DE19928902C1 - Selbstzentrierende Düsenvorrichtung - Google Patents
Selbstzentrierende DüsenvorrichtungInfo
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Abstract
Bei einer Düsenvorrichtung zum Befüllen von Phiolen, mit einem Schlauchanschluß, an dessen einem Ende eine Füllnadel vorgesehen ist, deren Ende in eine Phiolenöffnung einführbar ist, und einem an dem Schlauchanschluß befestigten Körper zum Angrenzen an einer Phiolenöffnungsbegrenzung, der die Düsenvorrichtung mindestens teilweise umschließt, wird ein zentriertes Einführen einer Einfüllnadel in eine Phiolenöffnung mit einfachen Mitteln dadurch erreicht, daß der Körper eine Gleithülse sowie eine diese im wesentlichen umschließende Überwurfmutter enthält, und eine innerhalb der Gleithülse und dem Körper entlang der Düsenvorrichtung hin und her bewegbar gelagerte, mittels mindestens einer Feder in Richtung auf das Ende der Füllnadel vorgespannte Zentrierhülse zum Angrenzen an eine Phiolenöffnungsbegrenzung vorgesehen ist, deren phiolenseitiges Ende einen Bereich mit einer im wesentlichen konisch ausgebildeten Höhlung aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft eine Düsenvorrichtung zum Befüllen
von Phiolen, mit einer Füllnadel, die in eine
Phiolenöffnung einführbar ist, mit einer an einem
Schlauchanschluß befestigten Körpereinheit und mit einer
entlang der Füllnadel hin und her bewegbaren, die Füllnadel
mindestens teilweise umschließenden Zentrierhülse, deren
phiolenseitiges Ende zum Angrenzen an eine
Phiolenöffnungsbegrenzung einen hohlkonischen Bereich
aufweist.
Aus der US 2,150,760 ist eine Düsenvorrichtung der eingangs
genannten Art bekannt.
Derartige Vorrichtungen werden verwendet, um Phiolen für in
der Regel medizinische Zwecke mit Flüssigkeiten
unterschiedlichster Zusammensetzung zu befüllen. Zu diesem
Zweck wird die Füllnadel durch die Phiolenöffnung so weit
in die Phiole eingeführt, daß ihr Ende im Bereich des
Phiolenbodens zu liegen kommt. Mit dem Einleiten eines
Befüllungsvorgangs wird die Füllnadel kontinuierlich in
Richtung Phiolenöffnung bewegt, um zu jedem Zeitpunkt des
Befüllungsvorgangs einen vorgegebenen Abstand zur
Oberfläche des Befüllungsmediums einzuhalten. Es hat sich
dabei gezeigt, daß insbesondere bei der Verwendung von
Phiolen, deren Öffnung einen geringen Innendurchmesser im
Bereich von wenigen Millimetern aufweist, ein
Einführvorgang einer Füllnadel in eine entsprechende
Phiolenöffnung dadurch erschwert oder gegebenenfalls
verhindert ist, daß die Füllnadel sich zum Zeitpunkt der
geführten Bewegung in Richtung auf die Phiolenöffnung zu
sich aus Gründen einer aufgrund eines fehlerhaften
mechanischen Transports einer entsprechenden Phiole nicht
zentriert zur Phiolenöffnung befindet, sondern in einer
Position soweit dezentriert zu der Phiolenöffnung befindet,
daß die Nadel bei Bewegung in Richtung auf die
Phiolenöffnung zu oberhalb der Phiolenöffnungsbegrenzung zu
liegen kommt.
Dabei wird die Phiolenöffnung in Bezug auf die Füllnadel
zentriert. Hierzu dient ein hülsenartiger, hin und her
bewegbarer Zentrierkörper, der einen hohlkonischen Bereich
zur Aufnahme der Phiolenöffungsbegrenzung aufweist. Die
unstetige Relativbewegung zwischen dem Zentrierkörper und
der Füllnadel kann jedoch im Verlauf frd Abfüllvorgangs zu
Störungen in der Zentrierung führen. Außerdem weist diese
bekannte Vorrichtung eine konstruktiv sehr aufwendige und
insgesamt unhandliche, da schwere Bauform auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Düsenvorrichtung zum
Befüllen von Phiolen zu schaffen, die eine kompakte Bauform
ermöglicht und bei der eine Zentrierung einer Füllnadel
bezüglich einer Phiolenöffnung während eines gesamten
Abfüllvorgangs zuverlässig gewährleistet ist.
Für eine Vorrichtung der eingangs genannten Art wird diese
Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Füllnadel
am stromabseitigen Ende des Schlauchanschlusses vorgesehen
ist, die Körpereinheit eine Gleithülse sowie eine diese im
wesentlichen umschließende Überwurfmutter enthält, wobei
die Gleithülse und die Überwurfmutter mit einem an dem
Schlauchanschluss befestigten Körper verbunden sind, und
die innerhalb der Gleithülse gelagerte Zentrierhülse
mittels mindestens einer Feder in Richtung auf das
stromabseitige Ende der Füllnadel vorgespannt ist.
Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand
er Unteransprüche.
Bei der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung wird durch das
Merkmal, dass die Füllnadel am stromabseitigen Ende des
Schlauchanschlusses vorgesehen ist, die Körpereinheit eine
Gleithülse sowie eine diese im wesentlichen umschließende
Überwurfmutter enthält, wobei die Gleithülse und die
Überwurfmutter mit einem an dem Schlauchanschluss
befestigten Körper verbunden sind, und die innerhalb der
Gleithülse gelagerte Zentrierhülse mittels mindestens einer
Feder in Richtung auf das stromabseitige Ende der
Füllnadel vorgespannt ist, erreicht, dass bei einem
Annäherungsvorgang der Füllnadel an eine Phiolenöffnung zum
Zweck des Einführens einer Füllnadel in eine Phiolenöffnung
eine automatische Zentrierung der Füllnadel bezüglich der
Phiolenöffnung dadurch erreicht wird, dass die die
Füllnadel umschließende Zentrierhülse mit ihrem hohlkonisch
ausgebildeten phiolenseitigen Ende oberhalb der
Phiolenöffnungsbegrenzung so zu liegen kommt, dass die
Phiolenöffnungsbegrenzung von dem hohlkonisch ausgebildeten
Ende allseitig umschlossen wird und im weiteren Verlauf des
Bewegungsvorgangs der Zentrierhülse in Richtung auf die
Phiolenöffnung zu entlang der Innenwandung des
hohlkonischen Endes so geführt wird, dass die
Phiolenöffnung bei Aufsetzen des Zentrierhülsenendes auf
die Phiolenöffnungsbegrenzung zentriert unterhalb der
Füllnadel zu liegen kommt.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung grenzt der hohlkonische
Bereich der Zentrierdüse an einen im wesentlichen
hohlzylindrisch ausgebildeten Bereich, der wiederum an
einen weiteren hohlkonisch ausgebildeten Bereich angrenzt.
Durch den die Füllnadel umgebenden hohlzylindrisch
ausgebildeten Bereich ist dabei sichergestellt, daß
Tropfen, die nach einem Befüllungsvorgang an dem Ende der
Füllnadel verbleiben, nicht in Kontakt mit dem unteren
Bereich der Zentrierhülse gelangen können und diese somit
nicht verunreinigen können.
Der Körper der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung ist
vorzugsweise im Bereich des einen Endes des
Schlauchanschlusses an demselben befestigt. Der Körper ist
dabei vorzugsweise mit einer mit einem Innengewinde
versehenen radialen Bohrung versehen, in der eine Inbus-
Schraube gelagert ist, die mittels eines entsprechenden
Inbus-Schraubenziehers in Richtung auf den Schlauchanschluß
zu bewegbar ist, um den Körper an dem Schlauchanschluß zu
befestigen.
Der Schlauchanschluß der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung
weist vorzugsweise strömungsaufwärts des Bereiches, an dem
die Körpereinheit befestigt ist, einen gebogenen Bereich
auf. Dadurch wird eine exakte Positionierung des Körpers
entlang dem Schlauchanschluß erleichtert, so daß
unterschiedliche Körper mit unterschiedlichen Durchmessern
mit entsprechenden, mit unterschiedlichen Durchmessern
versehenen Zentrierhülsen an vorgegebener Position lösbar
an einem Schlauchanschluß befestigbar sind, so daß sie auf
einfache Weise schnell austauschbar sind.
Die Füllnadel der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung ist
vorzugsweise einstückig mit dem Schlauchanschluß
ausgeführt. Auf diese Weise ist eine mechanisch besonders
robuste Ausführung gewährleistet.
Die Gleithülse der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung ist
vorzugsweise in eine entsprechend hohlzylindrisch
ausgebildete Höhlung des Körpers eingeführt derart, daß in
gewissem Umfang ein Spiel der Gleithülse innerhalb des
Körpers ermöglicht ist. Ein derartiges Spiel ist zum
Kompensieren eines dezentrierten Versatzes der Gleithülse
bezüglich einer Phiolenöffnung wünschenswert. Ein
entsprechendes Spiel wird dabei durch die Überwurfmutter
nicht verhindert. Entsprechend einer einfacheren
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung kann
es jedoch vorgesehen sein, daß die Gleithülse einstückig
mit der Überwurfmutter ausgeführt ist, wodurch ein
entsprechendes Spiel der Gleithülse eingeschränkt ist und
im wesentlichen durch das Spiel des Gewindes der
Überwurfmutter bezüglich des Körpers begrenzt ist.
Gemäß einer noch einfacheren Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung sind die Gleithülse,
die Überwurfmutter sowie der Körper der Körpereinheit
einstückig ausgebildet. Um ein ausreichendes Spiel einer
Zentrierhülse bezüglich einer Phiolenöffnungsbegrenzung zu
erhalten ist es in einem derartigen Fall erforderlich, die
Düsenvorrichtung besonders lang auszuführen.
Die Zentrierhülse der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung
ist vorzugsweise aus einem harten Kunststoffmaterial,
insbesondere einem PEEK-Kunststoffmaterial hergestellt. Auf
diese Weise ist sichergestellt, daß die Reibungskräfte
einer innerhalb einer Gleithülse reziprozierenden
Zentrierhülse minimiert sind.
Gemäß einer wichtigen Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Düsenvorrichtung ist der stromabwärtige Innendurchmesser
des hohlkonischen Bereiches um etwa 50% größer bemessen
als der Außendurchmesser der Phiolenöffnungsbegrenzung
bemssen. Ein derartiger Wert hat sich in der Praxis
bewährt. Zum Kompensieren von noch größeren Dezentrierungen
von Phiolenöffnungen bezüglich in sie einzuführender
Füllnadeln kann es jedoch auch notwendig sein, den
Innendurchmesser der konisch ausgebildeten Höhlung einer
Zentrierhülse etwa doppelt so groß wie den Außendurchmesser
einer Phiolenöffnungsbegrenzung zu bemessen.
Die erfindungsgemäße Düsenvorrichtung wird im folgenden
anhand einer bevorzugten Ausführungsform erläutert, die in
den Figuren der Zeichnung dargestellt ist. Darin zeigen:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsge
mäßen Düsenvorrichtung in einer Explosionsansicht;
Fig. 2 die in Fig. 1 dargestellte bevorzugte Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung in
einer Querschnittsansicht;
Fig. 3 die in den Fig. 1 und 2 dargestellte Aus
führungsform der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung
beim Ansetzen auf eine Phiole, in einer
Seitenansicht;
Fig. 4 die in den Fig. 1 und 2 dargestellte erfindungs
gemäße Düsenvorrichtung während des Vorgangs des
Einführens der Füllnadel in eine Phiole, in einer
Seitenansicht;
Fig. 5 das untere Ende einer besonderen Ausführungsform
einer Füllnadel der erfindungsgemäßen Düsenvor
richtung, in einer Querschnittsansicht;
Fig. 6 das untere Ende einer Standardausführungsform einer
Füllnadel der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung,
in einer Querschnittsansicht.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung 10
zum Befüllen von Phiolen weist ein Schlauchanschluß 11
einen gebogenen Bereich 11' auf, stromaufwärts dessen eine
Riffelung 13 zum Befestigen eines Schlauches vorgesehen
ist, wobei der Schlauchanschluß 11 einstückig mit einer
Füllnadel 12 mit einem Öffnungsbereich 12' ausgeführt ist
und an einer Begrenzung 11" in die Füllnadel 12 übergeht.
Die Füllnadel 12 ist dabei so dimensioniert, daß sie in
eine von einer Öffnungsbegrenzung 31 begrenzte Öffnung 32
einer Phiole 30 einführbar ist, wie dies insbesondere aus
Fig. 2 ersichtlich ist. Die Düsenvorrichtung 10 weist
einen mit einer zylindrischen Höhlung 14" versehenen
Körper 14 auf, der einen mit einem Außengewinde versehenen
Endbereich 24 aufweist, der innen mit einer Aussparung 34
versehen ist, in die eine innen hohlzylindrisch ausgeführte
Gleithülse 15 so einführbar ist, daß die hohlzylindrische
Öffnung 14" bündig in die hohlzylindrische Höhlung der
Gleithülse 15 übergeht. Die Gleithülse 15 wird mittels
einer Überwurfmutter 16, die im Bereich ihres Endes 16"
mit einem Innengewinde versehen ist, das mit dem
Außengewinde 24 des Körpers 14 zusammenwirkt, an dem Körper
14 befestigt.
Ein dem Ende 16" der Überwurfmutter 16 gegenüber liegendes
stromabwärtiges Ende 16' der Überwurfmutter 16 weist einen
nach innen gebogenen Flansch auf, durch den einerseits die
Gleithülse 15 innerhalb der Überwurfmutter 16 gesichert ist
und durch den ein stromaufwärtiger Bereich 18' einer
Zentrierhülse 18 innerhalb der Überwurfmutter so gesichert
ist, daß er in der durch den Körper 14 sowie die Gleithülse
15 gebildeten zylindrischen Höhlung reziprozierbar gelagert
ist, wobei die Zentrierhülse 18 durch eine Feder 17, die am
stromaufwärtigen Ende der hohlzylindrischen Öffnung 14"
des Körpers 14 abgestützt ist, in Richtung aus der
Gleithülse heraus vorgespannt ist. Die Feder 17 ist dabei
in einer zylindrischen Höhlung 28 der Zentrierhülse 18
gelagert und am Ende 28' der zylindrischen Höhlung 28
abgestützt. Die Zentrierhülse 18 weist in ihrem
stromabwärtigen Bereich eine weitere zylindrische Höhlung
38 auf, die einen geringeren Durchmesser als die
zylindrische Höhlung 28 aufweist, wobei der Durchmesser der
zylindrischen Höhlung 38 so bemessen ist, daß die Füllnadel
12 reziprozierbar in ihr bewegbar ist.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, weist die Zentrierhülse 18 in
ihrem stromabwärtigen Bereich einen ersten Bereich 19 mit
einer im wesentlichen konisch ausgebildeten Höhlung auf,
der an einen im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildeten
Bereich 20 angrenzt, der wiederum an einen weiteren
hohlkonisch ausgebildeten Bereich 21 angrenzt. Der
hohlkonische Bereich 19 wirkt dabei zentrierend beim
aufsetzen der Zentrierhülse 18 auf eine
Phiolenöffnungsbegrenzung 31, so daß bei einer Bewegung der
insgesamten Düsenvorrichtung 10 in Richtung auf eine Phiole
30 zu die Füllnadel 11 immer zentriert oberhalb einer
Öffnung 32 einer Phiole 30 zu liegen kommt und durch die
Öffnung 32 durch ins Innere der Phiole 30 einführbar ist.
Bei einem derartigen Vorgang wird die Gleithülse 18
innerhalb der zylindrischen Höhlung 14", 15" nach oben
bewegt, so daß während eines Befüllungsvorgangs des Inneren
der Phiole 30 durch ein aus dem Endbereich 12' der
Füllnadel 12 austretendes Flüssigkeitsmedium die
Phiolenöffnungsbegrenzung 31 in Kontakt mit der konisch
ausgebildeten Höhlung 19 verbleibt, wie dies insbesondere
aus den Fig. 3 und 4 hervorgeht. Der hohlzylindrische
Bereich 20 der Zentrierhülse 18 bewirkt, daß nach einem
Befüllen der Phiole 30 Tropfen des betreffenden
Flüssigkeitsmediums, die im Endbereich 12' der Füllnadel 12
verbleiben, nicht in Kontakt mit der Zentrierhülse 18
treten.
In den Fig. 5 und 6 sind unterschiedlich ausgebildete
Bereiche der Füllnadel der erfindungsgemäßen
Düsenvorrichtung 10 dargestellt, wobei in Fig. 6 ein
Endbereich 12' dargestellt ist, wie er in der in den
Fig. 1 bis 4 dargestellten bevorzugten Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Düsenvorrichtung 10 vorgesehen ist.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist der Endbereich 12'
gradkantig ausgebildet. Es hat sich gezeigt, daß ein
derartiger Endbereich in der Lage ist, nur relativ klein
ausgebildete Tropfen 40 eines Flüssigkeitsmediums zu
halten. Dem gegenüber ist der in Fig. 5 dargestellte
Endbereich 12" einer Füllnadel innen gebogen ausgebildet.
Es hat sich gezeigt, daß der so ausgebildete Endbereich
12" in der Lage ist, größere Tropfen 41 eines
Flüssigkeitsmediums zu halten, als dies bei dem in Fig. 6
dargestellten Endbereich 12' der Fall ist. Je nach
Viskosität des zu verwendenden Flüssigkeitsmediums kann es
deshalb vorteilhaft sein, einen in Fig. 5 dargestellten
Endbereich 12" oder einen in Fig. 6 dargestellten
Endbereich 12' für die Füllnadel 12 der erfindungsgemäßen
Düsenvorrichtung 10 78 verwenden.
Das oben erläuterte Ausführungsbeispiel der Erfindung dient
lediglich dem Zweck eines besseren Verständnisses der durch
die Ansprüche vorgegebenen erfindungsgemäßen Lehre, die als
solche durch das Ausführungsbeispiel nicht eingeschränkt
ist.
Claims (9)
1. Düsenvorrichtung (10) zum Befüllen von Phiolen (30), mit
einer Füllnadel (12), die in eine Phiolenöffnung (32)
einführbar ist, mit einer an einem Schlauchanschluß (11)
befestigten Körpereinheit (14, 15, 16) und mit einer
entlang der Füllnadel (12) hin und her bewegbaren, die
Füllnadel (12) mindestens teilweise umschließenden
Zentrierhülse (18), deren phiolenseitiges Ende zum
Angrenzen an eine Phiolenöffnungsbegrenzung (31) einen
hohlkonischen Bereich (19) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Füllnadel (12) am stromabseitigen
Ende des Schlauchanschlusses (11) vorgesehen ist, die
Körpereinheit (14, 15, 16) eine Gleithülse (15) sowie eine
diese im wesentlichen umschließende Überwurfmutter (16)
enthält, wobei die Gleithülse (15) und die Überwurfmutter
(16) mit einem an dem Schlauchanschluss (11) befestigten
Körper (14) verbunden sind, und die innerhalb der
Gleithülse (15) gelagerte Zentrierhülse (18) mittels
mindestens einer Feder (17) in Richtung auf das
stromabseitige Ende der Füllnadel (12) vorgespannt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der hohlkonische Bereich (19) der Zentrierhülse (18) an
einen im wesentlichen hohlzylindrisch ausgebildeten Bereich
(20) angrenzt, der wiederum an einen weiteren hohlkonisch
ausgebildeten Bereich (21) angrenzt.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauchanschluß (11)
strömungsaufwärts des Bereiches, an dem die Körpereinheit
(14, 15, 16) befestigt ist, einen gebogenen Bereich (11')
aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Füllnadel (12) einstückig
mit dem Schlauchanschluß (11) ausgeführt ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gleithülse (15) einstückig
mit der Überwurfmutter (16) ausgeführt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Gleithülse (15), die Überwurfmutter (16) sowie der
Körper (14) der Körpereinheit einstückig ausgeführt sind.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierhülse (18) aus
einem harten Kunststoffmaterial hergestellt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zentrierhülse (18) aus einem PEEK-Kunststoffmaterial
hergestellt ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der stromabseitige
Innendurchmesser des hohlkonischen Bereichens (19) um etwa
50% größer als der Außendurchmesser der
Phiolenöffnungsbegrenzung (31) bemessen ist.
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- 1999-06-24 DE DE1999128902 patent/DE19928902C1/de not_active Expired - Fee Related
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