DE1992568U - Freileitungs-hausanschlusskasten. - Google Patents
Freileitungs-hausanschlusskasten.Info
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/02—Details
- H02G3/08—Distribution boxes; Connection or junction boxes
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- H02G3/083—Inlets
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Description
' P.A.302 566-25.5.88
CHRISTIAN GEYER-NORNBERG an Deutschespatentamt vom: 24.5 .68 Blatt 1
Pr eil eitungs-Hausanschlußkast en
Die Neuerung bezieht sich auf einen Freileitungs-Hausanschlußkasten,
der an einem Dachständer befestigt ist.
Me Leitungseinführung in den Hausanschlußkästen erfolgt in bekannter
Weise durch eine Tülle, die in eine Bohrung des Dachständerrohres eingreift.
Bei einer solchen Ausführung hat es sich doch gezeigt, daß nach
■·■■■- " und u.U. der Klemmstellen
Jahren eine Beschädigung der Leitungsisolationfmoglich geworden ist,
weil infolge-Kondenswasserbildung Wasser im unteren Teil des Hausanschlußkastens sich ansammeln kann.
Die Neuerung hat sich die Aufgabe gestellt, vorgenannte Nachteile
■ eines Freileitungs-Hausanschlüßkasten, der an einem Dachständer
befestigt ist, wobei die leitungseinführung in den Hausanschlußkasten durch eine Tülle erfolgt, die in eine Bohrung des Dachständerrohres eingreift, mit im Dachständerrohr liegenden Distanzscheiben
zur Fixierung der Leitungen bzw. der Leitung dadurch zu beseitigen,
daß die Leitungseinführung in den Hausanschlußkasten über einen an
der unteren Stirnwand des Hausanschlußkastens angeordneten Verbindungskasten
erfolgt, in dessen Boden die Tülle liegt.
Es ist zwar ein Verbindungskasten zum Durchführen der Leitungseinführung
bekannt geworden, der jedoch naphteilhafterwelse zwischen
Dachständerrohr und Hausanschlußkasten liegt, so daß infolge der langen Ausladung der Anordnung kein einwandfreier, mechanisch fester
CHRISTIAN GEYER-NÜRNBERG an DeutschesPatentamt vom: 24.5.68 Blatt 2 ;--*"
Verband gegeben 1st.
Ein anderer bekannter Verbindungskasten wird lediglich bei Freileitungs-Hausanschlußkast
en für Wandmontage angewandt.
Eine weitere, seit langem bekannte, Verschlußkappe, die am unteren
Ende des Dachständerrohres angefügt wird und dieses Ende._a!.s auch
einen Teil der unteren Stirnwand des Hausanschlußkastens umfaßt, bindet die lage des Hausanschlußkastens an das Dachständerrqhr.
Die neuerungsgemäß Anordnung hat also den Vorteil, daß der Verbindungskasten
zusammen mit dem Hausanschlußkasten an jeder beliebigen
Stelle des Dachständerrohres montiert werden kann.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung ist der Verbindungskasten
ebenfalls am Dachständerrohr befestigt, wobei dieser frontseitig, «
vorzugsweise durch eine einschiebbare Abdeckung gegen unbefugten
Eingriff geschützt ist.
Weitere Einzelheiten der Neuerung sind aus der Beschreibung und
den Zeichnungen, sowie den Sehutzansprüchen ersichtlich. Der
neuerungsgemäß Freileitungs-Hausanschlußkasten ist anhand eines
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1: eine Seitenansicht eines Freileitungs-Hausanschlußkastens ·
zusammen mit einem Dachständerrohr und dem Verbindungskasten, die untere Hälfte aufgeschnitten,
Fig. 2: eine Frontansicht des Verbindungskastens zusammen mit
Dachständerrohr, mit gestrichelt dargestelltem, unteren
Teil des Hausanschlußkastens,
Fig. 3: einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2 und den Haus-
CHRISTIANGEYER-NORNBERG an Deutschespatentamt vom: 24.5.68 Blatt
anschlußkasten gestrichelt dargestellt und
Hg, 4i ebenfalls einen Schnitt nach der Linie A-B der Mg. 2,
jedoch der Verbindungskasten abgebrochen dargestellt.
In Pig. 1 ist der Hausanschlußkasten mit seinem Unterteil 8 und
dem Deckel'■'dargestellt., welcher mittels der Schellen 13 befestigt
ist. An der unteren Stirnwand 18 des Hausanschlußkastens ist,der
Verbindungskasten 5 befestigt. Im Boden 17 dieses Kastens liegt die Tülle 16, welche mit ihrem einen Ende in bekannter Weise in
eine Bohrung des Dachständerrohres eingreift. Die Leitungseinführung zum Hausanschlußkasten erfolgt beispielsweise durch eine, an
sich bekannte, flache Stegleitung 1, die im D-Rohr durch Distanzscheiben
2 geführt wird. Das Unterteil 8 des Hausanschlußkastens kann in bekannter Weise noch eine angepresste oder besondere Ein- V
führungstülle 4 besitzen, so daß hierdurch eine zusätzliche Halterung
des Hausanschlußkastens mit dem D-Rohr gegeben ist.
Die Montage wird in einfacher Weise durchgeführt. Nach dem Durchziehen der Leitung durch die Bohrung des D-Rohres wird der Verbindungskasten
5 samt seiner Tülle 16 am D-Rohr befestigt, wie aus Fig. 3 näher zu ersehen ist. Dabei kann das Schellenteil 13'
mit dem Verbindungskasten gleich mit angepreßt sein. Die Befestigung erfolgt über eineSchelle 13 und die Schrauben 14 und 14',
wobei der Kopf dieser Schrauben vorteilhafterweise von Schutzaugen umgeben wird, so daß etwa abspringende Leiter keine Spannung nacht
außen verschleppen können. Alsdann wird die Leitung durch die untere
Wand 18 des Hausanschlußkastens geführt, welcher ebenfalls mit dem
D-Rohr befestigt wird. Um einen Schutz gegen unbefugten Eingriff
an DeutschesPatentamt vom: 24.5.68 Blatt 4
im Verbindungskasten zu erhalten, bekommt derselbe - wie aus Mg. 1
und Fig. 2 hervorgeht - vorzugsweise, eine einschiebbare Abdeckung 7,
die bei aufgesetztem Kastenunterteil 8 nicht mehr entfernbar ist.
Die Leitungsdurchführung durch die untere Stirnwand kann mit Hilfe der Tüllen 9, einer Dichtung 9f und einer Abdeckplatte 10 abgedichtet
sein. Bei der gewählten Type der leitung sind die Einführungsöffnungen
als Längsöffnungen ausgebildet, so daß z.B. diese eine gerade Form
-gemäß fig. 3 - oder eine im Bogen ausgebildete Form 12'-- gemäß
Pig. 4 - annehmen können und die Öffnungen selbst der Querschnittsform der Stegleitung ent sprechen. Die Längsöffnungen können sowohl
in den Tüllen 9 und 16, sowie in der Dichtung 9'als auch in der
Distanzscheibe angebracht sein. Im Falle der Fig. 4 kann durch die
Wölbung ein stärkerer Leitungsquerschnitt verlegt· sein, wobei zum
D-Rohr hin noch die Distanzstege 1· einen Schutz bilden.
Wird die Einführungstülle 16 mit einer Längsöffnung 12 versehen, so
kann die Tülle die gestrichelte Form - gemäß Fig. 2 - annehmen.
Die Anordnung kann in Schutzart P43 und zwar Hausanschlußkasten und
Verbindungskasten zusammen oder nur der Hausanschlußkasten für sich
allein oder auch in Schutzart P 30 ausgeführt sein.
Durch die neuerungsgemäße Ausbildung ergibt sich neben dem stabilen
Gesamtaufbau noch der weitere Vorteil, daß Wasser bzw. Feuchtigkeit
zwar
sich nicht schädlich auswirken kann unä"Y"durch den kurzen Leitungsund
bogen 25W3ES durch die bekannte Trennung der Klemmstellen und der in
Klemmstellennähe weiter abisolierten Leiter vom Leitungszuführungsraum.
Claims (3)
1. Freileitungs-Hausanschlußkasten, der an einem Dachständer befestigt
ist, wobei die leitungseinführung in den Hausanschlußkasten durch eine Tülle erfolgt, die in eine Bohrung des Dachstänäerrohres eingreift,
mit im Dachständerrohr liegenden Distanzscheiben zur Fixierung
der Leitungen bzw. der Leitung, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungseinführung
in den Hausanschlußkasten über einen an der unteren Stirnwand (18) des Hausanschlußkastens angeordneten ■Verbindungskasten (5) erfolgt, in dessen Boden die Tülle (16) liegt.
2. Preileitungs-Häusänschlußkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskasten (5) ebenfalls am Dachständerrohr be- ,
festigt ist.
3. Freileitungs-Hausanschlußkasten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungskasten (5) fröntseitig, vorzugsweise durch eine einschiebbare Abdeckung (7), gegen unbefugten
Eingriff geschützt ist.
4· Preileitungs-Hausanschlußkasten nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche , dadurch gekennzeichnet, daß an der unteren
Stirnwand (18) des Hausanschlußkastens eine Einführungstülle (9)
angeordnet ist, die vorzugsweise mittels einer Dichtung (9') in Verbindung mit einer Abdeckplatte (1Ö) abgedichtet ist.
5· Freileitungs-Hausanschlußkasten nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnungen
CHRISTIAN GEYER· NÜRNBERG an Deutsche sP at ent amt vom: 24.5.68 Blatt 6
der Tüllen (9, 16) sowie der Dichtung (91) und der Distanzscheibe (2)
als gerade (12) oder als im Bogen (12·) liegende längsöffnung ausgeführt
sind und diese Öffnungen der Querschnittsform der Stegleitung entsprechen. * ' '
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968G0039712 DE1992568U (de) | 1968-05-25 | 1968-05-25 | Freileitungs-hausanschlusskasten. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1968G0039712 DE1992568U (de) | 1968-05-25 | 1968-05-25 | Freileitungs-hausanschlusskasten. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1992568U true DE1992568U (de) | 1968-08-29 |
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ID=33339595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1968G0039712 Expired DE1992568U (de) | 1968-05-25 | 1968-05-25 | Freileitungs-hausanschlusskasten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1992568U (de) |
-
1968
- 1968-05-25 DE DE1968G0039712 patent/DE1992568U/de not_active Expired
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