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DE19917755A1 - Schweißwerkstoff und seine Verwendung - Google Patents

Schweißwerkstoff und seine Verwendung

Info

Publication number
DE19917755A1
DE19917755A1 DE19917755A DE19917755A DE19917755A1 DE 19917755 A1 DE19917755 A1 DE 19917755A1 DE 19917755 A DE19917755 A DE 19917755A DE 19917755 A DE19917755 A DE 19917755A DE 19917755 A1 DE19917755 A1 DE 19917755A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chromium
welding
alloy
hard
welding material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19917755A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Wabnegger
Ingo Kretschmer
Michel Junod
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ECG Immobilier SA
Original Assignee
Castolin SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Castolin SA filed Critical Castolin SA
Priority to DE19917755A priority Critical patent/DE19917755A1/de
Priority to EP00101408A priority patent/EP1025948A3/de
Priority to NO20000493A priority patent/NO20000493L/no
Publication of DE19917755A1 publication Critical patent/DE19917755A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550 degrees C
    • B23K35/3033Ni as the principal constituent
    • B23K35/304Ni as the principal constituent with Cr as the next major constituent
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K35/00Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting
    • B23K35/22Rods, electrodes, materials, or media, for use in soldering, welding, or cutting characterised by the composition or nature of the material
    • B23K35/24Selection of soldering or welding materials proper
    • B23K35/30Selection of soldering or welding materials proper with the principal constituent melting at less than 1550 degrees C
    • B23K35/3053Fe as the principal constituent
    • B23K35/3073Fe as the principal constituent with Mn as next major constituent
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/04Welding for other purposes than joining, e.g. built-up welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Abstract

Ein Schweißwerkstoff auf Fe-Basis sowie Anteilen an Chrom und Mangan als Schweißgut enthält die folgenden Zusätze in Gew.-%: Mn etwa 20; Cr etwa 15; Mo etwa 0,3; N etwa 0,4; C etwa 0,03; das Schweißgut ist antimagnetisch und von hoher Festigkeit. Die Zugfestigkeit des Schweißwerkstoffes liegt zwischen 800 und 900 N/mm·2·, bevorzugt bei etwa 850 N/mm·2·, seine Streckgrenze zwischen 600 und 700 N/mm·2·, bevorzugt bei etwa 640 N/mm·2·. Die Härte des Schweißwerkstoffes beträgt etwa 300 HB 2,5.

Description

Die Erfindung betrifft einen Schweißwerkstoff nach den Oberbegriffen der Patentansprüche 1 oder 4 und dessen Ver­ wendung.
Ein Grundwerkstoff für Bohrgestänge an Erdbohrern für den untertägigen Bergbau oder die Erdölindustrie der Werkstoff­ bezeichnung P 550 weist die folgenden Eigenschaften auf:
chemische Zusammensetzung (in Gew.-%)
mechanische Gütewerte
Auch in der Schiffbauindustrie - etwa beim U-Bootbau - sind Grundwerkstoffe im Einsatz, welche eine hohe Festig­ keit, verbunden mit antimagnetischen und korrosionsbestän­ digen Eigenschaften, haben und zu verschweißen sind.
Auf dem Markt sind Schweißzusatzwerkstoffe bekannt, die entsprechend dem Grundwerkstoff gleiche oder ähnliche Fe­ stigkeitseigenschaften aufweisen; diese besitzen jedoch keine antimagnetischen Eigenschaften. Andererseits errei­ chen antimagnetische Schweißzusätze nicht die geforderten Festigkeitswerte.
Entsprechende Probleme entstehen bei nichtmagnetischen Be­ schichtungen zum Verschleißschutz von nichtmagnetischen Stählen. Auch der diesbezügliche Grundwerkstoff entspricht beispielsweise jenem Werkstoff "P550".
In Kenntnis dieses Standes der Technik haben sich die Er­ finder das Ziel gesetzt, eine antimagnetische Schweißgut­ zusammensetzung mit hohen Festigkeitseigenschaften anzu­ bieten, die beispielsweise für Schweißverbindungen an den beschriebenen Bohrgestängen eingesetzt zu werden vermag oder als Verschleißschutz auf Grundwerkstoffen der erwähn­ ten Art.
Zur Lösung dieser Aufgabe führen die Lehren der Patentan­ sprüche 1 oder 5; die Unteransprüche geben günstige Weiter­ bildungen an. Zudem fallen in den Rahmen der Erfindung alle Kombinationen aus zumindest zwei der in der Beschreibung, der Zeichnung und/oder den Ansprüchen offenbarten Merkmale.
Erfindungsgemäß wird ein Schweißwerkstoff auf Fe-Basis mit folgenden Zusätzen - bevorzugt in Form eines Fülldrahtes - eingesetzt:
Mn etwa 20 Gew.-%;
Cr etwa 15 Gew.-%;
Mo etwa 0,4 Gew.-%;
N etwa 0,4 Gew.-%;
C etwa 0,03 Gew.-%.
Das Schweißgut ist korrosionsbeständig, antimagnetisch und von hoher Festigkeit; seine mechanischen Gütewerte sind nach anderen Merkmalen der Erfindung:
  • - Zugfestigkeit zwischen 800 und 900 N/mm2, bevorzugt von etwa 850 N/mm2;
  • - Streckgrenze zwischen 600 und 700 N/mm2, bevorzugt von etwa 640 N/mm2;
  • - Härte von etwa 300 HB 2,5;
  • - Dehnung von etwa 30%.
Das Schweißgut ist antimagnetisch und besitzt Festigkeits­ werte, die über jene der antimagnetischen Schweißzusätze liegen, die zur Zeit in der Industrie verwendet werden.
Die Füllung des Fülldrahtes ist so aufgebaut, dass das Schweißgut mit entsprechenden Schweißparametern - trotz des sehr hohen Stickstoffgehaltes im Schweißgut - poren­ frei herzustellen ist.
Dieser Schweißwerkstoff wird vorteilhafterweise für Schweißverbindungen im Schiffsbau oder an Bohrgestängen von Erdbohrern verwendet; nichtmagnetische Eigenschaften - bzw. magnetische Eigenschaften ähnlich der Atmosphäre - werden im Bohrkopfbereich benötigt, um das örtliche Erd­ magnetfeld nicht zu stören; an diesem orientieren sich näm­ lich die im Bohrkopfbereich eingebauten Messsonden. Diese Messorientierung wird vor allem bei Bohrungen benötigt, die nicht direkt über den kürzesten - geraden - Weg vorge­ trieben werden, sondern über beliebige Umwege bzw. Kurven.
Im Rahmen der Erfindung liegt zudem ein Schweißwerkstoff zum Herstellen von harten - bevorzugt selbstfließenden - Ni-Basis-Panzerungen für eine nichtmagnetische Beschichtung als Verschleißschutz mit einem Chromgehalt von etwa 25 bis 40 Gew.-%. Ein solcher Schweißwerkstoff kann stattdessen auch einen Gehalt an Cr und Mo von 25 bis 40 Gew.-% aufweisen. Zudem mögen Metalloide wie B, Si, P und C zur Absenkung des Schmelzpunktbereichs sowie zur Erhöhung des Verschleißwiderstandes zugesetzt werden. Zur weiteren Erhö­ hung des Verschleißwiderstandes kann Wolframkarbid zugege­ ben werden.
Der Anwendungsbereich dieses Schweißwerkstoffes soll sich auf den Schutz von nichtmagnetischen Bohrgestängen bzw. Stabilisatoren bzw. Instrumentengehäusen im Bereich der Bohrköpfe erstrecken. Zur Bohrkopforientierungsmessung muss - z. B. bei gezielten Bohrungen zu verschiedenen Lager­ stättenabschnitten von einem Standort aus - dieser Bereich unmagnetisch sein, um das als Messorientierung genutzte na­ türliche Erdmagnetfeld nicht zu stören.

Claims (8)

1. Schweißwerkstoff auf Fe-Basis sowie Anteilen an Chrom und Mangan als Schweißgut, gekennzeichnet durch folgende Zusätze in Gew.-%:
Mn etwa 20;
Cr etwa 15;
Mo etwa 0,3;
N etwa 0,4;
C etwa 0,03,
wobei das Schweißgut antimagnetisch und von hoher Fe­ stigkeit ist.
2. Schweißwerkstoff nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zugfestigkeit zwischen 800 und 900 N/mm2, bevorzugt von etwa 850 N/mm2, eine Streckgrenze zwi­ schen 600 und 700 N/mm2, bevorzugt von etwa 640 N/mm2, und eine Härte von etwa 300 HB 2,5.
3. Schweißwerkstoff nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich­ net durch eine Dehnung des Schweißgutes von etwa 30%.
4. Schweißwerkstoff nach einem der Ansprüche 1 bis 3 in Form eines Fülldrahtes.
5. Schweißwerkstoff zum Herstellen von harten, selbst­ fließenden Ni-Basis-Panzerungen mit Chromgehalt als Verschleißschutz, gekennzeichnet durch Cr von etwa 25 bis 40 Gew.-% oder einen Gehalt an Cr und Mo von 25 bis 40 Gew.-% für eine nichtmagnetische Beschichtung.
6. Schweißwerkstoff nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch den Zusatz von Metalloiden wie B, Si und C.
7. Verwendung eines Schweißwerkstoffes nach einem der Ansprüche 1 bis 4 für Schweißverbindungen an Bohrge­ stängen von Erdbohrern oder im Schiffsbau.
8. Verwendung eines Schweißwerkstoffes nach Anspruch 5 oder 6 für Panzerungen an Bohrgestängen von Erdboh­ rern oder im Schiffsbau.
DE19917755A 1999-02-01 1999-04-20 Schweißwerkstoff und seine Verwendung Withdrawn DE19917755A1 (de)

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