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DE19920892A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine

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Publication number
DE19920892A1
DE19920892A1 DE19920892A DE19920892A DE19920892A1 DE 19920892 A1 DE19920892 A1 DE 19920892A1 DE 19920892 A DE19920892 A DE 19920892A DE 19920892 A DE19920892 A DE 19920892A DE 19920892 A1 DE19920892 A1 DE 19920892A1
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filter
sludge
removal
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cams
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Takeshi Yoshida
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H11/00Auxiliary apparatus or details, not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23HWORKING OF METAL BY THE ACTION OF A HIGH CONCENTRATION OF ELECTRIC CURRENT ON A WORKPIECE USING AN ELECTRODE WHICH TAKES THE PLACE OF A TOOL; SUCH WORKING COMBINED WITH OTHER FORMS OF WORKING OF METAL
    • B23H1/00Electrical discharge machining, i.e. removing metal with a series of rapidly recurring electrical discharges between an electrode and a workpiece in the presence of a fluid dielectric
    • B23H1/10Supply or regeneration of working media

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Treatment Of Sludge (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Entfernen von Schlamm. Eine Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm wird auf ein vollständig zylindrisches Filter (1) zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmachine verwendet. Das Filter entfernt Schlamm aus einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird durch Strömen der Prozeßlösung von einer Innenumfangsfläche zu einer Außenumfangsfläche und/oder von einer Außenumfangsfläche zu einer Innenumfangsfläche des Filters. Eine Filterstützeinrichtung (2) hält das Filter (1) drehbar um eine zentrale Achse davon als zentrale Größe und neigt die zentrale Achse um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung. Die Filterstützvorrichtung (2) beinhaltet auch Nocken (26, 27) zum Bereitstellen einer Drehantriebskraft und einer nachfolgenden Stoßkraft auf das Filter (1). Der Motor (3) stellt eine Drehantriebskraft für die Nocken (26, 27) bereit. Ein Schlammspeicher (47, 49) kann den Schlamm, der von dem Filter (1) abfällt, aufnehmen. Die Filterstützeinrichtung (2) kann weiterhin die Neigungsrichtung des Filters (1) in einem vorbestimmten Zyklus durch Drehen um eine Achse (101) rechtwinklig zu der zentralen Achse als zentrale Größe wechseln.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Elektroerosionsma­ schine wie eine Drahtschnittvorrichtung zum Bearbeiten von Metallen mit elektrischer Erosion und insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Entfernen des Schlammes, der an einem Filter anliegt, das in einem Kreislauf einer Prozeßlösung zum Gebrauch in der Elektroerosionsmaschine angeordnet ist.
Die Drahtschnitt-Elektroerosionsmaschine bearbeitet bzw. schneidet beispiels­ weise ein Werkstück, das in einer Prozeßlösung innerhalb eines Prozeßbades eingetaucht ist, durch teilweises Schmelzen des Werkstückes mit diskontinu­ ierlichem Verursachen von Entladungen zwischen dem Werkstück und einer Drahtelektrode zur Bearbeitung. Die Prozeßlösung muß derartige Bedingungen erfüllen, wie eine vorbestimmte dielektrische Festigkeit und eine niedrige Vis­ kosität, um somit leicht den Schlamm zu entfernen, und folglich enthält sie Wasser als ein Hauptmaterial in der Technik. Die gebrauchte Prozeßlösung enthält Schlamm. Dieser Schlamm wird durch das Filter, das in dem Kreislauf der Prozeßlösung angeordnet ist, entfernt. Ein Teil der Lösung durchläuft wei­ terhin ein Ionenaustauschharz, um den Isolationswiderstand zu erhöhen, und wird wiederverwendet. Der Schlamm wird zu einer anhaftenden hydroxiden Verbindung nach dem Ionenaustausch und enthält Pulver mit unterschiedlichen Partikeldurchmessern zwischen einigen µmm und 1 mm.
Ein Filterelement, das eine Schicht aus weißer Kreide aufweist, die auf einer Oberfläche eines blütenförmigen Papierfilters gebildet ist, um die Filterfläche zu erhöhen, wird als Filter zum Entfernen von Schlamm, der in der Prozeßlö­ sung des Standes der Technik (z. B. JPA 59-64234) enthalten ist, eingesetzt.
Derartige Filter zum Gebrauch in Elektroerosionsmaschinen haben jedoch ei­ nen Nachteil hoher Herstellungskosten und hoher Wartungsausgaben. Insbe­ sondere erhöht sich die Menge des Schlamms, der in der Prozeßlösung enthal­ ten ist, in der letzten Zeit mit den Fortschritten erhöhter Qualität der Draht­ schnittmaschinen und der Miniaturisierung der Querschnittsfläche des Drahtes. Der Partikeldurchmesser weist auch die Tendenz auf, weiter herunter bis auf 5 µm oder weniger vermindert zu werden. Somit wird, wenn das konventio­ nelle Filter verwendet wird, das Filter bei kontinuierlichem Einsatz nach etwa 20 Stunden verstopft, und danach muß es durch ein neues ersetzt werden. Des­ halb ergibt sich ein Nachteil, indem das teure Filter die Verarbeitungskosten extrem erhöht.
Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung derartiger Nachteile ent­ fanden und hat die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in der Elektroerosionsmaschine zu schaffen, um effektiv den Schlamm, der an dem gebrauchten und getrockneten Filter anliegt (hiernach als Filter bezeichnet), so zu entfernen, daß das Filter wieder brauchbar ist, was geeignet ist, die Wartungskosten wesentlich zu vermindern.
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, um Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in der Elektroerosi­ onsmaschine zu entfernen, die geeignet ist, weiter den Schlammentfernungs- Wirkungsgrad zu verbessern.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzu­ stellen, um Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in der Elektroerosions­ maschine zu entfernen, die für ein wirkungsvolles Entfernen des Schlamms geeignet ist, so daß das Filter wiederverwendet wird und die Wartungsausga­ ben vermindert werden.
Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung wird mit einer Vorrichtung zum Entfernen des Schlammes geschaffen, die ein vollständig zylindrisches Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine verwendet. Das Filter ist zum Entfernen von Schlamm in einer Prozeßlösung angepaßt, die in der Elektroero­ sionsmaschine verwendet wird. Die Prozeßlösung fließt von einer inneren Um­ fangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder von der äußeren Um­ fangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters. Die Vorrichtung, die in der Lage ist, Schlamm, der an der Oberfläche des Filters anliegt, zu entfernen, umfaßt eine Filterträgereinrichtung zum drehbaren Halten des Filters mit der zentralen Achse davon als zentrale Größe und zum Neigen der zentralen Achse um einen vorbestimmten Winkel zur horizontalen Richtung. Die Filterträger­ einrichtung schließt Nocken zum Übertragen von einer Drehantriebskraft und nachfolgender Stoßkraft auf das Filter ein. Die Vorrichtung umfaßt auch einen Motor zum Vorsehen einer Drehantriebskraft für den Nocken und einen Schlammspeicher zur Aufnahme des von dem Filter fallenden Schlammes.
Die Filterstützeinrichtung kann einschließen: eine Frontplatte, die an der vorde­ ren Randseite des Filters angeordnet ist, eine Rückseitenplatte, die an der hinte­ ren Randseite des Filters angeordnet ist; eine Antriebswelle, die drehbar zwi­ schen der Front und der Rückseitenplatte angeordnet ist, mehrere Nocken, die auf den vorderen und hinteren Randabschnitten des Antriebsschaftes montiert sind, indem die Nocken mit den vorderen und hinteren Randabschnitten eine äußere Umfangsfläche des Filters mit einer bestimmten Reibkraft kontaktieren; einen Drehübertragungsmechanismus zur Übertragung der Drehkraft des Mo­ tors auf die Antriebswelle; ein Paar Hilfswellen, die auf beiden Seiten der An­ triebswelle zwischen der Front- und der Rückseitenplatte angeordnet sind; eine Vielzahl von Walzen, die auf den vorderen und hinteren Randabschnitten der Hilfswellen zum drehbaren Stützen der vorderen und hinteren Randabschnitte des äußeren Umfangs des Filters montiert sind; Lager, die auf einer Ebene der Rückseitenplatte gegenüber dem hinteren Randabschnitt des Filters angeordnet sind, um einer hinteren Randfläche des Filters eine Dreh- und eine Auf- und Abwärtsbewegung zu ermöglichen; und eine Vielzahl von Beinen zum Stützen der Front- und Rückseitenplatten und der Antriebs- und der Hilfswellen, die um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung geneigt sind.
Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung hält die Filtertrageein­ richtung das Filter drehbar in einem Zustand, wo die zentrale Achse des Filters um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung geneigt ist, und die Nocken eine Drehantriebskraft und Vibrationen in der Auf- und Ab­ wärtsrichtung des Filters aufbringen. Der Schlamm, der auf der Oberfläche des Filters anliegt, wandert an dem äußeren oder inneren Umfang des Filters von einem höheren Abschnitt zu einem niedrigeren Abschnitt aufgrund der Dre­ hungen und der Aufwärts-/Abwärtsvibrationen und fällt schließlich in den Schlammspeicher zur Aufnahme. Der Schlamm, der an dem gebrauchten Filter anliegt, kann wirkungsvoll entfernt werden, und das Filter kann unter Benut­ zung der Vorrichtung wiederverwendet werden. Die vorliegende Erfindung kann die Wartungskosten zur Verarbeitung wirkungsvoll reduzieren und kann auch größtenteils dazu beitragen, die Hilfsmittel entsprechend zu vermindern.
Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird mit einer Vorrichtung zum Entfernen des Schlamms bereitgestellt, die auf ein vollständig zylindri­ sches Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine angewandt wird. Das Filter ist angepaßt, um den Schlamm in einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird, zu entfernen. Die Prozeßlösung fließt von einer inneren Umfangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche fließt von einer inneren Umfangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder von der äußeren Umfangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters. Die Vorrichtung, die zum Entfernen des Schlammes, der auf einer Oberfläche des Filters anliegt, geeignet ist, umfaßt eine Filtertrageeinrichtung zum drehbaren Halten eines Filters mit der zentralen Achse davon als zentrale Größe und zum Neigen der zentralen Achse um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung. Die Filterstützeinrichtung schließt Nocken zum Bereitstellen einer Drehantriebskraft und nachfolgend einer Stoßkraft auf das Filter ein. Die Vorrichtung umfaßt auch einen Motor zum Bereitstellen der Drehantriebskraft an den Nocken, einen Mechanismus zum Invertieren einer Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um eine Achse senkrecht zur zentralen Achse des Filters, als zentrale Größe in einem vorbestimmten Zyklus, und einen Schlammspeicher zur Aufnahme des von dem Filter fallenden Schlammes.
Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die Vorrich­ tung weiterhin den Mechanismus zum Umkehren der Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um die Achse senkrecht zur zentralen Achse des Filters als zentrale Größe in einem vorbestimmten Zyklus, zusätzlich zum ersten Aspekt. Somit kann der Schlammentfernungs- Wirkungsgrad weiter verbessert werden.
Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird mit einem Verfahren zum Entfernen des Schlammes bereitgestellt, das bei einem vollständig zylindri­ schen Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine verwendet wird. Das Filter ist zum Entfernen eines Schlammes in einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird, angepaßt. Die Prozeßlösung strömt von einer inneren Umfangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder von der äußeren Umfangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters. Das Verfahren, das zum Entfernen des Schlammes, der auf der Oberfläche des Fil­ ters anliegt, geeignet ist, umfaßt die Schritte des Anwendens einer Druckluft in dem Filter, um zwingend die Prozeßlösung, die in dem Filter enthalten ist, zu entfernen; des Trocknens des Schlammes, der in dem Filter verbleibt, und des Absprengens des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
Gemäß dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird der Schritt des Trocknens des Schlammes, der innerhalb des Filters verbleibt, als eine Vorbe­ handlung, die dem Schritt des Anwendens von Vibrationen auf das Filter vor­ ausgeht, durchgeführt. Somit kann der Schlammentfernungs-Wirkungsgrad mit der Schlammentfernungs-Vorrichtung gemaß der vorliegenden Erfindung wirksam verbessert werden. Ein zusätzlicher Schritt des Anwendens der Druckluft in dem Filter, um die Prozeßlösung, die innerhalb des Filters enthal­ ten ist, zu entfernen, kann als eine Vorbehandlung, die dem Schritt des Trock­ nens des Schlammes vorausgeht, den Trocknungsprozeß verkürzen und weiter­ hin den betrieblichen Wirkungsgrad erhöhen.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende Be­ schreibung der bevorzugten Ausführungsformen deutlich.
Die vorliegende Erfindung wird vollständiger aufgrund der folgenden detail­ lierten Beschreibung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen verständ­ lich, in denen:
Fig. 1 eine Schrägansicht ist, die das äußere Erscheinungsbild der Vor­ richtung zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Ge­ brauch in einer Drahtschnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1 ist;
Fig. 3 eine Darstellung ist, welche die Rückseitenplatte der Vorrichtung der Fig. 1 zeigt, die von vorne gesehen ist;
Fig. 4 eine Seitenansicht ist, die das äußere Erscheinungsbild der Vor­ richtung für das Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Ge­ brauch in einer Drahtschnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 ein Zeitbild ist, das eine betriebliche Zeitfolge der Vorrichtung der Fig. 4 zeigt,
Fig. 6 ein Flußdiagramm ist, das ein Verfahren zum Entfernen des Schlammes gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegen­ den Erfindung ist; und
Fig. 7 eine Seitenansicht ist, die den Schritt des Anwendens von Druck zum Entfernen einer Prozeßlösung erklärt.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unten mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist eine Schrägansicht, die einen wesentlichen Teil einer Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Draht­ schnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegen­ den Erfindung zeigt, und Fig. 2 ist eine Seitenansicht davon.
Ein Filter 1, das zu behandeln ist, ist vollständig zylindrisch und wird zum Auffangen von Schlamm, der in der Prozeßlösung der Elektroerosionsmaschi­ ne enthalten ist, verwendet, wenn die Prozeßlösung von einem Innenumfang zu einem Außenumfang davon und/oder von einem Außenumfang zu einem In­ nenumfang davon strömt. Das Filter 1 schließt das folgende ein. Scheibenför­ mige Randplatten 11 und 12, die zentrale Öffnungen aufweisen, sind an beiden Randabschnitten des Filters angeordnet. Ein Innenrohr 13, das aus einem porö­ sen Material oder Gewebe hergestellt ist, ist derart angeordnet, um die zentra­ len Öffnungen der Randplatten 11 und 12 miteinander zu verbinden. Ein Pa­ pierfilter 14 ist entlang des äußeren Umfangs des Innenrohres 13, z. B. in Form von Blütenblättern, angeordnet. Dichtungsringe 15 und 16 sind an den zentra­ len Abschnitten der Randplatten 11 und 12 angebracht.
Eine Filterstützeinrichtung trägt das Filter 1, so daß die zentrale Achse 100 des Filters einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung beibehält. Der vorbestimmte Winkel ist von 25° bis 90°, vorzugsweise etwa 30°, festge­ legt. Die Filterstützeinrichtung 2 kann wie folgt z. B. gestaltet sein. Eine Front­ platte 21 und eine Rückseitenplatte 22 sind an der Vorder- und der Hinterseite des Filters 1 so angeordnet, um dazwischen die beiden Ränder des Filters 1 anzuordnen. Eine Antriebswelle 23 ist zwischen der Frontplatte 21 und der Rückseitenplatte 22 vorgesehen. Hilfswellen 24 und 25 werden an beiden Sei­ ten der Antriebswelle 23 zwischen der Frontplatte 21 und der Rückseitenplatte 22 vorgesehen. Fig. 3 ist eine Darstellung, die die Rückseitenplatte 22 von der Frontplatte aus gesehen in der axialen Richtung des Filters zeigt. Die An­ triebswelle 23 und die Hilfswellen 24 und 25 sind entlang der äußeren Um­ fangs des Filters 1 in einem bestimmten Positionsverhältnis, wie in Fig. 3 ge­ zeigt, angeordnet. Die Antriebswelle 23 und die Hilfswellen 24, 25 sind dreh­ bar an der Front- und der Rückseitenplatte 21 und 22 über nicht gezeigte Lager jeweils montiert.
Nocken 26 und 27 sind in Positionen montiert, die mit äußeren Umfangsflä­ chen der Randplatten 11 und 12 des Filters 1 an beiden Randabschnitten des Antriebsschaftes 23 in Berührung stehen. Sie stellen sowohl eine Drehkraft als auch eine nachfolgende Stoßkraft für das Filter 1 durch Berühren der Rand­ platten 11 und 12 des Filters 1 dar. Kunststoff-Walzen 28, 29, 30 und 31 (29 ist nicht gezeigt) sind in Positionen montiert, die mit der äußeren Umfangsfläche der Randplatten 11 und 12 des Filters 1 bei beiden Randabschnitten der Hilfs­ wellen 24 und 25 in Berührung stehen, um das Filter 1 drehbar zu tragen. Das Filter 1 wird drehbar durch die Walzen 28 bis 31 getragen und ist dementspre­ chend drehbar und auf- und abbewegbar durch die Nocken 26 und 27 angetrie­ ben. Die vordere Nocke 26 und die Walzen 28, 29 sind longitudinal in axialer Richtung gebildet, so daß sie für unterschiedliche Größen des Filters 1 ange­ paßt sind. Das Filter 1 ist auch in der Stoßrichtung in einem Zustand frei be­ wegbar in Drehrichtung und in Auf- und Abwärtsrichtung durch die Lager 32 und 33 gestützt, die an der Rückseitenplatte 22 angeordnet sind und in der La­ ge sind, auf- und abwärtszugleiten.
Die Front- und Rückseitenplatten 21 und 22 werden miteinander über eine Grundplatte 34 verbunden. Ein Motorstützrahmen 35 zum Tragen des Motors 3 ist unterhalb der Grundplatte 34 angeschlossen. Der Motor 3, der durch den Motorstützrahmen 35 getragen wird, weist eine Antriebswelle auf, deren Vor­ derende an der Vorderseite der Frontplatte 21 dort hindurchreicht. Die An­ triebswelle des Motors 3 und die Antriebswelle 23 zum Antrieb des Filters werden miteinander über einen Drehübertragungsmechanismus, der eine Rie­ menscheibe 37, einen Riemen 38 und eine Riemenscheibe 39 einschließt, ge­ koppelt. Der gesamte Motor 3 ist mit einer Motorabdeckung 40 bedeckt, um Schlamm daran zu hindern, direkt auf den Motor 3 zu fallen.
Beine 41, 42, 43 und 44 stützen die Front- und Rückseitenplatten 21, 22 und andere Teile in einem vorbestimmten Winkel. Die Beine 41 bis 44 sind vor­ zugsweise auf der Bodenfläche durch Metallbefestigungen 45 und 46 befestigt, um die Beine z. B. an einem Bewegen aufgrund der Vibrationen zu hindern. Schlammentfernungsöffnungen 47 und 48 sind in der zentralen Position des Kopplungsabschnitts zwischen der Rückseitenplatte 22 und der Grundplatte 34 bzw. an einer Stelle, die mit der zentralen Öffnung des Filters 1 korrespondiert, vorgesehen. Ein flaschenförmiger Schlammspeicher 49 ist an der Rückseiten­ platte 22 zur Aufnahme von Schlamm 51 und 52 angeordnet, der von dem äu­ ßeren Umfang des Filters 1 und der Oberfläche des Innenrohres 13 durch die Entfernungsöffnungen 47 und 48 abgeschüttelt wird. Eine Kappe 50 zum Ab­ nehmen von Schlamm ist an dem Bodenabschnitt des Schlammspeichers 49 angeordnet.
In dieser Vorrichtung ist das Filter 1 mit Seitenplatten 53 und einer Abdeckung 54, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 1 gezeigt wird, bedeckt, um den Schlamm am Wegfliegen in die Umgebung zu hindern. Ein Deckel 55 zum freien Öffnen und Schließen mit einem Scharnier 56 als zentrale Größe ist an der Abdeckung 54 montiert. Ein Handgriff 57 wird zum Öffnen des Deckels 55 verwendet, um das Filter herauszunehmen und einzusetzen.
In einem Fall, in dem die Prozeßlösung von dem Innenrohr 13 zu der Außen­ seite des Filters 1 strömt, muß das Filter ausgewechselt werden, da es in kurzer Zeit mit Schlamm, der sich auf der Innenseite des Innenrohres 13 in dem Filter 1 anlegt, verstopft wird. Wenn ein derart verstopftes Filter 1 in die Vorrich­ tung, die oben gezeigt wird, eingesetzt wird, dreht sich das Filter, während der Motor 3 angetrieben wird. Der getrocknete Schlamm schält sich von der Ober­ fläche des Innenrohres 13 in dem Filter 1 mit dem Stoß, der durch die Walzen 28 bis 31 erzeugt wird, ab, wenn sich das Filter 1 bewegt und von der höchsten Position zu der niedrigsten Position der Nocken 26 und 27 fällt. Der getrock­ nete Schlamm wandert an der inneren Oberfläche des Innenrohres 13 entlang der Neigung davon nach unten und wird in dem Schlammspeicher 49 durch die Austragsöffnung 28 der Rückseitenplatte 22 aufgenommen.
In einem anderen Fall, in dem die Prozeßlösung von der Außenseite des Filters in das Innenrohr 13 bewegt wird, muß das Filter 1 ausgewechselt werden, weil es in kurzer Zeit mit Schlamm, der an der äußeren Oberfläche des Papierfilters 14 in dem Filter 1 anliegt, verstopft ist. Wenn ein derartig verstopftes Filter 1 auch in den Apparat eingesetzt wird, dreht sich das Filter 1, während der Motor 3 angetrieben wird. Der getrocknete Schlamm springt von der äußeren Ober­ fläche des Papierfilters 14 in dem Filter 1 ab beim Stoß, der durch die Walzen 28 bis 31 gegeben wird, wenn das Filter 1 sich bewegt und von der höchsten Position zu der niedrigsten Position der Nocken 26 und 27 fällt. Der abge­ sprungene Schlamm wird abgeschüttelt auf die Grundplatte 34 und wandert dann entlang der oberen Fläche der Grundplatte 34 nach unten und wird in dem Schlammspeicher 49 durch die Austragsöffnung 47 der Rückseitenplatte 22 untergebracht.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht, die eine äußere Erscheinungsform der Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Draht­ schnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Die Schlammentfernungsvorrichtung gemäß dieser Ausführungsform beinhaltet weiterhin einen Mechanismus zur Nei­ gungsumkehr zusätzlich zu der Schlammentfernungsvorrichtung, die in den Fig. 1 bis 3 gezeigt wird. Der Mechanismus zur Neigungsumkehr dreht die Filterstützeinrichtung 2 um eine Achse 101, die senkrecht zu der zentralen Achse 100 des Filters 1 als zentrale Größe ist, um die Neigung des Filters 1 in einem vorbestimmten Zyklus umzukehren. Der Mechanismus zur Neigungs­ umkehr schließt einen Motor 102 und einen Riemen (Kette oder dergleichen) 103 zur Übertragung der Antriebskraft des Motors in eine andere als die Achse 101 ein. Der Schlamm wird ausgetragen von einem der Teil der Filtertrageein­ richtung 2 auf der rechten Seite der Figur, und ein Schlammspeicherbehälter 104 ist direkt neben diesem Teil angeordnet.
Der Mechanismus zur Neigungsumkehr wechselt die Neigung der Filterstütz­ einrichtung 2, d. h. von der Achse 100 des Filters, die innerhalb der Einrichtung besteht, von 100a und 100b in einem vorbestimmten Zyklus, wie in Fig. 5 ge­ zeigt. Eine Zeitspanne Ta für die Neigung des Filters 1 in der Neigungsrich­ tung 100a ist auf 3 Minuten eingestellt und eine Zeitspanne Tb zur Neigung des Filters 1 in die Neigungsrichtung 100b ist auf 1 Minute, z. B. in Fig. 5, ein­ gestellt. Diese Zeitspannen werden abwechselnd wiederholt.
Die gleichen Vorgänge, wie die in Fig. 1-3 beschriebenen, werden innerhalb der Filterstützeinrichtung 2 in beiden geneigten Zuständen durchgeführt. Das Filter 1 wird nämlich zum Drehen um die zentrale Achse 100 als zentrale Grö­ ße durch die Nocken 26 und 27 angetrieben und gleichzeitig mit Vibrationen beaufschlagt. Ein Auslaß für den Schlamm ist auf der rechten Seite der Filter­ stützeinrichtung 2 angeordnet. Der Schlamm, der in einem Fall der Neigungs­ richtung 100a nicht entfernt wird, fällt zunächst in den Behälter (53-55 in Fig. 1) und wird dann in den Schlammspeicherbehälter 104 fallen, wenn die Nei­ gungsrichtung wieder zurück auf 100a kommt.
Somit kann das Wechseln der Neigung des Filters 1, indem das Auf- und Ab­ wärtsverhältnis des Filters 1 umgekehrt wird, die Entfernungswirkung für den Schlamm innerhalb des Filters 1 stark gegenüber der Schlammentfernungsvor­ richtung gemäß der Ausführungsform, die in den Fig. 1 bis 3 gezeigt wird, verbessern.
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Das Schlammentfernungsverfahren gemäß dieser Ausführungsform umfaßt drei Stufen der Prozeßschritte 51 bis 53. Das Verfahren wird auf ein Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine zum Entfernen des Schlammes, der in einer Prozeßlösung enthalten ist, verwendet, wenn die Prozeßlösung von einem Innenumfang zu einem Außenumfang und/oder von einem Außenum­ fang zu einem Innenumfang davon fließt. Das Verfahren dient zur Entfernung des Schlamms, der an der Oberfläche des Filters anliegt.
Der erste Schritt S1 ist ein Vorgang, um zwingend die Prozeßlösung, die in dem Filter enthalten ist, durch Einbringen von Druckluft in das Filter zu ent­ fernen. Der nächste Schritt S2 ist ein Vorgang zum Trocknen des Schlammes, der in dem Filter durch den Schritt S1 zurückbleibt. Der letzte Schritt S3 ist ein Vorgang zum Abschütteln des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter. Die Schlammentfernungsvorrich­ tung, die mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben ist, kann vorzugsweise diesem Prozeß angepaßt werden. Der Schritt S1 zum Anwenden von Druck zum Entfernen der Prozeßlösung ist eine Vorbehandlung, um den Schritt S2 zum Trocknen des Schlammes zu verkürzen.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht, um ein Ausführungsbeispiel des Schritts S1 des Anwendens von Druck zum Entfernen der Prozeßlösung zu erläutern. Das Fil­ ter 1, das in den Schritt S1 eingeführt ist, ist mit einer großen Menge der Pro­ zeßlösung, die Schlamm enthält, imprägniert. Das Filter wird sandwichartig zwischen den oberen und unteren Stützplatten 201 und 202 zum Schutz beider Randplatten 11 und 12 des Filters 1 vor dem nachfolgend angewendeten Druck angeordnet. Die Bezugsnummern 203 und 204 bezeichnen entfernbare Wellen, um die oberen und unteren Stützplatten 201 und 202 miteinander zu verbinden. Das Filter 1 ist derart angeordnet, daß die Öffnung des Innenrohres 13, das in Fig. 1 gezeigt wird, nach unten zeigt. Eine Druckluft A, die durch eine Leitung 205 zugeführt wird, wird in die Innenseite des Filters 1 über die Öffnung ge­ leitet. Wenn die eingeleitete Druckluft A über das Innenrohr das Filter 1 nach außen verläßt, wird die Prozeßlösung L, die in dem Filter 1 imprägniert ist, zwingend zu der Außenumfangsfläche des Filters 1 extrudiert und fällt durch eine Öffnung 206, die in der unteren Stützplatte 202 gebildet ist.
Die Restprozeßlösung, die noch in dem Filter 1 nach dem Anwenden von Druck zum Entfernen der Prozeßlösung, wie oben beschrieben, ist, verbleibt, wird mit dem nächsten Schritt S2 des Trocknens des Schlamms entfernt. Es gibt verschiedene Trocknungsverfahren. Ein Unterbringen des Filters 1 inner­ halb einer Trocknungsmaschine zum Austreiben der Prozeßlösung z. B. kann den Schlamm, der darin enthalten ist, trocknen. Die Zeitspanne, die zum Trocknen erforderlich ist, kann durch gleichzeitiges Einführen einer durch einen Ent­ feuchter getrockneten Luft in die Trocknungsmaschine verkürzt werden.
Das Filter 1 wird nach dem Trocknungsschritt mit Drehungen und Vibrationen, wie oben beschrieben, nachfolgend als Schritt S3 zum Abschütteln des Schlammes beaufschlagt und ist vorzugsweise in der oben beschriebenen Schlammentfernungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung unterge­ bracht. Der getrocknete Schlamm hat eine extrem erniedrigte Viskosität und kann wirkungsvoll von dem Filter 1 mittels Vibrationen abfallen.
Wie oben beschrieben, hält die Schlammentfernungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung das Filter rotierend innerhalb der Filterstützvorrich­ tung in einem Zustand, in dem die zentrale Achse des Filters um einen vorbe­ stimmten Winkel zur horizontalen Richtung geneigt ist, und die Nocken bewir­ ken eine Drehantriebskraft und nachfolgend eine Stoßkraft auf das Filter. Der Schlamm, der auf der Oberfläche des Filters anliegt, wandert auf dem äußeren oder inneren Umfang des Filters von einem höhergelegenen Abschnitt zu ei­ nem niedrigeren Abschnitt aufgrund der Dreh- und Stoßkraft und fällt schließ­ lich zur Unterbringung in den Schlammspeicher. Der Schlamm, der an dem gebrauchten Filter anliegt, kann wirkungsvoll entfernt werden, und das Filter kann wiederverwendet werden. Die vorliegende Erfindung kann die Wartungs­ kosten der Bearbeitung wirkungsvoll vermindern und kann folglich auch stark zur Verminderung der Hilfsmittel beitragen.
Gemäß dieser verbesserten Schlammentfernungsvorrichtung der vorliegenden Erfindung umfaßt die Vorrichtung weiterhin den Mechanismus zur Umkehr der Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um die Achse senkrecht zu der zentralen Achse des Filters als zentrale Größe in einem vorbestimmten Zyklus. Somit kann der Schlammentfernungs-Wirkungsgrad weiterhin verbessert werden.
Gemäß dem Schlammentfernungsverfahren der vorliegenden Erfindung wird der Schritt des Trocknens des Schlammes, der in dem Filter verbleibt, und der Schritt des Abfallens des getrockneten Schlammes von dem Filter durch An­ wenden von Vibrationen auf das Filter durchgeführt. Weiterhin kann der Schritt des Anwendens von Druckluft in dem Filter zum Entfernen der Pro­ zeßlösung, die innerhalb des Filters enthalten ist, als Vorbehandlung vor dem Schritt des Trocknens des Schlammes, falls erforderlich, hinzugefügt werden. Somit kann der Schlammentfernungs-Wirkungsgrad wirkungsvoll verbessert werden.
Nachdem Ausführungsformen, die aus der vorliegenden Erfindung bestehen, beschrieben wurden, sind andere Ausführungsformen und Variationen, die in dieser vorliegenden Erfindung enthalten sind, für den Fachmann naheliegend. Deshalb soll die Erfindung nicht als auf die offenbarten Ausführungsformen begrenzt betrachtet werden, sondern vielmehr nur durch den Schutzumfang der anliegenden Ansprüche begrenzt werden.

Claims (11)

1. Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm, der an der Oberfläche eines vollständig zylindrischen Filters zum Gebrauch in einer Elektroerosi­ onsmaschine anliegt, wobei das Filter angepaßt ist, um den Schlamm in einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird, zu entfernen, wobei die Prozeßlösung von einer inneren Um­ fangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder von der äußeren Umfangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters strömt, und wobei die Vorrichtung umfaßt:
eine Filterstützeinrichtung zum drehbaren Halten des Filters mit einer zentralen Achse als zentrale Größe und zum Neigen der zentralen Ach­ se um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung, wo­ bei die Filterstützeinrichtung Nocken zur Bereitstellung einer Drehan­ triebskraft und nachfolgender Stoßkraft für das Filter umfaßt;
einen Motor zum Bereitstellen der Drehantriebskraft für die Nocken; und
einen Schlammspeicher zur Aufnahme des Schlamms, der von dem Filter abfällt.
2. Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm gemäß Anspruch 1, wobei die Filterstützeinrichtung einschließt:
eine Frontplatte, die an der vorderen Randseite des Filters angeordnet ist;
eine Rückseitenplatte, die an der hinteren Randseite des Filters ange­ ordnet ist;
eine Antriebswelle, die drehbar zwischen der Front- und der Rücksei­ tenplatte angeordnet ist;
mehrere Nocken, die auf den Front- und Rückseitenabschnitten der Antriebswelle montiert sind, wobei die Nocken mit den vorderen und hinteren Randabschnitten eines äußeren Umfangs des Filters über eine bestimmte Reibkraft in Kontakt stehen;
einen Drehübertragungsmechanismus zum Übertragen der Drehkraft des Motors auf die Antriebswelle;
ein Paar Hilfswellen, die auf beiden Seiten der Antriebswelle zwischen der Front- und der Rückseitenplatte angeordnet sind;
mehrere Walzen, die auf den vorderen und hinteren Randabschnitten der Hilfswellen zum drehbaren Tragen der vorderen und hinteren Randabschnitte des äußeren Umfangs des Filters montiert sind;
ein Lager, das auf einer Ebene der Rückseitenplatte gegenüberliegend zu dem hinteren Randabschnitt des Filters zum drehbaren und auf- und abwärtsbewegbaren Halten der hinteren Randfläche des Filters ange­ ordnet ist; und
mehrere Beine zum Stützen der Front- und der Rückseitenplatte und der Antriebs- und Hilfswellen, die um einen vorbestimmten Winkel zur ho­ rizontalen Richtung geneigt sind.
3. Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 1, wo­ bei die Vorrichtung weiterhin einen Mechanismus zur Umkehr einer Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um eine Achse senkrecht zu der zentralen Achse des Filters als zentrale Größe in einem vorbestimmten Zyklus umfaßt.
4. Verfahren zum Entfernen von Schlamm, der auf einer Oberfläche eines vollständig zylindrischen Filters zum Gebrauch in einer Elektroerosi­ onsmaschine anliegt, wobei das Filter zum Entfernen des Schlammes in einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird, angepaßt ist, und wobei die Prozeßlösung von einer Innenum­ fangsfläche zu einer Außenumfangsfläche und/oder von einer Außen­ umfangsfläche zu einer Innenumfangsfläche des Filters strömt und das Verfahren die Schritte umfaßt:
Trocknen des Schlammes, der innerhalb des Filters verbleibt; und Abfallen des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
5. Verfahren zum Entfernen von Schlamm nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Abfallens von Schlamm mit der Vorrichtung zum Entfernen des Schlammes gemäß dem Anspruch 1 durchgeführt wird.
6. Verfahren zum Entfernen von Schlamm nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Entfer­ nen des Schlamms gemäß dem Anspruch 2 durchgeführt wird.
7. Verfahren zum Entfernen von Schlamm nach Anspruch 4, wobei der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Entfer­ nen des Schlamms gemäß dem Anspruch 3 durchgeführt wird.
8. Verfahren zum Entfernen von Schlamm, der an einer Oberfläche eines vollständig zylindrischen Filters zum Gebrauch in einer Elektroerosi­ onsmaschine anliegt, wobei das Filter zum Entfernen von Schlamm in einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird, angepaßt ist, und wobei die Prozeßlösung von einer Innenum­ fangsfläche zu einer Außenumfangsfläche und/oder von einer Außen­ umfangsfläche zu einer Innenumfangsfläche des Filters strömt, und das Verfahren die Schritte umfaßt:
Anwenden einer Druckluft in dem Filter, um zwingend die Prozeßlö­ sung, die in dem Filter enthalten ist, zu entfernen;
Trocknen des verbleibenden Schlammes innerhalb des Filters; und
Abfallen des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
9. Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 8, wobei der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Ent­ fernen des Schlamms gemäß dem Anspruch 1 durchgeführt wird.
10. Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 8, wobei der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Ent­ fernen des Schlamms gemäß dem Anspruch 2 durchgeführt wird.
11. Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 8, wobei der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Ent­ fernen des Schlamms gemäß dem Anspruch 3 durchgeführt wird.
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