DE19920994C2 - Drehverbinder - Google Patents
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Drehverbinder gemäß Oberbe
griff des Anspruchs 1.
Ein Drehverbinder ist normalerweise in eine Lenkvorrichtung eines Kraftfahrzeugs
integriert und wird als elektrische Verbindungseinrichtung zum elektrischen Ver
binden eines Lenkrads mit einer Lenksäule verwendet. Dabei verwendet der
Drehverbinder im großen und ganzen eine Befestigungskonstruktion, bei der ein
drehbares Element derselben mit dem Lenkrad verbunden ist und bei der ein sta
tionäres Element derselben an einem Kombinationsschalter angebracht ist, der
auf die Lenksäule gepaßt ist.
Fig. 3 zeigt eine Schnittdarstellung eines herkömmlichen Drehverbinders. Dieser
Drehverbinder 1 besitzt im großen und ganzen ein stationäres Element (Stator) 2,
ein drehbares Element (Rotor) 3, ein Löseverhinderungselement 4 zum drehbaren
Verbinden des drehbaren Elements 3 mit dem stationären Element 2 sowie ein
flexibles Kabel 5, das in
einem zwischen dem stationären Element 2 und dem drehbaren
Element 3 vorgesehenen ringförmigen Raum untergebracht
ist. Das stationäre Element 2 besteht aus einer
zylindrischen äußeren Umfangswand 2a und einer
ringförmigen Bodenplatte 2b. Die äußere Umfangswand 2a und
die Bodenplatte 2b sind durch Verschrauben oder Vernieten
unter Wärmeeinwirkung zu einem integralen Teil verbunden.
Das drehbare Element 3 weist eine zylindrische innere
Umfangswand 3a und eine Abdeckplatte 3b auf. Ein
Antriebsstift 3c ist auf der oberen Oberfläche der
Abdeckplatte 3b in davon wegstehender Weise vorgesehen.
Das Löseverhinderungselement 4 weist einen zylindrischen
Bereich 4a und einen Flanschbereich 4b auf. Ein
Rückstellsteuerflächenelement 4c ist auf der Außenseite
des unteren Teils des zylindrischen Bereichs 4a
ausgebildet. Der zylindrische Bereich 4a des
Löseverhinderungselements 4 wird von unten her in den Raum
eingeführt, der von der inneren Umfangsflächenwand 3a des
drehbaren Elements 3 umgeben ist, das in die obere Öffnung
des stationären Elements 2a eingepaßt ist. Danach werden
der zylindrische Bereich 4a und das drehbare Element 3
durch Schnappverbindung miteinander verbunden. Auf diese
Weise sind das drehbare Element 3 und das
Löseverhinderungselement 4 mit dem stationären Element 2
in integraler Weise drehbar verbunden. Das flexible Kabel
5 ist durch ein Flachkabel gebildet, das eine Mehrzahl von
Leitern aufweist, die von bandartigem, isolierendem
Streifenmaterial getragen sind. Die beiden Enden dieses
flexiblen Kabels 5 sind an der äußeren Umfangswand 2a des
stationären Elements 2 bzw. an der inneren Umfangswand 3a
des drehbaren Elements 3 angebracht und elektrisch auf die
Außenseite geführt.
Weiterhin ist eine zentrale Öffnung 8 in einem Gehäuse 7
vorgesehen, das einen Außenmantel des
Kombinationsschalters 6 bildet. Dieses Gehäuse 7 ist an
einer nicht gezeigten Lenksäulenabdeckung der
Lenkvorrichtung angebracht. Ein Betätigungshebel 9 zum
Ausführen eines Blinkvorgangs und zum Anzeigen eines
Überholvorgangs ist an dem Kombinationsschalter 6
schwenkbar gehaltert. In den Kombinationsschalter 6 sind
ein Verriegelungsmechanismus zum Verriegeln dieses
Betätigungshebels 9 in einer Betriebsposition sowie ein
Aufhebemechanismus bzw. Rückstellmechanismus für einen
Blinker integriert. Der Rückstellmechanismus bewirkt ein
automatisches Zurückstellen des Betätigungshebels 9, der
sich in der Betriebsposition befindet, in eine zentrale
Position. Ein vorderer Rand eines Rückstellhebels 10, bei
dem es sich um einen Bestandteil des Rückstellmechanismus
für einen Blinker handelt, ragt in die zentrale Öffnung 8
hinein. Weiterhin ist ein nicht gezeigter
Scheibenwischerschalter durch die zentrale Öffnung 8
hindurch an einer dem Betätigungshebel 9
gegenüberliegenden Stelle angebracht.
Das stationäre Element 2 des in der vorstehend
beschriebenen Weise ausgebildeten Drehverbinders 1 wird
durch Festschrauben oder Schnappverbindung an der oberen
Oberfläche des Gehäuses 7 des Kombinationsschalters 6
angebracht. Dabei wird der von dem stationären Element 2
nach unten ragende zylindrische Bereich 4a des
Löseverhinderungselements 4 in die zentrale Öffnung 8 des
Kombinationsschalters 6 eingeführt. Ein vorderer Rand des
Rückstellhebels 10 des Rückstellmechanismus für einen
Blinker wird in einem Drehbereich des
Rückstellsteuerflächenelements 4c angeordnet, das an dem
zyindrischen Bereich 4a ausgebildet ist. Ferner wird der
von der Abdeckplatte 3b des drehbaren Elements 3
vorstehende Antriebsstift 3c in einer Nabenöffnung des
Lenkrads 11 angeordnet. Beim Drehen des Lenkrads 11 im
Uhrzeigersinn oder Gegenuhrzeigersinn wird das drehbare
Element 3 durch die Drehkraft des Lenkrads 11 in derselben
Richtung verdreht. Dadurch wird das flexible Kabel S in
dem ringförmigen Raum aufgewickelt oder abgewickelt.
Gleichzeitig führen das drehbare Element 3 und das damit
schnappverbundene Löseverhinderungselement 4 eine
Rotationsbewegung in integraler Weise aus. Die Rotation
des Löseverhinderungselements 4 verursacht eine Betätigung
des Rückstellsteuerflächenelements 4c und des
Rückstellhebels 10 des Rückstellmechanismus. Wenn nun ein
Blinkvorgang durch Bewegen des Betätigungshebels 9 in eine
Position nach links oder nach rechts ausgeführt wird, wird
somit bei einer Drehbewegung des Lenkrads 11 sowie beim
Zurückführen desselben in eine neutrale Position der
Betätigungshebel 9 automatisch in eine zentrale Position
zurückgeführt.
Bei dem vorstehend beschriebenen herkömmlichen
Drehverbinder ist das Rückstellsteuerflächenelement ac an
dem Löseverhinderungselement 4 ausgebildet, das mit dem
drehbaren Element 3 durch Schnappverbindung verbunden ist.
Normalerweise ist es erforderlich, einen gewissen Freiraum
in diesem Schnappverbindungsbereich vorzusehen. Dieser
Freiraum verursacht Spiel in der Rotationsrichtung (oder
in der Radialrichtung) zwischen dem drehbaren Element 3
und dem Löseverhinderungselement 4, und es führt auch zu
Abweichungen in der Rotationsrichtung zwischen dem Lenkrad
11 und dem Rückstellsteuerflächenelement 4c. Bei dem
herkömmlichen Drehverbinder besteht somit ein Nachteil
dahingehend, daß der Rückstellhebel 10 nicht exakt
arbeitet.
Da das Rückstellsteuerflächenelement 4c an dem
Löseverhinderungselement 4 ausgebildet ist, ist ferner das
stationäre Element 2 des Drehverbinders 1 an der oberen
Oberfläche des Gehäuses 7 des Kombinationsschalters 6
angebracht. Somit ist es notwendig, zwischen dem Lenkrad
11 und dem Kombinationsschalter 6 einen Raum vorzusehen,
in dem der Drehverbinder 1 angeordnet wird. Ein weiterer Nachteil des herkömm
lichen Drehverbinders besteht somit darin, daß die Höhenabmessung des Dreh
verbinders 1 stark begrenzt ist.
Ein Drehverbinder, der vom Aufbau her ähnlich dem in Fig. 3 dargestellten Dreh
verbinder ist, ist aus der DE 44 22 305 C2 bekannt. Auch dort weist das Rückstell
element zum Betätigen des Rückstellmechanismus von dem Lenkrad weg, was
die Bauhöhe des Drehverbinders vergrößert. Durch diskreten modularen Aufbau
erhält der bekannte Drehverbinder in seiner Gesamtheit eine beträchtliche axiale
Bauhöhe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Drehverbinder der eingangs ge
nannten Art so weiter zu bilden, daß sich der Abstand zwischen dem Lenkrad und
dem Kombinationsschalter im Vergleich zum Stand der Technik reduzieren Läßt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Anspruch 1 angegebene Erfindung.
In Abkehr von dem anhand von Fig. 3 gezeigten und auch in der genannten
DE 44 23 305 C2 empfohlenen modularen Bauweise sieht die Erfindung nicht nur vor, daß
das Rückstellelement in dem zum Lenkrad weisenden Bereich des Rotors vorge
sehen ist, sondern bildet mindestens eine äußere Umfangswand des Stators als
Teil eines Gehäuses des Kombinationsschalters aus. Durch diese Maßnahme läßt
sich die angestrebte Reduzierung des Abstands zwischen Lenkrad und Kombina
tionsschalter realisieren, damit einhergehend eine erhöhte Flexibilität beim Aus
bilden des Drehverbinders selbst.
Bei einer derartigen Konfiguration wird der
Rückstellmechanismus für einen Blinker durch das drehbare
Element betätigt, auf das die Rotationskraft des Lenkrads
direkt übertragen wird. Der Rückstellmechanismus für einen
Blinker wird somit exakt betätigt. Ferner ist der
Drehverbinder im Kombinationsschalter untergebracht. Auf
diese Weise reduziert sich die Distanz zwischen dem
Lenkrad und dem Kombinationsschalter.
Ferner kann gemäß der vorliegenden Erfindung wenigstens
eine äußere Umfangswand des stationären Elements durch ein
Gehäuse des Kombinationsschalters gebildet sein. Bei einer
derartigen Konfiguration sind der Drehverbinder und der
Kombinationsschalter zu einem einzigen, eine Einheit
bildenden Element vereinigt. Außerdem ist die Größe des
eine Einheit bildenden Elements in Radialrichtung
reduziert.
Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus
den Unteransprüchen.
Die Erfindung und Weiterbildungen der Erfindung werden im
folgenden anhand der zeichnerischen Darstellungen eines
bevorzugten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. In
den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Schnittansicht eines Drehverbinders gemäß der
vorliegenden Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein drehbares Element, das in
dem in Fig. 1 gezeigten Drehverbinder vorgesehen
ist; und
Fig. 3 eine Schnittansicht eines herkömmlichen
Drehverbinders.
Im folgenden wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen ausführlich
beschrieben.
Der Drehverbinder gemäß der vorliegenden Erfindung ist in
Einheit mit einem Kombinationsschalter 30 ausgebildet. In
einem Gehäuse 31 dieses Kombinationsschalters 30 ist eine
zentrale Öffnung 32 vorgesehen. Das Gehäuse 31 ist unter
Verwendung eines Kunstharzmaterials gebildet. Ein Flansch
31a, der in Richtung auf das Zentrum der zentralen Öffnung
32 ragt, ist in integraler Weise mit dem Gehäuse 31
ausgebildet. Eine ringartige Bodenplatte 33 ist durch
Verschrauben oder Vernieten unter Wärmeeinwirkung an dem
unteren Ende eines zylindrischen Bereichs 31b angebracht,
der sich von dem äußeren Umfangsrand des Flanschbereichs
31a nach unten fortsetzt. Das stationäre Element (das im
folgenden noch beschrieben wird) des Drehverbinders 20 ist
durch diese Bodenplatte 33 sowie durch den Flanschbereich
31a und den zylindrischen Bereich 31b des Gehäuses 31
gebildet. Ferner ist ein Betätigungshebel 34 zum Ausführen
eines Blinkvorgangs sowie zum Anzeigen eines
Überholvorgangs an dem Gehäuse 31 schwenkbar abgestützt.
In das Gehäuse 31 sind ein Verriegelungsmechanismus zum
Verriegeln dieses Betätigungshebels 34 in einer
Betriebsposition sowie ein Rückstellmechanismus für einen
Blinker integriert. Der Rückstellmechanismus bewirkt ein
automatisches Zurückführen des Betätigungshebels 34, der
sich in der Betriebsposition befindet, in eine zentrale
Position. Ein vorderer Rand eines Rückstellhebels 35, der
Bestandteil des Rückstellmechanismus für einen Blinker
ist, ragt in einen oberen Teil der zentralen Öffnung 32.
Ferner ist ein Scheibenwischerschalter (nicht gezeigt)
durch die zentrale Öffnung 32 hindurch an einer dem
Betätigungshebel 34 gegenüberliegenden Stelle angebracht.
Der Drehverbinder 20 besitzt im großen und ganzen ein
stationäres Element 21, ein drehbares Element 22, ein
Abrutsch- bzw. Löseverhinderungselement 23 zum drehbaren
Verbinden des drehbaren Elements 22 mit dem stationären
Element 21, sowie ein flexibles Kabel 24, das in einem
zwischen dem stationären Element 21 und dem drehbaren
Element 22 vorgesehenen ringförmigen Raum untergebracht
ist. Wie vorstehend beschrieben wurde, besteht bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel das stationäre Element 21
aus dem Flanschbereich 31a und dem zylindrischen Bereich
31b des Kombinationsschalters 30 sowie aus der Bodenplatte
33. Das drehbare Element 22 weist eine zylindrische innere
Umfangswand 22a sowie eine Abdeckplatte 22b auf. Das
drehbare Element 22 dreht sich unter Verwendung der
inneren Randbereiche des Flanschbereichs 31a und der
Bodenplatte 22 als Führungsbereich des stationären
Elements 21. Das Löseverhinderungselement 23 weist einen
zylindrischen Bereich 23a und einen Flanschbereich 23b
auf. Dieser zylindrische Bereich 23a wird in die innere
Umfangswand 22a des drehbaren Elements 22 eingesetzt und
dann durch Schnappverbindung mit diesem verbunden. Das
drehbare Element 22 und das Löseverhinderungselement 23,
die zu einem Stück vereinigt sind, werden drehbar mit dem
stationären Element 21 verbunden. Das flexible Kabel 24
ist durch ein Flachkabel mit einer Mehrzahl von Leitern
gebildet, die in bandartigem isolierenden Streifenmaterial
getragen sind. Die beiden Enden dieses flexiblen Kabels 24
sind an dem zylindrischen Bereich 31b des stationären
Elements 21 bzw. der inneren Umfangswand 22a des drehbaren
Elements 22 angebracht sowie elektrisch nach außen
geführt. Wie in Fig. 2 gezeigt ist, ist ein Paar
Rückstellsteuerflächenelemente 22c an der Abdeckplatte 22b
jeweils an einander gegenüberliegenden Stellen
ausgebildet, die in einer winkelmäßigen Distanz von 180°
voneinander angeordnet sind. Zwischen den
Rückstellsteuerflächenelementen 22c ist ein Antriebsstift
22d in von diesen wegragender Weise vorgesehen. Jedes
Rückstellsteuerflächenelement 22c führt eine
Rotationsbewegung in der in dem Kombinationsschalter 30
vorgesehenen zentralen Öffnung 32 aus. Ein vorderer Rand
des Rückstellhebels 35 des Rückstellmechanismus für einen
Blinker ist in einem Drehbereich des
Rückstellsteuerflächenelements 22c angeordnet. Ferner ragt
jeder Antriebsstift 22d von dem oberen Ende der zentralen
Öffnung weg und ist in einer Nabenöffnung des Lenkrads 40
aufgenommen.
Beim Drehen des Lenkrads 40 im Uhrzeigersinn oder im
Gegenuhrzeigersinn bei Gebrauch des Verbinders wird die
Drehkraft des Lenkrads 40 durch den Antriebsstift 22d auf
das drehbare Element 22 des Drehverbinders 20 übertragen.
Dadurch werden das drehbare Element 22 und das
Löseverhinderungselement 23, die durch Schnappverbindung
miteinander verbunden sind, in derselben Richtung
verdreht. Das flexible Kabel 24 wird dabei in dem
ringförmigen Raum aufgewickelt oder abgewickelt. Die
Rotationsbewegung des drehbaren Elements 22 veranlaßt das
Rückstellsteuerflächenelement 22c zum antriebsmäßigen
Bewegen des Rückstellhebels 35 des Rückstellmechanismus
für einen Blinker. Das Rückstellsteuerflächenelement 22c
ist an dem drehbaren Element 22 ausgebildet, auf das die
Drehkraft des Lenkrads 40 direkt übertragen wird. Auf
diese Weise gibt es keine Differenz in der
Rotationsrichtung zwischen dem Lenkrad 40 und dem
Rückstellsteuerflächenelement 22c. Somit wird der
Rückstellhebel 35 exakt betätigt. Bei Ausführung eines
Blinkvorgangs durch Bewegen des Betätigungshebels 34 in
eine Position nach links oder nach rechts, wird somit bei
Rotationsbewegung des Lenkrads 40 und Rückführung
desselben in eine neutrale Position der Betätigungshebel
34 automatisch in eine zentrale Position zurückgeführt.
Bei dem vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel ist
somit das Rückstellsteuerflächenelement 22c an dem oberen
Bereich des drehbaren Elements 22 vorgesehen, auf den die
Drehkraft des Lenkrads 40 direkt übertragen wird. Dieses
Rückstellsteuerflächenelement 22c ist dem Rückstellhebel
35 des Rückstellmechanismus für einen Blinker in der
zentralen Öffnung 32 des Kombinationsschalters 30
zugewandt gegenüberliegend angeordnet. Somit gibt es keine
Abweichungen in der Rotationsrichtung zwischen dem Lenkrad
40 und dem Rückstellsteuerflächenelement 22c. Als Ergebnis
hiervon wird der Rückstellhebel 35 exakt betätigt. Ferner
sind die Bestandteile des Drehverbinders 20 in der
zentralen Öffnung 32 des Kombinationsschalters 30
aufgenommen. Die Distanz zwischen dem Lenkrad 40 und dem
Kombinationsschalter 30 ist somit reduziert. Als Ergebnis
hiervon läßt sich die Flexibilität beim Ausbilden eines
Drehverbinders in ihrem Ausmaß steigern. Weiterhin wird
das Gehäuse 31 des Kombinationsschalters 30 auch als
stationäres Element 21 des Drehverbinders 20 verwendet.
Der Drehverbinder 20 und der Kombinationsschalter 30 sind
somit in Form eines eine einzige Einheit bildenden
Elements vereinigt. Außerdem ist die Größe des eine
Einheit bildenden Elements in Radialrichtung reduziert.
Vorstehend ist ein Fall beschrieben worden, in dem das
stationäre Element des Drehverbinders durch das Gehäuse
des Kombinationsschalters gebildet ist. Der Drehverbinder
der vorliegenden Erfindung kann jedoch getrennt davon
ähnlich wie der herkömmliche Drehverbinder erst montiert
werden und danach in der zentralen Öffnung des
Kombinationsschalters vorgesehen werden.
Die vorliegende Erfindung wird anhand des vorstehend
beschriebenen Ausführungsbeispiels ausgeführt und besitzt
folgende vorteilhafte Wirkungen.
Das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel besitzt
wenigstens ein Rückstellsteuerflächenelement, das an dem
oberen Bereich des drehbaren Elements vorgesehen ist, das
durch das Löseverhinderungselement in dem stationären
Element drehbar festgehalten ist. Ferner ist bei dem
Kombinationsschalter dieses Rückstellsteuerflächenelement
dem Rückstellmechanismus für einen Blinker zugewandt
gegenüberliegend angeordnet. Somit wird der
Rückstellmechanismus für einen Blinker durch das
Rückstellsteuerflächenelement betätigt, das an dem oberen
Bereich des drehbaren Elements vorgesehen ist, auf den die
Drehkraft des Lenkrads direkt übertragen wird. Der
Rückstellmechanimus für einen Blinker wird als Ergebnis
davon exakt betätigt. Ferner ist der Drehverbinder in dem
Kombinationsschalter untergebracht. Somit ist die Distanz
zwischen dem Lenkrad und dem Kombinationsschalter
reduziert. Als Ergebnis hiervon läßt sich das Ausmaß an
Flexibilität beim Ausbilden eines Drehverbinders steigern.
Claims (5)
1. Drehverbinder (20) für ein Kraftfahrzeug, mit
einem Stator (21), der von einem Kombinationsschalter (30) mit einem Rückstellmechanismus für einen Blinker gehaltert ist;
einem Rotor (22), der zusammen mit einem Lenkrad (40) drehbar ist;
einem flexiblen Kabel (24), das zwischen Stator (21) und Rotor (22) aufgenommen ist, und
einem dem Rückstellmechanismus in dem Kombinationsschalter (30) zugeordneten Rückstellelement (22c) zum Betätigen des Rückstellmechanismus,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückstellelement (22c) in dem zum Lenkrad (40) weisenden Bereich (22b) des Rotors (22) vorgesehen ist und mindestens eine äußere Umfangswand (31b) des Stators (21) einen Teil eines Gehäuses (31) des Kombinationsschalters (30) bildet.
einem Stator (21), der von einem Kombinationsschalter (30) mit einem Rückstellmechanismus für einen Blinker gehaltert ist;
einem Rotor (22), der zusammen mit einem Lenkrad (40) drehbar ist;
einem flexiblen Kabel (24), das zwischen Stator (21) und Rotor (22) aufgenommen ist, und
einem dem Rückstellmechanismus in dem Kombinationsschalter (30) zugeordneten Rückstellelement (22c) zum Betätigen des Rückstellmechanismus,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Rückstellelement (22c) in dem zum Lenkrad (40) weisenden Bereich (22b) des Rotors (22) vorgesehen ist und mindestens eine äußere Umfangswand (31b) des Stators (21) einen Teil eines Gehäuses (31) des Kombinationsschalters (30) bildet.
2. Drehverbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Rotor (22) durch ein
Festhalteelement (23) drehbar in dem Stator (21) festgehalten ist.
3. Drehverbinder nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Rückstellhebel (35) des
Rückstellmechanismus für einen Blinker von einem lenkradseitigen
Ende des Gehäuses (31) des Kombinationsschalters (30) in Richtung
der Rotorachse ragt.
4. Drehverbinder nach einem der vorausgehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Rückstellelemente (22c) auf zwei
einander radial gegenüberliegenden Seiten der Rotorachse
vorgesehen sind.
5. Drehverbinder nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebsstift (22d) zum
antriebsmäßigen Bewegen des drehbaren Elements (22) zwischen
den Rückstellelementen (22c) vorgesehen ist.
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