisen muß. Vorzugsweise
wird ein größerer Speicherbereich vorgesehen, um je nach Bedarf unter
schiedliche Dokumente versenden zu können und um mehrere Dokumente zu
empfangen und zu speichern.
Mit der vorstehend beschriebene Funktion wird ein bisher nicht erreichter
positiven Effekt für den Anwender erzielt. Mit dem von Außenstehenden un
bemerkten, d. h. stillen Absenden des zweiten Datensatzes, der eine indivi
duelle Nachricht enthält, wird weder der Absender noch der Empfänger in
eine unangenehme oder peinliche Situation gebracht.
Die Kommunikationsvorrichtung kann in verschiedenen Betriebsarten betrie
ben werden.
Im A-Betrieb wird der Kommunikationsdatensatz periodisch oder ständig
ausgesendet. Ein Antwortsignal wird mit dem Absenden eines Dokumentes
beantwortet. Es kann auch ein Austausch der Dokumente vorgenommen
werden.
Im B-Betrieb wird nicht gesendet, aber empfangen. Es wird ein Antwortsi
gnal ausgesendet, wenn eine passende Anfrage registriert ist. Es kann ein
Dokument abgesendet werden.
Im C-Betrieb wird nicht gesendet, aber empfangen. Es wird jedoch kein
Antwortsignal ausgesendet. In diesem Fall werden die Anfragen lediglich be
obachtet, d. h. gespeichert.
Um zu verhindern, daß mehrfach die gleichen Anfragen und Dokumente
empfangen werden, ist eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung vorgesehen.
Da jede Information eine eigene Kennung aufweist bzw. damit versehen
werden kann, werden die Kennungen der empfangenen Informationen mit
bereits eingegangenen verglichen, wobei bei Erkennung einer bereits gespei
cherten Kennung keine Annahme dieses Kommunikationsdatensatzes erfolgt.
Wenn der Träger der Kommunikationsvorrichtung feststellt, daß ein Doku
ment empfangen wurde, kann er frei entscheiden, wann er das Dokument
liest bzw. ansieht. Er kann z. B. einige Stunden später in seinem Hotelzim
mer das Organizer-Gerät an den Eingang eines herkömmlichen Fernsehappa
rats anschließen und sich auf dem großen Bildschirm den gesendeten Brief
und ggf. ein Bild der Suchperson ansehen. Gleiches ist mit einem Homecom
puter möglich. Wenn ein Laptop mit einem Drucker zur Verfügung steht,
kann das Dokument gelesen und wahlweise ausgedruckt werden. Es können
auch Spezialbrillen verwendet werden, die zukünftig das Display z. B. eines
Laptops ersetzen. Diese Beispiele zeigen, daß es dem Fachmann ohne erfin
derische Gedankenarbeit möglich ist, die Kommunikationsvorrichtung mit
verschiedenen Schnittstellen auszurüsten, die jeweils zu unterschiedlichen
Folgeeinrichtungen kompatibel sind. Insbesondere ist es möglich, bereits
vorhandene Kommunikationsnetze einzubinden. Z. B. kann bei einer mitge
teilten Internetadresse über ein angekoppeltes Mobilbildtelefon die Internet-
Homepage der betreffenden Person auf dem großen Display des Organizer-
Gerätes betrachtet werden.
Es ist zu betonen, daß die Kommunikationsvorrichtung nicht an einen Home-
PC o. ä. gebunden ist, so daß das Gerät auch im Urlaub usw., wo norma
lerweise derartige Hardware nicht zur Verfügung steht, ohne Beschränkung
einsetzbar ist.
Nach Anspruch 5 ist eine Dokumentenempfang-Bestätigungseinrichtung vor
gesehen, die ein Dokumentenempfang-Bestätigungssignal aussendet, wenn
ein Dokument empfangen wurde. Dieses Signal wird von einer Dokumenten
empfang-Bestätigungseinrichtung empfangen und registriert.
Der Vorteil dieser Weiterbildung liegt darin, daß die Suchperson erkennen
kann, daß ihre Zielperson das Dokument erhalten hat, d. h., daß die Kom
munikationsdatensätze kompatibel sind. Diese Information ist für die Such
person bereits von großer Bedeutung.
Nach Anspruch 6 hat die Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtung der
Kommunikationsvorrichtung eine leicht zu bedienende Übereinstimmungs
grad-Einstellvorrichtung, mit der der Bediener den Übereinstimmungsgrad
zwischen dem eigenen Datensatz und dem empfangenen Datensatz indivi
duell einstellen kann, d. h., er kann damit eine Bewertungsschwelle festle
gen.
Die Funktion dieser Übereinstimmungsgrad-Einstellvorrichtung wird nachfol
gend erläutert:
Die Generierung eines Kommunikationsdatensatzes ist mit einer einmaligen
Aufwendung verbunden. Es kann nun sein, daß eine Zielperson entscheidet,
daß sie zu einer bestimmten Zeit, z. B. im Urlaub, weniger strenge Anforde
rungen an eine Suchperson stellt. Für diesen Fall müßte ein neuer Kommuni
kationsdatensatz generiert werden, was jedoch zu umständlich ist. Im ein
fachsten Fall könnte durch das Betätigen einer Taste ein "Urlaubs-Modus"
eingeschaltet werden. Dieser "Urlaubs-Modus" bewirkt z. B., daß bestimmte
Eigenschaften der Suchperson noch toleriert werden, die im "Normal-Modus"
nicht toleriert werden.
Genauso kann auch die Suchperson ihre Anforderungen an eine Zielperson
auf ein "Urlaubs-Niveau" einstellen. Auch das Ziel des Kommunikationsbe
gehrens muß leicht veränderbar sein.
Der Vorteil dieser Weiterbildung liegt darin, daß diese Einstellung leicht vor
genommen werden kann, ohne daß eine aufwendige Programmierung am
Personalcomputer erforderlich wird. In einer einfachen Ausführung kann das
ein Balkendiagramm-Anzeige sein, die z. B. von 5% Übereinstimmung (Ur
laub) auf 100% Übereinstimmung (Ehepartnersuche) eingestellt werden
kann.
Es ist für den Fachmann auf dem Gebiet der Nachrichtentechnik kein Pro
blem, diese Hard- und Software-Komponenten zu entwickeln, bzw. auf Mo
dule zurückzugreifen, die bereits in Organizer-Geräten zur Programmierung
Anwendung finden.
Nach Anspruch 7 ist vorgesehen, daß die Einstellposition der Übereinstim
mungsgrad-Einstellvorrichtung mitgesendet wird und von einer Einstellpositi
on-Erkennungsschaltung erkannt wird. Damit können beide Personen erken
nen, ob die jeweils andere Person mit dem "Normal-Modus" oder mit dem
toleranteren "Urlaubs-Modus" oder in einem anderen Modus gefunden wur
de.
Nach Anspruch 8 ist eine Speichereinheit vorgesehen, die die Signalstruktur
der Kommunikationsdatensätze, die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme
ausgesendet worden sind, speichert, um eine nachträgliche Auswertung zu
ermöglichen. Dadurch ist zu erkennen, welche Personen mit welchen Wün
schen sich im Sende-/Empfangsbereich aufhalten oder aufgehalten haben.
Generell für alle vorhergehenden und nachfolgenden Ausführungsformen ist
es möglich, durch Nutzung einer Uhr-Funktion und/oder einer GPS-Funktion
den Zeitpunkt oder zusätzlich den Ort der jeweiligen Sende-/Empfangs
funktion zu speichern, um bei einer späteren Auswertung bereits zusätzliche
Informationen zu erhalten.
Nach Anspruch 9 wird eine andere, eigenständige Ausbildung einer Kom
munikationsvorrichtung genutzt, bei der im Gegensatz zur der Kommunikati
onsvorrichtung nach Anspruch 4 das Anfragesignal über gezielt ausgerichte
te Wellen abgestrahlt wird, wobei die Kommunikationsvorrichtung bzw. das
Organizer-Gerät so ausgerichtet wird, daß die abgestrahlten Wellen nur von
einer Empfangseinheit einer ausgewählten Kommunikationsvorrichtung auf
genommen werden können. Diese ausgewählte Kommunikationsvorrichtung
sendet ihr Antwortsignale jedoch ungerichtet aus. Damit das Antwortsignal
ausschließlich durch die anfragende Kommunikationsvorrichtung erkannt
werden kann, wird wieder eine Verschlüsselung mittels spezifischer Kennun
gen durchgeführt, deren Funktion und Wirkung vorstehend bereits beschrie
ben wurde.
Dem Fachmann steht es frei, eine geeignete gerichtet abstrahlende Sende
einrichtung auszuwählen, die z. B. Infrarotlicht, Laserlicht, Ultraschall usw.
abstrahlt, wobei mit den Ansprüchen 10 und 11 die zwei wichtigsten Prinzi
pien beansprucht sind.
Bei einer eigenständigen Kommunikationsvorrichtung nach Anspruch 12
weist die Kommunikationsvorrichtung ein GPS-System mit Standort- und
Kompaßfunktion auf, das Standort- und Richtungsdaten generiert.
Wenn eine bestimmte Person gezielt angesprochen werden soll, wird mit
dem Organizer-Gerät wie mit einem Laser-Pointer in Richtung dieser Person
gezielt und durch Betätigung einer Taste ein Anfragesignal ausgelöst, das mit
den Richtungsdaten und den Standortdaten der Kommunikationsvorrichtung
verschlüsselt ist und ungerichtet ausgestrahlt wird. Da das Anfragesignal
ungerichtet abgestrahlt wird, wird es auch von allen Kommunikationsvorrich
tungen, die sich im Sendebereich befinden, empfangen. Damit jedoch nur die
ausgewählte Kommunikationsvorrichtung reagiert, wird nachfolgend erläuter
te Überprüfung durchgeführt: Jede Kommunikationsvorrichtung, die das An
fragesignal empfängt, vergleicht die Standortdaten ihres eigenen Standortes
mit den Standortdaten und mit der Richtung des empfangenen Anfragesi
gnals. Daraus ermittelt jede der Kommunikationsvorrichtungen, ob das An
fragesignal speziell zu ihr gesendet wurde. Nur diese Kommunikationsvor
richtung beantwortet die Anfrage mit einem ungerichtet abgestrahlten Ant
wortsignal, das wiederum mit ihren eigenen Standortdaten verschlüsselt ist,
so daß es nur von der Kommunikationsvorrichtung entschlüsselbar ist, die
auch das Anfragesignal ausgesendet hat. Damit ist ebenfalls eine Punkt-zu-
Punkt-Sende-/Empfangsstrecke aufgebaut.
Nach Anspruch 13 werden bei den Ausführungsformen nach den Ansprü
chen 9 bis 12 über die Punkt-zu-Punkt-Sende-/Empfangsstrecke weitere ver
schlüsselte Daten, wie z. B. Dokumente, versendet und ausgetauscht.
Nach Anspruch 14 ist eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung zur Vermei
dung von Mehrfachempfang bereits vorhergehend abgestrahlter Lnformatio
nen vorgesehen. Diese Schaltung weist einen Speicher auf, in dem Ken
nungsdaten der bisher eingegangenen Anfragen oder Dokumente abgelegt
sind, wobei bei Erkennung des erneuten Empfangs einer bereits gespeicher
ten Kennung durch die Mehrfachempfang-Sperrschaltung eine unnötige
Speicherung dieser Doppelinformation verhindert wird.
Es ist dem Fachmann geläufig, daß die Informationen auch durch den Emp
fänger mit einer Kennung versehen werden können. Z. B. ist die Dateigröße
eines Dokumentes als Unterscheidungsmerkmal dafür gut geeignet, da die
Wahrscheinlichkeit, daß von verschiedenen Personen Dokumente mit exakt
übereinstimmender Dateigröße versendet werden, äußerst gering ist.
Nach Anspruch 15 ist eine Speichereinheit vorgesehen, die die Signalstruktur
der Datensätze, die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme gezielt ausge
sendet worden sind, speichert. Diese Funktion kann für den Nutzer sehr in
teressant oder wichtig sein, da nachträglich festgestellt werden kann, wel
che Art Personen Interesse signalisiert haben.
Nach Anspruch 16 ist die Kommunikationsvorrichtung zweiteilig ausgebildet,
wobei ein erster Teil ein kleines Empfangs- und/oder Sendemodul ist und der
zweite Teil das Organizer-Gerät. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß
das kleine Empfangs- und/oder Sendemodul bequem und unauffällig am Kör
per oder an der Kleidung getragen werden kann, so daß eine zuverlässige
Empfangs- und/oder Sendefunktion jederzeit gewährleistet ist. Das Organi
zer-Gerät kann an anderer Stelle getragen werden. Es ist für den Fachmann
klar, daß die beiden Teile der Kommunikationsvorrichtung datentechnisch
miteinander verbunden sein müssen. Diese Verbindung kann drahtlos oder
drahtgebunden sein, wobei auch Lichtleiter vorteilhaft eingesetzt werden
können.
Nach Anspruch 17 ist das kleinere Empfangsmodul ein auf der Kleidung
tragbarer Lichtstrahlempfänger, der mit dem Organizer-Gerät über eine Lei
tung oder leitungsfrei im Datenaustausch ist.
Nach Anspruch 18 ist das Organizer-Gerät mit einem Funktelefon kombiniert,
wobei vorteilhaft nach Anspruch 19 das Versenden und Empfangen von Do
kumenten über das Funknetz des Funktelefons erfolgt. Der Vorteil dieser
Funktion besteht darin, daß das Funknetz sehr leistungsfähig und zuverlässig
ist. Dem Fachmann ist klar, daß diese Lösung nur möglich ist, wenn vorher
die Telefonnummern ausgetauscht worden sind.
Nach Anspruch 20 umfaßt das Organizer-Gerät auch Geräte wie einen klei
nen Laptop oder einen Palmtop.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines typischen Beispiels in Verbindung
mit einem Algorithmus der Signalverarbeitung näher erläutert.
Die Fig. 1 zeigt den Kommunikationsablauf bei einer typischen Ausführungs
form der Erfindung. Der Start erfolgt, wenn eine Suchperson eine Zielperson
sieht und Kontakt aufnehmen möchte. In der Kommunikationsvorrichtung der
Suchperson ist ein dreiteiliger Kommunikationsdatensatz gespeichert.
Der erste Teil enthält die persönlichen Daten der Suchperson, wie z. B.
männlich, 1,65 m groß, asiatischer Typ, 45 Jahre, 60 kg, nicht ortsgebun
den, sportlich, musisch veranlagt, Nichtraucher. Falls die Suchperson darauf
Wert legt, können auch weiter ergänzende Daten, wie z. B. Sternzeichen,
Horoskop usw., aufgenommen werden.
Der zweite Teil enthält das Ziel der Kommunikationsaufnahme, wie z. B. Su
che eines festen Partners, sonst auch an einer Urlaubsbegleitung interessiert.
Der dritte Teil enthält die Wunschdaten der Suchperson: Bei der Bestimmung
der Wunschdaten ist zu berücksichtigen, daß die Suchperson die Zielperson
bereits gesehen hat. Daher werden nur Eigenschaften erfragt, die bei erster
Augenscheinnahme nicht erkannt werden können, wie z. B. nicht verheiratet
oder gebunden, geschieden wird akzeptiert, jedoch nicht mehr als zwei Kin
der, Bedingung: keine feste Ortsbindung, Nichtraucher, kein Alkoholiker.
Falls z. B. die Sternzeichen für die Suchperson eine Rolle spielen, kann auch
bestimmt werden, welche Sternzeichen besonders gewünscht werden und
welche ausgeschlossen werden sollen.
Mit der vorstehenden Beschreibung wird deutlich, daß die Datensätze bereits
viele Informationen enthalten, so daß bei einer Übereinstimmung der Daten
sätze bereits eine hohe Wahrscheinlichkeit gegeben ist, daß auch eine späte
re persönliche Kontaktaufnahme erfolgreich sein wird.
Dieser dreiteilige Datensatz der Suchperson wird mit dem Sendesignal aus
gesendet und unter anderem auch von der Kommunikationsvorrichtung der
Zielperson empfangen.
Es sei angenommen, daß die Zielperson in ihrem dreiteiligen Kommunikati
onsdatensatz Daten aufgenommen hat, die mit den Daten der Suchperson
weitgehend kompatibel sind, so daß die Kommunikationsvorrichtung der
Zielperson die Empfangsbereitschaft zum Empfang eines Dokumentes an die
Kommunikationsvorrichtung der Suchperson signalisiert. Daraufhin wird das
Dokument abgesendet und von der Kommunikationsvorrichtung der Zielper
son empfangen. Der vollständige Empfang wird der Suchperson bestätigt.
Die Kommunikationsvorrichtung der Suchperson hat eine unauffällige Anzei
ge, z. B. ein Vibrationsalarm, durch die der Suchperson sofort mitgeteilt
wird, ob das Dokument durch die Kommunikationsvorrichtung der Zielperson
empfangen wurde, d. h., ob der Kommunikationsversuch positiv verlief.
Die Zielperson kann zu einer beliebigen Zeit nachsehen, ob bereits ein Do
kument eingegangen ist. Vorzugsweise wird dazu die Kommunikationsvor
richtung mit einem Personalcomputer verbunden, auf dessen Monitor der
Text oder die Text-Bild-Kombination usw. bequem gelesen und betrachtet
werden kann.
Falls der Kommunikationsdatensatz der Suchperson nicht akzeptiert wird,
erfolgt durch die Kommunikationsvorrichtung keine Empfangsbereit
schaftserklärung, d. h., ein weiterer Datenaustausch findet nicht statt. Der
von der Kommunikationsvorrichtung der Suchperson gesendete Kommunika
tionsdatensatz wird jedoch durch die Kommunikationsvorrichtung der Ziel
person gespeichert. Die Zielperson kann zu einem beliebigen Zeitpunkt nach
sehen, ob Anfragen erfolgt sind und mit Hilfe eines Personalcomputers und
einer geeigneten Software mit dem vorliegenden Datenschlüssel den dreitei
ligen Datensatz auswerten. Der Datensatz wird dabei vorzugsweise als Text
angezeigt, dem ggf. auch Bildelemente beigefügt sind.
Diese Funktion kann für die Zielperson äußerst wichtig sein, da die Anfragen
sehr gut erkennen lassen, von welcher Suchpersonen sie als sympathisch
usw. angesehen wird. Möglicherweise hilft das einer Suchperson, ihre eige
nen Wunschvorstellungen zu korrigieren, um somit durch die Abwandlung
ihres Datensatzes künftig bessere Chancen bei einem Kommunikationsver
such zu haben.
Es ist vorteilhaft, wenn bei einem Datensatzempfang die Uhrzeit und ggf.
das Datum registriert werden. Falls eine Ausführungsform mit GPS verwen
det wird, können auch der Standort des Absenders und der Standort des
Empfängers gespeichert werden. Mittels einer speziellen Software kann dann
z. B. an einem Personalcomputer, der einen elektronischen Stadtplan gespei
chert hat, die Zielperson nachvollziehen, an welchen Positionen sich die
Such- und die Zielperson zum Zeitpunkt der Kommunikation befanden. Diese
Funktion ist für die Zielperson sehr wichtig, da sie sich eventuell an den ge
nauen Zeitpunkt nicht mehr erinnern kann.
Mit der vorstehenden Beschreibung der Funktion einer Ausführungsform der
Erfindung wird klar, daß die Kommunikationsvorrichtung eine Reihe von neu
artigen funktionellen Merkmalen aufweist, die für eine erfolgreiche zwi
schenmenschliche Kommunikation von großer Bedeutung sind, da insbeson
dere die eingangs erwähnte erste Kommunikationshürde leicht überwindbar
ist.
Abschließend sei erwähnt, daß auf Grund der vielfältigen Möglichkeiten, die
die Kommunikationsvorrichtung bietet, nicht alle Varianten aufgeführt wer
den können, die jedoch ebenfalls durch die nachfolgenden Ansprüche erfaßt
sind.
Claims (20)
1. Organizer-Gerät, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Organizer-Gerät
eine Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung integriert ist, wobei die Part
nersuch-Kommunikationsvorrichtung nachfolgende Merkmale aufweist:
- - eine Sendeeinheit zum Senden von spezifischen Partnersuchsignalen,
- - eine Empfangseinheit zum Empfangen von Partnersuchsignalen,
- - eine Auswerte- und Entscheidungsvorrichtung zum Auswerten und Ent scheiden, ob empfangene Partnersuchsignale einem gewünschten, spezifi schen Signalmuster entsprechen, wobei in dem Fall, wenn die empfangenen Partnersuchsignale dem gewünschten Signalmuster entsprechen, ein Si gnalimpuls ausgelöst wird, um eine vorbestimmte Folgeaktion auszulösen.
2. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vor
bestimmte Folgeaktion ein Vibrationsalarm ist.
3. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vor
bestimmte Folgeaktion eine Display-Anzeige ist.
4. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Part
nersuch-Kommunikationsvorrichtung folgende Merkmale aufweist:
- - eine erste Speichereinheit (1) mit einem Kommunikationsdatensatz (KD1),
der Informationen
über das Ziel der beabsichtigten Kommunikation,
über die eigene Person (P1),
über Eigenschaften, die von einer gesuchten Person (Pi) erwartet werden und
Kennungsdaten (ID1) enthält, - - eine zweite Speichereinheit (2) zum Speichern eines empfangenen Kom munikationsdatensatzes (KDi) mit Informationen und Kennungsdaten (IDi)
- - eine dritte Speichereinheit (3) zum Speichern eines versendbaren Dokumen tes (D1),
- - eine vierte Speichereinheit (4) zum Speichern eines empfangenen Doku mentes (Di),
- - eine Sendevorrichtung (5) zum ungerichteten drahtlosen Übertragen des Kommunikationsdatensatzes (KD1) und des Dokumentes (D1)
- - eine Empfangsvorrichtung (6) zum Empfangen des Kommunikationsdaten satzes (KDi) und des Dokumentes (Di),
- - eine Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtung (7), die einen empfangenen Kommunikationsdatensatz (KDi) mit dem eigenen Kommunikationsdatensatz (KD1) vergleicht und bestimmt, ob die Datensätze bezüglich Ziel und Eigen schaften eine vorbestimmte Kompatibilität aufweisen,
- - eine Kodier- und Dekodiervorrichtung (8) zum Kodieren- und Dekodieren der Kommunikationsdatensätze und der Dokumente,
- - eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung (9) zur Vermeidung von Mehr fachempfang der Dokumente, wobei die Schaltung einen Speicher aufweist, in dem die Kennungsdaten der bisher eingegangenen Kommunikationsdaten sätze gespeichert sind, wobei bei Erkennung einer bereits gespeicherten Kennung keine Annahme dieses Kommunikationsdatensatzes erfolgt,
- - eine optische Anzeige (10a) oder einen Vibrationssignalgeber (10b) zur Empfangsanzeige eines empfangenen Dokumentes (Di) und
- - eine Daten-Ein- und Ausgabeeinrichtung (11) oder eine Datenschnittstelle (12) zu einer Daten-Ein- und Ausgabeeinrichtung, wobei
- - von der ersten Kommunikationsvorrichtung (K1) ein Kommunikationsdaten satz (D1) ungerichtet an alle im Sendebereich liegenden Kommunikationsvor richtungen (K2. . .KN) gesendet wird,
- - alle Kommunikationsvorrichtungen (K2. . .KN) mittels ihrer Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtungen (7) prüfen, ob der Kommunikationsdatensatz (KD1) zu dem eigenen Kommunikationsdatensatz (KDi) hinreichend kompati bel ist, wobei im Fall der Kompatibilität die betreffende Kommunikationsvor richtung (K1) ein Antwortsignal (AS - ID1 - IDi) aussendet, das mit den Ken nungsdaten (ID1) und (IDi) so verschlüsselt ist, daß es nur von der Kommu nikationsvorrichtung (K1) als Antwortsignal erkannt wird, wobei durch die Identifizierung als Antwortsignal eine Verschlüsselung des Dokumentes (D1) zu einem verschlüsselten Dokument (D1 - ID1 - Idi) erfolgt und dann das verschlüsselte Dokument (D1 - ID1 - Idi) ausgesendet wird, das nur von der Kommunikationsvorrichtung (K2) unter Vorliegen der Kennungsdaten (ID1 - Idi) von der Kodier- und Dekodiervorrichtung (8) dekodierbar ist.
5. Organizer-Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine Do
kumentenempfang-Bestätigungseinrichtung (13) vorgesehen ist,
- - die ein kodiertes Dokumentenempfang-Bestätigungssignal aussendet, wenn ein Dokument (D) vollständig empfangen wurde und
- - die ein ausgesendetes, kodiertes Dokumentenempfang-Bestätigungssignal empfängt und registriert.
6. Organizer-Gerät nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Vergleichs- und Bestimmungsvorrichtung (7) eine Übereinstimmungsgrad-
Einstellvorrichtung aufweist, mit der der Bediener den eingestellte Kompatibi
litätsgrad zwischen dem eigenen Datensatz (D1) und dem empfangenen Da
tensatz (Di) leicht verändern kann.
7. Organizer-Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein
stellungsposition der Übereinstimmungsgrad-Einstellvorrichtung mitgesendet
wird und von einer Einstellungsposition-Erkennungsschaltung erkannt und für
eine spätere Auswertung gespeichert wird.
8. Organizer-Gerät nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
Speichereinheiten vorgesehen sind, die die Signalstruktur aller eingehenden
Datensätze (Di), die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme ungerichtet
ausgesendet worden sind, speichert, um eine nachträgliche Auswertung zu
ermöglichen, welche Interessen und Ziele diese Personen signalisiert haben.
9. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
- - die Partnersuchsignale als gezielt ausgerichtete Wellen abgestrahlt werden, wobei die Kommunikationsvorrichtung so ausgerichtet wird, daß die Wellen auf die Empfangseinheit einer ausgewählten Kommunikationsvorrichtung auf treffen und
- - die ausgewählte Kommunikationsvorrichtung Antwortsignale ungerichtet abstrahlt, wobei
- - das Partnersuchsignal Kennungsdaten (ID1) enthält, mit denen das unge richtete Antwortsignal verschlüsselt wird, so daß das verschlüsselte Ant wortsignal nur von der Kommunikationsvorrichtung (K) gelesen werden kann, die das Anfragesignal abgestrahlt hat.
10. Organizer-Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
ausgerichteten Wellen elektromagnetische Wellen sind.
11. Organizer-Gerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
ausgerichteten Wellen Ultraschallwellen sind.
12. Organizer-Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, die Kom
munikationsvorrichtung ein GPS-System mit Standort- und Kompaßfunktion
aufweist, das Standort und Richtungsdaten generiert, wobei
zur gezielten Anfrage an eine ausgewählte Kommunikationsvorrichtung (K2)
die in das Organizer-Gerät integrierte Kommunikationsvorrichtung (K1) in
Richtung der Kommunikationsvorrichtung (K2) gehalten und manuell ein An
fragesignal ausgelöst wird, das mit den Richtungsdaten und den Standortda
ten der Kommunikationsvorrichtung (K1) verschlüsselt ist und ungerichtet
ausgestrahlt wird, wobei von alle Kommunikationsvorrichtungen (K1), die sich
im Sendebereich befinden, das verschlüsselte Anfragesignal empfangen wird
und aus den eigenen Standortdaten und den empfangenen Standort- und
Richtungsdaten berechnet wird, in welche Richtung die Kommunikationsvor
richtung (K1) gerichtet ist, wobei nur bei der in Zielrichtung liegenden Kom
munikationsvorrichtung (K2) ein Antwortsignal aktiviert und ungerichtet aus
gesendet wird, das ebenfalls mit den gleichen Standort- und Richtungskoor
dinaten verschlüsselt ist und somit nur von der Kommunikationsvorrichtung
(K1) als Antwortsignal identifiziert werden kann, wodurch eine verschlüssel
te Punkt-zu-Punkt-Sende-und-Empfangsstrecke aufgebaut ist.
13. Organizer-Gerät nach Anspruch 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, die
Sende-und-Empfangsstrecke zu Übertragung weiterer verschlüsselter Infor
mationen vorgesehen ist.
14. Organizer-Gerät nach Anspruch 4 bis 13, dadurch gekennzeichnet, die
Kommunikationsvorrichtung eine Mehrfachempfang-Sperrschaltung zur Ver
meidung von Mehrfachempfang gleicher Informationen aufweist, wobei ein
Speicher vorgesehen ist, in dem Kennungsdaten der bisher eingegangenen
Informationen gespeichert sind und bei Erkennung einer bereits gespeicher
ten Kennung keine Annahme dieser Informationen erfolgt.
15. Organizer-Gerät nach den Ansprüchen 9 bis 14, dadurch gekennzeich
net, daß eine Speichereinheit vorgesehen ist, die die Signalstruktur der Da
tensätze (KDi), die von Suchpersonen zur Kontaktaufnahme gezielt ausge
sendet worden sind, speichert, um eine nachträgliche Auswertung zu er
möglichen, welche Art Personen gezielt Interesse signalisiert haben.
16. Organizer-Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 15 dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kommunikationsvorrichtung zweiteilig ist, wobei der erste
Teil ein kleinerer Empfänger und/oder Sendemodul ist und der zweite Teil das
größere Grundgerät mit der Stromversorgung im Organizer-Gerät angeordnet
ist, wobei der Empfänger und/oder Sendemodul so am Körper oder an der
Kleidung angeordnet ist, daß ein zuverlässiger Empfangs- und Sendefunktion
gewährleistet ist.
17. Organizer-Gerät nach Anspruch 10 und 16, dadurch gekennzeichnet,
daß das kleinere Empfangsmodul ein auf der Kleidung tragbarer Lichtstrah-
Lempfänger ist, das mit dem zweiten Teil über eine Leitung oder leitungsfrei
in Datenverbindung steht.
18. Organizer-Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Organizer-Gerät mit einem Funktelefon kombiniert
ist.
19. Organizer-Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das
Dokument über das Funknetz des Funktelefons versendet wird.
20. Organizer-Gerät nach Anspruch 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß
das Organizer-Gerät ein kleiner Laptop oder ein Palmtop ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19929188A DE19929188A1 (de) | 1999-06-27 | 1999-06-27 | Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19929188A DE19929188A1 (de) | 1999-06-27 | 1999-06-27 | Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19929188A1 true DE19929188A1 (de) | 2001-01-11 |
Family
ID=7912547
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19929188A Ceased DE19929188A1 (de) | 1999-06-27 | 1999-06-27 | Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19929188A1 (de) |
Cited By (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1291784A1 (de) * | 2001-09-10 | 2003-03-12 | Abb Research Ltd. | Herstellung einer selektiven Kommunikationsverbindung |
| WO2004043026A3 (en) * | 2002-11-05 | 2004-08-12 | Jentje Auke Valk | Method and system in communication devices for pre selected partner search |
| WO2005043837A1 (en) * | 2003-10-30 | 2005-05-12 | Domenico Lopreiato | System for monitoring and signalling users presence in a spatial region and partner search device |
| BE1015607A5 (fr) * | 2003-07-14 | 2005-06-07 | Houyoux Olivier | Systeme d'echange discret d'informations. |
| WO2005055163A1 (en) * | 2003-12-01 | 2005-06-16 | Martin Bar | 'silent bridge' - method of information transfer, and apparatus for performing the method |
| EP1495410A4 (de) * | 2002-04-08 | 2005-07-20 | Sony Electronics Inc | Initialisierung von beziehungen zwischen einrichtungen in einem netzwerk |
| DE102006056964A1 (de) * | 2006-11-30 | 2008-06-05 | My Mui Gmbh | System aus wenigstens zwei Sende- und Empfangsgeräten |
| DE102007020296A1 (de) * | 2007-04-30 | 2008-11-13 | Philip Behrens | Gerät und Verfahren zur drahtlosen Herstellung eines Kontakts |
| US7614081B2 (en) | 2002-04-08 | 2009-11-03 | Sony Corporation | Managing and sharing identities on a network |
| EP2222104A3 (de) * | 2009-02-03 | 2011-01-05 | Yao, Chih-Ang | Informationsaustauschvorrichtung sowie dafür angewendetes Verfahren und Verwaltungssystem |
| US8601020B2 (en) | 2002-11-05 | 2013-12-03 | Jentje Auke Valk | Method and system in communication devices for pre selected partner search |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4431707A1 (de) * | 1994-03-22 | 1995-09-28 | Mario Wegricht | Infrarotsende- und Empfangsanlage zur Kontaktaufnahme zwischen Personen über kurze Entfernungen |
| DE4418234C2 (de) * | 1994-05-25 | 1996-07-18 | Innotech Tech Innovationen Gmb | Kodierbare Sende-/Empfangseinheit zur Datenübertragung bei einer Kontaktanbahnung sowie Verfahren zum Betreiben der Sende-/Empfangseinheit |
| DE19630808A1 (de) * | 1996-07-31 | 1998-02-05 | Kattner Rolf | Drahtlos arbeitendes Partnererkennungssystem |
-
1999
- 1999-06-27 DE DE19929188A patent/DE19929188A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4431707A1 (de) * | 1994-03-22 | 1995-09-28 | Mario Wegricht | Infrarotsende- und Empfangsanlage zur Kontaktaufnahme zwischen Personen über kurze Entfernungen |
| DE4418234C2 (de) * | 1994-05-25 | 1996-07-18 | Innotech Tech Innovationen Gmb | Kodierbare Sende-/Empfangseinheit zur Datenübertragung bei einer Kontaktanbahnung sowie Verfahren zum Betreiben der Sende-/Empfangseinheit |
| DE19630808A1 (de) * | 1996-07-31 | 1998-02-05 | Kattner Rolf | Drahtlos arbeitendes Partnererkennungssystem |
Cited By (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1291784A1 (de) * | 2001-09-10 | 2003-03-12 | Abb Research Ltd. | Herstellung einer selektiven Kommunikationsverbindung |
| US7614081B2 (en) | 2002-04-08 | 2009-11-03 | Sony Corporation | Managing and sharing identities on a network |
| EP1495410A4 (de) * | 2002-04-08 | 2005-07-20 | Sony Electronics Inc | Initialisierung von beziehungen zwischen einrichtungen in einem netzwerk |
| US7853650B2 (en) | 2002-04-08 | 2010-12-14 | Sony Corporation | Initializing relationships between devices in a network |
| AU2003230843C1 (en) * | 2002-04-08 | 2010-03-18 | Sony Electronics, Inc. | Initializing relationships between devices in a network |
| US7478126B2 (en) | 2002-04-08 | 2009-01-13 | Sony Corporation | Initializing relationships between devices in a network |
| AU2003230843B2 (en) * | 2002-04-08 | 2009-06-04 | Sony Electronics, Inc. | Initializing relationships between devices in a network |
| WO2004043026A3 (en) * | 2002-11-05 | 2004-08-12 | Jentje Auke Valk | Method and system in communication devices for pre selected partner search |
| US8601020B2 (en) | 2002-11-05 | 2013-12-03 | Jentje Auke Valk | Method and system in communication devices for pre selected partner search |
| BE1015607A5 (fr) * | 2003-07-14 | 2005-06-07 | Houyoux Olivier | Systeme d'echange discret d'informations. |
| WO2005043837A1 (en) * | 2003-10-30 | 2005-05-12 | Domenico Lopreiato | System for monitoring and signalling users presence in a spatial region and partner search device |
| WO2005055163A1 (en) * | 2003-12-01 | 2005-06-16 | Martin Bar | 'silent bridge' - method of information transfer, and apparatus for performing the method |
| WO2008064807A1 (de) * | 2006-11-30 | 2008-06-05 | My Mui Gmbh | System aus wenigstens zwei sende-/empfangsgeräten |
| DE102006056964A1 (de) * | 2006-11-30 | 2008-06-05 | My Mui Gmbh | System aus wenigstens zwei Sende- und Empfangsgeräten |
| DE102007020296A1 (de) * | 2007-04-30 | 2008-11-13 | Philip Behrens | Gerät und Verfahren zur drahtlosen Herstellung eines Kontakts |
| EP2222104A3 (de) * | 2009-02-03 | 2011-01-05 | Yao, Chih-Ang | Informationsaustauschvorrichtung sowie dafür angewendetes Verfahren und Verwaltungssystem |
| US9154573B2 (en) | 2009-02-03 | 2015-10-06 | Chih-Ang YAO | Information exchange apparatus, method and managing system applied thereto |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19929186A1 (de) | Funktelefon mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung | |
| Foley et al. | Beyond Tocqueville: Civil society and social capital in comparative perspective: Editors' introduction | |
| Saleem | US media framing of foreign countries image: An analytical perspective | |
| Fog | The supposed and the real role of mass media in modern democracy | |
| English | Cheerleaders or critics?: Australian and Indian sports journalists in the contemporary age | |
| Masters et al. | Dominance & attention: Images of leaders in German, French, & American TV news | |
| DE19929188A1 (de) | Organizer-Gerät mit Partnersuch-Kommunikationsvorrichtung | |
| Ehrlich | The competitive ethos in television newswork | |
| DE4418234C2 (de) | Kodierbare Sende-/Empfangseinheit zur Datenübertragung bei einer Kontaktanbahnung sowie Verfahren zum Betreiben der Sende-/Empfangseinheit | |
| Shanor | News from abroad | |
| DE60220774T2 (de) | Digitales datenaustauschsystem | |
| DE3508448A1 (de) | Tragbare kleinstcomputer | |
| DE19929189A1 (de) | Kommunikationsvorrichtung | |
| Caruso | On the compatibility of rational deliberation and determinism: Why deterministic manipulation is not a counterexample | |
| DE9313236U1 (de) | Vorrichtung zur Feststellung von Kommunikationsbereitschaft | |
| Firmo-Fontan | Power, NGOs and Lebanese Television: A Case Study of al-Manar TV and the Hezbollah Women's Association | |
| DE19804844A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Identifikation | |
| Holmes | Security and surveillance in film | |
| Miles | The spectacle of/as the state: The 2016 coup in Turkey and the performance of sovereignty | |
| Olasunkanmi et al. | Towards democratic consolidation: Exploring the role of elections and political parties in achieving good governance in Nigeria and beyond | |
| Obwogi | Print media coverage of the Kenya Defence Forces’ operation ‘linda nchi’in Somalia: A content analysis of Nation and the Standard newspapers | |
| Anderson | DISCERNING THE FUTURE: Christian Perspective on Contemporary Challenges | |
| Mekler | Why Now?: LGBTI Rights and the United Nations | |
| Watson | The news: Gates, agendas and values | |
| Kakhishvili | Do domestic institutional actors matter in Georgian foreign policy? Unpacking national role conceptions of bureaucracies and political parties in Georgia |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8131 | Rejection |