DE19913096A1 - Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und Verkaufshandlungen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und VerkaufshandlungenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und Verkaufshandlungen unter Nutzung von öffentlichen Kommunikationsnetzen. Mittels eines Personalcomputers (1) wird über eine Vermittlungsstelle (3) ein Order-Datentransfer abgewickelt. Über einen menügestützten Abrechnungszugang zur Vermittlungsstelle erfolgt ähnlich der Erstellung einer Telefonrechnung die Bezahlung der enthaltenen Waren oder erbrachten Dienstleistungen, ohne daß das Übertragen sicherheitsrelevanter Daten über das Internet (5) notwendig ist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
elektronischen Abwicklung von Kauf- und Verkaufshandlungen,
dem sogenannten Electronic Commerce, unter Nutzung von öf
fentlichen Kommunikationsnetzen, insbesondere dem Internet,
gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1 bzw. 8.
Es ist bekannt, über das weltweit zugängliche Internet als
einem umfassenden Informationsnetz auch Produkte oder Dienst
leistungen, welche dort angeboten werden, zu bestellen bzw.
in Anspruch zu nehmen.
Problematisch ist die Abwicklung des eigentlichen Zahlungs
verkehrs nach Order, d. h. nach dem Auslösen des Bestellvor
gangs.
Aus Singleton, Cash on the Wirehead, BYTE, Seite 71, Volume
20, Nr. 6 vom Juni 1995, sind mehrere Zahlungsabwicklungsver
fahren bekannt, welche alle auf ein Kreditkartensystem zu
rückgehen, und in denen verschiedene Methoden zur verschlüs
selten Datenübertragung angewendet werden.
Auch wurde bereits vorgeschlagen, zusätzlich eine Zahlungs
freigabe dadurch abzusichern, daß eine ergänzende Bestätigung
per Telefon erforderlich ist.
Die US 5,794,221 zeigt ein Rechnungslegungsverfahren unter
Nutzung des Internet. Dort wird zunächst einerseits eine Ver
einbarung zwischen einem Internet-Provider und dem Kunden und
andererseits eine entsprechende Regelung zwischen dem Provi
der und dem Verkäufer oder Diensteanbieter vorausgesetzt. Der
Provider erklärt in dieser Vereinbarung, daß er dem Kunden
gegenüber Rechnung legt und für den Zahlungsausgleich gegen-
über dem Verkäufer oder Diensteanbieter verantwortlich zeich
net. Der Provider selbst schafft den Netzzugang für den Kun
den. Die Transaktionsinformation zwischen Verkäufer und Kun
den geht gleichzeitig zum Provider, welcher dann die entspre
chenden Aktivitäten wie Rechnungslegung und Weiterleiten des
eingegangenen Zahlungsbetrags vornimmt. Für die Inanspruch
nahme der Dienstleistungen seitens des Providers erhält die
ser eine Provision.
Als Vorteil wird bei der vorbekannten Lösung herausgestellt,
daß es nicht notwendig ist, daß der Kunde Kontonummer oder
dergleichen persönliche Daten dem Verkäufer mitteilen muß,
wodurch ein unerwünschtes zeitweises Vorhandensein dieser Da
tenmenge im kaum kontrollierbaren Internet ausgeschlossen
ist.
Es hat sich jedoch gezeigt, daß bei einem Verfahren nach US
5,794,221 insofern Nachteile auftreten, als daß der Provider
aktiv in das Geschehen bezüglich Rechnungslegung und Zah
lungsausgleich eingreifen muß. Darüber hinaus ist eine Iden
tifikation des Kunden gegenüber dem Provider notwendig, wobei
nicht ausgeschlossen werden kann, daß Dritte über den Provi
der diese sensiblen Daten lesen und mißbräuchlich verwenden
können.
Aus dem Vorgenannten ist es Aufgabe der Erfindung, ein Ver
fahren und eine Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von
Kauf- und Verkaufshandlungen, dem sogenannten Electronic Com
merce, unter Nutzung von öffentlichen Kommunikationsnetzen,
insbesondere dem Internet, anzugeben, wobei die Sicherheit
beim Netzzugang und der Inanspruchnahme von Leistungen über
das Netz erhöht werden soll, ohne daß Netzprovider mit si
cherheitsrelevanten Aufgaben belegt werden.
Die Lösung der Aufgabe der Erfindung erfolgt mit einem Ver
fahren gemäß seiner Definition nach Patentanspruch 1 sowie
mit einer Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
den Merkmalen des Patentanspruchs 8.
Der Grundgedanke der Erfindung besteht demgemäß darin, aus
gehend von einem kommunikationsfähigen Endgerät mit Display
oder Monitor, insbesondere einem Personal Computer, über ei
nen Zugangsknoten Waren und/oder Dienstleistungen mittels In
ternet zu ordern und diese Waren und/oder Dienstleistungen
auf elektronischem Wege zahlungsseitig auszugleichen, wobei
das kommunikationsfähige Endgerät über eine Vermittlungs
stelle den Order-Datentransfer abwickelt.
Nach Bestätigung der Order wird der von der Vermittlungs
stelle ausgehende Zugang zum Internet mindestens kurzzeitig
unterbrochen und es wird ein menügestützter Abrechnungszugang
zur Vermittlungsstelle des Telekommunikations-Netzbetreibers
eingestellt und/oder aufgebaut. Mit dem menügestützten Ab
rechnungsvorgang kann dann über die übliche Abwicklung der
Leistungen für die Inanspruchnahme des Telekommunikations
netzes die Order innerhalb der jeweiligen endgerätebezogenen
Telefoniekontodatei rechnungsseitig erfaßt und später aus
geglichen werden.
Ausgestaltend wird vor der Erfassung der Order- und Rech
nungsdaten in der Telefoniekontodatei eine PIN (Personal
Identification Number)-Eingabe nebst Überprüfung, d. h. eine
Authentizitätskontrolle durchgeführt.
Durch das zumindest kurzzeitige Sperren des Zugangs zwischen
dem Internet und der Vermittlungsstelle kann ein unberechtig
ter Zugriff eines Dritten, welcher den Ordervorgang überwacht
hat, ausgeschlossen werden. Selbstverständlich besteht auch
die Möglichkeit, die Verbindung online bestehen zu lassen und
lediglich im Rahmen einer sogenannten Firewall-Funktion einen
externen Zugriff zu blockieren.
Die Order- und Rechnungsdaten werden beispielsweise in einem
separaten Speicherbereich der Telefoniekontodatei abgelegt,
wobei ergänzende Daten wie Angaben zum Datum und/oder der
konkreten Art der Ware oder der Dienstleistung aufgenommen
werden können.
Die Order- und Rechnungsdatenspeicherung kann codiert erfol
gen. Ebenso ist es denkbar, die Ausgabe der Daten auf einer
üblichen Telefonie-Rechnung verschlüsselt, z. B. anhand von
Produkt- oder Leistungscodes vorzusehen.
Aus den erfaßten und abgespeicherten Order- und Rechnungsda
ten werden automatisiert Bestätigungsprotokolle erstellt, die
in an sich bekannter Weise über das Internet dem Dienstean
bieter übermittelt werden. Die Bestätigungsprotokolle enthal
ten jedoch keine sicherheitsrelevanten Informationen wie z. B.
die PIN, eine Kreditkarten-Kontonummer oder dergleichen Sach
verhalt.
In der jeweiligen Vermittlungsstelle wird nach Aufruf und Au
thentizitätsbestätigung eines Menüpunkts mittels des Personal
Computer eine Datenverbindung zum Telefoniedaten-Erfassungs
rechner, der in der Regel in der Vermittlungsstelle befind
lich ist, hergestellt, wobei das Menü auch während des On
line-Zustands des Personal Computers und Zugriff auf das In
ternet aktivierbar ist, so daß der Nutzer bereits beim Zu
griff auf eine Homepage eines Diensteanbieters in der Lage
ist, eine Menüleiste zu aktivieren bzw. das entsprechende Me
nü zu öffnen, um dann, wenn gewünscht, die Zahlungsabwicklung
zu veranlassen, wobei automatisch dafür Sorge getragen wird,
daß im relevanten Moment der Internetzugang unterbrochen oder
die Firewall-Sicherungsmaßnahme aktiviert wird.
Zur Erhöhung der Sicherheit werden zunächst die Order-Daten
über das Internet auf das Endgerät, nämlich den Personal Com
puter geladen und es wird die Order beim Diensteanbieter re
gistriert. Anschließend wird in getrennter Verbindung die zur
Order gehörende Menge an Rechnungsdaten aus dem Endgerät des
Speichers zur Vermittlungsstelle übertragen und dort nach Au
thentizitätsprüfung in einer Debit-Datei erfaßt. Die Debito
renerfassung wird dann zusammen mit einem Identifikations
kennzeichen dem Diensteanbieter als Bestätigung übermittelt.
Vorrichtungsseitig ist zur Durchführung des Verfahrens ein
kommunikationsfähiges Endgerät mit Display (Personal Compu
ter) vorgesehen, das über das Telefonnetz mit einer Vermitt
lungsstelle in Verbindung steht. Die Vermittlungsstelle baut
über eine entsprechende Datenleitung Zugang zu einem Inter
net-Zugangsrechner (Provider) auf.
Die Vermittlungsstelle enthält einen Internode-Modul, wobei
dieses beim Datentransfer zwischen dem Internet-Zugangsrech
ner und dem Endgerät eingehende Telefoniedaten in ein zur
Displaydarstellung auf oder Speicherung im Personal Computer
bzw. Endgerät geeignetes Format umsetzt, aber auch ebenso aus
dem Internet-Datentranfer abgeleitete Datensätze in ein Ver
mittlungsstellen-Format transformiert. Der Internode-Modul
schafft quasi eine Symbiose zwischen Telefonieverkehr und di
gitalem Datentransfer.
Die Erfindung soll anhand eines Ausführungsbeispiels sowie
einer Figur näher erläutert werden.
Die Figur zeigt hierbei eine Prinzipdarstellung hinsichtlich
des Zugriffs auf das Internet ausgehend von einem Personal
Computer.
Das Endgerät, insbesondere ein PC 1, ist über ein geeignetes
Modem bzw. eine Schnittstelle am öffentlichen Telefonnetz an
geschlossen. Im relevanten Versorgungsbereich ist mindestens
eine Vermittlungsstelle 3 vorgesehen, welche sowohl rufnum
mernselektierte Verbindungen aufbaut als auch Gesprächszeiten
für die spätere Abrechnung erfaßt.
Über die Vermittlungsstelle 3 wird eine Verbindung zu einem
Internet-Zugangsrechner 4, der von einem sogenannten Provider
betrieben wird, hergestellt.
Der Internet-Zugangsrechner 4 ermöglicht nun den Zugriff zum
mit dem Bezugszeichen 5 symbolisch dargestellten Internet.
In der Vermittlungsstelle ist ein Internode-Modul 6 vorhan
den, welcher es ermöglicht, daß Leistungen konventioneller
Telefonanlagen mit den Möglichkeiten internetfähiger Personal
Computer kombiniert werden können. Der Internode schafft die
Möglichkeit, daß Netzbetreiber und Nutzer ihre vorhandene In
frastruktur wie Leitungen oder Vermittlungsanlagen für das
World-Wide-Web systematisch nutzen können.
Im besonderen wird beim Ausführungsbeispiel über die Vermitt
lungsstelle der Order-Datentransfer bei der Inanspruchnahme
von Internet-Dienstleistungen abgewickelt. Eine solche Inan
spruchnahme kann beispielsweise das Bestellen von Waren oder
Dienstleistungen sein.
Nach Bestätigung der Order wird sicherheitsoptimierend der
von der Vermittlungsstelle 3 über den Zugangsrechner 4 beste
hende Zugriff oder der Zugang auf das Internet kurzzeitig un
terbrochen oder für eingehende Daten gesperrt. Im Personal
Computer 1 wird dann ein menügestützter Abrechnungszugang zur
Vermittlungsstelle 3 hergestellt bzw. aufgebaut, um dann über
die übliche Abwicklung der Leistungen für die Inanspruchnahme
der Telekommunikationsnetze, z. B. die Gesprächsdatenerfas
sung, die Order innerhalb einer entsprechenden endgerätebezo
genen Telefoniekontodatei rechnungsseitig zu erfassen bzw.
die Zahlung abzuwickeln.
Selbstverständlich ist es auch hier aus Sicherheitsgründen
zweckmäßig, eine Authentizitätsprüfung des Nutzers respektive
des Personal Computers 1 durchzuführen, indem z. B. eine PIN-
Eingabe und -Abfrage durchgeführt wird. Des weiteren sollten
zu Nachprüfungszwecken die Order- und Rechnungsdaten in einem
separaten Speicherbereich der Telefoniekontodatei in der Ver
mittlungsstelle bzw. einem dort befindlichen Rechner abgelegt
werden.
Der Nutzer, welcher über den Personal Computer 1 die Inter
net-Leistung in Anspruch genommen hat, erhält dann mit der
z. B. monatlichen Telefonrechnung eine Aufforderung zur Zah
lung für die bestellten Waren bzw. in Anspruch genommenen
Dienstleistungen.
Beim beschriebenen Verfahren ist ausgeschlossen, daß persön
liche Daten wie z. B. Kreditkartennummern, Kontoangaben oder
dergleichen über das Internet geleitet werden. Die besondere
Problematik beim Internet besteht darin, daß Daten und Infor
mationen auf verschiedenen Knotenrechnern, aber auch bei den
Providern längere Zeit erhalten und zwischengespeichert blei
ben und daß durch das Kanalisieren einer Vielzahl von Infor
mationen grundsätzlich die Gefahr besteht, daß Dritte gezielt
Daten abfragen und diese mißbräuchlich einsetzen.
Die Order- und Rechnungsdaten, die in der Vermittlungsstelle
3 bzw. einem dort befindlichen Rechner gespeichert sind, die
nen dann der automatischen Erstellung eines Bestätigungspro
tokolls, das dem Diensteanbieter über das Internet mitgeteilt
wird. Diese Mitteilung kann unmittelbar nach der Order, aber
auch zu verkehrsschwachen Zeiten erfolgen, so daß für den Be
treiber des öffentlichen Telefonnetzes 2 nur geringe Zusatz
kosten entstehen.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel wird vom Personal Com
puter 1 nach Aufruf und Authentizitätsbestätigung ein Menü
punkt bzw. ein Menü aktiviert und eine Verbindung zur Ver
mittlungsstelle, d. h. eine Datenverbindung zum Telefonieda
ten-Erfassungsrechner hergestellt. Selbstverständlich kann
das Menü auch während des Online-Zustands des Personal Com
puters und momentanen Zugriff auf das Internet aktiviert wer
den, wobei jedoch die Übertragung von Orderdaten mit der Fol
ge der Erstellung von Rechnungsdaten erst nach Trennen der
Internetverbindung vorgenommen wird.
Hierfür können zunächst die Order-Daten über das Internet auf
den Personal Computer 1 geladen und die Order beim Dienste
anbieter registriert werden. Im Nachgang wird dann anschlie
ßend mit getrennter Verbindung eine Übertragung der zur Order
gehörenden Rechnungsdaten aus dem Personal Computer 1 zur
Vermittlungsstelle 3 vorgenommen und nach weiterer Authenti
zitätsprüfung in einer Debitdatei erfaßt. Wiederum getrennt
erfolgt die Bestätigung der Debitorenerfassung mittels eines
Identifikationskennzeichens hin zum Diensteanbieter.
Der vermittlungsstellenseitige Betreiber, z. B. die Telefon
gesellschaft, sorgt für den Rechnungsausgleich an den Ser
viceanbieter bzw. Lieferanten, nachdem Zahlungseingang ver
zeichnet wurde.
Die vorgestellte Lösung bietet den Vorteil, daß sicherheits
relevante persönliche Daten nicht mehr über das öffentliche
Internet übermittelt werden müssen, wodurch sich wesentliche
Vorteile hinsichtlich der Sicherheit beim Zahlungsverkehr und
das Vertrauen der Nutzer und Kunden in das Zahlungssystem
einstellen.
Claims (8)
1. Verfahren zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und Ver
kaufshandlungen unter Nutzung von öffentlichen Kommunikati
onsnetzen, insbesondere dem Internet (5), wobei mittels min
destens eines kommunikationsfähigen Endgeräts (1) mit Dis
play, insbesondere Personal Computer, über einen Zugangskno
ten (4) Waren und/oder Dienstleistungen geordert und diese
Waren und/oder Dienstleistungen auf elektronischem Wege be
rechnet und zahlungsseitig ausgeglichen werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß das mindestens eine kommunikationsfähige Endgerät mit
Display über eine Vermittlungsstelle (3) den Order-Daten
transfer abwickelt, wobei nach Bestätigung der Order der von
der Vermittlungsstelle ausgehende Zugang zum Internet minde
stens kurzzeitig unterbrochen oder gesperrt und ein menüge
stützter Abrechnungszugang zur Vermittlungsstelle des Tele
fonnetzbetreibers hergestellt und/oder aufgebaut wird, um
über die übliche Abwicklung der Leistungen für die Inan
spruchnahme des Telefonnetzes die Order innerhalb der jewei
ligen endgerätebezogenen Telefoniekontodatei rechnungsseitig
zu erfassen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor Erfassung der Order- und Rechnungsdaten in der Tele
foniekontodatei ein PIN-Eingabe- und -Überprüfungsmodus ab
läuft.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Order- und Rechnungsdaten in einem separaten Spei
cherbereich der Telefoniekontodatei abgelegt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Order- und Rechnungsdatenspeicherung codiert erfolgt.
5. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, da
durch gekennzeichnet,
daß aus den erfaßten Order- und Rechnungsdaten automatisiert
ein Bestätigungsprotokoll erstellt wird, welches über das In
ternet dem Diensteanbieter übermittelt wird.
6. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der jeweiligen Vermittlungsstelle nach Aufruf und Au
thentizitätsbestätigung eines Menüpunkts mittels des kommuni
kationsfähigen Endgeräts, insbesondere Personal Computers,
eine Datenverbindung zum Telefoniedaten-Erfassungsrechner
hergestellt wird, wobei das Menü auch während des online-
Zustands des Personal Computers und Zugriff auf das Internet
aktivierbar ist.
7. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst die Orderdaten über das Internet auf das End
gerät geladen und die Order beim Diensteanbieter registriert
wird und anschließend in getrennter Verbindung die zur Order
gehörenden Rechnungsdaten aus dem Endgerätespeicher zur Ver
mittlungsstelle übertragen und dort nach Authentizitätsprü
fung in einer Debitdatei erfaßt sowie die Debitorenerfassung
mit einem Identifikationskennzeichen dem Diensteanbieter als
Bestätigung übermittelt wird.
8. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahren nach einem der
Ansprüche 1 bis 7 mit einem kommunikationsfähigen Endgerät
mit Display, insbesondere Personal Computer, der über das Te
lefonienetz mit einer Vermittlungsstelle in Verbindung steht,
wobei die Vermittlungsstelle über eine Datenleitung Zugang zu
einem Internet-Zugangsrechner aufbaut,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vermittlungsstelle (3) einen Internode-Modul (6) auf
weist, wobei dieser beim Datentransfer zwischen dem Internet-
Zugangsrechner (4) und Endgerät (1) eingehende Telefoniedaten
in ein zur Displaydarstellung auf oder Speicherung im Endge
rät (1) geeignetes Format und aus dem Internet-Datentransfer
abgeleitete Datensätze in ein Vermittlungsstellen-Format
transformiert.
Priority Applications (3)
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| DE1999113096 DE19913096A1 (de) | 1999-03-23 | 1999-03-23 | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und Verkaufshandlungen |
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| DE1999113096 DE19913096A1 (de) | 1999-03-23 | 1999-03-23 | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und Verkaufshandlungen |
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Family
ID=7902100
Family Applications (1)
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| DE1999113096 Withdrawn DE19913096A1 (de) | 1999-03-23 | 1999-03-23 | Verfahren und Vorrichtung zur elektronischen Abwicklung von Kauf- und Verkaufshandlungen |
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