DE19922142A1 - Kraftfahrzeugscheinwerfer - Google Patents
KraftfahrzeugscheinwerferInfo
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Abstract
Eine Flutlichtleuchte (3), die im wesentlichen eine Kondenslinse (33) und einen elliptischen Reflektor (31) aufweist, ist oberhalb einer Reflektorleuchte (5) angeordnet, die im wesentlichen einen Parabolreflektor (51) aufweist. Sowohl die Flutlichtleuchte (3) als auch die Reflektorleuchte (5) sind innerhalb eines Leuchtenkörpers (1) angebracht, der in der Vorderansicht trapezförmig ist, und zur Ausbildung eines Scheinwerfers (HL) von einer Vorderlinse (2) abgedeckt ist. Da die Fläche der Flutlichtleuchte (3) in der Vorderansicht kleiner ausgebildet werden kann, selbst wenn eine gewünschte Menge an ausgestrahltem Licht erhalten wird, kann ein Scheinwerfer zur Verfügung gestellt werden, der in der Vorderansicht dreieckig oder trapezförmig ist. Obowhl die Flutlichtleuchte (3) relativ schwer ist, kann darüber hinaus die Flutlichtleuchte dadurch stabil gehaltert werden, daß ein Ausrichtungsmechanismus (8) um sie herum vorgesehen wird, so daß ihre optische Achse stabilisiert wird.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein
Kraftfahrzeugschweinwerfer, und insbesondere einen
derartigen Kraftfahrzeugscheinwerfer, der aus einem oberen
und einem unteren Scheinwerfer besteht, wobei der untere
Abschnitt des Scheinwerfers eine geringere Breite aufweist
als dessen unterer Abschnitt.
Um Anforderungen in Bezug auf das Design des
Vorderabschnitts heutiger Kraftfahrzeuge zu erfüllen, wurde
gewünscht, daß wie in Fig. 8 gezeigt ein Scheinwerfer HL',
der an beiden Querseiten eines Kühlergrills angeordnet ist,
eine dreieckige oder trapezförmige Form aufweist, nämlich
daß der obere Abschnitt des Scheinwerfers eine geringere
Breite aufweist als dessen unterer Abschnitt, gesehen von
der Vorderseite des Kraftfahrzeugs aus (nachstehend als "in
Vorderansicht" bezeichnet). Bei kleineren Kraftfahrzeugen,
sogenannten Kompaktfahrzeugen, bei denen die Abmessungen in
Richtung der Breite beschränkt sind, sind die Abmessungen
des Scheinwerfers HL' in der Breite so gewählt, daß zum
Beispiel ein Abblendscheinwerfer und ein
Fernlichtscheinwerfer vertikal übereinander angeordnet sind,
infolge der Einschränkungen, die in Bezug auf die Breite des
Fahrzeugs vorhanden sind. Reflektoren R1 und R2 in Form von
Rotationsparaboloiden, welche zum Abblend- bzw.
Fernlichtscheinwerfer gehören, sind daher ebenfalls in dem
Leuchtengehäuse LB eines Scheinwerfers der voranstehend
geschilderten Art in Vertikalrichtung übereinander
angeordnet.
Die Anordnung der beiden dreieckigen oder trapezförmigen
Reflektoren in Vertikalrichtung in dem Leuchtengehäuse führt
jedoch dazu, daß die Abmessungen in Richtung der Breite des
Reflektors R1 des Abblendscheinwerfers verringert werden,
der oben angeordnet ist, da die Abmessungen in Richtung der
Breite des oberen Abschnitts des Leuchtenkörpers LB geringer
sind als jene von dessen unterem Abschnitt. Dies ergibt eine
kleinere Fläche des Reflektors R1 des Abblendscheinwerfers,
und daher wird es kaum möglich, nicht nur ein gewünschtes
Lichtverteilungsmuster sicherzustellen, sondern auch eine
gewünschte Menge an ausgestrahltem Licht. Wird versucht, ein
gewünschtes Lichtverteilungsmuster und eine gewünschte
ausgestrahlte Lichtmenge dadurch sicherzustellen, daß die
Vertikalabmessungen des oberen Reflektors vergrößert werden,
so kann dies erfordern, daß die Fläche des unteren
Reflektors verringert wird. Wenn die Vertikalabmessungen des
oberen Scheinwerfers so gewählt werden, daß sie sich von
jenen des unteren Scheinwerfers unterscheiden, so
beeinträchtigt dies das Erscheinungsbild des Scheinwerfers,
wenn einer der Scheinwerfer in Betrieb ist.
Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines Kraftfahrzeugscheinwerfers, der in der
Vorderansicht dreieckig oder trapezförmig sein kann, und so
ausgebildet ist, daß er nicht nur ein Lichtverteilungsmuster
und eine ausgestrahlte Lichtmenge sicherstellt, die für ein
sicheres Fahren erforderlich sind, sondern auch das äußere
Erscheinungsbild des Scheinwerfers im eingeschalteten
Zustand verbessert.
Ein Kraftfahrzeugscheinwerfer gemäß der vorliegenden
Erfindung weist eine Leuchte des Flutlichttyps auf, die im
wesentlichen aus einer Kondensorlinse und einem elliptischen
Reflektor besteht, sowie eine Leuchte des Reflektortyps, die
im wesentlichen aus einem parabolförmigen Reflektor besteht,
und zeichnet sich dadurch aus, daß die Leuchte des
Flutlichttyps oberhalb der Leuchte des Reflektortyps
angeordnet ist. Vorzugsweise sind die Flutlichtleuchte und
die Reflektorleuchte vereinigt innerhalb eines
Leuchtenkörpers angebracht, der in der Vorderansicht
dreieckig oder trapezförmig ist. Weiterhin ist innerhalb des
Leuchtenkörpers ein Ausrichtungsmechanismus zum Verkippen
der Flutlichtleuchte zusammen mit der Reflektorleuchte
vorgesehen. Vorzugsweise sind ein Schwenkzapfenabschnitt,
ein Vertikalausrichtungsmechanismus und ein
Querausrichtungsmechanismus, welche den
Ausrichtungsmechanismus bilden, an Orten um die
Flutlichtleuchte herum vorgesehen.
Ein Kraftfahrzeugscheinwerfer, der in der Vorderansicht
dreieckig oder trapezförmig ist, wird dadurch erzielt, daß
die leichte Reflektorleuchte unter der Flutlichtleuchte
angeordnet wird, was es ermöglicht, die gewünschte Menge an
ausgestrahltem Licht zu erzielen, und eine kleine Fläche in
der Vorderansicht einzunehmen. Daher wird ein Scheinwerfer
zur Verfügung gestellt, der die gewünschte Menge an
ausgestrahltem Licht sicherstellen kann, und stabile
Lichtverteilungseigenschaften aufweist.
Die Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch
dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
Fig. 1 eine Darstellung des Vorderabschnitts eines
Kraftfahrzeuges, der mit einem Scheinwerfer gemäß
der vorliegenden Erfindung versehen ist;
Fig. 2 eine Ansicht des Scheinwerfers gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 3 eine perspektivische Teilansicht in
Explosionsdarstellung, gesehen von der Vorderseite
aus, des Scheinwerfers gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 4 eine Horizontalschnittansicht entlang der Linie
A-A von Fig. 2;
Fig. 5 eine Vertikalschnittansicht entlang der Linie B-B
von Fig. 2;
Fig. 6 eine perspektivische Teilansicht in
Explosionsdarstellung des Hauptteils des
Scheinwerfers gemäß der vorliegenden Erfindung,
gesehen von dessen Rückseite aus;
Fig. 7 eine Rückansicht des Scheinwerfers gemäß der
vorliegenden Erfindung; und
Fig. 8 eine Darstellung des Vorderabschnitts eines
Kraftfahrzeugs, der mit einem herkömmlichen
Scheinwerfer versehen ist.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen wird nunmehr eine
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Fig. 1 ist eine Außenansicht des Vorderabschnitts eines
Kraftfahrzeugs, der mit einem Scheinwerfer gemäß der
vorliegenden Erfindung versehen ist, wobei ein linker und
ein rechter Scheinwerfer HL auf der linken bzw. rechten
Seite des Kühlergrills des Vorderabschnitts eines
Kraftfahrzeugs vorgesehen sind, und der Scheinwerfer HL im
wesentlichen trapezförmig ist, wobei der Innenseitenrand an
der Innenseite der Fahrzeugkarosserie schräg verläuft. Jeder
der Scheinwerfer HL enthält einen Abblendlichtscheinwerfer
TBL, der an der oberen Seite angeordnet ist, und einen
Fernlichtscheinwerfer an der unteren Seite. Bei der
vorliegenden Ausführungsform der Erfindung ist weiterhin
eine Blinkleuchte TSL in einem Bereich neben dem Abblend- bzw.
Fernlichtscheinwerfer TBL bzw. RBL an der Außenseite
der Fahrzeugkarosserie vorgesehen.
Fig. 2 ist eine Ansicht des Scheinwerfers an der rechten
Seite unter den beiden voranstehend erwähnten Scheinwerfern;
Fig. 3 ist eine Horizontalschnittansicht entlang der Linie
A-A von Fig. 2; Fig. 4 ist eine Vertikalschnittansicht
entlang der Linie B-B von Fig. 2; Fig. 5 ist eine
Perspektivansicht in Explosionsdarstellung des wesentlichen
Teils des Scheinwerfers, gesehen von dessen Vorderseite aus;
und Fig. 6 ist eine Perspektivansicht in
Explosionsdarstellung des wesentlichen Teils des
Scheinwerfers, gesehen von der Seite seiner rückwärtigen
Oberfläche aus.
Wie aus diesen Zeichnungen hervorgeht, umfaßt der
Scheinwerfer gemäß dieser Ausführungsform der Erfindung den
Abblendlichtscheinwerfer TBL, den Fernlichtscheinwerfer RBL,
und die Blinkleuchte TSL in einem Lampenkörper 1. Im
einzelnen bilden der trapezförmige Leuchtenkörper 1 in der
Vorderansicht und eine trapezförmige Vorderlinse 2 in der
Vorderansicht, die in die vordere Öffnung des
Leuchtenkörpers eingepaßt ist, eine Leuchtenkammer. Eine
Flutlichtleuchte als Abblendlichtscheinwerfer TBL ist
innerhalb der oberen Fläche der Leuchtenkammer angebracht,
wogegen eine Reflektorleuchte als Fernlichtscheinwerfer RBL
in der unteren Fläche der Leuchtenkammer angeordnet ist.
Weiterhin ist eine Reflektorleuchte als Blinkleuchte TSL
innerhalb eines Bereichs neben dem Abblend- bzw.
Fernlichtscheinwerfer TBL bzw. RBL angebracht. Im
vorliegenden Fall ist die Vorderlinse 2 dadurch eng an den
Leuchtenkörper 1 angepaßt, daß ein Dichtungsschenkel 2a, der
auf dem Umfangsrand der Vorderlinse vorgesehen ist, in eine
Dichtnut 1a eingepaßt ist, die im Umfangsrand der Öffnung
des Leuchtenkörpers 1 vorgesehen ist, und mit einem Kleber
gefüllt ist.
Die Flutlichtleuchte 3 als der Abblendscheinwerfer TBL weist
einen elliptischen Reflektor 31 auf, der aus
Aluminiumdruckguß besteht, einen zylindrischen Abschnitt 32,
der mit dem elliptischen Reflektor 31 verbunden ist, und
eine Kondensorlinse 33, die mit dem zylindrischen Abschnitt
32 verbunden ist. Der elliptische Reflektor 31 weist die
Form eine reflektierenden Oberfläche 31a in Form eines
Rotationsellipsoids auf, und eine Lampe 34 ist abnehmbar in
ein Lampenbefestigungsloch eingepaßt, das in dem Zentrum des
elliptischen Reflektors 31 vorgesehen ist, wobei der Faden
der Lampe 34 auf dem ersten Brennpunkt der reflektierenden
Oberfläche 31a liegt. Zwei Befestigungsstücke 31b, die nach
außen hin vorspringen, sind an den jeweiligen Orten in
Querrichtung des Randes der Öffnung des elliptischen
Reflektors 31 vorgesehen, und der zylindrische Abschnitt 32
ist dort mit Hilfe von Montageschrauben 35 befestigt. Der
zylindrische Abschnitt 32 besteht aus Aluminiumdruckguß, und
ein Halter 4 ist bei einem Teil des zylindrischen Abschnitts
32 vorgesehen, wobei diese Konstruktion nachstehend noch
genauer erläutert wird. Weiterhin sind abgestufte, erhöhte
Abschnitte 32a, die in Richtung des äußeren Durchmessers des
zylindrischen Abschnitts 32 verlaufen, an Orten
gegenüberliegend einander an der Außenumfangsseite des
zylindrischen Abschnitts 32 vorgesehen. Der elliptische
Reflektor 31 ist an der Seite der rückwärtigen Oberfläche
der erhöhten Abschnitte 32a befestigt.
Weiterhin ist die Kondensorlinse 33 in der Öffnung des
Vorderendes des zylindrischen Abschnitts 32 angeordnet, und
ist ein kreisringförmiger, hierzu passender Rand 33a, der in
Richtung des Außendurchmessers vorspringt, in dem
Außenumfangsabschnitt der Basis der Kondensorlinse 33
vorgesehen. Ein kreisringförmiger Haltering 36, der zwei
Schenkel 36a aufweist, ist gegenüberliegend vorgesehen, und
die Kondensorlinse 33 ist fest an dem Vorderende des
zylindrischen Abschnitts 32 gehaltert, und zwar dadurch, daß
der Haltering 36 in Berührung mit der Vorderseite des
passenden Randes 33a der Kondensorlinse 33 gebracht wird,
und der Schenkelabschnitt 36a des Halterings 36 um das
Vorderende des zylindrischen Abschnitts 32 durch eine
Montageschraube 37 festgezogen wird. Das Bezugszeichen 38
bezeichnet eine Abschirmwand, die einstückig mit dem
zylindrischen Abschnitt 32 ausgebildet ist, und in der Nähe
des zweiten Brennpunktes der reflektierenden Oberfläche 31a
des elliptischen Reflektors 31 vorgesehen ist. Das
Lichtverteilungsmuster des Abblendscheinwerfers wird dadurch
ausgebildet, daß ein Teil des Lichts abgeschirmt wird,
welches von dem Heizfaden der Lampe 34 ausgesandt und von
der reflektierenden Oberfläche reflektiert wird. Die
Flutlichtleuchte 3 kann so ausgebildet werden, daß sie eine
hohe ausgestrahlte Lichtmenge zur Verfügung stellt, selbst
wenn die Fläche der Flutlichtleuchte in der Vorderansicht
kleiner gewählt wird als jene der Reflektorleuchte, da die
reflektierende Oberfläche 31a dazu eingesetzt werden kann,
ohne Verluste das von der Lampe 34 ausgesandte Licht zu
reflektieren, und da die Kondensorlinse 33 dazu eingesetzt
werden kann, in einem gewünschten Lichtverteilungswinkel
Licht auszustrahlen.
Der plattenförmige Halter 4 ist bei dem zylindrischen
Abschnitt der Flutlichtleuchte 3 vorgesehen. Ein
ausgenommener Abschnitt 41, wie ein im wesentlichen
halbkreisförmiger, eingedrückter Abschnitt, ist in dem
Abschnitt an der unteren Seite des Halters 4 vorgesehen, und
drei Schraubenbefestigungslöcher 42 sind an diesem Ort
vorgesehen. Ein Reflektorleuchte 5 als der
Fernlichtschweinwerfer RBL ist in dem Bereich angebracht,
der von dem Abschnitt an der Unterseite des Halters 4
ausgeht. Die Reflektorleuchte 5 ist mit einem
Parabolreflektor 51 aus Kunststoff versehen. Der
Parabolreflektor 51 öffnet sich nach vorn hin, so daß er in
der Vorderansicht rechteckig ist, und seine Innenoberfläche
eine reflektierende Oberfläche 51a in Form eines
Rotationsparaboloids bildet. Weiterhin ist eine Lampe 52
abnehmbar in einem Lampenanbringungsloch vorgesehen, das im
Zentrumsabschnitt des parabelförmigen Reflektors 51
vorgesehen ist, und ist der Faden der Lampe 52 auf dem
Brennpunkt der reflektierenden Oberfläche 51a angeordnet.
Ein Befestigungsvorsprung 57 springt an drei Orten auf der
rückwärtigen Oberfläche des Parabolreflektors 51 vor, der
durch den Halter 4 dadurch gehaltert wird, daß
Montageschrauben 58 eingeführt und in die jeweiligen
Schraubenbefestigungslöcher eingeschraubt werden, die bei
dem Halter 4 vorgesehen sind, vor der rückwärtigen
Oberfläche des Halters 4. Zu diesem Zeitpunkt ist der
erhöhte rückwärtige Endabschnitt des Parabolreflektors 51
durch den ausgenommenen Abschnitt 41 nach hinten
durchgegangen.
Weiterhin sind Lichtverteilungssteuerprismen 21, um dadurch
ein gewünschtes Lichtverteilungsmuster zu erhalten, daß das
direkte Licht gebrochen wird, welches von der Lampe 52
ausgesandt wird, sowie das Licht, welches von der
reflektierenden Oberfläche 51a reflektiert wird, in dem
Bereich der rückwärtigen Oberfläche der Vorderlinse 2
vorgesehen, gegenüberliegend dem Rand der Öffnung des
Parabolreflektors 51, wodurch die Fläche, in welcher die
Lichtverteilungssteuerprismen 21 innerhalb der Gesamtfläche
der Vorderlinse 2 vorgesehen sind, als die Linse der
Reflektorleuchte 5 arbeitet. Diese Reflektorleuchte 5 ist so
ausgebildet, daß die Fläche des Parabolreflektors 51 in der
Vorderansicht größer gewählt ist als jene der
Flutlichtleuchte 3, um so das gewünschte
Lichtverteilungsmuster und die gewünschte Menge an
ausgestrahltem Licht zu erzielen, wobei insbesondere die
Abmessung in Richtung der Breite des Parabolreflektors 51
größer gewählt ist als die Abmessung in Richtung der Breite
der Flutlichtleuchte 3 in Horizontalrichtung.
Die Reflektorleuchte 6 als Blinkleuchte TSL, die sich über
die Vertikalabmessung jeder Leuchte erstreckt, ist innerhalb
einer Fläche neben der Flutlichtleuchte 3 und der
Reflektorleuchte 5 angebracht. Die Reflektorleuchte 6 ist
mit einem Reflektor 61 versehen, der eine reflektierende
Oberfläche 61a aufweist, die eine Oberfläche mit gewünschter
Krümmung hat, und ist mit einer Lampe 62 versehen, die
abnehmbar ist, und in Vertikalrichtung in der Mitte des
Reflektors 61 angeordnet ist. Innere Linsen 71 sind in dem
Vorderabschnitt des Reflektors 61 und entlang der
Innenoberfläche der Vorderlinse 2 angeordnet. Die inneren
Linsen 71 sind als Verlängerungsteil 7 ausgebildet, welches
gleichzeitig als Verlängerung für die Flutlichtleuchte 3 und
die Reflektorleuchte 5 dient. Anders ausgedrückt besteht das
Verlängerungsteil 7 aus lichtdurchlässigem Kunststoff, und
ist mit einem kreisförmigen Ausschnitt 72 versehen, der über
einen Bereich verläuft, in welchem die Flutlichtleuchte 3
gesehen werden kann, sowie mit einem im wesentlichen
rechteckigen Ausschnitt 3, der über einen Bereich verläuft,
in welchem die Öffnung des Parabolreflektors 51 in der
Vorderansicht sichtbar ist. Das Verlängerungsteil 7 wird an
der rückwärtigen Oberfläche der Vorderlinse 2 an mehreren
Orten mit Schrauben (nicht dargestellt) verbunden. Weiterhin
sind die inneren Linsen 71, welche einen oberen und einen
unteren rechteckigen Lichtdurchlaßabschnitt aufweisen, in
Vertikalrichtung in einem Teil des Verlängerungsteils 7
vorgesehen. Um jede der inneren Linsen 71 herum ist eine
ausgenommene Nut 74 vorgesehen, welche an die Rechteckform
angepaßt ist, und über den Gesamtumfang der inneren Linse 71
verläuft, und die gesamte Oberfläche des Verlängerungsteils
7, mit Ausnahme der Lichtdurchlaßabschnitte der inneren
Linsen 71, ist mit einem schwarzen Abdeckfilm abgedeckt, mit
den ausgenommenen Nuten 74 als Grenze. Das von der Lampe 62
ausgesandte Licht wird daher von der reflektierenden
Oberfläche 61a reflektiert, und über die obere und untere
Linse 71 ausgesandt. Daher wird die Blinkleuchte TSL
sichtbar, und erscheint so, daß sie unabhängig von der
Flutlichtleuchte 3 (dem Abblendscheinwerfer TSL) und der
Reflektorleuchte 5 (dem Fernlichtscheinwerfer RBL) ist, und
neben diesen angeordnet ist.
Andererseits ist darüber hinaus ein Ausrichtungsmechanismus
8 vorgesehen, der zur Einstellung der optischen Achsen
dient, also zur Durchführung einer Ausrichtungseinstellung
durch vertikale und horizontale Verkippung der
Flutlichtleuchte 3 und der Reflektorleuchte in Bezug auf den
Leuchtenkörper 1. Bei diesem Ausrichtungsmechanismus 8 ist
ein kreisförmiges Halterungsloch 43 in einem Teil des
Halters 4 vorgesehen, der mit zylindrischen Abschnitt 32 der
Flutlichtleuchte 3 vereinigt ist, also in einer Position
schräg nach unten des zylindrischen Abschnitts 32. Weiterhin
sind zwei reckteckige Halterungslöcher 44 und 45 auf einer
Vertikallinie bzw. Horizontallinie vorgesehen, die durch das
kreisförmige Halterungsloch 43 hindurchgehen. Wie in Fig. 7
gezeigt sind das kreisförmige Halterungsloch 43 und die
beiden rechteckigen Halterungslöcher 44 und 45 in Bereichen
entsprechend den jeweiligen Scheiteln eines rechtwinkeligen
Dreiecks so vorgesehen, daß sie die Flutlichtleuchte 3
umgeben, so daß der zylindrische Abschnitt 32 und darüber
hinaus die Hypotenuse des rechtwinkeligen Dreiecks durch das
Zentrum des Kreises des zylindrischen Abschnitts 32
hindurchgehen.
Ein Kugelkörperaufnahmeabschnitt 71 aus Kunststoff ist in
das kreisförmige Halterungsloch 43 des Halters 4 eingepaßt
und dort gehaltert, und ein kugelförmiger ausgenommener
Abschnitt 81a ist im rückwärtigen Abschnitt des
Kugelkörperaufnahmeabschnitts 81 geöffnet. Ein Kugelkörper
82a, der einstückig mit dem Vorderende einer Schwenkwelle 82
ausgebildet ist, die zur Innenoberfläche des Leuchtenkörpers
1 hin vorspringt, ist drehbar in den kugelförmigen
ausgenommenen Abschnitt 81a eingepaßt, um so einen
Schwenkzapfenabschnitt C auszubilden. Ausrichtungsmuttern 83
und 84 aus Kunststoff sind in das jeweilige rechteckige
Halterungsloch 44 bzw. 45 eingepaßt und werden hierdurch
gehaltert. Schraubenabschnitte 85a und 86a an den
Vorderenden von zwei Ausrichtungsschrauben 85 und 86, die
drehbar an dem Leuchtenkörper 1 gehaltert sind, sind in die
zugehörige Ausrichtungsmutter 83 bzw. 84 eingeschraubt. Auf
diese Weise werden ein Vertikalausrichtungseinstellabschnitt
V und ein Querausrichtungseinstellabschnitt H ausgebildet.
Kopfabschnitte 85b und 86b der jeweiligen Schraube 85 bzw.
86 gegen durch die rückwärtige Oberfläche des
Leuchtenkörpers 1 hindurch und springen nach außen vor (in
den Motorraum eines Kraftfahrzeugs), so daß jede der
Ausrichtungsschrauben 85 und 86 gedreht werden kann, unter
Verwendung eines Werkzeugs wie beispielsweise eines
Schraubendrehers.
Da bei diesem Ausrichtungsmechanismus 8 die
Schraubenabschnitte 85a und 86a in die Ausrichtungsmuttern
83 und 84 eingeschraubt sind, oder hieraus herausgedreht
werden, wenn die Ausrichtungsschrauben 85 und 86 gedreht
werden, wird der Halter 4, der die Ausrichtungsmuttern 83
und 84 haltert, mit dem Schwenkzapfenabschnitt C als
Drehpunkt verkippt. Anders ausgedrückt wird, da die
Ausrichtungsschrauben 85 und 86 auf der Horizontal- bzw.
Vertikallinie vorgesehen sind, die durch den
Schwenkzapfenabschnitt C hindurchgehen, der Halter 4 in
Vertikalrichtung und in Querrichtung mit der Horizontallinie
bzw. Vertikallinie als Achse verkippt, wenn die
Ausrichtungsschrauben 85 und 86 gedreht werden, und können
so die optischen Achsen der Ausstrahlung der
Flutlichtleuchte 3 und der Reflektorleuchte 5 eingestellt
werden.
Die Bezugszeichen 90 und 91 bezeichnen wasserdichte Deckel
aus Gummi, die auf Buchsen 38 und 53 zum Haltern der Lampen
34 und 52 aufgepaßt sind, um den Spalt zwischen dem
Leuchtenkörper 1 und jedem der Lampensockel 38 und 53
wasserdicht auszubilden.
Für den Zusammenbau des Scheinwerfers wird der mit dem
Halter 4 vereinigte zylindrische Abschnitt 32 zuerst mit der
Kondensorlinse 33 zusammengebaut, welche zur
Flutlichtleuchte 3 gehört, und der elliptische Reflektor 31
wird mit der Lampe 34 versehen. Dann wird der
Parabolreflektor 51, der mit der Lampe 52 versehen ist, und
zur Reflektorleuchte gehört, montiert, und dann werden der
Kugelkörperaufnahmeabschnitt 31 und die Ausrichtungsmuttern
83 und 84, welche den Ausrichtungsmechanismus 8 bilden,
angebracht, um so eine Unteranordnung auszubilden. Weiterhin
wird eine Schwenkwelle 82 auf der Innenoberfläche des
Leuchtenkörpers 1 angebracht, und werden die
Ausrichtungsschrauben 85 und 86 von hinter dem
Leuchtenkörper 1 aus eingeführt. Die Schwenkwelle 82 wird in
den Kugelkörperaufnahmeabschnitt 81 eingepaßt, durch
Einführen der Unteranordnung von der Vorderseite des
Leuchtenkörpers 1 aus, und die Ausrichtungsschrauben 85 und
86 werden in die Ausrichtungsmuttern 83 und 84
eingeschraubt, damit die Unteranordnung in dem
Leuchtenkörper 1 gehaltert ist. Das Verlängerungsteil 7 wird
von der Vorderseite des Leuchtenkörpers 1 aus eingeführt,
nachdem der Reflektor 61, welcher die Blinkleuchte TSL
bildet, in dem Leuchtenkörper 1 mit einer geeigneten
Vorrichtung angebracht wurde, beispielsweise mit Schrauben,
und dann wird die Vorderlinse 2 angebracht, so daß sie die
Öffnungsseite des Leuchtenkörpers 1 abdeckt. Dann werden
derartige Teile wie die wasserdichten Deckel angebracht, um
den Zusammenbau des Scheinwerfers HL fertigzustellen.
Da die Flutlichtleuchte 3 als Abblendscheinwerfer TBL
oberhalb der Reflektorleuchte 5 als Fernlichtscheinwerfer
RBL in dem Scheinwerfer gemäß der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung angeordnet ist, kann ein
dreieckiger oder trapezförmiger Scheinwerfer HL erhalten
werden, dessen obere Abmessung in Richtung der Breite in der
Vorderansicht geringer ist. Selbst in diesem Fall ist es
möglich, die Menge an ausgestrahltem Licht sicherzustellen,
die bei dem Scheinwerfer HL erforderlich ist, da eine
relativ große Menge an ausgestrahltem Licht von der oberen
Flutlichtleuchte 3 erhalten werden kann, die mit dem
elliptischen Reflektor 31 und der Kondensorlinse 33 versehen
ist, obwohl die Fläche der Flutlichtleuchte 3 in der
Vorderansicht klein ist. Selbst wenn der Scheinwerfer HL in
eine obere und eine untere Fläche unterteilt wird, mit dem
Zentrum als Grenze, kann die Menge an ausgestrahltem Licht
sichergestellt werden, die für die obere und untere Leuchte
erforderlich ist, und insbesondere wenn eine der Leuchten in
Betrieb ist, wird das äußere Erscheinungsbild des
Scheinwerfers verbessert.
Da der Ausrichtungsmechanismus 8 so angeordnet ist, daß der
Schwenkzapfenabschnitt C, und der
Ausrichtungseinstellabschnitt V und H in Vertikalrichtung
bzw. Querrichtung an Orten um die Flutlichtleuchte 3 herum
angeordnet sind, mit der relativ schweren Kondensorlinse 33,
bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform der
Erfindung, wird das Gewicht der Flutlichtleuchte 3 von dem
Ausrichtungsmechanismus 8 aufgenommen, wodurch die
Flutlichtleuchte 3 und die Reflektorleuchte 5 stabil in dem
Leuchtenkörper 1 gehaltert werden können, da verhindert
wird, daß sich die Flutlichtleuchte nach vorn oder hinten
infolge ihres Eigengewichts verkippt. Daher kann ein
Scheinwerfer HL erhalten werden, der stabile
Lichtverteilungsmustereigenschaften aufweist.
Da es nur erforderlich ist, die Kondensorlinse 33 und den
elliptischen Reflektor 31 auf dem zylindrischen Abschnitt 32
vereinigt mit dem Halter 4 anzubringen, und den
Parabolreflektor 51 und die Bauteile des
Ausrichtungsmechanismus 8 an dem Halter 4 zu befestigen,
wenn der Scheinwerfer zusammengebaut wird, bei der
voranstehend geschilderten Ausführungsform der Erfindung,
können diese zusammengebauten Bauteile als Unteranordnungen
vereinigt in den Leuchtenkörper 1 eingebaut werden, wodurch
die Arbeiten beim Zusammenbau der Leuchte vereinfacht werden
verglichen mit einem Fall, in welchem Einzelteile
hintereinander zusammengebaut werden. Die
Bestrahlungsrichtungen der Leuchten in der Flutlichtleuchte
3 und der Reflektorleuchte 5 werden zusammen variabel
ausgebildet, da der Ausrichtungsmechanismus 8 in dem Halter
4 vereinigt mit dem zylindrischen Abschnitt 32 der
Flutlichtleuchte 3 ausgebildet ist, bei der vorliegenden
Ausführungsform der Erfindung, und darüber hinaus ist es
möglich, die Anzahl an Teilen zu verringern, welche den
Ausrichtungsmechanismus 8 bilden, und ebenso die Anzahl an
Zusammenbauschritten für die Teile, und kann auch das
Gewicht des Scheinwerfers verringert werden.
Zwar wurde ein Fall beschrieben, in welchem die
Flutlichtleuchte als Abblendscheinwerfer verwendet wird, und
die Reflektorleuchte als Fernlichtscheinwerfer, jedoch kann
auch eine derartige Ausbildung erfolgen, daß die
Flutlichtleuchte als Nebelscheinwerfer verwendet wird, oder
etwa eine Zweifadenlampe bei der Reflektorleuchte eingesetzt
wird, so daß bei einer derartigen Ausführungsform der
Erfindung eine Leuchte zur Verfügung gestellt wird, welche
die beiden Funktionen der Abblendleuchte und der
Fernlichtleuchte aufweist. Zwar wurde im Zusammenhang mit
der voranstehend geschilderten Ausführungsform der Erfindung
ein Beispiel beschrieben, bei welchem die vordere
Blinkleuchte in dem Leuchtenkörper angeordnet wurde, jedoch
kann die vordere Blinkleuchte auch unabhängig außerhalb des
Leuchtenkörpers vorgesehen sein. Da es in diesem Fall nur
erforderlich ist, die Flutlichtleuchte und die
Reflektorleuchte in dem Leuchtenkörper anzubringen, führt
dies zu vergrößerten Freiheiten in Bezug auf das Design der
Leuchten und der Formen eines Leuchtenkörpers und einer
Vorderlinse. Darüber hinaus kann für den Halter ein Material
verwendet werden, welches sich von dem Material des
zylindrischen Abschnitts unterscheidet.
Wie voranstehend geschildert kann nicht nur das gewünschte
Lichtverteilungsmuster sichergestellt werden, sondern auch
die gewünschte Menge an abgestrahltem Licht, da der
Scheinwerfer so aufgebaut ist, daß die Flutlichtleuchte
oberhalb der Reflektorleuchte angeordnet wird, und kann ein
Scheinwerfer erzielt werden, der dreieckig oder trapezförmig
ist, und dessen oberer Abschnitt eine geringere Breite
aufweist als der untere Abschnitt in der Vorderansicht.
Selbst wenn die relativ schwere Flutlichtleuchte an der
Oberseite angeordnet wird, kann die Flutlichtleuchte stabil
gehaltert werden, da der Ausrichtungsmechanismus an Orten um
die Flutlichtleuchte herum vorgesehen ist. Daher kann ein
Scheinwerfer erzielt werden, der stabile
Lichtverteilungsmustereigenschaften aufweist.
Claims (4)
1. Kraftfahrzeugschweinwerfer, welcher aufweist:
eine Flutlichtleuchte mit einer Kondensorlinse und einem im wesentlichen elliptischen Reflektor; und
eine Reflektorleuchte mit einem Parabolreflektor,
wobei die Flutlichtleuchte oberhalb der Reflektorleuchte angeordnet ist.
eine Flutlichtleuchte mit einer Kondensorlinse und einem im wesentlichen elliptischen Reflektor; und
eine Reflektorleuchte mit einem Parabolreflektor,
wobei die Flutlichtleuchte oberhalb der Reflektorleuchte angeordnet ist.
2. Kraftfahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Flutlichtleuchte und die Reflektorleuchte vereinigt im
Inneren eins Leuchtenkörpers angebracht sind, der in
der Vorderansicht dreieckig oder trapezförmig ist.
3. Kraftfahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des
Leuchtenkörpers ein Ausrichtungsmechanismus zum
Verkippen der Flutlichtleuchte zusammen mit der
Reflektorleuchte vorgesehen ist.
4. Kraftfahrzeugscheinwerfer nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schwenkzapfenabschnitt, ein
Vertikalausrichtungsmechanismus und ein
Querausrichtungsmechanismus, welche den
Ausrichtungsmechanismus bilden, an Orten um die
Flutlichtleuchte herum vorgesehen sind.
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