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DE19916236B4 - Gebäudefassade - Google Patents

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DE19916236B4 DE1999116236 DE19916236A DE19916236B4 DE 19916236 B4 DE19916236 B4 DE 19916236B4 DE 1999116236 DE1999116236 DE 1999116236 DE 19916236 A DE19916236 A DE 19916236A DE 19916236 B4 DE19916236 B4 DE 19916236B4
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STABA WUPPERMANN GmbH
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • E06B7/08Louvre doors, windows or grilles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/88Curtain walls
    • E04B2/96Curtain walls comprising panels attached to the structure through mullions or transoms

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Abstract

Gebäudefassade aus einer Konstruktion von senkrechten und/oder waagerechten Profilen, die Fassadenelemente wie Glasscheiben trägt, wobei die Fassadenelemente mittels Klemmleisten (8) an den Profilen (1) gehalten sind, und mit einer an der Außenseite angeordneten Befestigungsvorrichtung (3) für zusätzliche Fassadenvorrichtungen, wie Sonnenschutzlamellen (2), wobei die Befestigungsvorrichtung (3) an der Klemmleiste (8) oder am Profil (1) mittels mindestens eines Befestigungselements (12) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schraubelement (16) am Profil (1) gehalten ist, daß das Schraubelement (16) von dem Befestigungselement (12) durch die Klemmleiste (8) hindurch beaufschlagbar ist und daß das Schraubelement unter Führung im Profil (1) oder einem am Profil (1) befestigten Teil (14) durch Drehung des Befestigungselements gegen die Innenseite der Klemmleiste (8) spannbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Gebäudefassade aus einer Konstruktion von senkrechten und/oder waagerechten Profilen, die Fassadenelemente wie Glasscheiben trägt, wobei die Fassadenelemente mittels Klemmleisten an den Profilen gehalten sind, und mit einer an der Außenseite angeordneten Befestigungsvorrichtung für zusätzliche Fassadenvorrichtungen, wie Sonnenschutzlamellen, wobei die Befestigungsvorrichtung an der Klemmleiste oder am Profil mittels mindestens eines Befestigungselements gehalten ist.
  • Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 90 11 805 ist es bekannt, daß Gebäudefassaden aus einer Pfosten-Riegel-Konstruktion Fassadenelemente tragen. Diese Fassadenelemente, wie beispielsweise Glasscheiben, werden mit Hilfe von Klemmleisten an den entsprechenden senkrechten oder waagerechten Profilen gehalten, wobei zwischen den Profilen und den Tragpfosten eine Zwischenkonstruktion vorgesehen ist, um den Abstand zwischen Pfosten und Profil verändern zu können. Ferner ist aus der EP 0 428 487 A1 eine Montagevorrichtung für vorgehängte Fassadenplatten bekannt, deren Abstandshalter justierbar sind.
  • Weiterhin ist es bekannt, an der Außenseite der Fassade Befestigungselemente zu montieren, die zusätzliche Fassadeneinrichtungen, wie Sonnenschutzvorrichtungen halten. Diese Befestigungselemente sind entweder direkt an den Klemmleisten angebracht oder durch die Klemmleisten hindurch mit einem Profil oder einem an dem Profil angebrachten Halterungsblock verbunden. Üblicherweise handelt es sich hierbei um Schraubenverbindungen die das Befestigungselement der zusätzlichen Fassadenvorrichtungen an der Klemmleiste, an dem Profil oder Halterungsblock halten.
  • Diese bekannten Konstruktionen bergen die Gefahr, daß die zusätzlich angebrachten Fassadeneinrichtungen eine erhöhte Krafteinwirkung auf die Fassadenelemente bewirken. Hierbei können verschiedene Nachteile auftreten. Zum einen besteht die Gefahr, daß die Verbindungselemente, meist Schrauben, zu stark angezogen werden, wodurch auf die Fassadenelemente ein größerer Druck ausgeübt wird. Hierdurch kann es leicht zu Beschädigungen der Fassadenelemente an den durch den zusätzlichen Druck belasteten Stellen kommen. Zum anderen kann es bei zu locker angezogenen Verbindungselementen durch die Schwerkraft der zusätzlichen Fassadeneinrichtungen und die damit verbundene Hebelwirkung zu Verkantungen der Befestigungselemente kommen. Dies hat zu Folge, daß im oberen Bereich des Befestigungselementes erhöhte Zugkräfte auf das Fassadenelement und im unteren Bereich erhöhte Druckkräfte auftreten. Diese zusätzlichen Kräfte können sehr groß werden, da zusätzlich zur Schwerkraft der Fassadeneinrichtungen auch die auf diese Fassadeneinrichtungen ausgeübten äußeren Kräfte, wie beispielsweise Kräfte, die durch Wind verursacht werden, diese Kräfte bestimmen. Die Gefahr besteht darin, daß durch diese zusätzlich auftretenden Kräfte die Fassadenelemente leichter beschädigt werden können. Bei Glas können z.B. sehr leicht Sprünge oder Risse auftreten.
  • Aufgabe der Erfindung ist es eine konstruktiv einfache, preiswert herzustellende und leicht handhabbare Gebäudefassade der eingangs genannten Art zu schaffen, die einen sicheren und festen Halt der zusätzlichen Fassadeneinrichtungen gewährleistet sowie die Gefahr zusätzlich auftretender Kräfte an den Fassadenelementen verhindert bzw. reduziert.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß mindestens ein Schraubelement am Profil gehalten ist, daß das Schraubelement von dem Befestigungselement durch die Klemmleiste hindurch beaufschlagbar ist und daß das Schraubelement unter Führung im Profil oder einem am Profil befestigten Teil durch Drehung des Befestigungselements gegen die Innenseite der Klemmleiste spannbar ist.
  • Hierdurch wird ein sicherer und fester Halt der zusätzlichen Fassadeneinrichtungen gewährleistet sowie die Gefahr durch erhöhte Druck- oder Zugbeanspruchung an den Fassadenelementen verhindert bzw. reduziert. Eine solche Vorrichtung ermöglicht ein einfaches Anbringen der Befestigungselemente. Die Konstruktion ist einfach und preiswert in der Herstellung. Die Abmessungen sind gering und es treten keine sichtbaren äußeren Veränderungen auf, da der Zwischenraum der Klemmleisten für diese Konstruktion genutzt wird.
  • Eine einfache Konstruktion wird erreicht, wenn das Profil Bohrungen mit einem Linksgewinde aufweist, in der Schraubelemente mit einem entsprechenden äußeren Linksgewinde einschraubbar sind bzw. Bohrungen mit einem Rechtsgewinde aufweist, in der Schraubelemente mit einem entsprechenden äußeren Rechtsgewinde einschraubbar sind. Hierdurch werden die Schraubelemente führbar an dem Profil gehalten und lassen nur eine Bewegung längs der Achse der Bohrungen zu. Ein zur Kraftübertragung ausreichend großer Teil des Außengewindes des Schraubelements bleibt bei maximaler Spannbelastung immer in der Bohrung des Profils zurück. Eine Bewegung des Schraub elements quer zur Achse der Bohrungen ist durch diese Vorrichtung nicht möglich.
  • Eine technische noch einfachere Lösung schafft ein Halterungsblock, der an dem Profil lösbar befestigt ist. Dieser Halterungsblock wird insbesondere mittels Schraubverbindungen an dem Profil befestigt. Vorteilhaft ist dann, daß anstelle des Profils der Halterungsblock Bohrungen mit einem Linksgewinde aufweist, in der Schraubelemente mit einem entsprechenden äußeren Linksgewinde einschraubbar sind bzw. Bohrungen mit einem Rechtsgewinde aufweist, in der Schraubelemente mit einem entsprechenden äußeren Rechtsgewinde einschraubbar sind. Hierdurch werden die Schraubelemente unter Führung in dem Halterungsblock gehalten und lassen nur eine Bewegung längs der Achse der Bohrungen zu. Es ist technisch noch einfacher die Bohrungen in den Halterungsblock einzubringen als in das Profil.
  • Bei einem äußeren Linksgewinde des Schraubelements weist das Schraubelement auf der der Klemmleiste zugewandten Seite ein gegenüber dem Außengewinde des Schraubelements verbreiterten Kopf, sowie in diesem verbreiterten Kopfstück eine innere rechtsgängige Gewindebohrung, zur Aufnahme eines Befestigungselementes bis zu einem Anschlag, auf. Ist das äußere Gewinde des Schraubelements ein Rechtsgewinde, so ist die im Kopfstück vorgesehene Bohrung mit einen Linksgewinde versehen. Vorzugsweise wird vorgeschlagen, daß dieses Schraubelement eine Ausgleichsschraube ist. Eine solches Schraubelement schafft durch sein verbreitertes Kopfstück eine größere Kontaktfläche zur Klemmleiste und damit auch eine bessere Kraftübertragung von Klemmleiste auf das Schraubelement.
  • Eine besonders zweckmäßige Ausführung des Befestigungselements ist ein Gewindestift bzw. eine Gewindestange. Diese r) verbindet das Halterungsprofil durch die Klemmleisten hin durch mit dem Schraubelement, indem es in die Gewindebohrung des verbreiteten Kopfstückes des Schraubelements bis zum Anschlag eingeschraubt ist.
  • Besonders vorteilhaft ist, daß wenn das Befestigungselement bis zum Anschlag in das Kopfstück eingeschraubt worden ist, bei weiterem Festziehen des Befestigungselements das Schraubelement sich zur Klemmleiste hin bewegt, bis es fest an der Klemmleiste anliegt. Dies ist möglich, weil das innere Gewinde des Kopfstücks im Gegensatz zum äußeren Gewinde des Schraubelements und zum Innengewinde des Profils bzw. Halterungsblocks ein entgegengesetztes Gewinde aufweist. Besitzt das Gewinde des Kopfstücks und somit des Befestigungselements beispielsweise ein Rechtsgewinde so dreht sich das Schraubelement bei einer Rechtsdrehung durch sein äußeres Linksgewinde ein Stück aus dem Profil bzw. Halterungsblock wieder heraus. Das Schraubelement ist dabei so ausgebildet, daß immer ein Teil des äußeren Gewindes in der Bohrung des Profils bzw. Halterungsblocks verbleibt bei maximalem Festziehen des Befestigungselements.
  • Eine besonders einfache und günstige Konstruktion schafft ein Halterungsprofil, welches zwischen den Befestigungselementen ein Schwerthalterungselement lösbar aufnimmt. Diese Aufnahmevorrichtung ist eine Loch, insbesondere in Form eines rechteckigen Langlochs.
  • Dies ermöglicht ein leichtes Lösen und Auswechseln des Schwerthalterungselements.
  • Vorteilhaft ist es, wenn eine lösbare Profilschiene an dem Schwerthalterungselement befestigt ist, die Fassadenvorrichtungen, wie Sonnenschutzlamellen, verstellbar trägt. Eine solche Profilschiene schafft ein sicheres und einfaches Verschieben der Fassadenvorrichtungen entlang dieser Schiene.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn die Fassadenvorrichtung mittels mindestens eines Befestigungselementes in einem U-förmigen Kanal der Profilschiene befestigbar ist. Entlang dieses Kanals ist das Befestigungselement verschiebbar angebracht.
  • Hierbei erweist sich als vorteilhaft, wenn der Kanal gewindeähnliche Profilierungen an seinen Seitenwänden aufweist, die das Einschrauben einer selbstschneidenden Schraube unterstützen. Dies ermöglicht ein Befestigen der Schraube an jeder Position der Profilschiene. Diese Vorrichtung ist nicht abhängig von vorgegebenen Befestigungsbohrungen.
  • Ein besonders guter Halt ist gegeben, wenn die selbstschneidende Schraube durch das Bodenteil des Kanals der Profilschiene hindurch schraubbar ist. Dadurch ist der Halterungsvorrichtung zusätzlicher Halt gegeben und ein Verrutschen der Befestigungsschraube wird verhindert.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel mit den dazu notwendigen Einzelheiten und Einzelteilen dargestellt ist. Es zeigen:
  • 1 Ansicht der Gebäudefassade mit Sonnenschutzlamelle 2 längs des Profils 1,
  • 2 Draufsicht auf die Gebäudefassade mit Sonnenschutzlamelle 2,
  • 3 Draufsicht auf die Gebäudefassade in einem Schnitt unterhalb der Kanalseiten 33, ohne zusätzliche Fassadenvorrichtung und Profilschiene 4,
  • 4 Ansicht der Gebäudefassade mit Sonnenschutzlamelle 2 quer zum Profil 1,
  • 5 Querschnitt längs des Profils 1 durch das Profil 1 und die Befestigungsvorrichtung 3,
  • 6 Querschnitt durch eine Schraubelement 16.
  • Mit dem Bezugszeichen 1 ist in den 1, 4 und 5 das Profil gekennzeichnet, an dem die Befestigungsvorrichtung 3 und die Klemmleiste 8 befestigt sind.
  • In dem näher dargestellten Ausführungsbeispiel ist an dem Profil 1 der Halterungsblock 14 befestigt. Wie bereits oben beschrieben handelt es sich hierbei um eine mögliche Ausführungsform einer Gebäudefassadenvorrichtung.
  • Im folgenden bezieht sich die Beispielserläuterung insbesondere auf die 1 und 4. Das Profil 1 hat in diesem Ausführungsbeispiel einen rechteckigen Querschnitt, welcher innen hohl ist. In der Mitte der zur Fassadenaußenseite liegenden Seite 1a des Profils 1 bildet die Seite 1a einen achsparallelen Kanal mit U-förmigem Querschnitt, der sich zur Außenseite des Profils 1 hin öffnet und dessen Schenkel zur Öffnung 21a hin sich einander insb. stetig nähern. Der Boden des Kanals 21 ist zur Seite 1a parallel.
  • Zwischen Profil 1 und Klemmleiste 8 ist das Fassadenelement mit Hilfe von Schrauben 20 eingespannt. Die Schrauben 20 werden durch entsprechende Bohrungen durch die Klemmleiste 8 in das Profil 1 eingeschraubt. Zwischen Fassadenelement und Profil 1 sowie Fassadenelement und Klemmleiste 8 sind Dichtprofile 26 bzw. 27 angeordnet. Diese Dichtprofile 26, 27 sind aus Kunststoff oder Gummi gefertigt. Das Dichtprofil 26 ist parallel zur Seite 1a am Profil 1 befestigt. Hierbei weist das Dichtprofil 26 auf der dem Profil 1 zugewandten Seite einen mittigen Längsvorsprung auf, der in den Kanal 21 formschlüssig hineinreicht. Das Dichtprofil 27 verläuft parallel über die gesamte Fläche der Klemmleiste 8, mit Ausnahme der Stellen, an denen unten näher erwähnte Schraubelemente 16 angeordnet sind und ist in speziellen Ausnehmungen 36 in den Klemmleisten 8 formschlüssig befestigt. Die Schrauben 20 werden durch das Dichtprofil 26 hindurch in den Kanal 21 fest eingeschraubt.
  • An der Seite 1a des Profils 1 ist mittig zwischen den Schrauben der Halterungsblock 14 befestigt. Dieser meist quaderförmige Halterungsblock 14 ist mit selbstschneidenden Schrauben 18, die ebenfalls durch das Dichtprofil 26 in den Kanal 21 fest eingeschraubt sind, an dem Profil 1 befestigt.
  • In dem Halterungsblock 14 sind Bohrungen 19 mit einem Links- bzw. Rechtsgewinde eingebracht. In diese Bohrungen 19 sind die Schraubelemente 16 mit ihrem äußeren Links- bzw. Rechtsgewinde 17 eingeschraubt.
  • An der Klemmleiste 8 ist das Halterungsprofil 10 mit Hilfe der Befestigungsschrauben 12 befestigt. Das Halterungsprofil 10, welches insb. eine quaderförmige Form besitzt, weist an seiner, zur Klemmleiste 8 parallelen, schmalen Längsseite 10a jeweils außen zwei Bohrungen auf. Die Befestigungsschrauben 12 werden durch die Bohrungen des Halterungsprofils 10 sowie durch Bohrungen in der Klemmleiste 8 hindurch in die Gewindebohrungen 15 der verbreiterten Kopfstücke 24 der Schraubelemente 16 eingeschraubt. Vorzugsweise sind die Befestigungsschrauben 12 Gewindestifte oder Gewindestangen, die mittels Schraubenmuttern 13 angezogen werden.
  • Zwischen Schraubenmutter 13 und Halterungsprofil 10 sowie zwischen Halterungsprofil 10 und Klemmleiste 8 sind Unterlegelemente 11 bzw. 23 angebracht, um beim Einschrauben der Befestigungselemente 12 die Werkstoffe der Unterlage nicht zu überbeanspruchen. Diese Unterlegelemente 11, 23, haben insbesondere die Form von Unterlegscheiben.
  • An dem Halterungsprofil 10 ist eine Halterungsvorrichtung 5 für das Befestigen der zusätzlichen Fassadenelemente angeordnet.
  • Wie auch 3 zeigt, weist das Halterungsprofil 10 mittig in seiner zur Klemmleiste 8 parallelen Längsseite 10a ein Langloch 25, hier in Form eines rechteckigen Langlochs, auf, das ein entsprechendes Schwertelement 9 eines Schwerthalterungselements 6 formschlüssig aufnimmt. Mittels Schrauben, hier zwei Schrauben 31 und 34, ist das Schwertelement 9 an dem Halterungsblock 10 befestigt.
  • Das Schwerthalterungselement 6 teilt sich gabelförmig zur Außenseite. Diese zwei parallelen Flächen 33 bilden einen zum Profil 1 achsparallelen Kanal 6a, der das Schwertelement 7 der Profilschiene 4 formschlüssig aufnimmt. Mittels einer Schraube 29, die durch Bohrungen, die mittig durch die beiden parallelen Kanalseiten 33 und durch das Schwertelement 7 hindurchgehen, ist das Schwertelement 7 der Profilschiene 4 an dem Schwerthalterungselement 6 befestigt.
  • Der weiter nach außen liegende Teil der Profilschiene 4 ist dreieckförmig ausgebildet und hat an der Außenseite eine durch Flanken 38 begrenzte, zum Profil 1 parallele Seite 37. In der Mitte der Seite 37 der Profilschiene 4 bildet die Seite 37 einen achsparallelen Kanal 28 mit U-förmigem Querschnitt, der sich zur Außenseite hin öffnet. Der Kanal 28 be sitzt an seinen beiden Kanalinnenseiten achsparallele gewindeähnliche Profilierungen 30.
  • 4 zeigt, daß das Befestigungselement 22 mittels einer selbstschneidenden Schraube 32 in die gewindeähnliche Profilierungen 30 des Kanals 28 der Profilschiene 4 angebracht ist.
  • Das Befestigungselement 22 paßt formschlüssig in die durch Flanken 38 begrenzte, zum Profil 1 parallele, Fläche 37, wie in 2 erkennbar ist. Hierdurch ist zusätzlicher Halt für das Befestigungselement 22 gegeben.
  • Das Befestigungselement 22 ist so ausgebildet, daß es die zusätzlichen Fassadenelemente, hier Sonnenschutzlamellen 2, lösbar aufnimmt. Es wird durch eine selbstschneidende Schraube 32 an einer beliebig auswählbaren Stelle des Kanals 28 befestigt. Die gewindeähnlichen Profilierungen 30 der Kanalinnenflächen unterstützen dabei den Halt der Schraube 32.
  • Vorteilhafterweise durchstößt die selbstschneidende Schraube 32 den Boden 35 des Kanals 28, um noch besseren Halt zu gewährleisten.
  • 3 zeigt eine Draufsicht auf die Gebäudefassade in einem Schnitt unterhalb der Kanalseiten 33 des Schwerthalterungselements 6, also ohne zusätzliche Fassadenvorrichtung und Profilschiene 4. In dieser Figur ist das Langloch 25, hier in Form eines rechteckigen Langlochs, deutlich gezeigt. Das Schwertelements 9 des Schwerthalterungselements 6 ist formschlüssig in dieses Langloch 25 eingefügt und mittels Schrauben 31, 34 befestigt.
  • Die 5 verdeutlicht nochmals den Querschnitt längs des Profils 1 durch das Profil 1 und die Befestigungsvorrichtung 3. Das Außengewinde 17 des Schraubelements 16 ist in den Halterungsblock 14 eingeschraubt. Der Gewindestift bzw. die Gewindestange 12 ist durch das Halterungsprofil 10 und die Klemmleiste 8 in das Innengewinde 15 des verbreiterten Kopfstücks 24 des Schraubelements 16 eingeschraubt.
  • 6 zeigt einen Querschnitt durch das Schraubelement 16, mit Außengewinde 17, verbreitertem Kopfstück 24 sowie Bohrung mit Innengewinde 15.

Claims (12)

  1. Gebäudefassade aus einer Konstruktion von senkrechten und/oder waagerechten Profilen, die Fassadenelemente wie Glasscheiben trägt, wobei die Fassadenelemente mittels Klemmleisten (8) an den Profilen (1) gehalten sind, und mit einer an der Außenseite angeordneten Befestigungsvorrichtung (3) für zusätzliche Fassadenvorrichtungen, wie Sonnenschutzlamellen (2), wobei die Befestigungsvorrichtung (3) an der Klemmleiste (8) oder am Profil (1) mittels mindestens eines Befestigungselements (12) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schraubelement (16) am Profil (1) gehalten ist, daß das Schraubelement (16) von dem Befestigungselement (12) durch die Klemmleiste (8) hindurch beaufschlagbar ist und daß das Schraubelement unter Führung im Profil (1) oder einem am Profil (1) befestigten Teil (14) durch Drehung des Befestigungselements gegen die Innenseite der Klemmleiste (8) spannbar ist.
  2. Gebäudefassade nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubelement (16) in einem an dem Profil (1) befestigten Halterungsblock (14) unter Führung im Halterungsblock (14) gehalten ist.
  3. Gebäudefassade nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (3) ein auf die Klemmleiste (8) aufsetzbares Halterungsprofil (10) aufweist, das mittels der Befestigungselemente (12) gehalten ist.
  4. Gebäudefassade nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (1) oder der Halterungsblock (14) mindestens eine Bohrung (19) mit einem Linksgewinde aufweist, in der das Schraubelement (16) mit einem entsprechenden äußeren Linksgewinde (17) einschraubbar ist und daß das Schraubelement (16) eine innere rechtsgängige Gewindebohrung (15) zur Aufnahme des rechtsgängigen Befestigungselementes (12) bis zu einem Anschlag aufweist.
  5. Gebäudefassade nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (1) oder der Halterungsblock (14) mindestens eine Bohrung (19) mit einem Rechtsgewinde aufweist, in der das Schraubelemente (16) mit einem entsprechenden äußeren Rechtsgewinde (17) einschraubbar ist und daß das Schraubelement (16) eine innere linksgängige Gewindebohrung (15) zur Aufnahme des linksgängigen Befestigungselementes (12) bis zu einem Anschlag aufweist.
  6. Gebäudefassade nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schraubelement (16) auf der der Klemmleiste (8) zugewandten Seite ein gegenüber dem Außengewinde (17) verbreitertes Kopfstück (24) aufweist.
  7. Gebäudefassade nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Gewindebohrung (15) des Schraubelements (16) zur Aufnahme eines Befestigungselementes (12) in dem verbreiterten Kopfstück (24) liegt.
  8. Gebäudefassade nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halterungsprofil (10) zwischen den Befestigungselementen (12) ein Schwerthalterungselement (6) lösbar aufnimmt.
  9. Gebäudefassade nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schwerthalterungselement (6) eine Profilschiene (4) lösbar befestigt ist, die Fassadenvorrichtungen, wie Sonnenschutzlamellen (2), verstellbar trägt.
  10. Gebäudefassade nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassadenvorrichtung mittels mindestens eines Befestigungselementes (22) in einem U-förmigen Kanal (28) der Profilschiene (4) befestigbar ist.
  11. Gebäudefassade nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der U-förmige Kanal (28) gewindeähnliche Profilierungen (30) aufweist, die das Einschrauben einer selbstschneidenden Schraube (32) unterstützen.
  12. Gebäudefassade nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die selbstschneidende Schraube (32) in bzw. durch das Bodenteil (35) des U-förmigen Kanals (28) der Profilschiene (4) einschraubbar ist.
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