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DE19918994A1 - Dichtungsanordnung - Google Patents

Dichtungsanordnung

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DE19918994A1
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Germany
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roof
vehicle
sealing arrangement
area
arrangement according
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DE19918994A
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Wolf Boll
Peter Saubert
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Mercedes Benz Group AG
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DaimlerChrysler AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J10/00Sealing arrangements
    • B60J10/90Sealing arrangements specially adapted for non-fixed roofs, e.g. foldable roofs or removable hard-tops

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seal Device For Vehicle (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung zum Abdichten eines Dachelementes, insbesondere eines Faltdaches, das zum Öffnen und Verschließen einer in einem Fahrzeugbereich eines Fahrzeuges ausgesparten Dachöffnung dient, mit einem am Dachelement ausgebildeten Randbereich, der - zumindest beim Verschließen der Dachöffnung - einen Öffnungsrand der Dachöffnung seitlich überlappt und außen auf dem Fahrzeugbereich aufliegt, und mit Dichtmitteln, die bei verschlossener Dachöffnung zwischen dem Randbereich und dem Fahrzeugbereich dichten. DOLLAR A Damit bei durch das Dachelement verschlossener Dachöffnung die Dichtwirkung zwischen dem Randbereich und dem Fahrzeugbereich verbessert werden kann, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, wenigstens ein Magnetelement vorzusehen, das ein Anhaften des Randbereiches am Fahrzeugbereich bewirkt.

Description

Die Erfindung betrifft eine Dichtungsanordnung zum Abdichten eines Verschlußorganes oder Dachelementes, insbesondere eines Faltdaches, das zum Öffnen und Verschließen einer in einem Fahrzeugbereich eines Fahrzeuges ausgesparten Dachöffnung dient, mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruches 1.
Aus der DE 40 00 438 C2 ist ein Dachelement bekannt, an dem ein Randbereich ausgebildet ist, der einen Öffnungsrand der Dachöffnung seitlich überlappt und dabei außen auf dem Fahr­ zeugdach aufliegt, wenn mit dem Dachelement die Dachöffnung verschlossen ist. Im Bereich des vom Dachelement seitlich überlappten Öffnungsrandes sind auf dem Fahrzeugdach Dichte­ lemente angebracht, die mit einem am Randbereich des Dachele­ mentes angeordneten, entsprechend ausgebildeten Innenflä­ chenelement zusammenwirken, um eine Abdichtung der verschlos­ senen Dachöffnung zu erzielen. Die dabei erreichbare Dicht­ wirkung hängt davon ab, mit welcher Vorspannung bzw. mit wel­ chem Anpressdruck der Randbereich des Dachelementes an den Dichtelementen des Fahrzeugdaches zur Anlage kommt. Eine der­ artige Vorspannung erschwert außerdem Relativbewegungen zwi­ schen dem Randbereich und dem Fahrzeugdach, so daß eine Ge­ räuschentwicklung aufgrund von Vibrationen und Erschütterun­ gen reduziert werden kann.
Diese Vorspannung wird beim bekannten Dachelement durch einen relativ aufwendigen Führungsmechanismus aufgebracht.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit dem Problem, für eine Dichtungsanordnung zum Abdichten eines Dachelementes der eingangs genannten Art eine Ausführungsform anzugeben, die bei verschlossener Dachöffnung eine besonders wirksame Abdichtung der Dachöffnung gewährleistet.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß durch ein Dachelement mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Die Erfindung beruht auf dem allgemeinen Gedanken, mittels Magnetelementen eine vorgespannte Anlage bzw. ein Anliegen mit Anpressdruck des Randbereiches des Dachelementes am Fahr­ zeugbereich des Fahrzeuges zu erzeugen, wodurch sich die Dichtwirkung von zwischen dem Randbereich und dem Fahrzeugbe­ reich angeordneten Dichtmitteln verbessert. Darüber hinaus unterdrückt die durch die Magnetelemente bewirkte Anhaftung des Dachelementes am Fahrzeugbereich besonders effektiv Rela­ tivbewegungen zwischen Dachelement und Fahrzeugdach.
Das Dachelement kann z. B. als Faltdach ausgebildet werden, das eine zum Öffnen wellenförmig oder zick-zack-förmig falt­ bare Plane aufweist. Ebenso kann das Dachelement als Lamel­ lendach ausgebildet sein, das mehrere zum Öffnen der Dachöff­ nung sich gegenseitig überlappende, aufeinander aufschiebbare Lamellen aufweist. Das Dachelement kann ebenso durch ein Stoffdach oder durch ein sogenanntes "Hardtop" eines Cabrio­ lets gebildet sein, das mit einem entsprechenden Randbereich den Öffnungsrand überlappend am Fahrzeugbereich zur Anlage kommt.
Je nachdem, wie das Dachelement ausgestaltet ist, kann das bzw. können die erfindungsgemäß vorgeschlagenen Magnetelemen­ te dementsprechend angepaßte Abmessungen, Formen und Eigen­ schaften aufweisen. Beispielsweise kann es bei einem eine flexible Plane aufweisenden Faltdach vorteilhaft sein, im Randbereich des Dachelementes ein entsprechend flexibles, bandartiges Magnetelement anzuordnen, das sich ohne weiteres an die Kontur, insbesondere an den Faltenwurf, des Dachele­ mentes anpaßt. Die Magnetelemente können punktartig, ab­ schnittsweise oder kontinuierlich angeordnet sein.
Bei einem Fahrzeugbereich, der aus einem magnetisierbaren Werkstoff besteht, kann das bzw. können die Magnetelemente zweckmäßigerweise am oder im Randbereich des Dachelementes angeordnet sein. Ebenso ist es möglich, daß für die Magnete­ lemente komplementäre, magnetisierbare Gegenkörper vorgesehen sind, mit denen eine besonders gute Haftwirkung erzielbar ist. Insbesondere sind dann auch Ausführungsformen möglich, bei denen die Magnetelemente am oder im Fahrzeugbereich und entsprechende Gegenkörper am oder im Randbereich des Dachele­ mentes angeordnet sind.
Bei einem sich zick-zack-förmig faltenden Faltdach ist es beispielsweise von Vorteil, wenn entsprechend der Faltenbil­ dung mehrere Magnetelemente vorgesehen sind, die im Bereich der jeweiligen Faltkante aneinandergrenzen und relativ zuein­ ander beweglich sind bzw. gelenkig miteinander verbunden sind. Entsprechendes gilt für die Ausgestaltung der Magneti­ sierbaren Gegenkörper.
Bei einem Lamellendach kann mit Hilfe von Magnetelementen - unabhängig von der Dichtwirkung zwischen dem Randbereich des Dachelementes und dem Fahrzeugbereich - die Dichtwirkung zwi­ schen den einzelnen, bei verschlossener Dachöffnung aneinan­ der angrenzenden Lamellen verbessert werden, wenn die Magne­ telemente im Fugenbereich der aneinander angrenzenden Endkan­ ten der Lamellen angeordnet sind und so zwischen benachbarten Endkanten eine gegenseitige Haftung und Fixierung bewirken. Außerdem können gleichzeitig Relativbewegungen zwischen den durch die Magnetelemente aneinander anhaftenden bzw. fixier­ ten Lamellen unterdrückt bzw. reduziert werden.
Zur Erzielung einer ausreichenden Dichtwirkung zwischen dem Randbereich des Dachelementes und dem Fahrzeugbereich sind im gesamten Dichtbereich, vorzugsweise um die Dachöffnung umlau­ fende, Dichtungsprofile angeordnet. Zweckmäßigerweise ist zu­ mindest ein Dichtungsprofil bezüglich des oder der Magnetele­ mente auf einer von der Dachöffnung abgewandten Seite posi­ tioniert. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform kann ein bandförmig ausgebildetes Magnetelement aus einem weichelastischen Werkstoff hergestellt und so ausgebildet sein, daß das Magnetelement selbst als Dichtung wirkt. Zu diesem Zweck kann dieses magnetische Dichtband ein entspre­ chendes Dichtprofil mit Dichtlippen und dergleichen aufwei­ sen.
Weitere wichtige Merkmale und Vorteile des erfindungsgemäßen Dachelementes ergeben sich aus den Unteransprüchen, aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung an­ hand der Zeichnungen.
Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und die nach­ stehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in der je­ weils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombi­ nationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden in der nachfolgenden Be­ schreibung näher erläutert.
Es zeigen, jeweils schematisch,
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Personenkraftwagen, der in seinem Dach eine Dachöffnung enthält, wobei zum Öff­ nen und Verschließen der Dachöffnung ein Dachelement nach der Erfindung vorgesehen ist,
Fig. 2 eine geschnittene Seitenansicht entsprechend der Schnittlinie II in Fig. 1 durch das Fahrzeugdach und
Fig. 3 eine Detailansicht auf einen in Fig. 2 mit III ge­ kennzeichneten Ausschnitt.
Entsprechend Fig. 1 weist ein Personenkraftwagen 1 in einem Fahrzeugbereich, der hier durch ein Fahrzeugdach 2 gebildet ist, eine Dachöffnung 3 auf, der ein erfindungsgemäßes Dache­ lement 4 zum Öffnen und Verschließen zugeordnet ist. Im vor­ liegenden Beispiel ist das Dachelement als Faltdach 4 ausge­ bildet, das eine wellenförmig oder zick-zack-förmig faltbare Plane 5 aufweist. Zum Öffnen der Dachöffnung 3 wird ein in Fahrtrichtung (diese ist durch einen Pfeil 6 symbolisiert) vorderes Ende 7 des Dachelementes 4 entgegen der Fahrtrich­ tung 6 in Fahrzeuglängsrichtung verschoben, wobei sich der wellenförmig bzw. zick-zack-förmige Faltenwurf mit quer zur Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden Falten 8 ausbildet.
Das Dachelement 4 ist so dimensioniert, daß ein Randbereich 9 des Dachelementes 4 einen Öffnungsrand 10 der Dachöffnung 3 auf der Außenseite des Fahrzeugdaches 2 an allen Seiten seit­ lich überlappt, wenn die Dachöffnung 3 verschlossen ist. In diesem Randbereich 4 sind Magnetelemente 11 angeordnet, die mit dem aus einem magnetisierbaren Material, z. B. Stahlblech, hergestellten Fahrzeugdach 2 zusammenwirken, wenn der Randbe­ reich 9 auf dem Fahrzeugdach 2 aufliegt. Die Magnetelemente 11 bewirken dabei eine Anpressung oder Vorspannung, die den Randbereich 9 gegen das Fahrzeugdach 2 andrückt. Diese Vor­ spannungswirkung der Magnetelemente 11 verbessert die Dicht­ wirkung von Dichtmitteln, die zwischen dem Fahrzeugdach 2 und dem überlappenden Randbereich 9 angeordnet, jedoch nicht dar­ gestellt sind.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform ist auf jeder Fahrzeugseite ein bandähnliches Magnetelement 11 angeordnet. Ebenso sind Ausführungsformen möglich, die nur ein einziges, sich entlang des gesamten Überlappungsbereiches erstreckendes Magnetelement 11 aufweisen. Auch sind Ausführungsformen mög­ lich, die mehrere Magnetelemente 11 aufweisen, die dann im Randbereich 9 abschnittsweise oder punktuell angeordnet sind.
Die Magnetelemente 11 können wie in der dargestellten Ausfüh­ rungsform direkt mit der Außenseite des Fahrzeugdaches 2 zu­ sammenwirken. Ebenso können auf dem Fahrzeugdach 2 zwei ma­ gnetisierbare Gegenkörper angebracht sein, mit denen die Ma­ gnetelemente 11 zusammenwirken. Bei einer Variante können derartige Gegenkörper im Randbereich 9 des Dachelementes 4 angeordnet sein, während die Magnetelemente 11 auf dem Fahr­ zeugdach 2 aufgebracht sind oder unsichtbar im Fahrzeugdach untergebracht sind, um die erwünschte Haftwirkung zwischen dem geschlossenen Dachelement 4 und dem Fahrzeugdach 2 zu er­ zielen.
Bei einer speziellen Ausführungsform entsprechend Fig. 2 sind an der Plane 5 des Dachelementes 4 mehrere planenseitige Querstreben 12 fixiert, die sich quer zur Fahrzeuglängsrich­ tung auf der Oberseite des Fahrzeugdaches 2 im Dachelement 4 erstrecken. Neben bzw. zwischen diesen planenseitigen Quer­ streben 12 sind schienenseitige Querstreben 13 angeordnet, die sich ebenfalls quer zur Fahrzeuglängsrichtung erstrecken und an der Plane 5 fixiert sind. Außerdem ragen diese an ih­ ren axialen Enden in eine Führungsschiene 14 hinein, in der sie in Fahrzeuglängsrichtung verstellbar sind. Vorzugsweise ist diese Führungsschiene 14 in den Öffnungsrand 10 der Dachöffnung 3 integriert, so daß die schienenseitigen Quer­ streben 13 unterhalb der Oberseite des Fahrzeugdaches 2 ver­ laufen. Benachbarte Querstreben 12, 13 sind über Hebel 15 ge­ lenkig miteinander verbunden.
Zum Öffnen des Dachelementes 4 kann an einem im Bereich des vorderen Endes 7 des Dachelementes 4 angebrachten Handgriff 16 eine entgegen der Fahrtrichtung 6 wirkende Schubkraft in das Dachelement 4 eingeleitet werden. Aufgrund der durch die Anordnung der Querstreben 12, 13 und der gelenkigen Verbin­ dung durch die Hebel 15 vorgegebenen Kinematik bewirkt diese Schubkraft eine Horizontalverstellung der Querstreben 12 und 13 und außerdem ein vertikales Anheben bzw. Abheben der pla­ nenseitigen Querstreben 12, wodurch sich die Falten 8 ausbil­ den. Durch die Umwandlung der Horizontalbewegung in Vertikal­ bewegungen der planenseitigen Querstreben 12 können die für ein Abheben der Magnetelemente 11 vom Fahrzeugdach 2 erfor­ derlichen vertikalen Kräfte aufgebracht werden. Zur Wahrung der Übersichtlichkeit ist in Fig. 2 lediglich ein punktuell wirkendes Magnetelement 11 dargestellt, das im Bereich einer der planenseitigen Querstreben 12 am Dachelement 4 befestigt ist.
In Fig. 2 ist mit geschweiften Klammern ein vorderer Überlap­ pungsbereich 17 sowie ein hinterer Überlappungsbereich 18 ge­ kennzeichnet, in welchen der Randbereich 9 des Dachelementes 4 den Öffnungsrand der Dachöffnung überlappt (vgl. Öffnungs­ rand 10, Dachöffnung 3 in Fig. 1).
Entsprechend Fig. 3 ist entsprechend einer bevorzugten Aus­ führungsform das Magnetelement 11 als biegsames Magnetband ausgebildet. Das Magnetband 11 ist hier nur im Bereich der planenseitigen Querstreben 12 am Dachelement 4, insbesondere an dieser planenseitigen Querstrebe 12, befestigt. Dement­ sprechend folgt das Magnetband 11 den Bewegungen der planen­ seitigen Querstrebe 12, so daß durch eine Horizontalverstel­ lung des Dachelementes 4 verursachte Vertikalverstellungen der planenseitigen Querstrebe 12 dementsprechende Verstellun­ gen des Magnetbandes 11 zumindest im Bereich der planenseiti­ gen Querstrebe 12 bewirken. Auf diese Weise kann bei einer Öffnungsbewegung des Dachelementes 4 das Magnetband 11 von der Oberseite des Fahrzeugdaches 2 quasi abgeschält werden, was durch Pfeile 19 symbolisiert ist. Auf diese Weise wird der erforderliche Kraftaufwand zum Abheben des Magnetbandes 11 reduziert, so daß das Öffnen der Dachöffnung 3 relativ einfach manuell durchführbar ist.
Die zum Abheben des oder der Magnetelemente 11 vom Fahrzeug­ dach 2 erforderliche Kraft ist zu Beginn der Öffnungsbewegung des Dachelementes 4 am größten, da in dieser Verschlußstel­ lung einerseits eine maximale Kontaktfläche zwischen Magnete­ lement 11 und Fahrzeugdach 2 und somit eine maximale Halte­ kraft vorliegt und andererseits zur Erzeugen vertikaler Abhe­ bekräfte relativ ungünstige Hebelverhältnisse vorliegen. Um den Kraftaufwand zu Beginn der Öffnungsbewegung des Dachele­ mentes 4 zu reduzieren, kann es vorteilhaft sein, das Magnet­ band 11 im Bereich der planenseitigen Querstrebe 12 zum Fahr­ zeugdach 2 hin konvex gewölbt auszubilden, wodurch sich von Anfang an die Schälwirkung 19 ausbilden kann.
Es ist klar, daß zur Erzielung einer ausreichenden Dichtwir­ kung zwischen dem Randbereich 9 des Dachelementes 4 und dem Fahrzeugdach 2 entsprechende Dichtungsprofile angeordnet sind. Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann das Magnetelement 11 bandförmig und derart flexibel ausgebildet sein, daß es selbst als Dichtelement dienen kann, wozu es mit einem entsprechenden Dichtungsprofil ausgestattet sein kann.
Zur Wahrung der Übersichtlichkeit sind die der Querstrebe 12 und 13 gelenkig miteinander verbindenden Hebel 15 in Fig. 3 mit unterbrochenen Linien dargestellt.
Als zusätzliche Maßnahme zur Erleichterung der Öffnungsbewe­ gung des Dachelementes 4 kann die mit dem Fahrzeugdach 2 zu­ sammenwirkende Oberfläche des Magnetelementes 11 mit einer reibungsarmen Beschichtung, insbesondere Teflon, ausgestattet sein. Durch diese Maßnahme kann das noch am Fahrzeugdach 2 anhaftende Magnetelement 11 leichter in der horizontalen Ver­ schieberichtung verstellt werden.

Claims (12)

1. Dichtungsanordnung zum Abdichten eines Dachelementes, insbesondere eines Faltdaches, das zum Öffnen und Verschlie­ ßen einer in einem Fahrzeugbereich (2) eines Fahrzeuges (1) ausgesparten Dachöffnung (3) dient, mit einem am Dachelement ausgebildeten Randbereich (9), der - zumindest beim Ver­ schließen der Dachöffnung (3) - einen Öffnungsrand (10) der Dachöffnung (3) seitlich überlappt und außen auf dem Fahr­ zeugbereich (2) aufliegt, und mit Dichtmitteln, die bei ver­ schlossener Dachöffnung (3) zwischen dem Randbereich (9) und dem Fahrzeugbereich (2) dichten, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Magnetelement (11) vorgesehen ist, das zum Anhaften des Randbereiches (9) am Fahrzeugbereich (2) dient.
2. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Magnetelement (11) am oder im Fahrzeugbe­ reich (2) angeordnet ist und zum Anhaften des Randbereiches (9) am Fahrzeugbereich (2) mit wenigstens einem am oder im Randbereich (9) angeordneten magnetisierbaren Gegenkörper zu­ sammenwirkt.
3. Dichtungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Magnetelement (11) am oder im Randbereich (9) angeordnet ist und zum Anhaften des Randbereiches (9) am Fahrzeugbereich (2) mit dem magnetisierbar ausgebildeten Fahrzeugbereich (2) zusammenwirkt.
4. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß am oder im Randbereich (9) und am oder im Fahrzeugbereich (2) jeweils wenigstens ein Magnetelement (11) angeordnet ist, die zum Anhaften des Randbereiches (9) am Fahrzeugbereich (2) miteinander zusammenwirken.
5. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetelement (11) streifenartig oder bandförmig aus­ gebildet ist.
6. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetelement (11) als Dichtelement ausgebildet ist und bei verschlossener Dachöffnung (3) zwischen dem Randbe­ reich (9) und dem Fahrzeugbereich (2) dichtet.
7. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens einer Seite des wenigstens einen Magnetele­ mentes (11) mindestens ein elastisch nachgiebiger Dichtkörper angeordnet ist, der bei verschlossener Dachöffnung (3) zwi­ schen dem Randbereich (9) und dem Fahrzeugbereich (2) dich­ tet.
8. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetelement (11) und/oder der zugehörige Gegenkör­ per elastisch verformbar ausgebildet ist.
9. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem zick-zack-förmig oder wellenförmig faltbaren Dachelement (4) mehrere, entsprechend der Faltenbildung ange­ ordnete Magnetelemente (11) vorgesehen sind, wobei benachbar­ te Magnetelemente (11) relativ zueinander beweglich sind.
10. Dichtungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Magnetelemente (11) gelenkig und/oder gelen­ kartig flexibel miteinander verbunden sind.
11. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein streifenartig oder bandförmig ausgebildetes Magnete­ lement (11) zumindest im Bereich einer planenseitigen Quer­ strebe (12) am Dachelement (4) fixiert ist, wobei sich die planenseitige Querstrebe (12) zur Ausbildung einer Falte (8) bei einer horizontalen Verstellbewegung gleichzeitig vertikal verstellt, wobei das streifenartige oder bandförmige Magnete­ lement (11) im Bereich dieser planenseitigen Querstrebe (12) eine zum Fahrzeugbereich (2) hin konvex gewölbte Form auf­ weist.
12. Dichtungsanordnung nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Magnetelement (11) an einer mit dem Fahrzeugbereich (2) oder mit einem entsprechenden Gegenkörper zusammenwirken­ den Oberfläche mit einer reibungsarmen Beschichtung, insbe­ sondere mit einer Teflonbeschichtung, ausgestattet ist.
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