DE19916370A1 - Kreiselpumpe - Google Patents
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Abstract
Eine Kreiselpumpe, insbesondere Feuerlöschpumpe, umfaßt wenigstens ein Laufrad (12) sowie Dichtringe (54, 56) zur Abdichtung von radialen Dichtspalten zwischen dem Laufrad (12) und dem Pumpengehäuse (16). Die Dichtringe (54, 56) bestehen aus Kunststoff und sind mit einer Schnappverbindung (74, 80) im Gehäuse (16) montiert.
Description
Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe, insbesondere Feuerlöschpumpe,
mit wenigstens einem Laufrad sowie Dichtringen zur Abdichtung von radialen
Dichtspalten zwischen dem Laufrad und dem Pumpengehäuse.
Feuerlöschpumpen sind ein Beispiel für Kreiselpumpen, die einem relativ ho
hen Verschleiß unterliegen. Löschwasser wird mit Hilfe von Feuerlöschpum
pen vielfach aus Teichen, Flüssen oder Seen zu einer Brandstelle oder auch in
einen Löschmitteltank gepumpt. Dabei können Kies, Sand und kleine Steine
mit dem Wasser angesaugt werden und in die Pumpe gelangen. Der auf diese
Weise verursachte Verschleiß betrifft auch die Abdichtung der Pumpe gegen
Leckverluste und sogenannte innere Zirkulationsströme.
Zur Abdichtung von radialen Dichtspalten, die z. B. eine Spaltweite von 0,1-0,3 mm
aufweisen, sind bisher verschiedene Lösungen verwendet worden.
Verschleiß kann entweder am Gehäuse und/oder am Laufrad auftreten. Maß
geblich dafür ist die Materialpaarung in den Dichtspalten. Bei Vorhandensein
von Verschleiß am Laufrad muß entweder das Laufrad ersetzt oder der Dicht
bereich nachgearbeitet werden. Beides ist noch verhältnismäßig unkompli
ziert. Tritt der Verschleiß dagegen am Gehäuse auf, gestaltet sich die Nachar
beitung wesentlich komplizierter, da eine mechanische Bearbeitung die voll
ständige Demontage der Pumpe erfordert, die Einhaltung der notwendigen
Toleranzen sehr schwierig ist und der nachträgliche Einsatz von Dichtele
menten zusätzlichen Aufwand erfordert. Aus diesen Gründen werden oftmals
in Kreiselpumpen spezielle Dichtringe verwendet, die als Verschleißteile
leicht ausgewechselt werden können. So haben sich auch gerade bei Feuer
löschpumpen, die zum Teil verschmutztes Wasser zu fördern haben, Winkel
ringe in den Dichtspalten bewährt.
So sind beispielsweise Winkelringe aus Aluminium bekannt, die an stationä
ren Bauteilen der Pumpe, etwa dem Pumpengehäuse, dem Saugdeckel oder
dem Laufrad verschraubt sind. Der konstruktive Drosselspalt zwischen dem
rotierenden Laufrad und dem gegenüberliegenden stationären Bauelement
soll möglichst lange erhalten bleiben. Der Dichtbereich am Laufrad kann be
sonders abrasionsbeständig sein, wenn er mit einer Keramikbeschichtung
versehen wird. Verschleiß tritt daher im wesentlichen nur an den Alumi
nium-Winkelringen auf. Zwar ist es zum Auswechseln der verschlissenen Win
kelringe erforderlich, die Pumpe zu demontieren; jedoch ist bei der darge
stellten Ausführungsform eine aufwendige Nachbearbeitung der Gehäuseteile
nicht notwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kreiselpumpe zu schaffen, die
eine gute Abdichtung gegen Leckverluste und Zirkulationsströme aufweist,
und eine relativ einfache, kostengünstige und rasche Erneuerung der Dich
tungen in den radialen Dichtspalten zwischen Laufrad und Gehäuse ermög
licht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Kreiselpumpe der obigen
Art gelöst, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Dichtringe aus Kunststoff
bestehen und mit einer Schnappverbindung im Gehäuse montierbar sind.
Auf diese Weise können die Dichtringe bei Verschleiß sehr einfach und mit
verhältnismäßig geringen Kosten montiert werden. Die Verwendung von
Werkzeugen ist nicht notwendig. Wenn die Dichtringe verschlissen sind, kön
nen sie, da es sich um Kunststoffteile handelt, verhältnismäßig leicht zerstört
und aus ihrem Sitz herausgenommen werden.
Dieser Sitz wird vorzugsweise gebildet durch eine auf der radial-äußeren Sei
te der Dichtringe liegende, umlaufende Sitzfläche im Gehäuse.
Zur Bildung der Schnapp- oder Rastverbindung ist beispielsweise in den Sitz
flächen eine umlaufende Nut vorgesehen, während die Dichtringe auf der ra
dial-äußeren Seite eine entsprechende umlaufende Rippe aufweisen. Die bei
der Montage vorauslaufende Kante dieser Rippe und ggfs. auch die vorauslau
fende Kante des Dichtringes können zurückspringend abgeschrägt sein, so
daß die Montage erleichtert wird. An der beim Eindrücken zurückliegenden
Seite befindet sich vorzugsweise ein radial nach außen vorspringender Rand
flansch, der entweder von außerhalb der Sitzfläche gegen das entsprechende
Gehäuseteil anliegt oder in eine am Rand der Sitzfläche ausgebildete Nut ein
tritt. Dieser Randflansch gewährleistet eine genaue axiale Positionierung der
Dichtringe.
Die Dichtringe bestehen vorzugsweise aus Polypropylen oder Polyethylen. Sie
können Kunststoffteile mit eingebetteten Glaskugeln oder Glasfasern sein. Die
Dichtringe können im Spritzgußverfahren hergestellt werden.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße
Kreiselpumpe;
Fig. 2 ist ein vergrößerter Teilschnitt des Bereichs eines ra
dialen Dichtspalts zwischen dem Pumpengehäuse und
einem Laufrad;
Fig. 3 ist ein weiter vergrößerter Teilschnitt zur Veranschau
lichung eines erfindungsgemäßen Dichtrings.
In Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch eine Feuerlöschpumpe gezeigt, die als
solche im wesentlichen bekannt ist. Die Darstellung beschränkt sich auf den
oberen Teil oberhalb der Längsachse 10, da der untere Teil zum Teil spiegel
bildlich gleich, zum Teil für die Beschreibung der vorliegenden Erfindung un
wesentlich ist. Es handelt sich um eine zweistufige Pumpe mit zwei Laufrä
dern 12, 14, die das Löschmittel entsprechend den in Fig. 1 gezeigten Pfeilen
axial ansaugen und radial ausstoßen.
Die Laufräder befinden sich in einem insgesamt mit 16 bezeichneten Gehäu
se, das aus mehreren Gehäuseteilen zusammengesetzt ist. Ein erstes Gehäu
seteil 18 befindet sich auf der linken Seite in Fig. 1 und bildet den Einlaß 20.
Ein zweites Gehäuseteil 22 ist im oberen Bereich von Fig. 1 dargestellt und
bildet den oberen Abschluß der Pumpe sowie den Auslaß 24. Das erste und
zweite Gehäuseteil 18, 22 sind mit Hilfe von achsparallelen Schrauben 26 ver
bunden. Das erste und zweite Gehäuseteil 18, 22 begrenzen den Innenraum
der Pumpe auf der linken und oberen Seite und nehmen, ausgehend von der
linken oberen Ecke des Innenraums, ein drittes Gehäuseteil 28 auf, das sich
im Inneren des Gehäuses bis zu einer Hülse 30 erstreckt, die die mit 32 be
zeichnete Pumpenwelle umgibt. Das erste Gehäuseteil 18 und das dritte Ge
häuseteil 28 begrenzen einen rotationssymmetrischen Innenraum 34, in dem
sich das erste Pumpenrad 12 dreht.
Dieses Pumpenrad 12 fördert das Löschmittel entsprechend den dargestell
ten Pfeilen radial nach außen und durch eine im radial-äußeren befindliche,
nicht dargestellte Öffnung in dem dritten Gehäuseteil 28 in einen wiederum
radial nach innen gerichteten Kanal 36. Insgesamt ist dieser Kanal 36 oben
durch das zweite Gehäuseteil 22, auf der linken Seite in Fig. 1 durch das drit
te Gehäuseteil 28 und auf der rechten Seite durch ein weiteres inneres Ge
häuseteil, das vierte Gehäuseteil 38, begrenzt.
Im radial-inneren Bereich tritt das Löschmittel aus dem Kanal 36 wiederum
in Axialrichtung in das zweite Pumpenrad 14 ein, durch das das Löschmittel
nach außen zum Auslaß 24 gefördert wird. Das zweite Pumpenrad 14 läuft in
einem Innenraum, der begrenzt wird durch das obere, zweite Gehäuseteil 22,
auf der linken Seite das vierte Gehäuseteil 38 und auf der rechten Seite ein
weiteres inneres Gehäuseteil, das fünfte Gehäuseteil 40.
Da beim Pumpen von Löschwasser aus Flüssen oder Feuerlöschteichen oder
in ähnlichen Anwendungsfällen Sand, kleine Steine oder andere Festkörper
aufgenommen werden können, ist es nicht möglich, die Pumpenräder auf ih
rem radial-äußeren Rand mit einer engen Passung gegenüber dem Gehäuse
abzudichten, da dies zu einem hohen Verschleiß oder sogar zur Zerstörung
der Pumpe führen könnte. Fig. 1 läßt daher erkennen, daß am Übergang zwi
schen dem Umfang der Pumpenräder 12, 14 und dem entsprechenden Ge
genstück des Gehäuses, hier des dritten und ersten Gehäuseteils 28, 22, ein
deutlicher Spalt besteht. Dieser Spalt könnte dazu führen, daß ein beträchtli
cher Anteil des Löschmittels entweicht und zurückströmt und anschließend
wieder durch das entsprechende Pumpenrad angesagt wird. Dadurch würden
Zirkulationsströme entstehen und der Wirkungsgrad der Pumpe erheblich
sinken.
Aus diesem Grunde werden sogenannte Radseitenräume 42, 44 und 46, 48
beiderseits der Pumpenräder zwischen diesen und dem Gehäuse geschaffen,
die ihrerseits abgedichtet werden. Auf diese Weise kann durch die Spalten
zwischen dem umlaufenden Rand der Pumpenräder und dem Gehäuse Lösch
mittel in die Radseitenräume 42, 44, 46, 48 zurückströmen, jedoch nur in ei
ner durch die Größe dieser Radseitenräume bestimmten Menge, so daß das
dort festgehaltene Löschmittel weitere Zirkulationsverluste des Löschmittels
verhindert.
Die Radseitenräume werden gegen einen Rückstrom des Löschmittels entge
gen der Förderrichtung abgedichtet.
Zu diesem Zweck sind im ersten Gehäuseteil 18 und im dritten Gehäuseteil
28 auf der jeweils dem ersten Pumpenrad 12 zugewandten Seite umlaufende
Dichtungs-Sitze 50, 52 ausgebildet, die radial nach innen gewandte, ringför
mig umlaufende Flächen darstellen, auf denen Dichtringe 54, 56 befestigt
werden können. Diese Dichtringe 54, 56 sind genauer in Fig. 2 und 3 darge
stellt, so daß sie später hinsichtlich ihrer Geometrie näher erläutert werden
sollen.
Die Dichtringe liegen auf ihrer radial-inneren Seite in engem Abstand gegen
über einer radial nach außen gewandten, umlaufenden Gegenfläche 58, 60 an
beiden axialen Endbereichen des ersten Pumpenrades 12.
Beiderseits des zweiten Laufrades 14 befinden sich an dem vierten Gehäuse
teil 38 und dem fünften Gehäuseteil 40 ebenfalls radial nach innen gewandte
Sitze 62, 64, auf denen Dichtringe 66, 68 liegen, die ihrerseits wiederum radi
al nach außen gerichteten Gegenflächen 70, 72 in den axialen Endbereichen
des zweiten Laufrades 14 gegenüberliegen.
Die vier Dichtringe 54, 56 und 66, 68 liegen auf ein- und derselben Mantelflä
che in bezug auf die Längsachse 10 der Pumpe, haben also den gleichen
Durchmesser, so daß zur herstellungstechnischen Vereinfachung in allen vier
Fällen die gleichen Dichtringe verwendet werden können.
Im rechten Teil der Fig. 1 sind weitere Einzelheiten der Lagerung der Pum
penwelle 32 und rechts oben im übrigen ein gelegentlich benötigter Hoch
druckauslaß gezeigt, die hier jedoch für die Darstellung der vorliegenden Er
findung keine Rolle spielen und daher nicht näher erläutert werden sollen.
Andererseits sollen weitere Einzelheiten der Dichtringe und ihrer Sitze an
hand von Fig. 2 und 3 dargestellt werden.
Fig. 2 ist im wesentlichen ein vergrößerter Teilschnitt des Bereichs um den
links an dem ersten Laufrad 12 in Fig. 1 vorgesehenen Dichtring 54 zwischen
dem ersten Gehäuseteil 18 und dem Laufrad 12. Der Sitz 50 dieses Dichtrin
ges weist eine umlaufende Nut 74 auf. Im übrigen ist an der nach rechts ge
wandten offenen Seite des Sitzes 50 ebenfalls eine Nut 76 vorgesehen.
Der Dichtring 54 besitzt an seinem zur offenen Seite des Sitzes 50 hin gele
genen Rand einen umlaufenden, nach außen gerichteten Randflansch 78, der
in die Nut 76 eintritt.
Im übrigen ist im Längsmittelbereich des Dichtrings 54 eine radial nach au
ßen gerichtete Rippe 80 vorgesehen, die in die Nut 74 im Längsmittelbe
reich des Sitzes 50 eintritt. Die Rippe 80 ist auf der linken Seite in Fig. 2 und
3, also in Richtung in den Sitz 50 hinein, an der äußeren Kante abgeschrägt.
Eine weitere Abschrägung 82 befindet sich an der linken oberen Kante des
Dichtringes 54 selbst. Auf der radial-äußeren Umfangsfläche des Dichtringes
54 beiderseits der Rippe 80 sind flache, umlaufende Nuten 84, 86 ausgebil
det.
Die beiden Abschrägungen an dem Dichtring selbst und der Rippe 80 er
leichtern das Eindrücken des Dichtringes von rechts nach links in Fig. 2 und
3 in den Sitz 50 hinein. Die notwendige Verformung des Dichtringes bringt
dabei das Kunststoffmaterial durchaus auf. Durch die beiden Nuten 84, 86 bei
derseits der Rippe 80 erhält die Rippe 80 im übrigen eine gewisse zusätzli
che Flexibilität.
Dabei führen die beiden Abschrägungen an der Rippe und am Dichtring zur
Erleichterung des Eindrückens; jedoch fehlt es an entsprechenden Schrä
gen, die das Herausziehen vereinfachen würden. Der Dichtring wird daher
axial sicher gehalten. Der Ring kann jedoch, wenn er verschlissen ist, relativ
einfach so verformt oder sogar zerstört werden, daß er herausgenommen
werden kann.
Der Randflansch 78 an der axialen Außenseite des Dichtringes ermöglicht das
Ansetzen von Druck bei der Montage des Ringes, ohne daß die Gefahr einer
Beschädigung des Ringes besteht.
Der Randflansch 78 hat im übrigen die Funktion, daß er zusammen mit der
Nut 76 die genaue axiale Lage des Dichtringes definiert.
Die elastische Verformbarkeit des Dichtringes gewährleistet im übrigen, daß
dieser mit ausreichender Vorspannung in den Dichtungssitz eingefügt wer
den kann, so daß ein Mitdrehen unterbleibt. Es ist jedoch auch möglich, zu
sätzlich eine Verdrehsicherung zwischen Sitz und Dichtring vorzusehen, z. B.
in der Form einer axial verlaufenden Rippe auf der einen und einer entspre
chenden Nut auf der anderen Fläche.
Neben den bereits an anderer Stelle erwähnten Materialien Polyethylen und
Polypropylen können auch andere Kunststoffmaterialien zur Herstellung der
Dichtringe verwendet werden. So kommen beispielsweise auch verstärktes
oder unverstärktes Polyvinylenoxid oder Polyvinylensulfid in Betracht.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht u. a. folgende Vorteile:
- 1. Einfache und kostengünstige Herstellung der Dichtringe durch Spritzgie ßen.
- 2. Hohe Genauigkeit der Dichtringe ohne zusätzliche Nachbearbeitung.
- 3. Leichte Montierbarkeit der Ringe durch Einpressen.
- 4. Fixierung der Dichtringe durch Einweg-Schnappverbindung.
- 5. Einfacher Ersatz der Ringe durch Zerstörung, Herausnahme und Einset zen eines neuen Dichtringes.
- 6. Der Verschleiß findet in jedem Falle am Dichtring statt, so daß eine hochwertige Beschichtung der aus Metall bestehenden Laufräder zur Er höhung der Härte der Laufrad-Oberfläche nicht notwendig ist.
Claims (12)
1. Kreiselpumpe, insbesondere Feuerlöschpumpe, mit wenigstens einem
Laufrad (12, 14) sowie Dichtringen (54, 56, 66, 68) zur Abdichtung von radialen
Dichtspalten zwischen dem Laufrad (12, 14) und dem Pumpengehäuse (16),
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtringe (54, 56, 66, 68) aus Kunststoff be
stehen und mit einer Schnappverbindung (74, 80) im Gehäuse (16) montiert
sind.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dich
tringe (54, 56, 66, 68) an umlaufenden Sitzflächen (50, 52, 62, 64) des Gehäuses
(16) montiert sind und entsprechenden Gegenflächen des Laufrades (12, 14)
von der radial-äußeren Seite gegenüberliegen.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Sitzflächen (50, 52, 62, 64) wenigstens eine umlaufende Nut (74) vorgesehen
ist und daß die Dichtringe (54, 56, 66, 68) auf der radial-äußeren Umfangsflä
che wenigstens eine umlaufende Rippe (80) aufweisen.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe
(80) an der beim Eindrücken in den durch die Sitzfläche gebildeten Sitz
(50, 52, 62, 64) vorauslaufenden Kante abgeschrägt ist.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den
Dichtringen (54, 56, 66, 68) an den beim Einrasten in die Sitze zurückliegen
den Rändern umlaufende, nach außen vorspringende Randflansche (78) vor
gesehen sind.
6. Kreiselpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Sit
zen am Eintritt umlaufende Nuten (76) zur Aufnahme der Randflansche (78)
der Dichtringe vorgesehen sind.
7. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dichtringe auf der radial-äußeren Seite an dem beim
Eindrücken in die montierte Stellung vorauslaufenden Rand eine Abschrä
gung (82) vorgesehen ist.
8. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß beiderseits der Rippe (80) auf der äußeren Umfangsfläche der
Dichtringe (54, 56, 66, 68) umlaufende Nuten (84, 86) auf der Außenfläche der
Dichtringe vorgesehen sind.
9. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß eine Verdrehsicherung zum Festhalten der Dichtringe
(54, 56, 66, 68) in ihrem Gehäuse-Sitz vorgesehen ist.
10. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dichtringe (54, 56, 66, 68) aus Polyethylen oder Polypro
pylen bestehen.
11. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dichtringe aus Kunststoff mit Glaskugel- oder Glasfa
seranteil bestehen.
12. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Dichtringe ein Spritzgußteil sind.
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