DE19919704A1 - Lampe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Lampe (1), insbesondere für ein Fahrzeug, mit einer Lichtquelle (2), einem zusammengesetzten Reflektor (3) und einer Mehrzahl von asphärischen Linsen (4). Der zusammengesetzte Reflektor (3) umfaßt eine passende Anzahl von ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A) und eine passende Anzahl von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3B). Jede der ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A) wird von einer der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3A) gebildet, die man erhält, indem man radial um eine Mittelachse (X) der Lichtquelle (2) herum einen Teil aus einem Sphäroid ausschneidet, der einen auf der Mittelachse (X) und benachbart zur Lichtquelle (2) angeordneten ersten Brennpunkt (F1) sowie einen zweiten Brennpunkt (F3A) aufweist, der auf einer Linie (Y3A) angeordnet ist, die durch den ersten Brennpunkt (F1) verläuft und in geeigneter Weise gegenüber der Mittelachse (X) geneigt ist, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15 DEG bis 90 DEG um die Mittelachse (X) herum erstreckt. Jede der zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3B) wird in entsprechender Weise gebildet, wobei der zweite Brennpunkt (F3B) außerhalb der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3A) liegt. Die erste und zweite Oberflächenkonfiguration (D3A, D3B) werden in einer nicht überlappenden Beziehung miteinander festgelegt, um wirksame reflektierende Oberflächen zu bilden. Von den reflektierenden Oberflächeneinheiten ...
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Lampe und insbesondere
eine Lampe, die sich zur Verwendung als Beleuchtungslampe für
ein Fahrzeug, zum Beispiel als Scheinwerfer oder Nebelleuchte,
als Signalleuchte für ein Fahrzeug, zum Beispiel als Heckleuchte
oder Richtungsanzeigeleuchte, als Signallampe oder Ampellicht
für den Straßenverkehr oder als Signallampe für den
Eisenbahnverkehr eignet.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen herkömmliche Lampen dieser Art. Eine
in Fig. 1 dargestellte Lampe 90 umfaßt im wesentlichen eine
Lichtquelle 91, einen rotationsparaboloidischen Reflektor 92 und
eine Streuscheibe 93 mit einer Facettierung oder einem Schliff
93a. Ein Lichtstrahl aus der Lichtquelle 91 wird vom
rotationsparaboloidischen Reflektor 92 reflektiert, um einen
parallelen Lichtstrahl zu erzeugen. Der reflektierte Lichtstrahl
wird von der Facettierung 93a der Streuscheibe 93 in geeigneter
Weise gestreut, um für eine gewünschte
Lichtverteilungseigenschaft zu sorgen.
Eine in Fig. 2 dargestellte Lampe 80 umfaßt eine Lichtquelle 81,
einen aus einer zusammengesetzten reflektierenden Oberfläche 82
bestehenden Reflektor und eine Streuscheibe 83. Die
zusammengesetzte reflektierende Oberfläche 82 weist eine
Mehrzahl von zylinderparabolischen reflektierenden Oberflächen
auf, die so angeordnet sind, daß sie nach der Montage der Lampe
80 (dem in der Zeichnung dargestellten Zustand) in einem
vertikalen Schnitt eine parabolische Konfiguration und in einem
horizontalen Schnitt eine lineare Konfiguration aufweisen. Die
Streuscheibe 83 weist keine Facettierung auf, so daß sie
durchsichtig ist. Bei der Lampe 80 liefert die zusammengesetzte
reflektierende Oberfläche 82 von selbst die
Lichtverteilungseigenschaft.
Eine in Fig. 3 dargestellte Lampe 70 umfaßt eine Lichtquelle 71,
einen Reflektor, der aus einer ellipsoidischen reflektierenden
Oberfläche 72 mit der Lichtquelle 71 an einem ersten Brennpunkt
besteht, eine asphärische Linse 73, sowie einen Schirm 74, der,
falls erforderlich, vorgesehen ist. Die ellipsoidische
reflektierende Oberfläche besteht aus einem Sphäroid, einer
zusammengesetzten ellipsoidischen Oberfläche oder einer
ellipsoidischen Freiform-Oberfläche. Bei dieser Anordnung
projiziert die asphärische Linse 73, unter Vergrößerung, ein
Bild der Lichtquelle, das erzeugt wird, indem ein Lichtstrahl an
einem zweiten Brennpunkt gebündelt wird, um einen
Leuchtlichtstrahl zu liefern. Die Lampe 70 von der Art mit
ellipsoidischer reflektierender Oberfläche 72 wird als
Projektor-Lampe bezeichnet. Die Lichtverteilungseigenschaft wird
erhalten, indem man einen unerwünschten Teilbereich mit dem
Schirm 74 abdeckt.
Jedoch sollte bei der in Fig. 1 dargestellten Lampe 90 die
Streuscheiben-Facettierung 93a so ausgebildet sein, daß man eine
hohe optische Intensität hat, so daß bei der Dicke der
Streuscheibe 93 bedeutende Schwankungen erzeugt werden. Dies
macht die Durchsichtigkeit der Streuscheibe schlechter und macht
es unmöglich, ein Erscheinungsbild mit einer größeren Klarheit
und Tiefenwirkung zu liefern, das augenblicklich auf dem Markt
bevorzugt wird.
Es ist möglich, der in Fig. 2 dargestellten Lampe 80 ein
Erscheinungsbild mit einer größeren Klarheit zu verleihen, da
die Streuscheibe 83 ohne Facettierung durchsichtig ist. Da
jedoch die Lichtverteilungseigenschaft von der in einem
versenkten Teil angeordneten zusammengesetzten reflektierenden
Oberfläche 82 erzeugt wird, wird die Erzeugung der
Lichtverteilungseigenschaft durch einen solchen Faktor, wie die
Schwierigkeit beim Bestimmen der Lichtverteilungseigenschaft in
Richtung der Breite eingeschränkt.
Die in Fig. 3 dargestellte Lampe 70 ist wegen ihrer größeren
Tiefenabmessung schwierig zu montieren oder anzubringen.
Außerdem hat die asphärische Linse 73 mit einem kleinen
Außendurchmesser eine kleinere lichtemittierende Fläche zur
Folge. Bei einer Verwendung als Scheinwerfer ist die Lampe 70
daher von einem entgegenkommenden Fahrzeug aus schlechter
sichtbar.
Jede der herkömmlichen Lampen 70, 80 und 90 mit einer der
vorgenannten Bauweisen ist allgemein weit verbreitet. Somit ist
es unmöglich, sie von anderen zu unterscheiden und in
designerischer Hinsicht eine Neuigkeit zu schaffen. Außerdem
wird der Ausnutzungsgrad eines Lichtstroms aus der Lichtquelle
verringert, wenn die Dicke der Lampe verringert wird, weil der
Ausnutzungsgrad von der Tiefenabmessung abhängt.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Lampe mit
einem noch nie da gewesenen und neuartigen Design
bereitzustellen, die eine Mehrzahl von asphärischen Linsen
umfaßt.
Ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine Lampe
bereitzustellen, die eine Lichtverteilungseigenschaft aufweist,
die frei von Einschränkungen ist und besonders in horizontaler
Richtung eine verbesserte Flexibilität zeigt.
Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Lampe bereitzustellen, die eine gewünschte lichtemittierende
Fläche aufweist und von einem entgegenkommenden Fahrzeug aus
eine verbesserte Sichtbarkeit besitzt.
Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, eine
Lampe bereitzustellen, bei welcher der Ausnutzungsgrad eines
Lichtstroms aus der Lichtquelle durch die Tiefenabmessung
unbeeinflußt bleibt.
Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Lampe
bereitzustellen, umfassend: eine Lichtquelle; einen
zusammengesetzten Reflektor, der eine passende Anzahl von ersten
reflektierenden Oberflächeneinheiten und eine passende Anzahl
von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten einschließt,
von denen die gleichen reflektierenden Oberflächeneinheiten
konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten Reflektor
zu bilden, wobei jede der ersten reflektierenden
Oberflächeneinheiten von einer ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man erhält, indem
man radial um eine Mittelachse der Lichtquelle herum einen Teil
aus einem Sphäroid ausschneidet, der einen auf der Mittelachse
und benachbart zur Lichtquelle angeordneten ersten Brennpunkt
sowie einen zweiten Brennpunkt aufweist, der auf einer Linie
angeordnet ist, die durch den ersten Brennpunkt verläuft und in
geeigneter Weise gegenüber der Mittelachse geneigt ist, so daß
sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90°
um die Mittelachse herum erstreckt, wobei jede der zweiten
reflektierenden Oberflächeneinheiten aus einer zweiten
reflektierenden Oberflächenkonfiguration besteht, die man
erhält, indem man radial um die Mittelachse herum einen Teil aus
einem Sphäroid mit dem ersten Brennpunkt und einem außerhalb von
der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration angeordneten
zweiten Brennpunkt ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene
Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse herum
erstreckt, wobei die erste und zweite reflektierende
Oberflächenkonfiguration in einer nicht überlappenden Beziehung
miteinander derart festgelegt werden, daß ein an jedem der
zweiten Brennpunkte gebündelter reflektierter Lichtstrahl als
Leuchtlichtstrahl aus der Lampe wirksam ist; sowie asphärische
Linsen, die so vorgesehen sind, daß sie den jeweiligen zweiten
Brennpunkten der reflektierenden Oberflächeneinheiten des
zusammengesetzten Reflektors entsprechen und reflektierte
Lichtstrahlen aus den jeweiligen reflektierenden
Oberflächeneinheiten bündeln.
Falls notwendig, kann der zusammengesetzte Reflektor weiter eine
passende Anzahl von dritten reflektierenden Oberflächeneinheiten
einschließen, die konzentrisch kombiniert sind, um den
zusammengesetzten Reflektor zu bilden, wobei jede der dritten
reflektierenden Oberflächeneinheiten von einer dritten
reflektierenden Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man
erhält, indem man radial um die Mittelachse herum einen Teil aus
einem Sphäroid mit dem ersten Brennpunkt und einem außerhalb von
der zweiten reflektierenden Oberflächenkonfiguration
angeordneten zweiten Brennpunkt ausschneidet, so daß sich der
ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die
Mittelachse herum erstreckt, wobei die dritte reflektierende
Oberflächenkonfiguration in einer nicht überlappenden Beziehung
mit den anderen reflektierenden Oberflächenkonfigurationen
derart festgelegt wird, daß ein am zweiten Brennpunkt
gebündelter reflektierter Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus
der Lampe wirksam ist. In diesem Fall kann die Lampe weiter
asphärische Linsen umfassen, die so vorgesehen sind, daß sie den
jeweiligen zweiten Brennpunkten der reflektierenden
Oberflächeneinheiten entsprechen und reflektierte Lichtstrahlen
aus den jeweiligen reflektierenden Oberflächeneinheiten bündeln.
Zum Erzeugen eines gewünschten Lichtverteilungsmusters können
Schirme oder Abdeckungen jeweils an Stellen nahe den
Brennpunkten der asphärischen Linsen angeordnet sein.
In der Lampe können auch ein mittlerer Reflektor, den man
erhält, indem man einen Teil aus einem Sphäroid mit einem zur
Lichtquelle benachbarten ersten Brennpunkt ausschneidet, um eine
Übereinstimmung der Mittelachse mit einer Längsachse zu
bewirken, sowie eine asphärische Linse, die so angeordnet ist,
daß sie einem zweiten Brennpunkt des mittleren Reflektors
entspricht, auf der Mittelachse angeordnet sein.
In diesem Fall kann zum Erzeugen eines gewünschten
Lichtverteilungsmusters ein Schirm an einer Stelle nahe dem
Brennpunkt der asphärischen Linse angeordnet sein, welche so
angeordnet ist, daß sie dem mittleren Reflektor entspricht.
Ein anderer Aspekt der vorliegenden Erfindung besteht darin,
eine Lampe bereitzustellen, umfassend: eine Lichtquelle; einen
zusammengesetzten Reflektor, der eine passende Anzahl von ersten
reflektierenden Oberflächeneinheiten und eine passende Anzahl
von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten einschließt,
von denen die gleichen reflektierenden Oberflächeneinheiten
konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten Reflektor
zu bilden, wobei jede der ersten reflektierenden
Oberflächeneinheiten von einer ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man erhält, indem
man radial um eine Mittelachse der Lichtquelle herum einen Teil
aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche ausschneidet, die
einen auf der Mittelachse und benachbart zur Lichtquelle
angeordneten ersten Brennpunkt sowie einen zweiten Brennpunkt
aufweist, der in einer horizontalen Richtung der Lampe in
montiertem Zustand linear und auf einer Linie angeordnet ist,
die durch den ersten Brennpunkt verläuft und in geeigneter Weise
gegenüber der Mittelachse geneigt ist, so daß sich der
ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die
Mittelachse herum erstreckt, wobei jede der zweiten
reflektierenden Oberflächeneinheiten aus einer zweiten
reflektierenden Oberflächenkonfiguration besteht, die man
erhält, indem man radial um die Mittelachse herum einen Teil aus
einer elliptischen Freiform-Oberfläche mit dem ersten Brennpunkt
und einem in einer horizontalen Richtung der Lampe in montiertem
Zustand linear und außerhalb von der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration angeordneten zweiten Brennpunkt
ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen
Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse herum erstreckt,
wobei die erste und zweite reflektierende
Oberflächenkonfiguration in einer nicht überlappenden Beziehung
miteinander derart festgelegt werden, daß ein an jedem der
zweiten Brennpunkte gebündelter reflektierter Lichtstrahl als
Leuchtlichtstrahl aus der Lampe wirksam ist, sowie eine
asphärische Linse, die so vorgesehen ist, daß sie dem zweiten
Brennpunkt von jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten
des zusammengesetzten Reflektors entspricht und einen
reflektierten Lichtstrahl aus jeder der reflektierenden
Oberflächeneinheiten bündelt.
Falls notwendig, kann der zusammengesetzte Reflektor weiter eine
passende Anzahl von dritten reflektierenden Oberflächeneinheiten
einschließen, die konzentrisch kombiniert sind, um den
zusammengesetzten Reflektor zu bilden, wobei jede der dritten
reflektierenden Oberflächeneinheiten von einer dritten
reflektierenden Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man
erhält, indem man radial um die Mittelachse herum einen Teil aus
einer elliptischen Freiform-Oberfläche mit dem ersten Brennpunkt
und einem in einer horizontalen Richtung der Lampe in montiertem
Zustand linear und außerhalb von der zweiten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration angeordneten zweiten Brennpunkt
ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen
Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse herum erstreckt,
wobei die dritte reflektierende Oberflächenkonfiguration in
einer nicht überlappenden Beziehung mit den anderen
reflektierenden Oberflächenkonfigurationen derart festgelegt
wird, daß ein am zweiten Brennpunkt gebündelter reflektierter
Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe wirksam ist. In
diesem Fall umfaßt die Lampe weiter eine asphärische Linse, die
so vorgesehen ist, daß sie dem zweiten Brennpunkt von jeder der
reflektierenden Oberflächeneinheiten entspricht und einen
reflektierten Lichtstrahl aus jeder der reflektierenden
Oberflächeneinheiten bündelt.
Zum Erzeugen eines gewünschten Lichtverteilungsmusters kann an
einer Stelle nahe dem Brennpunkt der asphärischen Linse ein
Schirm angeordnet sein. Vorzugsweise weist der Schirm zum
Erzeugen eines Lichtverteilungsmusters eine Konfiguration
entsprechend der Position des zweiten Brennpunkts auf, die sich
in horizontaler Richtung verändert, so daß die beiden Endteile
des Schirms in Bezug zu der Stelle nahe dem Brennpunkt der
asphärischen Linse in horizontaler Richtung symmetrisch auf die
asphärische Linse zu gebogen sind.
Ein mittlerer Reflektor, der von einem Teil gebildet wird, das
so aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche ausgeschnitten
wird, daß eine Übereinstimmung der Mittelachse der Lampe mit
einer Längsachse bewirkt wird, wobei ein erster Brennpunkt
benachbart zur Lichtquelle angeordnet wird und ein zweiter
Brennpunkt gebildet wird, der in einer horizontalen Richtung der
Lampe in montiertem Zustand linear ist, sowie eine asphärische
Linse, die so angeordnet wird, daß sie dem zweiten Brennpunkt
des mittleren Reflektors entspricht, können auf der Mittelachse
angeordnet sein.
Zur Ausbildung eines gewünschten Lichtverteilungsmusters kann
alternativ ein Schirm an einer Stelle nahe dem Brennpunkt der
asphärischen Linse angeordnet sein, die so angeordnet wird, daß
sie dem mittleren Reflektor entspricht. Vorzugsweise weist der
Schirm zur Ausbildung eines Lichtverteilungsmusters eine
Konfiguration entsprechend dem zweiten Brennpunkt auf, dessen
Position sich in horizontaler Richtung verändert, so daß die
beiden Endteile des Schirms in Bezug zu der Stelle nahe dem
Brennpunkt der asphärischen Linse horizontal symmetrisch auf die
asphärische Linse zu gebogen sind.
Bei den obigen Aspekten können sämtliche der asphärischen Linsen
als Einheit mit einem Linsenhalterteil ausgebildet sein, und der
Linsenhalterteil kann durchsichtig oder undurchsichtig
ausgebildet sein.
Alternativ kann jede der asphärischen Linsen beliebig von einer
konvexen Linse, einer Fresnel-Linse oder einer Kombination der
konvexen Linse und der Fresnel-Linse gebildet werden.
Weiter kann jede der asphärischen Linsen teilweise aus einer
zylindrischen Linse bestehen.
Alternativ kann mindestens eine der Oberflächen des Schirms zur
Ausbildung eines Lichtverteilungsmusters durch die asphärische
Linse und den Linsenhalterteil betrachtet eine andere Farbe als
die Farbe der asphärischen Linse besitzen. Weiter kann die
Lichtquelle mit einem Streufilter oder Farbfilter in Form einer
Kappe versehen sein.
Bei der Anordnung schließt die Lampe gemäß der vorliegenden
Erfindung die Mehrzahl von asphärischen Linsen ein, was ein noch
nie da gewesenes und neuartiges Design liefert, ganz gleich ob
sich die Lampe im EIN-Zustand oder im AUS-Zustand befindet.
Infolgedessen unterscheidet sich die Lampe gemäß der
vorliegenden Erfindung von einer Lampe herkömmlicher Bauart und
erhält größere Aufmerksamkeit, so daß ihre Vermarktungsfähigkeit
ausgezeichnet verbessert wird.
Indem der Linsenhalterteil vorgesehen wird und sämtliche der
asphärischen Linsen integral oder als Einheit mit diesem
ausgebildet werden, wird es möglich, wenn der Linsenhalterteil
durchsichtig ist, ein Bild aus dem Linsenhalterteil, durch den
man die innere Oberfläche der Lampe sieht, so wie sie ist, mit
einem Bild aus den asphärischen Linsen zu mischen, durch die man
die innere Oberfläche der Lampe unter Vergrößerung sieht,
wodurch für ein bisher nie da gewesenes und neuartiges
Erscheinungsbild gesorgt wird.
Wenn der Linsenhalterteil undurchsichtig ausgebildet wird und
der Schirm ebenfalls eingefärbt wird, wird es weiter möglich,
eine Lampe zu realisieren, die im EIN-Zustand bzw. im AUS-
Zustand eine unterschiedliche Farbe aufweist. Wenn die
asphärische Linse in einer Fresnel-Konfiguration ausgebildet
wird, kann man zudem ein Erscheinungsbild wie Kristallglas
erhalten. Somit bietet die vorliegende Erfindung vielfältigere
Design-Variationen einer Lampe und erzielt bei der Verbesserung
der Vermarktungsfähigkeit der Lampe eine ausgezeichnete Wirkung.
Leistungsmäßig weist die Lampe dank einer geringeren Dicke der
gesamten Lampe eine verbesserte Montierbarkeit auf. Dies ist so,
weil die reflektierenden Oberflächeneinheiten von elliptischen
reflektierenden Oberflächen gebildet werden, die sich nach außen
zu öffnen, und somit weist der zusammengesetzte Reflektor als
Kombination derselben eine geringere Tiefenabmessung auf.
Außerdem kann die Temperatur von jeder der asphärischen Linsen
durch die Verteilung des Lichts aus der einzigen Lichtquelle auf
die Mehrzahl von asphärischen Linsen verringert werden.
Infolgedessen wird es möglich, die Linsen aus einem Harz oder
Kunststoff auszubilden und eine ausgezeichnete
Kostensenkungswirkung zu erzielen.
Mit der Bereitstellung des mittleren Reflektors kann der größte
Teil des Lichts aus der Lichtquelle als wirksames Leucht- oder
Abstrahlungslicht genutzt werden. Dies erhöht den
Ausnutzungsgrad eines Lichtstroms aus der Lichtquelle. Da durch
die Mehrzahl von asphärischen Linsen die lichtemittierende
Fläche vergrößert wird, kann die ausgezeichnete Wirkung einer
verbesserten Sichtbarkeit von einem entgegenkommenden Fahrzeug
aus erzielt werden.
Fig. 1 ist eine Querschnittsansicht, die eine herkömmliche
Ausführungsform zeigt;
Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine andere
herkömmliche Ausführungsform zeigt;
Fig. 3 ist eine Querschnittsansicht, die eine noch andere
herkömmliche Ausführungsform zeigt;
Fig. 4 ist eine Ansicht, die eine Lampe gemäß einer ersten
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung veranschaulicht;
Fig. 5 ist eine teilweise weggeschnittene Vorderseitenansicht
der in Fig. 4 dargestellten Lampe gemäß der ersten
Ausführungsform;
Fig. 6 ist eine Querschnittsansicht, die einen Hauptteil einer
Lampe gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Hauptteil
einer Lampe gemäß einer dritten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 8 ist eine Querschnittsansicht, die einen Hauptteil einer
Lampe gemäß einer vierten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 9 ist eine Querschnittsansicht, die einen Hauptteil einer
Lampe gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 10 ist eine Querschnittsansicht, die einen Hauptteil einer
Lampe gemäß einer sechsten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 11 ist eine Querschnittsansicht, die einen Hauptteil einer
Lampe gemäß einer siebenten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt;
Fig. 12 ist eine Querschnittsansicht, die einen Hauptteil einer
Lampe gemäß einer achten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung zeigt.
Die vorliegende Erfindung wird nun ausführlich unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben, welche Ausführungsformen
derselben veranschaulichen. Die Fig. 4 und 5 zeigen eine
Lampe 1 gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Die Lampe 1 besteht hauptsächlich aus einer
Lichtquelle 2, einem zusammengesetzten Reflektor 3 und
asphärischen Linsen 4. Der zusammengesetzte Reflektor 3 besteht
aus einer geeigneten Anzahl von ersten reflektierenden
Oberflächeneinheiten 3A, einer geeigneten Anzahl von zweiten
reflektierenden Oberflächeneinheiten 3B und einer geeigneten
Anzahl von dritten reflektierenden Oberflächeneinheiten 3C. Die
erste Ausführungsform wird nun anhand eines Beispiels
beschrieben, unter der Annahme, daß die dritten reflektierenden
Oberflächeneinheiten 3C darin vorgesehen sind.
Der zusammengesetzte Reflektor 3 ist in Bezug zu einer
Mittelachse der Lichtquelle (nachfolgend als Lampenmittelachse X
bezeichnet) ausgelegt und angeordnet, die durch die Lichtquelle
2 verläuft und mit der Leucht- oder Abstrahlungsrichtung aus der
Lampe 1 übereinstimmt. Bei der Ausbildung des zusammengesetzten
Reflektors 3 der vorliegenden Erfindung werden zu Beginn drei
reflektierende Oberflächenkonfigurationen festgelegt, die man
aus drei Sphäroiden erhält, welche jeweils einen an der
Lichtquelle 2 angeordneten ersten Brennpunkt F1 aufweisen, d. h.
eine erste, eine zweite und eine dritte reflektierende
Oberflächenkonfiguration D3A, D3B und D3C.
Bei der Ausbildung der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A wird eine durch die Lichtquelle 2
(erster Brennpunkt F1) verlaufende und in geeigneter Weise
gegenüber der Lampenmittelachse X geneigte Längsachse Y3A
festgelegt. Ein zweiter Brennpunkt F3A wird in geeigneter Weise
auf der Längsachse Y3A angeordnet, und eine geeignete Ellipse,
deren Brennpunkte am ersten und zweiten Brennpunkt F1 und F3A
liegen, wird angenommen. Die Ellipse wird um die Längsachse Y3A
gedreht, um ein Sphäroid zu liefern. Die erste reflektierende
Oberflächenkonfiguration D3A wird erhalten, indem man aus dem
Sphäroid einen Teil ausschneidet, dessen Spitze oder Scheitel
auf der Lampenmittelachse X liegt und der sich über einen
Bereich von 15° bis 90° um die Lampenmittelachse X herum
erstreckt, so daß bei Betrachtung von der Vorderseite der Lampe
1 aus der ausgeschnittene Teil in Bezug zur Längsachse Y3A
beidseitig symmetrisch ist.
Genauer gesagt, wird die erste reflektierende
Oberflächenkonfiguration D3A auf der Innenseite des Sphäroids
ausgebildet. Die resultierende reflektierende Oberfläche ist
daher innerhalb eines geschlossenen Raums ausgebildet und
strahlt keinen Lichtstrahl nach außen ab. Wie später beschrieben
wird, wird somit derjenige Teil der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A, der kein für die Lampe 1 nutzbares
reflektiertes Licht liefert, z. B. ein Teil mit einer
reflektierenden Oberfläche, die von der Vorderseite der Lampe 1
aus nicht sichtbar ist, aus der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A entfernt.
Die zweite und dritte reflektierende Oberflächenkonfiguration
D3B und D3C werden jeweils in derselben Weise gebildet. In
diesem Fall ist der zweite Brennpunkt F3B der zweiten
reflektierenden Oberflächenkonfiguration D3B äußerlich vom
zweiten Brennpunkt F3A der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A angeordnet, d. h. in einem Abstand,
der größer ist als der Abstand zwischen dem ersten Brennpunkt F1
und dem zweiten Brennpunkt F3A der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A. Der Brennpunkt F3C der dritten
reflektierenden Oberflächenkonfiguration D3C ist äußerlich vom
zweiten Brennpunkt F3B der zweiten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3B, d. h. vom Brennpunkt F3B aus weiter
nach außen zu, angeordnet.
Bei der vorliegenden Erfindung erhält man aus der ersten,
zweiten bzw. dritten reflektierenden Oberflächenkonfiguration
D3A, D3B bzw. D3C eine erste, zweite bzw. dritte reflektierende
Oberflächeneinheit 3A, 3B bzw. 3C. Nachfolgend wird eine
Beschreibung des Vorgangs zur Bildung der ersten reflektierenden
Oberflächeneinheit 3A aus der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A gegeben, der in typischer Weise ein
Verfahren zur Ausbildung einer reflektierenden Oberfläche
veranschaulicht.
Zuerst wird ein Linienabschnitt angenommen, der durch den
zweiten Brennpunkt F3A der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A verläuft und sich parallel zur
Lampenmittelachse X erstreckt. Der Linienabschnitt erstreckt
sich daher in Richtung der Abstrahlung aus der Lampe 1. Gemäß
der vorliegenden Erfindung wird die asphärische Linse 4 so
angeordnet, daß ihre optische Achse Z3A mit dem Linienabschnitt
zusammenfällt, und daß sie einen zum zweiten Brennpunkt F3A
benachbarten Brennpunkt aufweist. Somit wird der Linienabschnitt
zur optischen Achse Z3A der asphärischen Linse 4.
Wenn bei dieser Anordnung ein auf die asphärische Linse 4
einfallender Lichtstrahl in Richtung der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A zurückverfolgt wird, kann ein
wirksamer Bereich für die asphärische Linse 4 innerhalb der
Begrenzungen der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration
D3A so bestimmt werden, daß der innerhalb des wirksamen Bereichs
angeordnete Teil der ersten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration D3A als erste reflektierende
Oberflächeneinheit 3A festgelegt oder definiert wird.
In gleicher Weise kann die zweite reflektierende
Oberflächeneinheit 3B und die dritte reflektierende
Oberflächeneinheit 3C erhalten werden. Jedoch gibt es
unzweckmäßige Fälle, wo die erste reflektierende
Oberflächeneinheit 3A die zweite reflektierende
Oberflächeneinheit 3B überlappt, oder der Lichtstrahl aus der
Lichtquelle 2 die von der ersten reflektierenden
Oberflächeneinheit 3A abgeschirmte zweite reflektierende
Oberflächeneinheit 3B nicht erreicht. Um die unzweckmäßigen
Fälle auszuschließen, muß die vorliegende Erfindung die
jeweiligen Neigungen der Längsachsen Y3A bis Y3C und die
Positionen der zweiten Brennpunkte F3A bis F3C bei der
anfänglichen Festlegung der reflektierenden
Oberflächenkonfigurationen D3A bis D3C optimieren.
Jede der so erhaltenen reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A
bis 3C wird in einer passenden Anzahl vorgesehen, die durch
Einschränkungen im Hinblick auf Abmessungen, wie beispielsweise
den Durchmesser der asphärischen Linse 4, sowie durch Design-
Anforderungen bestimmt wird. Die jeweils in einer passenden
Anzahl vorgesehenen reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A bis
3C werden miteinander verbunden, um den als Einheit
ausgebildeten zusammengesetzten Reflektor 3 zu bilden. Somit
weist der zusammengesetzte Reflektor 3 gemäß der vorliegenden
Erfindung eine solche Konfiguration auf, daß eine passende
Anzahl von ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A
konzentrisch miteinander verbunden ist, eine passende Anzahl von
zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten 3B von den ersten
reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A aus nach außen zu
konzentrisch miteinander verbunden ist, und eine passende Anzahl
von dritten reflektierenden Oberflächeneinheiten 3C von den
zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten 3B aus nach außen
zu konzentrisch miteinander verbunden ist, wie in Fig. 5
dargestellt.
Wenn bei dieser Anordnung als Beispiel eine Beschreibung von
einer der ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A gegeben
wird, so wird der Lichtstrahl aus der am ersten Brennpunkt F1
angeordneten Lichtquelle 2 am zweiten Brennpunkt F3A gebündelt,
und der gebündelte Lichtstrahl wird mittels der asphärischen
Linse 4 in Leucht- oder Abstrahlungsrichtung geworfen. Im
Prinzip ist der derart erhaltene Leuchtlichtstrahl derselbe wie
derjenige, den man bei der herkömmlichen Lampe erhält, die eine
ellipsoidische reflektierende Oberfläche verwendet (vgl. Fig. 3).
In dem Fall, wo die Lichtverteilungseigenschaft eine
spezielle Konfiguration aufweisen muß, z. B. dort, wo die Lampe
als Scheinwerfer für ein Fahrzeug verwendet wird, kann zur
Erzeugung des gewünschten Lichtverteilungsmusters an einer
Stelle nahe dem Brennpunkt der asphärischen Linse 4 ein Schirm
oder eine Abdeckung 5 angeordnet sein, die einen unerwünschten
Teil abschirmt oder abdeckt, so daß Lichtstrahlen aus diesem
Teil nicht nach außen gelangen.
Fig. 6 zeigt einen Hauptteil einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die zweite Ausführungsform zielt darauf
ab, die Helligkeit der Lampe 1 weiter zu vergrößern, indem sie
sogar aus einem Bereich auf der Lampenmittelachse X, wo die
reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A bis 3C nicht vorgesehen
sind, die Abstrahlung von Licht ermöglicht. Kurz gesagt, wird
mit der zweiten Ausführungsform eine weitere Steigerung des
Ausnutzungsgrades eines Lichtstroms aus der Lichtquelle 2
erreicht.
Zu diesem Zweck ist ein mittlerer Reflektor 6 vorgesehen, der
aus einem Sphäroid mit einer mit der Lampenmittelachse X
übereinstimmenden Längsachse besteht. Eine asphärische Linse 4'
mit einem Brennpunkt nahe dem zweiten Brennpunkt F6 einer hier
definierten Ellipse ist in Abstrahlungsrichtung vor dem
mittleren Reflektor 6 vorgesehen. Falls notwendig, kann auch ein
Schirm 5' zur Erzeugung eines Lichtverteilungsmusters vorgesehen
sein.
Fig. 7 zeigt einen Hauptteil einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Während bei den oben beschriebenen
Ausführungsformen jede der reflektierenden Oberflächeneinheiten
3A bis 3C aus einem Sphäroid gebildet wird, ist bereits
angedeutet worden, daß die Abstrahlung aus der aus einem
Sphäroid gebildeten reflektierenden Oberfläche in horizontaler
Richtung nur eine unzureichende Breite aufweist, wenn die Lampe
1 als Scheinwerfer verwendet wird.
Bei der dritten Ausführungsform wird jede der reflektierenden
Oberflächeneinheiten 13A bis 13C aus einer elliptischen
Freiform-Oberfläche (zusammengesetzte elliptische Oberfläche)
gebildet, derart daß zweite Brennpunkte F13A bis F13C in einer
horizontalen Richtung linear breiter werden. Die Zeichnung zeigt
als Beispiel die reflektierende Oberflächeneinheit 13C. Da eine
Einrichtung zur Bildung oder Erzeugung der reflektierenden
Oberfläche aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche bei der
herkömmlichen Projektor-Lampe (vgl. Fig. 3) bereits in breitem
Umfang verwendet worden ist, wird eine ausführliche Beschreibung
derselben hier weggelassen.
Eine Mehrzahl von reflektierenden Oberflächeneinheiten 13A bis
13C, die jeweils aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche
gebildet werden, derart daß sich ihr zweiter Brennpunkt in
horizontaler Richtung linear verbreitert, werden kombiniert, um
einen zusammengesetzten Reflektor 13 zu bilden. Bei der derart
aufgebauten Lampe 1 der dritten Ausführungsform weist eine
grundlegende Lichtverteilungseigenschaft eine allgemein
elliptische Konfiguration mit einer in horizontaler Richtung
verlaufenden Längsachse auf, welche die unzureichende Breite der
Abstrahlung in horizontaler Richtung kompensiert.
Wenn die Lampe 1 gemäß der dritten Ausführungsform für ein
Abblendlicht verwendet wird, kann auch ein Schirm 15 zur
Erzeugung eines Lichtverteilungsmusters zwischen jeder der
reflektierenden Oberflächeneinheiten 13A bis 13C und der jeder
der reflektierenden Oberflächeneinheiten 13A bis 13C
entsprechenden asphärischen Linse 4 angeordnet werden. In diesem
Fall sind bei dem Schirm 15 zur Erzeugung eines
Lichtverteilungsmusters beide Endteile in Bezug zu der Stelle
nahe dem Brennpunkt der asphärischen Linse 4 horizontal
symmetrisch auf die asphärische Linse 4 zu gebogen oder
gekrümmt, wodurch sie dem sich in horizontaler Richtung linear
verbreiternden zweiten Brennpunkt entsprechen, der von jeder der
reflektierenden Oberflächeneinheiten 13A bis 13C erzeugt wird.
Da eine Einrichtung zum Krümmen des Schirms 15 zur Erzeugung
eines Lichtverteilungsmusters bei der herkömmlichen Projektor-
Lampe ebenfalls verwendet wird (vgl. Fig. 3), wird eine
ausführliche Beschreibung derselben hier weggelassen.
Wenn ein verbesserter Lichtausnutzungsgrad beabsichtigt ist,
kann bei der dritten Ausführungsform ähnlich wie bei der zweiten
Ausführungsform auch ein mittlerer Reflektor 16 so (vgl. Fig. 6)
vorgesehen sein, daß eine Übereinstimmung der Lampenmittelachse
X mit der Längsachse bewirkt wird. Der mittlere Reflektor kann
auch aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche gebildet werden,
wodurch ein zweiter Brennpunkt, der in horizontaler Richtung
linear ist, auf der Lampenmittelachse X angeordnet ist, ähnlich
wie bei jeder der zuvor beschriebenen reflektierenden
Oberflächeneinheiten 13A bis 13C.
Ähnlich wie im Fall der reflektierenden Oberflächeneinheiten 13A
bis 13C ist eine asphärische Linse 4' so angeordnet, daß sie dem
zweiten Brennpunkt F16 des mittleren Reflektors entspricht. Wenn
der mittlere Reflektor aus einer elliptischen Freiform-
Oberfläche gebildet wird, kann bei Bedarf ähnlich wie im Fall
der reflektierenden Oberflächeneinheiten 13A bis 13C ebenfalls
ein gebogener Schirm 15' zur Erzeugung eines
Lichtverteilungsmusters vorgesehen werden.
Fig. 8 zeigt einen Hauptteil einer vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Gemäß der vorliegenden Erfindung wird
ein Lichtstrahl aus der einzigen Lichtquelle 2 von den
reflektierenden Oberflächeneinheiten 3A bis 3C (oder 13A bis
13C) aufgeteilt, so daß er auf die Mehrzahl von asphärischen
Linsen 4 und 4' einfällt. Dementsprechend wird die von einer der
asphärischen Linsen 4 (nachfolgend immer einschließlich der
asphärischen Linsen 4') durchgelassene Lichtmenge bedeutend
verringert, so daß eine Temperaturzunahme an jeder der
asphärischen Linsen 4 bei eingeschalteter Beleuchtung
unterdrückt wird.
Infolgedessen macht es die vorliegende Erfindung möglich, die
asphärischen Linsen 4 durch Spritzgießen oder ein ähnliches
Verfahren aus einem durchsichtigen Harz oder Kunststoff zu
formen, im Gegensatz zu den herkömmlichen asphärischen Linsen 4,
die stets aus Glas geformt worden sind, um das Problem der
Temperaturzunahme zu bewältigen. Durch die Bereitstellung eines
Halterteils 4a zur Schaffung einer Verbindung zwischen den
asphärischen Linsen 4 ist es auch möglich, sämtliche der in
einer Lampe verwendeten asphärischen Linsen 4 als Einheit
auszubilden.
Bei einer integralen Ausbildung der asphärischen Linsen 4
braucht der Halterteil 4a nicht notwendigerweise durchsichtig
sein, während die asphärischen Linsen 4 durchsichtig sein
müssen. Es ist auch möglich, den Halterteil 4a zum Beispiel in
Harmonie mit der Umgebung in einer passenden Farbe einzufärben
oder zu lackieren. Alternativ kann der Halterteil 4a zum
Beispiel auch durch ein Zweifarben-Spritzgußverfahren oder ein
ähnliches Verfahren so ausgebildet werden, daß er eine andere
Farbe aufweist, die entweder durchsichtig oder undurchsichtig
ist.
Wenn die Lampe 1 als Scheinwerfer für ein Fahrzeug verwendet
wird, kann man die Farbe, die man der Karosserie des Fahrzeugs
verleiht, nicht nur dem Halterteil 4a sondern auch der den
asphärischen Linsen 4 zugewandten Oberfläche des Schirms 5 zur
Erzeugung eines Lichtverteilungsmusters (einschließlich des
Schirms 15) geben. Infolgedessen sieht man bei eingeschalteter
Beleuchtung die Farbe des Schirms 5 zur Erzeugung eines
Lichtverteilungsmusters unter Vergrößerung durch die asphärische
Linse 4, was es gestattet, die ganze Lampe 1 aus jeder Richtung
in derselben Farbe wie die Fahrzeugkarosserie zu sehen.
Fig. 9 zeigt einen Hauptteil einer fünften Ausführungsform. Wenn
die Lampe 1 als Verkehrssignal- oder Ampellicht verwendet wird,
sollte das Licht aus der Lampe 1 im EIN-Zustand rot, grün oder
gelb gefärbt sein. Zu diesem Zweck können die asphärischen
Linsen 4 gefärbt werden. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wird das Licht aus der Lampe 1 im EIN-Zustand gefärbt, indem ein
Farbfilter 7 in Form einer Kappe an der Lichtquelle 2 angebracht
wird. Der Filter 7 kann auch eine gewünschte Streueigenschaft
aufweisen, um einem Leuchtlichtstrahl die richtige
Streueigenschaft zu verleihen.
Die Fig. 10 und 11 zeigen jeweilige Hauptteile einer sechsten
und siebenten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Während die asphärischen Linsen 4 und 4' bei jeder der oben
beschriebenen ersten und dritten Ausführungsformen als konvexe
Linse ausgebildet sind, ist die vorliegende Erfindung nicht
darauf beschränkt. Es ist auch möglich, eine asphärische Linse
in einer Fresnel-Konfiguration auszubilden, um eine asphärische
Fresnel-Linse 14 (14') bereitzustellen, wie in Fig. 10
dargestellt, welche die sechste Ausführungsform veranschaulicht.
Alternativ ist es auch möglich, eine deformierte asphärische
Linse 24 (24') zu formen, die aus einem Mittelteil 24a in Form
einer konvexen Linse und einem Randteil 24b in Form einer
Fresnel-Linse besteht, wie in Fig. 11 dargestellt, welche die
siebente Ausführungsform veranschaulicht.
Dadurch wird es ermöglicht, daß die asphärische Linse 4, die
normalerweise eine auffällig zur Seite des Betrachters hin
vorspringende Konfiguration aufweist, weniger auffällig nach
vorne vorspringt, was zu einer Design-Variation führt. Wenn bei
der Fresnel-Konfiguration die Teilung zum Erzeugen einer Linse
richtig gesteuert wird, kann der Linse ein Erscheinungsbild wie
Kristallglas verliehen werden. Durch Ausbildung einer Linse in
der Fresnel-Konfiguration wird die Dicke der Linse gleichförmig.
Beim Formen des asphärischen Linsenteils, z. B. durch
Spritzgießen, kommt es daher während des Formens nicht zum
Auftreten von Verformungen, wie zum Beispiel von Einfallstellen,
so daß die optische Präzision vergrößert wird.
Fig. 12 zeigt einen Hauptteil einer achten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Eine asphärische Linse 34 (34') gemäß
der achten Ausführungsform besteht aus Linsenteilen 34a und 34b
sowie einem zylindrischen Teil 34c. Die Linsenteile 34a und 34b
sind jeweils als Hälften der bei der ersten Ausführungsform
dargestellten asphärischen Linse 4 ausgebildet, die man durch
Halbieren der asphärischen Linse 4 entlang der Mittelachse
erhält. Auf der anderen Seite ist der zylindrische Teil 34c als
sogenannte zylindrische Linse ausgebildet.
Die Linsenteile 34a und 34b sind an ihren jeweiligen Schnitt-
oder Unterteilungsflächen mit den beiden Enden des zylindrischen
Teils 34c verbunden. Indem die asphärische Linse 34 derart
ausgebildet wird, wird selbst ein Lichtstrom mit einem nahezu
kreisförmigen Querschnitt aus der aus dem Sphäroid gebildeten
reflektierenden Oberflächeneinheit 3A, wie bei der ersten
Ausführungsform dargestellt, beim Hindurchtritt durch die
sphärische Linse 34 in Richtung der Achse W des zylindrischen
Teils 34c verbreitert. Bei einer Verwendung der Lampe 1 als
Scheinwerfer oder dergleichen kann man daher eine
Lichtverteilungseigenschaft erzielen, die in horizontaler
Richtung breit ist, indem man die Lampe 1 so anordnet, daß sich
die Achse W in horizontaler Richtung erstreckt.
Während die augenblicklich bevorzugten Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung dargestellt und beschrieben worden sind,
versteht sich, daß die vorliegende Erfindung nicht darauf
beschränkt ist, und daß vom Fachmann verschiedene Veränderungen
und Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne die Reichweite
der Erfindung zu verlassen, wie in den beigefügten
Patentansprüchen aufgeführt.
Claims (15)
1. Lampe, umfassend:
eine Lichtquelle (2);
einen zusammengesetzten Reflektor (3), der eine passende Anzahl von ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A) und eine passende Anzahl von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3B) einschließt, von denen die gleichen reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A bzw. 3B) konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten Reflektor (3) zu bilden, wobei jede der ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A) von einer ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3A) gebildet wird, die man erhält, indem man radial um eine Mittelachse (X) der Lichtquelle (2) herum einen Teil aus einem Sphäroid ausschneidet, der einen auf der Mittelachse (X) und benachbart zur Lichtquelle (2) angeordneten ersten Brennpunkt (F1) sowie einen zweiten Brennpunkt (F3A) aufweist, der auf einer Linie (Y3A) angeordnet ist, die durch den ersten Brennpunkt (F1) verläuft und in geeigneter Weise gegenüber der Mittelachse (X) geneigt ist, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt, wobei jede der zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3B) aus einer zweiten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3B) besteht, die man erhält, indem man radial um die Mittelachse (X) herum einen Teil aus einem Sphäroid mit dem ersten Brennpunkt (F1) und einem außerhalb von der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3A) angeordneten zweiten Brennpunkt (F3B) ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt, wobei die erste und zweite reflektierende Oberflächenkonfiguration (D3A, D3B) in einer nicht überlappenden Beziehung miteinander derart festgelegt werden, daß ein an jedem der zweiten Brennpunkte (F3A, F38) gebündelter reflektierter Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe (I) wirksam ist; und
asphärische Linsen (4), die so vorgesehen sind, daß sie den jeweiligen zweiten Brennpunkten (F3A, F3B) der reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A, 3B) des zusammengesetzten Reflektors (3) entsprechen und reflektierte Lichtstrahlen aus den jeweiligen reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A, 3B) bündeln.
eine Lichtquelle (2);
einen zusammengesetzten Reflektor (3), der eine passende Anzahl von ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A) und eine passende Anzahl von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3B) einschließt, von denen die gleichen reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A bzw. 3B) konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten Reflektor (3) zu bilden, wobei jede der ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A) von einer ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3A) gebildet wird, die man erhält, indem man radial um eine Mittelachse (X) der Lichtquelle (2) herum einen Teil aus einem Sphäroid ausschneidet, der einen auf der Mittelachse (X) und benachbart zur Lichtquelle (2) angeordneten ersten Brennpunkt (F1) sowie einen zweiten Brennpunkt (F3A) aufweist, der auf einer Linie (Y3A) angeordnet ist, die durch den ersten Brennpunkt (F1) verläuft und in geeigneter Weise gegenüber der Mittelachse (X) geneigt ist, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt, wobei jede der zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3B) aus einer zweiten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3B) besteht, die man erhält, indem man radial um die Mittelachse (X) herum einen Teil aus einem Sphäroid mit dem ersten Brennpunkt (F1) und einem außerhalb von der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration (D3A) angeordneten zweiten Brennpunkt (F3B) ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt, wobei die erste und zweite reflektierende Oberflächenkonfiguration (D3A, D3B) in einer nicht überlappenden Beziehung miteinander derart festgelegt werden, daß ein an jedem der zweiten Brennpunkte (F3A, F38) gebündelter reflektierter Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe (I) wirksam ist; und
asphärische Linsen (4), die so vorgesehen sind, daß sie den jeweiligen zweiten Brennpunkten (F3A, F3B) der reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A, 3B) des zusammengesetzten Reflektors (3) entsprechen und reflektierte Lichtstrahlen aus den jeweiligen reflektierenden Oberflächeneinheiten (3A, 3B) bündeln.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
zusammengesetzte Reflektor (3) weiter eine passende Anzahl von
dritten reflektierenden Oberflächeneinheiten (3C) einschließt,
die konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten
Reflektor (3) zu bilden, wobei jede der dritten reflektierenden
Oberflächeneinheiten (3C) von einer dritten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration (D3C) gebildet wird, die man erhält,
indem man radial um die Mittelachse (X) herum einen Teil aus
einem Sphäroid mit dem ersten Brennpunkt (F1) und einem
außerhalb von der zweiten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration (D3B) angeordneten zweiten Brennpunkt
(F3C) ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über
einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum
erstreckt, wobei die dritte reflektierende
Oberflächenkonfiguration (D3C) in einer nicht überlappenden
Beziehung mit den anderen reflektierenden
Oberflächenkonfigurationen (D3A, D3B) derart festgelegt wird,
daß ein am zweiten Brennpunkt (F3C) gebündelter reflektierter
Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe (2) wirksam ist,
wobei die Lampe (1) weiter umfaßt
asphärische Linsen (4), die so vorgesehen sind, daß sie den jeweiligen zweiten Brennpunkten (F3C) der reflektierenden Oberflächeneinheiten (3C) entsprechen und reflektierte Lichtstrahlen aus den jeweiligen reflektierenden Oberflächeneinheiten (3C) bündeln.
asphärische Linsen (4), die so vorgesehen sind, daß sie den jeweiligen zweiten Brennpunkten (F3C) der reflektierenden Oberflächeneinheiten (3C) entsprechen und reflektierte Lichtstrahlen aus den jeweiligen reflektierenden Oberflächeneinheiten (3C) bündeln.
3. Lampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
Schirme (5) zum Erzeugen eines gewünschten
Lichtverteilungsmusters an jeweiligen Stellen nahe den
Brennpunkten der asphärischen Linsen (4) angeordnet sind.
4. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mittlerer Reflektor (6), den man erhält,
indem man einen Teil aus einem Sphäroid mit einem zur
Lichtquelle (2) benachbarten ersten Brennpunkt (F1)
ausschneidet, um eine Übereinstimmung der Mittelachse (X) mit
einer Längsachse zu bewirken, sowie eine asphärische Linse (4'),
die so angeordnet ist, daß sie einem zweiten Brennpunkt (F6) des
mittleren Reflektors (6) entspricht, auf der Mittelachse (X)
angeordnet sind.
5. Lampe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schirm (5') zum Erzeugen eines Lichtverteilungsmusters an einer
Stelle nahe dem Brennpunkt (F6) der asphärischen Linse (4')
angeordnet ist, welche so angeordnet ist, daß sie dem mittleren
Reflektor (6) entspricht.
6. Lampe, umfassend:
eine Lichtquelle (2);
einen zusammengesetzten Reflektor (13), der eine passende Anzahl von ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A) und eine passende Anzahl von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13B) einschließt, von denen die gleichen reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A bzw. 13B) konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten Reflektor (13) zu bilden, wobei jede der ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A) von einer ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man erhält, indem man radial um eine Mittelachse (X) der Lichtquelle (2) herum einen Teil aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche ausschneidet, die einen auf der Mittelachse (X) und benachbart zur Lichtquelle (2) angeordneten ersten Brennpunkt und einen zweiten Brennpunkt aufweist, der in einer horizontalen Richtung der Lampe (2) in montiertem Zustand linear und auf einer Linie angeordnet ist, die durch den ersten Brennpunkt verläuft und in geeigneter Weise gegenüber der Mittelachse (X) geneigt ist, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse herum erstreckt, wobei jede der zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13B) aus einer zweiten reflektierenden Oberflächenkonfiguration besteht, die man erhält, indem man radial um die Mittelachse (X) herum einen Teil aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche mit dem ersten Brennpunkt und einem in einer horizontalen Richtung der Lampe (2) in montiertem Zustand linear und außerhalb von der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration angeordneten zweiten Brennpunkt ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt, wobei die erste und zweite reflektierende Oberflächenkonfiguration in einer nicht überlappenden Beziehung miteinander derart festgelegt werden, daß ein an jedem der zweiten Brennpunkte gebündelter reflektierter Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe (2) wirksam ist; und
eine asphärische Linse (4), die so vorgesehen ist, daß sie dem zweiten Brennpunkt von jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A, 13B) des zusammengesetzten Reflektors (13) entspricht und einen reflektierten Lichtstrahl aus jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A, 13B) bündelt.
eine Lichtquelle (2);
einen zusammengesetzten Reflektor (13), der eine passende Anzahl von ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A) und eine passende Anzahl von zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13B) einschließt, von denen die gleichen reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A bzw. 13B) konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten Reflektor (13) zu bilden, wobei jede der ersten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A) von einer ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man erhält, indem man radial um eine Mittelachse (X) der Lichtquelle (2) herum einen Teil aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche ausschneidet, die einen auf der Mittelachse (X) und benachbart zur Lichtquelle (2) angeordneten ersten Brennpunkt und einen zweiten Brennpunkt aufweist, der in einer horizontalen Richtung der Lampe (2) in montiertem Zustand linear und auf einer Linie angeordnet ist, die durch den ersten Brennpunkt verläuft und in geeigneter Weise gegenüber der Mittelachse (X) geneigt ist, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse herum erstreckt, wobei jede der zweiten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13B) aus einer zweiten reflektierenden Oberflächenkonfiguration besteht, die man erhält, indem man radial um die Mittelachse (X) herum einen Teil aus einer elliptischen Freiform-Oberfläche mit dem ersten Brennpunkt und einem in einer horizontalen Richtung der Lampe (2) in montiertem Zustand linear und außerhalb von der ersten reflektierenden Oberflächenkonfiguration angeordneten zweiten Brennpunkt ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt, wobei die erste und zweite reflektierende Oberflächenkonfiguration in einer nicht überlappenden Beziehung miteinander derart festgelegt werden, daß ein an jedem der zweiten Brennpunkte gebündelter reflektierter Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe (2) wirksam ist; und
eine asphärische Linse (4), die so vorgesehen ist, daß sie dem zweiten Brennpunkt von jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A, 13B) des zusammengesetzten Reflektors (13) entspricht und einen reflektierten Lichtstrahl aus jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13A, 13B) bündelt.
7. Lampe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der
zusammengesetzte Reflektor (13) weiter eine passende Anzahl von
dritten reflektierenden Oberflächeneinheiten (13C) einschließt,
die konzentrisch kombiniert sind, um den zusammengesetzten
Reflektor (13) zu bilden, wobei jede der dritten reflektierenden
Oberflächeneinheiten (13C) von einer dritten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration gebildet wird, die man erhält, indem
man radial um die Mittelachse (X) herum einen Teil aus einer
elliptischen Freiform-Oberfläche mit dem ersten Brennpunkt und
einem in einer horizontalen Richtung der Lampe (1) in montiertem
Zustand linear und außerhalb von der zweiten reflektierenden
Oberflächenkonfiguration angeordneten zweiten Brennpunkt
ausschneidet, so daß sich der ausgeschnittene Teil über einen
Bereich von 15° bis 90° um die Mittelachse (X) herum erstreckt,
wobei die dritte reflektierende Oberflächenkonfiguration in
einer nicht überlappenden Beziehung mit den anderen
reflektierenden Oberflächenkonfigurationen derart festgelegt
wird, daß ein am zweiten Brennpunkt gebündelter reflektierter
Lichtstrahl als Leuchtlichtstrahl aus der Lampe (1) wirksam ist;
und
eine asphärische Linse (4), die so vorgesehen ist, daß sie dem zweiten Brennpunkt von jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13C) entspricht und einen reflektierten Lichtstrahl aus jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13C) bündelt.
eine asphärische Linse (4), die so vorgesehen ist, daß sie dem zweiten Brennpunkt von jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13C) entspricht und einen reflektierten Lichtstrahl aus jeder der reflektierenden Oberflächeneinheiten (13C) bündelt.
8. Lampe nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Schirm (15) zum Erzeugen eines Lichtverteilungsmusters an
einer Stelle nahe dem Brennpunkt der asphärischen Linse (4)
angeordnet ist, wobei der Schirm (15) zum Erzeugen eines
Lichtverteilungsmusters eine Konfiguration entsprechend der
Position des zweiten Brennpunkts aufweist, die sich in
horizontaler Richtung verändert, so daß die beiden Endteile des
Schirms (15) in Bezug zu der Stelle nahe dem Brennpunkt der
asphärischen Linse (4) in horizontaler Richtung symmetrisch auf
die asphärische Linse (4) zu gebogen sind.
9. Lampe nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß ein mittlerer Reflektor (16), der von einem
Teil gebildet wird, der aus einer elliptischen Freiform-
Oberfläche ausgeschnitten wird, um eine Übereinstimmung der
Mittelachse (X) mit einer Längsachse zu bewirken, wobei ein
erster Brennpunkt (F1) benachbart zur Lichtquelle (2) angeordnet
wird und ein zweiter Brennpunkt (F16) gebildet wird, der in
einer horizontalen Richtung der Lampe (1) in montiertem Zustand
linear ist, sowie eine asphärische Linse (4), die so angeordnet
wird, daß sie dem zweiten Brennpunkt des mittleren Reflektors
(F16) entspricht, auf der Mittelachse (X) angeordnet sind.
10. Lampe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Schirm (15') zum Erzeugen eines Lichtverteilungsmusters an einer
Stelle nahe dem Brennpunkt (F16) der asphärischen Linse (4')
angeordnet ist, welche so angeordnet ist, daß sie dem mittleren
Reflektor (16) entspricht, wobei der Schirm (15') zum Erzeugen
eines Lichtverteilungsmusters eine Konfiguration entsprechend
dem zweiten Brennpunkt aufweist, dessen Position sich in
horizontaler Richtung verändert, so daß die beiden Endteile des
Schirms (15') in Bezug zu der Stelle nahe dem Brennpunkt (F16)
der asphärischen Linse (4') in horizontaler Richtung symmetrisch
auf die asphärische Linse (4') zu gebogen sind.
11. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß sämtliche der asphärischen Linsen (4, 4')
als Einheit mit einem Linsenhalterteil (4a) ausgebildet sind,
und der Linsenhalterteil (4a) durchsichtig oder undurchsichtig
ausgebildet ist.
12. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß jede der asphärischen Linsen von einer
konvexen Linse (4, 4'), einer Fresnel-Linse (14, 14') oder einer
Kombination (24, 24') der konvexen Linse und der Fresnel-Linse
gebildet wird.
13. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß jede der asphärischen Linsen (34, 34')
teilweise aus einer zylindrischen Linse (34c) besteht.
14. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß mindestens eine der Oberflächen des Schirms
(5, 15, 5', 15') zur Erzeugung eines Lichtverteilungsmusters
durch die asphärische Linse (4, 4') und durch den
Linsenhalterteil (4a) hindurch betrachtet eine andere Farbe als
die Farbe der asphärischen Linse (4, 4') aufweist.
15. Lampe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (2) mit einem Streufilter
oder Farbfilter (7) in Form einer Kappe versehen ist.
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