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DE19916337A1 - Fensterbeschlag für ein Fenster und Fenster mit einem solchen Fensterbeschlag - Google Patents

Fensterbeschlag für ein Fenster und Fenster mit einem solchen Fensterbeschlag

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Publication number
DE19916337A1
DE19916337A1 DE19916337A DE19916337A DE19916337A1 DE 19916337 A1 DE19916337 A1 DE 19916337A1 DE 19916337 A DE19916337 A DE 19916337A DE 19916337 A DE19916337 A DE 19916337A DE 19916337 A1 DE19916337 A1 DE 19916337A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
frame
casement
window
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19916337A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcus Luensmann
Alfred Meeth
Johann Pfab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unilux AG
Original Assignee
Unilux AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Unilux AG filed Critical Unilux AG
Priority to DE19916337A priority Critical patent/DE19916337A1/de
Priority to EP00102103A priority patent/EP1045096B1/de
Priority to AT00102103T priority patent/ATE271642T1/de
Priority to DE50007100T priority patent/DE50007100D1/de
Publication of DE19916337A1 publication Critical patent/DE19916337A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B17/00Accessories in connection with locks
    • E05B17/20Means independent of the locking mechanism for preventing unauthorised opening, e.g. for securing the bolt in the fastening position
    • E05B17/2084Means to prevent forced opening by attack, tampering or jimmying
    • E05B17/2088Means to prevent disengagement of lock and keeper
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/18Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
    • E05C9/1808Keepers
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C9/00Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
    • E05C9/18Details of fastening means or of fixed retaining means for the ends of bars
    • E05C9/1825Fastening means
    • E05C9/1833Fastening means performing sliding movements
    • E05C9/1841Fastening means performing sliding movements perpendicular to actuating bar
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0004Additional locks added to existing lock arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Abstract

Ein Fenster weist einen Blendrahmen (12) und einen Flügelrahmen (14) auf, der am Blendrahmen (12) gelagert und aus einer geschlossenen Stellung in eine Öffnungsrichtung (X) schwenkbar ist. Der geschlossene Flügelrahmen (14) ist durch einen Riegel (34) verriegelbar, der am Flügelrahmen (14) gestützt ist, in Öffnungsrichtung (X) hinter ein Riegelblech (38) am Blendrahmen (12) greift und von einer Betätigungsstange (30) über eine Kurvenbahn (44) verschiebbar ist. Um eine hohe Sicherheit gegen Einbruch zu bieten ist die verriegelnde Breite (r) des Riegels (34) gleich groß oder größer als ein Betätigungsweg (y) der Betätigungsstange (30).

Description

Die Erfindung betrifft einen Fensterbeschlag für ein Fenster mit einem Blendrahmen, einem Flügelrahmen, der am Blendrahmen gela­ gert und in eine Öffnungsrichtung von einer geschlossenen zu ei­ ner offenen Stellung schwenkbar ist, wobei am Flügelrahmen eine mit einem Riegel zusammenwirkende Betätigungsstange und am Blen­ drahmen ein Riegelblech angebracht sind, mittels denen der ge­ schlossene Flügelrahmen am Blendrahmen verriegelbar ist. Ferner betrifft die Erfindung ein Fenster mit einem solchen Fensterbe­ schlag.
Ein Fenster weist allgemein einen Flügelrahmen auf, der mittels Beschlägen an einem Blendrahmen schwenkbar bzw. kippbar gelagert ist. Am Flügelrahmen sind meist Sperrelemente (insbesondere Rol­ lenbolzen) angebracht, die mit den Beschlägen verbunden und in Sperrbleche am Blendrahmen schiebbar sind. Die Sperrelemente sind im Bereich eines Falz angeordnet, der zwischen dem Blend­ rahmen und dem geschlossenen Flügelrahmen gebildet ist.
Der Blendrahmen und der Flügelrahmen unterliegen durch die Her­ stellung bedingten Maßschwankungen. Ferner verziehen und verwin­ den sie sich während des Gebrauchs, dla thermische Spannungen und das Gewicht der Verglasung auf sie wirken. Der Falz zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen dient daher auch zum Ausgleich von Maßschwankungen und Verzug.
Es ist ein wesentliches Merkmal eines Fenster, daß es bei einem versuchten Einbruch ausreichend Sicherheit bietet. Da Einbrecher sich oftmals scheuen Lärm zu erzeugen und die Fensterscheibe zu zerschlagen, versuchen sie, das Fenster am Blendrahmen oder Flü­ gelrahmen aufzubrechen. Dabei setzt ein Einbrecher, beispiels­ weise mittels eines Brecheisens oder eines Schraubenziehers, von außen zwischen Blendrahmen und Flügelrahmen an und hebelt den Flügelrahmen nach innen. Gemäß der Gütesicherung nach DIN V 18054 wird ein RAL-RG 607/3 Gütezeichen für die Beschläge verge­ ben, wenn Fenster Aushebelversuchen mit einem Hebelmoment von 200 Nm bzw. 300 Nm widerstehen. Herkömmliche Sperrelemente eines Fensters reichen nicht aus, um diesen Kräften zu widerstehen.
Es ist bekannt, am Flügelrahmen neben Sperrelementen auch Riegelelemente anzuordnen, um die Sicherheit gegen Einbruch zu erhöhen. Die Riegelelemente sind in zugehörige Riegelbleche am Blendrahmen schiebbar oder schwenkbar. Die Profilteile des Blen­ drahmens und des Flügelrahmens sind aus ästhetischen Gründen je­ doch schlank gestaltet und müssen gleichzeitig ausreichende Sta­ bilität bieten, um auch eine schwere Wärme- und Schallschutzver­ glasung tragen zu können. Der Platz zum Anordnen solcher zusätz­ licher Riegelelemente ist daher sehr begrenzt.
Bei einem Sicherheitspaket der Firma Unilux mit der Bezeichnung "Safe-II" sind an einem Sperrmechanismus neben Rollenbolzen zu­ sätzliche Pilzzapfen angebracht. Die Rollenbolzen sperren das Fenster, während die Pilzzapfen zusätzlich verriegeln. Die Rol­ lenbolzen und Pilzzapfen sind je in einer Ecke des Fensters pla­ ziert und können durch eine Betätigungsstange des Sperr­ mechanismus parallel zu den Profilteilen des Flügelrahmens ver­ schoben werden. Die Rollenbolzen werden dabei in je ein Bolzen­ blech geschoben. Die Rollenbolzen drängen den Flügelrahmen zum Blendrahmen, um den Wärme- und Schallschutz zu erhöhen, und ver­ sperren den Flügelrahmen in dieser geschlossenen Stellung. Gleichzeitig werden die Pilzzapfen in je ein Zapfenblech gescho­ ben, in denen ihr pilzförmiger Kopf hinterhakt und zusätzlich verriegelt.
Von der Firma Gretsch-Unitas GmbH sind Türverschlüsse bekannt, bei denen Schließhaken oder Schließbolzen als Riegelelemente am Türblatt in entsprechende Schließbleche am Türrahmen eingreifen. Die Türverschlüsse sind verhältnismäßig groß und daher bei den beengten Platzverhältnissen eines Fensters ungeeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Fensterbeschlag und ein Fenster mit einem solchen Fensterbeschlag vorzusehen, bei denen der Fensterbeschlag auch bei sehr beengten Platzver­ hältnissen am Flügelrahmen eine erhöhte Sicherheit gegen Ein­ bruch bietet.
Aufgrund der beengten Platzverhältnisse am Flügelrahmen weisen bekannte Pilzzapfen, wie z. B. die des Sicherheitspakets der Fir­ ma Unilux, am zugehörigen Zapfenblech geringes Spiel auf. Bei Fenstern, die nicht ideale Herstellungsmaße aufweisen oder ge­ ringfügig verzogen sind, verkantet der Sperrmechanismus oder verklemmt und der Pilzzapfen schleift am Zapfenblech. Das Fen­ ster ist nicht mehr leichtgängig versperrbar. Dieses Problem konnte bisher auch mit einem serienmäßigen Flügelrahmenheber nicht völlig ausgeräumt werden.
Bei Türverschlüssen der Firma Gretsch-Unitas GmbH ist der Ein­ griff der Schließhaken und Schließbolzen in die Schließbleche nahezu spielfrei. Ferner haben die Schließbolzen und Schließzap­ fen glatte Oberflächen. Türen weisen im Verhältnis zu Fensten eine höhere Schließkraft auf, so daß das geringe Spiel der Rie­ gelelemente nicht zu Problemen führt. Bei Fenstern wären solche Türverschlüsse jedoch nicht verwendbar, es würde das oben be­ schriebene Problem bestehen.
Der Erfindung zielt ferner darauf ab, einen Fensterbeschlag und ein Fenster mit einem solchen Fensterbeschlag vorzusehen, bei denen der Fensterbeschlag auch bei einem nicht maßgenau herge­ stellten oder verzogenen Fenster leichtgängig versperrbar und verriegelbar ist und gleichzeitig eine ausreichende bzw. erhöhte Sicherheit gegen Einbruch bietet.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Fensterbeschlag mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen gelöst. Der Riegel ist von einem Profilteil des Flügelrahmens in senkrechter Richtung zu einem Profilteil des Blendrahmens schiebbar. Ferner ist im Rie­ gel selbst die Kurvenbahn ausgebildet. Der Riegel ist auch im verriegelnden Bereich so breit gestaltet, daß er erheblich brei­ ter als bekannte Riegel ist. Der Riegel greift daher an einer breiten Fläche in den Blendrahmen ein und bietet einen erhöhten Schutz gegen Einbruch.
Die Aufgabe ist erfindungsgemäß auch durch einen Fensterbeschlag mit den im Anspruch 2 genannten Merkmalen gelöst sein. Der Rie­ gel ist ebenfalls von einem Profilteil des Flügelrahmens in senkrechter Richtung zu einem Profilteil des Blendrahmens schiebbar. Dabei ist die Kurvenbahn an einer Betätigungsstange eines Sperrmechanismus ausgebildet. Der Riegel ist in Schiebe­ richtung erheblich kürzer als bekannte Riegel (Türverschlüsse der Firma Gretsch-Unitas GmbH) gestaltet. Dennoch bietet der Riegel ausreichend Sicherheit gegen Einbruch, da er an der Kur­ venbahn gehalten ist.
Ferner ist die Aufgabe der Erfindung durch einen Festerbeschlag gelöst, bei dem der verriegelte Riegel in Öffnungsrichtung vom Riegelblech einen Abstand von 20% odler mehr der Dicke des Rie­ gels in diesem Bereich hat. Die Erfindung basiert hierbei auf der Grundidee, daß der Riegel lediglich in Öffnungsrichtung des Flügelrahmens, nicht aber entgegengesetzt dieser Öffnungsrich­ tung, gegen Einbruch Sicherheit bieten muß. Daher muß der ver­ riegelte Riegel nicht entgegengesetzt; der Öffnungsrichtung am Riegelblech anliegen bzw. hinterhaken. Der Riegel kann also so ausgebildet sein, daß er in Öffnungsrichtung den gesamten ver­ fügbaren Raum ausnutzt und zum Riegelblech in einem erheblich größeren Abstand angeordnet ist, als bekannte Riegel.
Die Gefahr eines Verhakens oder Verklemmens des Sperrmechanismus ist dadurch erheblich verringert. Gleichzeitig kann sowohl der Riegel als auch der Anschlag aus stärkerem Material ausgebildet sein, so daß der Fensterbeschlag höhere Sicherheit gegen Ein­ bruch bietet.
Auch dieser erfindungsgemäße Fensterbeschlag bietet bei beson­ ders geringem Platzbedarf eine besonders hohe Sicherheit, wenn er zusätzlich wie die Fensterbeschläge nach Anspruch 1 oder 2 gestaltet ist.
Indem der Riegel und das Riegelblech je mindestens einen Zahn aufweisen und die Zähne in Eingriff kommen, wenn der geschlosse­ ne und verriegelte Flügelrahmen ein Stück in Öffnungsrichtung bewegt wird, ist der Flügelrahmen auch senkrecht zu seiner Öff­ nungsrichtung im Falle eines Einbruchs gesichert. Da der Riegel und das Riegelblech aus relativ starkem Material herstellbar sind und eine relativ große Breite aufweisen können, können meh­ rere Zähne ausgebildet sein, die eine erheblich vergrößerte Si­ cherheit gegen Einbruch bieten.
Wenn der Riegel nach draußen gerichtet neben der Betätigungs­ stange am Flügelrahmen angeordnet ist, greift er in Öffnungs­ richtung etwa in der Mitte in den Blendrahmen ein. Bei bekannten Fensterbeschlägen ist der Riegel stets an der Betätigungsstange befestigt und greift nur am Rand des Blendrahmens ein. Diese er­ findungsgemäße Anordnung des Riegels weist daher eine höhere Stabilität auf.
Eine weitere Möglichkeit zum Einbruch an einem Fenster besteht darin, daß der Einbrecher von außen, z. B. mittels eines Schrau­ benziehers, einen Sperrzapfen des Sperrmechanismus bewegt, und den Sperrmechanismus dadurch öffnet. Dies kann verhindert wer­ den, indem die Riegel vorteilhaft außenseitig je neben den Sperrzapfen angeordnet sind. Die Sperrzapfen sind dann von außen nicht zugänglich bzw. verschiebbar.
Der Sperrmechanismus kann mit besonders wenig Bauteilen äußer­ lich ähnlich bekannten Sperrmechanismen gestaltet sein, indem der Riegel in Öffnungsrichtung im mittleren Bereich der Betäti­ gungsstange angeordnet ist. Der Riegel kann in einem solchen Fall mit einer ihn in Öffnungsrichtung durchdringenden Kurven­ bahn ausgebildet sein, in der ein Bolzen auf beiden Seiten an der Betätigungsstange gestützt ist. Der Riegel ist dann beson­ ders gegen Herausziehen gesichert.
Um ein Verkannten des Riegels beim Schieben am bzw. im Flügel­ rahmen zu verhindern, kann der Riegel vorteilhaft in einer Rie­ geltasche mit einer Führungsnut geführt sein. Die Riegeltasche kann zusätzlich an ihrem Grund am Flügelrahmen befestigt sein, um hohe Stabilität am Flügelrahmen zu bieten.
Eine vorteilhafte Möglichkeit, den Riegel gegen Herausziehen am Flügelrahmen zu sichern besteht darin, daß am Riegel zwei Ansät­ ze ausgebildet sind, die gegenüberliegend hinter einen Teil der Riegeltasche greifen. Der Riegel kann dann nicht vollständig aus der Riegeltasche gezogen werden.
Vorteilhaft ist der Riegel in Schieberichtung durch eine Feder, wie z. B. eine Blattfeder oder Schraubenfeder, vorgespannt. Der Riegel ist dadurch besonders gegen Verkannten geschützt und zu­ sätzlich im verriegelten Zustand gesichert.
Für ein kippbares Fenster kann der Fensterbeschlag vorteilhaft so ausgebildet sein, daß die Betätigungsstange linear zwischen drei Punkten, einem Sperr-, einem Offen- und einem Kipp-Punkt bewegbar ist. Die Kurvenbahn ist dabei so gestaltet, daß sie vom Sperr-Punkt zum Offen-Punkt einen zum Betätigungsweg der Betäti­ gungsstange bzw. zum Profilteil des Flügelrahmens geneigten an­ steigenden Kurvenabschnitt und anschließend zum Kipp-Punkt einen parallelen Kurvenabschnitt aufweist. Ein solcher Riegel ist nur am Sperr-Punkt verriegelt und kann daher im oberen Bereich des kippbaren Fensters angebracht sein.
Ein weitere vorteilhafte Variante für einen Fensterbeschlag ei­ nes kippbaren Fenstern, ist ein Riegel, bei dem die Kurvenbahn vom Sperr-Punkt zum Offen-Punkt einen zum Profilteil des Flügel­ rahmens geneigten ansteigenden und anschließend zum Kipp-Punkt einen abfallenden Kurvenabschnitt aufweist. Der Riegel ist dann am Sperr-Punkt und am Kipp-Punkt verriegelt und kann daher im unteren Bereich des kippbaren Fensters angebracht sein.
Der erfindungsgemäße Fensterbeschlag ist besonders vorteilhaft in einem Fenster eingesetzt, das schlanke Profilteile aufweist und daher nur einen Beschlag mit geringem Platzbedarf aufnehmen kann.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Fenster­ beschlags werden im folgenden anhand der beigefügten, schemati­ schen Figuren näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Fenster mit einer ersten Ausführungsform eines er­ findungsgemäßen Fensterbeschlags in einer teilweisen Querschnittsansicht,
Fig. 2 einen Riegel in nicht verriegelter Stellung mit Riegel­ tasche und Riegelblech des in Fig. 1 dargestellten Fen­ sterbeschlags in einer teilweise geschnittenen Seiten­ ansicht,
Fig. 3 den in Fig. 2 dargestellten Riegel mit Riegeltasche und Riegelblech in verriegelter Stellung,
Fig. 4 den in Fig. 3 dargestellten Riegel mit Riegeltasche und Riegelblech in einem in Fig. 3 mit IV-IV gekennzeichne­ ten Querschnitt mit vergrößertem Maßstab,
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Riegels in nicht verriegelter Stellung mit Riegeltasche und Riegelblech des in Fig. 1 dargestellten Fensterbe­ schlags in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht,
Fig. 6 den in Fig. 5 dargestellten Riegel in verriegelter Stellung mit Riegeltasche und Riegelblech,
Fig. 7 das in Fig. 6 dargestellte Riegelblech in einer Un­ teransicht,
Fig. 8 eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Riegels in nicht verriegelter Stellung mit Riegeltasche und Riegelblech in einer teilweise geschnittenen Sei­ tenansicht,
Fig. 9 den in Fig. 8 dargestellten Riegel in verriegelter Stellung mit Riegeltasche und Riegelblech,
Fig. 10 den in Fig. 9 dargestellten Riegel mit Riegeltasche und Riegelblech in einem in Fig. 9 mit X-X gekennzeichneten Querschnitt mit vergrößertem Maßstab,
Fig. 11 eine erste Ausführungsform des in Fig. 9 dargestellten Riegelblechs in einer Unteransicht,
Fig. 12 eine zweite Ausführungsform des in Fig. 9 dargestellten Riegelblechs in einer Unteransicht.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 ist eine erste Ausfüh­ rungsform des Fensterbeschlages dargestellt. Ein im Querschnitt dargestelltes Fenster 10 umfaßt ein Profilteil eines Blendrah­ mens 12 und ein daran anliegendes Profilteil eines Flügelrahmens 14, die jeweils aus Holz hergestellt sind. Am Flügelrahmen 14 ist eine Glasscheibe 16 zwischen zwei Dichtungen 18 und 20 ge­ faßt. Die Dichtung 20 ist durch ein Aluminiumprofil 22 gehalten, das am Flügelrahmen 14 befestigt ist. Am Blendrahmen 12 ist ebenfalls ein Aluminiumprofil 23 befestigt. Die Aluminiumprofile 22 und 23 bilden zusammen mit dem hölzernen Flügelrahmen 14 und Blendrahmen 12 ein Fenster in Verbundkonstruktion.
Das Fenster 10 ist in Fig. 1 in geschlossener Stellung darge­ stellt, wobei hier unter geschlossener Stellung jene Stellung des Flügelrahmens 14 zum Blendrahmen 12 verstanden wird, in wel­ cher der Flügelrahmen 14 und der Blendrahmen den idealen Her­ stellungsmaßen entsprechen, der Flügelrahmen 14 am Blendrahmen 12 anliegt und keinen Spannungen ausgesetzt ist, die ihn aus der Ideallage verziehen. Der Flügelrahmen 14 ist durch Angeln (nicht dargestellt) am Blendrahmen 12 schwenkbar gelagert und in eine durch einen Pfeil X veranschaulichte Öffnungsrichtung zu öffnen. Die Öffnungsrichtung X erstreckt sich in der geschlossenen Stel­ lung senkrecht zu einer Hauptebene bzw. Scheibenebene des Flü­ gelrahmens 14.
Im allgemeinen sind die Aluminiumprofile 22 und 23 außenseitig am Flügelrahmen 14 bzw. Blendrahmen 12 angebracht und der Flü­ gelrahmen 14 liegt innenseitig am Blendrahmen an, d. h. er ist in Öffnungsrichtung X nach Innen zu öffnen. Eine am Flügelrahmen 14 angeordnete und zum Blendrahmen 12 abdichtende Dichtung 24 gleicht Herstellungstoleranzen und Verzug aus, die der Flügel­ rahmens 14 in Öffnungsrichtung X bezogen auf den Blendrahmen 12 aufweist. Die Dichtung 24 verhindert dadurch eine Luftströmung zwischen draußen und drinnen.
Zwischen dem Blendrahmen 12 und dem Flügelrahmen 14 ist ein im Querschnitt rechteckiger Falz 26 ausgebildet, in dem Sperrele­ mente (z. B. Rollenbolzen) (nicht dargestellt) angeordnet sein können. Der Falz 26 weist in Öffnungsrichtung X eine Falzbreite b und in einer dazu senkrechten Richtung Z eine Falzhöhe h auf. Der Falz 26 dient auch zum Ausgleich von Herstellungstoleranzen und Verzug und zum Einbringen von Beschlagsteilen in Richtung Z.
In einer zum Falz 26 offenen Nut 28 im Flügelrahmen 14 ist ein Sperrmechanismus mit einer Betätigungsstange 30 und einer Ab­ deckung 32 angebracht. Die Betätigungsstange 30 ist relativ zum Flügelrahmen 14 und zur Abdeckung 32 senkrecht zur von der Rich­ tung Z und der Öffnungsrichtung X aufgespannten Ebene und somit parallel zum dargestellten Profilteil des Flügelrahmens 14 ver­ schiebbar (d. h. senkrecht zur Zeichnungsebene der Fig. 1). An der Betätigungsstange 30 ist das Sperrelement, beispielsweise ein an sich bekannter Rollenbolzen (nicht dargestellt), ange­ bracht. Beim Verschieben der Betätigungsstange 30 greift das Sperrelement in ein Sperrblech (nicht dargestellt) am Blendrah­ men 12, versperrt den Flügelrahmen 19 und drängt ihn an den Blendrahmen 12. Die Dichtung 24 dichtet dadurch das Fenster 10 ab.
Zur Sicherung gegen Aufbrechen in Öffnungsrichtung X ist neben dem Sperrmechanismus ein Riegel 34 ausgebildet, der beim darge­ stellten Ausführungsbeispiel mit der Betätigungsstange 30 zusam­ menwirkt. Die Funktion dieses Riegels 34 ist in den Fig. 2 bis 4 detailliert veranschaulicht. Der Riegel ist als Schubrie­ gel 34 in einer Riegeltasche 36 geführt. Die Riegeltasche ist in eine zum Falz 26 offene Aussparung des Flügelrahmens 14 einge­ setzt. Am Blendrahmen 12 ist gegenüber dem Schubriegel 34 ein Anschlag in Form eines Riegelblechs 38 angeordnet. Das Riegel­ blech 38 ist mittels Schrauben 42 in einer Aussparung des Blen­ drahmens 12 befestigt.
In einer Seitenwand der Riegeltasche 36 ist parallel zur Betäti­ gungsstange 30 ein Langloch 46 ausgebildet. Ein Bolzen 40 ragt durch das Langloch 46 und ist an der Betätigungsstange 30 befe­ stigt. Der Bolzen 40 ist mittels der Betätigungsstange 30 im Langloch 46 von einem Sperr-Punkt S über einen Offen-Punkt O zu einem Kipp-Punkt K um einen Betätigungsweg Y verschiebbar. Dabei ist der Flügelrahmen 14 am Sperr-Punkt S in der geschlossenen Stellung versperrt. Am Offen-Punkt O kann der Flügelrahmen 14 geöffnet und am Kipp-Punkt K gekippt werden.
In den Fig. 2 und 3, 5 und 6 sowie 8 und 9 ist dargestellt, daß im Schubriegel 34 eine Kurvenbahn 44 ausgenommen ist, die den Schubriegel 34 in Richtung X durchsetzt und sich längs dem Betä­ tigungsweg Y erstreckt. Der Bolzen 40 greift in diese Kurvenbahn 44. Beim Verschieben der Betätigungsstange 30 längs dem Betäti­ gungsweg Y bewegt sich der Bolzen 40 in der Kurvenbahn 44 und verschiebt den Schubriegel 34 in der Riegeltasche 36. Auf diese Weise wird die lineare Bewegung der Betätigungsstange 30 paral­ lel zu einem Profilteil des Flügelrahmens 14 in eine dazu senk­ rechte Bewegung des Schubriegels 34 umgesetzt.
Das Prinzip der Bewegungsumsetzung von waagrecht zu senkrecht kann auch dadurch realisiert sein, indem die Kurvenbahn an der Betätigungsstange und der eingreifende Teil, wie z. B. der Bolzen 40, am Schubriegel 34 ausgebildet ist.
Am Schubriegel 34 ist an dessen Mitte in Führungssteg 54 ausge­ bildet, der sich in Schieberichtung erstreckt und in einer Füh­ rungsnut 52 geführt ist. Der Schubriegel 34 ist dadurch gegen Verkanten oder Verklemmen beim Verschieben gesichert.
Der Schubriegel 34 weist an seinem entgegen Richtung Z gerichte­ ten Ende eine Breite "r" auf, mit der er hinter das Riegelblech 38 greift. Die Riegelbreite "r" ist so gewählt, daß sie größer als der Betätigungsweg Y der Betätigungsstange 30 ist, so daß die Kurvenbahn 44, durch die sich der Bolzen 40 über den Betäti­ gungsweg Y bewegt, insgesamt im Schubriegel 34 ausgebildet sein kann. Die Riegelbreite "r" ist erheblich breiter als bei bekann­ ten Riegeln für Fenster und auch breiter als bei bekannten Rie­ geln für Türen. Der Schubriegel 34 ist daher gegen Einbruch be­ sonders widerstandsfähig.
Da durch die Kurvenbahn der gesamte Betätigungsweg Y der Betäti­ gungsstange 30 ausgenutzt wird, kann die Kurvenbahn 44 flach ausgebildet sein, so daß der Schubriegel 34 sehr leichtgängig ist. Durch die gute Führung und Leichtgängigkeit des Schubrie­ gels 34 kann seine Länge "l" in Schiesberichtung sehr klein ge­ staltet sein, ohne das der Riegel beim verschieben verkantet. Die Länge "l" des Schubriegels 34 ist maximal doppelt so groß wie dessen Schiebeweg "w". Dies ist besonders vorteilhaft, da bei Fenstern der Flügelrahmen sehr schlank gestaltet ist.
Die Kurvenbahn 44 des in den Fig. 2 und 3 dargestellten Schub­ riegels 34 weist in Richtung Z einen zum Profilteil des Flügel­ rahmens 14 parallelen und anschließend einen abfallenden Ab­ schnitt auf. Beim Verschieben der Betätigungsstange 30 entlang dem Betätigungsweg Y beläßt der Bolzen 40 entlang dem parallelen Abschnitt der Kurvenbahn 44 den Schubriegel 34 in der Riegelta­ sche 36. Entlang dem abfallenden Abschnitt der Kurvenbahn 44 drängt der Bolzen 40 den Schubriegel 34 aus der Riegeltasche 36. Bei Umkehrung der Betätigungsrichtung erfolgt eine umgekehrte Bewegung des Schubriegels 34. Dieser Art der Kurvenbahn ist für einen Riegel geeignet, der an einem kippbaren Fenster im oberen, gekippten Bereich des Fensters angeordnet ist. Ein solcher Rie­ gel ist nur verriegelt, wenn das Fenster geschlossen ist.
Die Kurvenbahn 44 des in den Fig. 5 und 6 dargestellten Schub­ riegels 34 weist einen zum Profilteil des Flügelrahmens 14 an­ steigenden und anschließend einen abfallenden Abschnitt auf, d. h. die ansteigenden und abfallenden Abschnitte der Kurvenbahn ste­ hen in einem spitzen Winkel zum Betätigungsweg Y. Beim Verschie­ ben der Betätigungsstange 30 längs dem Betätigungsweg Y vom Sperr-Punkt 5 zum Offen-Punkt O führt der Bolzen 40 entlang dem abfallenden Abschnitt der Kurvenbahn 44 den Schubriegel 34 in der Riegeltasche 36. Entlang dem ansteigenden Abschnitt der Kur­ venbahn 44 vom Offen-Punkt O zum Kipp-Punkt K drängt der Bolzen 40 den Schubriegel 34 aus der Riegeltasche 36. Bei Umkehrung der Betätigungsrichtung erfolgt eine umgekehrte Bewegung des Schubriegels 34. Dieser Art der Kurvenbahn ist für einen Riegel geeignet, der an einem kippbaren Fenster im unteren, nicht ge­ kippten Bereich des Fensters angeordnet ist. Ein solcher Riegel ist verriegelt, wenn das Fenster geschlossen oder gekippt ist.
Bei den in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Fensterbeschlägen ist der Schubriegel 34 nach draußen gerichtet neben dem Betätigungs­ mechanismus, also neben der Betätigungsstange 30 angeordnet. Der Bolzen 40 ragt von der Betätigungsstange 30 in die Kurvenbahn 44, die den Schubriegel 34 in Öffnungsrichtung X nicht vollstän­ dig durchsetzt. Die Kurvenbahn 44 bildet in dieser Ausführungs­ form eine Vertiefung im Schubriegel 34. Der Bolzen 44 kann einen Gleitring aufweisen und der Schubriegel 34 durch eine Feder ent­ gegen Richtung Z vorgespannt sein. Der Schubriegel kann ferner in dieser Ausführungsform auch neben einem Sperrelement des Sperrmechanismus ausgebildet sein, so daß das Sperrelement von außen nicht zugänglich ist. Wie in Fig. 1 ersichtlich ist die Schraube 42 weit zum mittleren Bereich des Blendrahmens 12 ange­ ordnet und kann daher hohe Kräfte aufnehmen.
In Fig. 7 ist ein Riegelblech 38 dargestellt, das einstückig mit einem Sperrblech 56 ausgebildet ist. Das Sperrblech 56 ist wie bei herkömmlichen Fensterbeschlägen zur Aufnahme eines Sperrele­ ments geeignet, wie beispielsweise ein Rollzapfen. Das Riegel­ blech 38 weist eine längliche Öffnung 62 auf, in die der Schub­ riegel 34 einzugreifen vermag. Das Riegelblech 38 ist durch Schrauben 42 am Blendrahmen 12 befestigt und zusätzlich durch Schrauben 58 und 60, die wie bei einem als Einzelteil ausgebil­ deten Sperrblech angeordnet sind.
Bei dem in den Fig. 8 bis 10 dargestellten Fensterbeschlag ist der Schubriegel 34 im mittleren Bereich der Betätigungsstange 30 angeordnet. Der Schubriegel 34 kann dadurch in den Betätigungs­ mechanismus integriert werden. Der Bolzen 40 durchsetzt den Schubriegel 34 und ist beiderseits des Schubriegels 34 an der Betätigungsstange 32 befestigt. Die Kurvenbahn 44 des Schubrie­ gels 34 ist dadurch gleichmäßig beansprucht. Darüber hinaus ist der Schubriegel 34 durch den Bolzen 40 besonders stabil in der Riegeltasche 36 gehalten. Der Riegel kann aber auch einen oder zwei gegenüberliegende Ansätze aufweisen, die in der Riegelta­ sche 36 hinterhaken und ein vollständliges Herausziehen des Rie­ gels aus der Riegeltasche verhindern.
In Fig. 11 ist ein Riegelblech 38 dargestellt, bei dem die Schrauben 42 außenseitig neben der Öffnung 62 zur Aufnahme des Schubriegels 34 angeordnet sind. Die Schrauben 42 sind dadurch im mittleren Bereich des Blendrahmens 12 eingeschraubt und wei­ sen eine besonders hohe Stabilität im Blendrahmen 12 auf. Das in Fig. 12 dargestellte Riegelblech 38 ist einstückig mit einem Sperrblech 56 ausgebildet. Das Riegelblech 38 und das Sperrblech 56 sind durch Schrauben 42 am Blendrahmen 12 befestigt, die wie bei einem als Einzelteil ausgebildeten Sperrblech angeordnet sind.
Wie in den Fig. 4 und 10 veranschaulicht, ist der Schubriegel 34 in seiner verriegelten Stellung vom Riegelblech 38 in Öffnungs­ richtung X einen Abstand "a" beabstandet. Bezogen auf die Dicke "d" des verriegelnden Teils des Schuhriegels 34 beträgt der Ab­ stand "a" 20% bis 80%. In einer weiteren bevorzugten Ausfüh­ rungsform beträgt der Abstand "a" 30% bis 70%. Bezogen auf die Falzbreite "b" beträgt der Abstand "a" 5% bis 30% bzw. 8% bis 25%. Besonders bevorzugt ist ein Abstand "a" zwischen 40% und 50% der Dicke "d" des Schubriegels 34, da hierdurch Herstel­ lungstoleranzen und Verzug des Flügelrahmens 14 besonders gut kompensiert werden können.
Das Riegelelement weist ferner zum Blendrahmen 14 bzw. zur Rie­ geltasche 38 entgegen der Richtung Z einen Abstand "c" auf. Der Abstand "c" beträgt 5% bis 40% der Falzhöhe "h". Bevorzugt werden auch Abstände "c" zwischen 15% und 40%, und besonders bevorzugt zwischen 25% und 40%.
An der zur Öffnungsrichtung X gewandten Seitenfläche des Schubriegels 34 ist ein Zahn 48 ausgebildet, zu dem ein zugehö­ riger Zahn 50 aus der Seitenfläche der Riegeltasche 38 ausge­ formt ist. Der Zahn 48 greift in den Zahn 50, wenn der Flügel­ rahmen 14 in Öffnungsrichtung X um den Abstand "a" bewegt ist. Der Flügelrahmen 14 kann dabei auch ein gewisses Maß "dz" in Richtung Z bewegt sein. Eine solche Bewegung des Flügelrahmens 14 erfolgt, wenn versucht wird, den Flügelrahmen 14 bezogen auf den Blendrahmen 12 durch Krafteinwirkung von außen zu bewegen bzw. zu öffnen. Die ineinandergreifenden Zähne 48 und 50 verhin­ dern durch Reib- bzw. Formschluß eine weitere Bewegung des Flü­ gelrahmens 14 in Öffnungsrichtung X und in Richtung Z.

Claims (17)

1. Fensterbeschlag für ein Fenster (10) mit
  • - einem Blendrahmen (14),
  • - einem Flügelrahmen (12), der am Blendrahmen (14) gelagert und in eine Öffnungsrichtung (X) von einer geschlossenen zu einer offenen Stellung schwenkbar ist, wobei
  • - am Flügelrahmen (14) eine mit einem Riegel (34) zusammenwir­ kende Betätigungsstange (30) und am Blendrahmen (12) ein Rie­ gelblech (38) angebracht sind, mittels denen der geschlossene Flügelrahmen (14) am Blendrahmen (12) verriegelbar ist,
  • - der Riegel (34) eine Kurvenbahn (464) aufweist und ein Teil (40) der Betätigungsstange (30) an die Kurvenbahn (44) greift,
  • - der Riegel (34) im wesentlichen vom Flügelrahmen (14) senk­ recht zum Blendrahmen (12) schiebbar ist, und
  • - die am Riegelblech (38) verriegelnde Breite (r) des Riegels (34) gleich oder größer als ein Betätigungsweg (Y) der Betäti­ gungsstange (30) ist.
2. Fensterbeschlag für ein Fenster (10) mit
  • - einem Blendrahmen (12),
  • - einem Flügelrahmen (14), der am Blendrahmen (12) gelagert und in eine Öffnungsrichtung (X), von einer geschlossenen zu einer offenen Stellung schwenkbar ist, wobei
  • - am Flügelrahmen (14) eine mit einem Riegel (34) zusammenwir­ kende Betätigungsstange (30) und am Blendrahmen (12) ein Rie­ gelblech (38) angebracht sind, mittels denen der geschlossene Flügelrahmen (14) am Blendrahmen (12) verriegelbar ist,
  • - die Betätigungsstange (30) eine Kurvenbahn aufweist und ein Teil des Riegels (34) an die Kurvenbahn greift,
  • - der Riegel (34) im wesentlichen vom Flügelrahmen (14) senk­ recht zum Blendrahmen (12) schiebbar ist, und
  • - die Länge (l) des Riegels (34) in Schieberichtung gleich oder maximal doppelt so groß wie sein Schiebeweg (w) ist.
3. Fensterbeschlag für ein Fenster (10) mit
  • - einem Blendrahmen (12),
  • - einem Flügelrahmen (14), der am Blendrahmen (12) gelagert und in eine Öffnungsrichtung (X), von einer geschlossenen zu einer offenen Stellung schwenkbar ist, wobei
  • - am Flügelrahmen (14) eine mit einem Riegel (34) zusammenwir­ kende Betätigungsstange (30) und am Blendrahmen (12) ein Rie­ gelblech (38) angebracht sind, mittels denen der geschlossene Flügelrahmen (14) am Blendrahmen (12) verriegelbar ist,
  • - der Riegel (34) im wesentlichen vom Flügelrahmen (14) senk­ recht zum Blendrahmen (12) schiebbar ist, und
  • - der verriegelte Riegel (34) vom Riegelblech (38) in Öffnungs­ richtung (X) einen Abstand (a) von 20% oder mehr der am Rie­ gelblech (38) verriegelnden Dicke (d) des Riegels (34) hat.
4. Fensterbeschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß am Riegel (34) eine Kurvenbahn (44) ausgebildet ist, ein Teil (40) der Betätigungsstange (30) an die Kurvenbahn (44) greift und die am Riegelblech (34) verrie­ gelnde Breite (r) des Riegels (34) gleich oder größer als ein Betätigungsweg (Y) der Betätigungsstange (30) ist.
5. Fensterbeschlag nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (30) eine Kurvenbahn aufweist, ein Teil des Riegels (34) an die Kurven­ bahn greift und die Länge (l) des Riegels (34) in Schieberich­ tung (Z) gleich oder maximal doppelt so groß wie sein Schiebeweg (w) ist.
6. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (34) und das Riegelblech (38) je mindestens einen Zahn (48, 50) aufweisen, wobei die Zähne (48, 50) in Eingriff sind, wenn der geschlossenen Flügel­ rahmen (14) mit verriegeltem Riegel (34) ein Stück in Öffnungs­ richtung (X) bewegt ist.
7. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (34) in Öffnungsrichtung (X) außenseitig neben der Betätigungsstange (30) angeordnet ist.
8. Fensterbeschlag nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsstange (30) einen Sperrzapfen und der Blendrahmen (12) ein Sperrblech (56) auf­ weisen, mittels denen der geschlossene Flügelrahmen (14) am Blendrahmen (12) versperrbar ist, und der Riegel (34) neben dem Sperrzapfen angeordnet ist.
9. Fensterbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (34) im in Öffnungsrich­ tung (X) mittleren Bereich der Betätigungsstange (30) angeord­ net ist.
10. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (34) in einer Riegelta­ sche (36) am Flügelrahmen (14) geführt ist, und an der Riegel­ tasche (36) mindestens eine Führungsnut (52) und am Riegel (34) mindestens ein zugeordneter Führungssteg (54) ausgebildet sind.
11. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Riegelblech (38) nach draußen gerichtet neben seiner Öffnung (62) für den Riegel (34) am Blendrahmen (14) verschraubt ist (Fig. 11).
12. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (34) in einer Riegelta­ sche (36) des Flügelrahmens (14) geführt ist, und am Riegel (34) mindestens ein Ansatz ausgebildet ist, der hinter einen Teil der Riegeltasche (36) greift, so daß der Riegel (34) aus der Riegeltasche (36) nicht vollkommen herausschiebbar ist.
13. Fensterbeschlag nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (34) senkrecht zur Öffnungsrichtung (X) durch eine Feder vorgespannt ist.
14. Fensterbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Betätigungsstange (30) linear zwischen drei Punkten, einem Sperr- (S), einem Offen- (O) und einem Kipp-Punkt (K) bewegbar ist, bei denen der Flügelrahmen (14) versperrt, zu öffnen bzw. zu kippen ist, und
  • - die Kurvenbahn (44) des nicht verriegelten Riegels (34) vom Sperr-Punkt (S) zum Offen-Punkt (O) einen zum Flügelrahmen (14) geneigten, ansteigenden Kurvenabschrritt, und anschließend vom Offen-Punkt (O) zum Kipp-Punkt (K) einen zum Flügelrahmen (14) parallelen Kurvenabschnitt aufweist, so daß
  • - der Riegel (34) bei Betätigung am Sperr-Punkt (S) verriegelt, und am Offen-Punkt (O) und Kipp-Punkt (K) nicht verriegelt ist.
15. Fensterbeschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
  • - die Betätigungsstange (30) linear zwischen drei Punkten, einem Sperr- (S), einem Offen- (O) und einem Kipp-Punkt (K) bewegbar ist, bei denen der Flügelrahmen (14) versperrt, zu öffnen bzw. zu kippen ist, und
  • - die Kurvenbahn (44) des nicht verriegelten Riegels (34) vom Sperr-Punkt (S) zum Offen-Punkt (O) einen zum Flügelrahmen (14) geneigten, ansteigenden Kurvenabschnitt, und anschließend vom Offen-Punkt (O) zum Kipp-Punkt (K) einen abfallenden Kurvenab­ schnitt aufweist, so daß
  • - der Riegel (34) bei Betätigung am Sperr-Punkt (S) verriegelt, am Offen-Punkt (O) nicht verriegelt und am Kipp-Punkt (K) verriegelt ist.
16. Fenster mit einem Fensterbeschlag mit den Merkmalen eines oder mehrerer der vorhergehenden Ansprüche.
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