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DE19917185A1 - Boden- und/oder Wandbelag - Google Patents

Boden- und/oder Wandbelag

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DE19917185A1
DE19917185A1 DE1999117185 DE19917185A DE19917185A1 DE 19917185 A1 DE19917185 A1 DE 19917185A1 DE 1999117185 DE1999117185 DE 1999117185 DE 19917185 A DE19917185 A DE 19917185A DE 19917185 A1 DE19917185 A1 DE 19917185A1
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Abstract

Der Boden- und/oder Wandbelag besteht aus einer Sandwichanordnung aus mehreren parallelen Schichten. Eine mindestens einlagige Trägerschicht (3, 3a) ist auf einem Unterbau (1, 2) aufgebaut. Mindestens ein blattförmiger Bildträger (4) ist in Tintenstrahl-Drucktechnik mit einem Druckbild versehen und mit der Trägerschicht (3, 3a) verklebt. Das Druckbild hat einen Satzspiegel, der kleiner als die Fläche der Trägerschicht ist. Eine Deckschicht (5) aus klarsichtigem Kunststoff bildet die Abschlußschicht der Sandwichanordnung und ist mit der Trägerschicht deckungsgleich angeordnet. Das wenigstens eine Druckbild ist vollständig zwischen Träger- und Deckschichten eingeschlossen und durch die klarsichtige Kunststoff-Deckschicht sichtbar.

Description

Die Erfindung betrifft einen Boden- und/oder Wandbelag in Form einer Sandwichanordriung. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Bodenbelag, der mit einem vorgegebenen Dekor, beispielsweise mit einem künstlichen Natursteindekor oder einer anderen von außen sichtbaren Struktur versehen ist.
Sandwichanordnungen dieser Art sind beispielsweise in Form von sogenannten Laminatböden bekannt. Bei solchen Böden sind plattenförmige Sandwichbauteile aus einem Holzersatz­ stoff mit einem Parkettdekor und einer relativ hoch belast­ baren Versiegelungs- und Deckschicht versehen. Jedes Lami­ natbauteil wird für die Verlegung vorgefertigt und jeweils mit Nuten und Federn versehen, um benachbarte Laminatbautei­ le in Verlegerichtung formschlüssig miteinander zu verbin­ den. Die Herstellung der Laminatplatten ist inzwischen auto­ matisiert, und die Struktur der Holzart vergleichbar mit mehreren benachbarten Parkettstäben, verblüffend ähnlich nachgeahmt. Die Verlegung der Laminatbauteile ist aber rela­ tiv aufwendig, da einerseits der Untergrund sehr genau zu nivellieren ist und andererseits das bündige Ineinanderfügen der Nut/Feder-Verbindungen sowie das Zuschneiden der Rand­ bauteile relativ arbeitsaufwendig ist. Charakteristisch für derartige bekannte Sandwichbauteile ist die deckungsgleiche Umfangsform aller Schichten des Laminatbauteils.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Boden- oder Wandbelag mit einem frei wählbaren Dekor zur Verfügung zu stellen, der besonders einfach und kostengünstig herzu­ stellen und zu verlegen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung einen Boden- und/oder Wandbelag in Form einer Sandwichanordnung vor, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Sandwichanord­ nung eine Deckschicht aus transparentem, vorzugweise klar­ sichtigem Kunststoff und mindestens eine Trägerschicht auf­ weist, zwischen denen ein Druckbild eingeschlossen ist, daß die Träger- und Deckschichten im wesentlichen übereinstim­ mende Abmessungen und Formen in der Belagrichtung haben und deckungsgleich angeordnet sind und daß der Satzspiegel des Druckbildes unabhängig von den Flächenabmessungen der Trä­ ger- und Deckschichten gewählt ist.
Dieser Boden- und/oder Wandbelag wird auf einem festen Untergrund dadurch hergestellt, daß mindestens eine Träger­ schicht auf den Untergrund flächendeckend aufgebracht wird, daß danach eine Zone der freiliegenden Trägerschichtoberflä­ che ausgewählt und mit einem Druckbild versehen wird, dessen Satzspiegel kleiner als die Fläche der Trägerschicht ist, und daß die das wenigstens eine Druckbild tragende Träger­ schicht mit einer Deckschicht aus transparentem, vorzugs­ weise klarsichtigem Kunststoff flächendeckend derartig überzogen wird, daß das wenigstens eine Druckbild durch die transparente, vorzugsweise klarsichtige Kunststoff-Deck­ schicht sichtbar wird.
In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgese­ hen, daß mindestens ein blattförmiger Bildträger das in Tin­ tenstrahl- oder Laserdruckertechnik aufgebrachte Druckbild trägt und zwischen Trägerschicht und Deckschicht eingebaut ist.
Dieser neue Boden- und/oder Wandbelag hat gegenüber her­ kömmlichen Belägen zahlreiche Vorteile. Die Dekorgestaltung kann bei Aufbau des Belages beliebig gewählt werden. Nach der Herstellung der Trägerschicht wird der Druckbildträger, der vorzugsweise in einer separaten Tintenstrahl-Druckanlage bedruckt ist, auf die ausgewählte Zone der Trägerschichto­ berfläche aufgelegt, so daß das Druckbild von der freien Seite her sichtbar wird. Durch die vielfältigen Druckmög­ lichkeiten insbesondere im Tintenstrahlverfahren sind den Dekors praktisch keine Grenzen gesetzt. Mehrere blattförmige Bildträger können zu einem geeigneten Gesamtbild zusam­ mengestellt werden. Dadurch können Boden- oder Wandbeläge gefertigt werden, die einer gewünschten Natursteinboden­ struktur täuschend nachgebildet sind, gegenüber Naturstein­ böden aber den großen Vorteil haben, daß sie fugenlos sind und durch geeignete Wahl der Deckschicht eine höhere chemi­ sche Beständigkeit haben. Die Kosten derartiger Beläge sind gegenüber Laminatböden und erst recht gegenüber Naturparkett oder Natursteinböden drastisch gesenkt. Dies liegt vor allem daran, daß die Herstellung der Böden besonders einfach und mit dekorlosen Kunststoffböden vergleichbar ist. Die Oberflächenstruktur kann den fallweise Erfordernissen ange­ paßt werden, und zwar durch entsprechende Gestaltung der gegossenen, gespachtelten oder gespritzten Deckschicht, die aus einem klarsichtigem Reaktionsharz, beispielsweise aus Acrylester, Polyurethan oder Epoxidharz besteht. Schicht­ stärken von 0,5-2,5 mm sind geeignet, Schichtstärken von 0,8-1,2 mm, entsprechend einem Materialeinsatz von ca. 0,8-1,2 kg/m2, sind üblich. Als besonders günstig hat sich das unter dem Handelsnamen "DISAfloor EP" angebotene Acrylestermaterial als Deckschicht erwiesen.
Als Trägerschicht eignet sich besonders eine weiße Kle­ beschicht aus einem Reaktionsharzgemisch mit 30-50 Gew.-% Füllstoff. Diese weiße Klebeschicht kann mit einer Klarharz­ schicht aus Kleber überzogen sein. Die Druckbildträger wer­ den auf die Klarharzschicht vor deren Aushärtung aufgelegt und dadurch auf der Trägerschicht zu einer bleibenden Här­ tung gebracht.
Der Satzspiegel des Druckbildes kann auf der flächen­ deckenden Trägerschicht nach Größe, Form und Lage beliebig gewählt werden. Das Druckbild kann auch durch andere Ef­ fekte, beispielsweise ausgeprägte Randstreifen oder unter­ schiedliche Strukturen und Dekors, unterbrochen werden. Ein besonderer Vorteil der Unabhängigkeit der Größe und Form des Druckbildes von Träger- und Deckschichten besteht darin, daß der Bildträger auch über Hohlkehlenübergänge, Kanten und Ecken zwischen zwei im Winkel stehenden Trägerschichtebenen verlegt werden kann. Auf diese Weise können sogar Treppen­ stufen oder Boden- und Wanderhebungen in das sichtbare Dekor einbezogen werden. Ecken und Ausnehmungen sind deshalb leicht zu belegen, da Träger- und Deckschichten durch einfa­ che Gieß- und/oder Spachteltechniken erreicht werden können, während die Bildträger vor den Raumbegrenzungen enden kön­ nen, ohne daß der gewünschte ästhetische Effekt unerwünscht gestört wird.
Eine alternative Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß das Druckbild auf die verlegte Trägerschicht in situ durch Tintenstrahl-, Airbrush- oder Laserdrucktechnik aufgebracht wird und von der Kunststoff-Deckschicht voll­ ständig nach außen abgeschlossen wird.
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprü­ chen gekennzeichnet.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Auführungsbeispiels näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht durch die Schichtenfolge eines Ausführungsbeispiels eines erfindungs­ gemäß gestalteten Bodenbelags; und
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Bodenbelag mit schema­ tisch dargestellten integrierten Druckbildträgern.
Bei dem in Fig. 1 schematisch dargestellten Ausführungs­ beispiel ist auf einem Untergrund, beispielsweise einem Beton- oder Estrichuntergrund U eine Grundierung 1 aus einem Epoxidharz, Acrylester oder Polyester aufgebracht. Ein Reak­ tionsharz-Bindemittel aus Epoxidharz, das mit Füllstoff- Kratzspachtelung auf die Grundierung aufgebracht ist, bildet eine Egalisierungsschicht 2. Eine derartige Schichtenkombi­ nation bildet eine günstige Basis für die erfindungsgemäße Sandwichanordnung. Diese besteht in dem dargestellten Aus­ führungsbeispiel aus einer Trägerschicht 3, einer als Kleber dienenden Klarharzschicht 3a, einer Effektschicht 4 und einer durchgehenden, mechanisch und chemisch beständigen Deckschicht 5.
Die Grundierung 1 besteht im beschriebenen Ausführungs­ beispiel aus Epoxidharz in einer Auftragsstärke von 150-400 g/m2. Die Egalisierungsschicht 2 ist eine Schicht aus Reak­ tionsharz-Bindemittel (Epoxidharz mit Füllstoff, beispiels­ weise Sand). Das Material wird durch Kratzspachtelung aufge­ tragen.
Für die Trägerschicht ist bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Füllstoff-Reaktionsharzgemisch vorgesehen, das unter dem Handelsnamen MC-Dur 1200 von der Anmelderin angeboten wird. Der Füllstoffanteil beträgt vorzugsweise 30-­ 50 Gew.-%. In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die eigentliche Trägerschicht 3 mit einer als Kleber dienenden Klarharzschicht 3a überzogen. Mit dieser Schicht 3a werden blattförmige Bildträger verklebt, die die Effektschicht 4 bilden. Als blattförmige Bildträger eignen sich Folien, typisches Druckträgermaterial, wie ein nicht saugendes Fasermaterial, Druckpapier, Fotopapier usw. Die Wahl des Bildträgermaterials hängt unter anderem auch von der verwen­ deten Drucktechnik, beispielsweise Tintenstrahltechnik, Laserdrucktechnik oder auch Airbrushtechnik ab. Inzwischen gibt es sehr großflächig und kontinuierlich arbeitende Tin­ tenstrahldrucker, die zur Herstellung der als Effektschicht dienenden Bildträger verwendet werden.
Wie oben gesagt, kann das Druckbild aber auch unmittel­ bar auf die Trägerschicht 3 vorzugsweise im Tinten­ strahldruck- oder Airbrush-Verfahren aufgebracht werden. Diese Alternative ist aber aufwendiger, da die Druckvorrich­ tung direkt zum Einsatzort transportiert werden muß und außerdem die Trägerschichtoberfläche geeignet geglättet wer­ den muß.
Die Deckschicht besteht aus einem geeigneten Acrylester, der vorzugsweise klarsichtig ist, so daß das darunterliegen­ de Druckbild und die Musterung deutlich sichtbar ist. Anson­ sten sind der Oberflächengestaltung der Deckschicht keine nennenswerten Grenzen gesetzt. Soweit eine Strukturierung erwünscht ist, kann diese durch geeignete Oberflächenbehand­ lung der ansonsten vorzugsweise vollflächig gegossenen Deck­ schicht herausgebildet werden.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Querschnitt durch einen zweitürigen Raum, der vollflächig mit der Kombination aus Trägerschicht und Deckschicht ausgelegt ist. Die dazwischen­ liegende Effektschicht ist indem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel durch fünf blattförmige Bildträger 41, 42, 43, 44 und 45 unterschiedlicher Dekors gebildet. Die La­ gen der einzelnen Bildträger innerhalb der Blattebene sind frei wählbar. Die Bildträger können bündig zusammengelegt oder aber entsprechend dem in Fig. 2 dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel in gegenseitigem Abstand angeordnet sein.

Claims (16)

1. Boden- und/oder Wandbelag in Form einer Sandwichan­ ordnung, dadurch gekennzeichnet, daß die Sandwichanordnung eine Deckschicht (5) aus transparentem, vorzugweise klarsichtigem Kunststoff und mindestens eine Trägerschicht (3, 3a) aufweist, zwischen denen ein Druckbild (4) eingeschlossen ist, daß die Träger- und Deckschichten im wesentlichen übereinstimmende Abmessun­ gen und Formen in der Belagrichtung haben und deckungsgleich angeordnet sind und daß der Satzspiegel des Druckbildes (4) unabhängig von den Flächenabmessungen der Träger- und Deck­ schichten (3, 3a) gewählt ist.
2. Boden- und/oder Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein blattförmiger Bildträger (41 . . . 45) das in Tintenstrahl- oder Laserdrucktechnik aufge­ brachte Druckbild trägt und zwischen Trägerschicht (3, 3a) und Deckschicht (5) eingebaut ist.
3. Boden- und/oder Wandbelag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere blattförmige Bildträger (41 . . . 45) nebeneinander zwischen durchgehenden Träger- (3, 3a) und Deckschichten (5) eingebaut sind.
4. Boden- und/oder Wandbelag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild auf die verlegte Träger­ schicht (3a) in situ durch Tintenstrahl-, Airbrush- oder Laserdrucktechnik aufgebracht ist und von der Kunststoff- Deckschicht (5) vollständig nach außen abgeschlossen ist.
5. Boden- und/oder Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger- und Deck­ schichten (3, 3a, 5) gegossene Kunststoffschichten sind.
6. Boden- und/oder Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht (5) eine Guß-, Spachtel- oder Spritzschicht aus einem klarsichtigen oder transparenten Reaktionsharz, insbesondere Acrylester, Epoxidharz oder Polyurethan, ist und eine Schichtstärke von 0,5-2,5 mm, vorzugsweise von 0,8-1,2 mm hat.
7. Boden- und/oder Wandbelag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht (3) eine vorzugsweise weiße Klebeschicht aus einem Reaktions­ harzgemisch mit 30-50 Gew.-% Füllstoffen ist.
8. Boden- und/oder Wandbelag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf die weiße Klebeschicht (3) eine Klarharzschicht (3a) in einer Stärke von 0,05-0,25 mm aus Reaktionsharz aufgetragen ist.
9. Verfahren zur Herstellung eines Boden- und/oder Wand­ belags, der auf einem festen Untergrund in mehreren Schich­ ten sandwichartig aufgebaut wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Trägerschicht auf den Untergrund flächendeckend aufgebracht wird, daß danach eine Zone der freiliegenden Trägerschichtoberfläche ausgewählt und mit einem Druckbild versehen wird, dessen Satzspiegel kleiner als die Fläche der Trägerschicht ist, und daß die das wenig­ stens eine Druckbild tragende Trägerschicht mit einer Deck­ schicht aus transparentem, vorzugsweise klarsichtigem Kunst­ stoff flächendeckend derartig überzogen wird, daß das wenig­ stens eine Druckbild durch die transparente, vorzugsweise klarsichtige Kunststoff-Deckschicht sichtbar wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild auf einen blattförmigen Bildträger durch Tintenstrahl- oder Laserdrucktechnik in einem vorgegebenen Satzspiegel aufgebracht, der blattförmige Bildträger danach an der ausgewählten Zone der Oberfläche der Trägerschicht aufgelegt und mit der Trägerschicht verbunden, insbesondere verklebt wird und daß danach die Kunststoff-Deckschicht flä­ chendeckend und mit einem der Trägerschicht entsprechenden Flächenmaß und Rand aufgebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere blattförmige Bildträger nebeneinander auf die freiliegende Fläche der durchgehenden Trägerschicht aufge­ bracht und danach die Deckschicht gebildet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckbild auf die verlegte Trägerschicht in situ durch Tintenstrahl- oder Laserdrucktechnik aufgebracht wird und mit der Kunststoff-Deckschicht vollständig nach außen abgeschlossen wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Träger- und Deckschichten durch Ver­ gießen, Verspachteln oder Aufspritzen von flüssigen, gießfä­ higen oder pastösen Kunststoffmaterialien hergestellt wer­ den.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckschicht aus einem Reaktionsharz, insbesondere aus Acrylester, Epoxidharz oder Polyurethan besteht und in einer Schichtstärke von 0,5-2,5 mm, vor­ zugsweise von 0,8-1,2 mm aufgebracht wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerschicht aus einer weißen Kle­ beschicht aus einem Reaktionsharzgemisch mit 30-50 Gew.-% Füllstoffen hergestellt wird.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß auf die weiße Klebeschicht eine Kunstharzschicht in einer Stärke von 0,05-0,25 mm aus Reaktionsharz aufgetra­ gen wird und blattförmige Bildträger mit ihrer Rückseite aufgelegt werden, bevor die Schicht ausgehärtet ist.
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