DE19920892A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine - Google Patents
Vorrichtung und Verfahren zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer ElektroerosionsmaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Entfernen von Schlamm. Eine Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm wird auf ein vollständig zylindrisches Filter (1) zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmachine verwendet. Das Filter entfernt Schlamm aus einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet wird durch Strömen der Prozeßlösung von einer Innenumfangsfläche zu einer Außenumfangsfläche und/oder von einer Außenumfangsfläche zu einer Innenumfangsfläche des Filters. Eine Filterstützeinrichtung (2) hält das Filter (1) drehbar um eine zentrale Achse davon als zentrale Größe und neigt die zentrale Achse um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung. Die Filterstützvorrichtung (2) beinhaltet auch Nocken (26, 27) zum Bereitstellen einer Drehantriebskraft und einer nachfolgenden Stoßkraft auf das Filter (1). Der Motor (3) stellt eine Drehantriebskraft für die Nocken (26, 27) bereit. Ein Schlammspeicher (47, 49) kann den Schlamm, der von dem Filter (1) abfällt, aufnehmen. Die Filterstützeinrichtung (2) kann weiterhin die Neigungsrichtung des Filters (1) in einem vorbestimmten Zyklus durch Drehen um eine Achse (101) rechtwinklig zu der zentralen Achse als zentrale Größe wechseln.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen eine Elektroerosionsma
schine wie eine Drahtschnittvorrichtung zum Bearbeiten von Metallen mit
elektrischer Erosion und insbesondere eine Vorrichtung und ein Verfahren zum
Entfernen des Schlammes, der an einem Filter anliegt, das in einem Kreislauf
einer Prozeßlösung zum Gebrauch in der Elektroerosionsmaschine angeordnet
ist.
Die Drahtschnitt-Elektroerosionsmaschine bearbeitet bzw. schneidet beispiels
weise ein Werkstück, das in einer Prozeßlösung innerhalb eines Prozeßbades
eingetaucht ist, durch teilweises Schmelzen des Werkstückes mit diskontinu
ierlichem Verursachen von Entladungen zwischen dem Werkstück und einer
Drahtelektrode zur Bearbeitung. Die Prozeßlösung muß derartige Bedingungen
erfüllen, wie eine vorbestimmte dielektrische Festigkeit und eine niedrige Vis
kosität, um somit leicht den Schlamm zu entfernen, und folglich enthält sie
Wasser als ein Hauptmaterial in der Technik. Die gebrauchte Prozeßlösung
enthält Schlamm. Dieser Schlamm wird durch das Filter, das in dem Kreislauf
der Prozeßlösung angeordnet ist, entfernt. Ein Teil der Lösung durchläuft wei
terhin ein Ionenaustauschharz, um den Isolationswiderstand zu erhöhen, und
wird wiederverwendet. Der Schlamm wird zu einer anhaftenden hydroxiden
Verbindung nach dem Ionenaustausch und enthält Pulver mit unterschiedlichen
Partikeldurchmessern zwischen einigen µmm und 1 mm.
Ein Filterelement, das eine Schicht aus weißer Kreide aufweist, die auf einer
Oberfläche eines blütenförmigen Papierfilters gebildet ist, um die Filterfläche
zu erhöhen, wird als Filter zum Entfernen von Schlamm, der in der Prozeßlö
sung des Standes der Technik (z. B. JPA 59-64234) enthalten ist, eingesetzt.
Derartige Filter zum Gebrauch in Elektroerosionsmaschinen haben jedoch ei
nen Nachteil hoher Herstellungskosten und hoher Wartungsausgaben. Insbe
sondere erhöht sich die Menge des Schlamms, der in der Prozeßlösung enthal
ten ist, in der letzten Zeit mit den Fortschritten erhöhter Qualität der Draht
schnittmaschinen und der Miniaturisierung der Querschnittsfläche des Drahtes.
Der Partikeldurchmesser weist auch die Tendenz auf, weiter herunter bis auf
5 µm oder weniger vermindert zu werden. Somit wird, wenn das konventio
nelle Filter verwendet wird, das Filter bei kontinuierlichem Einsatz nach etwa
20 Stunden verstopft, und danach muß es durch ein neues ersetzt werden. Des
halb ergibt sich ein Nachteil, indem das teure Filter die Verarbeitungskosten
extrem erhöht.
Die vorliegende Erfindung ist unter Berücksichtigung derartiger Nachteile ent
fanden und hat die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm
von einem Filter zum Gebrauch in der Elektroerosionsmaschine zu schaffen,
um effektiv den Schlamm, der an dem gebrauchten und getrockneten Filter
anliegt (hiernach als Filter bezeichnet), so zu entfernen, daß das Filter wieder
brauchbar ist, was geeignet ist, die Wartungskosten wesentlich zu vermindern.
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu
schaffen, um Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in der Elektroerosi
onsmaschine zu entfernen, die geeignet ist, weiter den Schlammentfernungs-
Wirkungsgrad zu verbessern.
Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren bereitzu
stellen, um Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in der Elektroerosions
maschine zu entfernen, die für ein wirkungsvolles Entfernen des Schlamms
geeignet ist, so daß das Filter wiederverwendet wird und die Wartungsausga
ben vermindert werden.
Ein erster Aspekt der vorliegenden Erfindung wird mit einer Vorrichtung zum
Entfernen des Schlammes geschaffen, die ein vollständig zylindrisches Filter
zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine verwendet. Das Filter ist zum
Entfernen von Schlamm in einer Prozeßlösung angepaßt, die in der Elektroero
sionsmaschine verwendet wird. Die Prozeßlösung fließt von einer inneren Um
fangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder von der äußeren Um
fangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters. Die Vorrichtung, die in
der Lage ist, Schlamm, der an der Oberfläche des Filters anliegt, zu entfernen,
umfaßt eine Filterträgereinrichtung zum drehbaren Halten des Filters mit der
zentralen Achse davon als zentrale Größe und zum Neigen der zentralen Achse
um einen vorbestimmten Winkel zur horizontalen Richtung. Die Filterträger
einrichtung schließt Nocken zum Übertragen von einer Drehantriebskraft und
nachfolgender Stoßkraft auf das Filter ein. Die Vorrichtung umfaßt auch einen
Motor zum Vorsehen einer Drehantriebskraft für den Nocken und einen
Schlammspeicher zur Aufnahme des von dem Filter fallenden Schlammes.
Die Filterstützeinrichtung kann einschließen: eine Frontplatte, die an der vorde
ren Randseite des Filters angeordnet ist, eine Rückseitenplatte, die an der hinte
ren Randseite des Filters angeordnet ist; eine Antriebswelle, die drehbar zwi
schen der Front und der Rückseitenplatte angeordnet ist, mehrere Nocken, die
auf den vorderen und hinteren Randabschnitten des Antriebsschaftes montiert
sind, indem die Nocken mit den vorderen und hinteren Randabschnitten eine
äußere Umfangsfläche des Filters mit einer bestimmten Reibkraft kontaktieren;
einen Drehübertragungsmechanismus zur Übertragung der Drehkraft des Mo
tors auf die Antriebswelle; ein Paar Hilfswellen, die auf beiden Seiten der An
triebswelle zwischen der Front- und der Rückseitenplatte angeordnet sind; eine
Vielzahl von Walzen, die auf den vorderen und hinteren Randabschnitten der
Hilfswellen zum drehbaren Stützen der vorderen und hinteren Randabschnitte
des äußeren Umfangs des Filters montiert sind; Lager, die auf einer Ebene der
Rückseitenplatte gegenüber dem hinteren Randabschnitt des Filters angeordnet
sind, um einer hinteren Randfläche des Filters eine Dreh- und eine Auf- und
Abwärtsbewegung zu ermöglichen; und eine Vielzahl von Beinen zum Stützen
der Front- und Rückseitenplatten und der Antriebs- und der Hilfswellen, die
um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung geneigt sind.
Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden Erfindung hält die Filtertrageein
richtung das Filter drehbar in einem Zustand, wo die zentrale Achse des Filters
um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung geneigt ist, und
die Nocken eine Drehantriebskraft und Vibrationen in der Auf- und Ab
wärtsrichtung des Filters aufbringen. Der Schlamm, der auf der Oberfläche des
Filters anliegt, wandert an dem äußeren oder inneren Umfang des Filters von
einem höheren Abschnitt zu einem niedrigeren Abschnitt aufgrund der Dre
hungen und der Aufwärts-/Abwärtsvibrationen und fällt schließlich in den
Schlammspeicher zur Aufnahme. Der Schlamm, der an dem gebrauchten Filter
anliegt, kann wirkungsvoll entfernt werden, und das Filter kann unter Benut
zung der Vorrichtung wiederverwendet werden. Die vorliegende Erfindung
kann die Wartungskosten zur Verarbeitung wirkungsvoll reduzieren und kann
auch größtenteils dazu beitragen, die Hilfsmittel entsprechend zu vermindern.
Ein zweiter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird mit einer Vorrichtung
zum Entfernen des Schlamms bereitgestellt, die auf ein vollständig zylindri
sches Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine angewandt wird.
Das Filter ist angepaßt, um den Schlamm in einer Prozeßlösung, die in der
Elektroerosionsmaschine verwendet wird, zu entfernen. Die Prozeßlösung
fließt von einer inneren Umfangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche
fließt von einer inneren Umfangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche
und/oder von der äußeren Umfangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des
Filters. Die Vorrichtung, die zum Entfernen des Schlammes, der auf einer
Oberfläche des Filters anliegt, geeignet ist, umfaßt eine Filtertrageeinrichtung
zum drehbaren Halten eines Filters mit der zentralen Achse davon als zentrale
Größe und zum Neigen der zentralen Achse um einen vorbestimmten Winkel
zu der horizontalen Richtung. Die Filterstützeinrichtung schließt Nocken zum
Bereitstellen einer Drehantriebskraft und nachfolgend einer Stoßkraft auf das
Filter ein. Die Vorrichtung umfaßt auch einen Motor zum Bereitstellen der
Drehantriebskraft an den Nocken, einen Mechanismus zum Invertieren einer
Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um eine
Achse senkrecht zur zentralen Achse des Filters, als zentrale Größe in einem
vorbestimmten Zyklus, und einen Schlammspeicher zur Aufnahme des von
dem Filter fallenden Schlammes.
Gemäß dem zweiten Aspekt der vorliegenden Erfindung umfaßt die Vorrich
tung weiterhin den Mechanismus zum Umkehren der Neigungsrichtung des
Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um die Achse senkrecht zur
zentralen Achse des Filters als zentrale Größe in einem vorbestimmten Zyklus,
zusätzlich zum ersten Aspekt. Somit kann der Schlammentfernungs-
Wirkungsgrad weiter verbessert werden.
Ein dritter Aspekt der vorliegenden Erfindung wird mit einem Verfahren zum
Entfernen des Schlammes bereitgestellt, das bei einem vollständig zylindri
schen Filter zum Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine verwendet wird.
Das Filter ist zum Entfernen eines Schlammes in einer Prozeßlösung, die in der
Elektroerosionsmaschine verwendet wird, angepaßt. Die Prozeßlösung strömt
von einer inneren Umfangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder
von der äußeren Umfangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters. Das
Verfahren, das zum Entfernen des Schlammes, der auf der Oberfläche des Fil
ters anliegt, geeignet ist, umfaßt die Schritte des Anwendens einer Druckluft in
dem Filter, um zwingend die Prozeßlösung, die in dem Filter enthalten ist, zu
entfernen; des Trocknens des Schlammes, der in dem Filter verbleibt, und des
Absprengens des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden
von Vibrationen auf das Filter.
Gemäß dem dritten Aspekt der vorliegenden Erfindung wird der Schritt des
Trocknens des Schlammes, der innerhalb des Filters verbleibt, als eine Vorbe
handlung, die dem Schritt des Anwendens von Vibrationen auf das Filter vor
ausgeht, durchgeführt. Somit kann der Schlammentfernungs-Wirkungsgrad mit
der Schlammentfernungs-Vorrichtung gemaß der vorliegenden Erfindung
wirksam verbessert werden. Ein zusätzlicher Schritt des Anwendens der
Druckluft in dem Filter, um die Prozeßlösung, die innerhalb des Filters enthal
ten ist, zu entfernen, kann als eine Vorbehandlung, die dem Schritt des Trock
nens des Schlammes vorausgeht, den Trocknungsprozeß verkürzen und weiter
hin den betrieblichen Wirkungsgrad erhöhen.
Andere Merkmale und Vorteile der Erfindung werden durch die folgende Be
schreibung der bevorzugten Ausführungsformen deutlich.
Die vorliegende Erfindung wird vollständiger aufgrund der folgenden detail
lierten Beschreibung mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen verständ
lich, in denen:
Fig. 1 eine Schrägansicht ist, die das äußere Erscheinungsbild der Vor
richtung zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Ge
brauch in einer Drahtschnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung der Fig. 1 ist;
Fig. 3 eine Darstellung ist, welche die Rückseitenplatte der Vorrichtung
der Fig. 1 zeigt, die von vorne gesehen ist;
Fig. 4 eine Seitenansicht ist, die das äußere Erscheinungsbild der Vor
richtung für das Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Ge
brauch in einer Drahtschnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer
anderen Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt;
Fig. 5 ein Zeitbild ist, das eine betriebliche Zeitfolge der Vorrichtung der
Fig. 4 zeigt,
Fig. 6 ein Flußdiagramm ist, das ein Verfahren zum Entfernen des
Schlammes gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung ist; und
Fig. 7 eine Seitenansicht ist, die den Schritt des Anwendens von Druck
zum Entfernen einer Prozeßlösung erklärt.
Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden unten mit
Bezug auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 ist eine Schrägansicht, die einen wesentlichen Teil einer Vorrichtung
zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Draht
schnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer Ausführungsform der vorliegen
den Erfindung zeigt, und Fig. 2 ist eine Seitenansicht davon.
Ein Filter 1, das zu behandeln ist, ist vollständig zylindrisch und wird zum
Auffangen von Schlamm, der in der Prozeßlösung der Elektroerosionsmaschi
ne enthalten ist, verwendet, wenn die Prozeßlösung von einem Innenumfang zu
einem Außenumfang davon und/oder von einem Außenumfang zu einem In
nenumfang davon strömt. Das Filter 1 schließt das folgende ein. Scheibenför
mige Randplatten 11 und 12, die zentrale Öffnungen aufweisen, sind an beiden
Randabschnitten des Filters angeordnet. Ein Innenrohr 13, das aus einem porö
sen Material oder Gewebe hergestellt ist, ist derart angeordnet, um die zentra
len Öffnungen der Randplatten 11 und 12 miteinander zu verbinden. Ein Pa
pierfilter 14 ist entlang des äußeren Umfangs des Innenrohres 13, z. B. in Form
von Blütenblättern, angeordnet. Dichtungsringe 15 und 16 sind an den zentra
len Abschnitten der Randplatten 11 und 12 angebracht.
Eine Filterstützeinrichtung trägt das Filter 1, so daß die zentrale Achse 100 des
Filters einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung beibehält.
Der vorbestimmte Winkel ist von 25° bis 90°, vorzugsweise etwa 30°, festge
legt. Die Filterstützeinrichtung 2 kann wie folgt z. B. gestaltet sein. Eine Front
platte 21 und eine Rückseitenplatte 22 sind an der Vorder- und der Hinterseite
des Filters 1 so angeordnet, um dazwischen die beiden Ränder des Filters 1
anzuordnen. Eine Antriebswelle 23 ist zwischen der Frontplatte 21 und der
Rückseitenplatte 22 vorgesehen. Hilfswellen 24 und 25 werden an beiden Sei
ten der Antriebswelle 23 zwischen der Frontplatte 21 und der Rückseitenplatte
22 vorgesehen. Fig. 3 ist eine Darstellung, die die Rückseitenplatte 22 von der
Frontplatte aus gesehen in der axialen Richtung des Filters zeigt. Die An
triebswelle 23 und die Hilfswellen 24 und 25 sind entlang der äußeren Um
fangs des Filters 1 in einem bestimmten Positionsverhältnis, wie in Fig. 3 ge
zeigt, angeordnet. Die Antriebswelle 23 und die Hilfswellen 24, 25 sind dreh
bar an der Front- und der Rückseitenplatte 21 und 22 über nicht gezeigte Lager
jeweils montiert.
Nocken 26 und 27 sind in Positionen montiert, die mit äußeren Umfangsflä
chen der Randplatten 11 und 12 des Filters 1 an beiden Randabschnitten des
Antriebsschaftes 23 in Berührung stehen. Sie stellen sowohl eine Drehkraft als
auch eine nachfolgende Stoßkraft für das Filter 1 durch Berühren der Rand
platten 11 und 12 des Filters 1 dar. Kunststoff-Walzen 28, 29, 30 und 31 (29 ist
nicht gezeigt) sind in Positionen montiert, die mit der äußeren Umfangsfläche
der Randplatten 11 und 12 des Filters 1 bei beiden Randabschnitten der Hilfs
wellen 24 und 25 in Berührung stehen, um das Filter 1 drehbar zu tragen. Das
Filter 1 wird drehbar durch die Walzen 28 bis 31 getragen und ist dementspre
chend drehbar und auf- und abbewegbar durch die Nocken 26 und 27 angetrie
ben. Die vordere Nocke 26 und die Walzen 28, 29 sind longitudinal in axialer
Richtung gebildet, so daß sie für unterschiedliche Größen des Filters 1 ange
paßt sind. Das Filter 1 ist auch in der Stoßrichtung in einem Zustand frei be
wegbar in Drehrichtung und in Auf- und Abwärtsrichtung durch die Lager 32
und 33 gestützt, die an der Rückseitenplatte 22 angeordnet sind und in der La
ge sind, auf- und abwärtszugleiten.
Die Front- und Rückseitenplatten 21 und 22 werden miteinander über eine
Grundplatte 34 verbunden. Ein Motorstützrahmen 35 zum Tragen des Motors 3
ist unterhalb der Grundplatte 34 angeschlossen. Der Motor 3, der durch den
Motorstützrahmen 35 getragen wird, weist eine Antriebswelle auf, deren Vor
derende an der Vorderseite der Frontplatte 21 dort hindurchreicht. Die An
triebswelle des Motors 3 und die Antriebswelle 23 zum Antrieb des Filters
werden miteinander über einen Drehübertragungsmechanismus, der eine Rie
menscheibe 37, einen Riemen 38 und eine Riemenscheibe 39 einschließt, ge
koppelt. Der gesamte Motor 3 ist mit einer Motorabdeckung 40 bedeckt, um
Schlamm daran zu hindern, direkt auf den Motor 3 zu fallen.
Beine 41, 42, 43 und 44 stützen die Front- und Rückseitenplatten 21, 22 und
andere Teile in einem vorbestimmten Winkel. Die Beine 41 bis 44 sind vor
zugsweise auf der Bodenfläche durch Metallbefestigungen 45 und 46 befestigt,
um die Beine z. B. an einem Bewegen aufgrund der Vibrationen zu hindern.
Schlammentfernungsöffnungen 47 und 48 sind in der zentralen Position des
Kopplungsabschnitts zwischen der Rückseitenplatte 22 und der Grundplatte 34
bzw. an einer Stelle, die mit der zentralen Öffnung des Filters 1 korrespondiert,
vorgesehen. Ein flaschenförmiger Schlammspeicher 49 ist an der Rückseiten
platte 22 zur Aufnahme von Schlamm 51 und 52 angeordnet, der von dem äu
ßeren Umfang des Filters 1 und der Oberfläche des Innenrohres 13 durch die
Entfernungsöffnungen 47 und 48 abgeschüttelt wird. Eine Kappe 50 zum Ab
nehmen von Schlamm ist an dem Bodenabschnitt des Schlammspeichers 49
angeordnet.
In dieser Vorrichtung ist das Filter 1 mit Seitenplatten 53 und einer Abdeckung
54, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 1 gezeigt wird, bedeckt, um den
Schlamm am Wegfliegen in die Umgebung zu hindern. Ein Deckel 55 zum
freien Öffnen und Schließen mit einem Scharnier 56 als zentrale Größe ist an
der Abdeckung 54 montiert. Ein Handgriff 57 wird zum Öffnen des Deckels 55
verwendet, um das Filter herauszunehmen und einzusetzen.
In einem Fall, in dem die Prozeßlösung von dem Innenrohr 13 zu der Außen
seite des Filters 1 strömt, muß das Filter ausgewechselt werden, da es in kurzer
Zeit mit Schlamm, der sich auf der Innenseite des Innenrohres 13 in dem Filter
1 anlegt, verstopft wird. Wenn ein derart verstopftes Filter 1 in die Vorrich
tung, die oben gezeigt wird, eingesetzt wird, dreht sich das Filter, während der
Motor 3 angetrieben wird. Der getrocknete Schlamm schält sich von der Ober
fläche des Innenrohres 13 in dem Filter 1 mit dem Stoß, der durch die Walzen
28 bis 31 erzeugt wird, ab, wenn sich das Filter 1 bewegt und von der höchsten
Position zu der niedrigsten Position der Nocken 26 und 27 fällt. Der getrock
nete Schlamm wandert an der inneren Oberfläche des Innenrohres 13 entlang
der Neigung davon nach unten und wird in dem Schlammspeicher 49 durch die
Austragsöffnung 28 der Rückseitenplatte 22 aufgenommen.
In einem anderen Fall, in dem die Prozeßlösung von der Außenseite des Filters
in das Innenrohr 13 bewegt wird, muß das Filter 1 ausgewechselt werden, weil
es in kurzer Zeit mit Schlamm, der an der äußeren Oberfläche des Papierfilters
14 in dem Filter 1 anliegt, verstopft ist. Wenn ein derartig verstopftes Filter 1
auch in den Apparat eingesetzt wird, dreht sich das Filter 1, während der Motor
3 angetrieben wird. Der getrocknete Schlamm springt von der äußeren Ober
fläche des Papierfilters 14 in dem Filter 1 ab beim Stoß, der durch die Walzen
28 bis 31 gegeben wird, wenn das Filter 1 sich bewegt und von der höchsten
Position zu der niedrigsten Position der Nocken 26 und 27 fällt. Der abge
sprungene Schlamm wird abgeschüttelt auf die Grundplatte 34 und wandert
dann entlang der oberen Fläche der Grundplatte 34 nach unten und wird in dem
Schlammspeicher 49 durch die Austragsöffnung 47 der Rückseitenplatte 22
untergebracht.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht, die eine äußere Erscheinungsform der Vorrichtung
zum Entfernen von Schlamm von einem Filter zum Gebrauch in einer Draht
schnitt-Elektroerosionsmaschine gemäß einer anderen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt. Die Schlammentfernungsvorrichtung gemäß
dieser Ausführungsform beinhaltet weiterhin einen Mechanismus zur Nei
gungsumkehr zusätzlich zu der Schlammentfernungsvorrichtung, die in den
Fig. 1 bis 3 gezeigt wird. Der Mechanismus zur Neigungsumkehr dreht die
Filterstützeinrichtung 2 um eine Achse 101, die senkrecht zu der zentralen
Achse 100 des Filters 1 als zentrale Größe ist, um die Neigung des Filters 1 in
einem vorbestimmten Zyklus umzukehren. Der Mechanismus zur Neigungs
umkehr schließt einen Motor 102 und einen Riemen (Kette oder dergleichen)
103 zur Übertragung der Antriebskraft des Motors in eine andere als die Achse
101 ein. Der Schlamm wird ausgetragen von einem der Teil der Filtertrageein
richtung 2 auf der rechten Seite der Figur, und ein Schlammspeicherbehälter
104 ist direkt neben diesem Teil angeordnet.
Der Mechanismus zur Neigungsumkehr wechselt die Neigung der Filterstütz
einrichtung 2, d. h. von der Achse 100 des Filters, die innerhalb der Einrichtung
besteht, von 100a und 100b in einem vorbestimmten Zyklus, wie in Fig. 5 ge
zeigt. Eine Zeitspanne Ta für die Neigung des Filters 1 in der Neigungsrich
tung 100a ist auf 3 Minuten eingestellt und eine Zeitspanne Tb zur Neigung
des Filters 1 in die Neigungsrichtung 100b ist auf 1 Minute, z. B. in Fig. 5, ein
gestellt. Diese Zeitspannen werden abwechselnd wiederholt.
Die gleichen Vorgänge, wie die in Fig. 1-3 beschriebenen, werden innerhalb
der Filterstützeinrichtung 2 in beiden geneigten Zuständen durchgeführt. Das
Filter 1 wird nämlich zum Drehen um die zentrale Achse 100 als zentrale Grö
ße durch die Nocken 26 und 27 angetrieben und gleichzeitig mit Vibrationen
beaufschlagt. Ein Auslaß für den Schlamm ist auf der rechten Seite der Filter
stützeinrichtung 2 angeordnet. Der Schlamm, der in einem Fall der Neigungs
richtung 100a nicht entfernt wird, fällt zunächst in den Behälter (53-55 in Fig.
1) und wird dann in den Schlammspeicherbehälter 104 fallen, wenn die Nei
gungsrichtung wieder zurück auf 100a kommt.
Somit kann das Wechseln der Neigung des Filters 1, indem das Auf- und Ab
wärtsverhältnis des Filters 1 umgekehrt wird, die Entfernungswirkung für den
Schlamm innerhalb des Filters 1 stark gegenüber der Schlammentfernungsvor
richtung gemäß der Ausführungsform, die in den Fig. 1 bis 3 gezeigt wird,
verbessern.
Fig. 6 ist ein Flußdiagramm, das ein Verfahren zum Entfernen von Schlamm
gemäß einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung zeigt. Das
Schlammentfernungsverfahren gemäß dieser Ausführungsform umfaßt drei
Stufen der Prozeßschritte 51 bis 53. Das Verfahren wird auf ein Filter zum
Gebrauch in einer Elektroerosionsmaschine zum Entfernen des Schlammes, der
in einer Prozeßlösung enthalten ist, verwendet, wenn die Prozeßlösung von
einem Innenumfang zu einem Außenumfang und/oder von einem Außenum
fang zu einem Innenumfang davon fließt. Das Verfahren dient zur Entfernung
des Schlamms, der an der Oberfläche des Filters anliegt.
Der erste Schritt S1 ist ein Vorgang, um zwingend die Prozeßlösung, die in
dem Filter enthalten ist, durch Einbringen von Druckluft in das Filter zu ent
fernen. Der nächste Schritt S2 ist ein Vorgang zum Trocknen des Schlammes,
der in dem Filter durch den Schritt S1 zurückbleibt. Der letzte Schritt S3 ist ein
Vorgang zum Abschütteln des getrockneten Schlammes von dem Filter durch
Anwenden von Vibrationen auf das Filter. Die Schlammentfernungsvorrich
tung, die mit Bezug auf die Fig. 1 bis 6 beschrieben ist, kann vorzugsweise
diesem Prozeß angepaßt werden. Der Schritt S1 zum Anwenden von Druck
zum Entfernen der Prozeßlösung ist eine Vorbehandlung, um den Schritt S2
zum Trocknen des Schlammes zu verkürzen.
Fig. 7 ist eine Seitenansicht, um ein Ausführungsbeispiel des Schritts S1 des
Anwendens von Druck zum Entfernen der Prozeßlösung zu erläutern. Das Fil
ter 1, das in den Schritt S1 eingeführt ist, ist mit einer großen Menge der Pro
zeßlösung, die Schlamm enthält, imprägniert. Das Filter wird sandwichartig
zwischen den oberen und unteren Stützplatten 201 und 202 zum Schutz beider
Randplatten 11 und 12 des Filters 1 vor dem nachfolgend angewendeten Druck
angeordnet. Die Bezugsnummern 203 und 204 bezeichnen entfernbare Wellen,
um die oberen und unteren Stützplatten 201 und 202 miteinander zu verbinden.
Das Filter 1 ist derart angeordnet, daß die Öffnung des Innenrohres 13, das in
Fig. 1 gezeigt wird, nach unten zeigt. Eine Druckluft A, die durch eine Leitung
205 zugeführt wird, wird in die Innenseite des Filters 1 über die Öffnung ge
leitet. Wenn die eingeleitete Druckluft A über das Innenrohr das Filter 1 nach
außen verläßt, wird die Prozeßlösung L, die in dem Filter 1 imprägniert ist,
zwingend zu der Außenumfangsfläche des Filters 1 extrudiert und fällt durch
eine Öffnung 206, die in der unteren Stützplatte 202 gebildet ist.
Die Restprozeßlösung, die noch in dem Filter 1 nach dem Anwenden von
Druck zum Entfernen der Prozeßlösung, wie oben beschrieben, ist, verbleibt,
wird mit dem nächsten Schritt S2 des Trocknens des Schlamms entfernt. Es
gibt verschiedene Trocknungsverfahren. Ein Unterbringen des Filters 1 inner
halb einer Trocknungsmaschine zum Austreiben der Prozeßlösung z. B. kann den
Schlamm, der darin enthalten ist, trocknen. Die Zeitspanne, die zum Trocknen
erforderlich ist, kann durch gleichzeitiges Einführen einer durch einen Ent
feuchter getrockneten Luft in die Trocknungsmaschine verkürzt werden.
Das Filter 1 wird nach dem Trocknungsschritt mit Drehungen und Vibrationen,
wie oben beschrieben, nachfolgend als Schritt S3 zum Abschütteln des
Schlammes beaufschlagt und ist vorzugsweise in der oben beschriebenen
Schlammentfernungsvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung unterge
bracht. Der getrocknete Schlamm hat eine extrem erniedrigte Viskosität und
kann wirkungsvoll von dem Filter 1 mittels Vibrationen abfallen.
Wie oben beschrieben, hält die Schlammentfernungsvorrichtung gemäß der
vorliegenden Erfindung das Filter rotierend innerhalb der Filterstützvorrich
tung in einem Zustand, in dem die zentrale Achse des Filters um einen vorbe
stimmten Winkel zur horizontalen Richtung geneigt ist, und die Nocken bewir
ken eine Drehantriebskraft und nachfolgend eine Stoßkraft auf das Filter. Der
Schlamm, der auf der Oberfläche des Filters anliegt, wandert auf dem äußeren
oder inneren Umfang des Filters von einem höhergelegenen Abschnitt zu ei
nem niedrigeren Abschnitt aufgrund der Dreh- und Stoßkraft und fällt schließ
lich zur Unterbringung in den Schlammspeicher. Der Schlamm, der an dem
gebrauchten Filter anliegt, kann wirkungsvoll entfernt werden, und das Filter
kann wiederverwendet werden. Die vorliegende Erfindung kann die Wartungs
kosten der Bearbeitung wirkungsvoll vermindern und kann folglich auch stark
zur Verminderung der Hilfsmittel beitragen.
Gemäß dieser verbesserten Schlammentfernungsvorrichtung der vorliegenden
Erfindung umfaßt die Vorrichtung weiterhin den Mechanismus zur Umkehr der
Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung um die
Achse senkrecht zu der zentralen Achse des Filters als zentrale Größe in einem
vorbestimmten Zyklus. Somit kann der Schlammentfernungs-Wirkungsgrad
weiterhin verbessert werden.
Gemäß dem Schlammentfernungsverfahren der vorliegenden Erfindung wird
der Schritt des Trocknens des Schlammes, der in dem Filter verbleibt, und der
Schritt des Abfallens des getrockneten Schlammes von dem Filter durch An
wenden von Vibrationen auf das Filter durchgeführt. Weiterhin kann der
Schritt des Anwendens von Druckluft in dem Filter zum Entfernen der Pro
zeßlösung, die innerhalb des Filters enthalten ist, als Vorbehandlung vor dem
Schritt des Trocknens des Schlammes, falls erforderlich, hinzugefügt werden.
Somit kann der Schlammentfernungs-Wirkungsgrad wirkungsvoll verbessert
werden.
Nachdem Ausführungsformen, die aus der vorliegenden Erfindung bestehen,
beschrieben wurden, sind andere Ausführungsformen und Variationen, die in
dieser vorliegenden Erfindung enthalten sind, für den Fachmann naheliegend.
Deshalb soll die Erfindung nicht als auf die offenbarten Ausführungsformen
begrenzt betrachtet werden, sondern vielmehr nur durch den Schutzumfang der
anliegenden Ansprüche begrenzt werden.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm, der an der Oberfläche eines
vollständig zylindrischen Filters zum Gebrauch in einer Elektroerosi
onsmaschine anliegt, wobei das Filter angepaßt ist, um den Schlamm in
einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet
wird, zu entfernen, wobei die Prozeßlösung von einer inneren Um
fangsfläche zu einer äußeren Umfangsfläche und/oder von der äußeren
Umfangsfläche zu der inneren Umfangsfläche des Filters strömt, und
wobei die Vorrichtung umfaßt:
eine Filterstützeinrichtung zum drehbaren Halten des Filters mit einer zentralen Achse als zentrale Größe und zum Neigen der zentralen Ach se um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung, wo bei die Filterstützeinrichtung Nocken zur Bereitstellung einer Drehan triebskraft und nachfolgender Stoßkraft für das Filter umfaßt;
einen Motor zum Bereitstellen der Drehantriebskraft für die Nocken; und
einen Schlammspeicher zur Aufnahme des Schlamms, der von dem Filter abfällt.
eine Filterstützeinrichtung zum drehbaren Halten des Filters mit einer zentralen Achse als zentrale Größe und zum Neigen der zentralen Ach se um einen vorbestimmten Winkel zu der horizontalen Richtung, wo bei die Filterstützeinrichtung Nocken zur Bereitstellung einer Drehan triebskraft und nachfolgender Stoßkraft für das Filter umfaßt;
einen Motor zum Bereitstellen der Drehantriebskraft für die Nocken; und
einen Schlammspeicher zur Aufnahme des Schlamms, der von dem Filter abfällt.
2. Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm gemäß Anspruch 1, wobei
die Filterstützeinrichtung einschließt:
eine Frontplatte, die an der vorderen Randseite des Filters angeordnet ist;
eine Rückseitenplatte, die an der hinteren Randseite des Filters ange ordnet ist;
eine Antriebswelle, die drehbar zwischen der Front- und der Rücksei tenplatte angeordnet ist;
mehrere Nocken, die auf den Front- und Rückseitenabschnitten der Antriebswelle montiert sind, wobei die Nocken mit den vorderen und hinteren Randabschnitten eines äußeren Umfangs des Filters über eine bestimmte Reibkraft in Kontakt stehen;
einen Drehübertragungsmechanismus zum Übertragen der Drehkraft des Motors auf die Antriebswelle;
ein Paar Hilfswellen, die auf beiden Seiten der Antriebswelle zwischen der Front- und der Rückseitenplatte angeordnet sind;
mehrere Walzen, die auf den vorderen und hinteren Randabschnitten der Hilfswellen zum drehbaren Tragen der vorderen und hinteren Randabschnitte des äußeren Umfangs des Filters montiert sind;
ein Lager, das auf einer Ebene der Rückseitenplatte gegenüberliegend zu dem hinteren Randabschnitt des Filters zum drehbaren und auf- und abwärtsbewegbaren Halten der hinteren Randfläche des Filters ange ordnet ist; und
mehrere Beine zum Stützen der Front- und der Rückseitenplatte und der Antriebs- und Hilfswellen, die um einen vorbestimmten Winkel zur ho rizontalen Richtung geneigt sind.
eine Frontplatte, die an der vorderen Randseite des Filters angeordnet ist;
eine Rückseitenplatte, die an der hinteren Randseite des Filters ange ordnet ist;
eine Antriebswelle, die drehbar zwischen der Front- und der Rücksei tenplatte angeordnet ist;
mehrere Nocken, die auf den Front- und Rückseitenabschnitten der Antriebswelle montiert sind, wobei die Nocken mit den vorderen und hinteren Randabschnitten eines äußeren Umfangs des Filters über eine bestimmte Reibkraft in Kontakt stehen;
einen Drehübertragungsmechanismus zum Übertragen der Drehkraft des Motors auf die Antriebswelle;
ein Paar Hilfswellen, die auf beiden Seiten der Antriebswelle zwischen der Front- und der Rückseitenplatte angeordnet sind;
mehrere Walzen, die auf den vorderen und hinteren Randabschnitten der Hilfswellen zum drehbaren Tragen der vorderen und hinteren Randabschnitte des äußeren Umfangs des Filters montiert sind;
ein Lager, das auf einer Ebene der Rückseitenplatte gegenüberliegend zu dem hinteren Randabschnitt des Filters zum drehbaren und auf- und abwärtsbewegbaren Halten der hinteren Randfläche des Filters ange ordnet ist; und
mehrere Beine zum Stützen der Front- und der Rückseitenplatte und der Antriebs- und Hilfswellen, die um einen vorbestimmten Winkel zur ho rizontalen Richtung geneigt sind.
3. Vorrichtung zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 1, wo
bei die Vorrichtung weiterhin einen Mechanismus zur Umkehr einer
Neigungsrichtung des Filters durch Drehen der Filterstützeinrichtung
um eine Achse senkrecht zu der zentralen Achse des Filters als zentrale
Größe in einem vorbestimmten Zyklus umfaßt.
4. Verfahren zum Entfernen von Schlamm, der auf einer Oberfläche eines
vollständig zylindrischen Filters zum Gebrauch in einer Elektroerosi
onsmaschine anliegt, wobei das Filter zum Entfernen des Schlammes in
einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet
wird, angepaßt ist, und wobei die Prozeßlösung von einer Innenum
fangsfläche zu einer Außenumfangsfläche und/oder von einer Außen
umfangsfläche zu einer Innenumfangsfläche des Filters strömt und das
Verfahren die Schritte umfaßt:
Trocknen des Schlammes, der innerhalb des Filters verbleibt; und Abfallen des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
Trocknen des Schlammes, der innerhalb des Filters verbleibt; und Abfallen des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
5. Verfahren zum Entfernen von Schlamm nach Anspruch 4, wobei der
Schritt des Abfallens von Schlamm mit der Vorrichtung zum Entfernen
des Schlammes gemäß dem Anspruch 1 durchgeführt wird.
6. Verfahren zum Entfernen von Schlamm nach Anspruch 4, wobei der
Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Entfer
nen des Schlamms gemäß dem Anspruch 2 durchgeführt wird.
7. Verfahren zum Entfernen von Schlamm nach Anspruch 4, wobei der
Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Entfer
nen des Schlamms gemäß dem Anspruch 3 durchgeführt wird.
8. Verfahren zum Entfernen von Schlamm, der an einer Oberfläche eines
vollständig zylindrischen Filters zum Gebrauch in einer Elektroerosi
onsmaschine anliegt, wobei das Filter zum Entfernen von Schlamm in
einer Prozeßlösung, die in der Elektroerosionsmaschine verwendet
wird, angepaßt ist, und wobei die Prozeßlösung von einer Innenum
fangsfläche zu einer Außenumfangsfläche und/oder von einer Außen
umfangsfläche zu einer Innenumfangsfläche des Filters strömt, und das
Verfahren die Schritte umfaßt:
Anwenden einer Druckluft in dem Filter, um zwingend die Prozeßlö sung, die in dem Filter enthalten ist, zu entfernen;
Trocknen des verbleibenden Schlammes innerhalb des Filters; und
Abfallen des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
Anwenden einer Druckluft in dem Filter, um zwingend die Prozeßlö sung, die in dem Filter enthalten ist, zu entfernen;
Trocknen des verbleibenden Schlammes innerhalb des Filters; und
Abfallen des getrockneten Schlammes von dem Filter durch Anwenden von Vibrationen auf das Filter.
9. Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 8, wobei
der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Ent
fernen des Schlamms gemäß dem Anspruch 1 durchgeführt wird.
10. Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 8, wobei
der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Ent
fernen des Schlamms gemäß dem Anspruch 2 durchgeführt wird.
11. Verfahren zum Entfernen von Schlamm gemäß dem Anspruch 8, wobei
der Schritt des Abfallens von Schlamm mit einer Vorrichtung zum Ent
fernen des Schlamms gemäß dem Anspruch 3 durchgeführt wird.
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