DE19915692A1 - Magnetsystem für ein Relais - Google Patents
Magnetsystem für ein RelaisInfo
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Abstract
Das Magnetsystem ist Bestandteil eine Relais, das besonders geräuscharm schaltet. Komponenten des Magnetsystems sind eine Kernanordnung (1), ein Anker (6) und eine nicht gezeichnete Spule, wobei der Anker (6) in eine geöffnete Position vorgespannt ist. Das geräuscharme Schaltverhalten wird dadurch erreicht, daß der Anker (6) so geformt ist, daß die Ankerpolfläche im Bereich ihres in Schließrichtung vorderen Endes (8a) im wesentlichen senkrecht zu einer Verbindungslinie (16) zur Lagerkante (12) steht. Außerdem erstreckt sich die Kernpolfläche (9) bei angezogenem Anker (6) zumindest annähernd parallel zur Ankerpolfläche (8). DOLLAR A Durch die erfindungsgemäße Anordnung müssen zur Geräuschreduzierung keine weiteren Teile verwendet werden, und es ergibt sich ein sehr einfacher und kompakter Aufbau.
Description
Die Erfindung betrifft ein Magnetsystem für ein Relais, das
die folgenden Merkmale aufweist:
- - eine Kernanordnung mit mindestens zwei Schenkeln, wodurch sich mindestens ein Ankerlagerabschnitt an einem ersten Schenkel und ein Polabschnitt an einem zweiten Schenkel ergeben,
- - einen Anker, der an dem Ankerlagerabschnitt um eine Lager kante schwenkbar gelagert ist und durch Federkraft in eine geöffnete Position vorgespannt ist, wobei ein Arbeits luftspalt zwischen einer Ankerpolfläche an einem freien Ankerende und einer Kernpolfläche an dem Polabschnitt ge bildet ist, und
- - eine Spule, die an einer beliebigen Stelle der Kernanord nung diese umschließt.
Magnetsysteme für elektromagnetische Relais zum Schalten von
Gleichstromlasten, wie sie vorzugsweise in Kraftfahrzeugen
eingesetzt werden, verursachen im Fahrgastinnenraum störende
Schaltgeräusche. Um diese Schaltgeräusche, die vor allem
durch das Auftreffen eines Ankers auf eine Polfläche entste
hen, zu vermindern, ist es beispielsweise bekannt, ein dop
pelwandiges Gehäuse mit schalldämmenden Eigenschaften zu ver
wenden. Diese bekannte Maßnahme ist aufwendig und teuer, sie
vergrößert das Volumen eines Relais und hat nur eine schall
dämmende bzw. schalldämpfende Wirkung, während das eigentli
che Problem der Schallentstehung nicht gelöst wird. Darüber
hinaus kann das Geräusch über die Anschlußleiter nach außen
übertragen werden. Durch die Verwendung eines doppelwandigen
Gehäuses reduziert sich auch die Wärmeleitfähigkeit des Ge
häuses, wodurch die Einsatzfähigkeit eines solchen Relais
eingeschränkt wird.
Eine Lösung für die Vermeidung der Geräuschentstehung ist die
Verwendung eines Magnetsystems mit einem Dämpfer zur Reduzie
rung der Bewegungsgeschwindigkeit des Ankers.
Aus der EP 0 281 384 B1 ist bereits ein Relais bekannt, bei
dem eine Geräuschentstehung durch die Reduzierung der Anker
geschwindigkeit erreicht wird. Bei diesem Relais wird ein zu
sätzlicher Luftdämpfer mit dem Anker und dem Kontaktfedersy
stem gekoppelt. Nachteilig wirkt sich bei dieser Konstruktion
aus, daß durch den Dämpfer das Relais aufwendiger wird und
zusätzlich der Raumbedarf steigt.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Magnetsystem der
eingangs genannten Art zu schaffen, das einfach im Aufbau ist
und trotzdem ein leises Schaltverhalten zeigt.
Erfindungsgemäß wird dieses Ziel durch ein Magnetsystem der
eingangs genannten Art erreicht, das dadurch gekennzeichnet
ist, daß die Ankerpolfläche im Bereich ihres in Schließrich
tung vorderen Endes im wesentlichen senkrecht zu einer Ver
bindungslinie zur Lagerkante steht und daß sich die Kernpol
fläche bei angezogenem Anker zumindest annähernd parallel zur
Ankerpolfläche erstreckt.
Die erfindungsgemäße Anordnung ist vorteilhaft, weil die Be
wegung des Ankers unmittelbar vor dem Erreichen der Schließ
position die Polflächen in einem flacher werdenden Winkel an
nähert, so daß die Polflächen des Ankers und der Kernanord
nung in der Ruheposition des geschlossenen Zustandes parallel
zueinander stehen.
Ein besonders einfacher Aufbau ergibt sich auch dadurch, daß
keine zusätzlichen Teile notwendig sind, um ein leises
Schaltverhalten zu erreichen.
Vorzugsweise ist die Ankerbewegung durch einen Anschlag be
grenzt, der nahe an der Lagerkante liegt. In einer vorteil
haften Ausgestaltung wird dies in besonders einfacher Weise
dadurch erreicht, daß der Ankerlagerabschnitt auch den An
schlag bildet.
Eine besonders gute Geräuschminderung ergibt sich, wenn sich
der Arbeitsluftspalt zwischen den Polflächen beim Schließen
des Ankers nicht vollständig schließt, also ein Restarbeits
luftspalt bleibt, wobei die Ankerpolfläche und die Kernpol
fläche parallel zueinander stehen.
Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung sind
in den Unteransprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nachfolgend an einem Ausführungsbeispiel
anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Magnetsystem in perspektivi
scher Darstellung,
Fig. 2 die kennzeichnende Ausgestaltung der Kernpolfläche
und des Ankers eines erfindungsgemäßen Magnetsy
stems,
Fig. 3 ein Magnetsystem ähnlich Fig. 1, ergänzt durch ei
ne Spule, wobei der Anker in zwei Endpositionen
dargestellt ist,
Fig. 4-6 weitere Ausführungsvarianten erfindungsgemäßer Ma
gnetsysteme.
Eine Kernanordnung 1 besteht in einem Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 aus einem ersten Schenkel 2 und einem zweiten
Schenkel 3, die durch ein Querstück 13 verbunden sind. Der
zweite Schenkel 3 steht in einem stumpfen Winkel auf dem
Querstück 13. Durch diese U-förmige Anordnung ergeben sich
ein Ankerlagerabschnitt 4 an dem ersten Schenkel 2 und ein
Polabschnitt 5 an dem zweiten Schenkel 3. Ein ungefähr L-
förmiger Anker 6, der an dem Ankerlagerabschnitt 4 um eine
Lagerkante 12 schwenkbar gelagert ist, schließt über einen
Arbeitsluftspalt 10 den Magnetkreis zwischen dem Ankerlager
abschnitt 4 und dem Polabschnitt 5. Der Anker 6 ist so ange
ordnet, daß der Querschenkel des L, der in Fig. 1 einem
freien Ankerende 7 entspricht, nach außen weist.
Der Anker 6 weicht von einer geraden L-Form ab, indem er in
einem mittleren Abschnitt 15 nach innen gebogen ist, so daß
sich eine Kröpfung gegenüber dem am Ankerlagerabschnitt 4
liegenden Ankerende ergibt. In Verbindung mit dem schrägste
henden zweiten Schenkel 3 kann so die Baugröße vermindert
werden.
Der Arbeitsluftspalt 10 liegt zwischen dem Polabschnitt 5,
der eine Kernpolfläche 9 bildet, und dem freien Ankerende 7,
das eine Ankerpolfläche 8 bildet. An dem Ankerlagerabschnitt
4 liegt der Anker 6 in der Schließposition an einer Ankerla
gerfläche 11 des Ankerlagerabschnitt 4 an. An den Anker 6
sind zwei Nasen 14 so angeformt, daß der Anker 6 nicht in
Richtung des Polabschnitts 5 verrutschen und vollständig an
diesen angezogen werden kann. So ist gewährleistet, daß ein
Restarbeitsluftspalt 10 erhalten bleibt. Neben der Vermeidung
eines Aufschlaggeräusches wird so ein Verklemmen oder Haften
bleiben des Ankers 6 in der geschlossenen Position verhin
dert.
Zur Erzielung einer großen Effizienz des Magnetkreises sind
die Kernanordnung 1 und der Anker 6, 40, 50 und 60 aus einem
ferromagnetischen Material gefertigt. Allerdings ist auch die
Verwendung anderer Werkstoffe denkbar, wobei dann die Effizi
enz des Magnetkreises sinkt bei Beibehaltung des günstigen
Geräuschverhaltens.
Fig. 2 zeigt schematisch die wesentlichen Elemente der Er
findung. Der Anker 6 ist so geformt, daß die Ankerpolfläche 8
im Bereich ihres in Schließrichtung vorderen Endes 8a im we
sentlichen senkrecht zu einer in der Fig. 2 gestrichelt ge
zeichneten Verbindungslinie 25 zur Lagerkante 12 steht. Bei
angezogenem Anker 6 erstreckt sich aufgrund der Anordnung der
Kernpolfläche 9 und des Ankers 6 die Kernpolfläche 9 annä
hernd parallel zur Ankerpolfläche 8, so daß die Kernpolfläche
9 auch senkrecht zur Verbindungslinie 25 steht.
Ebenfalls schematisch zeigt Fig. 2 die Anordnung einer kom
binierten Lager-, Rückstell- und Kontaktfeder 20. Ein erster
Abschnitt 20a dieser Feder 20 übernimmt eine Rückstellfunkti
on und drückt zusätzlich den Anker 6 gegen die Lagerkante 12.
Dadurch ist ein Abheben des Ankers 6 im Bereich der Lagerkan
te 12 verhindert. Das Ende dieses Abschnitts 20a ist in einer
Einspannung 24 fest mit einem unbeweglichen Teil der Anord
nung, zum Beispiel einem hinzuzufügenden Gehäuse, verbunden.
Ein zweiter Abschnitt bildet die Kontaktfeder 21, die einen
beweglichen Kontakt 22 trägt, der abhängig von der Stellung
des Ankers 6 mit jeweils einem der Festkontakte 23 zusammen
wirkt.
Fig. 3 stellt eine leichte Abwandlung des Magnetsystems von
Fig. 1 dar. Ein zweiter Schenkel 31 weist im Gegensatz zum
zweiten Schenkel 3 von Fig. 1 einen Knick auf, so daß der am
Querstück 13 liegende Schenkelabschnitt 31a auf diesem senk
recht steht, während der Polabschnitt 32 in einer gedachten
Verlängerung mit dem Querstück 13 einen leicht stumpfen Win
kel bildet. Zusätzlich ist in Fig. 3 eine Spule 30 gezeigt,
die einen ersten Schenkel 34 umschließt. Der Anker 6 ist in
eine geöffnete Position vorgespannt und in dieser mit 6(I)
bezeichnet. In dieser Position stehen die Polflächen 8 und 9
in einem spitzen Winkel α zueinander, so daß sich der Ar
beitsluftspalt 10 keilförmig ausbildet.
Zwischen dem Anker 6 und der Ankerlagerfläche 11 an einem
Ankerlagerabschnitt 35 besteht ein Öffnungswinkel 33, der dem
Winkel α zwischen den Polflächen 8 und 9 entspricht. Der
Öffnungswinkel 33 ist mit 6° bis 15° verhältnismäßig groß im
Vergleich zu dem entsprechenden Winkel eines konventionellen
Klappankersystems, der typischerweise ungefähr 5° beträgt.
Zudem überlappen sich die Polflächen 8 und 9 nicht vollstän
dig.
Sobald durch Erregung der Spule 30 ein Magnetfluß in dem Ma
gnetsystem erzeugt wird, bewegt sich der Anker 6 entgegen der
Federspannung in einem Schwenkvorgang um die Lagerkante 12 in
Richtung der geschlossenen Position, wodurch sich die Polflä
chen 8 und 9 zunehmend überlappen, der Winkel α und gleich
zeitig der Abstand der Polflächen 8 und 9 zueinander kleiner
wird. Im geschlossenen Zustand liegen die Polflächen 8 und 9
in einem definierten Abstand parallel zueinander, ohne sich
zu berühren. Durch den kleiner werdenden Winkel α, die zu
nehmende Überlappung und den kleiner werdenden Abstand der
Polflächen 8 und 9 beim Schließvorgang erhöht sich die Induk
tivität der Anordnung aus der Spule 30 und der Kernanordnung
1 stark und gleichmäßig. Die durch den Magnetfluß erzeugte
Kraftkomponente in der Bewegungsrichtung der Ankerpolfläche 8
wird durch die geometrische Anordnung des Ankers 6 und der
Kernpolfläche 9 beim Schließvorgang kleiner. Die Folge beider
Effekte ist eine verglichen mit einem konventionellen Klap
pankersystem langsame Ankerbewegung.
Die Bewegung des Ankers 6 wird in diesem Ausführungsbeispiel
durch einen Anschlag begrenzt, der von der Ankerlagerfläche
11 gebildet wird. Die Ankerlagerfläche 11 kann entweder eben
sein oder eine beliebige andere Struktur aufweisen, um bei
spielsweise das Anschlagverhalten zu optimieren. Durch diesen
Anschlag in Verbindung mit den Nasen 14 ist sichergestellt,
daß im geschlossenen Zustand ein restlicher Arbeitsluftspalt
10 zwischen den Polflächen 8 und 9 bestehen bleibt. Im Be
reich der Polflächen 8 und 9 wird somit kein Schaltgeräusch
erzeugt. An der Ankerlagerfläche 11 entsteht ein Aufschlagge
räusch, allerdings ist hier die Geschwindigkeit des Ankers 6
wesentlich geringer als an der Ankerpolfläche 8, so daß der
Aufschlag des Anker 6 auf die Ankerlagerfläche 11 leiser ist
als der Aufschlag einer Ankerpolfläche auf eine Kernpolfläche
eines konventionellen Klappankersystems.
Zusätzlich ist durch die langsame Ankerbewegung sowohl der
Aufschlag des Ankers 6 auf die Ankerlagerfläche 11 als auch
der Aufschlag eines mit dem Anker 6 zu verbindenden Kontakt
paares besonders geräuscharm.
Ein erfindungsgemäßes Magnetsystem kann verschiedene Ausge
staltungsformen annehmen. Sowohl die Kernanordnung als auch
der Anker können so optimiert werden, daß sich beispielsweise
ein besonders kompakter Aufbau ergibt oder die Polflächen be
sonders groß sind, um einen besonders guten Magnetfluß zu ge
währleisten. Auch die Ausgestaltung eines mit dem Anker zu
verbindenden Kontaktsystems kann die Formgebung von Anker und
Kernanordnung beeinflussen.
Im Beispiel von Fig. 4 ist ein Anker 40 in einem mittleren
Abschnitt 43 nach außen gebogen und weicht so von der geraden
L-Form ab. Der Querschenkel des L, der einem freien Ankerende
41 entspricht, weist im Gegensatz zu den Beispiel von den
Fig. 1 bis 3 nach innen. Trotzdem steht eine Verbindungsli
nie 42 zwischen der Lagerkante 12 und der Kernpolfläche 9
senkrecht sowohl auf der Ankerpolfläche 8 wie auch in der
Schließposition auf der Kernpolfläche 9.
Eine weitere Möglichkeit der Ausgestaltung eines erfindungs
gemäßen Magnetsystems zeigt das Beispiel von Fig. 5. Die
Spule ist an einem zweiten Schenkel 52 anzuordnen. Ein erster
Schenkel 51 weist an seiner Außenseite einen Absatz 55 auf,
der mit einem U-förmigen Anker 50 zusammenwirkt und die La
gerkante 12 bildet. Der Anker 50 greift also über den ersten
Schenkel 51 hinweg. Der Anschlag erfolgt an einer Ankerlager
fläche 56 eines Ankerlagerabschnitts 53, die hier im Gegen
satz zu der Ankerlagerfläche 11 in den Fig. 1 bis 4 paral
lel zu der Kernpolfläche 9 an einem Polabschnitt 54 liegt.
Auch im Ausführungsbeispiel von Fig. 6 ist ein Anker 60 U-
förmig ausgestaltet. Die Lagerkante 12 und eine nicht ge
zeichnete Spule liegen im Gegensatz zum Beispiel aus Fig. 5
an dem gleichen Schenkel 2. Ein weiterer Unterschied ist die
Fixierung der Position der Lagerkante 12, die durch zwei Na
sen 61 erfolgt. Diese Nasen 61 greifen in Verbindung mit dem
Anker 60 um einen Ankerlagerabschnitt 62 herum, so daß die
Anordnung aus dem Anker 60 und den Nasen 61 an dem Ankerla
gerabschnitt 62 im Schließzustand an zwei Seiten und an einer
Kante zu einer dritten Seite anliegt. Wie im Beispiel von
Fig. 5 liegt eine Ankerlagerfläche 64 parallel zu der Anker
polfläche 8 an einem Polabschnitt 63.
Claims (16)
1. Magnetsystem für ein Relais mit
- - einer Kernanordnung (1) mit mindestens zwei Schenkeln (2, 3; 34, 31; 51, 52), wodurch sich mindestens ein Ankerlager abschnitt (4; 35; 53; 62) an einem ersten Schenkel (2; 34; 51) und ein Polabschnitt (5; 32; 54; 63) an einem zweiten Schen kel (3; 31; 52) ergeben,
- - einem Anker (6; 40; 50; 60), der an dem Ankerlagerabschnitt (4; 35; 53; 62) um eine Lagerkante (12) schwenkbar gelagert ist und durch Federkraft in eine geöffnete Position vorge spannt ist, wobei ein Arbeitsluftspalt (10) zwischen einer Ankerpolfläche (8) an einem freien Ankerende (7; 41) und einer Kernpolfläche (9) an dem Polabschnitt (5; 32; 54; 63) gebildet ist, und
- - einer Spule (30), die an einer beliebigen Stelle der Kernanordnung (1) diese umschließt,
2. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerpolfläche (8)
und die Kernpolfläche (9) in Bewegungsrichtung des Ankers
(6; 40; 50; 60) im wesentlichen gerade verlaufen und bei geöff
netem Anker (6; 40; 50; 60) einen spitzten Winkel (α) bilden.
3. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß auch im geschlossenem
Zustand zwischen den Polflächen (8; 9) ein restlicher Arbeits
luftspalt (10) besteht.
4. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß es einen zweiten
Luftspalt zwischen einer Ankerlagerfläche (11; 56; 64) an dem
Ankerlagerabschnitt (4; 35; 53; 62) und dem Anker (6; 40; 50; 60)
gibt, der aufgrund der Lagerung des Ankers (6; 40; 50; 60) an
diesen Endabschnitt bei geöffneter Ankerposition keilförmig
ist und bei geschlossener Ankerposition zumindest weitgehend
verschwindet.
5. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung außer
halb des Polflächenbereichs die Bewegung des Ankers
(6; 40; 50; 60) begrenzt.
6. Magnetsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, die
die Bewegung des Ankers (6; 40; 50; 60) beim Schließen begrenzt,
ein Anschlag ist.
7. Magnetsystem nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung, die
die Bewegung des Ankers (6; 40; 50; 60) beim Schließen begrenzt,
eine Feder ist.
8. Magnetsystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (6; 40; 50; 60)
beim Schließen nur teilweise auf dem Anschlag aufsetzt.
9. Magnetsystem nach den Ansprüchen 4 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerlagerfläche
(11; 56; 64) den Anschlag für den Anker (6; 40; 50; 60) bildet.
10. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen des
Ankerlagerabschnitts (4; 35; 53; 62) und des Polabschnitts
(5; 32; 54; 63) in der Bewegungsebene des Ankers (6; 40; 50; 60)
liegen.
11. Magnetsystem nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ankerlagerfläche
(11; 56; 64) gewölbt ausgeführt ist.
12. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachsen des
Ankerlagerabschnitts (4; 35; 53; 62) und des Polabschnitts
(5; 32; 54; 63) nicht parallel zueinander stehen.
13. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (6; 40) im we
sentlichen L-förmig gestaltet ist, wobei ein mittlerer Ab
schnitt (15; 43) gegenüber dem am Ankerlagerabschnitt (4; 35)
liegenden Abschnitt des Ankers (6; 40) gekröpft ausgeführt
ist.
14. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (50; 60) im
wesentlichen U-förmig gestaltet ist.
15. Magnetsystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (6; 40) S-
förmig derart gestaltet ist, daß jeweils im Endbereich eine
im wesentlichen ebene Fläche entsteht, wobei die eine der
Kernpolfläche (9) und die andere der Ankerlagerfläche (11)
gegenüberliegt.
16. Magnetsystem nach Anspruch 13 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Endbereiche des An
kers (6; 40) im wesentlichen gerade Abschnitte bilden, wobei
einer der geraden Abschnitte des Ankers (6; 40) in einer Ebene
liegt, die den anderen geraden Abschnitt ungefähr in der Mit
te seiner Längserstreckung schneidet.
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