DE19921909A1 - Fahrzeugleuchte - Google Patents
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Abstract
Fahrzeugleuchte mit einer Mehrzahl von auf einem Abdeckelement angeordneten Leuchtdioden, die in Richtung einer Abschlußscheibe eines Gehäuses abstrahlen, wobei die Leuchtdioden mit ihren elektrischen Kontakten oder über als elektrische Zuleitung dienenden Kontaktelementen an einem Randbereich von Öffnungen gehaltert sind, die in ein Abdeckelement eingebracht sind. DOLLAR A Verfahren zur Montage einer Mehrzahl von Leuchtdioden an einem Abdeckelement einer Fahrzeugleuchte, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtdioden in einer Fertigungsstraße vollautomatisch von einem Montageroboter auf einer Seite des Abdeckelements befestigt werden.
Description
Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte mit einem eine Mehrzahl von
Leuchtdioden aufnehmenden Gehäuse, mit einer die Vorderseite des Gehäuses
abschließenden Abschlußscheibe und mit einem Abdeckelement, welches den
Leuchtdioden zugeordnete Öffnungen aufweist.
Die Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Montage einer Mehrzahl von
Leuchtdioden in einem Abdeckelement eines Gehäuses einer Fahrzeugleuchte.
Aus der EP 0 633 163 A1 ist eine Fahrzeugleuchte bekannt, bei der eine
Mehrzahl von Leuchtdioden, die in Richtung einer als Gehäusevorderseite
dienenden Abschlußscheibe abstrahlen, auf ebenen Leiteplatten gehaltert sind.
Die Leiterplatten sind im Inneren des Gehäuses der Fahrzeugleuchte angeordnet
und auf der Rückseite eines Abdeckelements angeordnet, das für einen
Betrachter auf der Vorderseite der Leuchte die Sicht auf die Leiterplatten
abschirmt. Die Leuchtdioden sind auf der Rückseite des Abdeckelements
angeordnet, das für die Leuchtdioden zugeordnete kleine Öffnungen aufweist.
Nachteilig bei der bekannten Fahrzeugleuchte ist, daß die Leuchtdioden auf den
Trägerplatten jeweils in einer Ebene angeordnet sind, so daß eine Vielzahl von
Trägerplatten für eine räumliche Anordnung einer fahrzeugangepaßten
Fahrzeugleuchte benötigt wird. Dies führt zu einer aufwendigen, komplizierten
und kostenintensiven Montage. Die Fahrzeugleuchte benötigt zudem eine relativ
hohe Bautiefe.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die bekannte Fahrzeugleuchte
so zu verbessern, daß sie einfacher montiert werden kann und mit einer
geringeren Bautiefe auskommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Leuchtdioden mit
ihren elektrischen Kontakten oder mit als elektrische Zuleitung dienenden
Kontaktelementen an einem Randbereich der Öffnungen des Abdeckelements
gehaltert sind.
Dadurch, daß die Leuchtdioden direkt an dem Abdeckelement befestigt sind, wird
praktisch nur ein Trägerelement benötigt, das im Inneren des Gehäuses
angeordnet ist oder die Gehäuserückseite bildet. Außerdem wird die Montage
erheblich vereinfacht und zugleich die Bautiefe verringert. Die Fahrzeugleuchte
kann somit beispielsweise als platzsparende fahrzeugangepaßte Heckleuchte
verwendet werden. Die Öffnung in dem Abdeckelement kann auch von einer in
das Abdeckelement eingebrachten Vertiefung gebildet sein, die zur Aufnahme der
Leuchtdiode selbst und/oder ihrer Kontakte dient.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die
Leuchtdioden auf der der Abschlußscheibe abgewandten Rückseite an ihren
Kontakten von Kontaktelementen kontaktiert und zusammen mit den
Kontaktelementen an dem Abdeckelement gehaltert. Dadurch wird eine gute
Zugänglichkeit der Kontakte erzielt, die eine kostengünstige automatische
Kontaktierung in einer Fertigungsstraße unter Verwendung eines
Montageroboters ermöglicht.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegen die
Leuchtdioden auf der Rückseite des Abdeckelements an einem Randbereich der
Öffnungen des Abdeckelements an. Dadurch kann das Anordnen und
Kontaktieren der Leuchtdioden auf der gleichen Seite des Abdeckelements
erfolgen. Dabei können die als elektrische Zuleitung für die Leuchtdioden
dienenden Kontaktelemente entweder zwischen den Kontakten der Leuchtdioden
oder auf der dem Abdeckelement abgewandten Seite der Kontakte der
Leuchtdioden angeordnet sein. Die elektrische Verbindung zwischen den
Kontaktelementen und den Kontakten der Leuchtdioden kann durch Schweißen
(z. B. Laser- oder Punktschweißen) hergestellt sein.
Bei Leuchtdioden, die mit ihren Kontakten an dem rückwärtigen Randbereich der
Öffnungen des Abdeckelements anliegen, ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die
Leuchtdioden in die Öffnungen des Abdeckelements eintauchen oder von der
Rückseite des Abdeckelements durch die Öffnungen hindurchgesteckt sind,
wobei jede Leuchtdiode im Inneren eines ihr zugeordneten Reflektors des
Abdeckelements angeordnet ist. Hierbei sind die Reflektoren von der Vorderseite
des Abdeckelements gebildet und die Leuchtdioden können mit ihrer Lichtquelle
sehr nahe dem Brennort des jeweiligen Reflektors angeordnet sein. Dadurch
werden auch die seitlich aus der Leuchtdiode austretenden Lichtstrahlen mit
ausgenutzt.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Leuchtdioden und die als elektrische
Zuleitung dienende Kontaktelemente zwischen Ansätzen des Abdeckelements
fixiert sind. Die Ansätze können durch Warmprägen pilzförmig verformt sein und
die Leuchtdioden und die Kontaktelemente übergreifen und somit die
Leuchtdioden und die Kontaktelemente sicher an dem Abdeckelement haltern.
Desweiteren denkbar ist ein Verschmelzen der Ansätze durch Laserstrahl. Das
würde eine Befestigung bedeuten, die ohne zusätzlichen Vorrichtungsaufwand
erfolgen kann. Die Kontaktelemente können zu den Ansätzen auch verklebt sein.
Vorstellbar ist auch ein Ausschäumen der Rückseite des Abdeckelements. Dies
bedeutet eine Abdichtung, elektrische Isolierung, sowie Fixierung der Bauteile in
einem Arbeitsgang.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, die bekannten Verfahren zur Montage
einer Mehrzahl von Leuchtdioden an einem Abdeckelement einer
Fahrzeugleuchte zu verbessern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß die Leuchtdioden in einer Fertigungsstraße vollautomatisch von
einem Montageroboter in räumlicher Anordnung auf der Rückseite des
Abdeckelements befestigt werden. Dadurch, daß die Leuchtdioden
vollautomatisch in räumlicher Anordnung direkt auf der Rückseite des
Abdeckelements befestigt werden, wird der Montagevorgang erheblich
vereinfacht.
Nach einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird durch
einen Montageroboter auf einer der Abschlußscheibe abgewandten Rückseite
des Abdeckelements die elektrische Verbindung zu den Leuchtdioden hergestellt.
Dadurch sind die Kontakte leicht zugänglich und können relativ kostengünstig
von einem Montageroboter kontaktiert werden.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
ausführlichen Beschreibung und den beigefügten Zeichnungen, in denen
bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise veranschaulicht
sind.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine Fahrzeugleuchte im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein Abdeckelement in vergrößerter
Darstellung mit auf der Rückseite des Abdeckelements
angeordneten Leuchtdioden, die mit Kontaktelementen
(sogenannten Bond-Drähten) kontaktiert sind,
Fig. 3 in einer Teilansicht einen Schnitt im vergrößerten Maßstab durch
ein Abdeckelement einer an seiner Vorderseite angeordneten
Leuchtdiode, die auf der Rückseite des Abdeckelements mittels
Klemmtechnik kontaktiert ist,
Fig. 4 eine Rückansicht des Abdeckelements von Fig. 3 aus Richtung
IV,
Fig. 5 in einer Teilansicht einen Schnitt durch ein Abdeckelement in
vergrößerter Darstellung mit einer in Rasttechnik kontaktierten
Leuchtdiode,
Fig. 6 eine Ansicht der Kontakte an der Rückseite des Abdeckelements
von Fig. 5 aus Richtung VI,
Fig. 7 in einer Teilansicht einen Schnitt durch ein Abdeckelement mit einer
in Draht-Wickel-Technik kontaktierten Leuchtdiode in vergrößerter
Darstellung,
Fig. 8 in einer Teilansicht einen Schnitt durch ein Abdeckelement mit einer
Leuchtdiode, die durch Draht-Punkt-Schweißen kontaktiert ist in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 9 eine Ansicht einer Rückseite eines Abdeckelements in vergrößerter
Darstellung, deren Leuchtdiode von der Vorderseite des
Abdeckelements montiert ist, wobei durchgehende Stanzstreifen
eine Aufnahme bilden, die als eine Art Quetschsockel ausgebildet
ist,
Fig. 10 eine Ansicht der Rückseite des Abdeckelements von Fig. 9 entlang
der Linie X-X geschnitten,
Fig. 11 eine Draufsicht auf eine Gehäuserückseite im Schnitt in
vergrößerter Darstellung mit auf der Rückseite des Abdeckelements
angeordneten Stanzstreifen zur Kontaktierung,
Fig. 12 eine Ansicht der Gehäuserückseite von Fig. 11 aus Richtung XII,
Fig. 13 eine Draufsicht auf eine Gehäuserückseite im Schnitt in
vergrößerter Darstellung mit Quetschsockeln als Aufnahmeelement
und an der Außenseite der Gehäuserückseite punktgeschweißten
Drähten zur Kontaktierung,
Fig. 14 eine Teilansicht eines Abdeckelements im Schnitt in
vergrößerter Darstellung mit an der
Rückseite des Abdeckelements angeordneten Quetschsockeln als
Aufnahmeelemente, die von Bond-Drähten kontaktiert sind,
Fig. 15 eine Ansicht der Rückseite des Abdeckelements von Fig. 14 aus
Richtung XV,
Fig. 16 in einer Teilansicht ein aus Blech bestehendes Abdeckelement in
vergrößerter Darstellung mit einer genieteten Leucht
diode,
Fig. 17 eine vergrößerte Darstellung der Nietverbindung von Fig. 16,
Fig. 18 eine Teilansicht einer Leuchtdiode mit einem verpreßten
Blechträgerteil in vergrößerter Darstellung,
Fig. 19 eine vergrößerte Darstellung der Preßverbindung von Fig. 18,
Fig. 20 in einer Teilansicht einen Schnitt durch ein Abdeckelement mit einer
auf der Vorderseite des Abdeckelements leitend mit der Vorderseite
verbundenen Leuchtdiode in vergrößerter Darstellung,
Fig. 21 eine Draufsicht auf eine Rückseite des Abeckelements in
vergrößerter Darstellung mit einer von der Rückseite des
Abeckelements auf das Abdeckelement aufgesetzten und mit der
Rückseite leitend verbundene Leuchtdiode,
Fig. 22 eine Teilansicht auf eine Rückseite eines Abdeckelements
mit einer von der Rückseite auf das Abdeckelement geklebten
Leuchtdiode in vergrößerter Darstellung,
Fig. 23 eine Draufsicht der Leuchtdiode von Fig. 22, entlang der
Linie XXIII-XXIII geschnitten,
Fig. 24 eine Draufsicht auf eine Fahrzeugleuchte im Schnitt, bei der
mehrere Leuchtdioden zu einem gemeinsamen Block
zusammengefaßt sind und
Fig. 25 eine Teilansicht auf eine Rückansicht eines Abdeckelements mit
von der Rückseite des Abdeckelements montierten und in
Öffnungen des Abdeckelements eingetauchten Leuchtdioden,
Fig. 26 einen Längsschnitt durch zwei Leuchtdioden von Fig. 25, die durch
verformte Ansätze des Abdeckelements gehaltert sind und
Fig. 27 einen Längsschnitt durch zwei Leuchtdioden, die mit einem
Abdeckteil verklebt sind.
Eine Fahrzeugleuchte (1) besteht im wesentlichen aus einem Gehäuse (2) und
einer Mehrzahl von Leuchtdioden (3).
Das Gehäuse (2) wird im wesentlichen von einer in Abstrahlrichtung der
Leuchtdioden liegenden Abschlußscheibe (4) und von einer der Abschlußscheibe
(4) abgewandten Gehäuserückseite (31) gebildet. Die Gehäuserückseite (31) ist
von einem Gehäusedeckel gebildet. Für die Leuchtdioden (3) dient als ein
Trägerelement ein im Inneren des Gehäuses (2) angeordnetes Abdeckelement
(5), welches den Leuchtdioden (3) zugeordnete Öffnungen (27) aufweist. In den
Öffnungen (27) können die Leuchtdioden (3) selbst oder nur ihre Kontakte (8)
angeordnet sein. Als Abdeckelement (5) kann auch die Rückseite des Gehäuses
(2) selbst dienen. Die Leuchtdioden (3) können sowohl auf der Vorderseite als
auch auf der Rückseite des Abdeckelements (5) in Vertiefungen (14) des
Abdeckelements (5) angeordnet sein.
Nach einer ersten Ausführungsform sind auf einer Rückseite eines
Abdeckelements (5) die Leuchtdioden (3) an ihren Kontakten (8) von
Kontaktelementen (9) kontaktiert, siehe beispielsweise Fig. 2, 21, 22.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung werden auf einer Vorderseite
eines Abdeckelements (5) die Leuchtdioden (3) auf ihren Kontakten (8) von
Kontaktelementen (9) kontaktiert, siehe insbesondere Fig. 3, 5, 7, 8. Dabei sind
die Kontakte (8) als winkelförmige Füße, sogenannte "Entenlatschen", bzw. als
gerade Füße ausgebildet. Die Kontaktelemente (9) sind beispielsweise als Draht
(16) oder als gestanzte Blechstreifen (12) ausgebildet, siehe Fig. 3.
Nach einer anderen Ausführungsform sind die Kontaktelemente (9) als federnde
Kontakte (13) ausgebildet, die von beiden Seiten die Kontakte (8) der
Leuchtdioden (3) kontaktieren, siehe Fig. 10, 11, 13.
In Fig. 5, 6 ist das Kontaktelement (9) als Rastelement (29) ausgebildet, das
klemmend auf die Kontakte (8) wirkt.
Nach einer Ausführungsform sind die Leuchtdioden (3) auf der Rückseite (7) des
Abdeckelements (5) angeordnet. Die Leuchtdioden (3) sind auf der Rückseite (7)
in Vertiefungen (14) angeordnet. Die Leuchtdioden (3) sind nach einer anderen
Ausführungsform auf der Vorderseite (10) des Abdeckelements (5) angeordnet.
Die Leuchtdioden (3) können in Reihe oder parallel geschaltet werden. Die
Leuchtdioden (3) sind mit einer nicht dargestellten Zentralelektronik verbunden,
die für unterschiedliche Fahrzeuge vereinheitlicht sein kann. Zur
Abschlußscheibe hin kann den Leuchtdioden (3) ein optisches Element (19)
vorgelagert sein.
In Fig. 2 enthält die Rückseite des Abdeckelements (5) Aufnahmen (14) zur
Aufnahme der Leuchtdioden (3), die als Lumineszensdioden LED ausgebildet
sind. Die LED's sind als sogenannte "Snap-LED's" ausgebildet, wie sie
beispielsweise in den Fig. 16 bis 19 und 21 bis 23 dargestellt sind. Die
Vorderseite des Abdeckelements (5) ist metallisiert.
Die Leuchtdioden (3) werden von einen Montageroboter vollautomatisch zur
Rückseite des Abdeckelements (5) gefügt und mit einem wärmeleitenden - nicht
elektrisch leitenden - Kleber (17) zwischen "LED- Entenlatschen" (15) und der
Gehäusebeschichtung fixiert. Als nächster Schritt wird mittels Montageroboter die
elektrische Verbindung zwischen den Leuchtdioden (3) hergestellt. Das aus der
Halbleitertechnik bekannte "Bonden" durch Aufbringen von Bonddrähten (20)
kann hier ebenfalls zum Einsatz kommen, wie auch eine Punktschweißtechnik
mittels punktgeschweißter Drähte (11). Das Kontaktieren des Kontaktdrahtes (16)
mit den Entenlatschen (15) der Leuchtdioden (3) kann beispielsweise durch
Verlöten oder Verschweißen mittels Laserstrahl erfolgen.
Die nicht dargestellte Fertigungsstraße ist für eine Vielzahl von unterschiedlichen
Geräten problemlos auszulegen. Die unterschiedlichen Geräteträger, die auf das
jeweilige Gerät abgestimmt sind, werden mit einem Strichcode oder ähnlichem
versehen. Der Montageroboter weiß also, welches Montage- und
Kontaktierungsprogramm er aktivieren muß. Durch die Einzelmontage und
Einzelkontaktierung können Werkzeuge für Kontaktelemente und somit Kosten
gespart werden. Durch die Metallisierung des Abdeckelements (5) ist eine
vollflächige Wärmeableitung möglich.
Die Leuchtdioden (3), wie sie in den Fig. 3 bis 15 dargestellt sind, können
auch von der Vorderseite des Abdeckelements (5) her zum Abdeckelement (5)
gefügt und mit einem Kleber (17) an dem Randbereich der Öffnungen (27) auf der
Vorderseite (10) befestigt werden. Kontaktelemente (9) können der Draht (11)
und der gestanzte Blechstreifen (12) sein.
Die Vorderseite (10) (siehe Fig. 10, 13) bzw. die Rückseite (7) (siehe Fig. 2,
11, 14, 21) des Abdeckelements (5) enthält die Vertiefungen (14) für die
Kontaktelemente (9).
Zur Kontaktierung der Kontakte (8) kann auch - wie schematisch in Fig. 7 dar
gestellt - eine Drahtwickeltechnik bzw. ein Wire-Wrap-Verfahren mit einem
umwickelten Draht (11) verwendet werden.
Auch ist ein Draht-Punkt-Schweißen mit dem punktgeschweißten Draht (11), wie
beispielsweise in Fig. 8 dargestellt, möglich.
Wie aus Fig. 23 ersichtlich, kann die Kontaktierung der Snap-LED's (3) zum
einen durch einen Draht (22) und/oder durch einen Blechstreifen (23) erfolgen.
Die Fig. 16 und 17 zeigen eine LED (3), die mittels einer Nietverbindung (24)
mit einem Blechträgerteil (25) verbunden ist. Der Blechträgerteil (25) wirkt
stabilisierend und ist mit dem Abdeckelement (5) verbunden. Alternativ kann die
LED (3) auch mit dem Blechträgerteil (25) durch ein Preßverbindung (26)
verbunden sein, siehe Fig. 18, 19.
In Fig. 24 sind mehrere Leuchtdioden (3) auf einem gemeinsamen Block (18)
angeordnet, der zusammen mit nicht dargestellten erforderlichen Elektronik-
Elementen der Vorderseite (10) des Abdeckelements (5) vorgelagert wird. Der
Block (18) wird an dem Abdeckelement (5) montiert und auf der Rückseite (7)
kontaktiert.
In den Fig. 25 und 26 ist eine Fahrzeugleuchte dargestellt, bei der ein
Abdeckelement (5) selbst Reflektoren (30) für die Leuchtdioden (3) bildet. In den
Scheitelbereich der Reflektoren (30) ist jeweils eine Öffnung (27) eingebracht,
durch welche von der Rückseite des Abdeckteils (5) her die Leuchtdioden (3)
eingeführt sind und mit ihrer Lichtquelle im Brennort der Reflektoren (30) liegen.
Die Leuchtdioden (3) ragen auf der Vorderseite des Abdeckelements (5) aus den
Öffnungen (27) heraus. Dadurch werden auch die seitlich abgestrahlten
Lichtstrahlen der Leuchtdioden (3) von den Reflektoren (30) erfaßt und zur
Abschlußscheibe (4) hinreflektiert. Nach dem Einstecken der Leuchtdioden (3) in
die Öffnungen (27) des Abdeckelements (5) liegen die Leuchtdioden mit ihren
Kontakten (8) (Entenlatschen) an dem rückwärtigen Randbereich (28) der
Öffnungen (27) an. Dadurch sind die Leuchtdioden zu den Reflektoren (30)
genau fixiert. Die Leuchtdioden (3) sind durch Ansätze (29) an der Rückseite des
Abdeckelements (5) gehaltert. Der freie Endabschnitt der Ansätze (29) ist durch
Wärmeprägung pilzförmig geformt und übergreift die Kontakte (8) der
Leuchtdioden (3). Die als Zuleitung dienenden Kontaktelemente (9) sind von
Drähten gebildet, welche zwischen weiteren Ansätzen (29) des Abdeckelements
(5) fixiert sind. Die Ansätze (29) für die Kontaktelemente (9) weisen noch keine
Pilzform durch Warmprägen auf. Die Kontaktelemente (9) verlaufen auf der dem
Abdeckelement (5) abgewandten Seite der Kontakte (8) und sind durch
Laserschweißen mit den Kontakten (8) verbunden. Die Drähte können auch
zwischen den Kontakten (8) der Leuchtdioden (3) und dem Abdeckelement (5)
verlaufen.
Bei dem in Fig. 27 dargestellten Abdeckelement (5), welches im wesentlichen
dem von Fig. 26 entspricht, ist eine von den Öffnungen (27) und der Rückseite
der Leuchtdioden (3) gebildete Vertiefung mit Klebstoff (17) ausgefüllt.
Claims (18)
1. Fahrzeugleuchte mit einem eine Mehrzahl von Leuchtdioden (3)
aufnehmenden Gehäuse (2), mit einer die Vorderseite des Gehäuses (2)
abschließenden Abschlußscheibe (4) und mit einem Abdeckelement (5),
welches Öffnungen (27) für die Leuchtdioden (3) aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß die Leuchtdioden (3) mit ihren elektrischen Kontakten (8)
oder über als elektrische Zuleitungen dienende Kontaktelemente (9) an dem
Randbereich der Öffnungen (27) des Abdeckelements (5) gehaltert sind.
2. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktelemente (9) an dem Abdeckelement (5) gehaltert sind und die
Leuchtdioden (3) auf der Rückseite oder Vorderseite (10) des
Abdeckelements (5) mit ihren Kontakten (8) mit den Kontaktelementen (9)
kontaktieren.
3. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktelemente (9) als Draht (11, 16) ausgebildet sind.
4. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktelemente (9) von Kontaktstreifen (12) gebildet sind.
5. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktelemente (9) als federnde Kontakte (13) ausgebildet sind.
6. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leuchtdioden (3) auf einer der Abschlußscheibe (4) zuge
wandten Vorderseite (10) des Abdeckelements (5) angeordnet sind.
7. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Leuchtdioden (3) auf der Rückseite (7) oder Vorderseite (10)
des Abdeckelements (5) in Aufnahmen (14) angeordnet sind.
8. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leuchtdioden (3) und die Kontaktelemente (9) auf der Rückseite des
Abdeckelements (5) durch einen Kleber, durch eine ausgeschäumte
Rückseite des Abdeckelements (5), durch warmverformte pilzförmige Ansätze
(29) oder Führungsansätze des Abdeckelements (5) gehaltert sind.
9. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leuchtdioden (3) mit ihren Kontakten (8) auf der Rückseite des
Abdeckelements (5) an einem Randbereich (28) der Öffnungen (27) des
Abdeckelements (5) anliegen.
10. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Kontaktelemente (9) entweder zwischen den Kontakten (8) der Leuchtdioden
(3) oder auf der dem Abdeckelement (5) abgewandten Seite der Kontakte (8)
der Leuchtdioden (3) angeordnet sind.
11. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leuchtdioden (3) mit Spiel in der jeweiligen Öffnung (27) des Abdeckelements
(5) angeordnet sind.
12. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
Leuchtdioden auf der der Abschlußscheibe (4) zugewandten Vorderseite aus
den Öffnungen (27) herausragen und jeweils in einem schalenförmigen
Reflektor (30) des Abdeckelements (5) angeordnet sind.
13. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß eine von
der Öffnung (27) und der Rückseite der Leuchtdioden (3) gebildeten
Vertiefung mit Klebstoff (17) ausgefüllt ist.
14. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Abdeckelement (5) von einer rückwärtigen Gehäusewand gebildet ist
oder ein im inneren des Gehäuses (2) angeordnetes Teil ist.
15. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Öffnung (27) von einer in das Abdeckelement (5)
eingebrachten Vertiefung (14) gebildet ist.
16. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakte (8) der Leuchtdioden (3) mittels Laserschweißen mit von
Drähten gebildeten Kontaktelementen (9) verbunden sind.
17. Verfahren zur Montage einer Mehrzahl von Leuchtdioden (3) an einem
Abdeckelement (5) eines Gehäuses (2) einer Fahrzeugleuchte (1), dadurch
gekennzeichnet, daß die Leuchtdioden (3) in einer Fertigungsstraße
vollautomatisch von einem Montageroboter in räumlicher Anordnung direkt auf
einer Vorder- oder Rückseite des Abdeckelements (5) befestigt werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß durch einen
Montageroboter auf der Vorder- oder Rückseite (7) des Abdeckelements (5),
die elektrische Verbindung zu den Leuchtdioden (3) hergestellt wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19921909A DE19921909A1 (de) | 1998-07-17 | 1999-05-12 | Fahrzeugleuchte |
| EP99111622A EP0972677A3 (de) | 1998-07-17 | 1999-06-16 | Fahrzeugleuchte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19832200 | 1998-07-17 | ||
| DE19921909A DE19921909A1 (de) | 1998-07-17 | 1999-05-12 | Fahrzeugleuchte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19921909A1 true DE19921909A1 (de) | 2000-02-03 |
Family
ID=7874420
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19921909A Withdrawn DE19921909A1 (de) | 1998-07-17 | 1999-05-12 | Fahrzeugleuchte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19921909A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20013330U1 (de) | 2000-08-02 | 2001-01-11 | FER Fahrzeugelektrik GmbH, 99817 Eisenach | Kraftfahrzeugleuchte |
| DE19953132A1 (de) * | 1999-11-04 | 2001-05-10 | Valeo Beleuchtung Deutschland | Fahrzeugleuchte |
| DE10014804A1 (de) * | 2000-03-24 | 2001-09-27 | Swoboda Gmbh Geb | Leuchtenmodul |
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-
1999
- 1999-05-12 DE DE19921909A patent/DE19921909A1/de not_active Withdrawn
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| DE10205695B4 (de) * | 2002-02-13 | 2009-07-23 | Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft | Scheinwerfer eines Fahrzeugs |
| DE102012212951A1 (de) * | 2012-07-24 | 2014-02-13 | Apag Elektronik Ag | Dachbedieneinheit einer Fahrzeug-Innenbeleuchtung |
| DE102012212951B4 (de) * | 2012-07-24 | 2015-10-01 | Apag Elektronik Ag | Dachbedieneinheit einer Fahrzeug-Innenbeleuchtung |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: HELLA KGAA HUECK & CO., 59557 LIPPSTADT, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |