DE19924697A1 - Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Druckwerken aus Druckbögen - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Druckwerken aus DruckbögenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Konfektionierung von Druckwerken aus Druckbögen sowie Teile für eine solche Vorrichtung. Aus der Praxis bekannte Vorrichtungen arbeiten mit seitlichen Perforationen, sogenannten Traktorspuren. Die Traktorspuren werden nach der Übergabe an die Konfektioniervorrichtung in einer Schneidevorrichtung seitlich beschnitten und dann zu Druckwerken mit einer oder mehreren Blättern zusammengelegt. Die genannte Konfektionierung hat den Nachteil, daß durch das Abschneiden der Traktorspuren große Abfallmengen entstehen. Gemäß die Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß seitlich nicht perforierte Einzelblätter verarbeitet werden, wozu ein erster und ein zweiter Zuführkanal (18, 20) vorgesehen sind, die in einem Übergabebereich (22) in einen Ausgabekanal (24) münden. In dem Übergabebereich (22) werden die Druckbögen in zueinander vertikal versetzten Ebenen (26, 28) geführt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren
zur Konfektionierung von Druckwerken aus seitlich nicht
perforierten Druckbögen sowie Teile für eine solche Vor
richtung.
Aus der Praxis ist es bekannt, Druckwerke zu erstellen, die
eine geringere Breite aufweisen als die Druckbögen, die
dazu im Druckmaschinen bedruckt werden. Der häufigste Fall
ist dabei das maschinelle Erstellen von Postversandstücken
im DIN A4 Format aus DIN A3 Druckbögen, die in DIN A4 Druc
kern bedruckt werden, in einer Konfektioniervorrichtung.
Bei dieser Konfektionierung werden DIN A3 Druckbögen mit
seitlichen Perforationen, sogenannten Traktorspuren verwen
det, mit welchen auch bei hoher Verarbeitungsgeschwindig
keit ein präziser Papiervorschub gewährleistet ist. Die
Traktorspuren werden nach der Übergabe an die Konfektio
niervorrichtung in einer Schneidevorrichtung längs geteilt
und seitlich beschnitten und dann zu Druckwerken mit einer
oder mehreren Blättern zusammengelegt.
Die genannte Konfektionierung hat den Nachteil, daß durch
das Abschneiden der Traktorspuren große Abfallmengen ent
stehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
und ein Verfahren zur Konfektionierung von Druckwerken so
wie Teile für eine solche Vorrichtung zur Verfügung zu
stellen, mit welchen mit hoher Geschwindigkeit unter Ver
meidung von Abfall Druckwerke konfektionierbar sind.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den
Merkmalen der Ansprüche 1, 17, 18 bzw. 19.
Gemäß der Erfindung werden die Druckwerke nach dem Prinzip
Einzelblattverarbeitung aus seitlich nicht perforierten
Druckbögen (Einzelblättern) konfektioniert. Dadurch ent
fällt das seitliche Beschneiden und der damit verbundene
Abfall wird vermieden.
Um das Prinzip Einzelblattverarbeitung mit hoher Geschwin
digkeit durchführen zu könne, sind für den Fluß der Druck
bögen durch die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 ein erster und
ein zweiter Zuführkanal vorgesehen, die in einem Übergabe
breich in einen Ausgabekanal münden. In dem Übergabebereich
werden die Druckbögen in zueinander vertikal versetzten
Ebenen geführt, so daß es möglich ist, über beide Zuführ
kanäle gleichzeitig Druckbögen zuzuführen. Dadurch lassen
sich hohe Taktzahlen erreichen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsformen ist der Übergabe
bereich V- oder Y-förmig ausgebildet. Dadurch, daß gleich
zeitig mit dem auch bei Stand der Technik notwendigen Quer
vorschub ein Längsvorschub erfolgt, wird Platz geschaffen
für nachfolgende Druckbögen und es werden Wartetakte ver
mieden, so daß auch bei an sich geringer Transportgeschin
digkeit der Druckbögen hohe Taktzahlen realisierbar sind.
Durch die verhältnismäßig geringe Transportgeschwindigkeit
der Druckbögen wird verhindert, daß die nicht mehr form
schlüssig zwangsgeführten Druckbögen übermäßig verkanteten
und Papierstaus verursachen. Zu diesem Zweck ist es insbe
sondere vorteilhaft, im Übergabebereich eine erste und eine
zweite Transportvorrichtung vorzusehen, die V-förmig zuein
ander unter einem Übergabewinkel α angeordnet sind, so daß
die Druckbögen im wesentlichen ohne Drehung um ihre Hoch
achse gleichzeitig in Richtung der Zuführkanäle und quer
dazu transportiert werden. Ein Übergabewinkel α von 38° bis
44°, insbesondere von 41° hat sich als besonders geeignet
erwiesen.
Mit einem Trennblech, auf dem Druckbögen des zweiten Zu
führkanals in eine Position oberhalb der Bahn der Druck
bögen des ersten Zuführkanals geführt werden, wird verhin
dert, daß es aufgrund von Reibung zwischen den Druckbögen
frühzeitig zu Verkantungen kommt. Eine rampenförmig ab
fallend ausgebildete Abgleitzone bewirkt, daß die Druck
bögen unter einem flachen Winkel unter Bildung eines Luft
polsters aufeinandergleiten können.
Da es für die Einzelblattverarbeitung vorteilhaft ist, wenn
nicht mehrere Antriebsmittel gleichzeitig, sich unter Um
ständen gegenseitig störend auf einen Druckbogen einwirken,
weisen der erste und der zweite Zuführkanal eine erste bzw.
eine davon getrennte zweite Transporteinrichtung auf. Bei
diesen ist gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Ab
stand der Abgabepunkte der Transporteinrichtungen zu den
Annahmepunkten der Transporteinrichtung des Übergabebereich
größer als die Blattlänge der durch den jeweiligen Zuführ
kanal verarbeiteten Druckbögen.
Wenn der Abstand der Abgabepunkte der Transporteinrichtun
gen zu den Annahmepunkten der Transporteinrichtung ein
stellbar ist, ist die Vorrichtung problemlos für unter
schiedliche Druckbögenlängen einstellbar.
Ausrichtstationen für die Druckbögen am dem Übergabebereich
zugewandten Ende der Zuführkanäle ermöglichen, daß ver
kantete Druckbögen von den Transportvorrichtungen im Über
gabebreich ohne Probleme erfaßt werden können. Die Aus
richtstationen weisen vorzugsweise frei drehbare Kugeln
auf, die als Andruckmittel für Traktionswalzen ausgebildet
sind, so daß Druckbögen unter den Kugeln verschiebbar und
verdrehbar sind.
Da es erwünscht ist, daß die Druckbögen im Übergabebereich
nicht gedreht werden, weisen die erste und die zweite
Transportvorrichtung Traktionsriemen und mit diesen zusam
menwirkende Andrückrollen auf. Wenn die Andrückrollen je
weils einzeln in einer Betriebs- oder einer Bereitschafts
position positionierbar sind, ist darüber die verarbeitbare
Druckbogenlänge besonders einfach einstellbar.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Anpreßdruck
der Andrückrollen in Abhängigkeit der verarbeiteten Druck
bögen einstellbar. Damit ist es dann möglich sowohl dünne
Pergamente und 40 g Papier als auch kartonartige Hochglanz
bögen zu verarbeiten.
Druckbögenvereinzeler im ersten und/oder zweiten Zuführ
kanal verhindern, daß durch eine forcierte Druckbogenzufuhr
Papierstaus entstehen können. Da die Druckbogenvereinzelung
ein wesentliches Element des erfindunggemäßen Konzepts ist,
in welchem sich schon der ganze Erfindungsgedanke mani
festiert, wird für einen Druckbögenvereinzeler auch unab
hängig von der Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 15
Schutz beansprucht.
Wenn mittels einer Steuerung die Transportvorrichtungen,
Transporteinrichtungen und Transportmittel unabhängig von
einander antreibbar sind, so daß auch ein gleichzeitiger
oder überlappender Betrieb der Transportvorrichtungen im
Übergabebereich möglich ist, wird dadurch die Einzelblatt
verarbeitung unterstützt. Es ist dann auch möglich, in be
liebiger Reihenfolge Druckwerke mit unterschiedlicher Sei
tenzahl und unterschiedlichem Drucktext zu verarbeiten, wo
bei auch einseitige Druckwerke und Druckwerke mit einer
Seite 1 wahlweise aus dem ersten oder zweiten Zuführkanal
möglich sind. Für die genannte Steuerung für eine solche
Vorrichtung mit mindestens vier Motorsteuerungskänalen und
einer Sensoranordnung, wobei die Betriebssignale der Motor
steuerungskanäle Motore der Vorrichtung intermittierend so
antreiben, daß jeweils ein Druckbogen durch den Bereich des
betreffenden Motors transportiert wird, wird auch unabhän
gig von der Vorrichtung Schutz beansprucht.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie aus der Be
schreibung im Zusammenhang mit den Zeichnungen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Konfektioniervorrichtung in
einer Seitenansicht,
Fig. 2 die Konfektioniervorrichtung in Fig. 1 in einer An
sicht von oben gemäß dem Pfeil II,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Konfektioniervorrichtung in
Fig. 1 gemäß der Linie III-III,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Konfektioniervorrichtung in
Fig. 1 gemäß der Linie IV-IV,
Fig. 5 einen Schnitt durch die Konfektioniervorrichtung in
Fig. 1 gemäß der Linie V-V,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Konfektioniervorrichtung in
Fig. 1 gemäß der Linie VI-VI, und
Fig. 7 einen Schnitt durch die Konfektioniervorrichtung in
Fig. 1 gemäß der Linie VII-VII.
Die in den Fig. 1 bis 7 gezeigte Konfektioniervorrichtung
10 dient zur Einspeisung loser Blätter (Druckbögen) in eine
Mailinganlage.
Der Transport der Blätter erfolgt in Richtung des Pfeiles
A. Blätter, die beispielsweise aus einem A3 Laserdrucker
(nicht gezeigt) nach einem Trennschnitt entlang ihrer Mit
tellinie im Bereich eines Zuführtrichters 12 in die Konfek
tioniervorrichtung 10 eingespeist werden, werden zunächst
von Druckbögenvereinzelern 14, 16 vor einem ersten und
einem zweiten Zuführkanal 18, 20 erfaßt. Durch die Zuführ
kanäle 18, 20 werden die Druckbögen einem Übergabebereich
22 zugeführt, in welchem je nach Bedarf mehrere Druckbögen
übereinander geführt werden.
In dem Übergabebereich 22, der V-förmig ausgebildet ist,
werden die Druckbögen, die bis dahin in nebeneinander lie
genden Bahnen geführt worden sind, um im wesentlichen 50%
der Druckbogenbreite zur Mitte der Konfektioniervorrichtung
10 versetzt und einem Ausgabekanal 24 zugeführt. Um bei
diesem Vorgang einen Papierstau zu verhindern, werden die
Druckbögen in dem ersten und zweiten Zuführkanal 18, 20 wie
aus den Fig. 5 und 6 ersichtlich, in einer ersten Ebene 26
und einer darüberliegenden zweiten Ebene 28 geführt. Die
Druckbögen aus dem ersten Zuführkanal 18 verbleiben im
Übergabebereich auf ihrer Ebene 26 und werden im wesent
lichen ohne Höhenversatz in den Ausgabekanal 24 einge
speist. Die Druckbögen aus dem zweiten Zuführkanal 20 dage
gen werden entweder auf die Ebene des ersten Zuführkanals
18 abgesenkt oder auf einen aus dem ersten Zuführkanal kom
menden Druckbogen abgelegt. Dafür ist in dem Übergabe
bereich ein Trennblech 30, welches nicht notwendigerweise
aus Metall bestehen muß, vorgesehen. Das Trennblech 30 ist
so rampenförmig ausgebildet, daß seine Übergabekante 32 nur
3 mm bis 8 mm, vorzugsweise 5 mm oberhalb der Ebene 26 des
ersten Zuführkanals 18 liegt. Die in Fig. 2 gezeigte, mehr
fach abgewinkelte Kantenführung hat sich als besonders vor
teilhaft erwiesen.
Im Übergabereich sind zum Transport der Druckbögen eine
erste und eine zweite Transportvorrichtung 34, 36 vorge
sehen. Die erste und die zweite Transportvorrichtung 34, 36
weisen jeweils unterhalb der ersten bzw. weiten Ebene 26,
28 angeordnete Traktionsriemen 38, 40 (Fig. 3) auf, die von
separaten Antriebsmotoren 42, 44 angetrieben werden. Die
Traktionsriemen 38, 40, die vorzugsweise gummiert sind,
verlaufen in der Ansicht von oben unter einem Übergabe
winkel α von 41° zueinander. Da die Antriebe beider Trak
tionsriemen 38, 40 unterhalb der Ebenen 26 bzw. 28 angeord
net sind, ist das Trennblech 30 in diesem Bereich ge
schlitzt.
Der Andruck der Druckbögen gegen die Traktionsriemen er
folgt durch jeweils drei, vorzugsweise gummierte Andrück
rollen 46, 48, die einzeln jeweils an einer zwei Drehachsen
aufweisenden z-förmigen Struktur gelagert sind, welche
durch Anheben und seitliches Verschieben in Richtung des
Pfeiles B ein In- und Außerbetriebsetzen einzelner Andrück
rollen 46, 48 ermöglicht. Der Anpreßdruck der einzelnen An
drückrollen 46, 48 ist durch die Verwendung unterschied
licher oder unterschiedlich vorgespannter Verdrehfedern
oder durch Verwendung unterschiedlich schwerer Andrückrol
len 46, 48 einstellbar.
Im Gegensatz zum Übergabebereich 22, in welchem eine ver
hältnismäßig exakte Führung der Druckbögen zur Vermeidung
von Drehbewegungen um die Hochachse der Druckbögen ge
wünscht ist, erfolgt in den Zuführkanälen 18, 20 eine ver
hältnismäßig lose Führung der Druckbögen. Am dem Übergabe
bereich 22 zugewandten Ende der Zuführkanäle 18, 20 sind
passive Ausrichtstationen 50, 52 (Fig. 5, Fig. 1) vorge
sehen, in welchen in Ringen 54 gelagerte, frei drehbare,
blanke Stahlkugeln 56 die Druckbögen gegen Traktionswalzen
58 drücken und eine Drehbewegung der Druckbögen zwischen
Stahlkugeln 56 und Traktionswalzen 58 erlauben. Die Trak
tionswalzen 58 sind vorzugsweise gummiert. Durch diese Art
des Druckbogentransports wird verhindert, daß sich die
Transportvorrichtungen 34, 36 und die Zuführkanäle gegen
seitig stören, da bei einer unbeabsichtigten, gleichzeiti
gen Erfassung von Druckbögen durch die genannten Vorrich
tungsteile die Transportvorrichtungen 34, 36 aufgrund der
besseren Traktion den Vorrang haben.
Der Abstand des letzten Angriffs der Ausrichtstationen 50,
52 auf die Druckbögen, also der Stahlkugelauflagepunkte zu
dem ersten Angriff der Transportvorrichtungen 34, 36, also
der Andrückrollenauflagepunkte ist bei der gezeigten Vor
richtung durch Hinzunahme und Abschalten einzelner Andrück
rollen 46, 48 und alternativ dazu durch Verschieben den
Stahlkugellagerungen in Papiertransportrichtung einstell
bar. Dadurch ist die Konfektioniervorrichtung 10 schnell
auf unterschiedliche Papierlängen umrüstbar.
Für den Weitertransport im Ausgabekanal 24 sind Transport
mittel 60 (Fig. 3) vorgesehen, die ähnlich wie die Aus
richtstationen 50, 52 ausgebildet sind und gummierte Walzen
sowie mit diesen zusammenwirkende Stahlkugeln aufweisen.
Selbst aus dem Übergabebereich 22 verkantet ausgeförderte
Druckwerke können so sicher erfaßt werden.
Die Zufuhr von Druckbögen in den ersten und zweiten Zuführ
kanal 18, 20 erfolgt wie oben erwähnt über die Druckbögen
vereinzeler 14, 16. Diese weisen als Traktionsmittel
jeweils vier zusammenwirkende blanke Stahlwalzenpaare 62
auf, welche die zugeführten Druckbögen nur mit geringer
Kraft in Transportrichtung antreiben.
Claims (19)
1. Vorrichtung zur Konfektionierung von Druckwerken aus
seitlich nicht perforierten Druckbögen, mit einem ersten
Zuführkanal (18), einem zweiten Zuführkanal (20) und
einem Ausgabekanal (24), wobei der erste Zuführkanal (18)
und der zweite Zuführkanal (20) in einem Übergabebereich
(22) in den Ausgabekanal (24) münden, wobei der erste
Zuführkanal (18) die Druckbögen in einer ersten Ebene
(26) in den Übergabebereich (22) einspeist und der zweite
Zuführkanal (20) die Druckbögen in einer oberhalb der
ersten Ebene (26) liegenden, zweiten Ebene (28) in den
Übergabebereich (22) einspeist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Übergabebereich (22) V- oder Y-förmig ausgebildet
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß zum Transport der Druckbögen im Übergabebereich
(22) eine erste und eine zweite Transportvorrichtung (34,
36) vorgesehen sind, die V-förmig zueinander unter einem
Übergabewinkel α angeordnet sind, so daß die Druckbögen
im wesentlichen ohne Drehung um ihre Hochachse gleichzei
tig in Richtung der Zuführkanäle (18, 20) und quer dazu
transportiert werden.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß im Übergabebereich (22) ein Trennblech
(30) vorgesehen ist, auf dem Druckbögen des zweiten Zu
führkanals (20) in eine Position oberhalb der Bahn der
Druckbögen des ersten Zuführkanals (18) geführt werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Trennblech (30) eine rampenförmig
abfallend ausgebildete Abgleitzone aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste und der zweite Zuführkanal
(18, 20) eine erste bzw. eine davon getrennte zweite
Transporteinrichtung aufweisen und der Abstand der Abga
bepunkte der Transporteinrichtungen zu den Annahmepunkten
der Transporteinrichtung größer ist als die Blattlänge
der durch den jeweiligen Zuführkanal (18, 20) verarbeite
ten Druckbögen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Abstand der Abgabepunkte der Transporteinrichtungen
zu den Annahmepunkten der Transporteinrichtung einstell
bar ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite Zuführ
kanal (18, 20) als Teil der Transporteinrichtungen oder
an deren Stelle Ausrichtstationen (50, 52) für die Druck
bogen aufweisen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Ausrichtstationen (50, 52) frei drehbare Kugeln (56)
aufweisen, die als Andruckmittel für Traktionswalzen (58)
ausgebildet sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Transport
vorrichtung (34, 36) Traktionsriemen (38, 40) und mit
diesen zusammenwirkende Andrückrollen (46, 48) aufweisen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Traktionsriemen (38, 40) voneinander unabhängig
angetrieben sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Andrückrollen (46, 48) jeweils einzeln
in einer Betriebs- oder einer Bereitschaftsposition posi
tionierbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß der Anpreßdruck der Andrückrollen
(46, 48) in Abhängigkeit der verarbeiteten Druckbögen
einstellbar ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der erste und/oder der zweite zuführ
kanal Druckbogenvereinzeler (14, 16) aufweisen.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckbogenvereinzeler (14, 16) Traktionsmittel
(62) aufweisen, die beim Transport der Druckbogen einen
Schlupf zulassen.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transportvorrichtungen (34, 36),
Transporteinrichtungen (50, 52), Transportmittel (60) und
Traktionsmittel (62) mittels einer Steuerung unabhängig
voneinander antreibbar sind, so daß auch ein gleichzeiti
ger oder überlappender Betrieb der Transportvorrichtungen
(43, 36) im Übergabebereich (22) möglich ist.
17. Steuerung für eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche
1 bis 15, mit mindestens vier Motorsteuerungskänalen und
einer Sensoranordnung, wobei die Betriebssignale der
Motorsteuerungskanäle Motore der Vorrichtung (10) inter
mittierend so antreiben, daß jeweils ein Druckbogen durch
den Bereich des betreffenden Motors transportiert wird.
18. Druckbogenvereinzeler, insbesondere für eine Vorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 15, mit Transportmitteln
(62), die beim Transport der Druckbogen einen Schlupf zu
lassen, so daß die Druckbogenzufuhr ohne Staugefahr und
ohne Abstimmung des Betriebszustands des Druckbogenver
einzelers unabhängig von diesem ausschließlich aufgrund
der mechanisch durch Zugkraft übermittelten Anforderung
einer nachgeschalteten Verarbeitungseinheit erfolgt.
19. Verfahren zur Konfektionierung von Druckwerken aus seit
lich nicht perforierten Druckbögen, bei dem die Druckbö
gen in einem ersten und einem zweiten Zuführkanal, zuge
führt werden, und durch einen Übergabebereich in einen
Ausgabekanal überführt werden, wobei die Druckbögen im
Übergabebereich im wesentlichen ohne Drehung um ihre
Hochachse gleichzeitig in Richtung der Zuführkanäle und
quer dazu transportiert werden.
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|---|---|---|---|
| DE19924697A DE19924697B4 (de) | 1999-05-28 | 1999-05-28 | Vorrichtung und Verfahren zur Konfektionierung von Druckwerken aus seitlich nicht perforierten Druckbögen |
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| Country | Link |
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1999
- 1999-05-28 DE DE19924697A patent/DE19924697B4/de not_active Expired - Fee Related
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| DE19734076A1 (de) * | 1997-08-06 | 1999-02-11 | Dieffenbacher Gmbh Maschf | Legevorrichtung für blattförmige Belegmaterialien einer Tragplatte zu einem Preßpaket |
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|---|---|
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: OTTO KUENNECKE GMBH, 37603 HOLZMINDEN, DE |
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| R020 | Patent grant now final |
Effective date: 20110722 |
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| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20131203 |