Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Betreiben
einer Gruppe aus mindestens zwei geldbetätigten Spielgeräten
mit münzwertindividuellen Stapelröhren und mit einer gemein
samen Geldschein-Verarbeitungseinrichtung, die entweder in
einem der Spielgeräte integriert oder räumlich getrennt zu
den Spielgeräten angeordnet ist und bidirektional mit rech
nergesteuerten Steuereinheiten der Spielgeräte in Verbindung
steht, wobei die Bespielbarkeit eines der Spielgeräte tasten
gesteuert ausgewählt wird.
Geldbetätigte Spielgeräte sind in den verschiedensten Ausfüh
rungsformen bekannt. Diese umfassen in der Regel eine Symbol-
Spieleinrichtung, die meistens drei Umlaufkörper besitzt, die
als Walzen, Scheiben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen
ausgebildet sein können. Auf der von außen durch Ablesefen
ster einsehbaren Oberfläche tragen die Umlaufkörper Symbole.
Nach Eingabe von Münzgeld oder Geldscheinen als Spieleinsatz
wird ein Spiel gestartet und die Umlaufkörper werden nachein
ander stillgesetzt. Nachdem alle Umlaufkörper zum Stillstand
gekommen sind, gibt die in den Ablesefenstern angezeigte Sym
bolkombination einen Gewinn oder Verlust an. In unterschied
licher Höhe werden in der Regel Punkte- und/oder Sonderspiel
gewinne mit gegenüber dem Normalspiel erhöhter Gewinnchance
in Aussicht gestellt oder Geldgewinne erzielt, die als Münz
geld ausgezahlt werden können.
Weiterhin weisen bekannte Spielgeräte häufig als Zusatzge
winn-Spieleinrichtung eine Risiko-Spieleinrichtung auf. Bei
der Durchführung eines Risikospiels erfolgt in der Regel eine
Entscheidung über Erhöhung oder Totalverlust des eingesetzten
Gewinns.
Darüber hinaus ist es bei Spielgeräten bekannt, den erzielten
Gewinn mittels einer als Zusatzgewinn-Spieleinrichtung ausge
bildeten Ausspieleinrichtung zu erhöhen oder zu erniedrigen.
Hierbei ist jedoch üblicherweise kein Totalverlust des einge
setzten Gewinns möglich.
Einen weiteren Spielanreiz mit zusätzlicher Gewinnmöglichkeit
stellt eine Zusatzgewinn-Spieleinrichtung in Form einer Jack
pot-Spieleinrichtung dar, in welcher in der Symbol-Spielein
richtung oder Zusatzgewinn-Spieleinrichtung erzielte Geldwer
te und/oder Sonderspiele bis zu einem Auslöseereignis kumu
liert werden.
Aus der DE 36 41 806 A1 ist eine Einrichtung zum Geldwechseln
in einer Spielstätte bekannt, in der eine Mehrzahl von Unter
haltungsautomaten aufgestellt sind, die mit einer zentralen
Steuereinheit verbunden sind, mit der die in den Steuerein
heiten der Unterhaltungsautomaten vorhandenen Kreditaufzeich
nungs- und Verwaltungseinheiten veränderbar sind. Hierbei
sind in einer in einem gesonderten Gehäuse untergebrachten
Steuereinrichtung die zentrale Steuereinheit sowie mindestens
ein Geldscheinlesegerät mit zugehörigem Sammelbehälter zur
Annahme, Prüfung und Geldwertermittlung angeordnet, wobei der
ermittelte Geldwert von der zentralen Steuereinheit zu einem
in der Steuereinrichtung vorbestimmbaren Unterhaltungsautoma
ten rechnergesteuert übermittelt wird, dessen Steuereinheit
entsprechend dem übermittelten Geldwert aus münzwertindividu
ellen Stapelröhren Münzen freigibt. Die an einer zentralen
Stelle in der Spielstätte aufgestellte Steuereinrichtung wird
vom Aufsichtspersonal der Spielstätte bedient, d. h. ein zu
wechselnder Geldschein wird von der Aufsicht in das Geld
scheinlesegerät der Steuereinrichtung eingegeben und der
Geldwert wird zu einem vorher bestimmten Unterhaltungsautoma
ten übermittelt. Aus den münzwertindividuellen Münzstapelröh
ren dieses Unterhaltungsautomaten wird dann von diesem
selbsttätig das Wechselgeld ausgezahlt, von dem dann ein be
stimmter Betrag zur Durchführung eines Spiels in die Münzprü
feinrichtung eingeworfen werden kann. Durch die Eingabe eines
Geldscheines ist also unmittelbar keine Bespielbarkeit eines
Unterhaltungsautomaten zu erreichen, sondern nur ein reiner
Geldwechselvorgang.
Ferner offenbart die DE 38 02 124 C2 einen Geldspielautomaten
mit einer Münzprüfeinrichtung, der an eine in einem gesonder
ten Gehäuse untergebrachte Steuereinheit mit einer einen Sam
melbehälter umfassenden Prüfeinrichtung für papierene Zah
lungsmittel für mehrere Geldspielautomaten angeschlossen ist.
Die Steuereinheit weist Tasten zur Auswahl eines Geldspielau
tomaten auf. Des weiteren ist das die Prüfeinrichtung aufneh
mende Gehäuse neben dem Geldspielautomaten angeordnet. Über
die Tasten wird die Bespielbarkeit des Geldspielautomaten
und/oder eines oder mehrerer weiterer neben dem Gehäuse ange
ordneter Geldspielautomaten bestimmt. Eine Geldscheinausgabe
zur Auszahlung von Geldgewinnen ist hierbei nicht vorgesehen.
Weiterhin zeigt die DE 295 12 482 U1 eine Vorrichtung zum
buchungstechnischen Betrieb von Autoamten, wie Unterhal
tungsspielgeräten, Flippern und Warenverkaufsautomaten, mit
oder ohne einer Münzgeld- und/oder Geldscheineingabeein
richtung zur Inbetriebnahme des Automaten. Die Vorrichtung
umfasst ein Chipkartenterminal mit einer Karteneingabe/Aus
gabeeinheit für Chipkarten, ein Funktionstastenfeld mit
Tasten zum Chipkartenauswurf, zum Aufbuchen von der Chip
karte auf den Automaten und zum Abbuchen vom Automaten auf
die Chipkarte, ein Display zur Funktions- und Kontenanzei
ge, eine serielle Schnittstelle zum Auslesen von Daten aus
dem Chipkartenterminal und zu dessen Einstellung und min
destens einen Geräteadapter, mittels dem das Chipkartenter
minal mit dem Automaten elektrisch leitend verbunden ist.
Schließlich zeigt die DE 197 26 458 A1 ein münzbetätigtes
Spielgerät, bei dem als Vorrichtung zur Ausgabe von Zah
lungsmitteln einer Wertigkeit ein Münzhopper für Münzen ei
ner Wertigkeit und/oder eine Geldscheinausgabevorrichtung
zur Ausgabe von Geldscheinen einer Wertigkeit vorgesehen
sind. Dabei sind von den als gültig anerkannten Zahlungs
mitteln nur Zahlungsmittel einer Wertigkeit in Form von
Münzen und/oder Geldscheinen der Vorrichtung zur Ausgabe
dieser Zahlungsmittel zuführbar.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zum Betreiben ei
ner Gruppe aus mindestens zwei geldbetätigten Spielgeräten
der eingangs genannten Art zu schaffen, das eine variable
Auszahlung von Geldbeträgen in Münzen und/oder Geldscheinen
ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß bei Be
endigung eines Spiels ein verbleibender Geldbetrag rechner-
oder tastengesteuert wahlweise in Münzgeld am jeweiligen
Spielgerät und/oder in Geldscheinen über einen Geldscheinaus
geber der Geldschein-Verarbeitungseinrichtung ausgegeben
wird.
Bei einem genügenden Vorrat an Geldscheinen und Münzen wird
sonach der auszuzahlende Geldbetrag in einer entsprechenden
Anzahl an Geldscheinen und Münzen oder nur in Münzen ausgege
ben. Stehen nicht genügend Geldscheine zur Verfügung, so wird
der Geldbetrag nur in Münzen an dem entsprechenden Spielgerät
ausgezahlt. Falls in einem entsprechenden Spielgerät nicht
genügend Münzen zur Auszahlung bereitstehen, so wird dessen
Spielbereitschaft gesperrt.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Verfahrens wird die Eingabe von Geldscheinen über eine Geld
scheineingabe der Geldschein-Verarbeitungseinrichtung vorge
nommen und der entsprechende Geldbetrag tastengesteuert in
das eine oder andere Spielgerät übertragen. Hat der Spieler
also einen Geldschein bestimmter Wertigkeit in die Geld
scheineingabe eingeschoben und eines der Spielgeräte zur Be
spielung ausgewählt, betätigt er eine bestimmte Taste, wo
durch der dem Geldschein entsprechende Geldwert in das ausge
wählte Spielgerät überführt wird. Dadurch wird das Spielgerät
in Spielbereitschaft gesetzt und das Spiel kann beginnen.
Will nun der Spieler das Spiel beenden, so kann er sich einen
verbleibender Restgeldbetrag und/oder angesammelte Gewinnbe
träge wahlweise in Form von Münzgeld am jeweiligen Spielgerät
oder in Form von Geldscheinen aus dem Geldscheinausgeber der
Geldschein-Verarbeitungseinrichtung ausgeben lassen. Dadurch
muß der Spieler nicht mehr zwangsläufig große Mengen von
Münzgeld übernehmen, was häufig als störend empfunden wird.
Nach einer weiteren Ausbildung der erfindungsgemäßen Lösung
erfolgt die Übertragung des Geldbetrages des eingegebenen
Geldscheines und/oder die Auswahl der Bespielbarkeit eines
der Spielgeräte und/oder die Ausgabe eines verbleibenden
Geldbetrages bei Beendigung des Spiels durch an der Geld
schein-Verarbeitungseinrichtung angeordnete Tasten. Diese Ta
sten können jeweils einer Funktion bzw. einem Spielgerät zu
geordnet oder als Multifunktionstasten ausgebildet sein. Auf
jeden Fall hat der Spieler immer selbst Einfluß auf die vor
genannten Funktionen und bestimmt somit weitestgehend den
Spielverlauf.
Bei einer alternativen Weiterbildung der Erfindung erfolgt
die Übertragung des Geldbetrages des eingegebenen Geldschei
nes und/oder die Auswahl der Bespielbarkeit eines der Spiel
geräte und/oder die Ausgabe eines verbleibenden Geldbetrages
bei Beendigung des Spiels durch an diesem Spielgerät angeord
nete Tasten. Dadurch wird der Spieler in die Lage versetzt,
die jeweilige Funktion direkt an dem von ihm ausgewählten
Spielgerät auszuführen bzw. auszulösen.
Um die Übersichtlichkeit über die meistens ohnehin relativ
große Zahl von Tasten am Spielgerät zu erhalten, erfolgt
zweckmäßigerweise die Übertragung des Geldbetrages des einge
gebenen Geldscheines und/oder die Auswahl der Bespielbarkeit
eines der Spielgeräte und/oder die Ausgabe eines verbleiben
den Geldbetrages bei Beendigung des Spiels durch den Spiel
einrichtungen des Spielgerätes zugeordnete, als Multifunkti
onstasten ausgebildete Tasten. Dies können beispielsweise die
Nachstart- bzw. Stopptasten für die Umlaufkörper der Symbol-
Spieleinrichtung oder die Risikotasten für die Risiko-
Spieleinrichtung sein.
Bei einer weiteren Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Lösung
werden der in ein Spielgerät zu übertragende Geldbetrag
und/oder das zur Bespielung ausgewählte Spielgerät und/oder
der bei Spielende auszugebende Geldbetrag in einer Anzeige
einrichtung an der Geldschein-Verarbeitungseinrichtung
und/oder zumindest einem der Spielgeräte optisch angezeigt.
Dadurch wird der Spieler immer über die jeweils ausgelöste
Funktion und den dieser Funktion zugeordneten Geldwertbetrag
informiert und kann sonach seine Spielstrategie und den
Spielverlauf entsprechend darauf einstellen.
Des weiteren kann vorgesehen werden, daß nach Eingabe eines
Geldscheins in die Geldschein-Verarbeitungseinrichtung ta
stengesteuert ein Wechselvorgang in Geldscheine niedriger
Wertigkeit und/oder Münzgeld ausgelöst wird. Dadurch kann die
Geldschein-Verarbeitungseinrichtung als reine Geldwechselein
richtung benutzt werden.
Andererseits kann es erwünscht sein, daß die Geldschein-
Verarbeitungseinrichtung zwar einerseits zum Geldwechseln ge
nutzt aber andererseits nicht nur zum Zecke des Geldschein
wechselns verwendet wird. Um eine Zweckentfremdung als reine
Geldwechseleinrichtung zu verhindern, erfolgt nach Eingabe
eines Geldscheins in die Geldschein-Verarbeitungseinrichtung
erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit und/oder einer be
stimmten Spieleanzahl eine Rückgabe von Geldscheinen niedri
gerer Wertigkeit und Münzgeld.
Gibt der Spieler einen Geldschein in die Geldschein-Verar
beitungseinrichtung ein und wird die Echtheit des Geldscheins
im Geldscheinprüfer festgestellt, so wird erst nach einem be
stimmten Zeitablauf, beispielsweise von 15 Minuten, die Mög
lichkeit gegeben, den eingegebenen Geldschein in Geldscheine
niedrigerer Wertigkeit bzw. Münzen umzutauschen. Der Spieler
wird in der Regel nicht geneigt sein, allein mit der Absicht,
einen Geldschein zu wechseln, die relativ lange Zeitdauer ab
zuwarten, bis der Geldwechsel möglich ist und erfolgen kann.
Insofern wird ein schneller reiner Geldwechsel unterbunden.
Die Rückgabe von Geldscheinen niedrigerer Wertigkeit bzw.
Münzen kann auch in Abhängigkeit von einer bestimmten Anzahl
von zu absolvierenden Spielen erfolgen, indem der Spieler
nach der Eingabe des Geldscheins in die Geldschein-Verarbei
tungseinrichtung erst eine Anzahl von Spielen, beispielsweise
20 Spiele, absolvieren muß. Selbstverständlich wird bei die
sen zu absolvierenden Spielen der jeweilige Spieleinsatz vom
Wert des eingegebenen Geldscheins abgebucht. Erst nach Ablauf
der bestimmten Spieleanzahl wird der verbliebene Restwert,
gegebenenfalls unter Hinzufügung des innerhalb dieser be
stimmten Spieleanzahl erzielten Gewinns, als Restgeld in Form
von Geldscheinen und/oder Münzen ausgegeben.
Bei einer Weiterbildung der Erfindung wird nach einer ersten
Variante bei getrennter Rückgabe von Münzgeld und Geldschei
nen zuerst das Münzgeld ausgegeben und nachfolgend optisch
und/oder akustisch angezeigt, daß die Geldscheine entweder am
Spielgerät oder am Geldscheinausgeber der zentralen Geld
schein-Verarbeitungseinrichtung ausgegeben werden. Alternativ
dazu werden zuerst die Geldscheine ausgegeben und nachfolgend
optisch und/oder akustisch angezeigt, daß das Münzgeld entwe
der am Spielgerät oder am Geldscheinausgeber der zentralen
Geldschein-Verarbeitungseinrichtung ausgegeben wird.
Die Verfahrensweise der Ausgabe von Zahlungsmitteln kann un
terschiedlich sein und ist vom Aufbau des jeweiligen Spielge
rätes bzw. der Gruppe von Spielgerät abhängig. Demgemäß er
folgt die Ausgabe von Geldscheinen am bespielten Spielgerät
mit einem Geldscheinausgeber automatisch nach oder vor der
Ausgabe von Münzgeld. Andererseits erfolgt die Ausgabe von
Geldscheinen am bespielten Spielgerät ohne Geldscheinausgeber
an einem anderen Spielgerät, wobei die Ausgabe optisch
und/oder akustisch an beiden Spielgeräten signalisiert wird.
Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke wird in der nach
folgenden Beschreibung anhand von zwei Ausführungsbeispielen,
die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer nach dem erfindungsgemäßen
Verfahren betriebenen Gruppen aus mehreren geldbe
tätigten Spielgeräten und
Fig. 2 eine Vorderansicht einer Gruppe aus mehreren geld
betätigten Spielgeräten in einer alternativen Aus
führungsform.
Eine Gruppe 1 besteht gemäß den Fig. 1 und 2 aus drei Spiel
geräten 2, 3 und 4, die jeweils unterschiedlich ausgestaltet
sind. Das Spielgerät 2 umfaßt eine Symbol-Spieleinrichtung 5
mit scheibenförmigen Umlaufkörpern 6, die Symbole 7 aufwei
sen. In Ablesefenstern 8 wird eine Symbolkombination ange
zeigt. Mittels Nachstart- bzw. Stopptasten 9 kann jeweils der
dieser zugeordnete Umlaufkörper 6 nachgestartet oder vorzei
tig angehalten werden. Ein Spiel kann durch Einwurf von Münz
geld in einen Münzeinwurf 10 einer Münzen-Verarbeitungsein
richtung 1 ausgelöst werden. Über eine münzwertindividuellen
Stapelröhren zugeordnete Münzausgabe 11 werden erzielte Geld
gewinne und Restgeld in Form von Münzen ausgegeben.
Bei dem Spielgerät 3 besteht die Symbol-Spieleinrichtung 5
aus drei nebeneinander angeordneten walzenförmigen Umlaufkör
pern 6. Das Spielgerät 4 umfaßt wiederum eine Symbol-Spiel
einrichtung 5 mit scheibenförmigen Umlaufkörpern 6 und be
sitzt weiterhin zwei Risiko-Spieleinrichtungen 12 und 13, in
denen eine in der Symbol-Spieleinrichtung 5 erzielter Gewinn
unter Gefahr des Verlustes riskiert werden kann. Die Spie
lablauf-Steuerung eines jeden Spielgerätes 2, 3, und 4 er
folgt jeweils durch eine Steuereinheit 14 im entsprechenden
Spielgerät 2, 3, und 4.
Bei der Gruppe 1 von Spielgeräten nach Fig. 1 ist in das
Spielgerät 2 eine zentrale Geldschein-Verarbeitungseinrich
tung 15, die Geldscheine unterschiedlicher Wertigkeit anneh
men kann, integriert. Diese besteht aus einer Geldscheinein
gabe 16, einem darunter befindlichen Geldscheinprüfer 17 und
nachgeordnetem Geldscheinausgeber 18 mit einem Geldscheinaus
gabefach 19. Die zentrale Geldschein-Verarbeitungseinrichtung
15 ist mit der Steuereinheit 14 des Spielgerätes 2 und diese
wiederum mit der Steuereinheit 14 des Spielgerätes 3 bidirek
tional verbunden. Optional kann das in strichlierten Linien
dargestellte Spielgerät 4 - oder auch weitere nicht gezeigte
Spielgeräte - bidirektional mit der Steuereinheit 14 des
Spielgerätes 3 verbunden sein.
Gibt der Spieler einen Geldschein in die Geldscheineingabe 16
der zentralen Geldschein-Verarbeitungseinrichtung 15 ein,
wird der Geldschein durch den Geldscheinprüfer 17 auf Echt
heit überprüft. Wird der Geldschein als echt erkannt, kann
der Spieler durch Betätigung einer der den Umlaufkörpern 6
der Symbol-Spieleinrichtung 5 des Spielgerätes 2 zugeordne
ten, als multifunktionstasten ausgebildeten Nachstart- bzw.
Stopptasten 9 bestimmen, ob er das Spielgerät 2, 3 oder 4 be
spielen will. Dabei wird in einer Anzeigeeinrichtung 20 der
dem eingeworfenen Geldschein entsprechende Geldbetrag ange
zeigt, der in das vom Spieler ausgewählte Spielgerät 2, 3
oder 4 übertragen wird. In einer weiteren Anzeigeeinrichtung
21 wird der jeweilige Restgeldbetrag bzw. Gewinngeldbetrag
während des Spielverlaufes und bei Spielende angezeigt. Will
der Spieler das Spiel beenden, betätigt er eine bestimmte
Multifunktionstaste 9 am ausgewählten Spielgerät 2, 3 oder 4
wobei er durch Auswahl der bestimmten Multifunktionstaste 9
wählen kann, ob der in der Anzeigeeinrichtung 21 des jeweili
gen Spielgerätes 2, 3 oder 4 angezeigte auszuzahlende Geldbe
trag in Form von Münzgeld in die Münzausgabe 11 und/oder in
Form von Geldscheinen vom Geldscheinausgeber 17 über das
Geldscheinausgabefach 18 ausgegeben werden soll.
Die Ausführungsform der Gruppe 1 von Spielgeräten 2, 3, 4
nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 dadurch,
daß die zentrale Geldschein-Verarbeitungseinrichtung 15 neben
einem der Spielgeräte 2 oder 3 angeordnet ist. Hierbei sind
die Geldschein-Verarbeitungseinrichtung 15 und die Steuerein
heiten 14 der Spielgeräte 2 und 3 - gegebenenfalls auch das
Spielgerät 4 und weitere nicht dargestellte Spielgeräte - bi
direktional miteinander verbunden. Die Anzeigeeinrichtung 20
für den in eine Spielgerät 2, 3 oder 4 zu übertragenden Geld
betrag und die Anzeigeeinrichtung 21 für einen auszuzahlenden
Geldbetrag sind nur an der zentralen Geldschein-Verarbei
tungseinrichtung 15 angeordnet. Weiterhin weist die Geld
schein-Verarbeitungseinrichtung 15 Funktionstasten 22 zur
Übertragung des Geldbetrages des eingegebenen Geldscheines,
die Auswahl der Bespielbarkeit eines der Spielgeräte 2, 3, 4
bzw. die Ausgabe eines verbleibenden Geldbetrages bei Beendi
gung des Spiels auf.
Soll die Gruppe von Spielgeräten 2, 3, 4 als Geldwechsler ge
nutzt werden, so prüft die zentrale Geldschein-Verarbeitungs
einrichtung 15 bei Eingabe und Annahme des auf Echtheit ge
prüften Geldscheins, ob der Spieler einen reinen Wechselvor
gang vornehmen will, indem festgestellt wird, ob der Spieler
einen gewissen Zeitablauf abwartet oder eine bestimmte vorge
gebene Spieleanzahl absolviert. Tut er das nicht, wird die
Rückgabe von Geldscheinen niedrigerer Wertigkeit oder Münz
geld gesperrt und der Kunde erhält seinen eingegebenen Geld
schein zurück.
Wartet er hingegen die vorbestimmte Zeitdauer ab oder absol
vierte er eine bestimmte Anzahl von Spielen an einem der
Spielgeräte 2, 3 oder 4, wird die Rückgabe von Geldscheinen
niedrigerer Wertigkeit und Münzgeld freigegeben und es er
folgt eine entsprechende Auszahlung entweder in Form von
Münzgeld in der Münzausgabe 11 oder in Form von Geldscheinen
vom Geldscheinausgeber 18 über das Geldscheinausgabefach 19.
Je nach Ausbildung der einzelnen Spielgeräte 2, 3, 4, bzw.
der Zusammenstellung der Gruppe von Spielgeräten kann eine
getrennte Rückgabe von Münzgeld und Geldscheinen vorgesehen
werden. Dementsprechend wird z. B. zuerst das Münzgeld ausge
geben. Nachfolgend erfolgt ein optischer und/oder akustischer
Hinweis in einer Anzeigeeinrichtung 23, daß die Geldscheine
entweder am Spielgerät 2, 3, 4 oder am Geldscheinausgeber 18
der zentralen Geldschein-Verarbeitungseinrichtung 15 ausgege
ben werden. Die Anzeigeeinrichtung 23 besteht beispielsweise
aus einer Vielzahl von Leuchtelementen, die an der zentralen
Geldschein-Verarbeitungseinrichtung 15 angeordnet sind, wobei
jeweils ein Leuchtelement einem bestimmten Spielgerät 2, 3, 4
zugeordnet ist. Dadurch kann der Spieler leicht erkennen, an
welchem Gerät die Auszahlung vorgenommen wird. Analog gestal
tet sich der Auszahlungsvorgang, wenn zuerst die Geldscheine
ausgegeben werden und nachfolgend optisch und/oder akustisch
angezeigt wird, daß das Münzgeld entweder am Spielgerät 2, 3,
4 oder am Geldscheinausgeber 18 der zentralen Geldschein-
Verarbeitungseinrichtung 15 ausgegeben wird.
Gleichfalls in Abhängigkeit von der Gestaltung der Gruppe von
Spielgeräten 2, 3, 4 kann die Ausgabe von Münzgeld und Geld
scheinen unterschiedlich vorgenommen werden. Weist das be
spielte Spielgerät 2, 3 bzw. 4 einen Geldscheinausgeber 18
auf, erfolgt sonach die Ausgabe von Geldscheinen am bespiel
ten Spielgerät 2, 3 bzw. 4 automatisch nach oder vor der Aus
gabe von Münzgeld. Fehlt jedoch ein Geldscheinausgeber 18 am
bespielten Spielgerät 2, 3 bzw. 4, erfolgt die Ausgabe von
Geldscheinen an einem anderen Spielgerät 2, 3 bzw. 4, wobei
die Ausgabe optisch und/oder akustisch an beiden Spielgeräten
2, 3, 4 signalisiert wird.
Liste der Bezugszeichen
1
Gruppe
2
Spielgerät
3
Spielgerät
4
Spielgerät
5
Symbol-Spieleinrichtung
6
Umlaufkörper
7
Symbole
8
Ablesefenster
9
Nachstart/Stopptaste
10
Münzeinwurf
11
Münzausgabe
12
Risiko-Spieleinrichtung
13
Risiko-Spieleinrichtung
14
Steuereinheit
15
Geldschein-Verarbeitungseinrichtung
16
Geldscheineingabe
17
Geldscheinprüfer
18
Geldscheinausgeber
19
Geldscheinausgabefach
20
Anzeigeeinrichtung
21
Anzeigeeinrichtung
22
Funktionstasten
23
Anzeigeeinrichtung