DE19916659A1 - Einspritzvorrichtung für Verbrennungsmaschinen sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen Einspritzvorrichtung - Google Patents
Einspritzvorrichtung für Verbrennungsmaschinen sowie Verfahren zur Herstellung einer solchen EinspritzvorrichtungInfo
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Abstract
Der Einspritzvorgang teilt sich in eine Voreinspritzung und eine Haupteinspritzung der Kraftstoffmenge auf. Zur Erzeugung der Voreinspritzmenge wird eine Regeleinheit eingesetzt, die einen hohen Aufwand in der Ansteuerelektronik erfordert und mit energetischen Verlusten behaftet ist. Eine kleine Voreinspritzmenge ist nur mit erheblichem regelungstechnischen Aufwand zu erreichen. Die Einspritzvorrichtung hat ein Steuerventil mit einem Kolben, der zwischen Anschlägen verstellbar ist. DOLLAR A Um bei einfacher konstruktiver Ausbildung und nur geringem regelungstechnschen Aufwand eine kleine Voreinspritzmenge zu erzeugen, ist der Kolben zumindest in einer Endlage bei der Montage des Steuerventils positionierbar. Anschließend wird der Anschlag in seiner Anschlagstellung bei in positionierter Lage festgehaltenem Kolben befestigt. Auf diese Weise wird der Kolben in die benötigte genaue Endstellung gebracht. Er läßt sich dadurch einfach und hochgenau positionieren. Es kann auf zusätzliche Justageelemente, wie zum Beispiel Abstimmscheiben, verzichtet werden. DOLLAR A Die Einspritzvorrichtung wird für Kraftfahrzeuge eingesetzt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einspritzvorrichtung für Verbrennungsma
schinen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie ein Verfahren
zur Herstellung einer solchen Einspritzvorrichtung nach dem Oberbe
griff des Anspruches 5.
Heutige Verbrennungsmaschinen, insbesondere Dieselmotoren, be
nötigen für die sichere und saubere Gemischaufbereitung im Ver
brennungsraum der Maschine einen Einspritzvorgang, der aus meh
reren Einzeleinspritzungen besteht. Diese Einspritzvorgänge teilen
sich auf in eine oder mehrere Voreinspritzung(en), eine Hauptein
spritzung und eventuell eine oder mehrere Nacheinspritzung(en) des
Kraftstoffes. Die Steuerung des Einspritzvorganges erfolgt im allge
meinen über Magnetventile. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen,
ist eine zeitlich und mengenmäßig genaue Steuerung der Einsprit
zung erforderlich. Dies erfordert entweder einen hohen Aufwand bei
der Fertigung und Einstellung der Ventile und/oder zusätzliche Maß
nahmen, zum Beispiel in der Fahrzeugelektronik, um die Toleranzen
der einzelnen Ventile auszugleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Ein
spritzvorrichtung und das gattungsgemäße Verfahren so auszubilden,
daß in konstruktiv einfacher Weise eine zeitlich und mengenmäßig
genaue Steuerung der Einspritzung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäße Einspritzvorrichtung er
findungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspru
ches 1 und beim gattungsgemäßen Verfahren erfindungsgemäß mit
den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 5 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Einspritzvorrichtung wird der Kolben des
Steuerventiles in die benötigte genaue Endstellung gebracht, in der
der zugehörige Anschlag befestigt wird. In gleicher Weise kann auch
der andere Anschlag durch Einstellen und Positionieren des Kolbens
in der anderen Endstellung befestigt werden. Auf diese Weise ist es
in einfacher Weise möglich, den Kolben des Steuerventiles einfach
und dennoch hochgenau zu positionieren. Der Anschlag läßt sich, da
seine Einbaulage durch den positionierten Kolben bestimmt ist, ein
fach befestigen.
Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird der Kolben in die ge
wünschte Lage verstellt und in ihr gehalten. Diese Position des Kol
bens bestimmt die Einbaulage des Anschlages, der anschließend
einfach in seiner Anschlagstellung befestigt werden kann. Auf diese
Weise ist eine einfache Justage des Steuerventiles möglich. Es kann
auf zusätzliche Elemente, wie zum Beispiel Abstimmscheiben, ver
zichtet werden. Das erfindungsgemäße Verfahren ist hervorragend
für die Serienfertigung geeignet, bei der eine Vielzahl von Steuer
ventilen montiert wird. Der Kolben läßt sich einfach und vor allen
Dingen in kurzer Zeit in seine genaue Position bringen, so daß der
entsprechende Anschlag anschließend ohne Schwierigkeiten befe
stigt werden kann.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren An
sprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellter
Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 im Axialschnitt eine erfindungsgemäße Einspritzvorrichtung
mit einem Steuerventil,
Fig. 2 im Axialschnitt und in vergrößerter Darstellung das Steuer
ventil der erfindungsgemäßen Einspritzvorrichtung in ge
schlossener Stellung,
Fig. 3 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2 das Steuerventil
bei geöffneter Stellung.
Die Einspritzvorrichtung wird in Kraftfahrzeugen eingesetzt und dient
dazu, Kraftstoff einer Verbrennungsmaschine, insbesondere einem
Dieselmotor, zuzuführen. Die Einspritzvorrichtung hat einen Steuer
kolben 1, der in einem Gehäuse 2 untergebracht ist. Die Zuführung
des Druckmediums zum Steuerkolben 1 erfolgt über ein Steuerventil
3, das an eine Steuereinheit 4 angeschlossen ist. Das Steuerventil 3
ist auf das Gehäuse 2 aufgesetzt und ragt mit einem Ansatz 5 eines
Ventilkörpers 6 in eine stirnseitige Vertiefung 7 des Gehäuses 2. In
der Außenwand des Ansatzes 5 ist wenigstens eine Ringdichtung 8
untergebracht, die den Ansatz 5 gegenüber dem Gehäuse 2 abdich
tet. Im Ansatz 5 ist ein Ringraum 9 vorgesehen, der mit Arbeitsan
schlüssen A, B des Steuerventils 3 leitungsverbunden ist. Das Steu
erventil 3 wird mit der Steuereinheit 4 geregelt und überwacht. Mit ihr
können Spulen 10, 11 des Steuerventils 3 bestromt werden, über
welche ein als Anker ausgebildeter Kolben 12 des Steuerventils 3 in
der gewünschten Richtung verschoben werden kann. Der Kolben 12
ist zwischen zwei stirnseitigen Anschlägen 13 und 14 axial ver
schiebbar, die in die Stirnseiten des Ventilkörpers 6 eingesetzt sind.
Ist das Steuerventil 3 geschlossen, liegt der Steuerkolben 1 unter der
Kraft einer Schraubendruckfeder 15 am Ansatz 5 des Ventilkörpers 6
an. In Fig. 1 ist der Steuerkolben 1 in seiner durch die Druckfeder 15
verschobenen Ausgangslage dargestellt, in der ein Ventilkörper 16
eines Einspritzventiles 17 Düsenöffnungen 18 verschließt, über die
der Kraftstoff in den (nicht dargestellten) Verbrennungsraum der Ver
brennungsmaschine gefördert wird.
Der Steuerkolben 1 weist eine Kolbenfläche 19 auf, die mit dem Sy
stemdruck p1 beaufschlagt wird. In der Kolbenfläche 19 befindet sich
ein zentrischer Vorsprung 20, mit dem der Steuerkolben 1 in der
Ausgangslage an einem axialen, mittigen Vorsprung 21 des Ansatzes
5 anliegt.
Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Steuerkolben 1 mit einer
Vertiefung 22 versehen, an deren Boden 23 ein Druckübersetzungs
kolben 24 anliegt. Er hat kleineren Querschnitt als der Steuerkolben
1 und ragt in eine Bohrung 25 des Gehäuses 2. Durch den Druck
übersetzungskolben 24 wird der Systemdruck p1 in den größeren
Druck p2 übersetzt, der auf das Einspritzventil 17 wirkt.
Die Druckfeder 15 liegt an der Unterseite eines stirnseitigen Bundes
26 des Druckübersetzungskolbens 24 an. Die Druckfeder 15 umgibt
den Druckübersetzungskolben 24 und liegt mit ihrem anderen Ende
am Boden 27 eines den Steuerkolben 1 enthaltenden Aufnahmerau
mes 28 des Gehäuses 2 an.
Beim Betrieb des Verbrennungsmotors wird über die Steuereinheit 4
durch Bestromen der entsprechenden Spule 10 bzw. 11 der Kolben
12 des Steuerventils 3 so verschoben, daß das Hydraulikmedium,
das über eine Zuleitung 29 im Ventilkörper 6 zugeführt wird, unter
Druck gesetzt wird. Das Hydraulikmedium gelangt in den Ringraum 9
und wirkt mit dem Systemdruck p1 auf die Kolbenfläche 19 des Steu
erkolbens 1. Die der Kolbenfläche 19 gegenüberliegende Vertiefung
22 ist druckentlastet und steht über eine das Gehäuse 2 durchset
zende Bohrung 30 mit der Atmosphäre in Verbindung. Dadurch kann
der Steuerkolben 1 unter dem Systemdruck p1 gegen die Kraft der
Druckfeder 15 verschoben werden. Der am Boden 23 der Vertiefung
22 anliegende Druckübersetzungskolben 24 wird dadurch ebenfalls
verschoben, wodurch der in der Bohrung 25 befindliche Kraftstoff
über eine fest angeordnete Verteilerplatte 31 in eine Bohrung 32 ge
drückt wird. Sie ist in einem Einsatzstück 33 vorgesehen, das von
einer Schraubbuchse 34 aufgenommen ist. Sie wird auf das Gehäuse
2 geschraubt und nimmt das Einspritzventil 17 auf, das aus der
Schraubbuchse 34 ragt. Die Verteilerplatte 31 ist zwischen dem Ein
satzstück 33 und dem Gehäuse 2 mittels der Schraubbuchse 34 ein
gespannt. Sie untergreift das Einsatzstück 33, so daß beim Auf
schrauben der Schraubbuchse 34 das Einsatzstück 33 in Richtung
auf das Gehäuse 2 gedrückt wird.
Die Zuführungsbohrung 32 erstreckt sich von der Verteilerplatte 31
durch das Einsatzstück 33 bis zu einer Einspritzkammer 35, die im
Einsatzstück 33 vorgesehen und vom Ventilkörper 16 durchsetzt ist.
An die Einspritzkammer 35 schließt eine axiale Bohrung 36 an, die zu
den Düsenöffnungen 18 führt und die größeren Durchmesser als der
in sie ragende Teil des Ventilkörpers 16 hat. Er ragt in einen zentra
len Aufnahmeraum 37 des Einsatzstückes 33, der auf der gegen
überliegenden Seite durch die Verteilerplatte 31 geschlossen ist. An
ihr stützt sich das eine Ende einer Schraubendruckfeder 38 ab, die
mit ihrem anderen Ende auf einem Bund 39 aufliegt, der auf dem im
Aufnahmeraum 37 liegenden Ende des Ventilkörpers 16 vorgesehen
ist und einen zentralen Vorsprung 40 zur Zentrierung der Schrauben
druckfeder 38 aufweist. Der Ventilkörper 16 ist mit einem verdickten
Abschnitt 41 im Einspritzventil 17 axial geführt und ragt mit diesem
Abschnitt 41 in die Einspritzkammer 35. Innerhalb der Einspritzkam
mer 35 geht der verdickte Abschnitt 41 in einen dünneren Endab
schnitt 42 über.
Durch den über die Bohrung 32 in die Einspritzkammer 35 gelangen
den Kraftstoff wird der Ventilkörperabschnitt 41 mit Druck beauf
schlagt, wodurch der Ventilkörper 16 gegen die Kraft der Druckfeder
38 zurückgeschoben wird. Die Düsenöffnungen 18 werden auf diese
Weise vom Ventilkörper 16 freigegeben, so daß der Kraftstoff in die
Verbrennungskammer eintreten kann. Er strömt von der Einspritz
kammer 35 durch den Ringraum zwischen dem Ventilkörper 16 und
der Wandung der axial verlaufenden Bohrung 36 zu den Düsenöff
nungen 18.
Nach dem Einspritzvorgang wird der Kolben 12 durch Ansteuerung
des Steuerventils 3 über die Steuereinheit 4 so verschoben, daß der
Ringraum 9 zum Tank entlastet ist. Ein in der Verteilerplatte 31 vor
gesehenes Rückschlagventil 43 wird beim Rückhub der Kolben 1, 24
durch den anstehenden Unterdruck geöffnet, wodurch über eine Boh
rung 44 in der Schraubbuchse 34 und eine daran anschließende Boh
rung 45 im Einsatzstück 33 Kraftstoff von einem (nicht dargestellten)
Kraftstoffbehälter angesaugt wird. Der Kraftstoff gelangt über die
Verteilerplatte 31 in die Bohrung 25, so daß er beim nächsten Hub
des Druckübersetzungskolbens 24 in der beschriebenen Weise zu
den Düsenöffnungen 18 gefördert wird. Die Bohrung 45 mündet auch
in den Aufnahmeraum 37 des Einsatzstückes 33.
Fig. 2 zeigt das Steuerventil 3 in seiner geschlossenen Stellung. Sein
Kolben 12 ist so verschoben, daß er am Anschlag 13 anliegt und vom
gegenüberliegenden Anschlag 14 Abstand hat. In dieser Stellung des
Kolbens 12 sind die Arbeitsanschlüsse A, B geschlossen, so daß das
über die Zuführleitung 29 zugeführte Druckmedium nicht in den Ring
raum 9 strömen kann. Durch die eingezeichneten Strömungspfeile ist
angegeben, daß das Druckmedium nicht in die Arbeitsanschlüsse A,
B gelangen kann. Beim Rückhub der Kolben 1, 24 wird das im Ring
raum 9 befindliche Hydraulikmedium durch den Steuerkolben 1, wie
die Strömungspfeile in Fig. 2 zeigen, in den Tankanschluß T des
Steuerventils 3 zurückgeführt, der in dieser Stellung des Kolbens 12
geöffnet ist.
Ist der Kolben 12 in seine Öffnungsstellung verschoben (Fig. 3), sind
die beiden Arbeitsanschlüsse A und B des Steuerventils 3 mit der
Zuleitung 29 verbunden, so daß das Hydraulikmedium in Richtung
der eingezeichneten Pfeile in den Ringraum 9 des Ventilkörpers 6
strömen kann.
Mit dem Steuerventil 3 erfolgt die Steuerung des Einspritzvorganges.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Steuerventil 3 ein Ma
gnetventil. Als Steuerventil können aber auch andere Ventilarten,
beispielsweise Piezoventile, eingesetzt werden.
Das Steuerventil 3 kann bei der Herstellung sehr genau justiert wer
den, indem zumindest der eine Anschlag, vorzugsweise jedoch beide
Anschläge 13, 14 bei der Montage des Steuerventils 3 stufenlos ver
stellbar sind. Das vormontierte Steuerventil wird in eine (nicht darge
stellte) Einstellvorrichtung eingelegt. Der Kolben 12 wird, zum Bei
spiel durch einen Schrittmotor, so lange axial verschoben, bis die be
nötigte genaue Endstellung erreicht ist. Diese Endstellung kann bei
spielsweise durch Volumenstrommessung durch das Ventil mittels
Luft oder Öl erfolgen. Der Kolben 12 wird mit dem Schrittmotor in die
entsprechende Lage axial verstellt. Ist diese Endlage die Öffnungs
stellung des Steuerventils 3, wird durch dieses Ventil Medium geför
dert und hierbei der Volumenstrom aufgenommen. Auf diese Weise
läßt sich einfach und dennoch genau die erforderliche axiale Lage
des Kolbens 12 bestimmen. Ist diese Position gefunden, wird der
Kolben 12 in dieser Lage gehalten und der Anschlag 14 in dieser Po
sition am Ventilkörper 6 befestigt, beispielsweise durch Laserschwei
ßen. In den Fig. 2 und 3 ist die entsprechende Schweißnaht 46 dar
gestellt.
Der gleiche Einstellvorgang erfolgt auf der anderen Seite des Kol
bens 12. In diesem Fall wird der Kolben 12 mit beispielsweise einem
Schrittmotor axial so weit bewegt, daß die Druckanschlüsse A, B ge
schlossen sind. Hierbei kann die Überdeckung der Steuerkanten
einfach und genau eingestellt werden. Ist diese Position gefunden,
wird der Kolben 12 in dieser Lage gehalten und nunmehr der andere
Anschlag 13 in dieser Kolbenposition am Ventilkörper 6 befestigt,
vorzugsweise durch Laserschweißen. Die entsprechende Schweiß
naht 47 ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
Über die Veränderung des Kolbenweges können auch die Schaltzei
ten des Steuerventils 3 sehr einfach justiert werden.
Das beschriebene Verfahren ist einfach und zuverlässig. Der Kolben
12 kann ohne Einsatz zusätzlicher Bauteile, wie zum Beispiel Ab
stimmscheiben, in einer genauen Lage justiert werden. Durch Ver
schweißen der Anschläge 13, 14 ergibt sich eine gegen Manipulatio
nen am Steuerventil 3 gesicherte Ausführung. Die Anschläge 13, 14
können darum durch Unbefugte nicht verstellt werden, so daß die
Funktionssicherheit des Steuerventiles 3 jederzeit gewährleistet ist.
Da die Anschläge 13, 14 hochgenau in der beschriebenen Weise ein
gestellt werden können, kann eine aufwendige elektronische Justage
in der Motorsteuerung entfallen. Das beschriebene Verfahren eignet
sich hervorragend für die Serienfertigung von Einspritzvorrichtungen.
Die beschriebene Einstellung kann bei jedem beliebigen Ventil und in
beliebig vielen Positionen erfolgen.
Claims (7)
1. Einspritzvorrichtung für Verbrennungsmaschinen, insbesondere
Dieselmotoren, mit einem Steuerventil, in dem wenigstens ein
Kolben zwischen Anschlägen verstellbar ist und mit dem ein
Einspritzventil steuerbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (12) in zumindest einer
Endlage bei der Montage des Steuerventils (3) positionierbar ist,
und daß der Anschlag (13, 14) anschließend in seiner Anschlag
stellung bei in positionierter Lage festgehaltenem Kolben (12)
befestigbar ist.
2. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Anschläge (13, 14) durch
Positionieren des Kolbens (12) befestigbar sind.
3. Einspritzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13, 14) unlösbar
befestigt ist.
4. Einspritzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13, 14) durch La
serschweißen befestigbar ist.
5. Verfahren zur Herstellung einer Einspritzvorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 4, bei dem ein Steuerventil mit einem Ge
häuse der Einspritzvorrichtung verbunden wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (12) bei der Montage
des Steuerventiles (3) in eine gewünschte Lage verstellt und in
dieser Position gehalten wird, und daß der Anschlag (13, 14) bei
positioniertem Kolben (12) in seiner Anschlagstellung befestigt
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (12) mittels eines
Schrittmotors verstellt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (13, 14) in der An
schlagstellung unlösbar befestigt wird, vorzugsweise durch La
serschweißen.
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| GB2076125B (en) * | 1980-05-17 | 1984-03-07 | Expert Ind Controls Ltd | Electro-hydraulic control valve |
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1999
- 1999-04-14 DE DE19916659A patent/DE19916659A1/de not_active Withdrawn
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2000
- 2000-04-12 IT IT2000RM000187A patent/IT1315892B1/it active
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| IT1315892B1 (it) | 2003-03-26 |
| ITRM20000187A0 (it) | 2000-04-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SIEMENS AG, 80333 MUENCHEN, DE |
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| 8141 | Disposal/no request for examination |