DE19916801A1 - Spritzdüse für eine Scheibenwaschanlage - Google Patents
Spritzdüse für eine ScheibenwaschanlageInfo
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Abstract
Die Erfindung geht aus von einer Spritzdüse (10) für eine Scheibenwaschanlage mit einem Düsenelement (24), bei dem zumindest ein Teil eines Durchflußkanals (36) von einem elastischen, schlauchförmigen Teil (26, 28, 30) gebildet wird, der den Durchflußkanal (36) schließt und sich unter dem Einfluß eines Waschwasserdrucks elastisch weitet sowie die Durchgangsöffnung (36) freigibt. DOLLAR A Es wird vorgeschlagen, daß der schlauchförmige Teil (26, 28, 30) mit seinem Durchflußkanal (36) im drucklosen Zustand unter einer Vorspannung dicht an einem Dorn (18, 20, 22, 54, 56) anliegt.
Description
Die Erfindung geht aus von einer Spritzdüse für eine Schei
benwaschanlage nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekannte Scheibenwaschanlagen für Fahrzeuge werden in der Re
gel in Verbindung mit Scheibenwischern verwendet. Für Schein
werfer reicht es in einigen Fällen aus, sie ohne Scheibenwi
scher, aber mit einem höheren Druck zu benutzen. Sie werden
betätigt, wenn die Feuchtigkeit durch Niederschläge nicht
ausreicht, um die Fahrzeugscheibe zu säubern. Sie beinhalten
einen Wasserbehälter, eine oder mehrere Spritzdüsen und eine
Pumpe, die Wasser, dem unter Umständen Reinigungs- und Anti
gefriermittel beigemischt sind, mit Druck aus dem Wasserbe
Halter über Wasserleitungen zu den Spritzdüsen fördert. In
der Regel sind die Spritzdüsen an einem Teil einer Fahrzeug
karosserie befestigt, beispielsweise an einer Motorhaube, ei
nem Fensterrahmen oder dgl.
Um zu verhindern, daß die Spritzdüsen bei Temperaturen unter
dem Gefrierpunkt einfrieren, sind in den Spritzdüsen Heizele
mente integriert, die über außen liegende Stecker mit einer
Stromversorgung verbunden sind. Die Heizelemente erfordern
einen relativ hohen Fertigungsaufwand für die Spritzdüsen und
einen großen Montageaufwand, um die elektrischen Leitungen zu
verlegen und die Stecker zu kontaktieren. Es sind aber auch
Heizeinrichtungen bekannt, die durch eine Wasserzuführung ge
führt und im Düsenkörper als Heizwendel ausgebildet sind.
Weiterhin ist bereits bekannt, Spritzdüsen am Wischblatt zu
befestigen und somit das Spritzwasser direkt mit kurzer
Strahllänge auf den Wischbereich zu verteilen. Da das Spritz
wasser auf einen Bereich in der Nähe des Wischblatts konzen
triert ist und durch die Wischbewegung in kürzester Zeit wie
der abgewischt wird, ist die Sicht durch das aufgebrachte
Spritzwasser nur kurzzeitig behindert. Ein Nachteil solcher
Systeme ist, daß Witterungseinflüsse, insbesondere Hagel und
extreme Sonneneinwirkung, die flexiblen Teile dieser Anord
nung, die zum Überbrücken der gelenkigen Bereiche zwischen
Wischarm und Wischblatt notwendig sind, stark beeinflussen.
Ferner frieren die Spritzdüsen und Wasserleitungen, die dem
Fahrtwind ausgesetzt sind, bei Temperaturen unter dem Ge
frierpunkt schnell zu, wenn nicht genügend Antigefriermittel
dem Wasser zugemischt ist. Die eingefrorenen Wasserleitungen
und Spritzdüsen sind in der Regel nur mit großem Aufwand wie
der aufzutauen.
Zweckmäßigerweise hat die Spritzdüse ein nach außen hin öff
nendes Rückschlagventil, das verhindert, daß die Wasserlei
tung sich bei längerer Nichtbenutzung der Waschanlage ent
leert. Diese Rückschlagventile arbeiten größtenteils nach dem
Feder/Kugel-System. Es ist ferner bekannt, als Düse eine ela
stische Membran mit nach außen weisenden Dichtlippen zu ver
wenden. Sie übernimmt die Funktion der Düse und des Rück
schlagventils, indem im drucklosen Zustand die Dichtlippen
schließen und nur ab einem bestimmten Druck öffnen. Dadurch
bleibt die Wasserleitung im drucklosen Zustand bis zur Düsen
öffnung gefüllt. Der Wärmeübergang vom Heizelement zum Wasser
wird nicht gestört und Wasserreste werden nicht örtlich über
hitzt und verdampfen. Dadurch werden Kalkablagerungen vermie
den, die im Laufe der Zeit die engen Kanäle in der Spritzdüse
zusetzen könnten. Ferner bleiben die leicht flüchtigen Anti
gefriermittel in der geschlossenen Spritzdüse, so daß ein op
timaler Gefrierschutz gewährleistet ist. Allerdings ist es
schwierig, einen bestimmten, insbesondere höheren Schließ
druck zu erzielen, eine ausreichende Dichtheit über der Le
bensdauer zu erreichen und die Spritzstrahlrichtung, den Auf
treffpunkt sowie die Spritzstrahlgeometrie in den gewünschten
Toleranzen zu halten.
Nach der Erfindung liegt der schlauchförmige Teil mit seinem
Durchflußkanal im drucklosen Zustand unter einer Vorspannung
dicht an einem Dorn an. Die Vorspannung und damit der Öff
nungs- bzw. Schließdruck können durch das Übermaß des Dorns
gegenüber dem Durchflußkanal, durch die Elastizität des
schlauchförmigen Teils oder durch dessen Wandstärke variiert
und den gewünschten Bedingungen angepaßt werden.
Das Düsenelement kann an einer beliebigen Stelle der Schei
benwaschanlage vorgesehen werden, um ein Rückfließen von
Waschwasser oder ein Entleeren der Wasserleitungen zu verhin
dern. Es kann aber auch die Funktion der Düse gleichzeitig
übernehmen, indem der schlauchförmige Teil an seinem Ende mit
dem Dorn ein Spritzloch bildet.
Der schlauchförmige Teil des Düsenelements liegt im drucklo
sen Zustand unter einer Vorspannung dicht an dem Dorn an. Un
ter dem Einfluß eines Wasserdrucks weitet sich der schlauch
förmige Teil des Düsenelements und das Waschwasser gelangt
durch den sich öffnenden Durchflußkanal zu dem Spritzloch.
Beim Abschalten der Pumpe wird der Wasserdruck abgebaut und
eine durch die Geometrie und Elastizität des Düsenelements
gegebene Eigenspannung schließt den Durchflußkanal, so daß
der Dorn wieder dicht von dem schlauchförmigen Teil des Dü
senelements umschlossen wird.
Durch die Vorspannung des schlauchförmigen Teils wird im
drucklosen Zustand die Spritzdüse so abgedichtet, daß in den
Ruhephasen zwischen den Waschintervallen alle wasserführenden
Bauteile und Kanäle der Spritzdüse verschlossen sind. Dadurch
tritt beim Wischbetrieb ohne Waschfunktion kein Waschwasser
aus Spritzdüsen, selbst wenn sie an Wischarmen angeordnet
sind und bei hohen Wischfrequenzen bzw. hubgesteuerten
Wischarmen erhöhte Beschleunigungskräfte auf das Waschwasser
wirken. Infolgedessen wird weniger Waschwasser verbraucht.
Die Vorspannung des schlauchförmigen Teils im Ruhezustand
kann so ausgelegt werden, daß die Dichtwirkung auch bei Mate
rialermüdung über der Lebensdauer erhalten bleibt.
Die Richtung des Dorns bestimmt im wesentlichen die Richtung
des Spritzstrahls, so daß mit geringen Toleranzen der Auf
treffpunkt des Spritzstrahls auf die Fahrzeugscheibe vorher
bestimmt werden kann. Die Geometrie des Spritzstrahls wird
weitgehend durch das Spritzloch bestimmt, das sich zwischen
dem Dorn und dem schlauchförmigen Teil bildet, wenn der Druck
des Waschwassers die Vorspannung überschreitet. Besitzt der
Dorn einen kreisförmigen Querschnitt und hat der schlauchför
mige Teil über seinen Umfang eine gleichförmige Elastizität,
so wird sich ein ringförmiger Spalt bilden, aus dem das
Waschwasser austritt.
Um zu erreichen, daß das Waschwasser nur an einem definierten
Umfangsbereich des schlauchförmigen Teils austritt, ist es
zweckmäßig, daß der schlauchförmige Teil über den anderen Be
reich seines Umfangs mit dem Dorn fest verbunden ist, so daß
in diesem Bereich kein Wasser entweichen kann. Häufig reicht
es aus, daß der schlauchförmige Teil in diesem Bereich eine
geringere Elastizität und/oder eine größere Wandstärke auf
weist, so daß sich der Spalt zwischen dem Dorn und dem
schlauchförmigen Teil in dem Umfangsbereich mit der geringe
ren Wandstärke und größeren Elastizität bildet. Hierbei wird
sich bei einer gleichen Durchflußmenge ein kompakterer
Spritzstrahl ausbilden.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, daß der schlauchför
mige Teil zumindest an einem Teil seines Umfangs den Dorn in
Längsrichtung überragt und sich an der Stirnfläche des Dorns
abstützt.
Die Geometrie des Spritzstrahls kann ferner durch den Quer
schnitt des Dorns beeinflußt werden, z. B. indem er mindestens
einen abgeflachten Bereich aufweist. Dieser abgeflachte Be
reich, der von der Kreisform abweicht, kann gerade oder bo
genförmig sein. Beim Aufbringen eines Drucks wird der
schlauchförmige Teil zunächst einen kreisförmigen Querschnitt
anstreben und somit ein Spritzloch zum abgeflachten Bereich
des Dorns hin bilden. Bei mehreren Abflachungen am Umfang
läßt sich der Spritzstrahl auf mehrere Umfangssegmente auf
teilen. Dies kann z. B. durch einen polygonen Querschnitt des
Dorns erreicht werden. Um einen konzentrierten Spritzstrahl
zu erreichen und gleichzeitig den Dorn stabil auszuführen,
ist es zweckmäßig, daß sich der Dorn zu seinem Ende hin ver
jüngt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung wird vorge
schlagen, daß an einem Düsenkörper mehrere Dorne vorgesehen
sind, die die Richtung divergierender Strahlen bestimmen und
über die das elastische Düsenelement gezogen ist. Somit kön
nen Spritzstrahlen in verschiedenen Richtungen durch eine
Spritzdüse erzeugt werden, wobei die Elastizität des Dü
senelements so ausgelegt ist, daß es sich über die vorteil
hafterweise fest mit dem Düsenkörper verbundenen Dorne mon
tieren läßt. Zweckmäßigerweise besitzt das Düsenelement einen
plattenförmigen Teil, über den es mit dem Düsenkörper verbun
den ist. Hierzu kann der plattenförmige Teil mit dem Düsen
körper verklebt oder verschweißt werden oder in den Düsenkör
per eingelassen und mittels eines Rahmens befestigt werden.
Der Rahmen, der zweckmäßigerweise formschlüssig in den plat
tenförmigen Teil eingreift, versteift den plattenförmigen
Teil, so daß er auch unter Druckbeanspruchung seine Form bei
behält. Verteilerkanäle, die die schlauchförmigen Teile mit
einander verbinden, werden vorteilhaft von der Trennfläche
zwischen dem Düsenkörper und dem plattenförmigen Teil aus in
den Düsenkörper und/oder in das plattenförmige Teil eingear
beitet. Heizleitungen können durch die Wasserleitung und den
Wasserkanal bis in die Dorne geführt werden. Vorteilhaft wer
den sie bei der Fertigung in die Dorne mit eingespritzt. Wird
die Spritzdüse an einem Wischarm befestigt, ist es zweckmä
ßig, an dem Düsenkörper einen Haltebügel anzuformen.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbe
schreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und
die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln
betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammen
fassen.
Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungs
gemäßen Spritzdüse im montierten Zustand,
Fig. 2 eine Explosionszeichnung einer Spritzdüse nach
Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt durch einen Dorn mit einem
abgeflachten Profil und
Fig. 4 eine Variante zu Fig. 3.
Eine Spritzdüse 10 einer Scheibenwaschanlage besteht im we
sentlichen aus einem Düsenkörper 16 und einem Düsenelement
24, das mindestens ein Spritzloch 34 aufweist und gleichzei
tig als eine Düse und ein Rückschlagventil wirkt (Fig. 1).
Über ein Anschlußstück 12 ist der Düsenkörper 16 mit einer
nicht dargestellten Wasserleitung der Scheibenwaschanlage
verbunden. Im Düsenkörper 16 führt ein Wasserkanal 14 vom An
schlußstück 12 zu dem Düsenelement 24. An seinem dem Düsen
element 24 zugewandten Ende mündet der Wasserkanal 14 in ei
nen Verteilerkanal 44 (Fig. 2), der in den Düsenkörper 16
eingearbeitet ist.
Am Düsenkörper 16, im Bereich des Verteilerkanals 44, sind
Dorne 18, 20 und 22 befestigt bzw. angespritzt, die einen
kreisförmigen Querschnitt besitzen und in unterschiedliche
Richtungen 48 weisen. Das Düsenelement 24 besteht aus einem
plattenförmigen Teil 32, der zur Befestigung am Düsenkörper
16 dient, und aus schlauchförmigen Teilen 26, 28 und 30, wel
che die Dorne 18, 20 und 22 dichtend umgeben. Das Düsenele
ment 24, zumindest aber die schlauchförmigen Teile 26, 28 und
30, sind aus einem gummielastischen Werkstoff gefertigt.
Im drucklosen Zustand liegen die schlauchförmigen Teile 26,
28 und 30 unter einer Vorspannung an den Dornen 18, 20 und 22
an. Beim Spritzvorgang gelangt Waschwasser mit einem durch
eine Pumpe erzeugten Druck über den Wasserkanal 14 zu den
Dornen 18, 20 und 22, umströmt diese und weitet die elasti
schen, schlauchförmigen Teile 26, 28 und 30, so daß sich ein
Durchflußkanal 36 zwischen den Dornen 18, 20 und 22 und den
sie umgebenden, schlauchförmigen Teilen 26, 28 und 30 öffnet.
Das Waschwasser wird durch die Spritzlöcher 34, die sich am
Ende der Durchflußkanäle 36 befinden, auf die Fahrzeugscheibe
gespritzt. Bei nachlassendem Druck bewirkt eine durch die Ei
genspannung der schlauchförmigen Teile 26, 28 und 30 bestimm
te Rückstellkraft, daß diese Teile 26, 28 und 30 wieder fest
an den Dornen 18, 20 und 22 anliegen und dabei die Durchfluß
kanäle 36 schließen.
Die schlauchförmigen Teile 26, 28 und 30 überragen die Dorne
18, 20 und 22 in Längsrichtung 48 mindestens an einem Teil
ihres Umfangs und stützen sich an den Stirnflächen 50 der
Dorne 18, 20 und 22 ab. An einem anderen Teil ragen die
Dorne 18, 20 und 22 aus den sie umgebenden schlauchförmigen Teilen
26, 28 und 30 heraus und bilden je ein Spritzloch 34. Die
Form der Spritzlöcher 34 wird durch die Gestaltung der Dorne
18, 20 und 22 bestimmt. So bewirkt ein kreisförmiger Quer
schnitt der Dorne 18, 20 und 22 ein ringförmiges Spritzloch
34, während ein abgeflachter Bereich am Umfang des Dorns 54
ein kompaktes Spritzloch 34 erzeugt, wie es in Fig. 3 gestri
chelt eingezeichnet ist. Mehrere Abflachungen, wie sie z. B.
bei einem polygonen Querschnitt des Dorns 56 vorhanden sind,
erzeugen mehrere Spritzlöcher 34 für einen mehrstrahligen,
gegebenenfalls aufgefächerten Spritzstrahl (Fig. 4).
Günstige Strömungsverhältnisse für das Waschwasser entstehen,
wenn sich die Dorne 18, 20 und 22 in Längsrichtung 48 zu ih
ren Ende hin verjüngen. Eine weitere Möglichkeit, die Strö
mungsverhältnisse und besonders die Strömungsrichtung des
Waschwassers zu bestimmen wird dadurch erreicht, daß die
schlauchförmigen Teile 26, 28 und 30 über den Umfang ihrer
Anlageflächen an den Dornen 18, 20 und 22 unterschiedliche
Elastizität aufweisen. So werden die Bereiche 58 der
schlauchförmigen Teile 26, 28 und 30 mit einer größeren Ela
stizität früher durch den Wasserdruck von den Dornen 18, 20
und 22 gelöst. Auch ist es möglich die Richtung des Wassers
dadurch zu bestimmen, daß die schlauchförmigen Teile 26, 28
und 30 über einen Umfangsbereich ihrer Anlageflächen an den
Dornen 18, 20 und 22 fest mit ihnen verbunden sind.
Das Düsenelement 24 ist über den plattenförmigen Teil 32 mit
dem Düsenkörper 16 verbunden. Dazu besitzt der Düsenkörper 16
am Ende des Wasserkanals 14 eine Aussparung 42, in die das
Düsenelement 24 eingelassen ist. Die dem Düsenkörper 16 abge
wandte Seite des plattenförmigen Teils 32 des Düsenelements
24 weist am gesamten Umfang eine Nut 40 auf, in die ein Rah
men 38 formschlüssig eingreift. Der Rahmen 38 hält das Dü
senelement 24 am Düsenkörper 16 fest, indem er auch in die
Aussparung 42 eingepaßt ist. Zusätzlich ist das Düsenelement
24 und/oder der Rahmen 38 mit dem Düsenkörper 16 verschweißt
oder verklebt. Wie in den Düsenkörper 16 können die Vertei
lerkanäle 44 auch in das Düsenelement 24 eingearbeitet sein.
Um die Spritzdüse 10 zu beheizen, führt eine Heizleitung 46
durch die Wasserleitung und den Wasserkanal 14 bis in die
Dorne 18, 20 und 22, so daß die Spritzdüse 10 über die Dorne
18, 20 und 22 und die sie umgebenden schlauchförmigen Teile
26, 28 und 30 bis an die Spritzlöcher 34 erwärmt wird. Durch
die Erwärmung der elastischen Teile wird sichergestellt, daß
auch bei niedrigen Außentemperaturen eine ausreichende Ela
stizität des Werkstoffs gegeben ist. Da die Heizleitung 46
durch die Wasserzufuhr führt, wird gleichzeitig das Waschwas
ser erwärmt. Alle wasserführenden Bauteile sind beim Nichtbe
tätigen der Spritzdüse 10 durch das Düsenelement 24 ver
schlossen, so daß kein Restwasser einfrieren kann und auch
bei niedrigen Temperaturen eine einwandfreie Funktion gewähr
leistet ist. Der Düsenkörper 16 besitzt schließlich einen
Haltebügel 52, mit dem er an ein Fahrzeugteil angeklipst wer
den kann, vorzugsweise an einen Wischarm eines Scheibenwi
schers.
Claims (19)
1. Spritzdüse (10) für eine Scheibenwaschanlage mit einem
Düsenelement (24), bei dem zumindest ein Teil eines Durch
flußkanals (36) von einem elastischen, schlauchförmigen Teil
(26, 28, 30) gebildet wird, der den Durchflußkanal (36)
schließt und sich unter dem Einfluß eines Waschwasserdrucks
elastisch weitet sowie die Durchgangsöffnung (36) freigibt,
dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Teil (26, 28,
30) mit seinem Durchflußkanal (36) im drucklosen Zustand un
ter einer Vorspannung dicht an einem Dorn (18, 20, 22, 54,
56) anliegt.
2. Spritzdüse (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der schlauchförmige Teil (26, 28, 30) an seinem Ende mit
dem Dorn (18, 20, 22, 54, 56) ein Spritzloch (34) bildet.
3. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Teil (26, 28,
30) über den Umfang seiner Anlagefläche am Dorn (18, 20, 22,
54, 56) eine unterschiedliche Elastizität aufweist.
4. Spritzdüse (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke des schlauchförmigen Teils (26, 28, 30)
den Öffnungsdruck bestimmt.
5. Spritzdüse (10) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandstärke des schlauchförmigen Teils (26, 28, 30) in
einem Bereich (58) seines Umfangs dünner ausgeführt ist.
6. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Teil (26, 28,
30) über einen Umfangsbereich seiner Anlagefläche am Dorn
(18, 20, 22) mit dem Dorn (18, 20, 22, 54, 56) fest verbunden
ist.
7. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der schlauchförmige Teil (26, 28,
30) zumindest an einem Teil seines Umfangs den Dorn (18, 20,
22, 54, 56) in Längsrichtung (48) überragt und sich an der
Stirnfläche (50) des Dorns (18, 20, 22, 54, 56) abstützt.
8. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (18, 20, 22) einen
kreisförmigen Querschnitt aufweist.
9. Spritzdüse (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Dorns (54, 56)
mindestens einen abgeflachten Bereich aufweist.
10. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Dorn (18, 20, 22, 54, 56)
sich zu seinem Ende hin verjüngt.
11. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an einem Düsenkörper (16) mehrere
Dorne (18, 20, 22) vorgesehen sind, die die Richtung diver
gierender Spritzstrahlen bestimmen und über die das elasti
sche Düsenelement (24) gezogen ist.
12. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Düsenelement (24) über einen
plattenförmigen Teil (32) mit dem Düsenkörper (16) verbunden
ist.
13. Spritzdüse (10) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeich
net, daß der plattenförmige Teil (32) in den Düsenkörper (16)
eingelassen ist.
14. Spritzdüse (10) nach einem der Ansprüche 12 oder 13, da
durch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Teil (32) mit
einem Rahmen (38) im Düsenkörper (16) gehalten ist.
15. Spritzdüse (10) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeich
net, daß der Rahmen (38) im Bereich des Umfangs formschlüssig
in den plattenförmigen Teil (32) eingreift.
16. Spritzdüse (10) nach einem der Ansprüche 12 bis 15, da
durch gekennzeichnet, daß der plattenförmige Teil (32)
und/oder der Rahmen (38) mit dem Düsenkörper (16) verschweißt
oder verklebt sind.
17. Spritzdüse (10) nach einem der Ansprüche 12 bis 16, da
durch gekennzeichnet, daß in dem plattenförmigen Teil (32)
und/oder dem Düsenkörper (16) Verteilerkanäle (44) eingear
beitet sind.
18. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Heizleitung (46) durch die
Wasserleitung und den Wasserkanal (14) bis in die Dorne (18,
20, 22, 54, 56) geführt wird.
19. Spritzdüse (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß an dem Düsenkörper (16) ein Hal
tebügel (60) angeformt ist.
Priority Applications (8)
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