[go: up one dir, main page]

DE19914254A1 - Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb - Google Patents

Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb

Info

Publication number
DE19914254A1
DE19914254A1 DE19914254A DE19914254A DE19914254A1 DE 19914254 A1 DE19914254 A1 DE 19914254A1 DE 19914254 A DE19914254 A DE 19914254A DE 19914254 A DE19914254 A DE 19914254A DE 19914254 A1 DE19914254 A1 DE 19914254A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mobile phone
relay station
connection
dect
network
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19914254A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19914254C2 (de
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19914254A priority Critical patent/DE19914254C2/de
Publication of DE19914254A1 publication Critical patent/DE19914254A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19914254C2 publication Critical patent/DE19914254C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04WWIRELESS COMMUNICATION NETWORKS
    • H04W88/00Devices specially adapted for wireless communication networks, e.g. terminals, base stations or access point devices
    • H04W88/02Terminal devices
    • H04W88/06Terminal devices adapted for operation in multiple networks or having at least two operational modes, e.g. multi-mode terminals
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/72Mobile telephones; Cordless telephones, i.e. devices for establishing wireless links to base stations without route selection
    • H04M1/725Cordless telephones
    • H04M1/72502Cordless telephones with one base station connected to a single line
    • H04M1/72505Radio link set-up procedures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Meter Arrangements (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einem Verfahren, das zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon dient, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie es aus der WO 98/35515 bekannt ist. Diese Verfahren überläßt dem Anrufer sowohl bei ankommenden wie bei abgehenden Gesprächen die Wahl, ob er im Mobilfunknetz telefonieren will, oder aber im Festnetz über eine schnurlose Verbindung und eine Relaisstation.
Um eine Konvergenz von Festnetz und Mobilfunknetz zu ermög­ lichen, umfassen die gegenwärtigen Bestrebungen, ein Dual- Mode-Gerät zu schaffen, das alternativ in einem GSM-Mobil­ funknetz oder über eine DECT-Verbindung in einem Festnetz eingebucht ist, wobei es immer unter derselben Rufnummer er­ reicht werden kann. Hierfür ist es erforderlich, netzübergreifend die Übergabe der Einbuchung und des laufenden Gesprächs zu organisieren. Außerdem müssen Tarife und Abrechnungsmodali­ täten zwischen den Netzen angepaßt werden. Einzelheiten hierzu sind dem Handbuch von Franz Arnold (Hrsg.) "Handbuch der Telekommunikation", Kapitel 3.4.1.2, und Kapitel 5.2.8.0 zu ent­ nehmen.
Ausgehend hiervon stellt sich die Aufgabe, das eingangs angege­ bene Verfahren, das die Wahl zwischen einer Mobilfunkverbin­ dung und einer Festnetzverbindung dem Anrufer überläßt und keine netzübergreifenden Organisationsstrukturen zum Betreiben des Dual-Mode-Mobilfunktelefons erfordert, im Hinblick auf breitere Anwendungsmöglichkeiten weiterzuentwickeln und die Verwendung eines Mobilfunktelefons und einer Relaisstation im Rahmen eines solchen Verfahrens anzugeben.
Diese Aufgabe wird mit dem Verfahren nach dem Anspruch 1 bzw. den Verwendungen gemäß den Ansprüchen 5 und 6 gelöst.
Mit dem beanspruchten Verfahren wird zum einen die Möglich­ keit eröffnet, auch dann ankommende Gespräche über eine Fest­ netzverbindung und die Relaisstation zu führen, wenn dem Anru­ fer nicht bekannt ist, bei welcher Relaisstation das Dual-Mode- Gerät gerade eingebucht ist und welche Rufnummer diese im Festnetz hat. Dafür ist eine (automatische) Auskunftstelle einge­ richtet, die in der Lage ist, eine bestehende Einbuchung zu ermit­ teln und ggf. dann sofort die Gesprächsverbindung herzustellen.
Für abgehende Gespräche ist es ein bedeutendes Hindernis, wenn, wie in der eingangs genannten Druckschrift, die Abrechnung der Gesprächsgebühren über den Festnetzanschluß der Relaisstation erfolgt. Auch wenn der Inhaber dieses Anschlusses oft für die Ge­ sprächsgebühren aufkommen wird (zu Hause, Büro), so wird doch erst dann eine freie und weitergehende Benutzung der in­ stallierten Relaisstationen durch beliebige Dual-Mode-Handgerät ermöglicht, wenn nicht mehr der Anschlußinhaber die Rechnung erhält, sondern der Inhaber des Handgeräts. Dadurch genügt bei­ spielsweise eine einzige Relaisstation zur Versorgung eines Hau­ ses mit mehreren Mietparteien, die z. B. vom Hauseigentümer oder auch öffentlich von einer Telefongesellschaft bereitgestellt werden kann.
Die Unteransprüche geben Ausführungsarten der Erfindung an.
Sehr günstig ist es, wenn als Durchwahlrufnummer für die schnurlose Verbindung vom Festnetz aus die Mobilfunkrufnum­ mer verwendet wird. Denn diese ist dem Anrufer ohnehin be­ kannt, und sie ist dann ohne zusätzliche Maßnahmen auch die Rufnummer für direkte schnurlose Verbindungen im Bereich der Relaisstation, also ohne Verbindung zum Festnetz. Die Vorteile dieser Ausführungsart sind in der eingangs erwähnten WO 98/35515 erläutert.
In Europa ist wesentliche Ausführungsart der Erfindung, daß das Mobilfunknetz ein GSM-Netz ist, wobei das Identifizieren des Inhabers des Mobilfunktelefons mit Hilfe einer SIM-Karte er­ folgt, und daß die schnurlose Verbindung zum Festnetz nach dem DECT-Standard erfolgt.
Internationale Festnetzverbindungen ohne Kenntnis des Aufent­ haltsorts des Angerufenen werden ermöglicht, indem die Aus­ kunftstellen, die zu verschiedenen Netzen in verschiedenen Län­ dern gehören, ihre Daten bezüglich der gerade eingebuchte Geräte miteinander austauschen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Ausgangspunkt ist ein Dual-Mode-Mobilfunktelefon, das die Möglichkeit bietet, daß nicht nur alternativ, sondern gleichzeitig sowohl unter GSM eine Einbuchung in einem Mobilfunknetz be­ steht, als auch eine Einbuchung bei einer DECT-Relaisstation mit Verbindung zu einem Festnetz. Dies setzt voraus, daß das Gerät in diesen beiden Betriebsarten unter verschiedenen Rufnummern erreicht wird.
So kann z. B. das Gerät unter GSM unter der D1-Rufnummer
0049-171-1234567
erreichbar sein, wenn eine entsprechende DI-SIM-Karte eingelegt ist. Außerdem wird z. B. in Berlin (Vorwahl 030) unter der Ruf­ nummer 66554433 (Festnetzanschluß) eine DECT-Relaisstation betrieben, bei der dieses Gerät ebenfalls gerade eingebucht ist. Hierbei wird die Mobilfunkrufnummer der SIM-Karte als Durch­ wahl verwendet, so daß für die Festnetzverbindung zu wählen ist:
030-66554433-0049-171-1234567.
Falls statt dessen z. B. eine österreichische SIM-Karte (GSM- Rufnummer z. B. 0034-667-7654321) verwendet wird, so erreicht man das Gerät von Berlin aus im Festnetz als Ortsgespräch unter
66554433-0034-667-7654321,
während die alternativ mögliche GSM-Verbindung hier eine (teure) Auslandsverbindung ist. Dabei wird es dem Anrufer überlassen, ob er im Festnetz telefonieren will oder im Mobilfunk­ netz (wobei er die bloße Mobilfunkrufnummer wählt), und er wird dies nach den Kriterien "Qualität" und "Preis" tun. Aller­ dings muß er für eine Festnetzverbindung wissen, wo sich der Gesprächspartner aufhält, d. h. mit welcher DECT-Station dessen Gerät Verbindung hat; dies ist aber häufig bekannt (zu Hause, Büro, Hotel, usw.).
Die Hauptvorteile für den Teilnehmer sind:
  • - Es ist nur ein Handgerät für beide Betriebsarten mitzuführen;
  • - Erreichbarkeit auch dort, wo kein GSM-Empfang möglich ist;
  • - meist besserer Qualität der Verbindung bei DECT; und
  • - niedrigere Kosten, meist im Festnetz, aber auch günstige netzinterne GSM-Verbindungen sind möglich.
Für ein solches Mobilfunktelefon erweitern sich die Verwen­ dungsmöglichkeiten erheblich, wenn man es auch dann anrufen kann, wenn der Aufenthaltsort des Angerufenen und damit der erste Teil der Festnetz-Rufnummer dem Anrufer nicht bekannt ist, sondern nur der zweite Teil, d. h. die Mobilfunkrufnummer als Durchwahl. In diesem Fall ist es zusätzlich erforderlich, daß der fehlende Teil der Rufnummer bei einer Auskunftstelle des Fest­ netzes ermittelt wird. Dieser Auskunftstelle müssen dafür laufend alle jeweils bestehenden DECT-Einbuchungen mitgeteilt werden, so daß dort entsprechend nachgefragt und das Gespräch dann weitergeleitet werden kann. Das Nachfragen erfolgt selbstver­ ständlich automatisch, wenn der Anrufer die bloße Mobilfun­ krufnummer in demjenigen Festnetz wählt, dem die Auskunftstel­ le zugeordnet ist, also in Deutschland ggf. nach Verwendung der entsprechenden 010xx-Vorwahl. Ist bei der Auskunftstelle keine Information über eine bestehende DECT-Einbuchung vorhanden, so wird eine GSM-Verbindung hergestellt.
Um dem Anrufer die Möglichkeit zu erhalten, jedenfalls eine GSM-Verbindung herzustellen, wenn er dies will (etwa bei Lei­ tungsstörungen im Festnetz), kann vorgesehen werden, daß mit­ tels eines Steuerzeichens (z. B. "#") am Ende der Rufnummer an­ gezeigt wird, daß nicht die Dienste der Auskunft in Anspruch ge­ nommen werden soll. Weiterhin ist möglich, daß ein automati­ scher Kostenvergleich für das Anrufen derartiger Dual-Mode- Geräte durchgeführt und dann die preisgünstigere Verbindung (mit oder ohne "#") angewählt wird.
Die Auskunftstelle kann Verbindung zu weiteren gleichartigen Auskunftstellen anderer Netze haben und mit diesen Daten aus­ tauschen, insbesondere mit ausländischen Netzen, so daß auch dorthin Festnetzverbindungen nach bloßer Wahl der Mobilfunk­ rufnummer möglich sind. In diesem Fall müssen die Mehrkosten, wie bei internationalen GSM-Verbindungen bereits üblich, dem Angerufenen auferlegt werden. Daher kann der Datenaustausch nur die Daten solcher eingebuchten Geräte umfassen, bei denen die entsprechende Inrechnungstellung möglich ist. Diese Infor­ mation ist im Rahmen der Einbuchung des Mobilfunktelefons bei der DECT-Station der SIM-Karte zu entnehmen und zusammen mit den übrigen Daten an die Auskunftstelle zu übermitteln.
Bei abgehenden Gesprächen hat der Inhaber des Mobilfunktele­ fons ebenfalls die Wahl zwischen den Netzen. Auch er kann aber einen automatischen Kostenvergleich durchführen lassen, z. B. mit Hilfe einer entsprechenden Einrichtung bei der DECT- Station, wobei z. B. berücksichtigt wird, daß die verwendete SIM- Karte zu einem ausländischen Netz gehört, was, wie erwähnt, im allgemeinen zu höheren Gesprächsgebühren im Mobilfunknetz führt. Und auch hier kann vorgesehen sein, daß die automatische Bevorzugung des kostengünstigeren Netzes abgeschaltet wird.
Im übrigen sind Maßnahmen dahingehend zu treffen, daß, wenn eine Verbindung in dem ausgewählten Netz mangels Einbuchung nicht möglich ist, jedenfalls eine Verbindung in dem anderen Netz und damit in der anderen Betriebsart des Dual-Mode-Geräts aufgebaut wird.
Die Gesprächsgebühren für eine vom Mobilfunktelefon abgehen­ de DECT-Verbindungen werden beim eingangs erwähnten Stand der Technik dem Inhaber des Festnetzanschlusses in Rechnung gestellt, der die DECT-Station betreibt. Dies ist für viele Anwen­ dungsfälle ungünstig, denn es führt dazu, daß dieser Inhaber nur sehr beschränkt Legitimation zur Verwendung seiner Station für abgehende Gespräche erteilt, z. B. dann, wenn er selbst auch In­ haber des Mobilteils (genauer: der SIM-Karte) ist (zu Hause), wenn das Gespräch in seinem Auftrag durchgeführt wird (Büro), oder wenn er die Gesprächsgebühren zurückerhalten kann (Hotel).
Statt dessen wird gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung für die Abrechnung abgehender DECT-Gespräche die Identität des Benutzers des Handgeräts ermittelt, d. h. es werden die Daten verwendet, die auf der SIM-Karte abgespeichert sind. Dies sind insbesondere die Mobilfunkrufnummer, sowie weitere Identitäts­ merkmale, oder z. B. die Höhe eines im voraus bezahlten Kontin­ gents an Gesprächsgebühren. Diese Daten werden über den DECT-Kanal an die Abrechnungszentrale des Festnetzes übertra­ gen. - In gleicher Weise wird bei anderen kostenpflichtigen Ge­ sprächen verfahren, z. B. bei ankommenden, über die Auskunft­ stelle vermittelten Auslandsgesprächen, für die der Anrufer nur die Inlandsgebühren zahlt.
Der Charakter der SIM-Karte als einer universellen Identitätskar­ te, die mit einer Kreditkarte vergleichbar ist, wird dadurch weiter ausgebaut. Das Festnetzgespräch über DECT ist in dieser Sicht­ weise eine Leistung, die der Karteninhaber mit Hilfe seines Mo­ bilfunktelefons anfordert und deren Kosten - bis zur letztendli­ chen Belastung seines Kontos - automatisch abgerechnet werden können.
Erst diese Abrechnungsart ermöglicht es, DECT-Stationen auch öffentlich für abgehende Gespräche zu betreiben, z. B. an Bahn­ höfen, im Sinne eines "Telepoint", also einer öffentlichen DECT- Telefonzelle.
Wichtigster technischer Vorteil des beanspruchten Verfahrens: Es wird nicht der Einsatz intelligenter Netze (IN) benötigt, wie er in der eingangs genannten Schrift von Arnold für ein Zusammen­ spiel von DECT und GSM für erforderlich gehalten wird.
Wohl aber kann ein wichtiges Merkmal, das mit IN-Technologie realisiert werden soll, auch bei dem beanspruchten Verfahren nachgebildet werden, nämlich der automatische Netzwechsel während einer laufenden Verbindung: Bei geringer werdender Feldstärke, wenn sich also ein Teilnehmer z. B. von seinem Standort fortbewegt, kann ein automatischer Gesprächsübergang von DECT auf GSM (seltener umgekehrt) dann vorgesehen sein, wenn zwei Dual-Mode-Geräte der hier eingesetzten Art miteinan­ der verbunden sind. Dies geschieht in der Weise, daß eine paralle­ le GSM-Verbindung aufgebaut wird, wobei beim Gesprächspart­ ner nicht "besetzt" initiiert, sondern das DECT-Gespräch beendet wird. So kann ein Gesprächsabbruch vermieden werden, der sonst eintreten würde, wenn einer der Teilnehmer sich aus dem DECT- Empfangsbereich noch weiter entfernt. Diese Option kann auch zu Anwendung kommen, wenn die DECT-Verbindung der beiden Dual-Mode-Geräte zunächst zur selben privat betriebenen DECT- Relaisstation bestanden hat und daher kostenlos war.

Claims (6)

1. Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Mobilfunktelefon für Dual-Mode-Betrieb, das
  • - eine Schaltung für eine erste Betriebsart mit Mitteln zur Kom­ munikation nach einem Standard für ein zelluläres Mobilfunknetz aufweist und
  • - eine Schaltung für eine zweite Betriebsart mit Mitteln zur Kommunikation nach einem Standard für schnurlose Kommuni­ kation über eine Relaisstation und ein öffentliches Festnetz,
    wobei das Identifizieren des Geräts umfaßt,
  • - daß dem Mobilfunktelefon eine Mobilfunkrufnummer zuge­ ordnet wird, an Hand der es in der ersten Betriebsart identifiziert wird,
  • - und daß das Mobilfunktelefon in der zweiten Betriebsart an Hand einer zweiten Rufnummer identifiziert wird, die als Be­ standteil aufweist
  • - einen ersten Teil, der dem Anschluß der Relaisstation im Festnetz zugeordnet ist,
  • - und einen zweiten Teil, der eine das Mobilfunktelefon be­ zeichnende Nebenstellenrufnummer ist,
und wobei der Bereitschaftszustand des Mobilfunktelefons vor dem Aufbau einer Verbindung umfaßt,
  • - daß für eine Verbindung in der ersten Betriebsart eine Einbu­ chung des Mobilfunktelefons bei dem Mobilfunknetz erfolgt,
  • - daß für eine Verbindung in der zweiten Betriebsart eine Einbu­ chung des Mobilfunktelefons bei der Relaisstation erfolgt,
  • - wobei im Rahmen dieser Einbuchung dem Mobilfunktelefon die Nebenstellenrufnummer zugewiesen wird,
  • - und daß beide Einbuchungen gleichzeitig bestehen können,
    dadurch gekennzeichnet,
  • - daß einer Auskunftsstelle des Festnetzes Beginn und Ende der Einbuchung des Mobilfunktelefons bei der Relaisstation gemel­ det wird,
    • - wobei das Melden des Beginns einer Einbuchung umfaßt, daß
    • - die Mobilfunkrufnummer des Mobilfunktelefons,
    • - die Rufnummer des Anschlusses und
    • - die Nebenstellenrufnummer an die Auskunftstelle übertragen werden,
  • - und wobei aufgrund der Meldungen eine in der Auskunft­ stelle geführte Liste aktualisiert wird, die angibt, welche an Hand ihrer Mobilfunkrufnummer identifizierten Dual- Mode-Mobilfunktelefone bei welcher Relaisstation gerade eingebucht sind,
  • - daß, wenn im Bereich des Festnetzes eine Mobilfunkrufnum­ mer gewählt wird, die in der Liste eingetragen ist, auf Grund die­ ser Eintragung
    • - eine Verbindung über das Festnetz zu dem Anschluß der Relaisstation geschaltet wird,
    • - der Relaisstation die Nebenstellenrufnummer des angerufenen Mobilfunktelefons übermittelt wird,
    • - und von der Relaisstation eine Verbindung zu dem Mobilfunktelefon in der zweiten Betriebsart hergestellt wird,
  • - und daß zu Zwecken der Abrechnung der Gebühren für solche Verbindungen, die von dem Mobilfunktelefon aus in der zweiten Betriebsart geführt werden und gebührenpflichtig sind, insbeson­ dere in das Festnetz abgehende Verbindungen, Daten, die den In­ haber des Mobilfunktelefons oder ein diesem Inhaber zugeordne­ tes Konto identifizieren, von dem Mobilfunktelefon über die Re­ laisstation an eine Abrechnungszentrale des Festnetzes übermit­ telt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenstellenrufnummer mit der Mobilfunkrufnummer über­ einstimmt, die dem Mobilfunktelefon für seine erste Betriebsart zugeordnet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß das Mobilfunknetz und das Mobilfunktelefon in der ersten Betriebsart nach dem GSM-Standard arbeiten,
  • - daß der Inhaber des Mobilfunktelefons an Hand einer SIM- Karte identifiziert ist, die in das Mobilfunktelefon eingelegt ist und dadurch dem Mobilfunktelefon eine Mobilfunkrufnummer zuordnet,
  • - und daß die Relaisstation und das Mobilfunktelefon in der zweiten Betriebsart nach dem DECT-Standard arbeiten.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei in meh­ reren Netzen, jeweils für sich, in einer Auskunftstelle eine Liste der angegebenen Art geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Netzen die in den Listen enthaltene Informationen ausgetauscht und aktualisiert werden, um netzübergreifende Fest­ netzverbindungen zu ermöglichen, insbesondere internationale Verbindungen.
5. Verwendung eines Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- Betrieb und DECT-Betrieb im Rahmen des Verfahrens nach dem Anspruch 3 unter Einsatz einer in das Mobilfunktelefon eingeleg­ ten SIM-Karte, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß es beim Einbuchen bei einer DECT-Relaisstation die der SIM-Karte zugeordnete Mobilfunkrufnummer an die Relaisstati­ on überträgt und
  • - daß es beim Aufbau einer vom Mobilfunktelefon in das Fest­ netz abgehenden DECT-Verbindung Daten, die auf der SIM- Karte eingetragene sind und deren Inhaber oder ein diesem Inha­ ber zugeordnetes Konto identifizieren, im DECT-Betrieb an eine Abrechnungsstelle des Festnetzes übermittelt.
6. Verwendung einer DECT-Relaisstation im Rahmen des Ver­ fahrens nach dem Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
  • - daß sie bei einer Einbuchung eines Dual-Mode-Mobilfunk­ telefons für GSM- und DECT-Betrieb die diesem zugeordnete Mobilfunkrufnummer an eine Auskunftstelle des Festnetzes übermittelt und
  • - daß sie, wenn eine vom dem Mobilfunktelefon in das Festnetz abgehenden Verbindung aufgebaut wird, Daten, die den Inhaber der in das Mobilfunktelefon eingelegten SIM-Karte oder ein die­ sem Inhaber zugeordnetes Konto identifizieren, an eine Abrech­ nungsstelle des Festnetzes übermittelt.
DE19914254A 1999-03-29 1999-03-29 Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb Expired - Fee Related DE19914254C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19914254A DE19914254C2 (de) 1999-03-29 1999-03-29 Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19914254A DE19914254C2 (de) 1999-03-29 1999-03-29 Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19914254A1 true DE19914254A1 (de) 1999-07-29
DE19914254C2 DE19914254C2 (de) 2000-10-12

Family

ID=7902843

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19914254A Expired - Fee Related DE19914254C2 (de) 1999-03-29 1999-03-29 Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19914254C2 (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE20012337U1 (de) 2000-07-17 2000-09-21 Rampl, Josef, 84181 Neufraunhofen Telefonanlage mit automatischer Umschaltung von Mobilnetzbetrieb und Festnetzbetrieb
FR2802050A1 (fr) * 1999-12-01 2001-06-08 Sagem Dialogue entre deux controleurs notamment dans un terminal radiotelephonique bimode dect/gsm
WO2001050802A1 (fr) * 2000-01-06 2001-07-12 Cegetel Procede d'utilisation multiple d'un radiotelephone, et systeme, radiotelephone, module d'identification d'abonne et dispositif de detection de presence correspondants
FR2806239A1 (fr) * 2000-03-08 2001-09-14 Sagem Procede de rappel automatique d'un correspondant d'un usager d'un terminal telephonique bi-mode et terminal pour la mise en oeuvre du procede
DE10021126A1 (de) * 2000-04-29 2001-10-31 Mannesmann Vdo Ag Verfahren zum Telefonieren und Mobiltelefon dazu
WO2007059722A1 (de) * 2005-11-28 2007-05-31 Winrich Hoseit Dect-telefon und system für dect-telefonie

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4343335C2 (de) * 1993-12-18 1998-04-30 Krone Ag Verfahren zum Erreichen von Fernsprechteilnehmern in festen und mobilen Fernsprechnetzen unter Verwendung eines Mobiltelefons
DE19618531C1 (de) * 1996-05-08 1997-10-16 Siemens Ag Verfahren und System zur Mobilitätsverwaltung bei Verbindungen zwischen einem öffentlichen Mobilfunknetz und einem privaten Netz
DE19745350C1 (de) * 1997-02-10 1998-08-20 Kunze Ingeburg Mobilfunktelefon für Multi-Mode-Betrieb und Verwendung einer Relaisstation für derartige Mobilfunktelefone
WO1998035515A2 (de) * 1997-02-10 1998-08-13 Kunze, Inge Mobilfunktelefon für multi-mode-betrieb und verwendung einer relaisstation für derartige mobilfunktelefone
DE19705793C2 (de) * 1997-02-14 1998-12-24 Siemens Ag Verfahren zur Abwicklung des Fernmeldeverkehrs von und zu einem mobilen Endgerät
DE19705794C1 (de) * 1997-02-14 1998-08-27 Siemens Ag Verfahren zur Unterstützung des Mobilitätsmanagements für ein mobiles Endgerät in einem Festnetz mit Endgerätemobilität

Cited By (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2802050A1 (fr) * 1999-12-01 2001-06-08 Sagem Dialogue entre deux controleurs notamment dans un terminal radiotelephonique bimode dect/gsm
EP1107625A1 (de) * 1999-12-01 2001-06-13 Sagem Sa Dialog zwischen zwei Steuereinheiten, insbesondere in einem Dual-Mode DECT/GSM Mobilfunk-Endgerät
WO2001050802A1 (fr) * 2000-01-06 2001-07-12 Cegetel Procede d'utilisation multiple d'un radiotelephone, et systeme, radiotelephone, module d'identification d'abonne et dispositif de detection de presence correspondants
FR2804823A1 (fr) * 2000-01-06 2001-08-10 Cegetel Procede d'utilisation multiple d'un radiotelephone, et systeme, radiotelephone, module d'identification d'abonne et dispositif de detection de presence correspondants
FR2806239A1 (fr) * 2000-03-08 2001-09-14 Sagem Procede de rappel automatique d'un correspondant d'un usager d'un terminal telephonique bi-mode et terminal pour la mise en oeuvre du procede
DE10021126A1 (de) * 2000-04-29 2001-10-31 Mannesmann Vdo Ag Verfahren zum Telefonieren und Mobiltelefon dazu
EP1150477A3 (de) * 2000-04-29 2004-11-03 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren zum Telefonieren und Mobiltelefon dazu
DE20012337U1 (de) 2000-07-17 2000-09-21 Rampl, Josef, 84181 Neufraunhofen Telefonanlage mit automatischer Umschaltung von Mobilnetzbetrieb und Festnetzbetrieb
WO2007059722A1 (de) * 2005-11-28 2007-05-31 Winrich Hoseit Dect-telefon und system für dect-telefonie

Also Published As

Publication number Publication date
DE19914254C2 (de) 2000-10-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19610840C2 (de) Verfahren zum Laden von elektronischen Spielen auf ein mobiles Kommunikationsendgerät eines Mobil-Kommunikationsnetzes
DE69326235T2 (de) Gebührenverrechnung durch dritte
DE69530644T2 (de) Verbindungsumleitung für Mobiltelefon
DE69532297T2 (de) Verfahren zur besseren gebührenerfassung in einem mobiltelefonnetz
DE60013059T2 (de) Verfahren zum Aufbau eines Notrufes von einem Mobiltelefon
EP0746135A2 (de) Verfahren und System zur Überwachung der für Anrufe in einem Mobilfunksystem anfallenden Gebühren
DE69319035T2 (de) Architektur für drahtloses zellular Telekommunikationssystem
AT10818U1 (de) Verfahren zum automatischen und kostenoptimierten aufbau einer telekommunikationsverbindung
EP0544100B1 (de) Verfahren zum Ermöglichen des kontrollierten Mithörens beim schnurlosen Telefon
DE19745350C1 (de) Mobilfunktelefon für Multi-Mode-Betrieb und Verwendung einer Relaisstation für derartige Mobilfunktelefone
DE19914254C2 (de) Verfahren zum Aufbauen einer Telefonverbindung mit einem Dual-Mode-Mobilfunktelefon für GSM- und DECT-Betrieb
DE19837460C2 (de) Verfahren zur Echtzeitvergebührung von Telekommunikationsverbindungen bei Aufenthalt eines Teilnehmers außerhalb seines Heimatnetzes
DE3044446A1 (de) Funknetz, das mehrere raeumlich aneinandergrenzende funkbereiche umfasst
EP0879543B1 (de) Verfahren zur herstellung einer sprachverbindung in einem mobilfunknetz
EP1166591B1 (de) Verfahren zum kombinieren von festnetz- und mobilfunktelefonie
DE69324989T2 (de) Verbindungssteuerverfahren für persönliche Kommunikationen
DE2351563C3 (de) Verfahren zum Weiterschalten eines Funkgespräches
DE19827285A1 (de) Verfahren, Server und Kommunikationsknoten zum Aufbau gebührenoptimierter Kommunikationsverbindungen
DE69733569T2 (de) Aufbau einer telekommunikationsverbindung
EP1303973B1 (de) Verfahren zum aufbauen einer kommunikationsverbindung und telekommunikationssystem
EP0760588B1 (de) Verfahren und Anordnung zur Herstellung von Fernmeldeverbindungen
EP1050174A2 (de) Mobilfunktelefon für multi-mode-betrieb und verwendung einer relaisstation für derartige mobilfunktelefone
DE2228327C3 (de) Verfahren zum Aufbau einer Sprechverbindung zwischen einer festen Fernsprechstelle und einer beweglichen Funksprechstelle unbekannten Standortes
EP0417425B1 (de) Verfahren zur Nachrichtenübertragung zwischen mehreren Teilnehmerstationen und dabei einsetzbare Teilnehmerstation
EP0949828A2 (de) Digitale schnurlose Telefonanlage

Legal Events

Date Code Title Description
OAV Publication of unexamined application with consent of applicant
8110 Request for examination paragraph 44
8122 Nonbinding interest in granting licences declared
8180 Miscellaneous part 1

Free format text: IN DER ZUSAMMENFASSUNG IST IN DER DRITTLETZTER ZEILE DAS WORT "FUNKNETZES" AENDERN IN "FESTNETZES"

D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee