DE19916943A1 - Flanschvorrichtung - Google Patents
FlanschvorrichtungInfo
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Abstract
Die Vorrichtung betrifft eine Flanschvorrichtung zur Anbringung mindestens eines Rohres, insbesondere eines Abgasrohres, an einem Motorblock mit einem zum Befestigen des Rohres sowie zum bevorzugt lösbaren Anbringen am Motorblock ausgebildeten, massiven Flanschelement, das zum Zusammenwirken mit einer auf einer dem Motorblock abgewandten Oberfläche unlösbar befestigten, einen Gasführungskanal ausbildenden Leitungseinheit ausgebildet ist, wobei der langgestreckte Gasführungskanal der Leitungseinheit getrennt und in einem Abstand von dem Abgasrohr verläuft und einen mit einer Befestigungsöffnung des Flanschelementes fluchtenden, gegenüber im Inneren des Gasführungskanals gasdichten Durchgang, insbesondere für Verbindungsmittel zur Befestigung am Motorblock, anbietet.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flanschvorrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1; eine derartige
Vorrichtung ist etwa aus der DE 43 13 091 bekannt.
In Konzeption und Herstellung von Verbrennungsmotoren, ins
besondere mit mehreren Zylindern und einer entsprechenden
Mehrzahl von Abgasrohren, bietet die Verbindungseinheit
zwischen Motorblock und den Enden der jeweiligen Abgasrohre
in Form einer gattungsgemäßen Flanschvorrichtung zahlreiche
technische Herausforderungen, etwa eine einfache und ökono
mische Herstellbarkeit (Großserienteil) bei leichter Mon
tage, geringem Gewicht und der zusätzlich oft gewünschten
Funktion, neben der Anbindung von Auspuffkrümmern an den
Motorblock auch eine zusätzliche Gasleitung, insbesondere
als sog. Sekundärluft- oder Abgasrückführungsleitung, zu
realisieren.
Die als gattungsbildend herangezogene DE 43 13 091 weist
zur Umsetzung der technischen Anforderungen eine die Mehr
zahl von Austrittsöffnungen im Motorblock überdeckende
Flanschplatte auf, die mit dem Motorblock verschraubbar
ist, und an welcher dann die Auspuffrohre ansetzen. Die Ab
gasrückführung wird durch eine auf der Flanschplatte befe
stigte Haube realisiert, die in Form eines Tiefzieh-Blech
teils im mittleren Bereich eine Wanne ausbildet, durch
welche sich die Abgasrohre erstrecken. Im praktischen Be
trieb umströmt dann mittels dieser Vorrichtung zugeführte
Sekundärluft bzw. rückgeführtes Abgas im aufgelöteten In
nenraum der Wanne die Mantelflächen der Rohre.
Eine derartige, bekannte Vorrichtung weist jedoch eine
ganze Anzahl von technischen Nachteilen auf: So ist zum
einen das großflächige, umfassende Verlöten der Tiefzieh-
Blechhaube auf dem unterliegenden, großen Flanschstück
technisch schwierig und führt potentiell zum Verziehen.
Auch wird durch die massive, ganzflächige Anordnung des
unterliegenden Flanschstückes und die (aufgund des
beträchtlichen Durchmessers der Auspuffrohre) breite Wanne
durchaus beträchtlicher Raum am Motorblock von der
Flanschanordnung benötigt, und letztendlich besitzt die
Vorrichtung beträchtliches Gewicht.
Dazu kommt dann noch, dass, durch ein gemeinsames, die
Mehrzahl von Auspufföffnungen im Motorblock überdeckendes
Flanschelement, die gattungsgemäße Vorrichtung spezifisch
auf die geometrischen und mechanischen Verhältnisse eines
jeweiligen Motorblockes, einschließlich Lage und Anordnung
von Abgasauslässen, Befestigungsbohrungen usw., angepasst
sein muss, und dass andere Motorblockgeometrien, insbeson
dere für eine andere Zylinderzahl, jeweils eine neu ange
passte Flanschkonstruktion benötigen. Insoweit ist also das
gattungsgemäß bekannte System zusätzlich unflexibel.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine
Flanschvorrichtung unter dem Oberbegriff des Anspruches 1
dahingehend weiterzubilden, dass diese eine einfachere Fer
tigung und Montage, insbesondere auch mit weniger Aufwand
und Verzug beim Löten, ermöglicht, hinsichtlich Platzbedarf
und Gewicht vermindert ist und darüber hinaus flexibel für
verschiedene Motorblockkonfigurationen anpass- und einsetz
bar ist.
Die Aufgabe wird durch die Flanschvorrichtung mit den Merk
malen der Patentansprüche 1 sowie 11 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
In erfindungsgemäß vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass
die als Gasführungskanal - für Sekundärluft oder Abgas
rückführung - ausgebildete Leitungseinheit auf dem
Flanschelement von dem Abgasrohr beabstandet verläuft; in
soweit also sowohl die beim Hindurchführen der Abgasrohre
durch die aus dem Stand der Technik bekannte Wannenkon
struktion entstehenden Dichtungsprobleme vermieden werden
(die insbesondere in den Abgas-Austrittsöffnungen durch die
Wärmeentwicklung besonders gravierend sind), als auch
trotzdem sichergestellt werden kann, dass nicht etwa zu
sätzliche, neue Befestigungsbohrungen im Motorblock zur
Anbringung der Flanschkonstruktion notwendig werden, son
dern vielmehr übliche Befestigungsmittel, insbesondere
Schrauben, durch die durch die Leitungseinheit gasdicht ge
führten Durchgänge (Durchbrüche) in existierende Befesti
gungsbohrungen im Motorblock eingesetzt werden können.
So ist es besonderes bevorzugt, das erfindungsgemäße
Flanschelement nur für einen Abgasauslass im Motorblock,
damit also auch nur für ein zugeordnetes Rohrende des Ab
gasrohres, vorzusehen, und benachbarten Abgasauslässen wird
jeweils ein solches, getrenntes Flanschelement zugeordnet.
Die Gesamtheit der Flanschelemente lässt sich dann auf
fertigungstechnisch einfache, volumen- und gewichtssparende
Weise von einem (gemeinsamen) Leitungselement als Gasfüh
rungskanal mechanisch und strömungstechnisch verbinden -
der erforderliche Materialeinsatz für Flanschelemente und
Leitungseinheit wird damit auf die rein notwendige Funktio
nalität reduziert, und unnötiges Material wird effizient
eingespart.
Gemäß einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform der Er
findung erfolgt eine effiziente Verbindung zwischen Motor
block und Gasführungskanal durch in der Leitungseinheit bo
denseitig (d. h. in Richtung auf den Motorblock hin) gebil
dete Durchbrüche, durch das zwischenliegende Flanschelement
hindurch. Nicht nur ist hiermit eine strömungstechnisch
günstige Anbindung ermöglicht, auch reduziert sich der Fer
tigungsaufwand hierfür auf ein Minimum.
Als weiterer fertigungstechnischer Vorteil erweist es sich
zudem, dass die weiterbildungsgemäß rohrförmig ausgebildete
Leitungseinheit, etwa mittels Innendruck-Herstellungstech
nologien, in vorbestimmte Querschnittsformen gebracht
werden kann, wobei weiter bevorzugt eine solche Rohreinheit
endseitig durch einfaches Verpressen, ggf. zusätzliches
Verlöten, gas- und druckdicht verschlossen werden kann. Da
bei der vorliegenden Erfindung - im Gegensatz zum gat
tungsbildenden Stand der Technik - Zu- und Abführung des
zu leitenden Gases praktisch an beliebiger Stelle entlang
der Leitungseinheit vorgesehen werden kann, erübrigen sich
insbesondere aufwendige endseitige Zu- bzw. Ableitungen.
Ein besonderer herstellungstechnischer Vorteil erwächst aus
der vorliegenden Erfindung auch durch die weiterbildungsge
mäß realisierte eckige, konturierte Ausbildung des Durch
gangs (Durchbruchs) im Gasführungskanal bzw. der zugeord
neten Befestigungsöffnung im Flanschelement. Praktisch
lässt sich auf diese Weise, insbesondere durch den Einsatz
einer entsprechend querschnittlich geformten Hülse bzw.
Büchse als Verbindungselement zum Ausbilden des Durchbruchs
im Gasführungskanal, eine exakt, winklige Positionierung
der Leitungseinheit relativ zum Flanschelement erreichen,
so dass insbesondere beim (Hart-) Verlöten dieser Einheiten
miteinander die Gesamteinheit zueinander positioniert
bleibt und ein Verziehen vermieden werden kann.
Eine derartige, erfindungsgemäße Büchse ist besonders ge
eignet mit quadratischem Querschnitt ausgebildet und reicht
im montierten Zustand - durch die Höhe der Leitungseinheit
hindurch - in das unterliegende Flanschelement hinein.
Auch hier erfolgt eine Befestigung und Abdichtung bevorzugt
durch Verlöten, etwa mittels geeignetem Kupferlot (bis
1100°C).
Auf die erfindungsgemäße Weise wird somit in fertigungs
technisch einfacher Art eine Flanschvorrichtung realisiert,
die gegenüber dem Stand der Technik beachtliche Gewichts-,
Volumen- und Flexibilitätsvorteile realisiert, und die
darüber hinaus die Gefahr des Verziehens (und damit von
Passungenauigkeiten) beim Schweißen vermindert.
Durch eine praktisch an beliebige Auslasskonfigurationen
eines Motorblocks anpassbare Verbindungen einzelner
Flanschelemente lediglich mittels der gemeinsamen Leitungs
einheit als Gasführungskanal, welcher zudem durch Innen
hochdruckverfahren in einen gewünschten Innendurchmesser
gebracht werden kann, ist es durch die vorliegende Erfin
dung möglich, mit einem Minimum an vorgefertigten Teilen
nahezu beliebige Variationen der erfindungsgemäßen
Flanschvorrichtung für, etwa hinsichtlich Zylinderzahl,
Zylindergruppierung usw. variierte Motorblocktypen herzu
stellen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter
Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen; diese
zeigen in:
Fig. 1: eine Draufsicht auf die Flanschvorrichtung ge
mäß einer ersten, bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung;
Fig. 2: eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie II-II
in Fig. 1;
Fig. 3: eine Detailansicht des Endabschlusses der Se
kundärluftleitung in Fig. 2 als Ausschnitt III
in Fig. 2;
Fig. 4: eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie IV-IV
in Fig. 1;
Fig. 5: eine Detailansicht der Schraubendurchführung
durch die Sekundärluftleitung als Ausschnitt V
in Fig. 4;
Fig. 6: eine alternative Realisierung einer Schrauben
durchführung durch die Sekundärluftleitung;
Fig. 7: eine Schnittansicht entlang der Schnittlinie
VII-VII in Fig. 1 und
Fig. 8: eine Detailansicht einer bodenseitigen Zu- bzw.
Ableitung in die Sekundärluftleitung als Aus
schnitt VIII in Fig. 7.
Fig. 1 zeigt in der Draufsicht eine Flanschvorrichtung, bei
welcher fünf in einer Reihe vorgesehene Flanschelemente 10
durch eine Leitungseinheit 12 als Sekundärluftleitung me
chanisch und strömungstechnisch verbunden sind.
Genauer gesagt weist jedes der Flanschelemente 10 ein Paar
von beidseits einer zentralen Öffnung 14 für einen Rohr
krümmer 16 eines Abgasrohres gebildeten Befestigungsbohrun
gen 18 auf, die zum Einsetzen zugehöriger Befestigungs
schrauben 20 (Fig. 4) und zum Einschrauben in fluchtend
vorgesehene Innengewinde 22 in einem unterliegenden Motor
block 24 vorgesehen sind.
Wie insbesondere aus der Schnittansicht quer zur Verlaufs
richtung der Leitungseinheit 12 in Fig. 4 erkennbar ist,
sitzt das Ende des Rohrkrümmers 16 in ansonsten bekannter
Weise im massiven Flanschelement 10 und ist durch dieses
dichtend am Auspuffauslass des Motorblockes 24 gehalten.
Die als Rohrleitung mit rechteckigem Querschnitt und gerun
deten Kanten ausgebildete Leitungseinheit 12 verläuft in
einem seitlichen Abstand von den jeweiligen Rohrkrümmeren
den 16, ist beidends endseitig durch Verpressen einer
oberen Querseite 26 auf die bodenseitige Querfläche 28
(Fig. 3) und durch nachfolgendes, endseitiges Verlöten gas
dicht verschlossen. Besonders geeignet ist damit die Lei
tungseinheit 12 einstückig aus einem geeigneten
(gerundeten) Vierkantrohr gebildet.
Besonders vorteilhaft ist es zudem im Rahmen der vorliegen
den Erfindung, dass das Vorsehen der Leitungseinheit 12 be
abstandet und getrennt von den Rohrkrümmern 16 - trotz der
kleinen Oberflächen der einzelnen Flanschelemente 10 -
keine Neupositionierung der Anordnung der Befestigungsboh
rungen 18 im jeweiligen Flanschelement 10 benötigt: Wie
insbesondere aus der Schnittansicht der Fig. 4 bzw. den
Detailansichten der Fig. 5 und 6 erkennbar ist, sind näm
lich durch die Leitungseinheit 10 querschnittlich hindurch
reichende Durchbrüche in Form einer Vierkantbüchse 30 vor
gesehen, die -- mit querschnittlich quadratischer Innen-
und Außenkontur -- dichtend durch die Leitungseinheit 12 im
Bereich der jeweiligen Befestigungsbohrungen 18 bis in das
Flanschelement 10 (wo die zugehörige Befestigungsbohrung
ebenfalls eine vierkantförmige Kontur aufweist) hindurch-
bzw. hineinreicht. Die gasdicht mit der Leitungseinheit 10
verlötete Büchse 30 ermöglicht damit das Hindurchführen der
in Fig. 5 gezeigten Befestigungsschraube 20 durch Leitungs
einheit 12 und Flanschelement 10 hindurch bis in den unter
liegenden Motorblock und zur Verschraubung mit einem dort
vorgesehenen Innengewinde 22.
Die Detailansicht der Fig. 6 zeigt eine alternative Ausge
staltung der Leitungseinheit 12: Die hier gezeigte Lei
tungseinheit 32 gemäß dieser Ausführungsform weist im seit
lichen Bereich eine kreisbogenförmige Kontur auf, ist je
doch bodenseitig (d. h. in Richtung auf das unterliegende
Flanschelement 10) ebenso abgeflacht, wie die im Zusammen
hang mit Fig. 5 beschriebene erste Ausführungsform. Auch
die Befestigung der Vierkantbüchse 30 entspricht der Vorge
hensweise in Fig. 5.
Unter Bezug auf die Fig. 7 und 8 wird nachfolgend die Zu
leitung für Sekundärleitung aus bzw. in die Leitungseinheit
12 erläutert; zu diesem Zweck sind im Motorblock 24 Zufüh
rungsbohrungen 34 gebildet, die mit (bevorzugt kreisförmi
gen) Durchbrüchen im auf dem Motorblock aufliegenden
Flanschelement 10 fluchten, und welche im montierten Zu
stand der Fig. 7 selbst wiederum mit einer bodenseitigen
Öffnung 36 in der Leitungseinheit 12 fluchten, so dass auf
diesem Wege ein konstruktiv einfacher und strömungstech
nisch günstiger Gasfluss erreicht ist. Aus der Detailan
sicht der Fig. 1 ergibt sich zudem die umlaufende, beidsei
tige Verlötung 38 der Leitungseinheit 12 gegenüber dem
unterliegenden Flanschelement 10, was für die stabile Ver
bindung der Mehrzahl von Flanschelementen 10 am gemeinsamen
Leitungsrohr 12 sorgt.
Die vorbeschriebene, vierkantförmige Büchsen- bzw. Hülsen
anordnung zum Erreichen eines Durchbruches für die Befesti
gungsschraube 20 bis in den Motorblock hinein ermöglicht
jedoch nicht nur das vorteilhafte Verwenden bereits vorhan
dener Befestigungsbohrungen und Innengewinde in den unter
liegenden Einheiten, auch sorgt die kantige Form für eine
winkelgenaue Positionierung der einzelnen Elemente (d. h.
Leitungseinheit 12 und unterliegendes Flanschelement 10)
zueinander, was sich positiv insbesondere auch beim Verlö
ten zwischen diesen Elementen auswirkt: Durch die in Fig. 5
im Detail gezeigte, bis in das Flanschelement 10 mit einer
zugeordneten vierkantförmigen Ausnehmung 18 hineinreichende
Büchse 30 ist die genaue Relativposition zwischen der
Mehrzahl von Flanschelmenten 10 und der gemeinsamen
Leitungseinheit 12 fixiert, und ein Verziehen oder Verdre
hen im Lötofen ist weitestgehend ausgeschlossen.
Auf die gezeigte Weise lassen sich somit die aus dem Stand
der Technik bekannten Nachteile in eleganter Weise überwin
den, und, je nach Konfiguration der Abgasöffnungen am
Motorblock, verbindet die gemeinsame Leitungseinheit 12
flexibel und motortypspezifisch angeordnete, ansonsten ge
trennte Flanschelemente 10 für jeden einzelnen Abgasaus
lass, ermöglicht also höchstmögliche Flexibilität und An
passung.
Claims (11)
1. Flanschvorrichtung zur Anbringung mindestens eines
Rohres (16), insbesondere eines Abgasrohres, an einem
Motorblock (24) mit
einem zum Befestigen des Rohres sowie zum bevorzugt
lösbaren Anbringen am Motorblock ausgebildeten, mas
siven Flanschelement (10), das zum Zusammenwirken mit
einer auf einer dem Motorblock abgewandten Oberfläche
unlösbar befestigten, einen Gasführungskanal ausbil
denden Leitungseinheit (12) ausgebildet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
der langgestreckte Gasführungskanal der Leitungsein
heit getrennt und in einem Abstand von dem Abgasrohr
verläuft und einen mit einer Befestigungsöffnung (18)
des Flanschelements fluchtenden, gegenüber dem
Inneren des Gasführungskanals gasdichten Durchgang
(30), insbesondere für Verbindungsmittel zur Befe
stigung am Motorblock, anbietet.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Flanschelement einen als Ein- und/oder Aus
lass wirkenden Durchbruch (36) aufweist und der Gas
führungskanal zu diesem Durchbruch hin geöffnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Leitungseinheit als langgestreck
tes, rohrförmiges Element mit im Querschnitt flansch
seitig gebildeter Flachseite ausgebildet ist, das zu
mindest einends insbesondere durch Verpressen
und/oder Verlöten geschlossen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, dass die Leitungseinheit durch ein
Innendruckverfahren in eine gewünschte Quer
schnittsform gebracht wurde.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, gekenn
zeichnet durch eine Mehrzahl von Flanschelementen
(10), die voneinander getrennt einem jeweiligen Rohr
zugeordnet und durch die Leitungseinheit (12) mit
einander verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der im Gasführungskanal gebil
dete Durchgang sowie die zugeordnete Befestigungs
öffnung im Flanschelement eine mindestens eine fluch
tende Flachseite aufweisende Querschnittskontur auf
weisen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Querschnittskontur rechteckig, insbesondere
quadratisch, ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, dass der im Gasführungskanal gebil
dete Durchgang mittels einer bevorzugt querschnitt
lich rechteckigen Büchse realisiert ist, die durch
den Gasführungskanal hindurchreicht.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
dass die Büchse im montierten Zustand bis in die Be
festigungsöffnung im Flanschelement hineinreicht.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, dass das Flanschelement und die Lei
tungseinheit durch ein Lötverfahren, insbesondere
Hartlöten, miteinander verbunden sind.
11. Flanschvorrichtung zur Anbringung mindestens eines
Rohres (16), insbesondere eines Abgasrohres, an einem
Motorblock (24) mit
einem zum Befestigen des Rohres sowie zum bevorzugt
lösbaren Anbringen am Motorblock ausgebildeten, mas
siven Flanschelement (10), das zum Zusammenwirken mit
einer auf einer dem Motorblock abgewandten Oberfläche
unlösbar befestigten, einen Gasführungskanal ausbil
denden Leitungseinheit (12) ausgebildet ist, gekenn
zeichnet durch eine Mehrzahl von Flanschelementen
(10), die voneinander getrennt einem jeweiligen Rohr
zugeordnet und durch die Leitungseinheit (12) mecha
nisch und strömungstechnisch miteinander verbunden
sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19916943A DE19916943A1 (de) | 1998-10-28 | 1999-04-15 | Flanschvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19849455 | 1998-10-28 | ||
| DE19916943A DE19916943A1 (de) | 1998-10-28 | 1999-04-15 | Flanschvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19916943A1 true DE19916943A1 (de) | 2000-05-04 |
Family
ID=7885770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19916943A Withdrawn DE19916943A1 (de) | 1998-10-28 | 1999-04-15 | Flanschvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19916943A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10218103A1 (de) * | 2002-04-23 | 2003-11-20 | Boysen Friedrich Gmbh Co Kg | Abgaskrümmer für einen Verbrennungsmotor und Verfahren zur Herstellung eines solchen Abgaskrümmers |
| WO2014000866A1 (de) * | 2012-06-26 | 2014-01-03 | Deutz Aktiengesellschaft | Brennkraftmaschine mit abstandhülse mit mittenzentrierung |
-
1999
- 1999-04-15 DE DE19916943A patent/DE19916943A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10218103A1 (de) * | 2002-04-23 | 2003-11-20 | Boysen Friedrich Gmbh Co Kg | Abgaskrümmer für einen Verbrennungsmotor und Verfahren zur Herstellung eines solchen Abgaskrümmers |
| EP1365121B2 (de) † | 2002-04-23 | 2010-11-03 | Friedrich Boysen GmbH & Co. KG | Abgaskrümmer für einen Verbrennungsmotor und Verfahren zur Herstellung eines solchen Abgaskrümmers |
| WO2014000866A1 (de) * | 2012-06-26 | 2014-01-03 | Deutz Aktiengesellschaft | Brennkraftmaschine mit abstandhülse mit mittenzentrierung |
| US9695775B2 (en) | 2012-06-26 | 2017-07-04 | Deutz Aktiengesellschaft | Internal combustion engine having a spacer sleeve with a centering device |
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