DE19913205A1 - Elektrohydraulische Steuereinrichtung - Google Patents
Elektrohydraulische SteuereinrichtungInfo
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Abstract
Es wird eine elektrohydraulische Steuereinrichtung (40) mit einer doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung (41) vorgeschlagen, bei der zur Einstellung der Betriebspunkte des Wegeventils (11) die Vorspannung beider Federn (30, 32) während der hydraulischen Prüfung stufenlos von außen veränderbar ist. Die konzentrisch zueinanderliegenden Federn (30, 32) der Rückstelleinrichtung (41) stützen sich jeweils über Federteller (34, 36) ab, die als Zahnräder (43, 53) zweier von außen verstellbarer Schneckengetriebe (46, 57) ausgebildet sind, wobei das eine Zahnrad verdrehbar im anderen Zahnrad geführt ist. Die Rückstelleinrichtung (41) baut kompakt, relativ einfach und kostengünstig und verkürzt die Prüf- und Einstellzeit bei magnetbetätigten Ventilen erheblich.
Description
Die Erfindung geht aus von einer elektrohydraulischen
Steuereinrichtung nach der im Oberbegriff des Anspruchs 1
näher angegebenen Gattung.
Es ist schon eine solche elektrohydraulische
Steuereinrichtung aus der DE 36 39 174 A1 bekannt, bei der
zur Steuerung von Volumenströmen zu einem hydraulischen
Stellmotor ein in einem Ventilgehäuse angeordneter
Steuerschieber von zwei Magneten aus einer federzentrierten
Mittelstellung nach beiden Seiten in Arbeitsstellungen
auslenkbar ist. Um den Steuerschieber in seiner
Mittelstellung zu halten, ist eine doppeltwirkende
Rückstelleinrichtung vorgesehen, bei der zwei konzentrisch
ineinander angeordnete Federn mit unterschiedlich großen
Durchmessern in einer gemeinsamen Kammer auf einer Seite des
Steuerschiebers angeordnet sind. Bei solchen
Steuereinrichtungen mit direkt magnetisch bestätigtem
Steuerschieber muß zum Ausgleich von Toleranzen für jede
Richtung der Auslenkung jeweils ein Betriebspunkt
einjustiert werden, um so eine Abstimmung zwischen
Steuereinrichtung und Ansteuerelektronik zu erreichen. Die
Einstellung dieser Betriebspunkte, bei denen ein bestimmter
Volumenstrom einem bestimmten Magnetstrom zugeordnet wird,
erfolgt durch die Veränderung der Kraft der Federn, gegen
die die Elektromagnete den Steuerschieber auslenken. Bei der
vorbekannten doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung wirkt
eine innere Feder gegen die Kraft des linken Magneten, wobei
sich ihre Vorspannung durch eine Justiereinrichtung
verändern läßt. Zu diesem Zweck ist ein Federteller, auf dem
sich die innere Feder abstützt, als Gewindehülse ausgeführt
und auf einem mit dem Steuerschieber fest verbundenen
Gewindebolzen axial verstellbar geführt. Für den Magneten
auf der rechten Seite der Steuereinrichtung läßt sich die
Vorspannung der äußeren Feder verändern, indem an dem am
linken Magnet anliegenden zweiten Federteller zusätzliche
Scheiben unterlegt werden. Diese Ausführung hat den
Nachteil, daß bei einer Korrektur der Federkräfte während
der hydraulischen Prüfung der linke Magnet entfernt werden
muß. Eine solche Maßnahme ist unter Umständen mehrfach
notwendig, so daß durch solche Unterbrechungen die Prüfung
erheblich gestört wird und diese zudem verteuert.
Ferner ist aus der DE 44 46 143 A1 ein elektromagnetisch
betätigtes Druckmittelventil zur Steuerung von
Volumenströmen bekannt, bei dem zur Einstellung des
Betriebspunktes eine Justiereinrichtung vorgesehen ist. Die
Justiereinrichtung weist hier ein Schneckengetriebe auf, mit
dem die Änderung der Vorspannung der den Steuerschieber
belastenden Feder während der hydraulischen Prüfung
stufenlos durchführbar ist. Von Nachteil bei dieser
Steuereinrichtung ist jedoch, daß dieses Druckmittelventil
nur einen einzigen Magneten aufweist und somit für eine
einfach wirkende Funktion ausgelegt ist; eine
doppeltwirkende Rückstelleinrichtung für den Steuerschieber
ist hier nicht vorhanden.
Weiterhin ist aus der EP 0 845 602 A2 eine
elektrohydraulische Steuereinrichtung bekannt, die für eine
4/2-Funktion ausgelegt ist. Bei einer Auführungsform dieser
Steuereinrichtung sind für die Einstellung von
Betriebspunkten zwei Justiereinrichtungen vorgesehen, wobei
im Ventilgehäuse zwei Schneckengetriebe vorgesehen sind.
Während mit dem einen Schneckengetriebe ein als Zahnrad
ausgebildetes Federteller verstellt wird, arbeitet das
zweite Schneckengetriebe am entgegengesetzten Ventilgehäuse
-Ende auf eine Ventilhülse eines Sitzventils, um dort die
Steuerkante einzustellen. Von Nachteil ist, daß auch diese
Steuereinrichtung nur für eine einfach wirkende Funktion mit
einem einzigen Magneten ausgebildet ist, so daß die
Ventilelemente von einer Ausgangsstellung nur in einer
Richtung auslenkbar sind. Diese Anordnung eignet sich daher
nicht für eine doppeltwirkende Rückstelleinrichtung, bei der
zwei Federn konzentrisch ineinander angeordnet sind. Zudem
erfordern die an entgegengesetzten Enden des Ventilgehäuses
liegenden Schneckengetriebe relativ viel Bauraum und sind
zudem aufwendig.
Die erfindungsgemäße elektrohydraulische Steuereinrichtung
mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 hat
demgegenüber den Vorteil, daß mit ihr bei einer
doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung eine Änderung der
Federvorspannungen während der hydraulischen Prüfung
stufenlos in einem Arbeitsgang möglich ist. Es kann somit
eine präzise Einstellung bei montiertem Ventil unter
Betriebsbedingungen erfolgen, wobei diese Einstellung über
die gesamte Betriebszeit der Steuereinrichtung erhalten
bleibt. Zudem läßt sich die doppeltwirkende
Rückstelleinrichtung mit kleinen Abmessungen und aus relativ
einfachen Bauelementen erstellen. Mit der Justage der
Betriebspunkte von außen wird die Prüf- und Einstellzeit
erheblich verkürzt. Zudem läßt sich die Einstellung
feinfühlig und genau durchführen. Auch eignet sich die
Steuereinrichtung für unterschiedliche Magnetantriebe, die
aus zwei einzelnen Magneten oder aus einem Doppelhubmagneten
bestehen können.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im
Anspruch 1 angegebenen elektrohydraulischen
Steuereinrichtung möglich. Besonders vorteilhaft sind
Ausführungen nach den Ansprüchen 2 und 3, da durch eine
solche Anordnung der Führungsgewinde sich eine besonders
platzsparende und kostengünstige Bauweise der
doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung erreichen läßt. Ferner
ist es besonders zweckmäßig, wenn die Getriebe gemäß
Anspruch 4 als Schneckengetriebe ausgeführt werden, die sich
zum Erzielen kleiner Hübe besonders eignen, für eine
ausreichende Verdrehsicherung sorgen und die sich aus
kostengünstigen Kunststoff-Formteilen herstellen lassen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den
übrigen Ansprüchen, der Beschreibung sowie der Zeichnung.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher
erläutert. Es zeigen Fig. 1 in vereinfachter Darstellung
einen Längsschnitt durch eine elektrohydraulische
Steuereinrichtung mit einer doppeltwirkenden
Rückstelleinrichtung nach dem vorbekannten Stand der
Technik, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil einer
elektrohydraulischen Steuereinrichtung mit einer
erfindungsgemäßen doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung in
vereinfachter und vergrößerter Darstellung, Fig. 3 einen
Querschnitt nach I-I in Fig. 2 und Fig. 4 einen
Querschnitt nach II-II in Fig. 2.
Die Fig. 1 zeigt in vereinfachter Darstellung einen
Längsschnitt durch eine elektrohydraulische
Steuereinrichtung 10 in einer zum Stand der Technik
zählenden vorbekannten Bauart. Die Steuereinrichtung 10 hat
ein Wegeventil 11, das in einem Ventilgehäuse 12 einen
Steuerschieber 13 aufnimmt. Der Steuerschieber 13 wird von
einer doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung 14 in der
gezeichneten Mittelstellung zentriert, aus der er durch
einen ersten und zweiten Magneten in entgegengesetzten
Richtungen jeweils in Arbeitsstellungen auslenkbar ist. Die
beiden Magnete 15, 16 sind dabei auf entgegengesetzten
Stirnseiten des Ventilgehäuses 12 montiert, wobei die
doppeltwirkende Rückstelleinrichtung 14 zwischen dem ersten
Magneten 15 und dem Ventilgehäuse 12 angeordnet ist.
In dem Wegeventil 11 kann in an sich bekannter Weise bei
Auslenkung des Steuerschiebers 13 aus einer gezeichneten
Mittelstellung Druckmittel aus einem Umlaufkanal 17 über
eine Meßblende 18 in einen Zulaufkanal 19 und über ein
Rückschlagventil 21 in eine Zulaufkammer 22 strömen. Durch
Betätigen des ersten Magneten 15 kann der Steuerschieber 13
gegen die Kraft der Rückstelleinrichtung 14 aus seiner
Mittelstellung nach rechts ausgelenkt werden, wobei eine
erste Steuerkante 23 die Verbindung von der Zulaufkammer 22
zu einer ersten Motorkammer 24 aufsteuert, während
gleichzeitig eine dritte Steuerkante 25 eine zweite
Motorkammer 26 mit einer Rücklaufkammer 27 verbindet. Wird
dagegen der zweite Magnet 16 erregt und der Steuerschieber
13 aus der gezeichneten Mittelstellung gegen die Kraft der
Rückstelleinrichtung 14 nach links ausgelenkt, so öffnet die
zweite Steuerkante 28 die Verbindung von der Zulaufkammer 22
zur zweiten Motorkammer 26, während gleichzeitig die erste
Motorkammer 24 über eine vierte Steuerkante 29 zu einer
Rücklaufkammer 31 entlastet wird.
Die doppeltwirkende Rückstelleinrichtung 14 weist zum
Zentrieren des Steuerschiebers 13 in seiner Mittelstellung
zwei konzentrisch zueinander angeordnete, ineinanderliegende
Federn 32 und 30 auf entsprechend den beiden
Betätigungsrichtungen. Die innere Feder 32 wirkt gegen die
Kraft des linken, ersten Magneten 15. Die Vorspannung der
inneren Feder 32 läßt sich mit Hilfe einer
Justiereinrichtung 33 einstellen, wozu ein die innere Feder
32 abstützendes Federteller 34 eine Gewindeanordnung
aufweist und auf einem am Steuerschieber 13 befestigten
Gewindebolzen 35 axial verstellbar angeordnet ist. Wird der
zweite, rechte Magnet 16 erregt, so arbeitet dieser gegen
die äußere Feder 30, die sich über einen zweiten Federteller
36 gehäusefest abstützt. Um die Vorspannung der äußeren
Feder 30 zu ändern, werden zwischen dem zweiten Federteller
36 und dem ersten Magneten 15 nicht näher gezeichnete
Unterlegscheiben eingelegt. Beide Federn 32, 30 sind mit
ihren Federtellern 34, 36 in einem Stellgehäuse 37 der
Rückstelleinrichtung 14 angeordnet, das zwischen das
Ventilgehäuse 12 und den ersten Magneten 15 geflanscht ist.
Bei der elektrohydraulischen Steuereinrichtung 10 nach Fig.
1 mit seinem direkt magnetisch betätigten Wegeventil 11 wird
zum Ausgleich von Toleranzen ein Betriebspunkt einjustiert.
Dies dient auch zur Abstimmung zwischen Wegeventil 11 und
Ansteuerelektronik. Zu diesem Zweck wird in einer
Feinsteuerkennlinie, in welcher der Ölstrom abhängig vom
Magnetstrom angegeben wird, jeweils ein Betriebspunkt
einjustiert, wozu zum Beispiel ein Ölstrom von 1 Liter pro
Minute bei einem elektrischen Strom von 0,5 Ampere
eingestellt wird. Diese Einstellung der Betriebspunkte
erfolgt durch die Veränderung der Kraft der Federn 32, 30,
gegen die die Magnete 15, 16 den Steuerschieber 13
auslenken. Um bei der Steuereinrichtung 10 eine Korrektur
der Federkräfte zu erreichen, muß während der hydraulischen
Prüfung der erste Magnet 15 entfernt werden; eine solche
eventuell mehrfach notwendige Unterbrechnung stört die
Prüfung und ist kostspielig.
Die Fig. 2 zeigt nun einen vereinfachten Längsschnitt durch
eine erfindungsgemäße Steuereinrichtung 40, die sich von der
Steuereinrichtung 10 nach Fig. 1 wie folgt unterscheidet,
wobei für gleiche Bauelemente gleiche Bezugszeichen
verwendet werden. Die Steuereinrichtung 40 weist eine
erfindungsgemäße doppeltwirkende Rückstelleinrichtung 41
auf, die mit ihrem Stellgehäuse 42 zwischen den
Elektromagnet 15 und das Wegeventil 11 geflanscht ist. Das
die innere Feder 32 abstützende, erste Federteller 34 ist
nun als erstes Zahnrad 43 ausgebildet, das mit seiner am
Außenumfang angeordneten Abtriebsverzahnung 44 in einer
ersten Einstellspindel 45 kämmt, die quer zur Längsachse des
Steuerschiebers 13 im Stellgehäuse 42 gelagert ist. Zahnrad
43 und Einstellspindel 45 bilden somit ein erstes Getriebe
46, mit dem die Vorspannung der inneren Feder 32 von außen
einstellbar ist. Das erste Zahnrad 43 weist auf seiner dem
Steuerschieber 13 zugewandten Seite einen hülsenförmigen
Ansatz 47 auf, in dessen Innerem die innere Feder 32
angeordnet ist, und an dem sie sich abstützt. Das erste
Zahnrad 43 mit Ansatz 47 wird innerhalb der inneren Feder 32
von einem am Schieber 13 befestigten Bolzen 48 durchdrungen,
auf dem sich über einen Sprengring 49 eine Buchse 51
abstützt, die als Widerlager für die innere Feder 32 dient.
Der rohrförmige Ansatz 47 weist außen ein Führungsgewinde 52
auf, mit dem das erste Zahnrad 43 in einem zweiten Zahnrad
53 gelagert ist, so daß das erste Zahnrad 43 bei einer
Drehbewegung relativ zum zweiten Zahnrad 53 axial
verstellbar ist.
Das zweite Zahnrad 53, das die Funktion des zweiten
Federtellers 36 übernimmt, dient zur Abstützung der äußeren
Feder 30. Das zweite Zahnrad 53 ist im wesentlichen
hülsenförmig ausgeführt und weist an seinem Außenumfang ein
zweites Führungsgewinde 54 auf, mit dem es axial verstellbar
im Stellgehäuse 42 geführt ist. Ferner weist das zweite
Zahnrad 53 auf einem gegenüber dem zweiten Führungsgewinde
54 verringerten Durchmesser eine Abtriebsverzahnung 55 auf,
mit dem es in einer zweiten Einstellspindel 56 kämmt, die
parallel zur ersten Einstellspindel 45 im Stellgehäuse 42
gelagert ist. Die zweite Einstellspindel 56 bildet mit dem
zweiten Zahnrad 53 ein zweites Getriebe 57, mit dem die
Vorspannung der äußeren Feder 30 einstellbar ist. Das zweite
Zahnrad 53 ist auf diese Weise mit zwei Führungsgewinden
ausgestattet, wobei in seinem ersten Führungsgewinde 52 das
erste Zahnrad 43 geführt ist, während es mit seinem zweiten
Führungsgewinde 54 selbst im Stellgehäuse 42 geführt ist.
Wie die Fig. 2 in Verbindung mit den Querschnitten nach
Fig. 3 und Fig. 4 näher zeigt, weist das Stellgehäuse 42
eine quaderförmige Form auf, wobei die beiden
Einstellspindeln 45 und 56 jeweils von der gleichen
Außenwand 58 her zugänglich sind, um deren Verstellung zu
vereinfachen. Die Abtriebsverzahnungen 44 und 55 sind an
beiden Zahnrädern 43, 53 mit gleichem Durchmesser
ausgeführt, so daß auch die Einstellspindeln 45, 56
untereinander gleich ausführbar sind. Die beiden Getriebe 46
und 47 sind in besonders zweckmäßiger Weise als
Schneckengetriebe ausgeführt, wobei jede Schnecke 45 bzw. 56
in ihrer axialen Richtung jeweils durch einen Stift 59
fixiert ist, die in einer durch eine Kugel 61 verschlossenen
Bohrung 62 sitzen. Zum Toleranzausgleich für die innere
Feder 32 und die äußere Feder 30 sind nur relativ kleine
Hübe erforderlich, so daß die Radbreiten der Zahnräder 43
bzw. 53 entsprechend kurz gewählt werden kann.
Bei der erfindungsgemäßen Steuereinrichtung 40 mit der
doppeltwirkenden Rückstelleinrichtung 41 kann zur
Einjustierung der Betriebspunkte die Vorspannung der inneren
Feder 32 und diejenige der äußeren Feder 30 während der
hydraulischen Prüfung stufenlos in einem Arbeitsgang
geändert werden. Dabei wird bei einer Einstellung so
vorgegangen, daß zuerst mit der zweiten Einstellspindel 56
über das zweite Zahnrad 53 die Vorspannung der äußeren Feder
30 auf den zweiten Magneten 16 einjustiert wird. Bei diesem
Einstellvorgang wird mit der zweiten Einstellspindel 56 das
zweite Zahnrad 53 in Drehbewegung versetzt, wobei diese
Drehbewegung mit Hilfe des zweiten Führungsgewindes 54 in
eine Axialbewegung des zweiten Federtellers 36 umgewandelt
wird. Erst danach erfolgt die Einstellung der inneren Feder
32 mit Hilfe der ersten Einstellspindel 45. Hierbei erfährt
das erste Zahnrad 43 eine Drehbewegung, die nun mit Hilfe
des ersten Führungsgewindes 52, mit dem das erste Zahnrad 43
im zweiten Zahnrad 53 gelagert ist, in eine Axialbewegung
umgewandelt wird, um die Vorspannung der inneren Feder 32
entsprechend einzustellen. Werden die Getriebe 46 und 57 als
Schneckengetriebe ausgeführt, so genügt deren Reibung
zugleich für eine Verdrehsicherung. Dabei lassen sich die
Schnecken 45 und 56 sowie die Zahnräder 43 und 53 in
vorteilhafter Weise als kostengünstige Kunststoff-Formteile
ausführen. Mit der Einstellung der Betriebspunkte von außen
läßt sich die Prüfzeit und die Einstellzeit erheblich
verkürzen. Ferner läßt sich die Einstellung feinfühlig und
genau durchführen. Die Einstellung beider Getriebe kann von
der gleichen Außenwand 58 her erfolgen. Durch die besondere
Anordnung der beiden Zahnräder 43, 53 ineinander im Bereich
des einen Führungsgewindes lässt sich eine besonders
kompakte und robuste Bauweise erzielen.
Selbstverständlich sind an der gezeigten Auführungsform
Änderungen möglich, ohne vom Gedanken der Erfindung
abzuweichen. Die doppeltwirkende Rückstelleinrichtung kann
sowohl bei schaltenden, wie auch bei proportional
arbeitenden Magneten verwendet werden. Obwohl
Schneckengetriebe besonders vorteilhaft sind, lassen sich
auch andere geeignete Getriebearten einsetzen. Anstelle der
dargestellten Bauweise mit zwei einzelnen Magneten kann der
Magnetantrieb auch als Doppelhubmagnet ausgeführt werden,
wobei dann der Magnetstößel für eine ziehende und drückende
Betätigung des Steuerschiebers eingehängt ist;
zweckmäßigerweise werden dann Doppelhubmagnet und
Rückstelleinrichtung auf entgegengesetzten Seiten des
Ventilgehäuses angeordnet.
Claims (14)
1. Elektrohydraulische Steuereinrichtung zur Steuerung der
Volumenströme zu einem hydraulischen Stellmotor abhängig von
elektrischen Eingangssignalen an einem Magnetantrieb, durch
welchen ein in einem Ventilgehäuse gelagerter Steuerschieber
aus einer federzentrierten Mittelstellung nach beiden Seiten
in Arbeitsstellungen auslenkbar ist, wobei der
Steuerschieber durch eine doppeltwirkende
Rückstelleinrichtung in der Mittelstellung zentriert ist,
bei der eine innere und eine äußere Feder auf der gleichen
Seite des Steuerschiebers konzentrisch zueinander angeordnet
sind und der inneren Feder eine Justiereinrichtung zur
Einstellung eines Betriebspunktes für die
Volumenstromsteuerung zugeordnet ist, wozu ein die innere
Feder abstützendes Federteller mittels einer
Gewindeanordnung axial verstellbar angeordnet ist, sowie mit
einem die äußere Feder abstützenden, zweiten Federteller in
der Rückstelleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das
erste Federteller (34) als Zahnrad (43) ausgeführt ist, das
mit einer von außen verstellbaren Einstellspindel (45) ein
erstes Getriebe (46) für die erste Justiereinrichtung bildet
und daß das zweite Federteller (36) als zweites Zahnrad (53)
ausgeführt und Teil eines zweiten Getriebes (57) ist, das
über eine zweite Einstellspindel (56) von außen verstellbar
ist.
2. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß eines der Zahnräder (43) ein
Führungsgewinde (52) aufweist, mit dem es im anderen Zahnrad
(53) geführt ist.
3. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 1
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Zahnräder (53)
zwei Führungsgewinde (52, 54) aufweist.
4. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebe
als Schneckengetriebe (46, 57) ausgeführt sind, von denen
jedes ein Zahnrad (43, 53) und eine Schneckenspindel (45,
56) aufweist.
5. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das der
äußeren Feder (30) zugeordnete zweite Schneckenrad (53) ein
außenliegendes, zweites Führungsgewinde (54) aufweist, mit
dem es im Stellgehäuse (42) geführt ist und daß es ein
inneres, erstes Führungsgewinde (52) hat, in dem das erste
Zahnrad (43) geführt ist.
6. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Schneckengetriebe (46, 57) in Achsrichtung des
Steuerschiebers gesehen nebeneinander im Stellgehäuse (42)
liegen und das äußere Führungsgewinde (54) des zweiten
Zahnrades (53) zwischen dem zweiten Schneckengetriebe (57)
und dem Steuerschieber (13) angeordnet ist.
7. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Zahnrad (43) einen hülsenförmigen Ansatz (47) aufweist, der
in seinem Inneren die innere Feder (32) aufnimmt und an
seinem Außenumfang das erste Führungsgewinde (52) trägt.
8. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtriebsverzahnungen (44, 55) auf den beiden Zahnrädern (43,
53) im wesentlichen gleiche Durchmesser aufweisen.
9. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden
Schneckengetrieben (46, 57) die Schneckenspindeln (45, 56)
gleich ausgebildet sind.
10. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der hülsenförmige Ansatz (47)
mit der inneren Feder (32) von einem zentrisch liegenden
Stößel (48) durchdrungen ist, über den der angrenzende
Magnet (15) mit dem Steuerschieber (13) in Wirkverbindung
steht und daß auf diesem Stößel (48) eine Buchse (51)
gelagert ist, an der sich die innere Feder (32) abstützt.
11. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die
doppeltwirkende Rückstelleinrichtung (40) mit den beiden
Getrieben (46, 57) in einem gemeinsamen Stellgehäuse (42)
angeordnet sind.
12. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellgehäuse (42) eine
quaderförmige Form aufweist, daß die beiden
Schneckenspindeln (45, 56) in Längsrichtung des
Steuerschiebers (13) gesehen, zueinander parallel und
diametral zur Schieberachse angeordnet sind und von der
gleichen Gehäuseseite (58) aus verstellbar sind.
13. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetantrieb zwei einfach wirkende Magnete (15, 16)
aufweist, die beiderseits des Ventilgehäuses (12) angeordnet
sind und daß die Rückstelleinrichtung (40) zwischen dem
Ventilgehäuse (12) und einem Magnet (15) liegt.
14. Elektrohydraulische Steuereinrichtung nach einem der
Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetantrieb ein Doppelhubmagnet ist, der auf einer Seite
des Ventilgehäuses (12) angeordnet ist, während auf der
anderen Seite die Rückstelleinrichtung (40) liegt.
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