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DE19913868C1 - Positionssensor, geeignet für elektromagnetisch betriebene Ventilsteuerung - Google Patents

Positionssensor, geeignet für elektromagnetisch betriebene Ventilsteuerung

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DE19913868C1
DE19913868C1 DE19913868A DE19913868A DE19913868C1 DE 19913868 C1 DE19913868 C1 DE 19913868C1 DE 19913868 A DE19913868 A DE 19913868A DE 19913868 A DE19913868 A DE 19913868A DE 19913868 C1 DE19913868 C1 DE 19913868C1
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coil
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Wolfgang Renz
Markus Vester
Peter Henninger
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L9/00Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically
    • F01L9/20Valve-gear or valve arrangements actuated non-mechanically by electric means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)

Abstract

Positionssensor für die augenblickliche Hubstellung eines z. B. Gaswechselventils. Zusätzlich zur bekannten induktiven Positionserfassung mit Auswertung der Resonanzfrequenz eines Resonanzkreises mit dieser Spule ist vorgesehen, auch die Kapazität dieses Resonanzkreises sich hubabhängig änder zu lassen, so daß a) die Resonanzfrequenz oder b) der Resonanzwiderstand des Schwingkreises hubunabhängig konstant bleiben und zu a) das Amplitudensignal des Resonanzwiderstandes oder zu b) die Resonenzfrequenzänderung das Sensorsignal ist.

Description

Zum Stand der Technik gehört der Entwicklungstrend, die Gas­ wechselventile und/oder die Kraftstoff-Einspritzdüsen, je­ weils bei Brennkraftmaschinen, betriebsbedingt abhängig va­ riabel zu steuern, insbesondere um einen höheren Wirkungsgrad und/oder verminderte Schadstoffemission zu erzielen. In Ent­ wicklung begriffen ist der Ersatz der bisher verwendeten Noc­ kenwelle für den Ventilantrieb einer Brennkraftmaschine durch Antrieb dieser Ventile mittels elektromagnetischer Aktuato­ ren. Damit kann jedes einzelne Ventil einen gesonderten Ak­ tuator erhalten. Dieser kann mittels einer Steuereinheit den Betriebsbedingungen angepaßt so betrieben werden, daß nicht nur zu wählbarem Zeitpunkt sondern auch mit zeitlicher vor­ gebbarem Verlauf das Öffnen und Schließen des jeweiligen Ven­ tils erfolgt. Entsprechendes gilt auch für Einspritzventile und deren Steuerung.
In 2244 Research Disclosure, 352 (August 1993) Emsworth, GB, sind nähere Einzelheiten zur Problematik einer Ventilsteue­ rung mit elektromagnetischem Antrieb beschrieben, wobei sich diese Veröffentlichung insbesondere mit der mathematischen Funktion der Auslenkung und Steuerung eines derart angetrie­ benen Ventils befaßt. Es ist dort ein Algorithmus angegeben und auf einen weiteren anderen Algorithmus, beschrieben in der US-A-4761595, hingewiesen.
Für die Ausführung einer solchen Ventilsteuerung ist das Vor­ handensein eines Positionssensors unabdingbar, mit dem eine augenblickliche Ventilstellung im Ablauf der Steuerung erfaßt werden kann. Solche Positionssensoren und deren Betriebs- und Arbeitsweise sind beschrieben in EP-A-0717172 (= 2), in DE-A- 195 18 056 (= 3), in WO-98/36160 (= 4), in US-A-5570015 (= 5), und z. B. in DE-A-44 38 059 (= 6).
In (2) ist ein Positionssensor beschrieben, der zur Kontrol­ le, ob ein jeweiliges Ventil tatsächlich geschlossen ist, dient. Einen dagegen diffizileren Aufbau beschreibt (3), und zwar einen Sensor mit speziellen Polnasen eines Magnetsen­ sors. In (4) ist dagegen ein solcher Sensor beschrieben, der mit dem GMR-(Giant Magnetic Resistance)-Effekt arbeitet. Auch die (5) beschreibt einen magnetoresistiven Sensor für einen Positionssensor, wobei auch hier die Änderung der Richtung eines magnetischen Flusses, bezogen auf die Ebene des magne­ toresistiven Element als Meßgröße erfaßt wird.
In diesem genannten Stand der Technik ist darauf hingewiesen, daß Schwierigkeiten zu bewältigen sind, die durch das Vorhan­ densein der starken magnetischen Streufelder der elektroma­ gnetischen Aktuatoren der Ventilantriebe bedingt sind. Die jeweilige Öffnungsstellung eines z. B. Gaswechselventils einer Brennkraftmaschine festzustellen, d. h. ein exaktes Erfassen der tatsächlichen Position des Ventils zu erreichen, bzw. diesbezüglich erforderlich hohe Meßgenauigkeit zu haben, be­ darf spezieller Maßnahmen. Es können dies z. B. besonders ent­ wickelte magnetische Abschirmungen sein. Hohe Meßgenauigkeit ist nämlich insbesondere im Bereich der Ventilstellung erfor­ derlich, in der sich das Ventil nahe der Position "geschlos­ sen" befindet. Der Verlauf der Position bzw. der Geschwindig­ keitsverlauf der Bewegung des Ventils nahe dem Schließen des­ selben muß insbesondere deshalb besonders exakt gesteuert werden können, um ein "weiches" Aufsetzen des Ventiltellers auf dem Ventilsitz zu erreichen, nämlich wie dies mit dem konventionellen Nockenwellenantrieb bekanntermaßen zur Geräu­ schminderung und Lebensdauererhöhung des Ventils erzielbar ist.
In der Druckschrift (6) ist ein Sensor zur meßtechnischen Er­ fassung lediglich der Hubbewegungen, genauer des Hubverlaufs und/oder der Geschwindigkeit, eines jedoch mit (konventionel­ ler) Nockenwelle angetriebenen Ventils beschrieben. Im we­ sentlichen ist die dort angegebene Einrichtung dahingehend ausgebildet, den Einfluß der bei einer Brennkraftmaschine auftretenden hohen Temperaturunterschiede auf die Meßergeb­ nisse zu kompensieren. Der dort für die Erfassung der Hubbe­ wegung des Nockenwellen-angetriebenen Ventils vorgesehene Sensor umfaßt eine Spule, die mit Gleichstrom zur Erzeugung eines Permanentmagnetfeldes oder mit Wechselstrom impulsweise zu speisen ist, und einen Spulenkern. Dieser Spulenkern ist ein Anteil des Ventilschaftes. Im Bereich der Spule besteht der Ventilschaft aus in Axialrichtung magnetisch oder elekt­ risch leitend voneinander unterschiedlichen Werkstoffen. Bei der Hubbewegung des Ventils wird die Stelle des Übergangs vom einen zum anderen Werkstoff im Bereich der Spule in Axial­ richtung hin und her bewegt. Dies ergibt eine wegen sich än­ dernder magnetischer Flußführung bzw. Flußverdrängung zu mes­ sende Veränderung der Impedanz der Magnetspule. Um eine Tem­ peraturkompensation des temperaturabhängigen elektrischen Wi­ derstandes der Spule entbehrlich zu machen, ist für die aus (6) bekannte Anordnung vorgeschlagen, den Magnetkreis, beste­ hend aus Spule und Ventilschaft als seinen Ort ändernder Kern der Spule, in Resonanz als Schwingkreis zu betreiben und die auftretende Änderung der Resonanzfrequenz als Maß für den Ventilhub zu erfassen. Der Magnetkreis soll also in Resonanz­ frequenz betrieben werden und die Änderung der Stellung des Kerns als auftretende Änderung der Resonanzfrequenz ausgewer­ tet werden. Angaben, einen Kondensator zusätzlich zu verwen­ den, sind nicht gemacht. Für eine Messung/Feststellung einer momentanen Position des Ventils ist der Druckschrift (6) kein Hinweis zu entnehmen.
Darüber hinaus ist der GB 2 270 384 A ein variables Oszilla­ torsystem mit Oszillator und Verstärker zu entnehmen, wobei der Verstärker mit einem Resonanzschwingkreis verbunden ist. Dieser Resonanzschwingkreis weist eine Induktivität und eine Kapazität auf. Durch die Induktivität und die Kapazität die­ ses Resonanzschwingkreises beeinflussende Signale ist die Re­ sonanzfrequenz veränderbar. Mit dem Oszillatorsystem ist ein Impedanzunterschied eines Impedanzkreises in eine Differenz von zwei Frequenzen umzuwandeln.
Aufgabe der Erfindung ist es, Maßnahmen anzugeben, mit denen bei einem mit Resonanzfrequenz betriebenen Positionssensor eine erhöhte Meßgenauigkeit erzielt werden kann.
Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst und in den Unteransprüchen sind Maßnahmen für Weiter­ bildungen der Erfindung genannt.
Erfindungsgemäß ist vorgesehen, die für die Messung des Sen­ sorwerts relevanten Teile des Resonanzschwingkreises, d. h. den induktiven Anteil einerseits und den kapazitiven Anteil andererseits jeweils konstruktiv derart auszubilden, daß im Verlauf der Hubbewegung des Ventils bzw. im Verlauf eines ausgewählten, interessierenden Bereichs der Hubbewegung des­ selben der induktive Anteil L und der kapazitive Anteil C des gebildeten Resonanzschwingkreises sich jeweils derart ver­ laufsbedingt ändern, daß entweder (= Variante 1) die Schwing­ kreis-Resonanzfrequenz fR proportional (1/LC)1/2 innerhalb des vorgesehenen Sensor-Meßbereichs von der jeweiligen Stellung des Hubes unabhängig wenigstens nahezu konstant bleibt, oder daß (= Variante 2) innerhalb dieses Meßbereiches der Reso­ nanzwiderstand RR = proportional (L/C)1/2 konstant bleibt.
Erfindungsgemäß wird bei der ersten Variante der Schwingkreis mit genau dieser Resonanzfrequenz angeregt und die mit dem Positionssensor zu erfassende Position des Hubes des Ventils ergibt sich aus einer Veränderung des Resonanzwiderstandes RR. Das heißt, daß der Sensor bei konstanter Frequenz ein Hub-abhängiges Amplitudensignal entsprechend der augenblick­ lichen Ventilposition liefert. Der Vorteil dieser ersten Va­ riante ist, daß man eine vergrößerte Amplitudenänderung des Signals abhängig von der Positionsveränderung des Ventils er­ hält.
Bei der zweiten Variante bleibt der Resonanzwiderstand RR des Schwingkreises des Sensors konstant und der Schwingkreis wird als freischwingender Oszillator betrieben. Die bei Verände­ rung der Ventilstellung sich ergebende augenblickliche Schwingungsfrequenz gibt die gleichzeitige Stellung des Ven­ tils wieder. Vorteilhafterweise erreicht man mit dieser Maß­ nahme eine größere Frequenzänderung für ein konstruktiv vor­ gegebenes Maß der Stellungsänderung des Ventils.
Weitere Erläuterungen zur Erfindung gehen aus der nachfolgen­ den Beschreibung zu den Figuren hervor.
Fig. 1 zeigt ein erstes Beispiel einer erfindungsgemäßen Ausführung.
Fig. 1a und 1b zeigen ein Prinzipbild zur ersten und zur zweiten Variante der Erfindung.
Die Fig. 2 bis 5 zeigen jeweilige weitere Ausführungsfor­ men.
Fig. 6 zeigt einen prinzipiellen bekannten Aufbau.
Die Fig. 6 zum Stand der Technik zeigt mit 1 bezeichnet ein Gaswechselventil mit einem Ventilteller 2, dem Ventilschaft 3 und einem Nocken 40 zum Antrieb der Hubbewegung 5 zum Öffnen und Schließen des Ventils. Mit 6 ist die Ventilfeder mit dem Federteller 7 bezeichnet. Mit 8 ist eine für bekannte Positi­ onssensoren einschlägiger Art verwendete Magnetspule bezeich­ net. In deren Spuleninneres hinein oder durch dieses hindurch ragt bzw. Verläuft ein Anteil des Ventilschaftes 3, wie dies der Figur zu entnehmen ist. Nach der oben genannten DE-A- 44 38 059 besteht der Ventilschaft materialmäßig, insbesondere einstückig aus einem Anteil 3a und einem Anteil 3b. Die Mate­ rialien dieser beiden Anteile unterscheiden sich hinsichtlich ihrer elektrischen Leitfähigkeit und/oder magnetischen Per­ meabilität. Der Übergangsbereich zwischen diesen beiden Mate­ rialien 3a und 3b, mit 3c bezeichnet, befindet sich an vorzu­ gebendem Ort innerhalb des Spuleninneren. Eine in Hubrichtung 5 im Betrieb des Ventils erfolgende Hin- und Herbewegung der Position dieses Übergangsbereichs führt in der Spule 8 zu ei­ ner Induktivitätsänderung. Zur Vervollständigung des im Stand der Technik angegebenen Schwingkreises ist zu dieser Spule 8 ein Kondensator 10 parallelgeschaltet (oder auch nicht darge­ stellt in Reihe geschaltet) hinzugefügt. Die mit einer bei Hubbewegung 5 des Ventils bewirkte Änderung der Induktivität der Spule 8 führt zu einer Veränderung der Resonanz des Schwingkreises aus Spule 8 und Kondensator 10. Diese Reso­ nanzfrequenzänderung wird als Signal des Hubverlaufs ausge­ wertet.
Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß sich mit der Hubbewe­ gung 5 nicht nur die Induktivität der Spule 8 verändert, z. B. vergrößert, sondern daß sich erfindungsgemäß gleichermaßen auch die Kapazität des Kondensators 10 verändert, z. B. ver­ mindert. Damit kann hubunabhängig das Produkt aus Induktivi­ tät L und Kapazität C und damit die Resonanzfrequenz fR von der Hubbewegung 5 unbeeinflußt konstant gehalten werden. Die in Fig. 1a angegebenen, die Veränderbarkeit anzeigenden Pfeile zur Spule 8 und zum Kondensator 10 verdeutlichen dies. Das bei dieser erfindungsgemäßen ersten Variante zu erhalten­ de Sensorsignal ist die mit der Hubbewegung 5 einhergehende Änderung des Resonanzwiderstandes RR, d. h. die Auswertung er­ gibt ein von der Hubbewegung 5 abhängig amplitudenverändertes Signal mit konstant bleibender (Resonanz-)Frequenz.
Die Fig. 1b zeigt das Prinzip, daß sich die Induktivität und die Kapazität bei Hubbewegung 5 gleichsinnig ändern. In die­ sem Falle kann der Quotient aus der Induktivität L und der Kapazität C konstant gehalten werden und die sich ändernde Resonanzfrequenz fR ist das Sensorsignal bei konstant blei­ bendem Resonanzwiderstand.
Fig. 1 zeigt als Beispiel einen konstruktiven Aufbaus zur vorliegenden Erfindung. Zur Fig. 6 beschriebene Einzelheiten und verwendete Bezugszeichen gelten zumindest sinngemäß auch für die Fig. 1 (und die weiteren Figuren). Für die Ausfüh­ rung nach Fig. 1 ist ein hinsichtlich seiner Kapazität C mit der Hubbewegung 5 veränderbarer Plattenkondensator 10 ge­ zeigt. Anstelle eines Plattenkondensators mit gegeneinander bewegbaren Platten kann auch jeglicher anderer von der Hubbe­ wegung 5 abhängig seine Kapazität C ändernder Kondensator vorgesehen sein, z. B. in der Form eines Kondensators mit topfförmigen, gegeneinander bewegbaren, ineinander greifenden Kondensatorelektroden. Eine erste, mit dem Ventilschaft 3 hub-bewegliche Elektrode des Kondensators 10 ist mit 11 be­ zeichnet. Die zweite, feststehende (Gegen-)Elektrode ist mit 12 bezeichnet. Wie aus der Figur ersichtlich, ändert sich mit der Hubbewegung 5 des Ventilschafts 3 der Abstand zwischen diesen beiden Elektroden 11 und 12 und damit der Kapazitäts­ wert C. Wie dargestellt, bilden die Spule 8 und der Kondensa­ tor 10 lediglich als Beispiel einen Reihenresonanzkreis in Bezug auf das über die Leitungen 13 angeschlossene Meß- und Auswertegerät 14.
Eine Abstandsvergrößerung der Kondensatorelektroden 11 und 12 voneinander führt zu einer Kapazitätsverringerung. Eine In­ duktivitätsvergrößerung wird erreicht, wenn - hinsichtlich der Permeabilität betrachtet - der höherpermeable Anteil des Ventilschafts 3 tiefer in das Spuleninnere bei der Hubbewe­ gung 5 eintritt. Die Induktivitätsvergrößerung der Spule 8 hängt also von der hubbedingten Verlagerung des oben erwähn­ ten Übergangsbereichs 3c zwischen z. B. dem Material mit hoher Permeabilität (z. B. 3a) und dem Material mit niedriger Per­ meabilität (z. B. 3b) ab. Bei dieser Konstellation wird also bei Bewegung des Ventils 1 in der Figur nach unten mit dem tieferen Eindringen des höherpermeablen Materialanteils 3a die Induktivität der Spule erhöht und gleichzeitig infolge verringerter Nähe der Kondensatorelektroden 11 und 12 zuein­ ander die Kapazität des Kondensators 10 verringert (Fig. 1a). Bei jeweils so groß bemessener Induktivitätsänderung und Kapazitätsänderung, bei denen das Produkt L . C stets kon­ stant bleibt, liefert das Meß- und Auswertegerät 14 ein reso­ nanzfrequenzkonstantes, amplitudenmoduliertes Ausgangssignal.
Die Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einem topfför­ migen Kondensator 10' mit hubbewegter Topfelektrode 11' und feststehender Topf-Elektrode 12'. Hier vergrößert sich die Kapazität bei Hubbewegung 5 nach unten (= Öffnen des Ventils) und die Änderungen von Induktivität und Kapazität sind wieder so ausgewählt bemessen, daß bei Hubbewegung der Quotient aus L und C konstant bleibt (Fig. 1b) mit frequenzmoduliertem Ausgangssignal bei konstantem Resonanzwiderstand, d. h. ohne Amplitudenmodulation. Die Fig. 2 zeigt im übrigen eine Par­ allelschaltung von Kondensator und Spule.
Durch entsprechende Bemessungen von Spule, Kondensator, Maß der Permeabilität und Eintauchtiefe in der Ausgangsposition läßt sich somit erreichen, daß die quantitative wegabhängige Änderung von L und C entweder hinsichtlich des Quotienten oder hinsichtlich des Produkts aus L und aus C hubunabhängig ist. Bei den Ausführungen der Fig. 1 und 2 beruht die In­ duktivitätsänderung auf magnetischer Flußführung.
Sogar von Vorteil ist es, für die Induktivitätsänderung das Prinzip veränderbarer Flußverdrängung zu nutzen. Anstelle in die Spule 8 permeables Material mehr oder weniger weit hin­ einzuführen, wird die veränderte Flußverdrängung durch mehr oder weniger tiefes Einführen von elektrisch gut leitendem Material bewirkt, in dem sich entsprechend hochfrequente Wir­ belströme im Feld der Spule 8, abhängig von der jeweiligen Eintauchtiefe dieses elektrisch leitfähigen Materials in das Spuleninnere, ausbilden und den magnetischen Fluß in der Spu­ le 8 mehr oder weniger verdrängen. Der erwähnte Vorteil liegt darin, daß dieses physikalische Prinzip praktisch völlig stö­ rungsfrei ist gegenüber den magnetischen Streufeldern des Ak­ tuators und entsprechend störungsfreie Meßsignale für die je­ weilige Position zu erhalten sind.
Die Fig. 4 zeigt eine Ausführungsform mit einem Kondensator 10' mit einer feststehenden Elektrode 12' und einer mit dem Schaft 3' des Ventils mitbewegten Elektrode 11', wobei diese beiden Elektroden 11' und 12' z. B. topfförmig ausgebildet sind. Es könnten dies auch plattenförmige Elektroden wie in Fig. 1 sein. Das mit 3' bezeichnete Ende des Ventilschafts 3 besteht hier aus nicht-permeablem, elektrisch gut leitfähigem Material. Wie ersichtlich, taucht dieses Schaftteil 3' zu ei­ nem Anteil in das Innere der Spule 8 ein. Mit Hubbewegung des Ventils 1 in der durch den Pfeil 5 angegebenen Richtung der Hubbewegung taucht der Schaftanteil 3' tiefer in die Spule 3 und verringert deren Induktivität und gleichzeitig verringert sich auch der Kapazitätswert des Kondensators 10' durch zu­ nehmende Entfernung der Elektroden 11' und 12' voneinander. Durch ausgewählte Bemessung kann hier wieder der Quotient von L und C unabhängig von der Hubbewegung 5 konstant gehalten werden.
Fig. 5 zeigt ein Beispiel mit bewegungsunabhängig konstant bleibendem Produkt L . C mit Flußverdrängung in der Spule 8 durch wiederum eintauchendes elektrisch leitfähiges, jedoch nicht permeables Material des Schaftanteils 3' in die Spule 8. Zur Induktivitätsänderung gilt Dasjenige, was voranstehend zur Fig. 4 gesagt ist. In Fig. 5 ist der Kondensator 10'' mit z. B. wiederum topfförmigen Elektroden, diese axial inein­ ander angeordnet, ausgeführt. Beim Kondensator 10'' wird die hubabhängige Kapazitätsänderung dadurch bewirkt, daß zwischen die (feststehenden) Elektroden 11'' und 12'' z. B. ebenso topfförmig ausgebildetes Dielektrikum hubabhängig mehr oder weniger tief eingeschoben wird. Dieses Einschieben des Die­ lektrikums 20 zwischen die einander entgegengesetzt gepolten Kondensatorelektroden bewirkt eine Kapazitätssteigerung. Bei einer Hubbewegung in wie mit dem Pfeil 5 angegebener Richtung des Ventilschaftes 3 kommt es (wie zur Fig. 4 beschrieben) zu einer Induktivitätsverringerung, gleichzeitig aber bei der Ausführungsform der Fig. 5 zu einer Kapazitätserhöhung, so daß das Produkt L . C hubunabhängig konstant bleiben kann. Auch für die Ausführungsform der Fig. 5 gilt der Vorteil des Wegfalls störender Beeinflussung durch magnetische Streufel­ der insbesondere des Aktuators 4.
Durch variierte Kombinationen von Ausführungsformen der hub­ abhängig induktivitätsveränderbaren Spule 8 und der hubabhän­ gig kapazitätsveränderbaren Kondensatorausführungen lassen sich viele weitere Spulen-Kondensator-Kombinationen mit hub­ unabhängig konstantem Produkt oder Quotienten von L und C angeben.
Eine Weiterbildung der Erfindung bzw. eine besondere Ausge­ staltung der Ausführungsformen der Erfindung ist, die Ventil­ feder 6 als bzw. anstelle der separaten Spule 8 als hubabhän­ gig ihren Induktivitätswert ändernde Induktivität zu verwen­ den.
Hierzu ist diese Ventilfeder wenigstens an ihrem einen Ende elektrisch isoliert zu lagern. Die sich bei Ventilhub in ih­ rer Federhöhe ändernde Ventilfeder erfährt dabei eine Ände­ rung ihrer Induktivität als elektrische Spule. Fig. 3 zeigt lediglich prinzipiell einen Aufbau zu dieser Ausführungsform der Erfindung, bei der gegenüber der Fig. 2 die Spule ent­ fällt und die Eigenschaft des Ventilschafts 3 zumindest keine entscheidende Rolle spielt. Die Feder 6 ist als Spule mit dem Kondensator 10 in Reihe geschaltet. Beim Zusammendrücken der Feder 6 erfolgt eine Vergrößerung der Induktivität der Feder als Spule und die Vergrößerung des Abstandes der Elektroden 11 und 12 des Kondensators 10 voneinander verringert dessen Kapazität. Dies ist ein Beispiel, daß das Produkt L . C bei Hubbewegung des Ventils konstant gehalten werden kann, was die Variante 1 der Erfindung betrifft, bei der das Sensorsi­ gnal ein amplitudenverändertes elektrisches Signal als Sen­ sorsignal ist.
Es ist darauf zu achten, daß bei einer erfindungsgemäßen Aus­ führungsform mit einem Kondensator mit hubabhängiger Kapazi­ tätsänderung sich dieser Kondensator in einem Medium mit sich nicht (unkontrolliert) ändernder Dielektrizitätskonstanten befindet. Eine sich unkontrolliert ändernde Dielektrizitäts­ konstante könnte z. B. dann auftreten, wenn sich dieser (Luft)- Kondensator innerhalb eines üblicherweise im Motor vorhandenen Ölnebels befindet. Diese Bedingung läßt sich aber ohne weiteres einhalten, indem der ohnehin vom magnetischen Aktuator ausgehende Ventilantrieb und die Ventilfeder außer­ halb des eigentlichen Motorblocks angeordnet sind.

Claims (4)

1. Positionssensor für die augenblickliche Hubstellung eines hubbewegten Körpers (1) in einer Einrichtung, bei der zusam­ men mit der Hubbewegung (5) die Induktivität einer Spule (8) verändert wird und diese Spule (8) Bestandteil eines elektri­ schen Resonanzschwingkreises ist, dessen jeweils sich erge­ bende Resonanzeigenschaft das vom Sensor ermittelte Posi­ tionssignal ist, dadurch gekennzeich­ net, daß nicht nur eine hubabhängige (5) Änderung der In­ duktivität der Spule (8) sondern auch eine hubabhängige Ände­ rung der Kapazität des Kondensators (10) des Resonanzschwing­ kreises (L, C) vorgesehen sind, wobei die mit der Hubbewegung (5) eintretende Induktivitätsänderung und Kapazitätsänderung zueinander so bemessen sind, daß mit der Induktivitäts- und Kapazitätsänderung entweder das Produkt (L . C) oder der Quo­ tient (L/C) hubinvariant wenigstens im wesentlichen konstant bleibt.
2. Positionssensor nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der hubbewegte Körper ein Gas­ wechselventil (1) ist.
3. Positionssensor nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Ventilfeder (6) als Spule (8) des Resonanzschwingkreises (L; C) benutzt ist.
4. Positionssensor nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der hubbewegte Körper der Kol­ ben eines Einspritzventils ist.
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