DE19920995A1 - Drehverbinder - Google Patents
DrehverbinderInfo
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Abstract
Offenbart ist ein Drehverbinder, der zwei Flachkabel (3, 4) verwendet und ein Verfahren zum Verbinden der beiden Flachkabel mit einem Leiterblock (8) vereinfacht. Bei diesem Drehverbinder sind eine Durchgangsöffnung (11a) sowie ein Paar Fensteröffnungen (11b, 11c) in einem Abstützelement eines äußeren Leiterblocks (8) ausgebildet. Eine linke und eine rechte Gruppe aus mehreren Verbindungsstäben (12) liegen in den Fensteröffnungen frei. Ein erforderliches erstes und zweites Flachkabel (3 und 4) sind zu Beginn in Form eines einzigen Flachkabels (13) miteinander verbunden. Weiterhin werden Bereiche eines jeden der in dem Flachkabel verlaufenden Leiter freigelegt. Der freiliegende Bereich eines jeden Leiters wird mit dem freiliegenden Bereich eines entsprechenden Verbindungsstabs (12) in Überlappung gebracht, die in den beiden Fensteröffnungen des äußeren Leiterblocks freiliegen. Die Leiter werden mit den Verbindungsstäben in zwei Verbindungsbereichen (14, 15), die in Leitererstreckungsrichtung angeordnet sind, durch Ultraschallschweißen oder Punktschweißen verbunden. Anschließend werden die durch die Durchgangsöffnung (11a) hindurch freiliegenden Leiter (13a) durchtrennt und in die mit den nunmehr zwei Flachkabeln verbundenen Leiter zerteilt, die elektrisch voneinander unabhängig sind.
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen
Drehverbinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und
betrifft im allgemeinen Drehverbinder zur Verwendung als
elektrische Verbindungseinrichtung für ein Airbag-System
usw. Im spezielleren befaßt sich die vorliegende Erfindung
mit einem Drehverbinder des Typs, bei dem ein Flachkabel,
das in einem zwischen einem Paar von Gehäuseteilen
ausgebildeten Raum aufgenommen ist, durch einen
Leiterblock nach außen geführt ist.
Ein Drehverbinder besitzt im großen und ganzen ein Paar
Gehäuseteile, die konzentrisch und gegeneinander drehbar
miteinander verbunden sind, sowie ein Flachkabel, das in
einem zwischen diesen Gehäuseteilen gebildeten Raum
aufgenommen ist. Die jeweils an diesen Gehäuseteilen
angebrachten Enden des Flachkabels sind auf die Außenseite
des Raums elektrisch nach außen geführt. Eines der
Gehäuseteile wird als stationäres Element verwendet,
während das andere als bewegliches Element verwendet wird.
Wenn das bewegliche Gehäuseteil in bezug auf das
stationäre Gehäuseteil im Uhrzeigersinn oder im
Gegenuhrzeigersinn gedreht wird, wird das Flachkabel in
dem Raum aufgewickelt oder abgewickelt.
Der im großen und ganzen in der vorstehend beschriebenen
Weise ausgebildete Drehverbinder wird als eine elektrische
Verbindungseinrichtung für ein Airbag-System und eine
Hupenschaltung usw. derart verwendet, daß das stationäre
Gehäuseteil und das bewegliche Gehäuseteil an einem
Statorelement, wie z. B. einer Lenksäule, bzw. einem
Lenkrad angebracht sind, welches als Rotorelement wirkt.
Dabei müssen die beiden Enden des Flachkabels mit dem
Statorelement sowie einem an dem Lenkrad angebrachten,
elektrischen Bauteil verbunden werden. Ein Drehverbinder,
wie er in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung
Nr. 4-24611 offenbart ist, ist derart konfiguriert, daß
die beiden Enden des Flachkabels durch einen an dem
Gehäuse angebrachten Leiterblock elektrisch nach außen
geführt sind. Dieser Leiterblock besitzt eine Mehrzahl von
Verbindungsstäben, die durch isolierende Elemente
abgestützt sind. Der Leiterblock und das Flachkabel werden
in dem Verbinder exakt positioniert. In diesem Zustand
wird jeder der Verbindungsstäbe mit einem entsprechenden
Leiter durch Ultraschallschweißen verbunden. Danach wird
der Leiterblock an einer vorbestimmten Stelle in dem
Gehäuse befestigt.
In den letzten Jahren ist ein Bedarf zum Erhöhen der
Anzahl von elektrischen Schaltungen entstanden, die durch
einen Drehverbinder verbunden werden sollen. Ein
Drehverbinder, der zur Aufnahme von zwei Flachkabeln in
dem zwischen den Gehäuseteilen gebildeten Raum ausgebildet
ist, wie er in der europäischen Patentanmeldung mit der
Veröffentlichungsnummer EP 0 695 000 A2 beschrieben ist,
wird als eine Lösung zum Bewältigen von Anwendungen mit
einer Vielzahl von Schaltungen vorgeschlagen. Bei der
Verwendung von zwei Flachkabel muß jedoch ein Leiterblock
mit jedem der Flachkabel verbunden werden. Ein solcher
Verbindungsvorgang beinhaltet einen Positioniervorgang,
der ein hohes Maß an Genauigkeit erforderlich macht. Dies
führt zu dem Problem, daß der Herstellungsvorgang für den
Drehverbinder als Ganzes sehr komplex ist.
Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht somit in der
Schaffung eines Drehverbinders, bei dem das genannte
Problem des herkömmlichen Drehverbinders überwunden ist
und der sich in einfacherer Weise herstellen läßt.
Erreicht wird dieses Ziel erfindungsgemäß durch Schaffung
eines Drehverbinders mit einem Paar von Gehäuseteilen, die
koaxial und relativ drehbar miteinander verbunden sind,
mit zwei Flachkabeln, die in einem zwischen diesen
Gehäuseteilen gebildeten Raum aufgenommen sind, sowie mit
einem Leiterblock, der an dem Gehäuse befestigt ist.
Wenigstens ein Endbereich eines jeden der Leiter der
vorstehend genannten Flachkabel ist durch
Verbindungsstäbe, die durch den genannten Leiterblock
abgestützt sind, auf die Außenseite des Gehäuses geführt.
Die Verbindungsstäbe, deren Anzahl höher ist als die
Anzahl der Leiter eines einzelnen Flachkabels, sind an dem
gemeinsamen Leiterblock vorgesehen. Die Leiter des
einzigen Flachkabels werden mit den Verbindungsstäben an
zwei Verbindungsbereichen verbunden, die in Richtung der
Leitererstreckung angeordnet sind. Anschließend wird das
einzige Flachkabel zu den beiden Flachkabeln, die
elektrisch voneinander unabhängig bzw. getrennt sind,
zerteilt, indem die genannten Leiter zwischen diesen
Verbindungsbereichen abgeschnitten bzw. durchtrennt
werden.
Bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise
ausgebildeten Drehverbinder kann der Leiterblock in zwei
Leiterblöcke geteilt werden, wenn das anfangs in einem
Stück vorliegende Flachkabel in zwei Flachkabel zerteilt
wird. Jeder der beiden Leiterblöcke ist dann mit einem
entsprechenden der beiden Flachkabel verbunden. Auf diese
Weise läßt sich die Flexibilität bei der Plazierung der
Leiterblöcke in den Gehäuseteilen steigern.
Ferner kann bei dem in der vorstehend beschriebenen Weise
ausgebildeten Drehverbinder der gemeinsame Leiterblock
auch in einem einzigen Stück ohne Zerteilen desselben
beibehalten werden, wenn das in einem Stück vorliegende
Flachkabel in die beiden Flachkabel zerteilt wird. In
diesem Fall ist ein Leiterblock mit beiden Flachkabeln
verbunden. Dadurch läßt sich der Vorgang zum Befestigen
des Leiterblocks an dem Gehäuse in einem einzigen
Arbeitsgang ausführen.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im
folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht unter schematischer Darstellung
eines Drehverbinders gemäß der vorliegenden
Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen äußeren Leiterblock;
Fig. 3 eine Draufsicht auf ein Flachkabel in einem
Zustand, bevor das Kabel getrennt wird;
Fig. 4 eine Draufsicht unter Darstellung eines Zustands
im Verlauf eines Vorgangs zum Verbinden des
äußeren Leiterblocks und des Flachkabels; und
Fig. 5 eine Draufsicht unter Darstellung eines Zustands
nach der Verbindung des äußeren Leiterblocks mit
dem Flachkabel.
Im folgenden wird das bevorzugte Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die
Begleitzeichnungen beschrieben. Dabei bezeichnen gleiche
Bezugszeichen gleiche oder einander entsprechende Teile.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt ein Drehverbinder gemäß
der vorliegenden Erfindung im großen und ganzen ein
stationäres Gehäuseteil 11, ein bewegliches Gehäuseteil 2,
das an dem stationären Gehäuseteil 1 drehbar angebracht
ist, ein erstes und ein zweites Flachkabel 3 und 4, die
zwischen diesen Gehäuseteilen 1 und 2 aufgenommen sind,
sowie ein Paar Rollen 5 und 6, um die jeweils die in
umgekehrter Richtung zurückgeführten Schleifenbereiche der
Flachkabel 3 und 4 zurückgeführt sind. Das stationäre
Gehäuseteil 1 weist eine zylindrische äußere Ringwand 1a
auf. Das bewegliche Gehäuseteil 2 weist eine zylindrische,
innere Ringwand 2a auf. Ein ringartiger
Kabelaufnahmebereich 7 ist zwischen der äußeren Ringwand
1a und der inneren Ringwand 2a gebildet. Zur Vereinfachung
der Beschreibung ist der Kabelaufnahmebereich 7 in Fig. 1
an seinem oberen und unteren Ende offen dargestellt. In
Wirklichkeit ist der Kabelaufnahmebereich 7 von dem
stationären Gehäuseteil 1 überdeckt. Ein bewegliches
Element (nicht gezeigt) ist in diesem Kabelaufnahmebereich
7 drehbar angeordnet. Die beiden Rollen 5 und 6 sind durch
das bewegliche Element drehbar gehaltert. An der
vorstehend genannten äußeren Ringwand 1a ist ein
Haltebereich 1b ausgebildet, der von dieser nach außen
wegragt. Ein äußerer Leiterblock 8 ist in eine Nut, die in
diesem Maltebereich 1b vorgesehen ist, eingepaßt sowie in
dieser befestigt. Wie nachfolgend noch beschrieben wird,
werden die äußeren Enden des ersten und des zweiten
Flachkabels 3 und 4 mit dem äußeren Leiterblock 8
verbunden. Die äußeren Enden der Flachkabel 3 und 4 werden
durch diesen äußeren Leiterblock 8 elektrisch nach
außerhalb des stationären Gehäuseteils 1 geführt.
Weiterhin werden die inneren Enden der Flachkabel 3 und 4
mit inneren Leiterblöcken 9 bzw. 10 verbunden, die an der
inneren Ringwand 2a angebracht sind. Dadurch sind die
Enden der Flachkabel 3 und 4 durch diese inneren
Leiterblöcke 9 und 10 elektrisch auf die Außenseite des
beweglichen Gehäuseteils 2 geführt.
Wenn z. B. das bewegliche Gehäuseteil 2 in dem in der
vorstehend beschriebenen Weise ausgebildeten Drehverbinder
in bezug auf Fig. 1 im Uhrzeigersinn verdreht wird,
bewegen die in umgekehrter Richtung zurückgeführten
Bereiche der Flachkabel 3 und 4 den Kabelaufnahmebereich 7
im Uhrzeigersinn um einen Rotationsbetrag, der geringer
ist als der des beweglichen Gehäuseteils 2. Bei dem
Windungszustand der Flachkabel 3 und 4 handelt es sich
hierbei um einen aufgewickelten Zustand, in dem eine
größere Menge bzw. Länge des Kabels auf der Seite der
inneren Ringwand 2a angeordnet ist. Wenn dagegen das
bewegliche Gehäuseteil 2 in bezug auf Fig. 1 im
Gegenuhrzeigersinn verdreht wird, bewegen die in
umgekehrter Richtung zurückgeführten Bereiche der
Flachkabel 3 und 4 den Kabelaufnahmebereich 7 im
Gegenuhrzeigersinn um einen Rotationsbetrag, der geringer
ist als der des beweglichen Gehäuseteils 2. Bei dem
Windungszustand der Flachkabel 3 und 4 handelt es sich nun
um einen abgewickelten Zustand, in dem eine größere Menge
des Kabels auf der Seite der äußeren Ringwand 1a
angeordnet ist. Beim Aufwickeln und Abwickeln der Kabel
werden die Rollen 5 und 6 sowie das bewegliche Element,
das diese Rollen drehbar haltert, Kräften ausgesetzt, die
von den in umgekehrter Richtung zurückgeführten Bereichen
der Flachkabel 3 und 4 ausgeübt werden, und sie werden
dadurch in derselben Richtung bewegt.
Im folgenden wird ein Verfahren zum Verbinden des
vorstehend genannten Leiterblocks 8 sowie der vorstehend
genannten Flachkabel 3 und 4 miteinander beschrieben. Wie
in Fig. 2 gezeigt ist, weist der äußere Leiterblock 8 ein
aus isolierendem Harz hergestelltes Abstützelement 11
sowie eine Mehrzahl von Verbindungsstäben 12 auf, die
durch "outsert molding" an dieses Abstützelement 11
angeformt sind. Das vorliegende Ausführungsbeispiel
verwendet acht Verbindungsstäbe 12. Eine Durchgangsöffnung
11a ist in dem zentralen Bereich des Abstützelements 11
ausgebildet. Ein Paar Fensteröffnungen 11b und 11c ist
beidseits der Durchgangsöffnung 11a ausgebildet. Jeder der
Verbindungsstäbe 12 ist in das Abstützelement 11
hineingebogen. Dabei liegen vier auf der linken Seite
dieser Figur dargestellte Verbindungsstäbe 12 in der einen
Fensteröffnung 11b der Fensteröffnungen frei, während die
vier auf der rechten Seite dieser Figur dargestellten
Verbindungsstäbe 12 in der anderen Fensteröffnung 11c
freiliegen.
Wenn die äußeren Enden des ersten und des zweiten
Flachkabels 3 und 4 mit diesem äußeren Leiterblock 8
verbunden werden sollen, sind die Flachkabel 3 und 4 erst
einstückig miteinander verbunden, bevor dieser Schritt der
Verbindung ihrer äußeren Enden mit dem Leiterblock 8
erfolgt. Genauer gesagt ist in der in Fig. 3 gezeigten
Weise ein in einem Stück vorliegendes Flachkabel (das aus
Gründen der Vereinfachung mit 13 bezeichnet ist) durch ein
bandartiges Element gebildet, bei dem ein Paar
Isolierschichten auf eine Mehrzahl parallel zueinander
verlaufender Leiter 13a auflaminiert ist. Die Länge dieses
einstückigen Flachkabels wird derart gewählt, daß sie der
Summe der Gesamtlängen der Flachkabel 3 und 4 entspricht.
Das vorliegende Ausführungsbeispiel verwendet ein
Vierschaltungs-Flachkabel 13, das vier Leiter 13a
aufweist. Jeder der Leiter 13a wird in der Nähe des
Zentrums des Flachkabels 13 durch Entfernen von einer der
Isolierschichten freigelegt.
Wie ferner in Fig. 4 dargestellt ist, wird der
freiliegende Bereich jedes der Leiter 13a des Flachkabels
13 mit einem entsprechenden der Verbindungsstäbe 12 in
Überlappung gebracht, die in den in dem äußeren
Leiterblock 8 vorgesehenen Fensteröffnungen 11b und 11c
freiliegen. Danach werden die Leiter 13a mit den
Verbindungsstäben 12 an zwei Verbindungsbereichen 14 und
15, die in Fig. 4 in unterbrochener Linie dargestellt
sind, durch Ultraschallschweißen oder Punktschweißen
verbunden. Auf diese Weise werden zwei Verbindungsstäbe 12
parallel mit jedem der Leiter 13a verbunden. Dabei sind
die Verbindungsbereiche 14 und 15 über eine ausreichende
Distanz in derjenigen Richtung, in der sich die jeweiligen
Leiter 13a erstrecken, voneinander entfernt. Auf diese
Weise läßt sich die Parallelität zwischen den Leitern 13a
und den Verbindungsstäben 12 in einfacher Weise berechnen.
Die Positionierung des Flachkabels 13 in bezug auf den
äußeren Leiterblock 8 läßt sich somit in einfacher Weise
mit hoher Genauigkeit ausführen.
Wie in Fig. 5 dargestellt ist, wird danach jeder der
Leiter 13a des Flachkabels 13, die in der in dem äußeren
Leiterblock 8 vorgesehenen Durchgangsöffnung 11a
freiliegen, zerschnitten bzw. abgetrennt. Zu diesem
Zeitpunkt wird eine Gruppe der Verbindungsstäbe 12, die
parallel mit den Leitern 13a verbunden sind und auf der
linken Seite der Figur dargestellt sind, elektrisch
unabhängig von einer Gruppe der Verbindungsstäbe 12, die
parallel mit den Leitern 13a verbunden sind und auf der
rechten Seite der Figur dargestellt sind. Ferner ist eine
Gruppe der Verbindungsstäbe 12, die auf der rechten Seite
dieser Figur dargestellt sind, jeweils mit den Leitern des
ersten Flachkabels 3 verbunden. Die Gruppe der
Verbindungsstäbe 12, die in dieser Figur auf der linken
Seite dargestellt sind, ist jeweils mit den Leitern des
zweiten Flachkabels 4 verbunden. In diesem Fall ist es
ausreichend, daß wenigstens ein Durchtrennen der Leiter
13a in dem Durchgangsloch 11a erfolgt. Danach wird das
Flachkabel 13 in zwei Stücke geteilt, indem die Leiter 13a
zusammen mit den isolierenden Schichten durchtrennt bzw.
zerschnitten werden.
Auf diese Weise sind die äußeren Ende des ersten und des
zweiten Flachkabels 3 und 4 mit dem gemeinsamen äußeren
Leiterblock 8 verbunden. Wenn dieser äußere Leiterblock 8
anschließend in die in dem Haltebereich 1b vorgesehene Nut
eingepaßt und in dieser festgelegt wird, sind die äußeren
Enden der Flachkabel 3 und 4 durch den äußeren Leiterblock
8 hindurch elektrisch auf die Außenseite des stationären
Gehäuseteils 1 geführt. Für den Fall, daß die
Verbindungsstäbe 12 des äußeren Leiterblocks 8 zur
Bodenfläche des Haltebereichs 1b hin freiliegen, dienen
die Verbindungsstäbe 12 dann als Anschlüsse eines
Verbinders des Typs mit direkter Kopplung. Auf diese Weise
wird der Drehverbinder direkt mit einem Verbinder einer
externen Vorrichtung verbunden. Alternativ hierzu kann die
Verbinderverbindung zwischen einem bestimmten Verbinder,
der an dem Ende eines Leitungsdrahts angeordnet ist, sowie
einer externen Vorrichtung dadurch hergestellt werden, daß
ein Verbindungsdraht durch Ultraschallschweißen mit jedem
der Verbindungsstäbe 12 verbunden wird.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird jeder der
Leiter 13a des in einem Stück vorliegenden Flachkabels 13
an zwei Verbindungsbereichen 14 und 15 mit einem
entsprechenden Verbindungsstab 12 des äußeren Leiterblocks
8 verbunden. Anschließend wird das Flachkabel 13 in das
erste und das zweite Flachkabel 3 und 4, die elektrisch
voneinander unabhängig sind, durch Zerschneiden jedes der
Leiter 13a zwischen diesen Verbindungsbereichen 14 und 15
getrennt. Auf diese Weise ist der äußere Leiterblock 8 mit
den beiden Flachkabeln 3 und 4 verbunden, wobei die
Positionierung der Flachkabel und des äußeren Leiterblocks
ein einziges Mal durchgeführt wird. Der Prozeß zum
Herstellen der Verbindung ist somit im Vergleich zu dem
Fall, in dem die Flachkabel 3 und 4 in verschiedenen
Schritten mit dem äußeren Leiterblock verbunden werden,
beträchtlich vereinfacht. Außerdem ist bei dem vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiel jeder der Leiter 13a mit
einem entsprechenden Verbindungsstab 12 an den beiden
Verbindungsbereichen 14 und 15 verbunden, die in einem
ausreichenden Abstand voneinander in der
Erstreckungsrichtung der Leiter 13a voneinander entfernt
sind. Auf diese Weise läßt sich die Parallelität zwischen
den Leitern 13a und den Verbindungsstäben 12 in einfacher
Weise berechnen. Als Ergebnis hiervon läßt sich die
Positionierung des Flachkabels 13 sowie des äußeren
Leiterblocks 8 in einfacher Weise mit hoher Genauigkeit
ausführen. Ferner wird bei dem vorstehend beschriebenen
Ausführungsbeispiel der äußere Leiterblock 8 auch dann
nicht getrennt, nachdem die Flachkabel 3 und 4 damit
verbunden worden sind. Somit werden die Flachkabel und der
äußere Leiterblock als eine einzige Einheit behandelt. Der
Vorgang zum Befestigen des äußeren Leiterblocks 8 an dem
stationären Gehäuseteil 1 an einer vorbestimmten Stelle
läßt sich somit in einem einzigen Vorgang erzielen.
In der vorstehenden Beschreibung des Ausführungsbeispiels
ist ein Fall beschrieben worden, bei dem selbst nach der
Verbindung der beiden Flachkabel 3 und 4 mit dem äußeren
Leiterblock 8 dieser Block nicht getrennt bzw. zerteilt
wird und bei dem diese Flachkabel und dieser Leiterblock
integral miteinander ausgebildet sind. Wenn jedoch das
eine Flachkabelstück 13 in die beiden Flachkabelstücke 3
und 4 zerteilt wird, kann auch der äußere Leiterblock
ähnlich wie das eine Flachkabelstück 13 in zwei Stücke
getrennt und zerteilt werden. In diesem Fall werden die
beiden Stücke des getrennten äußeren Leiterblocks 8
schließlich mit den äußeren Enden der Flachkabel 3 bzw. 4
verbunden. Somit werden die beiden Flachkabel 3 und 4 mit
dem äußeren Leiterblock 8 unter nur einmaliger Ausführung
der Positionierung derselben verbunden, ähnlich wie bei
dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel. Das
Herstellungsverfahren der Verbinder ist somit im Vergleich
zu dem Fall beträchtlich vereinfacht, in dem die
Flachkabel 3 und 4 in verschiedenen Schritten mit den
äußeren Leiterblocks verbunden werden.
Ferner hat sich die vorstehende Beschreibung des
Ausführungsbeispiels auf den Fall bezogen, daß die
vorliegende Erfindung bei den Verbindungsbereichen
zwischen dem äußeren Leiterblock 8 und jedem der
Flachkabel 3 und 4 zum Einsatz kommt. Die vorliegende
Erfindung kann jedoch auch bei den Verbindungsbereichen
zwischen den Flachkabeln 3 und 4 und den inneren
Leiterblocks 9 und 10 zum Einsatz kommen. In diesem Fall
ist der Raum, in dem die inneren Leiterblöcke 9 und 10 auf
der Seite der inneren Ringwand 2a angeordnet sind, enger
als der Raum, in dem der äußere Leiterblock 8 auf der
Seite der äußeren Ringwand 1a angeordnet ist. Daher ist es
zur Steigerung des Ausmaßes an Flexibilität beim Plazieren
des Leiterblocks bevorzugt, daß dann, wenn das eine
Flachkabelstück 13 in die beiden Flachkabel 3 und 4
getrennt ist, der damit zu verbindende Leiterblock in die
beiden inneren Leiterblöcke 9 und 10 geteilt wird.
Die vorliegende Erfindung ist in Form des vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiels ausgeführt und besitzt
folgende vorteilhafte Wirkungen.
Zwei erforderliche Flachkabel sind anfangs in Form eines
einzigen Flachkabels miteinander verbunden. Danach werden
die Leiter in diesem Flachkabel mit den Verbindungsstäben
des Leiterblocks an den beiden Verbindungsbereichen
verbunden, die in Richtung der Leitererstreckung
vorgesehen sind. Anschließend werden die Leiter zwischen
diesen Verbindungsbereichen zerschnitten und in Form von
Leitern geteilt, die an den beiden Flachkabeln vorhanden
sind, die elektrisch voneinander unabhängig sind. Auf
diese Weise wird der Leiterblock mit den beiden
Flachkabeln verbunden, wobei die Positionierung derselben
nur ein einziges Mal ausgeführt wird. Als Ergebnis hiervon
gestaltet sich der Herstellungsvorgang des gesamten
Drehverbinders einfacher. Außerdem läßt sich die
Positionierung der Flachkabel und des Leiterblocks in
einfacher Weise mit hoher Genauigkeit erzielen, da die
Flachkabel und der Leiterblock an den beiden
Verbindungsbereichen positioniert werden, die in der
Leitererstreckungsrichtung voneinander beabstandet
vorgesehen sind.
Claims (4)
1. Drehverbinder mit:
einem Paar Gehäuseteilen (1, 2), die koaxial und relativ drehbar miteinander verbunden sind;
zwei Flachkabeln (3, 4), die in einem zwischen den Gehäuseteilen definierten Raum (7) aufgenommen sind;
und mit einem Leiterblock (8), der an dem Gehäuse befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Endbereich jedes der Leiter (13a) der Flachkabel durch Verindungsstäbe (12), die von dem Leiterblock abgestützt sind, auf die Außenseite des Gehäuses geführt ist, und
daß ein einziges Flachkabel (13) in die beiden Flachkabel zerteilt wird, die elektrisch voneinander unabhängig sind, indem zuerst die Verbindungsstäbe, deren Anzahl höher ist als die Anzahl der Leiter eines einzelnen Flachkabels, auf dem gemeinsamen Leiterblock vorgesehen werden und dann die Leiter des einzigen Flachkabels mit den Verbindungsstäben an zwei Verbindungsbereichen (14, 15) verbunden werden, die in einer Richtung angeordnet sind, in der sich die Leiter erstrecken, und anschließend die Leiter zwischen den Verbindungsbereichen getrennt werden.
einem Paar Gehäuseteilen (1, 2), die koaxial und relativ drehbar miteinander verbunden sind;
zwei Flachkabeln (3, 4), die in einem zwischen den Gehäuseteilen definierten Raum (7) aufgenommen sind;
und mit einem Leiterblock (8), der an dem Gehäuse befestigt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Endbereich jedes der Leiter (13a) der Flachkabel durch Verindungsstäbe (12), die von dem Leiterblock abgestützt sind, auf die Außenseite des Gehäuses geführt ist, und
daß ein einziges Flachkabel (13) in die beiden Flachkabel zerteilt wird, die elektrisch voneinander unabhängig sind, indem zuerst die Verbindungsstäbe, deren Anzahl höher ist als die Anzahl der Leiter eines einzelnen Flachkabels, auf dem gemeinsamen Leiterblock vorgesehen werden und dann die Leiter des einzigen Flachkabels mit den Verbindungsstäben an zwei Verbindungsbereichen (14, 15) verbunden werden, die in einer Richtung angeordnet sind, in der sich die Leiter erstrecken, und anschließend die Leiter zwischen den Verbindungsbereichen getrennt werden.
2. Drehverbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame
Leiterblock (8) sowie das einzige Flachkabel (13)
durch das Trennen der Leiter jeweils in zwei Stücke
geteilt werden.
3. Drehverbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame
Leiterblock auch nach dem Durchtrennen der Leiter in
Form eines einzigen Stücks erhalten bleibt.
4. Drehverbinder nach einem der vorausgehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß in jedem der
Verbindungsbereiche (14, 15), an deren einen Seite
jeweils die Verbindungsstäbe mit den Leitern der
Flachkabel verbunden sind, Isolierschichtmaterial von
jedem der beiden Flachkabel auf einer
gegenüberliegenden Seite jedes Verbindungsbereichs
verbleibt.
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