DE19926882A1 - Auszugssystem - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Auszugssystem mit teleskopartig zusammenschiebbaren und auseinanderziehbaren Auszugselementen beschrieben. Das beschriebene Auszugssystem zeichnet sich dadurch aus, daß die Auszugselemente unter Verwendung von Zahnstangen gekoppelt sind. Ein solches Auszugssystem ist universell einsetzbar und läßt sich unter allen Umständen verschleißarm und erschütterungsfrei betreiben.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1, d. h. ein Auszugssystem mit
teleskopartig zusammenschiebbaren und auseinanderziehbaren
Auszugselementen.
Derartige Auszugssysteme werden beispielsweise zur Abdeckung
von Führungsbahnen einer Werkzeugmaschine eingesetzt, um
diese während des Betriebs der Werkzeugmaschine vor Ver
unreinigungen zu schützen.
Die zu schützenden Führungsbahnen von Werkzeugmaschinen sind
insbesondere diejenigen Führungsbahnen, auf welchen zum Hal
ten von Werkzeugen und/oder zu bearbeitenden Werkstücken die
nende Schlitten hin- und hergefahren werden.
Solche Führungsbahnen müssen geschützt werden, weil sie durch
bei der Werkstück-Bearbeitung freiwerdende oder benötigte
Partikel oder Flüssigkeiten verunreinigt und/oder beschädigt
werden können.
Ein zum Schutz einer Führungsbahn geeignetes Auszugssystem
ist in Fig. 3 veranschaulicht. Die Auszugselemente sind im
betrachteten Beispiel U-förmige Elemente 30 bis 39, welche im
bestimmungsgemäß montierten Zustand über einer Führungsbahn 1
angeordnet sind und diese dadurch vor Verunreinigungen
und/oder sonstigen Umgebungseinflüssen schützen. Die Aus
zugselemente sind längs der Führungsbahn verschiebbar; sie
werden beim Verschieben teleskopartig zusammengeschoben und
auseinandergezogen.
Von den Auszugselementen sind die außen liegenden Auszugs
elemente, d. h. die Auszugselemente 30 und 39 an der die
Führungsbahn 1 enthaltenden Einrichtung (beispielsweise einer
Werkzeugmaschine) befestigt; die in der Mitte befindlichen
Auszugselemente, d. h. die Auszugselemente 34 und 35, sind an
einem längs der Führungsbahn 1 hin- und herbewegbaren Schlit
ten 2 befestigt.
Wenn der Schlitten 2 unter Führung durch die Führungsbahn 1
entlang dieser verschoben wird, bewegen sich mit diesem auch
die Auszugelemente 30 bis 39. Wird der Schlitten 2 in Rich
tung Auszugselement 30 bewegt, so werden die Auszugselemente
30 bis 34 teleskopartig zusammengeschoben, und die Auszugs
elemente 35 bis 39 teleskopartig auseinandergezogen; wird der
Schlitten 2 in Richtung Auszugselement 39 bewegt, so werden
die Auszugselemente 30 bis 34 teleskopartig auseinander
gezogen, und die Auszugselemente 35 bis 39 teleskopartig
zusammengeschoben. Die Auszugselemente 30 bis 39 sind derart
bemessen und angeordnet, daß sie sich auch noch im auseinan
dergezogenen Zustand schuppenartig überlappen. Die Führungs
bahn 1 ist dadurch unabhängig von der Stellung des Schlittens
2 stets vollständig durch die Auszugselemente 30 bis 39 be
deckt.
Es sind Auszugssysteme bekannt, bei denen die bewegbaren Aus
zugselemente über Kopplungseinrichtungen so miteinander ge
koppelt sind, daß sich diese synchron bewegen.
Die Kopplung kann beispielsweise über eine scherenartige
Kopplungseinrichtung erfolgen wie sie beispielsweise in der
DE 197 30 500 A1 in Fig. 6 gezeigt und unter Bezugnahme
darauf beschrieben ist. Scherenartige Kopplungseinrichtungen
weisen allerdings den Nachteil auf, daß sie quer zu Bewe
gungsrichtung der Auszugselemente sehr viel Platz beanspru
chen, und daß sie einem starken Verschleiß unterliegen.
Die Kopplung kann auch über Ketten erfolgen. Ketten ent
haltende Kopplungseinrichtungen sind beispielsweise aus den
Fig. 1 bis 5 und aus Fig. 7 und den darauf bezugnehmenden
Beschreibungsteilen der bereits erwähnten DE 197 30 500 A1
bekannt. Ketten enthaltende Kopplungseinrichtungen benötigen
insbesondere dann, wenn viele Auszugselemente miteinander zu
koppeln sind, relativ viel Platz und sind auch relativ auf
wendig in der Herstellung und der Wartung.
Aus den genannten Gründen werden häufig (meistens) Auszugs
systeme ohne Kopplungseinrichtungen verwendet. Ein solches
Auszugssystem ist beispielsweise aus der Fig. 8 und den
darauf bezugnehmenden Beschreibungsteilen der DE 197 30 500 A1
bekannt. Auszugssysteme dieser Art weisen den Nachteil
auf, daß die Auszugselemente bei der (mangels Vorhandensein
einer Kopplung in der Regel nicht synchronen Bewegung) an
einanderschlagen, was selbst dann, wenn die potentiellen
Anschlagstellen mit Dämpfungselementen versehen werden,
starke Erschütterungen zur Folge hat. Die Erschütterungen
breiten sich über die ganze Maschine aus und bewirken, daß
diese ungenau arbeitet und einem hohen Verschleiß ausgesetzt
ist. Dieses Problem wird um so größer, je höher die Bewe
gungsgeschwindigkeit und die Beschleunigung des Schlittens
ist; bei den neuerdings geforderten Schlitten-Geschwindigkei
ten von bis zu 2,5 m/s und Schlitten-Beschleunigungen von bis
zu 2 g sind Auszugssysteme dieser Art nicht mehr einsetzbar.
Erschütterungen treten übrigens auch bei Ketten enthaltenden
Kopplungseinrichtungen auf, denn Ketten verändern im Lauf der
Zeit und auch in Abhängigkeit von der Temperatur ihre Länge,
wodurch es bei Richtungswechseln in der Bewegung des Schlit
tens zu von Stößen und Erschütterungen begleiteten ruck
artigen Bewegungen der Auszugselemente kommen kann.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
ein Auszugssystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
zu schaffen, welches universell einsetzbar ist und einen ver
schleißarmen und erschütterungsfreien Betrieb gestattet.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Vorsehen der im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beanspruchten
Merkmale gelöst.
Das erfindungsgemäße Auszugssystem zeichnet sich demnach da
durch aus, daß die Auszugselemente unter Verwendung von Zahn
stangen gekoppelt sind.
Eine Kopplungseinrichtung unter Verwendung von Zahnstangen
läßt sich selbst bei Auszugssystemen, die viele und/oder
große (lange) Auszugselemente umfassen, sehr klein ausbilden
sowie schnell und einfach herstellen, montieren und justie
ren, und ist dadurch bei so gut wie allen Auszugssystemen
problemlos einsetzbar. Darüber hinaus zeigt eine solche Kopp
lungseinrichtung so gut wie keine Verschleißerscheinungen,
muß nie nachjustiert werden, und ist auch sonst sehr war
tungsfreundlich. Zahnstangen behalten (anders als etwa
Ketten) ihre Abmessungen auch bei wechselnden Temperaturen
und langem Gebrauch im wesentlichen unverändert bei, so daß
die Bewegung der über sie gekoppelten Auszugselemente unter
allen Umständen (auch bei Wechseln der Bewegungsrichtung) ab
solut erschütterungsfrei erfolgen kann.
Ein Auszugssystem mit einer solchen Kopplungseinrichtung ist
universell einsetzbar und läßt sich unter allen Umständen
verschleißarm und erschütterungsfrei betreiben.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind den Unter
ansprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Figuren
entnehmbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispie
len unter Bezugnahme auf die Figuren näher erläutert. Es zei
gen
Fig. 1 eine schematische dargestellte Seitenansicht des
nachfolgend näher beschriebenen Auszugssystems,
Fig. 2 eine schematische Darstellung der Kopplungs
einrichtung des Auszugssystems gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 eine perspektivische Darstellung eines Auszugssystems
der vorliegend betrachteten Art.
In den Fig. 1 und 2, anhand welcher im folgenden das vor
liegend näher betrachtete Auszugssystem erläutert wird, wer
den die selben Bezugszeichen verwendet wie in der bereits
erläuterten Fig. 3; durch gleiche Bezugszeichen werden ein
ander entsprechende Elemente bezeichnet.
Das nachfolgend näher beschriebene Auszugssystem dient als
Führungsbahn-Abdeckung für eine Werkzeugmaschine. Es sei
jedoch bereits an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß Aus
zugssysteme der beschriebenen Art auch in beliebigen anderen
Einrichtungen und/oder für beliebige andere Zwecke eingesetzt
werden können.
Das betrachtete Auszugssystem entspricht äußerlich dem in der
Fig. 3 gezeigten Auszugssystem. D. h., es enthält insgesamt
10 U-förmig ausgebildete Auszugselemente. Auch hierauf be
steht jedoch keine Einschränkung. Die Anzahl der Auszugs
elemente und deren Form können auch beliebig anders gewählt
werden.
Die Auszugselemente bestehen im betrachteten Beispiel vor
zugsweise aus Metall (beispielsweise Stahl), Kunststoff oder
einem sonstigen Material, das den zu erwartenden thermischen,
chemischen und/oder mechanischen Einflüssen ausgesetzt werden
kann.
Die Größe (zumindest die Breite B und die Höhe H) der Aus
zugselemente 30 bis 39 nimmt im betrachteten Beispiel von den
außen liegenden Auszugselementen zu den in der Mitte liegen
den Auszugselementen hin, d. h. vom Auszugselement 30 zum
Auszugselement 34 hin, und vom Auszugselement 39 zum Aus
zugselement 35 hin ab. Es wäre allerdings auch möglich, daß
genau das Gegenteil der Fall ist.
Von den Auszugselementen 30 bis 39 sind die außen liegenden
Auszugselemente, d. h. die Auszugselemente 30 und 39 an der
Einrichtung (der Werkzeugmaschine) befestigt, welche die
durch das Auszugssystem zu schützende Führungsbahn 1 enthält;
die in der Mitte liegenden Auszugselemente, d. h. die Auszugs
elemente 34 und 35 sind an dem längs der Führungsbahn 1 be
wegbaren Schlitten 2 befestigt.
Bei einer Bewegung des Schlittens 2 zum Auszugselement 30 hin
werden die diesseits des Schlittens 2 liegenden Auszugs
elemente 30 bis 34 teleskopartig zusammengeschoben. Genauer
gesagt werden das Auszugselement 34 unter das Auszugselement
33, das Auszugselement 33 unter das Auszugselement 32, das
Auszugselement 32 unter das Auszugselement 31, und das Aus
zugselement 31 unter das Auszugselement 30 geschoben. Gleich
zeitig werden die jenseits des Schlittens 2 liegenden Aus
zugselemente 35 bis 39 auseinandergezogen. Genauer gesagt
werden das Auszugselement 35 unter dem Auszugselement 36, das
Auszugselement 36 unter dem Auszugselement 37, das Auszugs
element 37 unter dem Auszugselement 38, und das Auszugs
element 38 unter dem Auszugselement 39 hervorgezogen.
Bei einer Bewegung des Schlittens 2 zum Auszugselement 39 hin
werden die jenseits des Schlittens 2 liegenden Auszugs
elemente 35 bis 39 teleskopartig zusammengeschoben. Genauer
gesagt werden das Auszugselement 35 unter das Auszugselement
36, das Auszugselement 36 unter das Auszugselement 37, das
Auszugselement 37 unter das Auszugselement 38, und das Aus
zugselement 38 unter das Auszugselement 39 geschoben. Gleich
zeitig werden die diesseits des Schlittens 2 liegenden Aus
zugselemente 30 bis 34 auseinandergezogen. Genauer gesagt
werden das Auszugselement 34 unter dem Auszugselement 33, das
Auszugselement 33 unter dem Auszugselement 32, das Auszugs
element 32 unter dem Auszugselement 31, und das Auszugs
element 31 unter dem Auszugselement 30 hervorgezogen.
Das betrachtete Auszugssystem ist mit einer Kopplungseinrich
tung ausgestattet, über welche die bewegbaren Auszugselemente
derart verkoppelt werden, daß deren Bewegungen in einem ge
wünschten Verhältnis synchron ablaufen.
Im betrachteten Beispiel ist die Kopplungseinrichtung so aus
gebildet, daß sich bei einer Bewegung des Schlittens 2 und
der an diesem befestigten Auszugselemente 34 und 35 automa
tisch auch die Auszugselemente 31 bis 33 und 36 bis 38 mit
bewegen. Die außen liegenden Auszugselemente 30 und 39 werden
durch eine Bewegung des Schlittens 2 nicht in Bewegung ver
setzt. Das Verhältnis der Geschwindigkeiten, mit welchen sich
die Auszugselemente 31, 32, 33 und 34 sowie die Auszugs
elemente 38, 37, 36 und 35 bewegen, beträgt im betrachteten
Beispiel ¼ : ½ : ¾ : 1. Durch das genannte Geschwindigkeits
verhältnis wird erreicht, daß benachbarte Auszugselemente je
weils identische Relativbewegungen ausführen. Die bewegbaren
Auszugselemente können so mit absolut und relativ konstanter
Geschwindigkeit, also vollkommen gleichmäßig aus der zu
sammengeschobenen Stellung in die auseinandergezogene Stel
lung oder umgekehrt gebracht werden.
Die Kopplung der Auszugselemente erfolgt im betrachteten Bei
spiel unter Verwendung von Zahnstangen. Dabei sind, wie in
der Fig. 2 schematisch dargestellt ist, die Auszugselemente
31 und 38, die Auszugselemente 32 und 37, und die Auszugs
elemente 33 und 36 über parallel zur Führungsbahn 1 ver
laufende Zahnstangen 41, 42 und 43 starr miteinander verbun
den. Die Auszugselemente-Paare 31/38, 32/37, und 33/36 können
somit "nur" noch als eine zusammenhängende Einheit bewegt
werden.
Parallel zu den Zahnstangen 41 bis 43 ist eine weitere Zahn
stange 44 vorgesehen. Diese weitere Zahnstange 44 ist starr
(unbeweglich) an der Werkzeugmaschine befestigt.
Die Zahnstangen 41 bis 44 stehen mit einer in den Figuren mit
dem Bezugszeichen 50 bezeichneten Zahnrad-Anordnung in Ein
griff. Die Zahnrad-Anordnung 50 besteht aus 4 koaxial an
geordneten und starr miteinander verbundenen, d. h. nur als
eine zusammenhängende Einheit drehbaren Zahnrädern 51, 52,
53, und 54. Die Zahnrad-Anordnung 50 ist frei drehbar am
Schlitten 2 befestigt.
Die Zahnstangen 41 bis 44 und die Zahnräder 51 bis 54 sind
derart angeordnet, daß das Zahnrad 51 mit der Zahnstange 41,
das Zahnrad 52 mit der Zahnstange 42, das Zahnrad 53 mit der
Zahnstange 43, und das Zahnrad 54 mit der Zahnstange 44 in
Eingriff steht.
Wenn der Schlitten 2 bewegt wird, wird diese Bewegung durch
das in der Zahnstange 44 laufende Zahnrad 54 mitgemacht; das
Zahnrad 54 rollt dabei auf der (unbeweglichen) Zahnstange 44
ab und wird dadurch zusammen mit den anderen Zahnrädern 51,
52 und 53 in Drehung versetzt. Die Drehung der Zahnräder 51,
52, und 53 hat zur Folge, daß die mit den betreffenden Zahn
rädern in Eingriff stehenden Zahnstangen 41, 42, und 43 ab
hängig vom Durchmesser und der Drehgeschwindigkeit der Zahn
räder verschoben werden.
Die Verschiebung der Zahnstangen 41, 42 und 43 bewirkt wie
derum, daß die über diese verbundenen Auszugselemente ver
schoben werden.
Im einzelnen bewirkt die Drehung des Zahnrades 53 über die
Zahnstange 43 eine Bewegung der über letztere verbundenen
Auszugselemente 33 und 36, die Drehung des Zahnrades 52 über
die Zahnstange 42 eine Bewegung der über letztere verbundenen
Auszugselemente 32 und 37, und die Drehung des Zahnrades 51
über die Zahnstange 41 eine Bewegung der über letztere ver
bundenen Auszugselemente 31 und 38.
Das Verhältnis der Geschwindigkeiten mit welchen die einzel
nen Auszugselemente, genauer gesagt die einzelnen Auszugs
elemente-Paare bewegt werden, läßt sich über das Größen
verhältnis der Zahnräder 51 bis 54 problemlos beliebig fest
legen.
Daß die diesseits des Schlittens 2 vorgesehenen Auszugs
elemente 31 bis 33 und die jenseits des Schlittens 2 vor
gesehenen Auszugselemente 36 bis 38 über die Zahnstangen 41
bis 43 verbunden sind und mithin als eine zusammenhängende
Einheit bewegt werden, macht die Kopplung und die Bewegung
der Auszugselemente besonders einfach. Nichtsdestotrotz wäre
es grundsätzlich auch denkbar, die Auszugselemente nicht
paarweise über gemeinsame Zahnstangen und Zahnräder, sondern
einzeln über separate Zahnstangen und Zahnräder zu bewegen.
Dies erfordert zwar einen größeren Aufwand, doch sind die
einzelnen Auszugselemente dann völlig unabhängig voneinander
bewegbar, was in bestimmten Einzelfällen durchaus von Vorteil
sein kann.
Unabhängig davon besteht keine Einschränkung darauf, daß die
Zahnstangen wie im betrachteten Beispiel als gerade Zahn
stangen ausgebildet sind. Die Zahnstangen können auch kreis
förmig oder bogenförmig gekrümmt ausgebildet sein. Damit
lassen sich auch kreisförmige oder bogenförmige Auszugs
systeme wie beschrieben ausbilden.
Die Kopplung der bewegbaren Auszugselemente unter Verwendung
von Zahnstangen erweist sich in mehrfacher Hinsicht als vor
teilhaft: ein derartiger Kopplungsmechanismus läßt sich unter
allen Umständen sehr klein ausbilden, schnell und einfach
herstellen, montieren und justieren, erfordert keine Nach
justierung, ist nahezu wartungsfrei, unterliegt einem nur
minimalen Verschleiß, und hat bei der Kraftübertragung einen
optimalen Wirkungsgrad.
Das beschriebene Auszugssystem ist (unabhängig von den Ein
zelheiten der praktischen Realisierung) den bekannten Aus
zugssystemen deutlich überlegen; es läßt sich selbst bei
höchsten Geschwindigkeits- und Beschleunigungswerten im we
sentlichen verschleißfrei und gänzlich ohne Erschütterungen
betreiben.
1
Führungsbahn
2
Schlitten
30-39
Auszugselemente
41-44
Zahnstangen
50
Zahnrad-Anordnung
51-54
Zahnräder
B Auszugselement-Breite
H Auszugselement-Höhe
L Auszugselement-Länge
B Auszugselement-Breite
H Auszugselement-Höhe
L Auszugselement-Länge
Claims (14)
1. Auszugssystem mit teleskopartig zusammenschiebbaren und
auseinanderziehbaren Auszugselementen (30-39),
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auszugselemente (30-39) unter Verwendung von Zahn
stangen (41-44) gekoppelt sind.
2. Auszugssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich unter den Zahnstangen (41-44) eine oder mehrere
Zahnstangen (41-43) befinden, die jeweils mit einem oder
mehreren der zu koppelnden Auszugselemente (30-39) verbunden
sind.
3. Auszugssystem nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich unter den Zahnstangen (41-44) wenigstens eine Zahn
stange (44) befindet, die mit keinem der bewegbaren Auszugs
elemente (30-39) verbunden ist.
4. Auszugssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsrichtung der Zahnstangen (41-44) mit der Rich
tung zusammenfällt, in die die Auszugselemente (30-39) bewegt
werden müssen, um zusammengeschoben oder auseinandergezogen
zu werden.
5. Auszugssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit den Auszugselementen (30-39) verbundenen Zahn
stangen (41-43) zusammen mit den Auszugselementen, mit denen
sie verbunden sind, in Längsrichtung der Zahnstangen ver
schiebbar sind.
6. Auszugssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit keinem Auszugselement (30-39) verbundene Zahn
stange (44) relativ zum Auszugssystem stationär angeordnet
ist.
7. Auszugssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnstangen (41-44) mit Zahnrädern (51-54) einer
Zahnrad-Anordnung (50) in Eingriff stehen.
8. Auszugssystem nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnrad-Anordnung (50) frei drehbar an einer Ein
richtung (2) befestigt ist, bei deren Bewegung ein Zusammen
schieben oder Auseinanderziehen der Auszugselemente (30-39)
zu erfolgen hat.
9. Auszugssystem nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnrad-Anordnung (50) mehrere Zahnräder (51-54) um
faßt, die koaxial angeordnet, aber nur als eine zusammen
hängende Einheit um die gemeinsame Drehachse drehbar sind.
10. Auszugssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mehreren Zahnräder (51-54) der Zahnrad-Anordnung (50)
verschiedene Größen aufweisen.
11. Auszugssystem nach einem der Ansprüche 7 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß eines der Zahnräder (54) der Zahnrad-Anordnung (50) bei
einer Bewegung der Einrichtung (2), bei deren Bewegung ein
Zusammenschieben oder Auseinanderziehen der Auszugselemente
(30-39) zu erfolgen hat, auf der nicht bewegbaren Zahnstange
(44) abrollt und dadurch zusammen mit den anderen Zahnrädern
(51-53) der Zahnrad-Anordnung (50) in eine Drehung versetzt
wird.
12. Auszugssystem nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die mit dem einen Zahnrad (54) mitdrehenden Zahnräder
(51-53) die mit diesen in Eingriff stehenden Zahnstangen (41-43)
und die mit diesen verbundenen Auszugselemente (32-34,
36-38) verschieben.
13. Auszugssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß diesseits und jenseits der Einrichtung (2), bei deren
Bewegung ein Zusammenschieben oder Auseinanderziehen der
Auszugselemente (30-39) zu erfolgen hat, Auszugselemente
vorgesehen sind.
14. Auszugssystem nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß über die mit den Auszugselementen (30-39) verbundenen
Zahnstangen (41-43) ein diesseits der Einrichtung (2) und ein
jenseits der Einrichtung (2) vorgesehenes Auszugselement ver
bunden werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19926882A DE19926882A1 (de) | 1999-06-12 | 1999-06-12 | Auszugssystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19926882A DE19926882A1 (de) | 1999-06-12 | 1999-06-12 | Auszugssystem |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19926882A1 true DE19926882A1 (de) | 2000-12-14 |
Family
ID=7911057
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19926882A Withdrawn DE19926882A1 (de) | 1999-06-12 | 1999-06-12 | Auszugssystem |
Country Status (1)
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