DE19914304A1 - Elektrochrome Kontrastplatte - Google Patents
Elektrochrome KontrastplatteInfo
- Publication number
- DE19914304A1 DE19914304A1 DE19914304A DE19914304A DE19914304A1 DE 19914304 A1 DE19914304 A1 DE 19914304A1 DE 19914304 A DE19914304 A DE 19914304A DE 19914304 A DE19914304 A DE 19914304A DE 19914304 A1 DE19914304 A1 DE 19914304A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrochromic
- red
- independently
- contrast plate
- plate
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09K—MATERIALS FOR MISCELLANEOUS APPLICATIONS, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
- C09K9/00—Tenebrescent materials, i.e. materials for which the range of wavelengths for energy absorption is changed as a result of excitation by some form of energy
- C09K9/02—Organic tenebrescent materials
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02F—OPTICAL DEVICES OR ARRANGEMENTS FOR THE CONTROL OF LIGHT BY MODIFICATION OF THE OPTICAL PROPERTIES OF THE MEDIA OF THE ELEMENTS INVOLVED THEREIN; NON-LINEAR OPTICS; FREQUENCY-CHANGING OF LIGHT; OPTICAL LOGIC ELEMENTS; OPTICAL ANALOGUE/DIGITAL CONVERTERS
- G02F1/00—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics
- G02F1/01—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour
- G02F1/15—Devices or arrangements for the control of the intensity, colour, phase, polarisation or direction of light arriving from an independent light source, e.g. switching, gating or modulating; Non-linear optics for the control of the intensity, phase, polarisation or colour based on an electrochromic effect
- G02F1/153—Constructional details
- G02F1/1533—Constructional details structural features not otherwise provided for
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06F—ELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
- G06F3/00—Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
- G06F3/01—Input arrangements or combined input and output arrangements for interaction between user and computer
- G06F3/03—Arrangements for converting the position or the displacement of a member into a coded form
- G06F3/041—Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means
- G06F3/042—Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means by opto-electronic means
- G06F3/0421—Digitisers, e.g. for touch screens or touch pads, characterised by the transducing means by opto-electronic means by interrupting or reflecting a light beam, e.g. optical touch-screen
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Nonlinear Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Optics & Photonics (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Electrochromic Elements, Electrophoresis, Or Variable Reflection Or Absorption Elements (AREA)
- Position Input By Displaying (AREA)
Abstract
Gegenstand der Erfindung ist eine elektrochrome Kontrastplatte, die entweder als diskrete Einheit vor dem Bildschirm angeordnet oder durch eine gemeinsame Scheibe mit der äußeren Oberfläche des Bildschirms verbunden wird, bestehend aus einem Paar transparenter Glas- oder Kunststoffscheiben, die auf jeweils einer Seite mit einer elektrisch leitfähigen, transparenten Beschichtung versehen sind, und die über einen Dichtungsring auf den Seiten ihrer leitfähigen Beschichtung zusammengefügt sind, und bei denen das Volumen, gebildet aus den beiden Scheiben und dem Dichtungsring, mit einem elektrochromen Medium gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrochrome Medium eine Flüssigkeit, ein Gel oder ein Polymer ist. Weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen, die eine größere Grundfläche hat als die Fläche des Bildschirms und an mindestens einer der Stirnflächen der äußeren Scheibe (Deckplatte) der elektrochromen Kontrastplatte eine Strahlungsquelle angeordnet ist, deren Licht in die Deckplatte eintritt und diese ausleuchtet und an der inneren Scheibe (Trägerplatte) in dem Bereich, der über die Bildschirmfläche hinausragt, ein Photoempfänger montiert ist, in dessen photoempfindlichem Raumwinkelbereich ein Teil oder die gesamte Trägerplatte liegt, soweit sie über die Bildschirmfläche hinausragt. Die Erfindung betrifft weiterhin elektrochrome Seitenkettenoligo- oder -polymere, die als elektrochrome Medien verwendet ...
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine elektrochrome (EC-)Kontrastplatte für
Bildschirme, deren Transmission im optisch sichtbaren Bereich durch Anlegen einer
Spannung gesteuert werden kann. Die Erfindung betrifft weiterhin eine EC-
Kontrastplatte mit integriertem Touch-Screen. Die Erfindung betrifft außerdem
elektrochrome Seitenkettenoligo- oder -polymere, die als elektrochrome Medien ver
wendet werden können.
Bei Bildschirmen, die insbesondere bei Tageslicht betrieben werden, geht häufig der
Bildkontrast verloren durch Reflektion von Umgebungslicht auf dem Bildschirm.
Das Bild ist im Extremfall kaum noch zu erkennen. Dies gilt insbesondere für solche
Bildschirme, die auf einer Kathodenstrahlröhre (CRT) oder auf einer Flüssigkristall
anzeige (LCD) basieren.
In US 5,847,858 (WO 97/22906) wird vorgeschlagen einen zusätzlichen, farb
neutralen Filter vor dem Bildschirm anzuordnen. Dieser farbneutrale Filter ist eine
elektrochrome Vorrichtung, die auf der Basis von zwei verschiedenen Typen von
Metalloxiden funktioniert. Auf die erste Elektrode wird eine Mischung von einem
oder mehreren Metalloxiden aus der 1. Gruppe, bestehend aus WO3, MoO3, Nb2O5,
MnO2 und ZrO2 und der 2. Gruppe, bestehend aus V2O5, TiO2 und ZnO gegeben. Die
Gegenelektrode trägt nicht zur Änderung der Transmission der EC-Vorrichtung bei.
Wird dieser farbneutrale Filter vor einem Bildschirm, wie zum Beispiel einer
Kathodenstrahlröhre (CRT) angeordnet, so reduziert sie die Intensität des reflek
tierten Umgebungslichts und sie reduziert auch die Intensität der internen Licht
quelle, wie z. B. der Phosphore der CRT. Das einfallende Umgebungslicht tritt durch
den farbneutralen Filter und wird an der Bildschirmoberfläche reflektiert. Das
reflektierte Licht durchläuft vor dem Austritt nochmals den absorbierenden farb
neutralen Filter. Dies ergibt bei einer Transmission des farbneutralen Filters von T
eine Abschwächung um den Faktor T2. Licht, das aus einer internen Lichtquelle
stammt, wie das Licht der Phosphore, muß den farbneutralen Filter nur einmal
passieren und wird damit nur um einen Faktor T geschwächt. Dadurch wird der
Kontrast um einen Faktor T-1 verstärkt. Die Herstellung dieses farbneutralen Filters
geschieht über den sehr aufwendigen, teuren Sputterprozeß. Weiterhin sind solche
elektrochromen Farbfilter nicht besonders beständig und erlauben keine hohe Zahl
von Schaltzyklen. Farbfilter auf Basis Wolframoxid/Palladiumhydrid zeigen Licht
streuung und somit eine Verfälschung des Bilds und eine Abnahme des Kontrasts.
Bildschirme werden immer häufiger in aggressiven Umgebungen eingesetzt wie z. B.
in Produktionsbetrieben zu Prozeßsteuerung. Als Eingabegeräte für Computer und
elektronische Meß- und Regelungsgeräte, insbesondere in Produktionsbetrieben und
ähnlichen Umgebungen, in denen herkömmliche Computer-Eingabegeräte wie eine
Maus oder eine Tastatur wegen der starken Staub- und Schmutzbelastung sehr
schnell verschleißen, dienen überwiegend Touch-Screens. Das auf den Touch-
Screens dargestellte Bild besteht meistens aus einigen Erläuterungstexten und einer
Reihe von Feldern, deren Berührung einer bestimmten Daten- oder Befehlseingabe
entspricht.
Bekannte Touch-Screens sind z. B. aufgebaut aus Flüssigkristallanzeigen oder
Kathodenstrahlröhren, und einer zusätzlichen berührungssensitiven Vorrichtung.
Der Nachteil der bekannten Touch-Screens ist einerseits, daß sie schnell ver
schmutzen (Systeme mit Lichtschranken) oder schnell altern (System mit be
rührungssensitiven Folien).
Die erfindungsgemäße Aufgabe besteht darin, eine Vorrichtung zur Verbesserung des
Kontrasts von Bildschirmen unter Wahrung der Farbneutralität bereitzustellen, die
weniger aufwendig in der Herstellung ist als der aus dem Stand der Technik bekannte
farbneutrale Filter. Die erfindungsgemäße Vorrichtung soll einen hohen elektro
chromen Hub aufweisen, alterungsbeständig sein und eine sehr große Zahl von
Schaltzyklen erlauben. Weiterhin ist es eine Aufgabe der Erfindung mit der Vor
richtung zur Verbesserung des Kontrastes gleichzeitig eine robuste, leicht zu
reinigende Touch-Screen bereitzustellen.
Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe besteht in einer EC-Kontrastplatte. Die
EC-Kontrastplatte besteht aus einer an sich bekannten elektrochromen Vorrichtung,
enthaltend ein Paar Glas- oder Kunststoffscheiben, die jeweils auf einer Seite mit
einer elektrisch leitfähigen Beschichtung z. B. Indium-Zinn-Oxid (ITO) versehen
sind. Beide Scheiben sind transparent. Aus diesen Scheiben wird eine Zelle auf
gebaut, indem sie mit ihren einander zugewandten elektrisch leitfähig beschichteten
Seiten mit einem ringförmigen oder rechteckigen Dichtungsring verbunden, vor
zugsweise verklebt werden. Der Dichtungsring stellt einen gleichmäßigen Abstand
zwischen den Scheiben her, von beispielsweise 0,01 bis 0,5 mm. Diese Zelle ist mit
einem elektrochromen Medium befüllt. Über die elektrisch leitfähigen Schichten
lassen sich die beiden Scheiben getrennt kontaktieren.
Diese EC-Kontrastplatte wird erfindungsgemäß entweder als diskrete Einheit vor
dem Bildschirm angeordnet oder durch eine gemeinsame Scheibe mit der äußeren
Oberfläche des Bildschirms als ein Substrat verbunden.
Die erfindungsgemäße EC-Kontrastplatte enthält ein EC-Medium, das eine Lösung
oder ein Gel oder ein Polymer ist. Ein solches Medium läßt sich leicht in eine
elektrochrome Zelle einfüllen.
Das EC-Medium enthält eine Mischung aus elektrochromen Verbindungen, die beim
Anlegen einer Spannung eine möglichst gleichmäßige, neutrale Graufärbung hervor
ruft oder eine beliebige andere Färbung wie zum Beispiel eine Rotfärbung des Bildes
bewirkt. Die Transmission der elektrochromen Schicht im sichtbaren Bereich kann
durch die Variation der Stärke einer angelegten Spannung variiert werden.
Eine bevorzugte Ausführung der Erfindung ist durch die Farbkoordinaten (x,y) der
Farbstoffe im EC-Medium bestimmt, die nach C.I.E. Norm (zur C.I.E. Norm siehe
z. B. (Colour Physics in Industry, Roderick McDonald, ed., Society of Dyers and
Colourists, 1987) im Farbdreieck zwischen 0,3 und 0,37 oder bevorzugt zwischen
0,31 und 0,35 liegen.
Bei einer weiteren ebenfalls bevorzugten Ausführung der Erfindung liegen die Farb
koordinaten des EC-Mediums im geschalteten Zustand in einem grundsätzlich be
liebigen Bereich des Farbraums, wobei dieser Bereich durch die besonderen An
forderungen der Anwendung, zum Beispiel der Ausschluß von bestimmten Wellen
längenbereichen beim Einsatz in photographischen Entwicklungslabors, vorgegeben
wird.
Liegt keine Spannung zwischen den beiden elektrisch leitfähigen Schichten an, so ist
die EC-Kontrastplatte transparent und weist bevorzugt eine Transmission auf, die
größer als 70% ist. Die minimale Transmission bei Einfärbung ist kleiner als 25%
ist. Die Transmission bleibt über die ganze Fläche, auch bei gekrümmten Ober
flächen, konstant und schwankt zeitlich und räumlich weniger als 5%.
Die Schaltzeiten, in denen nach Anlegen einer Spannung bzw. Abschalten der
Spannung Färbung bzw. Entfärbung auftritt, sind kleiner als 5 Minuten, bevorzugt
unter einer Minute.
Als elektrochromes Medium sind aus DE 196 05 451 und DE 196 05 448 elektro
chrome Systeme bekannt, die üblicherweise Paare von Redoxsubstanzen enthalten,
die in einem inerten Lösungsmittel gelöst sind. Zusätzlich können Leitsalze, Licht
stabilisatoren (UV-Stabilisatoren) und Substanzen, die die Viskosität beeinflussen,
enthalten sein. Als Paar von Redoxsubstanzen wird je eine reduzierbare und eine
oxidierbare Substanz verwendet. Beide Substanzen sind im Grundzustand farblos
oder nur schwach gefärbt. Unter Einfluß einer elektrischen Spannung wird die eine
Substanz reduziert, die andere oxidiert, wobei mindestens eine farbig wird. Nach
Abschalten der Spannung bildet sich bei beiden Substanzen der Grundzustand wieder
zurück, wobei Entfärbung bzw. Farbaufhellung auftritt.
Aus US-A 4 902 108 ist bekannt, daß solche Paare von Redoxsubstanzen geeignet
sind, bei denen die reduzierbare Substanz wenigstens zwei chemisch reversible
Reduktionswellen im Cyclischen Voltammogramm und die oxidierbare Substanz
entsprechend wenigstens zwei chemisch reversible Oxidationswellen besitzt.
Die elektrochromen Systeme aus DE 196 05 448 und DE 196 05 451 enthalten
mindestens eine oxidierbare Substanz RED1, die durch Elektronenabgabe an einer
Anode und mindestens eine reduzierbare Substanz OX2, die durch Elektronen
aufnahme an der Kathode, jeweils unter Zunahme der Extinktion im sichtbaren
Bereich des Spektrums von einer schwach gefärbten oder farblosen Form in eine
gefärbte Form OX1 bzw. RED2 übergeht, wobei nach Ladungsausgleich jeweils die
schwach gefärbte bzw. farblose Form zurückgebildet wird und bei mindestens einer
der enthaltenen Substanzen RED1 oder OX2 die wechselseitige Umwandlung von
oxidierter und reduzierter Form durch Bruch bzw. Bildung einer σ-Bindung erfolgt
(DE 196 05 448) oder mindestens eine der enthaltenen Substanzen RED1 und OX2
über eine Brücke kovalent miteinander verknüpft sind.
Die erfindungsgemäße Zelle enthält bevorzugt elektrochrome Medien, in denen
- a) die reduzierbare Substanz mindestens eine, vorzugsweise wenigstens zwei chemisch reversible Reduktionswellen im cyclischen Voltammogramm und die oxidierbare Substanz entsprechend mindestens eine, vorzugsweise wenig stens zwei chemisch reversible Oxidationswellen besitzen, oder
- b) die reduzierbare Substanz und die oxidierbare Substanz über eine Brücke B kovalent aneinander gebunden sind, oder
- c) als reduzierbare und/oder oxidierbare Substanz solche ausgewählt sind, bei denen der reversible Übergang zwischen der oxidierbaren Form und der redu zierbaren Form oder umgekehrt mit dem Bruch bzw. dem Aufbau einer σ-Bindung verbunden ist, oder
- d) die reduzierbare Substanz und/oder die oxidierbare Substanz Metallsalze oder Metallkomplexe sind von solchen Metallen, die in mindestens zwei Oxida tionsstufen existieren, oder
- e) die reduzierbare und/oder oxidierbare Substanz Oligo- und Polymere sind, die mindestens eines der genannten Redoxsysteme, aber auch Paare solcher Redoxsysteme, wie sie unter a) bis d) definiert sind, enthalten, oder
- f) als reduzierbare und/oder oxidierbare Substanz Mischungen der in a) bis e) beschriebenen Substanzen eingesetzt werden, vorausgesetzt diese Mischun gen enthalten mindestens ein reduzierbares und mindestens ein oxidierbares Redoxsystem.
Durch Auswahl der elektrochromen Verbindungen RED1 und OX2 und/oder
Mischungen davon lassen sich beliebige Farbtöne einstellen. Die bevorzugten
Grautöne lassen sich in bekannter Weise durch geeignete Mischung von Trichromie
farben einstellen (Colour Physics for Industry, Roderick McDonald, ed., Society of
Dyers and Colourists, 1987 und WO 98/44384).
Im Sinne der Erfindung geeignete OX2 und RED1 sind solche Substanzen, die bei
ihrer Reduktion bzw. Oxidation an der Kathode bzw. Anode in dem genannten
Lösungsmittel Produkte RED2 und OX1 liefern, die keine chemische Folgereaktion
eingehen, sondern komplett wieder zu OX2 und RED1 oxidiert bzw. reduziert werden
können.
Geeignete reduzierbare Substanzen OX2 sind beispielsweise
worin
R2 bis R5, R8, R9, R16 bis R19 unabhängig voneinander C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C12- Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten oder
R4; R5 bzw. R8; R9 gemeinsam eine -(CH2)2- oder -(CH2)3-Brücke bilden können,
R6, R7 und R22 bis R25 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyan, Nitro oder C1- bis C4-Alkoxycarbonyl bedeuten oder
R22; R23 und/oder R24; R25 eine -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden können,
R10; R11, R10; R13, R12; R13 und R14; R15 unabhängig voneinander Wasserstoff oder paarweise eine -(CH2)2-, -(CH2)3- oder -CH=CH-Brücke bedeuten,
R20 und R21 unabhängig voneinander O, N-CN, C(CN)2 oder N-C6- bis C10-Aryl be deuten,
R26 und R27 Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyan, Nitro, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R69 bis R74, R80 und R81 unabhängig voneinander Wasserstoff oder C1- bis C6-Alkyl bedeuten und
R69 bis R74 unabhängig voneinander zusätzlich Aryl bedeuten oder
R69; R12, R70; R13, R73; R80 und/oder R74; R81 gemeinsam eine -CH=CH-CH=CH- Brücke bilden,
E1 und E2 unabhängig voneinander O, S, NR1 oder C(CH3)2 bedeuten oder
E1 und E2 gemeinsam eine -N-(CH2)2-N-Brücke bilden,
R1 C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C12-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15- Aralkyl, C6- bis C10-Aryl bedeutet,
Z1 eine direkte Bindung, -CH=CH-, -C(CH3)=CH-, -C(CN)=CH-, -CCl=CCl, -C(OH)=CH-, -CCl=CH-, -C∼C-, -CH=N-N=CH-, -C(CH3)=N-N=C(CH3)-, -CCl=N-N=CCl- oder -C6H4- bedeutet,
Z2 -(CH2)r- oder -CH2-C6H4-CH2- bedeutet,
r eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet,
R94 und R95 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Cyano bedeuten,
R101 bis R105 unabhängig voneinander C6- bis C10-Aryl oder einen ggf. benzanellierten aromatischen oder quasiaromatischen fünf oder sechsgliedrigen hetero cyclischen Ring bedeuten,
R107, R109, R113 und R114 unabhängig voneinander einen Rest der Formeln (CV) bis (CVII)
R2 bis R5, R8, R9, R16 bis R19 unabhängig voneinander C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C12- Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten oder
R4; R5 bzw. R8; R9 gemeinsam eine -(CH2)2- oder -(CH2)3-Brücke bilden können,
R6, R7 und R22 bis R25 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyan, Nitro oder C1- bis C4-Alkoxycarbonyl bedeuten oder
R22; R23 und/oder R24; R25 eine -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden können,
R10; R11, R10; R13, R12; R13 und R14; R15 unabhängig voneinander Wasserstoff oder paarweise eine -(CH2)2-, -(CH2)3- oder -CH=CH-Brücke bedeuten,
R20 und R21 unabhängig voneinander O, N-CN, C(CN)2 oder N-C6- bis C10-Aryl be deuten,
R26 und R27 Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyan, Nitro, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R69 bis R74, R80 und R81 unabhängig voneinander Wasserstoff oder C1- bis C6-Alkyl bedeuten und
R69 bis R74 unabhängig voneinander zusätzlich Aryl bedeuten oder
R69; R12, R70; R13, R73; R80 und/oder R74; R81 gemeinsam eine -CH=CH-CH=CH- Brücke bilden,
E1 und E2 unabhängig voneinander O, S, NR1 oder C(CH3)2 bedeuten oder
E1 und E2 gemeinsam eine -N-(CH2)2-N-Brücke bilden,
R1 C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C12-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15- Aralkyl, C6- bis C10-Aryl bedeutet,
Z1 eine direkte Bindung, -CH=CH-, -C(CH3)=CH-, -C(CN)=CH-, -CCl=CCl, -C(OH)=CH-, -CCl=CH-, -C∼C-, -CH=N-N=CH-, -C(CH3)=N-N=C(CH3)-, -CCl=N-N=CCl- oder -C6H4- bedeutet,
Z2 -(CH2)r- oder -CH2-C6H4-CH2- bedeutet,
r eine ganze Zahl von 1 bis 10 bedeutet,
R94 und R95 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Cyano bedeuten,
R101 bis R105 unabhängig voneinander C6- bis C10-Aryl oder einen ggf. benzanellierten aromatischen oder quasiaromatischen fünf oder sechsgliedrigen hetero cyclischen Ring bedeuten,
R107, R109, R113 und R114 unabhängig voneinander einen Rest der Formeln (CV) bis (CVII)
bedeuten,
R108, R115 und R116 unabhängig voneinander C6- bis C10-Aryl oder einen Rest der Formel (CV) bedeuten,
R110 bis R112, R117 und R118 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, Halogen oder Cyano bedeuten,
E101 und E102 unabhängig voneinander O, S oder N-R119 bedeuten,
R119 und R122 unabhängig voneinander C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C8-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R106, R120, R121, R123 und R124 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyano, Nitro oder C1- bis C4-Alkoxycarbonyl bedeuten oder
R120, R121 bzw. R123, R124 gemeinsam eine -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
A1, A2 und A3 unabhängig voneinander O oder C(CN)2 bedeuten,
R96 Wasserstoff, Phenyl oder tert.-Butyl bedeutet und
X- ein unter den Bedingungen redox-inertes Anion bedeutet.
R108, R115 und R116 unabhängig voneinander C6- bis C10-Aryl oder einen Rest der Formel (CV) bedeuten,
R110 bis R112, R117 und R118 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, Halogen oder Cyano bedeuten,
E101 und E102 unabhängig voneinander O, S oder N-R119 bedeuten,
R119 und R122 unabhängig voneinander C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C8-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R106, R120, R121, R123 und R124 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyano, Nitro oder C1- bis C4-Alkoxycarbonyl bedeuten oder
R120, R121 bzw. R123, R124 gemeinsam eine -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
A1, A2 und A3 unabhängig voneinander O oder C(CN)2 bedeuten,
R96 Wasserstoff, Phenyl oder tert.-Butyl bedeutet und
X- ein unter den Bedingungen redox-inertes Anion bedeutet.
Geeignete oxidierbare Substanzen RED1 sind beispielsweise
worin
R28 bis R31, R34, R35, R38, R39, R46, R53 und R54 unabhängig voneinander C1- bis C18- Alkyl, C2- bis C12-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R32, R33, R36, R37, R40, R41, R42 bis R45, R47, R48, R49 bis R52, R55 bis R58 und R97 bis R100 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyan, Nitro, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl, C6- bis C10-Aryl oder C6- bis C10-Aryloxy bedeuten und
R57 und R58 zusätzlich einen aromatischen oder quasiaromatischen fünf oder sechs gliedrigen heterocyclischen Ring, der gegebenenfalls benzanneliert ist, be deuten und R48 zusätzlich NR75R76 bedeutet oder
R49; R50, R51; R52 und/oder R48; R97 oder R48; R99, R97; R98 oder R98; R100 unabhängig voneinander eine -(CH2)3-, -(CH2)4-, -(CH2)5- oder -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
Z3 eine direkte Bindung, eine -CH=CH- oder -N=N-Brücke bedeutet,
=Z4= eine direkte Doppelbindung, eine =CH-CH= oder =N-N=-Brücke bedeutet,
E3 bis E5, E10 und E11 unabhängig voneinander O, S, NR59 oder C(CH3)2 bedeuten und
E5 zusätzlich C=O oder SO2 bedeutet,
E3 und E4 unabhängig voneinander zusätzlich -CH=CH- bedeuten können,
E6 bis E9 unabhängig voneinander S, Se oder NR59 bedeuten,
R59, R75 und R76 unabhängig voneinander C1- bis C12-Alkyl, C2- bis C8-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl, C6- bis C10-Aryl bedeuten, und
R75 zusätzlich Wasserstoff bedeutet oder R75 und R76 in der Bedeutung von NR75R76 gemeinsam mit dem N-Atom, an das sie gebunden sind, einen fünf oder sechsgliedrigen Ring bedeuten, der gegebenenfalls weitere Heteroatome enthält,
R61 bis R68 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C6-Alkyl, C1- bis C4- Alkoxy, Cyan, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten und
R61; R62 und R67; R68 unabhängig voneinander zusätzlich eine -(CH2)3-, -(CH2)4- oder -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden oder
R62; R63, R64; R65 und R66; R67 eine -O-CH2CH2-O- oder -O-CH2CH2CH2-O-Brücke bilden,
v eine ganze Zahl zwischen 0 und 100 bedeutet,
R82, R83, R88 und R89 unabhängig voneinander C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C12-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R84 bis R87 und R90 bis R93 unabhängig voneinander Wasserstoff oder C1- bis C6-Alkyl bedeuten oder
R84; R86, R85; R87, R90; R92 und/oder R91; R93 gemeinsam eine -CH=CH-CH=CH- Brücke bilden.
R28 bis R31, R34, R35, R38, R39, R46, R53 und R54 unabhängig voneinander C1- bis C18- Alkyl, C2- bis C12-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R32, R33, R36, R37, R40, R41, R42 bis R45, R47, R48, R49 bis R52, R55 bis R58 und R97 bis R100 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4-Alkoxy, Halogen, Cyan, Nitro, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl, C6- bis C10-Aryl oder C6- bis C10-Aryloxy bedeuten und
R57 und R58 zusätzlich einen aromatischen oder quasiaromatischen fünf oder sechs gliedrigen heterocyclischen Ring, der gegebenenfalls benzanneliert ist, be deuten und R48 zusätzlich NR75R76 bedeutet oder
R49; R50, R51; R52 und/oder R48; R97 oder R48; R99, R97; R98 oder R98; R100 unabhängig voneinander eine -(CH2)3-, -(CH2)4-, -(CH2)5- oder -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
Z3 eine direkte Bindung, eine -CH=CH- oder -N=N-Brücke bedeutet,
=Z4= eine direkte Doppelbindung, eine =CH-CH= oder =N-N=-Brücke bedeutet,
E3 bis E5, E10 und E11 unabhängig voneinander O, S, NR59 oder C(CH3)2 bedeuten und
E5 zusätzlich C=O oder SO2 bedeutet,
E3 und E4 unabhängig voneinander zusätzlich -CH=CH- bedeuten können,
E6 bis E9 unabhängig voneinander S, Se oder NR59 bedeuten,
R59, R75 und R76 unabhängig voneinander C1- bis C12-Alkyl, C2- bis C8-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl, C6- bis C10-Aryl bedeuten, und
R75 zusätzlich Wasserstoff bedeutet oder R75 und R76 in der Bedeutung von NR75R76 gemeinsam mit dem N-Atom, an das sie gebunden sind, einen fünf oder sechsgliedrigen Ring bedeuten, der gegebenenfalls weitere Heteroatome enthält,
R61 bis R68 unabhängig voneinander Wasserstoff, C1- bis C6-Alkyl, C1- bis C4- Alkoxy, Cyan, C1- bis C4-Alkoxycarbonyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten und
R61; R62 und R67; R68 unabhängig voneinander zusätzlich eine -(CH2)3-, -(CH2)4- oder -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden oder
R62; R63, R64; R65 und R66; R67 eine -O-CH2CH2-O- oder -O-CH2CH2CH2-O-Brücke bilden,
v eine ganze Zahl zwischen 0 und 100 bedeutet,
R82, R83, R88 und R89 unabhängig voneinander C1- bis C18-Alkyl, C2- bis C12-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Aralkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeuten,
R84 bis R87 und R90 bis R93 unabhängig voneinander Wasserstoff oder C1- bis C6-Alkyl bedeuten oder
R84; R86, R85; R87, R90; R92 und/oder R91; R93 gemeinsam eine -CH=CH-CH=CH- Brücke bilden.
Ebenfalls geeignet als RED1 sind Anionen wie z. B. I-, I3 -, Br-, SCN-.
Über eine Brücke B verknüpfte, gegebenenfalls oligo- oder polymere Redoxsysteme
sind beispielsweise solche der Formel
Y-[-(-B-Z-)a-(-B-Y-)b-]c-B-Z (L),
worin
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redoxsystems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redoxsystems steht,
B für ein Brückenglied steht,
c für eine ganze Zahl von 0 bis 1000 steht, und
a und b unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 0 bis 100 stehen.
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redoxsystems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redoxsystems steht,
B für ein Brückenglied steht,
c für eine ganze Zahl von 0 bis 1000 steht, und
a und b unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 0 bis 100 stehen.
Vorzugsweise ist (a+b).c ≦ 10.000.
Hierbei ist unter reversibel elektrochemisch reduzierbar oder oxidierbar gemeint, daß
die Elektronenübertragung ohne oder auch mit Änderung des σ-Gerüsts erfolgen
kann ganz im Sinne der oben genannten Definition der erfindungsgemäßen OX2 und
RED1.
Insbesondere sind mit den elektrochromen Verbindungen der Formel (L) solche
oligomeren Verbindungen der Formeln
OX2-B-RED1 (La),
OX2-B-RED1-B-OX2 (Lb),
RED1-B-OX2-B-RED1 (Lc),
OX2-(B-RED1-B-OX2)d-B-RED1 (Ld),
OX2-(B-OX2)e-B-OX2 (Le)
oder
RED1-(B-RED1)e-B-RED1 (Lf)
gemeint,
worin
OX2, RED1 und B die oben angegebene Bedeutung haben,
d für eine ganze Zahl von 1 bis 5 steht und
e für eine ganze Zahl von 0 bis 5 steht,
wobei OX2, RED1 und/oder B, insbesondere wenn d und/oder e < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung haben können.
worin
OX2, RED1 und B die oben angegebene Bedeutung haben,
d für eine ganze Zahl von 1 bis 5 steht und
e für eine ganze Zahl von 0 bis 5 steht,
wobei OX2, RED1 und/oder B, insbesondere wenn d und/oder e < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung haben können.
Insbesondere sind mit den elektrochromen Verbindungen der Formel (L) solche
polymeren Verbindungen der Formeln
OX2-(B-RED1-B-OX2)d-B-RED1 (Ld),
OX2-(B-RED1-B-OX2)d-B-RED1 (Ld),
OX2-(B-OX2)e-B-OX2 (Le),
RED1-(B-RED1)e-B-RED1 (Li),
gemeint,
worin
OX2, RED1 und B die oben angegebene Bedeutung haben,
d für eine ganze Zahl von 5 bis 100.000, vorzugsweise 10 bis 10.000 steht und
e für eine ganze Zahl von 5 bis 100.000, vorzugsweise 10 bis 10.000 steht,
wobei OX2, RED1 und/oder B, insbesondere wenn d und/oder e < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung haben können.
worin
OX2, RED1 und B die oben angegebene Bedeutung haben,
d für eine ganze Zahl von 5 bis 100.000, vorzugsweise 10 bis 10.000 steht und
e für eine ganze Zahl von 5 bis 100.000, vorzugsweise 10 bis 10.000 steht,
wobei OX2, RED1 und/oder B, insbesondere wenn d und/oder e < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung haben können.
Oligo- oder polymere elektrochrome Verbindungen, die nicht der Formel (L)
entsprechen, sind insbesondere Seitenkettenpolymere der Formeln
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-Y)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CL)
und
. . .-(D)f-. . .-[E-(B1-Y)i-(B2-Z)j]g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CLX),
worin
D, F; und F Bausteine einer Oligomer- oder Polymerkette darstellen, wobei die Einheiten D, E und F sowohl statistisch verteilt als auch in Blöcken angeordnet sein können,
B1 und B2 für ein Brückenglied stehen,
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redoxsystems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redoxsystems steht,
f, g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100.000, insbe sondere 1 bis 10.000 stehen,
wobei
f + g + h < 2,
f und h unabhängig voneinander auch für 0 stehen können und
i und j unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100, insbesondere 1 bis 10, ganz besonders 1 oder 2 stehen.
D, F; und F Bausteine einer Oligomer- oder Polymerkette darstellen, wobei die Einheiten D, E und F sowohl statistisch verteilt als auch in Blöcken angeordnet sein können,
B1 und B2 für ein Brückenglied stehen,
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redoxsystems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redoxsystems steht,
f, g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100.000, insbe sondere 1 bis 10.000 stehen,
wobei
f + g + h < 2,
f und h unabhängig voneinander auch für 0 stehen können und
i und j unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100, insbesondere 1 bis 10, ganz besonders 1 oder 2 stehen.
Insbesondere sind mit Oligomeren oder Polymeren der Formel (CL) solche der
Formeln
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g- . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLa),
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g- (CLb),
. . .-(D)f-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLc),
. . .-(D)f-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLc),
. . .-(D)f-. . .-[E-B1-OX2-B2 - RED1]g-. . . (CLXa)
oder
. . .-(D)f-. . .-[F-B1-RED1-B1-OX2]h-. . . (CLXb)
gemeint,
worin
f für eine ganze Zahl von 0 bis 10.000 steht,
g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 10.000, vorzugsweise 1 bis 1000, besonders bevorzugt 1 bis 100 stehen und
die anderen Reste die oben angegebene Bedeutung besitzen,
wobei OX2 und/oder RED1, insbesondere wenn g und/oder h < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung besitzen können.
worin
f für eine ganze Zahl von 0 bis 10.000 steht,
g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 10.000, vorzugsweise 1 bis 1000, besonders bevorzugt 1 bis 100 stehen und
die anderen Reste die oben angegebene Bedeutung besitzen,
wobei OX2 und/oder RED1, insbesondere wenn g und/oder h < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung besitzen können.
Bevorzugt ist f < 10.(g+h), besonders bevorzugt ist f < 100.(g+h).
Mit OX2 und RED1 in den Formeln (L) und (La) bis (Lf) sowie (CL) und (CLa) bis
(CLc) sowie (CLX) und (CLXa) bis (CLXb) sind insbesondere Reste der oben
beschriebenen Redoxsysteme der Formeln (I) bis (X), (CI) bis (CIV) und (XX) bis
(XXXIII) gemeint, wobei die Bindung zum Brückenglied B, B1 oder B2 über einen
der Feste R2 bis R19, R22 bis R27, R28 bis R58, R61, R62, R67, R68, R83, R88, R122 oder im
Falle, daß einer der Reste E1 oder E2 für NR1 oder einer der Reste E3 bis E11 für NR59
oder einer der Reste E101 bis E102 für NR119 steht, über R1, R59 bzw. R119 erfolgt und die
genannten Reste dann für eine direkte Bindung stehen, und
B, B1 oder B2 unabhängig voneinander für eine Brücke der Formeln -(CH2)n- oder -Y1 s-[(CH2)m-Y2]o-(CH2)p-Y3 q- stehen, die durch C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4- Alkoxy, Halogen oder Phenyl substituiert sein kann,
Y1 bis Y3 unabhängig voneinander für O, S, NR60, COO, CONH, NHCONH, Cyclopentandiyl, Cyclohexandiyl, Phenylen oder Naphthylen stehen,
R60 C1- bis C6-Alkyl, C2- bis C6-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Ar alkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeutet,
n eine ganze Zahl von 1 bis 12 bedeutet,
m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 8 bedeuten,
o eine ganze Zahl von 0 bis 6 bedeutet und
q und s unabhängig voneinander 0 oder 1 bedeuten,
wobei für o < 1 Y2 und m in jeder wiederkehrenden Einheit verschieden sein können.
B, B1 oder B2 unabhängig voneinander für eine Brücke der Formeln -(CH2)n- oder -Y1 s-[(CH2)m-Y2]o-(CH2)p-Y3 q- stehen, die durch C1- bis C4-Alkyl, C1- bis C4- Alkoxy, Halogen oder Phenyl substituiert sein kann,
Y1 bis Y3 unabhängig voneinander für O, S, NR60, COO, CONH, NHCONH, Cyclopentandiyl, Cyclohexandiyl, Phenylen oder Naphthylen stehen,
R60 C1- bis C6-Alkyl, C2- bis C6-Alkenyl, C4- bis C7-Cycloalkyl, C7- bis C15-Ar alkyl oder C6- bis C10-Aryl bedeutet,
n eine ganze Zahl von 1 bis 12 bedeutet,
m und p unabhängig voneinander eine ganze Zahl von 0 bis 8 bedeuten,
o eine ganze Zahl von 0 bis 6 bedeutet und
q und s unabhängig voneinander 0 oder 1 bedeuten,
wobei für o < 1 Y2 und m in jeder wiederkehrenden Einheit verschieden sein können.
Ebenfalls mit OX2 oder RED1 in den genannten Formeln (L) und (La) bis (Lf) sowie
(CL) und (CLa) bis (CLc) sowie (CLX) und (CLXa) bis (CLXb) sind Metall
komplexe gemeint, sofern sie über eine kovalente Bindung mit den Brückengliedern
B, B1 oder B2 verbunden sein können. Als Beispiel sei Ferrocen genannt.
In ganz besonderem Maße sind mit OX2 und RED1 in den Formeln (L) und (La) bis
(Lf) sowie (CL) und (CLa) bis (CLc) und (CLX) und (CLXa) bis (CLXb) Reste der
oben beschriebenen Redoxsysteme der Formeln (I), (V), (XX), (XXII), (XXIII),
(XXV), (XXVI) und (XXXIII) sowie für RED1 Ferrocen gemeint.
Mit D, E und F in den Formeln (CL) und (CLa) bis (CLc) sowie (CLX) und (CLXa)
bis (CLXb) sind solche Einheiten gemeint, die zum Aufbau von Oligo- oder Poly
acrylaten, -methacrylaten, -styrolen, -siloxanen, -carbonaten, -amiden, -estern, -harn
stoffen, -urethanen oder -sachariden führen. Insbesondere sind Oligo- und Poly
acrylate, -methacrylate und -styrole sowie deren Mischoligo- oder -polymere ge
meint.
D entspricht vorzugsweise der Formel
-CHY10-CHY11- (CLXXI)
und
E und F entsprechen vorzugsweise unabhängig voneinander der Formel
E und F entsprechen vorzugsweise unabhängig voneinander der Formel
-CHY12-CHY13- (CLXXII),
worin
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C1- bis C4-Alkyl stehen,
Y11 für Wasserstoff, Halogen, C1- bis C4-Alkyl, Aryl oder -COO-C1- bis C8-Alkyl steht und
Y13 für eine direkte Bindung oder eine der Brücken der Formeln -O-, -CO-O-, -CO-NH- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht.
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C1- bis C4-Alkyl stehen,
Y11 für Wasserstoff, Halogen, C1- bis C4-Alkyl, Aryl oder -COO-C1- bis C8-Alkyl steht und
Y13 für eine direkte Bindung oder eine der Brücken der Formeln -O-, -CO-O-, -CO-NH- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht.
Beispiele sind gemäß Formel (La)
gemäß Formel (Lh)
gemäß Formel (Lc)
gemäß Formel (Ld)
gemäß Formel (Le)
gemäß Formel (Lf)
worin
m für eine ganze Zahl von 1 bis 5 steht,
u für 0 oder 1 steht und
die anderen Reste die oben angegebene Bedeutung besitzen.
m für eine ganze Zahl von 1 bis 5 steht,
u für 0 oder 1 steht und
die anderen Reste die oben angegebene Bedeutung besitzen.
Beispiele sind gemäß Formel (CLa)
gemäß Formel (CLb)
gemäß Formel (CLc)
gemäß Formel (CLXa)
Beispiele für Metallsalze oder Metallkomplexe, die als OX2 oder RED1 eingesetzt
werden können sind Fe3+/2+, Ni3+/2+, Co3+/2+, Cu2+/+, [Fe(CN)6]3-/4- Fe4[Fe(CN6)]3 0/4-,
[CO(CN)6]3-/4-, [Fe(Cyclopentadienyl)2]0/+, Lu(Pc)2+ bis 2- (Pc = Phthalocyanin),
Fe[Fe(CN)6]0/1-.
Als Gegenionen für Metallionen und kationische Komplexe kommen alle redox
inerten Anionen X-, wie sie später noch genauer beschrieben werden, in Frage, als
Gegenionen der anionischen Komplexe alle redox-inerten Kationen M'+ in Frage,
beispielsweise Alkalimetalle oder quaternierte Ammoniumsalze wie Na+, K+,
N(CH3)4 +, N(C4H9)4 +, C6H5CH2N(CH3)3 + und andere.
Ebenfalls bevorzugt ist ein elektrochromer Filter, der Mischungen der oben allge
mein und bevorzugt genannten elektrochromen Substanzen enthält. Beispiele für
solche Mischungen sind (I) + (CI) + (XXVI), (I) + (IV) + (XXII), (La) + (I) +
(XXVI), (La) + (CI), (LX) + (LXI), (LXV) + (XXVI), (CLII) + (XXVI), ohne daß
dadurch irgendeine Einschränkung ausgedrückt werden soll.
Die Mischungsverhältnisse sind in weiten Grenzen variabel. Sie erlauben die
Optimierung eines gewünschten Farbtons, insbesondere Grautons, und/oder die
Optimierung der gewünschten Dynamik der Vorrichtung.
In den oben genannten Substituentenbedeutungen sind Alkylreste, auch abge
wandelte, beispielsweise Alkoxy- oder Aralkylreste, vorzugsweise solche mit 1 bis
12 C-Atomen, insbesondere mit 1 bis 8 C-Atomen, sofern nichts anderes angegeben
ist. Sie können geradkettig oder verzweigt sein und gegebenenfalls weitere Sub
stituenten tragen wie C1- bis C4-Alkoxy, Fluor, Chlor, Hydroxy, Cyano, C1- bis C4-
Alkoxycarbonyl oder COOH.
Unter Cycloalkylresten werden vorzugsweise solche mit 3 bis 7 C-Atomen, insbe
sondere mit 5 oder 6 C-Atomen verstanden.
Alkenylreste sind vorzugsweise solche mit 2 bis 8 C-Atomen, insbesondere 2 bis 4
C-Atomen.
Arylreste, auch solche in Aralkylresten, sind Phenyl oder Naphthylreste, insbe
sondere Phenylreste. Sie können durch 1 bis 3 der folgenden Reste substituiert sein:
C1- bis C6-Alkyl, C1- bis C6-Alkoxy, Fluor, Chlor, Brom, Cyano, Hydroxy, C1- bis
C6-Alkoxycarbonyl oder Nitro. Zwei benachbarte Reste können auch einen Ring
bilden.
Unter gegebenenfalls benzanellierten aromatischen oder quasiaromatischen fünf
oder sechsgliedrigen heterocyclischen Ringen werden insbesondere Imidazol, Benz
imidazol, Oxazol, Benzoxazol, Thiazol, Benzthiazol, Indol, Pyrazol, Triazol, Thio
phen, Isothiazol, Benzisothiazol, 1,3,4- oder 1,2,4-Thiadiazol, Pyridin, Chinolin,
Pyrimidin und Pyrazin verstanden. Sie können durch 1 bis 3 der folgenden Reste
substituiert sein: C1- bis C6-Alkyl, C1- bis C6-Alkoxy, Fluor, Chlor, Brom, Cyano,
Nitro, Hydroxy, Mono- oder Di-C1- bis C6-alkylamino, C1- bis C6-Alkoxycarbonyl,
C1- bis C6-Alkylsulfonyl, C1- bis C6- Alkanoylamino, Phenyl oder Naphthyl. Zwei
benachbarte Reste können auch einen Ring bilden.
Die elektrochromen Substanzen sind entweder bekannt (Topics in Current
Chemistry, Vol. 92, S. 1-44, (1980), Angew. Chem. 90, 927 (1978), Adv. Mater. 3,
225, (1991), DE-OS 39 17 323, J. Am. Chem. Soc. 117, 8528 (1995), J.C.S. Perkin
II 1990, 1777, DE-OS 44 35 211, EP-A 476.456, EP-A 476.457, DE-OS 40 07 058,
J. Org. Chem. 57, 1849 (1992) und J. Am. Chem. Soc. 99, 6120, 6122 (1977) oder
lassen sich analog herstellen. Die Verbindungen der Formel (L) sind ebenfalls
bekannt (WO 97/30134) oder lassen sich aus an sich bekannten Bausteinen
beispielsweise nach folgendem Schema synthetisieren:
Die Verbindungen der Formel (CL) sowie (CLX) lassen sich aus an sich bekannten
Bausteinen, beispielsweise den folgenden, durch Polymerisation herstellen:
Die Polymerisation erfolgt vorzugsweise in einem Lösungsmittel, z. B. Dimethyl
formamid, unter Zusatz eines Radikalstarters, z. B. Azodiisobutyronitril, bei Raum
temperatur bis zum Siedepunkt des Mediums, vorzugsweise bei 40-80°C.
Synthetisch bedingte Ionen wie Bromid werden im Anschluß gegen redox-inerte
Ionen ausgetauscht.
Besonders bevorzugt sind die elektrochrornen Verbindungen der Formeln (I), (II),
(III), (IV), (V), (XX), (XXII), (XXIII), (XXVI), (XXVII) und Ferrocen, sowie die
mindestens eine dieser Formeln als OX2 bzw. RED1 enthaltenden überbrückten
Verbindungen der Formel (L) oder Seitenkettenpolymeren der Formel (CL) oder
(CLX).
Bei dieser Auswahl und ebenfalls bei den anschließend aufgeführten besonderen und
herausragenden Auswahlen an elektrochromen Verbindungen muß stets sichergestellt
sein, daß das elektrochrome Medium mindestens ein OX2 und mindestens ein RED1
enthält. Wenn beispielsweise OX2 = Formel (I) ist, dann muß das elektrochrome
Medium auch ein RED1 enthalten, vorzugsweise aus der Auswahl der bevorzugten
RED1 der Formeln (XX), (XXII), (XXIII), (XXVI) und (XXVII), aber auch aus der
oben allgemein aufgeführten Auswahl der RED1 der Formeln (XX) bis (XXXIII)
sowie der oben erwähnten, als RED1 geeigneten Metallsalze, -komplexe oder
Anionen X-. Dies gilt analog auch für die bevorzugten und besonders bevorzugten
RED1.
Ganz besonders bevorzugt sind die elektrochromen Verbindungen der Formeln (I),
(II), (IV), (V), (XXII) (XXIII), (XXVI) und (XXVII),
worin
R2, R3, R8 und R9 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Benzyl, Phenethyl, Phenylpropyl, Phenyl, 2-Methylphenyl oder 2,6-Dimethylphenyl bedeuten oder
R8 und R9 gemeinsam eine -(CH2)2- oder -(CH2)3-Brücke bilden,
R10 bis R15 Wasserstoff bedeuten,
R69 bis R73, R80 und R81 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl bedeuten oder
R12; R69, R13; R70, R73; R80 und/oder R74; R81 eine -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
Z1 eine direkte Bindung oder -CH=CH- bedeutet,
Z2 -(CH2)r- bedeutet,
r eine ganze Zahl von 2 bis 6 bedeutet,
X- ein unter den Bedingungen redox-inertes Anion bedeutet,
R34, R35, R38 und R39 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Benzyl, Phenethyl, Phenylpropyl oder Phenyl bedeuten,
R36 und R37 Wasserstoff bedeuten,
Z3 eine direkte Bindung oder eine -CH=CH-Brücke bedeutet,
Z4 eine direkte Doppelbindung bedeutet,
R40 und R41 gleich sind und Wasserstoff oder Methyl bedeuten,
E3 und E4 gleich sind und S, N-R59 oder C(CH3)2 bedeuten,
E5 NR59 bedeutet
E6 bis E9 gleich sind und S bedeuten,
R47, R48, R97 und R98 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methyl, Methoxy, Cyan, Phenyl oder Phenoxy bedeuten,
R49 bis R52 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methyl, Cyano oder Methoxy carbonyl bedeuten oder
R49; R50 und/oder R51; R52 eine -(CH2)3- oder -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
R46 und R59 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl oder Phenyl be deuten und
R99 und R100 Wasserstoff bedeuten,
sowie die mindestens eine dieser Formeln als OX2 bzw. RED1 enthaltenden überbrückten Verbindungen der Formel (L), insbesondere der Formel (La), wobei
B -(CH2)n- bedeutet und
n eine ganze Zahl von 3 bis 6 bedeutet,
sowie die mindestens eine dieser Formeln als OX2 bzw. RED1 enthaltenden Seiten kettenpolymeren der Formel (CL) und (CLX), insbesondere der Formel (CLXa), wobei
D für die Formel (CLXXI) steht,
E und F für die Formel (CLXXII) stehen,
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder Methyl stehen,
Y11 für -COOCH3 oder -COOCH2CH2OCH2CH3 steht,
Y13 für eine Brücke der Formeln -CO-O- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht,
B1 und B2 unabhängig voneinander für eine Brücke der Formeln -(CH2)n- stehen und
n eine ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet.
R2, R3, R8 und R9 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Pentyl, Hexyl, Heptyl, Benzyl, Phenethyl, Phenylpropyl, Phenyl, 2-Methylphenyl oder 2,6-Dimethylphenyl bedeuten oder
R8 und R9 gemeinsam eine -(CH2)2- oder -(CH2)3-Brücke bilden,
R10 bis R15 Wasserstoff bedeuten,
R69 bis R73, R80 und R81 unabhängig voneinander Wasserstoff oder Methyl bedeuten oder
R12; R69, R13; R70, R73; R80 und/oder R74; R81 eine -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
Z1 eine direkte Bindung oder -CH=CH- bedeutet,
Z2 -(CH2)r- bedeutet,
r eine ganze Zahl von 2 bis 6 bedeutet,
X- ein unter den Bedingungen redox-inertes Anion bedeutet,
R34, R35, R38 und R39 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Benzyl, Phenethyl, Phenylpropyl oder Phenyl bedeuten,
R36 und R37 Wasserstoff bedeuten,
Z3 eine direkte Bindung oder eine -CH=CH-Brücke bedeutet,
Z4 eine direkte Doppelbindung bedeutet,
R40 und R41 gleich sind und Wasserstoff oder Methyl bedeuten,
E3 und E4 gleich sind und S, N-R59 oder C(CH3)2 bedeuten,
E5 NR59 bedeutet
E6 bis E9 gleich sind und S bedeuten,
R47, R48, R97 und R98 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methyl, Methoxy, Cyan, Phenyl oder Phenoxy bedeuten,
R49 bis R52 unabhängig voneinander Wasserstoff, Methyl, Cyano oder Methoxy carbonyl bedeuten oder
R49; R50 und/oder R51; R52 eine -(CH2)3- oder -CH=CH-CH=CH-Brücke bilden,
R46 und R59 unabhängig voneinander Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl oder Phenyl be deuten und
R99 und R100 Wasserstoff bedeuten,
sowie die mindestens eine dieser Formeln als OX2 bzw. RED1 enthaltenden überbrückten Verbindungen der Formel (L), insbesondere der Formel (La), wobei
B -(CH2)n- bedeutet und
n eine ganze Zahl von 3 bis 6 bedeutet,
sowie die mindestens eine dieser Formeln als OX2 bzw. RED1 enthaltenden Seiten kettenpolymeren der Formel (CL) und (CLX), insbesondere der Formel (CLXa), wobei
D für die Formel (CLXXI) steht,
E und F für die Formel (CLXXII) stehen,
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder Methyl stehen,
Y11 für -COOCH3 oder -COOCH2CH2OCH2CH3 steht,
Y13 für eine Brücke der Formeln -CO-O- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht,
B1 und B2 unabhängig voneinander für eine Brücke der Formeln -(CH2)n- stehen und
n eine ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet.
Im Sinne der Erfindung ganz herausragend geeignet sind die elektrochromen Ver
bindungen der Formeln (I) und (II),
worin
R2 und R3 gleich sind und Methyl, Ethyl, Butyl, Heptyl oder Phenylpropyl bedeuten,
R12 bis R15 und R69 bis R72 Wasserstoff bedeuten,
Z1 eine direkte Bindung bedeutet,
Z2 -(CH2)3- oder -(CH2)4- bedeutet und
X- ein redoxinertes Anion oder I- bedeutet.
worin
R2 und R3 gleich sind und Methyl, Ethyl, Butyl, Heptyl oder Phenylpropyl bedeuten,
R12 bis R15 und R69 bis R72 Wasserstoff bedeuten,
Z1 eine direkte Bindung bedeutet,
Z2 -(CH2)3- oder -(CH2)4- bedeutet und
X- ein redoxinertes Anion oder I- bedeutet.
Im Sinne der Erfindung ganz herausragend geeignet sind die elektrochromen
Verbindungen der Formel (XXVI),
worin
E5 für NR59 steht,
R46 und R59 unabhängig voneinander für Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Phenylpropyl oder Phenyl stehen,
R47, R48, R97 und R98 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Phenyl oder Phenoxy stehen und
R99 und R100 für Wasserstoff stehen.
worin
E5 für NR59 steht,
R46 und R59 unabhängig voneinander für Methyl, Ethyl, Propyl, Butyl, Phenylpropyl oder Phenyl stehen,
R47, R48, R97 und R98 unabhängig voneinander für Wasserstoff, Phenyl oder Phenoxy stehen und
R99 und R100 für Wasserstoff stehen.
Im Sinne der Erfindung ebenfalls ganz herausragend geeignet sind die elektro
chromen Verbindungen der Formel (La),
worin
OX2 für einen Rest der Formel (I) steht,
RED1 für einen Rest der Formel (XXVI) steht und
B für -(CH2)n- steht,
wobei
n eine ganze Zahl von 3 bis 6 bedeutet, R2 und R46 eine direkte Bindung zu B bedeuten,
R3, R12 bis R15, R69 bis R72, Z1 und X- die oben angegebene herausragende Bedeutung besitzen,
R47, R48, R97 bis R100 Wasserstoff bedeuten oder maximal 2 der Reste R47, R48, R97 und R98 Phenoxy bedeuten,
E5 NR59 bedeutet und
R59 Methyl, Ethyl, Butyl, Heptyl, Phenylpropyl oder Phenyl bedeutet.
worin
OX2 für einen Rest der Formel (I) steht,
RED1 für einen Rest der Formel (XXVI) steht und
B für -(CH2)n- steht,
wobei
n eine ganze Zahl von 3 bis 6 bedeutet, R2 und R46 eine direkte Bindung zu B bedeuten,
R3, R12 bis R15, R69 bis R72, Z1 und X- die oben angegebene herausragende Bedeutung besitzen,
R47, R48, R97 bis R100 Wasserstoff bedeuten oder maximal 2 der Reste R47, R48, R97 und R98 Phenoxy bedeuten,
E5 NR59 bedeutet und
R59 Methyl, Ethyl, Butyl, Heptyl, Phenylpropyl oder Phenyl bedeutet.
Im Sinne der Erfindung ebenfalls ganz herausragend geeignet sind die elektro
chromen Verbindungen der Formel (CLXa),
worin
OX2 für einen Rest der Formel (I) steht,
RED1 für einen Rest der Formel (XXVI) steht,
D für die Formel (CLXXI) steht,
E für die Formel (CLXXII) steht,
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder Methyl stehen,
Y11 für -COOCH2CH2OCH2CH3 steht,
Y13 für eine Brücke der Formeln -CO-O- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht,
B1 und B2 unabhängig voneinander für eine Brücke der Formeln -(CH2)n- stehen
wobei
n eine ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet,
R2 eine direkte Bindung zu B1 bedeutet,
R3 und R46 eine direkte Bindung zu B2 bedeuten,
R12 bis R15, R69 bis R72, Z1 und X- die oben angegebene herausragende Bedeutung besitzen,
R47, R48, R97 bis R100 Wasserstoff bedeuten oder maximal 2 der Reste R47, R48, R97 und R98 Phenoxy bedeuten,
E5 NR59 bedeutet und
R59 Methyl, Ethyl, Butyl, Heptyl, Phenylpropyl oder Phenyl bedeutet.
worin
OX2 für einen Rest der Formel (I) steht,
RED1 für einen Rest der Formel (XXVI) steht,
D für die Formel (CLXXI) steht,
E für die Formel (CLXXII) steht,
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder Methyl stehen,
Y11 für -COOCH2CH2OCH2CH3 steht,
Y13 für eine Brücke der Formeln -CO-O- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht,
B1 und B2 unabhängig voneinander für eine Brücke der Formeln -(CH2)n- stehen
wobei
n eine ganze Zahl von 1 bis 6 bedeutet,
R2 eine direkte Bindung zu B1 bedeutet,
R3 und R46 eine direkte Bindung zu B2 bedeuten,
R12 bis R15, R69 bis R72, Z1 und X- die oben angegebene herausragende Bedeutung besitzen,
R47, R48, R97 bis R100 Wasserstoff bedeuten oder maximal 2 der Reste R47, R48, R97 und R98 Phenoxy bedeuten,
E5 NR59 bedeutet und
R59 Methyl, Ethyl, Butyl, Heptyl, Phenylpropyl oder Phenyl bedeutet.
Das erfindungsgemäße elektrochrome Filter enthält in seinem elektrochromen
Medium vorzugsweise mindestens ein Lösungsmittel, in dem die elektrochromen
Substanzen, gegebenenfalls ein Leitsalz und gegebenenfalls weitere Zusätze gelöst
sind. Das Lösungsmittel kann auch gelförmig verdickt sein, beispielsweise durch
Polyelektrolyte, poröse Feststoffe oder Nanopartikel mit großer aktiver Oberfläche.
Bei Verwendung polymerer elektrochromer Verbindungen insbesondere der Formeln
(L) und (Ld) bis (Lf) sowie (CL) und (CLa) bis (CLc) sowie (CLX) und (CLXa) bis
(CLXb) kann auf das Lösungsmittel verzichtet werden. Es können auch solche
Polymeren gemischt werden, z. B. Formel (LXV) und (LXVII). Gegebenenfalls
werden in dem Polymer weitere OX2 oder RED1 gelöst, z. B. Formel (XXVI) in
Polymer der Formel (LXV).
Geeignete Lösungsmittel sind alle unter den gewählten Spannungen redox-inerten
Lösungsmittel, die keine Elektrophile oder Nukleophile abspalten können oder selber
als ausreichend starke Elektrophile oder Nukleophile reagieren und so mit den
farbigen Radikalionen reagieren könnten. Beispiele sind Propylencarbonat, γ-Butyro
lacton, Acetonitril, Propionitril, Benzonitril, Glutaronitril, Methylglutarnitril, 3,3'-
Oxydipropionitril, Hydroxypropionitril, Dimethylformamid, N-Methylpyrrolidon,
Sulfolan, 3-Methylsulfolan oder Mischungen davon. Bevorzugt sind Propylen
carbonat, Benzonitril und Mischungen untereinander oder mit Glutaronitril oder
3-Methylsulfolan. Insbesondere bevorzugt ist Propylencarbonat. Ebenfalls insbe
sondere bevorzugt ist Benzonitril.
Die elektrochrome Lösung kann mindestens ein inertes Leitsalz enthalten. Insbe
sondere wenn wenigstens eine der Substanzen des Redoxpaares RED1/OX2 ionischer
Natur ist, kann auf den Zusatz eines Leitsalzes verzichtet werden.
Als inertes Leitsalz sind Lithium-, Natrium- und Tetraalkylammoniumsalze geeignet,
insbesondere letztere. Die Alkylgruppen können zwischen 1 und 18 C-Atome auf
weisen und gleich oder verschieden sein. Bevorzugt ist Tetrabutylammonium. Als
Anionen zu diesen Salzen, aber auch als Anionen X- in den Formeln (I) bis (VI),
(CI), (CII) und (CV) bis (CVII) und in den Metallsalzen kommen alle redox-inerten,
farblosen Anionen in Frage.
Beispiele sind Tetrafluoroborat, Tetraphenylborat, Cyano-triphenylborat, Tetra
methoxyborat, Tetrapropoxyborat, Tetraphenoxyborat, Perchlorat, Chlorid, Nitrat,
Sulfat, Phosphat, Methansulfonat, Ethansulfonat, Tetradecansulfonat, Pentadecan
sulfonat, Trifluormethansulfonat, Perfluorbutansulfonat, Perfluoroctansulfonat,
Benzolsulfonat, Chlorbenzolsulfonat, Toluolsulfonat, Butylbenzolsulfonat, tert.
Butylbenzolsulfonat, Dodecylbenzolsulfonat, Trifluormethylbenzolsulfonat, Hexa
fluorophosphat, Hexafluoroarsenat, Hexafluorosilicat, 7,8- oder 7,9-Dicarbonido-
undecaborat(-1) oder (-2), die gegebenenfalls an den B- und/oder C-Atomen durch
eine oder zwei Methyl-, Ethyl-, Butyl- oder Phenyl-Gruppen substituiert sind,
Dodecahydro-dicarbadodecaborat(-2) oder B-Methyl-C-phenyl-dodecahydro-dicar
badodecaborat(-1).
Ebenfalls geeignet, auch als Anionen X- in den Formeln (I) bis (VI), (CI), (CII) und
(CV) bis (CVII) und in den Metallsalzen, sind die oben erwähnten Anionen, die auch
die Rolle eines RED1 übernehmen können, beispielsweise I-, I3 -.
Zum Betrieb der erfindungsgemäßen EC-Kontrastplatte wird ein konstanter, ge
pulster oder in seiner Amplitude sich verändernder, beispielsweise sich sinusförmig
verändernder, Gleichstrom benutzt. Die Spannung hängt ab von der gewünschten
Farbtiefe, insbesondere aber von den Reduktions- bzw. Oxidationspotentialen der
verwendeten OX2 und RED1. Solche Potentiale können beispielsweise aus (S. Hünig,
H. Berneth, Topics in Current Chemistry, Volume 92, S. 1-44, 1980) oder
(K. Deuchert, 5. Hünig, Angew. Chem. 90, 927, 1978) oder der dort zitierten
Literatur entnommen werden. Die Differenz ihrer Potentiale ist ein Richtwert für die
erforderliche Spannung, jedoch kann die elektrochrome Vorrichtung bereits bei
niedrigerer oder auch mit höherer Spannung betrieben werden. In vielen Fällen, z. B.
bei Verwendung von OX2 = Formel (I) oder (V) und RED1 = Formel (XX), (XXII),
(XXVI) oder (XXVII) oder deren Verknüpfung über eine Brücke gemäß Formel (L),
insbesondere Formel (La) bis (Lf), liegt diese zum Betrieb nötige Potentialdifferenz
≦ 1 V.
Wird die Spannung abgeschaltet, geht die erfindungsgemäße elektrochrome Vorrich
tung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurück. Diese Löschung kann erheblich
beschleunigt werden, wenn die kontaktierten Segmente bzw. Platten kurzgeschlossen
werden. Auch durch mehrmaliges Umpolen der Spannung, gegebenenfalls auch bei
gleichzeitiger Erniedrigung der Spannung, kann die Anzeige sehr rasch gelöscht
werden.
Durch Variation der Schichtdicke der elektrochromen Vorrichtung, der Viskosität der
elektrochromen Lösung und/oder der Diffusions- oder Driftfähigkeit der elektro
chrornen Substanzen lassen sich die Einschalt- und Ausschaltzeiten der Anzeigevor
richtung in weiten Grenzen beeinflussen. So zeigen beispielsweise dünne Schichten
kürzere Schaltzeiten als dicke. Es lassen sich also schnell und langsam schaltbare
Vorrichtungen bauen und so den jeweiligen Einsatzzwecken optimal anpassen.
Bei langsamen Vorrichtungen kann zur Aufrechterhaltung der Färbung im einge
schalteten Zustand ein Stromspar- oder Refresh-Mode benutzt werden. Nach Aufbau
der Färbung beispielsweise durch konstante oder sich mit hoher Frequenz verändern
der oder gepulster Gleichspannung ausreichender Höhe wird auf gepulste oder sich
verändernde Gleichspannung niedriger Frequenz umgeschaltet, wobei während der
Phasen, in denen die Spannung Null beträgt, die Kontaktierung der leitfähigen Be
schichtung der Platten oder Folien nicht kurzgeschlossen wird. Diese niedrige
Frequenz kann beispielsweise im Bereich von 1 Hz oder niedriger liegen, wobei die
Dauer der Einschalt- und Ausschaltphasen nicht gleichlang zu sein brauchen, sondern
beispielsweise die Ausschaltphasen deutlich länger sein können. Da sich während der
Strompausen im nicht kurzgeschlossenen Zustand die Farbtiefe nur langsam abbaut,
genügen relativ kurz Stromimpulse, um diese Verluste in der anschließenden
Refresh-Phase wieder auszugleichen. Man erhält so ein flackerfreies Bild mit nahezu
konstanter Farbtiefe, für dessen Aufrechterhaltung aber nur ein Bruchteil des Stromes
benötigt wird, der bei permanentem Stromfluß anfallen würde.
Die EC-Kontrastplatte kann mit beliebigen Anzeigevorrichtungen gekoppelt werden,
die Licht emittieren. Dies gilt für Plasmaanzeigen, Flüssigkristallanzeigen, elektro
lumineszierende Anzeigen, Vakuum-Floureszenzanzeigen, lichtemittierende Dioden
und weitere Arten von Displays. Sie kann auch zur Dämpfung des Lichts aus Licht
quellen, wie zum Beispiel Automobilscheinwerfer, Bremslichter, Rücklichter oder
Deckenlampen verwendet werden.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin eine EC-Kontrastplatte mit integrierter
Touch-Screen. Die EC-Kontrastplatte ist entweder als diskrete Einheit vor dem Bild
schirm aufgebaut oder die äußere Oberfläche des Bildschirms wird zumindestens
zum Teil als Substrat verwendet. Die Grundfläche der EC-Kontrastplatte ist größer
als die Fläche des Bildschirms. Der über die Bildschirmfläche hinausragende Teil der
EC-Kontrastplatte dient als Touch-Screen und enthält einerseits eine oder mehrere
Berührungssensoren und andererseits eine Anzeigeeinheit auf EC-Basis. Die dem
Bildschirm zugewandte bzw. mit dem Bildschirm verbundene Scheibe der EC-
Kontrastplatte wird im Folgenden als Trägerplatte bezeichnet, die andere als
Deckplatte. An mindestens einer der Stirnflächen der transparenten Deckplatte der
EC-Kontrastplatte ist eine Strahlungsquelle angeordnet ist, deren Licht in die Deck
platte eintritt und diese ausleuchtet. An der Trägerplatte ist mindestens ein Photo
empfänger montiert ist, in dessen photoempfindlichem Raumwinkelbereich ein Teil
oder die gesamte Deckplattenfläche liegt, soweit sie über die Grundfläche des
Bildschirms hinausragt.
Das Licht breitet sich von der Strahlungsquelle über die angestrahlte Stirnfläche der
Deckplatte durch Totalreflexion an den Grenzflächen der Deckplatte aus. Bei Be
rührung der Deckplattenoberfläche mit einem Finger entstehen Kontaktflächen
zwischen der Platte und der überwiegend aus Phosphorlipiden bestehenden obersten
Hautschicht. Die Lipidschicht hat einen Brechungsindex im Bereich 1,5 bis 1,6.
Dieser Werte liegt in der Nähe des Brechungsindexes einer transparenten Platte oder
sogar darüber, so daß der größte Teil des ohne Berührung totalreflektierten Lichtes
an der berührten Stelle der Plattenoberfläche nicht mehr total reflektiert wird,
sondern in die Haut eindringt und in ihr stark gestreut wird. In der Berührungszone
bildet sich ein heller Fleck, der vom Photoempfänger an der gegenüberliegenden
Trägerplatte der Anzeigevorrichtung detektiert wird. Die Ausdehnung und die
Helligkeit dieses Flecks variiert in Abhängigkeit vom Berührungsdruck. Durch eine
geeignet konzipierte Auswerteelektronik läßt sich die Empfindlichkeit des Be
rührungssensors auf ein gewünschtes Maß einstellen.
Die Anzeigeteil der Touch-Screen im über den Bildschirm hinausragenden Teil der
EC-Kontrastplatte kann als reflektive Anzeige ohne eigene Lichtquelle ausgestaltet
sein. Die Trägerplatte weist dann, soweit sie über die Grundfläche des Bildschirms
hinausragt, vorzugsweise auf ihrer Innenseite eine Beschichtung auf, die das
sichtbare Licht überwiegend reflektiert, während sie für das Licht, das von der Strah
lungsquelle an der Deckplatte emittiert wird, überwiegend transparent ist. Alternativ
kann die reflektierende Beschichtung bevorzugt im Zentrum des photoempfindlichen
Raumwinkelbereichs des Photodetektors eine für das Licht der Strahlungsquelle, die
die Deckplatte beleuchtet, transparente Stelle enthalten. Mindestens eine der
elektrisch leitfähigen Beschichtungen ist im Bereich des über die Bildschirmfläche
hinausragenden Teils strukturiert, so daß Informationen angezeigt werden können,
indem die Transmission der EC-Kontrastplatte in diesem Bereich unabhängig von
dem vor der Bildschirmfläche liegenden Teil der EC-Kontrastplatte verändert werden
kann.
Die Anzeigeteil der Touch-Screen kann auch als transmissive Anzeige mit einer
zusätzlichen Lichtquelle zur Hinterleuchtung des über die Bildschirmfläche hinaus
ragenden Teils der EC-Kontrastplatte ausgestaltet sein.
Die Deckplatte ist bevorzugt mindestens 0,05 mm, besonders bevorzugt mindestens
0,5 mm dick. Sie kann aus jedem Material mit einer niedrigen Lichtschwächung im
Spektralbereich der Strahlungsquelle bestehen. Bei der Beurteilung der Lichtschwä
chung muß die Länge, die der größten Ausdehnung der Platte entspricht, berück
sichtigt werden. Bevorzugt ist ein Material, bei dem das Licht der Strahlungsquelle
an einem Punkt der Deckplatte mit maximalem Abstand zur Quelle nicht mehr als
50% geschwächt ist. Bevorzugte Materialien sind Silikatgläser, Quarzgläser oder
transparente Polymere wie Polycarbonate, Polymethacrylate oder Polyester.
Um eine gute Totalreflexion des eingestrahlten Lichts in die Deckplatte zu
gewährleisten, wird bevorzugt für die Deckplatte ein Material mit besonders hohem
Brechungsindex verwendet, bevorzugt Glas mit einem Brechungsindex über 1,5 be
sonders bevorzugt über 1,6.
Als Strahlungsquellen für die Beleuchtung der Deckplatte sind z. B. Wolframlampen,
Licht emittierende Halbleiterdioden oder Halbleiter-Laserdioden geeignet. Der Be
reich der spektralen Empfindlichkeit des Photoempfängers muß das Emissions
spektrum der Strahlungsquelle umfassen. Bevorzugt stimmen das Maximum der
Empfindlichkeit des Photoempfängers und das Maximum im Emissionsspektrum der
Strahlungsquelle überein. Als Photoempfänger sind Halbleiter-Photoempfänger be
vorzugt. Besonders bevorzugt sind Silizium-Photodioden, Silizium-Phototransistoren
und Silizium- oder Silizium/Metalloxid-charge-coupled-devices.
Um den Einfluß des Umgebungslichtes auf den Berührungssensor auszuschalten und
um die Farbeinstellung der EC-Kontrastplatte nicht zu stören, wird zur Beleuchtung
der Deckplatte bevorzugt eine Strahlungsquelle verwendet, deren Emissionsspektrum
außerhalb des sichtbaren Spektrums liegt, z. B. im infraroten Spektralbereich bei einer
Wellenlänge, die größer ist als 680 nm, bevorzugt größer als 780 nm und besonders
bevorzugt größer als 850 nm. Bevorzugt emittiert die Strahlungsquelle in einem
Spektralbereich, in dem die Absorption der Anzeigevorrichtung niedrig ist und sich
auch beim Umschalten der angezeigten Information nicht stark ändert.
Bevorzugt ist jedem Photoempfänger eine Einheit zur Verarbeitung des elektrischen
Signale nachgeschaltet.
Eine zusätzliche Maßnahme zur Vermeidung von Fehlern, die z. B. durch das Umge
bungslicht ausgelöst werden, ist der Einsatz der Lock-in-Technik (P. Cielo, Optical
Techniques for Industrial Inspection, Academic Press San Diego 1988, p. 128-130).
Die Strahlungsquelle wird in ihrer Strahlungsleistung periodisch mit der Zeit verän
dert mit der Frequenz fQ. Von den elektrischen Signalen des Photoempfängers wird
in einer nachgeschalteten elektronischen Einheit nur derjenige Teil des Signals
weitergeleitet, der sich ebenfalls periodisch mit der Zeit und annähernd mit derselben
Frequenz ändert wie die Strahlungsleistung der Strahlungsquelle. Durch die Wahl der
Breite des akzeptierten Frequenzbandes ΔfP, des Signals aus dem Photoempfänger
um die Frequenz fQ kann die Trennung von erwünschten Signalen und Störsignalen
optimiert werden. Bevorzugt ist eine relative Breite des akzeptierten Frequenzbandes
ΔfP/fQ von weniger als 0.1, besonders bevorzugt ist eine relative Breite ΔfP/fQ von
weniger als 0.01.
Der Raumwinkelbereich, in den die Strahlungsquelle abstrahlt, sollte bevorzugt an
die beleuchtete Stirnfläche der Platte angepaßt sein, um eine möglichst vollständige
Einkopplung des Lichtes der Strahlungsquelle in die Platte zu erreichen.
Um besonders gute Reflexionen des eingestrahlten Lichts an den Stirnflächen der
Platte zu erhalten, können eine oder mehrere der Stirnflächen mit einem optisch re
flektierenden Material beschichtet sein. Diejenige Stirnfläche, die durch die Strah
lungsquelle beleuchtet wird, ist von der Beschichtung ausgenommen. Durch die
reflektierende Beschichtung der Stirnflächen wird das eingestrahlte Licht besonders
häufig innerhalb der Platte reflektiert, das heißt, es wird effizient genutzt, und die
Platte wird gleichmäßiger ausgeleuchtet. Bevorzugte Beschichtungen sind optisch
reflektierende Metalle und Metallegierungen wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel, Zinn
oder Aluminium. Bevorzugte Beschichtungsverfahren sind physikalische Vakuumbe
schichtungsverfahren wie Aufdampfen, Sputtern, Chemical Vapor Deposition (CVD)
(David A. Glocker, Ismat Shah (Ed.) Handbook of Thin Film Process Technologie,
Institute of Physics Publishing, Bristol and Philadephia 1995). Auch das Aufkleben
von kommerziell erhältlichen metallbeschichteten Folien ist möglich.
Die Deckplatte, soweit sie über den Bildschirm hinausragt, kann in mehrere Be
rührungsfelder eingeteilt sein. Berührungsfelder sind Bereiche der Anzeigevor
richtung, denen eindeutig ein Photodetektor zugeordnet ist, in dessen photoempfind
lichem Raumwinkelbereich nur dieser bestimmte Bereich der Anzeigevorrichtung
liegt. Bei Berührung unterschiedlicher Berührungsfelder nehmen unterschiedliche
Photodetektoren das durch die Berührung erzeugte Streulicht auf. Aus den Signalen
der einzelnen Photodetektoren läßt sich rekonstruieren, welche Berührungsfelder be
rührt wurden. Der Abstand zweier benachbarter Berührungsfelder sollte nicht kleiner
sein als der typische Durchmesser einer menschlichen Fingerkuppe von ca. 1 cm, um
Fehlmeldungen zu vermeiden. Die Berührungsfelder können für den Berührenden
erkennbar auf der Platte markiert sein oder durch die Anzeige dargestellt sein.
Der Berührungssensor kann auch ganz oder zeitlich begrenzt abgeschaltet werden.
Dies ist vorteilhaft, um eine Fehlfunktion des Berührungssensors bei Berührungen zu
vermeiden, die nicht dem vorgesehenen Zweck des Schaltens dienen, wie z. B. beim
Reinigen. Die Abschaltung kann dadurch erfolgen, daß bei einer bestimmten zeitli
chen Abfolge von Berührungen des Sensors die zugehörigen elektrischen Signale des
oder der Photodetektoren in der nachgeschalteten Einheit zur Verarbeitung der elek
tronischen Signale eine Abschaltung auslösen. Die Abschaltung kann bedeuten, daß
keine weiteren Signale weiterverarbeitet werden. Die Abschaltung kann zeitlich be
grenzt sein oder kann durch eine weitere definierte Signalfolge wieder aufgehoben
werden.
Zum Beispiel kann bei einer Ausführungsform der beanspruchten Vorrichtung, die
nur ein Berührungsfeld enthält, die besondere zeitliche Abfolge des einen Signals da
rin bestehen, daß das Berührungsfeld innerhalb einer bestimmten Zeit, zum Beispiel
von 5 Sekunden, genau dreimal hintereinander berührt wird. Bei einer Ausführungs
form der beanspruchten Vorrichtung, die mindestens zwei Berührungsfelder enthält,
kann die besondere zeitliche Abfolge von Signalen zum Beispiel darin bestehen, daß
zwei bestimmte Berührungsfelder gleichzeitig und innerhalb einer bestimmten Zeit,
zum Beispiel von 5 Sekunden, genau zweimal hintereinander berührt werden. Diese
Signalfolge wird nun von der nachgeschalteten elektronischen Signalverarbeitungs
vorrichtung so weiterverarbeitet, daß zum Beispiel für 1 Minute kein der Berührung
eines Berührungsfeldes entsprechendes Signal weitergegeben wird.
Die erfindungsgemäße EC-Kontrastplatte ist leicht herzustellen, da die Befüllung der
EC-Zelle mit dem EC-Medium leicht durchführbar und weitaus weniger aufwendig
als z. B. ein Sputter-Prozeß ist. Die Kontrastplatte besitzt eine hervorragende
Lichtstabilität und erlaubt eine hohe Anzahl von Schaltzyklen.
Die EC-Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen hat den Vorteil, daß sie eine
einzige Frontscheibe ohne Spalten und Fugen bildet. Diese ist leicht zu reinigen und
bietet eine robuste Oberfläche für den Einsatz in Bereichen, die einen hohen Ver
schmutzungsgrad oder aggressive Umweltbedingungen aufweisen oder in denen
hohe hygienische Anforderungen gestellt werden (Lebensmittelindustrie).
Es zeigen
Fig. 1A Schnitt durch eine CRT-Röhre mit einer EC-Kontrastplatte, die in
Verbindung mit dem Bildschirm steht.
Fig. 1B Ausschnitt mit Schichtfolge auf dem Bildschirm.
Fig. 2A Schnitt durch eine CRT-Röhre mit EC-Kontrastplatte als diskreter
Einheit vor dem Bildschirm.
Fig. 2B Ausschnitt mit Schichtfolge vor dem Bildschirm.
Fig. 3A EC-Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen in Draufsicht.
Fig. 3B EC-Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen in Seitenansicht.
In Fig. 1A ist ein Schnitt durch eine CRT-Röhre 1 zu sehen. Die Röhre hat eine
Glashülle 2, die den Bildschirm 3 mit einschließt. Die Elektronenkanone 4 generiert
die Elektronen, die fokussiert werden und auf die mit Phosphors beschichtete inneren
Oberfläche 5 des Bildschirms 3 treffen. Auf der äußeren Oberfläche des Bildschirms
ist eine elektrochrome Kontrastplatte 6 angebracht.
Fig. 1B zeigt einen detaillierteren Ausschnitt des Bildschirms aus Fig. 1A. Die Phos
phorschicht 5 besteht aus einem regelmäßigem Muster von Phosphorspots mit drei
unterschiedlichen Farben 5R, 5G, 5B im Normalfall für Rot, Grün und Blau. Auf der
Außenseite des Bildschirms 3 ist eine elektrochrome Kontrastplatte 6 angebracht. Die
Kontrastplatte ist durch eine gemeinsame Scheibe mit dem Bildschirm 3 verbunden.
Auf dem Bildschirm 3 ist eine transparente, elektrisch leitfähige Schicht 7 auf
gebracht. Die zweite Elektrode wird durch die zweite transparente, elektrisch leit
fähige Schicht 8 gebildet, die sich auf der transparenten Scheibe 9 befindet. Zwi
schen den beiden Elektroden befindet sich das elektrochrome Medium 10. Das
elektrochrome Medium 10 ändert seine Transmissionseigenschaften, wenn zwischen
den beiden Elektroden 7 und 8 eine elektrische Spannung angelegt wird.
In Fig. 2A ist die elektrochrome Vorrichtung 26 mit dem Zwischenraum 21 vor dem
Bildschirm 3 plaziert.
Fig. 2B zeigt einen detaillierteren Ausschnitt des Bildschirms aus Fig. 2A. Die
elektrochrome Kontrastplatte 26 besteht aus den transparenten Scheiben 23 und 29
mit den transparenten, elektrisch leitfähigen Elektroden 27 und 28, sowie dem
elektrochromen Medium 20. Der Raum 21 zwischen dem Schirm 3 und der
elektrochromen Kontrastplatte 26 kann mit einem Medium gefüllt sein, das den
Brechungsindex anpasst und damit mögliche Reflexionen reduziert.
Die Fig. 3A und 3B zeigen eine EC-Kontrastplatte 36 mit integrierter Touch-Screen
in Draufsicht bzw. in Seitenansicht. Die EC-Kontrastplatte ist aufgeteilt in einen
Bereich mit Kontrastfunktion 310 und einen Bereich mit Funktion als Touch-Screen
311. Die EC-Kontrastplatte 36 befindet sich als diskrete Einheit vor dem Bildschirm
3. Die Grundfläche der EC-Kontrastplatte 36 ist größer als die Fläche des Bild
schirms 3. Der über die Bildschirmfläche hinausragende Teil der EC-Kontrastplatte
dient als Touch-Screen 311. Die EC-Kontrastplatte 36 besteht aus einer Trägerplatte
32 und einer Deckplatte 31. Auf der Trägerplatte 32 befindet sich eine elektrisch
leitfähige, transparente Schicht 33a, die in diskrete Bereiche 310 und 311 ent
sprechend der Kontrastfunktion und der Funktion als Touch-Screen eingeteilt ist. Auf
der Deckplatte 31 befindet sich die elektrisch leitfähige, transparente Schicht 33b.
Die Trägerplatte 32 und die Deckplatte 31 sind durch einen umlaufenden Dich
tungsring 34 zu einer Zelle verbunden, in der sich das elektrochrome Medium 35 be
findet. Die Deckplatte 31 wird an ihrer Stirnfläche durch die Strahlungsquelle 313
beleuchtet. An der Trägerplatte 32 ist ein Photoempfänger 37 montiert mit Verstärker
38 und Ausgangskontakt 39.
Claims (26)
1. Elektrochrome Kontrastplatte (6), bestehend aus einem Paar transparenter
Glas- oder Kunststoffscheiben (5, 9), die auf jeweils einer Seite mit einer
elektrisch leitfähigen, transparenten Beschichtung (7, 8) versehen sind, und die
über einen Dichtungsring auf den Seiten ihrer leitfähigen Beschichtung zu
sammengefügt sind, und bei denen das Volumen, gebildet aus den beiden
Scheiben und dem Dichtungsring, mit einem elektrochromen Medium (10)
gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrochrome Medium (10) eine
Flüssigkeit, ein Gel oder ein Polymer ist.
2. Elektrochrome Kontrastplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektrochrome Medium mindestens ein Paar elektrochromer und oxidier
barer bzw. reduzierbarer Substanzen OX2 und RED1 enthält.
3. Elektrochrome Kontrastplatte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das ein elektrochromes Medium verwendet wird, in dem
- a) die reduzierbare Substanz mindestens eine, vorzugsweise wenigstens zwei chemisch reversible Reduktionswellen im cyclischen Voltammo gramm und die oxidierbare Substanz entsprechend mindestens eine, vorzugsweise wenigstens zwei chemisch reversible Oxidationswellen besitzen, oder
- b) die reduzierbare Substanz und die oxidierbare Substanz über eine Brücke B kovalent aneinander gebunden sind, oder
- c) als reduzierbare und/oder oxidierbare Substanz solche ausgewählt sind, bei denen der reversible Übergang zwischen der oxidierbaren Form und der reduzierbaren Form oder umgekehrt mit dem Bruch bzw. dem Aufbau einer σ-Bindung verbunden ist, oder
- d) die reduzierbare Substanz und/oder die oxidierbare Substanz Metall salze oder Metallkomplexe sind von solchen Metallen, die in min destens zwei Oxidationsstufen existieren, oder
- e) die reduzierbare und/oder oxidierbare Substanz Oligo- und Polymere sind, die mindestens eines der genannten Redoxsysteme, aber auch Paare solcher Redoxsysteme, wie sie unter a) bis d) definiert sind, ent halten, oder
- f) als reduzierbare und/oder oxidierbare Substanz Mischungen der in a) bis e) beschriebenen Substanzen eingesetzt werden, vorausgesetzt diese Mischungen enthalten mindestens ein reduzierbares und min destens ein oxidierbares Redoxsystem.
4. Elektrochrome Kontrastplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß das elektrochrome Medium elektrochrome Oligo- oder
Polymere enthält mit den Formeln
Y-[-(-B-Z-)a-(-B-Y-)b-]c-B-Z (L),
worin
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redox systems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redox systems steht,
B für ein Brückenglied steht,
c für eine ganze Zahl von 0 bis 1000 steht, und
a und b unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 0 bis 100 stehen, oder
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-Y)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CL)
und
. . .-(D)f-. . .-[E-(B1-Y)i-(B2-Z)j]g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CLX),
worin
D, E und F Bausteine einer Oligomer- oder Polymerkette darstellen, wobei die Einheiten D, E und F sowohl statistisch verteilt als auch in Blöcken angeordnet sein können,
B1 und B2 für ein Brückenglied stehen,
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redox systems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redox systems steht,
f, g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100.000, insbesondere 1 bis 10.000 stehen,
wobei
f+g+h < 2,
f und h unabhängig voneinander auch für 0 stehen können und
i und j unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100, insbe sondere 1 bis 10 stehen.
Y-[-(-B-Z-)a-(-B-Y-)b-]c-B-Z (L),
worin
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redox systems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redox systems steht,
B für ein Brückenglied steht,
c für eine ganze Zahl von 0 bis 1000 steht, und
a und b unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 0 bis 100 stehen, oder
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-Y)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CL)
und
. . .-(D)f-. . .-[E-(B1-Y)i-(B2-Z)j]g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CLX),
worin
D, E und F Bausteine einer Oligomer- oder Polymerkette darstellen, wobei die Einheiten D, E und F sowohl statistisch verteilt als auch in Blöcken angeordnet sein können,
B1 und B2 für ein Brückenglied stehen,
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redox systems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redox systems steht,
f, g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100.000, insbesondere 1 bis 10.000 stehen,
wobei
f+g+h < 2,
f und h unabhängig voneinander auch für 0 stehen können und
i und j unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100, insbe sondere 1 bis 10 stehen.
5. Elektrochrome Kontrastplatte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das elektrochrome Medium elektrochrome Seitenkettenoligo- oder -polymere
enthält mit den Formeln
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLa),
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g- (CLb),
. . .-(D)f-...-(F-B2-RED1)h-. . . (CLc),
. . .-(D)f-. . .-[E-B1-OX2-B2-RED1]g-. . . (CLXa)
oder
. . .-(D)f -. . .-[F-B2-RED1-B1-OX2]h-. . . (CLXb)
worin
f für eine ganze Zahl von 0 bis 10.000 steht,
g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 10.000, vorzugsweise 1 bis 1000, besonders bevorzugt 1 bis 100 stehen und
die anderen Reste die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzen, wobei OX2 und/oder RED1, insbesondere wenn g und/oder h < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung besitzen können.
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLa),
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g- (CLb),
. . .-(D)f-...-(F-B2-RED1)h-. . . (CLc),
. . .-(D)f-. . .-[E-B1-OX2-B2-RED1]g-. . . (CLXa)
oder
. . .-(D)f -. . .-[F-B2-RED1-B1-OX2]h-. . . (CLXb)
worin
f für eine ganze Zahl von 0 bis 10.000 steht,
g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 10.000, vorzugsweise 1 bis 1000, besonders bevorzugt 1 bis 100 stehen und
die anderen Reste die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzen, wobei OX2 und/oder RED1, insbesondere wenn g und/oder h < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung besitzen können.
6. Elektrochrome Kontrastplatte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß das elektrochrome Medium elektrochrome Seitenkettenoligo-
oder -polymere enthält
worin
D für die Formel
-CHY10-CHY11- (CLXXI)
steht und
E und F unabhängig voneinander für die Formel
-CHY12-CHY13- (CLXXII)
stehen,
wobei
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C1- bis C4-Alkyl stehen,
Y11 für Wasserstoff, Halogen, C1- bis C4-Alkyl, Aryl oder -COO-C1- bis C8-Alkyl steht und
Y13 für eine direkte Bindung oder eine der Brücken der Formeln -O-, -CO-O-, -CO-NH- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht.
worin
D für die Formel
-CHY10-CHY11- (CLXXI)
steht und
E und F unabhängig voneinander für die Formel
-CHY12-CHY13- (CLXXII)
stehen,
wobei
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C1- bis C4-Alkyl stehen,
Y11 für Wasserstoff, Halogen, C1- bis C4-Alkyl, Aryl oder -COO-C1- bis C8-Alkyl steht und
Y13 für eine direkte Bindung oder eine der Brücken der Formeln -O-, -CO-O-, -CO-NH- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht.
7. Elektrochrome Kontrastplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß beim Anlegen einer Spannung an die leitfähigen Beschich
tungen die Farbkoordinaten (x,y) der elektrochromen Substanzen im C.I.E.
Dreieck zwischen 0,3 und 0,37, bevorzugt zwischen 0,31 und 0,35 liegen.
8. Elektrochrome Kontrastplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Transmission der elektrochromen Schicht im sicht
baren Bereich bei Variation der Stärke einer angelegten Spannung variiert.
9. Elektrochrome Kontrastplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die minimale Transmission der elektrochromen Schicht
kleiner als 25% ist.
10. Elektrochrome Kontrastplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die maximale Transmission der elektrochromen Schicht
größer als 70% ist.
11. Elektrochrome Kontrastplatte nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß beim Anlegen einer Spannung an die leitfähigen
Beschichtungen die elektrochrome Schicht in weniger als 5 Minuten die
Transmission ändert, bevorzugt in weniger als 1 Minute.
12. Vorrichtung enthaltend eine erfindungsgemäße elektrochrome Kontrastplatte
nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und einen Bildschirm, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kontrastplatte durch eine gemeinsame Scheibe mit dem
Bildschirm verbunden ist.
13. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen (36), dadurch
gekennzeichnet, daß eine EC-Kontrastplatte gemäß einem der Ansprüche 1
bis 11 eine größere Grundfläche hat als die Fläche des Bildschirms (3) und an
mindestens einer der Stirnflächen der äußeren Scheibe (Deckplatte) (31) der
EC-Kontrastplatte (36) eine Strahlungsquelle (313) angeordnet ist, deren
Licht in die Deckplatte (31) eintritt und diese ausleuchtet und an der inneren
Scheibe (Trägerplatte) (32) in dem Bereich, der über die Bildschirmfläche (3)
hinausragt, ein Photoempfänger (37) montiert ist, in dessen photoempfind
lichem Raumwinkelbereich ein Teil oder die gesamte Trägerplatte (32) liegt,
soweit sie über die Bildschirmfläche (3) hinausragt.
14. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach Anspruch
13, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrisch leitfähige, transparente Be
schichtung von mindestens einer der Scheiben der EC-Kontrastplatte struk
turiert ist.
15. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach Anspruch
13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte eine Beschichtung
aufweist, die das sichtbare Licht überwiegend reflektiert, während sie für das
von der Strahlungsquelle emittierte Licht überwiegend transparent ist.
16. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach Anspruch
13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte eine Beschichtung
aufweist, die bevorzugt im Zentrum des photoempfindlichen Raumwinkel
bereichs des Photodetektors eine für das Licht der Strahlungsquelle transpa
rente Stelle enthält.
17. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach einem der
Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte eine Dicke
von mindestens 0,05 mm und bevorzugt mindestens 0,5 mm hat.
18. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach einem der
Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckplatte einen
Brechungsindex von mindestens 1,5 und bevorzugt mindestens 1,6 hat.
19. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach einem der
Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Strahlungsquelle ein
Emissionsmaximum bei einer Wellenlänge größer als 680 nm, bevorzugt
größer als 780 nm und besonders bevorzugt größer als 850 nm hat.
20. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach einem der
Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine und
maximal drei Stirnflächen der Deckplatte mit einem optisch reflektierenden
Material beschichtet sind.
21. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach Anspruch
20, dadurch gekennzeichnet, daß als optisch reflektierendes Material Gold,
Silber, Kupfer, Nickel oder Aluminium verwendet wird und die Schichten
durch Aufdampfen, Sputtern, CVD oder Aufkleben von metallbeschichteten
Folien hergestellt werden.
22. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach einem der
Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Photoempfänger
an den über die Bildschirmfläche hinaus ragenden Teil der Trägerplatte
montiert sind, wobei im photoempfindlichen Raumwinkelbereich eines jeden
Photoempfängers ein bestimmter Bereich der Deckplatte liegt, der dem
Photoempfänger eindeutig zugeordnet ist.
23. Elektrochrome Kontrastplatte mit integrierter Touch-Screen nach einem der
Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Photoempfänger
eine Einheit zur Verarbeitung des elektrischen Signals nachgeschaltet ist.
24. Elektrochrome Seitenkettenoligo- oder -polymere der Formeln
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-Y)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CL)
und
. . .-(D)f-. . .-[E-(B1-Y)i-(B2-Z)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CLX),
worin
D, E und F Bausteine einer Oligomer- oder Polymerkette darstellen, wobei die Einheiten D, E und F sowohl statistisch verteilt als auch in Blöcken angeordnet sein können,
B1 und B2 für ein Brückenglied stehen,
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redox systems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redox systems steht,
f, g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100.000, insbesondere 1 bis 10.000 stehen,
wobei
f+g+h < 2,
f und h unabhängig voneinander auch für 0 stehen können und
i und j unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100, insbe sondere 1 bis 10 stehen.
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-Y)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CL)
und
. . .-(D)f-. . .-[E-(B1-Y)i-(B2-Z)g-. . .-(F-B2-Z)h-. . . (CLX),
worin
D, E und F Bausteine einer Oligomer- oder Polymerkette darstellen, wobei die Einheiten D, E und F sowohl statistisch verteilt als auch in Blöcken angeordnet sein können,
B1 und B2 für ein Brückenglied stehen,
Y und Z unabhängig voneinander für einen Rest OX2 oder RED1 stehen,
wobei
OX2 für den Rest eines reversibel elektrochemisch reduzierbaren Redox systems steht, und
RED1 für den Rest eines reversibel elektrochemisch oxidierbaren Redox systems steht,
f, g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100.000, insbesondere 1 bis 10.000 stehen,
wobei
f+g+h < 2,
f und h unabhängig voneinander auch für 0 stehen können und
i und j unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 100, insbe sondere 1 bis 10 stehen.
25. Elektrochrome Seitenkettenoligo- oder -polymere gemäß Anspruch 24 der
Formeln
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLa),
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g- (CLb),
. . .-(D)f-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLc),
. . .-(D)f-. . .-[E-B1-OX2-B2--RED1]g-. . . (CLXa)
oder
. . .-(D)f-. . .-[F-B2-RED1-B1-OX2]h-. . . (CLXb)
worin
f für eine ganze Zahl von 0 bis 10.000 steht,
g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 10.000, vorzugsweise 1 bis 1000, besonders bevorzugt 1 bis 100 stehen und
die anderen Reste die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzen, wobei OX2 und/oder RED1, insbesondere wenn g und/oder h < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung besitzen können.
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLa),
. . .-(D)f-. . .-(E-B1-OX2)g- (CLb),
. . .-(D)f-. . .-(F-B2-RED1)h-. . . (CLc),
. . .-(D)f-. . .-[E-B1-OX2-B2--RED1]g-. . . (CLXa)
oder
. . .-(D)f-. . .-[F-B2-RED1-B1-OX2]h-. . . (CLXb)
worin
f für eine ganze Zahl von 0 bis 10.000 steht,
g und h unabhängig voneinander für eine ganze Zahl von 1 bis 10.000, vorzugsweise 1 bis 1000, besonders bevorzugt 1 bis 100 stehen und
die anderen Reste die in Anspruch 1 angegebene Bedeutung besitzen, wobei OX2 und/oder RED1, insbesondere wenn g und/oder h < 1 sind, in jeder wiederkehrenden Einheit verschiedene Bedeutung besitzen können.
26. Elektrochrome Seitenkettenoligo- oder -polymere gemäß Anspruch 24 oder
25,
worin
D für die Formel
-CHY10-CHY11- (CLXXI)
steht und
E und F unabhängig voneinander für die Formel
-CHY12-CHY13- (CLXXII)
stehen,
wobei
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C1- bis C4-Alkyl stehen,
Y11 für Wasserstoff, Halogen, C1- bis C4-Alkyl, Aryl oder -COO-C1- bis C8-Alkyl steht und
Y13 für eine direkte Bindung oder eine der Brücken der Formeln -O-, -CO-O-, -CO-NH- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht.
worin
D für die Formel
-CHY10-CHY11- (CLXXI)
steht und
E und F unabhängig voneinander für die Formel
-CHY12-CHY13- (CLXXII)
stehen,
wobei
Y10 und Y12 unabhängig voneinander für Wasserstoff oder C1- bis C4-Alkyl stehen,
Y11 für Wasserstoff, Halogen, C1- bis C4-Alkyl, Aryl oder -COO-C1- bis C8-Alkyl steht und
Y13 für eine direkte Bindung oder eine der Brücken der Formeln -O-, -CO-O-, -CO-NH- oder -C6H4- zu B1 bzw. B2 steht.
Priority Applications (9)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914304A DE19914304A1 (de) | 1999-03-29 | 1999-03-29 | Elektrochrome Kontrastplatte |
| US09/291,834 US6344918B1 (en) | 1999-03-29 | 1999-04-14 | Electrochromic contrast-plate |
| KR1020017012403A KR100616380B1 (ko) | 1999-03-29 | 2000-03-16 | 평면 전기변색 콘트라스트 시스템 |
| JP2000608703A JP2002540486A (ja) | 1999-03-29 | 2000-03-16 | 平らなエレクトロクロミック・コントラスト・システム |
| EP00912613A EP1181339A1 (de) | 1999-03-29 | 2000-03-16 | Elektrochrome kontrastplatte |
| AU34298/00A AU3429800A (en) | 1999-03-29 | 2000-03-16 | Flat electrochromic contrast system |
| TW089104777A TW448313B (en) | 1999-03-29 | 2000-03-16 | Electrochromic contrast plate |
| PCT/EP2000/002328 WO2000058418A1 (de) | 1999-03-29 | 2000-03-16 | Elektrochrome kontrastplatte |
| US09/956,187 US6930815B2 (en) | 1999-03-29 | 2001-09-18 | Electrochromic contrast plate |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19914304A DE19914304A1 (de) | 1999-03-29 | 1999-03-29 | Elektrochrome Kontrastplatte |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19914304A1 true DE19914304A1 (de) | 2000-10-05 |
Family
ID=7902874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19914304A Withdrawn DE19914304A1 (de) | 1999-03-29 | 1999-03-29 | Elektrochrome Kontrastplatte |
Country Status (8)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US6344918B1 (de) |
| EP (1) | EP1181339A1 (de) |
| JP (1) | JP2002540486A (de) |
| KR (1) | KR100616380B1 (de) |
| AU (1) | AU3429800A (de) |
| DE (1) | DE19914304A1 (de) |
| TW (1) | TW448313B (de) |
| WO (1) | WO2000058418A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1376872A3 (de) * | 2002-05-07 | 2006-08-02 | Schott Ag | Beleuchtungseinrichtung für Schaltflächen |
| EP1529240A4 (de) * | 2002-06-21 | 2008-04-16 | Univ California | Elektrolyte für elektrooptische einrichtungen mit ionischen flüssigkeiten |
| WO2008072194A1 (en) * | 2006-12-15 | 2008-06-19 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Lighting device and light therapy device associated therewith |
Families Citing this family (24)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19735733A1 (de) * | 1997-08-18 | 1999-02-25 | Bayer Ag | Elektrochromes System mit gekoppeltem RED-OX-System und speziellen Anionen |
| DE19905797A1 (de) * | 1999-02-12 | 2000-08-17 | Bayer Ag | Elektrochrome Vorrichtung mit Nanoteilchen und UV-Absorber in der Schutzschicht |
| DE19914304A1 (de) * | 1999-03-29 | 2000-10-05 | Bayer Ag | Elektrochrome Kontrastplatte |
| DE10063180A1 (de) | 2000-12-18 | 2002-06-27 | Bayer Ag | Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtsignalen |
| US6567204B1 (en) * | 2001-09-04 | 2003-05-20 | Exon Science, Inc. | Electrochromic solution containing hydrazone compound and device manufactured with same |
| US7450292B1 (en) * | 2003-06-20 | 2008-11-11 | Los Alamos National Security, Llc | Durable electrooptic devices comprising ionic liquids |
| US6961168B2 (en) * | 2002-06-21 | 2005-11-01 | The Regents Of The University Of California | Durable electrooptic devices comprising ionic liquids |
| TWI278504B (en) * | 2003-11-04 | 2007-04-11 | Lg Chemical Ltd | New compound capable of being used in organic layer of organic light emitting device |
| DE60322549D1 (de) * | 2003-12-01 | 2008-09-11 | Asulab Sa | Transparantes Substrat mit unsichtbaren Elektroden und Vorrichtungen mit diesem Substrat |
| US20070152199A1 (en) * | 2004-03-09 | 2007-07-05 | Arno Seeboth | Composition for the preparation of a thermoset having thermochromic properties |
| KR100752041B1 (ko) | 2004-03-16 | 2007-08-23 | 주식회사 엘지화학 | 전기 변색 소자의 구동 회로 |
| GB0413747D0 (en) * | 2004-06-19 | 2004-07-21 | Atomic Energy Authority Uk | Optical keyboard |
| JP2008250804A (ja) * | 2007-03-30 | 2008-10-16 | Kyocera Corp | 画像表示装置、画像変更制御装置及び画像変更プログラム |
| JP5453725B2 (ja) * | 2008-03-11 | 2014-03-26 | 株式会社リコー | エレクトロクロミック化合物およびそれを用いたエレクトロクロミック表示素子 |
| CN102478727B (zh) | 2010-11-28 | 2016-04-06 | 宸鸿科技(厦门)有限公司 | 触控显示装置的制造方法与显示装置、触控显示装置 |
| CN102608820B (zh) * | 2011-01-19 | 2014-06-04 | 介面光电股份有限公司 | 触控式电致变色装置 |
| US9481296B2 (en) | 2012-06-19 | 2016-11-01 | Ford Global Technologies, Llc | Illuminated chromatic emblem assembly with micro LEDS |
| US8752989B2 (en) | 2012-06-19 | 2014-06-17 | Ford Global Technologies, Llc | Illuminated chromatic vehicle emblem |
| US9834136B2 (en) | 2012-06-19 | 2017-12-05 | Ford Global Technologies, Llc | Illuminated chromatic emblem assembly |
| US10011215B2 (en) | 2012-06-19 | 2018-07-03 | Ford Global Technologies, Llc | Illuminated chromatic emblem assembly with micro LEDs |
| WO2018057590A1 (en) * | 2016-09-22 | 2018-03-29 | Macdermid Enthone Inc. | Copper deposition in wafer level packaging of integrated circuits |
| KR102134507B1 (ko) | 2017-03-21 | 2020-07-16 | 주식회사 엘지화학 | 화합물 및 이를 포함하는 유기 태양 전지 |
| WO2019013486A1 (ko) * | 2017-07-10 | 2019-01-17 | 주식회사 엘지화학 | 전기 변색용 화합물을 포함하는 전기 변색 소자 및 이의 제조 방법 |
| KR102120532B1 (ko) | 2017-09-18 | 2020-06-16 | 주식회사 엘지화학 | 유기트랜지스터 |
Citations (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4142783A (en) * | 1977-05-31 | 1979-03-06 | International Business Machines Corporation | Reversible electrochromic display device having memory |
| EP0323006A2 (de) * | 1987-12-24 | 1989-07-05 | Ford Motor Company Limited | Elektrochrome Vorrichtung und Herstellungsverfahren einer elektrochromen Schicht für diese Vorrichtung |
| US5060075A (en) * | 1989-12-22 | 1991-10-22 | North American Philips Corporation | CRT display device with variable light transmission panel |
| US5173793A (en) * | 1989-10-06 | 1992-12-22 | Summagraphics Corporation | Liquid crystal shutter for backlit digitizer |
| US5332530A (en) * | 1991-11-29 | 1994-07-26 | Corning Incorporated | Solid gel electrolytic material for modulating light |
| DE19605451A1 (de) * | 1996-02-15 | 1997-08-21 | Bayer Ag | Elektrochromes System |
| DE19605448A1 (de) * | 1996-02-15 | 1997-08-21 | Bayer Ag | Elektrochromes System |
| US5679283A (en) * | 1994-07-22 | 1997-10-21 | Gentex Corporation | Electrochromic layer and devices comprising same |
| DE19631728A1 (de) * | 1996-08-06 | 1998-02-12 | Bayer Ag | Elektrochrome Anzeigevorrichtung |
| US5847858A (en) * | 1995-12-15 | 1998-12-08 | U.S. Philips Corporation | Electrochromic element |
| US5859735A (en) * | 1996-03-14 | 1999-01-12 | U.S. Philips Corporation | Optical element and display device provided with said optical element |
| DE19735732A1 (de) * | 1997-08-18 | 1999-02-25 | Bayer Ag | UV-geschützte elektrochrome Lösung |
| DE19735733A1 (de) * | 1997-08-18 | 1999-02-25 | Bayer Ag | Elektrochromes System mit gekoppeltem RED-OX-System und speziellen Anionen |
Family Cites Families (19)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE755563A (fr) * | 1969-09-02 | 1971-03-01 | Polaroid Corp | Dispositif de filtrage variable de lumiere |
| SE402394B (sv) * | 1976-12-03 | 1978-06-26 | Bergstroem Arne | Optoelektroniskt kretselement |
| JPS584956B2 (ja) * | 1978-05-22 | 1983-01-28 | 日本電信電話株式会社 | エレクトロクロミツク表示材料 |
| DE3066410D1 (en) * | 1979-10-10 | 1984-03-08 | Ibm | Photo, e-beam, and x-ray sensitive negative resists based on donor polymer-doped halocarbon acceptor transfer complexes and method for producing negative resist images |
| JPS5710122A (en) * | 1980-06-20 | 1982-01-19 | Mitsubishi Electric Corp | Electrochromic display element |
| JPS5711328A (en) * | 1980-06-23 | 1982-01-21 | Mitsubishi Electric Corp | Electrochromic display element |
| JPS60177197A (ja) * | 1984-02-22 | 1985-09-11 | Daicel Chem Ind Ltd | フエロセン核を有するポリマ−の電気化学的ド−ピング法 |
| US4902108A (en) * | 1986-03-31 | 1990-02-20 | Gentex Corporation | Single-compartment, self-erasing, solution-phase electrochromic devices, solutions for use therein, and uses thereof |
| DE3917323A1 (de) | 1989-05-27 | 1990-11-29 | Basf Ag | 2,5-biscyanimino-2,5-dihydrothieno(3.2-b)thiophene, diese enthaltende charge-transfer-komplexe und radikalalanionensalze dieser cyaniminoverbindungen |
| DE4007058A1 (de) | 1990-03-07 | 1991-09-12 | Miles Inc | Naphthotriazoliumsalze |
| CA2049230C (en) | 1990-09-19 | 1999-10-19 | Robert P. Hatch | 2-benzothiazolyl tetrazolium salt indicators |
| CA2049237C (en) | 1990-09-19 | 1999-10-19 | Gunther Beck | 2-thiazolyl tetrazolium salt indicators |
| EP0612826B1 (de) * | 1993-02-26 | 2000-10-04 | Donnelly Corporation | Elektrochrome polymerische Festfilme, Herstellung elektrochromer Vorrichtungen mit solchen Filmen, und Verfahren zur Herstellung solcher Festfilme und Vorrichtungen |
| US5910854A (en) * | 1993-02-26 | 1999-06-08 | Donnelly Corporation | Electrochromic polymeric solid films, manufacturing electrochromic devices using such solid films, and processes for making such solid films and devices |
| DE4435211A1 (de) | 1993-10-04 | 1995-04-27 | Ciba Geigy Ag | Substituierte Diketopyrrole und elektrochrome Stoffzusammensetzungen |
| US5896575A (en) * | 1997-02-28 | 1999-04-20 | Motorola, Inc. | Electronic device with display viewable from two opposite ends |
| US6020987A (en) | 1997-04-02 | 2000-02-01 | Gentex Corporation | Electrochromic medium capable of producing a pre-selected color |
| KR100564863B1 (ko) * | 1997-07-07 | 2006-03-28 | 바이엘 악티엔게젤샤프트 | 전기발색 중합체계 |
| DE19914304A1 (de) * | 1999-03-29 | 2000-10-05 | Bayer Ag | Elektrochrome Kontrastplatte |
-
1999
- 1999-03-29 DE DE19914304A patent/DE19914304A1/de not_active Withdrawn
- 1999-04-14 US US09/291,834 patent/US6344918B1/en not_active Expired - Fee Related
-
2000
- 2000-03-16 EP EP00912613A patent/EP1181339A1/de not_active Withdrawn
- 2000-03-16 TW TW089104777A patent/TW448313B/zh not_active IP Right Cessation
- 2000-03-16 AU AU34298/00A patent/AU3429800A/en not_active Abandoned
- 2000-03-16 KR KR1020017012403A patent/KR100616380B1/ko not_active Expired - Fee Related
- 2000-03-16 WO PCT/EP2000/002328 patent/WO2000058418A1/de not_active Ceased
- 2000-03-16 JP JP2000608703A patent/JP2002540486A/ja active Pending
-
2001
- 2001-09-18 US US09/956,187 patent/US6930815B2/en not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (13)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4142783A (en) * | 1977-05-31 | 1979-03-06 | International Business Machines Corporation | Reversible electrochromic display device having memory |
| EP0323006A2 (de) * | 1987-12-24 | 1989-07-05 | Ford Motor Company Limited | Elektrochrome Vorrichtung und Herstellungsverfahren einer elektrochromen Schicht für diese Vorrichtung |
| US5173793A (en) * | 1989-10-06 | 1992-12-22 | Summagraphics Corporation | Liquid crystal shutter for backlit digitizer |
| US5060075A (en) * | 1989-12-22 | 1991-10-22 | North American Philips Corporation | CRT display device with variable light transmission panel |
| US5332530A (en) * | 1991-11-29 | 1994-07-26 | Corning Incorporated | Solid gel electrolytic material for modulating light |
| US5679283A (en) * | 1994-07-22 | 1997-10-21 | Gentex Corporation | Electrochromic layer and devices comprising same |
| US5847858A (en) * | 1995-12-15 | 1998-12-08 | U.S. Philips Corporation | Electrochromic element |
| DE19605448A1 (de) * | 1996-02-15 | 1997-08-21 | Bayer Ag | Elektrochromes System |
| DE19605451A1 (de) * | 1996-02-15 | 1997-08-21 | Bayer Ag | Elektrochromes System |
| US5859735A (en) * | 1996-03-14 | 1999-01-12 | U.S. Philips Corporation | Optical element and display device provided with said optical element |
| DE19631728A1 (de) * | 1996-08-06 | 1998-02-12 | Bayer Ag | Elektrochrome Anzeigevorrichtung |
| DE19735732A1 (de) * | 1997-08-18 | 1999-02-25 | Bayer Ag | UV-geschützte elektrochrome Lösung |
| DE19735733A1 (de) * | 1997-08-18 | 1999-02-25 | Bayer Ag | Elektrochromes System mit gekoppeltem RED-OX-System und speziellen Anionen |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| JP 06301065 A.,In: Patent Abstracts of Japan * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1376872A3 (de) * | 2002-05-07 | 2006-08-02 | Schott Ag | Beleuchtungseinrichtung für Schaltflächen |
| EP1529240A4 (de) * | 2002-06-21 | 2008-04-16 | Univ California | Elektrolyte für elektrooptische einrichtungen mit ionischen flüssigkeiten |
| WO2008072194A1 (en) * | 2006-12-15 | 2008-06-19 | Koninklijke Philips Electronics N.V. | Lighting device and light therapy device associated therewith |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| KR20010112380A (ko) | 2001-12-20 |
| JP2002540486A (ja) | 2002-11-26 |
| TW448313B (en) | 2001-08-01 |
| US6930815B2 (en) | 2005-08-16 |
| US20030103256A1 (en) | 2003-06-05 |
| US6344918B1 (en) | 2002-02-05 |
| WO2000058418A1 (de) | 2000-10-05 |
| EP1181339A1 (de) | 2002-02-27 |
| KR100616380B1 (ko) | 2006-08-28 |
| AU3429800A (en) | 2000-10-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19914304A1 (de) | Elektrochrome Kontrastplatte | |
| EP0917556B1 (de) | Elektrochrome anzeigevorrichtung | |
| EP1285040B1 (de) | Elektrochrome vorrichtung | |
| KR101274863B1 (ko) | 전기변색 화합물 및 결합된 매질 및 소자 | |
| EP1042427B1 (de) | Uv-geschützte elektrochrome vorrichtung | |
| EP1116767B1 (de) | Elektrochrome Vorrichtung | |
| DE19906655A1 (de) | Elektrochrome Vorrichtung mit verbesserter Lichtechtheit | |
| EP1114117B1 (de) | Elektrochrome vorrichtung mit gelbfilter | |
| JP2009276800A (ja) | 電子シャトルを有するエレクトロクロミック装置 | |
| DE2835347A1 (de) | Anzeigevorrichtung mit einem elektrooptischen lichtventil | |
| EP1007602B1 (de) | Uv-geschützte elektrochrome lösung | |
| EP1169667B1 (de) | Elektrochrome vorrichtung mit nanoteilchen und uv-absorber in der schutzschicht | |
| EP1015524A1 (de) | Elektrochromes system mit gekoppeltem red-ox-system und speziellen anionen | |
| DE19956228A1 (de) | Elektrochrome Vorrichtung mit verbessertem Schaltverhalten | |
| DE10249054A1 (de) | Elektrochrome Vorrichtung und neue elektrochrome Verbindungen | |
| EP2851745B1 (de) | Elektrochrome Zellen und deren Verwendung | |
| EP1156098A2 (de) | Elektrochrome Anzeigevorrichtung mit hoher Kantenschärfe | |
| KR20230130358A (ko) | 전기변색 소자 및 이를 포함하는 스마트 윈도우 | |
| DE10131988A1 (de) | Elektrochrome Rayleigh-Benard-Zelle | |
| JPH06301065A (ja) | 光学フィルタ | |
| DE19840938A1 (de) | Elektrochrome Vorrichtung mit Gelbfilter | |
| DE10148438A1 (de) | Elektrochrome Vorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |