DE19921324A1 - Ausziehrahmen für Hochschränke - Google Patents
Ausziehrahmen für HochschränkeInfo
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Abstract
Der Ausziehrahmen für Hochschränke besitzt vertikale und horizontale Rahmenschenkel aus Profilschienen und ist vertikal stehend auf einer Ausziehführung festlgelegt. Am vorderen Rahmenschenkel ist eine Frontblende befestigbar. Dazu ist mindestens ein Holm (14) vorgesehen, der an seiner dem Ausziehrahmen abgewandten Seite Dübelzapfen aufweist, die zur Aufnahme in zu ihren Abmessungen korrespondierenden Bohrungen in der Frontblende vorgesehen sind. Der Holm (14) ist von einem Spreizkolben (16) gehalten, der von dem als Kastenprofil ausgebildeten Rahmenschenkel aufgenommen ist. Der Spreizkolben (16) besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen Profilstück (18). Zwischen den Wangen dieses Profilstückes (18) liegt ein Klemmbacken (19). Profilstück (18) und Klemmbacken (19) sind in ihrem mittleren Längsbereich von einem Zapfen (20) durchsetzt. Zwischen Profilstück (18) und Klemmbacken (19) ist ein vom Zapfen (20) durchsetztes und um den Zapfen (20) drehbar gelagertes Spreizglied (29) vorgesehen. Das Spreizglied (29) ist mit einem seitlich auskragenden Schwenkhebel (30) verbunden, der durch eine in einer Wange des Profilstückes (18) ausgesparte schlitzförmige Öffnung (31) ragt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ausziehrahmen für Hochschränke mit den Merkmalen
des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Solche Ausziehrahmen sind bekannt. Verwiesen wird hier auf DE 198 46 581. Diese Kon
struktion ist relativ aufwendig, und die Erfindung zielt daher darauf ab, diese Konstruktion zu
vereinfachen und den Ausziehrahmen so zu gestalten, daß die Frontblende an ihm monta
gefreundlich befestigt werden kann, das heißt ohne Zuhilfenahme von besonderen Werk
zeugen. Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung jene Maßnahmen vor, die Inhalt
und Gegenstand des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 sind. Zweckmäßige
Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen festgehalten. Dank des erfin
dungsgemäßen Vorschlages kann die Frontblende ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen am
vorderen vertikalen Rahmenschenkel festgelegt und zusätzlich ausgerichtet werden. Sie
kann in der Höhe versetzt werden, sie kann in der Seite versetzt werden und sie kann auch
um eine vertikale Achse verschwenkt werden. Diese Verstellbewegungen sind im Bereich
von wenigen Millimetern möglich bzw. im Bereich weniger Winkelgrade, da diese Verstell
möglichkeiten ausschließlich und allein zu Korrekturzwecken dienen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 in Schrägsicht einen Hochschrank mit einer Ausziehführung und einem daran fest
gelegten Ausziehrahmen und einer Frontblende, dargestellt nach Art einer Explosi
onszeichnung;
Fig. 2 ein Detail des vorderen Rahmenschenkels, an dem der Holm anzuordnen ist;
Fig. 3 den Holm und den damit verbundenen Spreizkloben in Ansicht;
Fig. 4 in Seitensicht;
Fig. 5 von hinten;
Fig. 6 eine zweite Seitensicht - Blickrichtung Pfeil A in Fig. 3;
Fig. 7 in Draufsicht;
Fig. 8 einen Querschnitt durch den Spreizkloben - Schnittlinie VIII-VIII in Fig. 3;
Fig. 9 den Spreizkloben mit dem an ihm vorgesehenen Holm, eingesetzt in den vorderen
Schenkel des Ausziehrahmens und
Fig. 10 eine Seitensicht zu Fig. 9, Blickrichtung Pfeil D in Fig. 9;
die Fig. 11 bis 14 zeigen eine weitere Ausgestaltung des Spreizklobens, und zwar
Fig. 11 in Draufsicht;
Fig. 12 in Seitensicht;
Fig. 13 von hinten und
Fig. 14 einen Vertikalschnitt nach der Linie XIV - XIV in Fig. 12;
Fig. 15 in Ansicht eine zweckmäßige Ausgestaltung der Längsnut im Detail.
Die einzelnen Darstellungen weisen unterschiedliche Maßstäbe auf. In den einzelnen Aus
führungsbeispielen sind gleiche bzw. funktionsgleiche Teile mit gleichen Hinweisziffern aus
gestattet.
Am Boden 1 eines Hochschrankes 2 ist eine mehrteilige Ausziehführung 3 angeordnet, an
deren Ausziehschiene 4 ein vertikal stehender Ausziehrahmen 7 festgelegt ist mit einem
vorderen vertikalen Rahmenschenkel 5 und einem hinteren vertikalen Rahmenschenkel 6
sowie oberen und unteren horizontalen Rahmenschenkeln 8 und 9. Am oberen horizontalen
Rahmenschenkel 8 greift eine obere Führung 10 an, die die Aufgabe hat, den Ausziehrah
men zu stabilisieren. Die einzelnen Rahmenschenkel können gegebenenfalls teleskopartig
ausgebildet und verlängerbar bzw. verkürzbar sein, um den Ausziehrahmen den Abmessun
gen eines Hochschrankes 2 anzupassen. Zwischen den Rahmenschenkeln 5 und 6 sind
mehrere Einsatzkörbe 11 einhängbar, von welchen hier nur einer dargestellt ist. Am vorderen
vertikalen Rahmenschenkel 5 ist eine Frontblende 12 festlegbar, die bei eingefahrener Aus
ziehführung 3 den Hochschrank 2 nach vorne verschließt. Zur Festlegung dieser Frontblende
12 am Ausziehrahmen 7 sind an dessen vorderem vertikalen Rahmenschenkel 5 Dübelzap
fen 13 vorgesehen, die in dazu korrespondierende Bohrungen an der Frontblende 12 ragen
und die hier an Holmen 14 angeordnet sind. Diese Holme 14 erstrecken sich quer zur Längs
richtung des vorderen Rahmenschenkels 5.
Dieser Holm 14 trägt an seinen beiden Enden Dübelzapfen 13, die herkömmlicherweise als
Spreizdübel ausgebildet sein können. Die Spreizung wird durch Verdrehen des rückseitig am
Holm 14 angeordneten Hebels 15 erreicht. Diese Dübelzapfen 13 können aber auch so aus
gebildet sein, daß einer der beiden Dübelzapfen 13 gegenüber dem anderen in der Weise
verstellbar ist, daß sich ihr Abstand voneinander verändert. In diesem Falle ist einer der Dü
belzapfen 13 um eine zu seiner Mittelachse parallele, exzentrische Achse verdrehbar gela
gert. Auch in diesem Falle wird die Verdrehung mit dem Hebel 15 erwirkt. Anstelle der Ver
drehung um eine exzentrische Achse kann der eine Dübel gegenüber dem anderen Dübel
entlang der Verbindungsgeraden dieser Dübel verschiebbar gelagert sein. Dies ist im einzel
nen hier jedoch nicht dargestellt. Zur Festlegung dieses Holmes 14 mit den daran gelagerten
Dübelzapfen 13 am vorderen Rahmenschenkel 5 dient ein Spreizkloben 16, der in eine an
der Vorderseite des Rahmenschenkels 15 ausgesparte Ausnehmung 17 einführbar ist.
Dieser Spreizkloben 16 weist ein U-förmiges Profilstück 18 auf. Zwischen den Wangen die
ses U-förmigen Profilstückes 18 ist ein Klemmbacken 19 gelagert. Profilstück 18, Klemm
backen 19 und Holm 14 sind von einem Zapfen 20 durchsetzt, dessen eine Ende einen ver
breiterten Kopf 21 aufweist und dessen stirnseitiges Ende eine Längsbohrung besitzt (Fig.
8). Der breite Kopf 21 des Zapfens 20 liegt in einer Längsnut 22 des Holmes 14. Im Boden
dieser Längsnut 22 ist eine Langlochausnehmung 23 im Holm 14 ausgespart, die sich in
dessen Längsrichtung erstreckt.
Der Klemmbacken 19 besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Profilstück 24, dessen
die seitlichen Wangen verbindender Steg 25 eine äußere, etwa satteldachartige Form besitzt
(Fig. 8). Zwischen den Wangen dieses Profilstückes 24 des Klemmbackens 19 ist ein gum
miartiges Formstück 26 gehalten, das gegenüber den Längskanten der Wangen des Profil
stückes 24 etwas vorsteht. Dieser Klemmbacken 19 ist über die Schraube 27 mit dem Zap
fen 20 verbunden. In das gummiartige Formstück 26 sind noch Stahldorne 28 eingesetzt.
Zwischen dem äußeren Profilstück 18 und dem Klemmbacken 19 ist ein vom Zapfen 20
durchsetztes Spreizglied 29 vorgesehen, das um diesen Zapfen 20 drehbar gelagert ist. Die
ses scheibenförmige Spreizglied 29 ist mit einem seitlich auskragenden Schwenkhebel 30
verbunden, der durch eine in der einen Wange des Profilstückes 18 ausgesparte, schlitzarti
ge Öffnung 31 ragt. Das Spreizglied 29 ist als Scheibe ausgebildet, deren eine Seite diame
tral zueinander angeordnete Keilschrägen aufweist, die mit dem satteldachartig ausgestal
teten Steg 25 des Profilstückes 24 unmittelbar zusammenwirkt.
Auf seiner äußeren Oberfläche trägt das Profilstück 18 paarweise angeordnete Führungen
32, die sich über die Breite B dieses Profilstückes 18 erstrecken und deren den Holm 14 ab
gewandten Seiten bogenförmig verlaufen. Vom Holm 14 aus gesehen ist dieser bogenförmi
ge Verlauf der Führungen 32 konvex. Die Stirnseite des Spreizklobens 16 ist abgeschrägt
(Fig. 6), wobei die Abschrägung der einen Stirnseite 35 etwa 45° beträgt. Der Zapfen 20 ist
gegenüber der Längsmitte des Spreizklobens 16 versetzt und weist von der abgeschrägten
Stirnseite 35 des Spreizklobens 16 einen Abstand auf, der größer ist als dessen halbe Län
ge.
Die die Führungen 32 aufweisende Außenseite des Spreizklobens 16 ist etwas bombiert,
und die Achse dieser Bombierung liegt parallel zur Längsachse des Spreizklobens (Fig. 7).
An der bombierten Außenseite des Profilstückes 18 des Spreizklobens 16 ist eine an eine
der Führungen 32 für den Holm 14 anschließende und sich über die Breite des Profilstückes
erstreckende, absatzartige Erhöhung 33 vorgesehen.
Zur Aufnahme des Spreizklobens 16 im vorderen, als Kastenprofil ausgebildeten Rahmen
schenkel 5 ist eine sich über die Breite des Kastenprofiles erstreckende Ausnehmung 17
vorgesehen, deren stirnseitige Randkanten 34 korrespondierend ausgebildet sind zu den
gebogenen, äußeren Begrenzungsflächen der Führungen 32 für den Holm 14. Der Abstand
dieser stirnseitigen Randkanten 34 voneinander ist etwas größer als der gegenseitige Ab
stand der gebogenen Begrenzungsflächen der Führungen 32 (vgl. C in Fig. 3). Die Breite B
des Spreizklobens 16 ist um ein geringes Maß kleiner als die innere Weite des Kastenpro
files.
Um den Spreizkloben 16 mit dem Holm 14 in die Ausnehmung 17 des Rahmenschenkels 5
einzusetzen, wird vorerst der Schwenkhebel 30 gegenüber der aus den Fig. 3 und 5 er
sichtlichen Stellung um 90° verschwenkt. Dadurch wird der Spreizkloben 16 entspannt. Nun
wird dieser Spreizkloben 16 in die Ausnehmung 17 eingebracht, was durch die abgeschräg
ten Stirnseiten des Profilstückes 18 erleichtert ist. Ist der Spreizkloben 16 in den Rahmen
schenkel 5 eingefädelt, so kann er in axialer Richtung etwas verschoben werden, da die
axiale Länge dieser Ausnehmung 17 etwas größer ist, ca. um 6 mm, als der Abstand C der
oberen Führung 32 von der unteren Erhöhung 33 (Fig. 3). Ist der Spreizkloben und damit der
Holm 14 ordnungsgemäß positioniert, so wird anschließend der Schwenkhebel 30 in seine
aus den Fig. 3, 5 und 9 ersichtliche Lage zurückgeschwenkt, und dabei wird durch das
Spreizglied 29 der Spreizkloben 16 aktiviert, der sich innerhalb des als Kastenprofil ausge
bildeten Rahmenschenkels 5 verspannt. Die Stahldorne 28 dienen der Erhöhung der Halte
kraft.
Wird bei in den Rahmenschenkel 5 eingesetztem Spreizkloben 16 der Schwenkhebel 30 in
die Losstellung verschwenkt, so kann der Spreizkloben 16 axial etwas verschoben werden,
ebenso kann der Holm 14 in seiner Längsrichtung versetzt werden, und darüberhinaus kann
der Spreizkloben innerhalb des Rahmenschenkels 5 um ein geringes Winkelmaß um seine
Längsachse verdreht werden, bevor der Schwenkhebel 30 wieder in seine Spannstellung
zurückbewegt wird. In dieser Spannstellung liegt der Schwenkhebel 30 seitlich am Kasten
profil bzw. am Rahmenschenkel 5 an. Alle diese letzterwähnten Bewegungen dienen aus
schließlich zu Korrektur- und Anpassungszwecken und sind daher nur auf geringen Weg-
und Winkelstrecken möglich. Dank dieser Verstellbewegungen können Fertigungsungenau
igkeiten ausgeglichen werden. An der bombierten Außenseite des Profilstückes 18 des
Spreizklobens 16 ist an eine der Führungen 32 für den Holm 14 anschließende, sich über die
Breite des Profilstückes erstreckende, absatzartige Erhöhung 33 vorgesehen. Diese Erhö
hung dient als Anschlagbegrenzung für den Verschiebeweg des Spreizklobens innerhalb des
Rahmenschenkels 5.
Beim vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel wirkt die Klemm- oder Spannkraft, die
durch den Spreizkloben 16 ausgeübt werden kann, in der Ebene des Ausziehrahmens 7 und
rechtwinkelig zum Rahmenschenkel 5.
Die Fig. 11 bis 14 zeigen nun ein Ausführungsbeispiel des Spreizklobens 16, bei dem
Klemm- und Spannkraft in zwei Richtungen wirken können, einerseits in der Ebene des Aus
ziehrahmens 7 und rechtwinkelig zum Rahmenschenkel 5 und andererseits rechtwinkelig zur
Ebene des Ausziehrahmens 7 und zum Rahmenschenkel 5. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist der Klemmbacken 19 in zwei Teilbacken 36 und 37 längsgeteilt. Zwischen den einander
zugewandten Seiten dieser beiden Teilbacken 36 und 37 liegt der Zapfen 20, der hier einen
von der Rotationssymmetrie abweichenden Querschnitt hat, beispielsweise einen ovalen
Querschnitt. Dieser Teil des Zapfens ist darüberhinaus mit dem Schwenkhebel 30 drehfest
verbunden, ebenso wie das Spreizglied 29, das auch bei dieser Ausführungsform vorhanden
ist, das aber von den ersterwähnten Konstruktionsteilen in den Fig. 11 bis 14 fast zur Gänze
verdeckt ist, das aber einen Aufbau hat, wie dies im Zusammenhang mit dem erstbespro
chenen Ausführungsbeispiel erörtert wurde. Die Wangen des Profilstückes 18 besitzen hier
fensterartige Aussparungen 38, und an den Teilbacken 36 und 37 sind äußere Erhebungen
39 angeformt, die hinsichtlich ihrer Abmessungen korrespondierend zu den fensterartigen
Aussparungen 38 ausgebildet sind und mit Spiel durch diese hindurchragen. Wird der
Schwenkhebel 30 im Sinne der obigen Ausführungen verschwenkt, so werden die Teilbac
ken 36 und 37 durch das Spreizglied 29 in Achsrichtung des Zapfens 20 versetzt und wegen
des erwähnten Querschnittes des Zapfens 20 zusätzlich noch seitlich, wobei die Außensei
ten der Erhebungen 39 sich an den Innenwandungen des Rahmenschenkels 5 reibungs
schlüssig anlegen. Bei dem hier besprochenen Ausführungsbeispiel ist der Zapfen zweige
teilt. Er besteht hier aus dem den Kopf 21 aufweisenden Teil und einer mit dem Schwenkhe
bel 30 drehfest verbundenen Hülse mit dem erwähnten, von der Rotationssymmetrie abwei
chenden Querschnitt, wobei am Schwenkhebel 30 auch das Spreizglied 29 angeformt ist.
Fig. 15 zeigt noch ein Detail in Ansicht, das der Erleichterung der Montage dient: Die Längs
nut 22 im Holm 14 weist an einem ihrer Enden eine den Durchtritt des Kopfes 21 des Zap
fens 20 ermöglichende Verbreiterung 40 auf. Diese Längsnut 22 ist schlüssellochartig aus
gebildet. Dies erleichtert die Montage.
Dank der erfindungsgemäßen Lösung ist es möglich, die hier vorstehend beschriebenen
Bauteile ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen miteinander zu verbinden und zu montieren.
1
Boden
2
Hochschrank
3
Ausziehführung
4
Ausziehschiene
5
Rahmenschenkel
6
Rahmenschenkel
7
Ausziehrahmen
8
Rahmenschenkel
9
Rahmenschenkel
10
Führung
11
Einsatzkorb
12
Frontblende
13
Dübelzapfen
14
Holm
15
Hebel
16
Spreizkloben
17
Ausnehmung
18
Profilstück
19
Klemmbacken
20
Zapfen
21
Kopf
22
Längsnut
23
Langlochausnehmung
24
Profilstück
25
Steg
26
Formstück
27
Schraube
28
Stahldorn
29
Spreizglied
30
Schwenkhebel
31
Öffnung
32
Führung
33
Erhöhung
34
Randkante
35
Stirnseite
36
Teilbacken
37
Teilbacken
38
fensterartige Aussparung
39
Erhebung
40
Verbreiterung
Claims (18)
1. Ausziehrahmen für Hochschränke mit vertikalen und horizontalen Rahmenschenkeln
aus Profilschienen, der vertikal stehend auf einer Ausziehführung festgelegt ist, wobei
die Rahmenebene parallel zur Ausziehrichtung der Ausziehführung steht und an dessen
vorderem Rahmenschenkel eine Frontblende befestigbar ist, wobei am vorderen Rah
menschenkel (5) und quer zu demselben mindestens ein Holm (14) vorgesehen ist, der
zumindest in Richtung seiner Längsachse verschiebbar ist und der an seiner dem Aus
ziehrahmen (7) abgewandten Seite Dübelzapfen (13) aufweist, die zur Aufnahme in zu
ihren Abmessungen korrespondierenden Bohrungen in der Frontblende (12) vorgesehen
sind und der Holm (14) von einem Spreizkloben (16) gehalten ist, der von dem als Ka
stenprofil ausgebildeten Rahmenschenkel (5) aufgenommen ist, dadurch gekennzeich
net, daß der Spreizkloben (16) aus einem im wesentlichen U-förmigen Profilstück (18)
besteht und zwischen den Wangen dieses Profilstückes ein Klemmbacken (19) liegt und
Profilstück (18) und Klemmbacken (19) in ihrem mittleren Längsbereich von einem Zap
fen (20) durchsetzt sind, wobei zwischen Profilstück (18) und Klemmbacken (19) ein
vom Zapfen (20) durchsetztes und um den Zapfen (20) drehbar gelagertes Spreizglied
(29) vorgesehen ist.
2. Ausziehrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spreizglied (29) mit
einem seitlich auskragenden Schwenkhebel (30) verbunden ist, der durch eine in einer
Wange des Profilstückes (18) ausgesparte schlitzförmige Öffnung (31) ragt.
3. Ausziehrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (20) an sei
nem einen Ende einen gegenüber seinem Durchmesser verbreiterten Kopf (21) auf
weist, der von einer im Längsmittelbereich des Holmes (14) vorgesehenen und sich in
dessen Längsrichtung erstreckenden Längsnut (22) aufgenommen ist, wobei der Zapfen
(20) durch den Holm (14) ragt, der von an der Außenseite des Profilstückes (18) vorge
sehenen Führungen (32) randseitig gefaßt ist.
4. Ausziehrahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Führun
gen (32) der Breite (B) des Profilstückes (18) entspricht.
5. Ausziehrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Stirn
seite (35) des Spreizklobens (16) abgeschrägt ist.
6. Ausziehrahmen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschrägung etwa
45° oder mehr beträgt.
7. Ausziehrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (20) gegen
über der Längsmitte des Spreizklobens (16) versetzt ist und von der abgeschrägten
Stirnseite (35) des Spreizklobens einen Abstand aufweist, der größer ist als dessen hal
be Länge.
8. Ausziehrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbacken (19)
ein im Querschnitt U-förmiges Profilstück (24) aufweist, dessen die Wange verbindender
Steg (25) eine äußere, etwa satteldachartige Form besitzt und zwischen den Wangen
dieses Profilstückes (24) ein gummiartiges Formstück (26) gehalten ist, das gegenüber
den Längskanten der Wangen etwas vorsteht.
9. Ausziehrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmbac
ken (19) längsgeteilt ist und aus zwei Teilbacken (36, 37) besteht und der zwischen den
Teilbacken (36, 37) liegende und mit dem Schwenkhebel (30) drehfest verbundene
Zapfen (20) einen von der Rotationssymmetrie abweichenden Querschnitt besitzt.
10. Ausziehrahmen nach den Ansprüchen 1 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Wan
gen des Profilstückes (18) fensterartige Aussparungen (38) aufweisen und die Teilbac
ken (36, 37) an ihren den Wangen des Profilstückes (18) zugewandten Seiten Erhebun
gen (39) aufweisen, die korrespondierend zu den fensterartigen Aussparungen (38)
ausgebildet sind und durch diese hindurchragen.
11. Ausziehrahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Holm (14) ab
gewandten Begrenzungsflächen der Führungen (32) für den Holm (14) bogenförmig ge
staltet sind und vom Holm (14) aus gesehen konvex verlaufen.
12. Ausziehrahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Führungen (32)
aufweisende Außenseite des Spreizklobens (16) bombiert ist und die Achse dieser
Bombierung parallel liegt zur Längsachse des Spreizklobens (Fig. 7).
13. Ausziehrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Aufnahme des Spreizklobens (16) im vorderen, als Kastenprofil ausgebildeten Rahmen
schenkel (5) eine sich über die Breite des Kastenprofils erstreckende Ausnehmung (17)
vorgesehen ist, deren stirnseitige Randkanten (34) korrespondierend ausgebildet sind
zu den gebogenen, äußeren Begrenzungsflächen der Führungen (32) für den Holm (14)
und der Abstand dieser stirnseitigen Randkanten (34) voneinander etwas größer ist als
der gegenseitige Abstand der gebogenen Begrenzungsflächen der Führungen (32).
14. Ausziehrahmen nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite (B) des
Spreizklobens (16) um ein geringes Maß kleiner ist als die innere Weite des Kastenpro
fils.
15. Ausziehrahmen nach Anspruch 2 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkhe
bel (30) bei im Kastenprofil verspanntem Spreizkloben (16) seitlich an diesem Kasten
profil anliegt.
16. Ausziehrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der bombierten Au
ßenseite des Profilstückes (18) des Spreizklobens (16) an eine der Führungen (32) für
den Holm (14) anschließend eine sich über die Breite des Profilstückes erstreckende,
absatzartige Erhöhung (33) vorgesehen ist.
17. Ausziehrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß bei
eingesetztem und verspanntem Spreizkloben (16) die die Dübelzapfen (13) tragende
Außenseite des Holmes (14) im wesentlichen bündig liegt mit der die Ausnehmung für
die Aufnahme dieses Spreizklobens (16) aufweisenden stirnseitigen Fläche des Rah
menschenkels (5).
18. Ausziehrahmen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsnut (22) im
Holm (14) an einem ihrer Enden eine den Durchtritt des Kopfes (21) des Zapfens (20)
ermöglichende Verbreiterung (40) aufweist und so nach Art eines Schlüsselloches aus
gebildet ist.
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|---|---|---|---|
| AT0079298A AT407694B (de) | 1998-05-11 | 1998-05-11 | Ausziehrahmen für hochschränke |
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| DE202004001894U1 (de) * | 2004-02-06 | 2005-06-23 | Vauth-Sagel Holding Gmbh & Co. Kg | Beschlag für einen Seitenschrank |
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| AT411132B (de) * | 1999-06-17 | 2003-10-27 | Fulterer Gmbh | Beschlag für ausziehrahmen bei hochschränken |
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Family Cites Families (1)
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|---|---|---|---|---|
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-
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202004001894U1 (de) * | 2004-02-06 | 2005-06-23 | Vauth-Sagel Holding Gmbh & Co. Kg | Beschlag für einen Seitenschrank |
Also Published As
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