DE19911382A1 - Werkzeugführungssystem - Google Patents
WerkzeugführungssystemInfo
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Abstract
Bei der vorgestellten Erfindung handelt es sich um ein Werkzeugführungssystem, welches die Führung von Strahlwerkzeugen, z. B. Hochdruckwasserstrahldüsen, in röhrenförmigen oder beengten Arbeitsräumen ermöglicht. Das erfindungsgemäße System besteht vorzugsweise aus einem Trägerelement, an dem eine Anordnung aus einer Translationsachse, einer Rotationsachse und einem Parallelführungsgetriebe angebracht ist, die eine offene kinematische Kette bilden. Translationsachse und Rotationsachse verlaufen im wesentlichen parallel zu einer Vortriebsachse des Trägerelements. Das Parallelführungsgetriebe bildet ein Endglied der kinematischen Kette und trägt den Enddeffektor mit seiner Wirkachse im wesentlichen parallel zur Rotationsachse. Das Parallelführungsgetriebe ist dabei so angeordnet und ausgestaltet, daß es die Führung des Endeffektors von einer Position, bei der die Wirkachse des Endeffektors auf der durch Verlängerung der Rotationsachse entstehenden Linie liegt, auf eine Position ermöglicht, bei der die Wirkachse des Endeffektors in einem Abstand zu dieser Linie liegt. DOLLAR A Das Werkzeugsystem eignet sich zum Schneiden und Abtragen von Hindernissen in Rohrsystemen, ohne die Rohrwandung zu beschädigen.
Description
Die Erfindung betrifft ein Werkzeugführungssystem,
insbesondere für die Führung von Strahlwerkzeugen wie
Hochdruckwasserstrahldüsen in engen Rohren oder
Kanälen.
Rohrleitungssysteme müssen in regelmäßigen
Abständen überprüft und instandgesetzt werden. Hierzu
ist es in vielen Fällen erforderlich, Hindernisse aus
den Rohrsystemen zu entfernen. Dies umfaßt beispiels
weise das Schneiden von Wurzeleinwüchsen, das Abtragen
von Verstopfungen des gesamten Rohrquerschnittes, das
Schneiden von einragenden Hindernissen, die Beseitigung
von Armierungen etc.
Strahlwerkzeuge, wie beispielsweise Hochdruck
wasserstrahl-Schneidwerkzeuge oder Wasserabrasiv-
Schneidwerkzeuge eignen sich in besonderer Weise zum
Abtragen von Materialien. Aufgrund der beim Einsatz
dieser Strahlwerkzeuge erforderlichen starren Schlauch
verbindungen für den Transport des Wirk- bzw. Schneid
mediums, der hohen Kräfte des Strahldrucks sowie der
u. U. rotatorischen Kräfte der Austrittsdüse bereitet es
allerdings große Probleme, derartige Werkzeuge in
beengten Einsatzräumen zu positionieren und zu führen.
Ein Beispiel für beengte Arbeitsräume sind Rohr
leitungssysteme wie Abwasserkanäle mit Durchmessern von
typischerweise 150 mm und darunter, die u. U. stark im
Durchmesser variieren und zahlreiche Biegungen auf
weisen.
Ein weiteres Problem des Einsatzes der obigen
Schneidwerkzeuge in Rohrleitungssystemen besteht in der
Gefahr einer Beschädigung der Rohrwandung. Die stark
abrasive Wirkung des Arbeitsstrahls führt bei
Berührung mit der Rohrwandung zu einer Zerstörung des
Rohrsystems. Es müssen daher hohe Anforderungen an die
Strahlführung bzw. -steuerung gestellt werden, um ein
Auftreffen des Strahls auf die Rohrwandung zu ver
hindern. Für eine parallel zum Rohr verlaufende
Strahlführung, insbesondere für den Einsatz in Rohr
systemen mit Rohrdurchmessern unter 150 mm, sind die
derzeit bekannten Führungssysteme nicht geeignet.
Eine technische Realisierung für den gesteuerten
Einsatz von Wasserabrasiv-Schneidwerkzeugen und
Hochdruck-Schneidwerkzeugen im Bereich enger Rohr
systeme mit Rohrdurchmessern unter 150 mm ist aufgrund
der obigen Probleme derzeit nicht bekannt.
Problematisch sind auch die erforderliche hohe Steifig
keit der Zuführungsleitungen und der Führungsmechanik,
die die hohen Kräfte des pulsierenden Arbeitsstrahls
aufnehmen müssen.
Zur Beseitigung von Hindernissen in engen
Rohrsystemen werden daher heutzutage üblicherweise
Standardfräser-Werkzeuge eingesetzt, bei denen ein
Fräskopf mit einem entsprechenden Führungssystem in das
Rohrsystem eingeführt wird, um die Hindernisse
abzutragen.
Andererseits eignet sich jedoch Wasser durch sein
neutrales Verhalten und die günstige Eigenschaft des
selbsttätigen Abraumabtransports in besonderer Weise
als Schneidmedium in diesen Rohrsystemen.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht
darin, ein Werkzeugführungssystem bereitzustellen, das
den Einsatz von Strahlwerkzeugen wie Hochdruck
wasserstrahl-Schneidwerkzeugen oder Wasserabrasiv-
Schneidwerkzeugen in engen Rohrsystemen, insbesondere
bei Rohrdurchmessern im Bereich zwischen 80 und 150 mm,
ermöglicht.
Die Erfindung wird mit dem Werkzeugführungssystem
nach Anspruch 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen des Werkzeugführungssystem sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Das erfindungsgemäße Werkzeugführungssystem
zeichnet sich insbesondere durch seine besondere
kinematische Struktur aus. Es handelt sich hierbei um
eine Hybridstruktur, bestehend aus einer seriellen
Kinematik und einer Parallelführung.
Das Werkzeugführungssystem besteht aus einer
Anordnung aus einer Translationsachse, einer Rotations
achse und einem Parallelführungsgetriebe. Die Glieder
dieser Anordnung bilden eine offene kinematische Kette,
wobei ein Endglied der kinematischen Kette Bestandteil
des Parallelführungsgetriebes ist. Das andere Endglied
wird durch die Rotationsachse oder die Translations
achse gebildet und ist vorzugsweise an einem Träger
element fixiert. Die Translationsachse und die
Rotationsachse verlaufen bei dem erfindungsgemäßen
System im wesentlichen parallel zueinander. Bei der
Befestigung an einem Trägerelement liegt die Rotations
achse im wesentlichen parallel zu einer Vortriebsachse
des Trägerelements. Die Vortriebsachse stellt eine
Achse des Trägerelements dar, entlang der das Träger
element zum angestrebten Arbeitspunkt bewegt wird. Beim
Einsatz in einem Rohrsystem verläuft die Vortriebsachse
daher parallel zur Rohrlängsachse.
Am Parallelführungsgetriebe ist ein Endeffektor,
beispielsweise eine Hochdruckwasserstrahldüse, oder
eine Halterung für den Endeffektor derart befestigt,
daß eine Wirkachse des Endeffektors im wesentlichen
parallel zur Rotationsachse verläuft. Die Wirkachse
einer Hochdruckwasserstrahldüse entspricht der Strahl
achse. Das Parallelführungsgetriebe ist weiterhin so
angeordnet und ausgestaltet, daß es die Führung des
Endeffektors von einer Position, bei der die Wirkachse
des Endeffektors auf der durch Verlängerung der
Rotationsachse entstehenden Linie bzw. Gerade liegt,
auf eine Position ermöglicht, bei der die Wirkachse des
Endeffektors in einem Abstand zu dieser Linie liegt.
Der im wesentlichen zueinander parallele Verlauf
einzelner Achsen des Systems erlaubt selbstverständlich
eine leichte Abweichung von der Parallelität, solange
die durch die erfindungsgemäße Lehre vermittelte
Wirkung noch erzielt wird. Insbesondere kann, wie in
einer besonderen Ausführungsform noch näher erläutert
wird, die Wirkachse der Wasserstrahldüse z. B. bis ca.
3° von der Parallelität zur Rotationsachse abweichen,
um die Strahlaufweitung zu berücksichtigen. Zweck
dieser Abweichung ist es, das Auftreffen des Strahls
auf die Rohrwandung zu vermeiden, indem die Strahl
begrenzung - und nicht die zentrale Achse - des leicht
divergierenden Strahls parallel zur Rohrwandung geführt
wird.
Translationsachse, Rotationsachse und Parallel
führungsgetriebe sind beim erfindungsgemäßen Werkzeug
führungssystem somit seriell hintereinander geschaltet,
wobei das Parallelführungsgetriebe das letzte Element
in der Kette bildet und den Endeffektor trägt. Die
Reihenfolge von Translationsachse und Rotationsachse
ist beliebig.
Weiterhin sind ein oder mehrere Antriebe für die
Translationsachse, die Rotationsachse und das Parallel
führungsgetriebe vorgesehen. Vorzugsweise erhält jedes
dieser drei Elemente einen eigenen Antrieb.
Bei diesem System wird die Wirkachse des Endeffek
tors, d. h. die Strahlachse einer Hochdruckwasserstrahl
düse, mittels des Parallelführungsgetriebes senkrecht
zur Rotationsachse bewegt und bei dieser Bewegung im
wesentlichen parallel zur Rotationsachse gehalten. Der
Verstellweg senkrecht zur Rotationsachse ist dabei so
gewählt, daß die Wirkachse von der die Rotationsachse
beinhaltenden Gerade auf einen Abstand von dieser
Gerade verstellbar ist, der vorzugsweise zumindest dem
Radius des Rohres entspricht, in dem das System zum
Einsatz kommen soll. Zur Erreichung der gesamten Quer
schnittsfläche des Rohres kann das Parallelführungs
getriebe mittels der Rotationsachse um 360° gedreht
werden. Die Translationsachse dient einerseits der
Feineinstellung des Abstandes des Endeffektors von
einem zu beseitigenden Hindernis, zum anderen zum
Ausgleich des durch den Betrieb des Parallelführungs
getriebes gegebenenfalls hervorgerufenen Versatzes des
Endeffektors relativ zum Hindernis. Hierbei ist zu
beachten, daß beispielsweise eine Hochdruckwasser
strahldüse einen Fokus des Strahls erzeugt, der
beispielsweise 15 mm vor der Austrittsöffnung der Düse
liegt. Bei der Materialbearbeitung sollte dieser Fokus
in der Ebene der Bearbeitungsfläche liegen.
Das erfindungsgemäße Werkzeugführungssystem
ermöglicht die Führung von Strahlwerkzeugen, wie z. B.
Hochdruckwasserstrahldüsen, in röhrenförmigen oder
beengten Arbeitsräumen, wobei der Strahlengang aufgrund
der Konstruktion der Führung stets parallel zur
Rohrwandung gehalten wird, so daß die Rohrwandung durch
den Strahl nicht beschädigt werden kann. Die vom
Werkzeug erzeugten Kräfte und Momente werden hierbei
minimal auf das Führungssystem übertragen, was zu
kleinen erforderlichen Antriebsleistungen und geringen
Steifigkeitsanforderungen an die Führungen führt.
Das Werkzeugsystem eignet sich damit zum Schneiden
und Abtragen von Hindernissen in Rohrsystemen, ohne die
Gefahr einer Beschädigung der Rohrwandung.
Das Parallelführungsgetriebe des Werkzeugführungs
systems besteht vorzugsweise aus zumindest vier über
ebene Drehgelenke miteinander verbundenen starren
Gliedern, die ein Parallelogramm aufspannen. Dies ent
spricht im wesentlichen dem Prinzip eines Pantografen.
Diese bevorzugte Struktur ermöglicht in Verbindung
mit den seriell verbundenen Translations- und
Rotationsachsen eine Ausgestaltung des Systems mit
einer hohen Steifigkeit und einem robusten Verhalten in
den Gelenken und Armen, die die durch den Strahl
hervorgerufenen Kräfte und Momente problemlos aufnehmen
können.
In einer bevorzugten Ausführungsform des in der
Grundform eines Parallelogramms ausgestalteten
Parallelführungsgetriebes ist ein Glied des Parallelo
gramms, gegebenenfalls über ein starres Zwischen
element, fest mit der benachbarten Achse, d. h. der
Rotations- oder der Translationsachse, verbunden.
Dieses Glied ist hierbei bevorzugt parallel zur
Rotationsachse fixiert. Das zu diesem parallele Glied
trägt den Endeffektor oder dessen Halterung. Von den
diese beiden parallelen Glieder verbindenden Gliedern
ist zumindest eines um den durch das Drehgelenk
zwischen diesem und dem fixierten Glied festgelegten
Drehpunkt angetrieben.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform
des in der Grundform eines Parallelogramms ausge
stalteten Parallelführungsgetriebes ist ein erstes der
Glieder, gegebenenfalls über ein Zwischenelement,
derart mit der Rotations- oder der Translationsachse
verbunden, daß es mit seiner Längsachse eine Bewegung
parallel zur Rotationsachse ausführen kann. Die
Verbindung kann beispielsweise über zwei an einer
Verlängerung der Translations- oder der Rotationsachse
befestigte Führungen erfolgen, die die Bewegung des
ersten Gliedes nur parallel zur Rotationsachse
ermöglichen. Das zum ersten Glied parallele Glied trägt
wiederum den Endeffektor oder dessen Halterung. Eines
der verbleibenden Glieder des Parallelogramms ist mit
der gleichen Achse, d. h. der Rotations- oder der Trans
lationsachse bzw. einer Verlängerung dieser Achsen
derart verbunden, daß bei jeder Stellung des Parallelo
gramms jeweils ein beliebiger Punkt des Gliedes immer
die gleiche Position relativ zur Rotationsachse hat.
Dies kann beispielsweise durch eine Drehdurchführung
verwirklicht werden, die fest mit der Rotations- oder
der Translationsachse bzw. einer Verlängerung dieser
Achsen verbunden ist, aber eine translatorische und
rotatorische Bewegung des Gliedes ermöglicht. Bei
dieser Ausführungsform wird das parallel zur Rotations
achse geführte Glied entlang seiner Verschiebeachse
angetrieben.
Der Zweck und besondere Vorteil dieser Konstruk
tion besteht darin, daß bei einer Bewegung des End
effektors durch das Parallelführungsgetriebe, d. h. bei
einer Veränderung des Abstandes der Wirkachse des End
effektors zur durch Verlängerung der Rotationsachse
entstehenden Linie, der Längsversatz des Endeffektors
in einer Richtung parallel zur Rotationsachse ver
kleinert wird, da sich der zwischen dem ersten und
einem der weiteren Glieder liegende Drehpunkt im
Parallelogramm gleichzeitig parallel zur Rotationsachse
in Gegenrichtung des Versatzes bewegt. Dies ermöglicht
es, die Translationsachse, die in erster Linie zum
Ausgleich dieses Versatzes vorgesehen ist, und damit
die Gesamtlänge der Werkzeugführung deutlich zu
verkürzen. Dies hat bei den Anwendungsbereichen der
engen Rohrleitungssysteme und den dort auftretenden
Biegungen erhebliche Vorteile.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungs
gemäßen Werkzeugführungssystems wird eine Düse als
Endeffektor eingesetzt, deren Wirk- bzw. Strahlachse
eine leichte Neigung zur Rotationsachse hin aufweist.
Durch diese Neigung wird gewährleistet, daß die
Begrenzungslinie des austretenden Strahls zur Rohr
wandung hin parallel zur Rohrwandung verläuft. Die
Neigung wird daher an den Öffnungswinkel des Strahl
kegels der jeweiligen Düse angepaßt. In der Regel wird
es sich hierbei um eine Neigung zwischen ca. 0,5° bis
3° handeln.
Das Trägerelement des Werkzeugführungssystems ist
vorzugsweise mit ballonartigen Manschetten ausge
stattet, die eine Bewegung des Trägerelementes in einem
Rohr entlang der Vortriebsachse ermöglichen. Durch
Aufblasen dieser Manschetten im Rohr mittels Druckluft
wird eine zuverlässige Arretierung des Trägerelementes
in dem Rohr erreicht, ohne die Rohrwandung zu
beschädigen. Die Rotationsachse des Systems ist dabei
so am Trägerelement angeordnet, daß sie im arretierten
Zustand des Trägerelementes auf der zentralen Rohr
hauptachse liegt.
Für den bevorzugten Einsatz des Werkzeugführungssystems
in Rohren von maximal 150 mm Durchmesser wird eine
Ausgestaltung bevorzugt, bei der das System eine Länge
von maximal 120 mm und einen maximalen Durchmesser von
80 mm aufweist. Dieser maximale Durchmesser muß aller
dings nur in dem Zustand des Systems vorliegen, in dem
die Wirkachse des Endeffektors auf der Rotationsachse
liegt, im folgenden auch als Nullkonfiguration
bezeichnet.
Das erfindungsgemäße Werkzeugführungssystem mit
eingesetztem Endeffektor bzw. Schneidwerkzeug
ermöglicht das Schneiden von Hindernissen verschiedener
Größen und Breiten, die den Kanal teilweise oder
vollständig verstopfen, wie z. B. Wurzeleinwüchse,
Stein- und Mauerteile, Holzteile, Metallstangen und
-balken, Beton, große zurückgebliebene metallische
Gegenstände, Erd- und Sandpfropfen.
Durch die besondere konstruktive Gestaltung des
Werkzeugführungssystems läßt sich vorteilhaft eine
Kamera zur Inspektion des Kanals an der Werkzeugführung
anbringen.
Weitere Vorteile liegen in dem kleinen Bauraum des
Systems in der Nullkonfiguration, bei der die Wirkachse
auf der Rotationsachse liegt. In dieser Konfiguration
kann das System bei Fortbewegung des Trägersystems
durch Rohrsysteme geführt werden, deren Durchmesser in
hohem Maße variieren. Andererseits steht bei fixiertem
Trägersystem ein großer Arbeitsraum zur Verfügung.
Die parallele Strahlführung wird bis nahe an die
Rohrwandung ermöglicht. Die Strahlachse kann bis zu
einem Abstand von einem halben Durchmesser der Strahl
düse an die Rohrwandung heran geführt werden.
Durch die erfindungsgemäße Gestaltung des Werk
zeugführungssystems besteht die Möglichkeit, den Strahl
von nahe der Rohrwandung bis auf die zentrale Rohr
hauptachse, d. h. die Mittelpunktsachse des Rohr
zylinders, und darüber hinaus zu führen. Der Arbeits
strahl bleibt dabei stets parallel zu dieser Achse. Das
Werkzeug bewegt sich hierbei auf einer Ebene, welche
die Rohrhauptachse beinhaltet.
Aufgrund der Kraft- und Momentenverteilung ist es
möglich, das Trägersystem problemlos geeignet zu
fixieren. Dies ist gerade bei den in der Regel glatten
Innenwänden der Rohre sehr wichtig, um die Sicherheit
vor dem Abrutschen der Gerätearretierung an der Rohr
wandung zu haben. Hierbei dürfen die Kräfte auf die
Rohrwandung nicht zu groß sein, um diese nicht zu
zerstören. Der Momentenverlauf ist für jeden Raumpunkt
bekannt, bzw. deterministisch und leicht berechenbar.
Aufgrund des Arbeitsraums des
Werkzeugführungssystems besteht die Möglichkeit, eine
Stereokamera in Blickrichtung der Werkzeugdüse am Werk
zeugkopf zu plazieren und somit durch die Möglichkeit
der Beobachtung eine hohe Kontrolle und damit Genauig
keit des Arbeits- bzw. Schneidvorgangs zu erreichen.
Die Kamera wird hierbei vorzugsweise unterhalb des
Werkzeuges plaziert, da dort ausreichend Platz zur
Verfügung steht.
Die Antriebe für die einzelnen Komponenten des
Systems sind leicht zu realisieren, da aufgrund der
Achsfolge Motoren konstruktiv günstig plaziert werden
können. Der Antrieb der Bewegungsachse des Parallel
führungsgetriebes kann z. B. als mit der Rotationsachse
mitbewegter Zylinder realisiert werden. Die Antriebe
für die Translationsachse und Rotationsachse sind
anschaulich unproblematisch.
Durch die einfache kinematische Struktur und die
geringe Anzahl aktiver Achsen ist das System leicht zu
kalibrieren. Die Zuordnung zwischen kartesischem
Koordinatensystem und Achsstellungen ist mathematisch
einfach beschreibbar. Hierdurch besteht die Möglichkeit
einer einfachen Steuerungsimplementierung.
Der Arbeitsraum des Systems ist für den Einsatz
fall von Rohrleitungssystemen sehr günstig. Im Arbeits
raum ist sichergestellt, daß der Arbeitskopf bis zum
Zielpunkt bewegt werden kann. Es treten keine Singula
ritäten im Arbeitsraum des Systems auf.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von
Ausführungsbeispielen in Verbindung mit den Zeichnungen
nochmals erläutert. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine Strukturdarstellung (nach VDI 2861)
einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen
Werkzeugführungssystems;
Fig. 2 ein Beispiel eines erfindungsgemäßen
Werkzeugführungssystems mit der Struktur
gemäß Fig. 1 in Nullkonfiguration (nicht
maßstabsgetreu);
Fig. 3 ein Beispiel eines erfindungsgemäßen
Werkzeugführungssystems mit der Struktur
gemäß Fig. 1 in einer möglichen Arbeits
stellung (nicht maßstabsgetreu); und
Fig. 4 eine Strukturdarstellung (nach VDI 2861)
einer weiteren Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Werkzeugführungssystems.
Das erfindungsgemäße Werkzeugführungssystem ist
aufgrund seiner kinematischen Struktur definiert, wie
sie schematisch anhand eines Ausführungsbeispiels in
Fig. 1 dargestellt ist.
Eine Rotationsachse 2 (A-Achse) und eine Trans
lationsachse 1 (X-Achse) sind seriell hintereinander
geschaltet. Die Rotationsachse 2 und die Translations
achse 1 liegen in diesem Beispiel auf einer Geraden.
Mit der Rotationsachse 2 ist ein Parallelführungs
getriebe 3 fest verbunden. Das Parallelführungsgetriebe
besteht in diesem Beispiel aus vier Gliedern (3a, 3b,
3c, 3d) die jeweils über ebene Drehgelenke miteinander
verbunden sind und ein Parallelogramm aufspannen. Das
Getriebe arbeitet nach einem vereinfachten Pantografen-
Prinzip. Die effektortragende Komponente der Parallel
führungs-Achse 4 (Q-Achse) des Getriebes verläuft
parallel zur Rotationsachse. Die Rotationsachse wird
aufgrund des Geräteträgersystems 5 parallel zur
Rohrachse geführt.
Das Parallelführungsgetriebe trägt an seinem Glied
3b einen Endeffektor 6, beispielsweise in Form einer
Hochdruckwasserstrahldüse, parallel zur Rotationsachse.
Die kinematische Abfolge der X-Achse und der A-
Achse können selbstverständlich auch vertauscht werden.
Die Nullkonfiguration des Systems, wie sie anhand
einer konkreten Ausgestaltung in Fig. 2 dargestellt
ist, wird durch eine Stellung der Q-Achse definiert,
bei der die Strahlaustrittsöffnung genau in der
zentralen Rohrhauptachse liegt. Diese Stellung muß beim
Betrieb des Systems erreichbar sein.
Wird ein Winkel von 90 Grad zwischen den Gliedern
3a und 3c bzw. 3b und 3d usw. des Parallelführungs
getriebes der Parallelachse angefahren, so wird der
maximal bearbeitbare Rohrdurchmesser erreicht. Diese
Winkelstellung muß, je nach Rohrdurchmesser, nicht in
jedem Falle erreichbar sein. Der maximale Rohrdurch
messer, der mit dem Werkzeugführungssystem bearbeitet
werden kann, wird durch die Länge der Glieder 3c und 3d
in Verbindung mit der maximal einstellbaren Winkel
stellung (≦ 90°) vorgegeben.
Die A-Achse läßt sich in einem vollen 360°
Schwenkbereich bewegen, so daß sichergestellt ist, daß
der gesamte Rohrquerschnitt bis auf einen schmalen Rand
des Düsenhalbmessers sicher bearbeitet werden kann.
Die X-Achse gleicht die Bewegungen der Q-Achse in
Rohrhauptachsenrichtung aus. Der Arbeitsweg der X-Achse
muß so groß sein, wie der maximale Versatz der Q-Achse
zuzüglich dem gewünschten Arbeitsraum.
Beispielsweise ist in diesem Zusammenhang auch
eine direkte Kopplung des Antriebs des Parallelfüh
rungsgetriebes mit dem Antrieb der Translationsachse
denkbar, um die Austrittsöffnung der Düse beim Betrieb
des Parallelführungsgetriebes immer in der gleichen zur
Rotationsachse senkrechten Ebene führen zu können.
Ein konkretisiertes Ausführungsbeispiel eines
erfindungsgemäßen Werkzeugführungssystems mit der
Struktur gemäß Fig. 1 ist in den Fig. 2 und 3
dargestellt. Für diese und die nachfolgenden Figuren
werden die gleichen Bezugszeichen für die ent
sprechenden in Fig. 1 dargestellten Komponenten
verwendet.
Hierbei zeigt Fig. 2 das System in einem Rohr 7
in der Nullkonfiguration. In dieser Konfiguration
erfolgt der Vortrieb des Trägers 5 im Rohr 7. Hierbei
liegt die Düse 6, die bei diesem Beispiel ein Glied
(3b) des Parallelführungsgetriebes bildet, auf der
zentralen Rohrhauptachse 7a. Der Träger weist in diesem
Beispiel ballonartige Manschetten 5a, sogenannte
Packer, auf, die durch Druckluft aufgeblasen werden und
der Fortbewegung wie auch der Arretierung im Rohr 7
dienen. Das Trägersystem dient nur zur groben Positio
nierung des Werkzeuges im Rohrsystem. Die Feinpositio
nierung wird über die X-Achse vorgenommen.
Während der Fortbewegung im Kanal befindet sich
das Werkzeugsystem in seiner Nullkonfiguration. Nach
dem Arretieren des Trägersystems wird die Arbeitsdüse
durch die Werkzeugführung bewegt.
Am Träger, dessen Gestell in den Figuren nicht
dargestellt ist, sind die über einen Gewindespindel
antrieb 1a verstellbare Translationsachse 1, die über
einen Schwenkmotor 2a angetriebene Rotationsachse 2 und
das Gestänge des Parallelführungsgetriebes 3 zu er
kennen. Der Antrieb des Parallelführungsgetriebes kann
beispielsweise durch einen mit der Rotationsachse mit
bewegten Zylinder oder Gewindespindelantrieb realisiert
werden.
Grundsätzlich lassen sich unabhängig von diesem
Ausführungsbeispiel auch andere Antriebe für die
einzelnen Komponenten des erfindungsgemäßen Werkzeug
führungssystems einsetzen, da es sich jeweils nur um
einfache rotatorische oder translatorische Bewegungen
handelt, die erzeugt werden müssen.
Fig. 3 zeigt die gleiche Anordnung in arretierter
Stellung an einer Erweiterung des Rohres 7. Hierbei
wird sehr gut die ausgefahrene Stellung des Parallel
führungsgetriebes verdeutlicht, bei der der Strahl sehr
nahe an der Rohrwandung geführt werden kann.
Eine in den Fig. 2 und 3 dargestellte leichte
Neigung der Düse (nach unten) gleicht die Strahlstreu
ung nach dem Austritt aus der Düse aus. Prinzipiell
folgt der Schneidstrahl parallel der Rohrwandung.
Das Parallelführungsgetriebe läßt sich auch in
einer modifizierten Variante ausgestalten, wie sie in
Fig. 4 dargestellt ist.
Hierbei wird der bodenseitige Drehpunkt (zwischen
den Gliedern 3a und 3c bzw. 3a und 3d) mittels zweier
Führungen 8a und 8b translatorisch bewegbar gelagert.
Der Antrieb des Parallelführungsgetriebes erzeugt eine
translatorische Bewegung in Richtung der Rohrhauptachse
an dieser Stelle. Eines der bewegten Glieder bzw.
Parallelogrammachsen (3c, 3d) wird durch eine drehbare
Führung 9 unterstützt, die fest mit der Rotationsachse
verbunden ist.
Der Vorteil dieser Anordnung beruht darin, daß
hierdurch der Werkzeugkopf bzw. Endeffektor während der
Verstellung durch das Parallelführungsgetriebe einen
kleineren Hub in Rohrhauptachsenrichtung aufweist, der
eine verkürzte Bauweise der Translationsachse ermög
licht.
Die neue Kinematik des erfindungsgemäßen Werkzeug
führungssystems ermöglicht eine parallel zum Rohr
verlaufende Führung eines Strahlwerkzeuges in röhren
förmigen, u. U. stark im Durchmesser variierenden,
Arbeitsräumen im Durchmesser von typischerweise 150 mm
und darunter. Selbstverständlich kann das System auch
für größere Durchmesser ausgelegt werden.
Als Strahlwerkzeuge kommen Hochdruckwasser und
Wasserabrasivstrahl zum Einsatz.
Claims (17)
1. Werkzeugführungssystem mit einer Anordnung aus
einer Translationsachse (1), einer Rotationsachse (2)
und einem Parallelführungsgetriebe (3), die eine offene
kinematische Kette bilden, und mit einem oder mehreren
Antrieben für die Anordnung, wobei
- - das Parallelführungsgetriebe (3) ein Endglied der kinematischen Kette bildet,
- - die Translationsachse (1) und die Rotationsachse (2) im wesentlichen parallel zueinander verlaufen,
- - das Parallelführungsgetriebe (3) einen Endeffektor (6) oder eine Halterung für einen Endeffektor derart trägt, daß eine Wirkachse des Endeffektors im wesent lichen parallel zur Rotationsachse (2) verläuft, und
- - das Parallelführungsgetriebe (3) so angeordnet und ausgestaltet ist, daß es die Führung des Endeffektors (6) von einer Position, bei der die Wirkachse des End effektors auf der durch Verlängerung der Rotationsachse (2) entstehenden Linie liegt, auf eine Position ermöglicht, bei der die Wirkachse des Endeffektors in einem Abstand zu dieser Linie liegt.
2. Werkzeugführungssystem nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Parallelführungsgetriebe (3) aus zumindest vier
über ebene Drehgelenke miteinander Verbundenen Gliedern
(3a-3d) besteht die ein Parallelogramm bilden.
3. Werkzeugführungssystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
ein erstes (3a) der vier Glieder, gegebenenfalls über ein Zwischenelement, fest mit der Rotations- oder der Translationsachse verbunden ist,
das zu diesem parallele Glied (3b) den Endeffektor (6) oder dessen Halterung trägt,
und ein weiteres (3c, 3d) der vier Glieder um den durch das Drehgelenk zwischen diesem und dem ersten Glied (3a) festgelegten Drehpunkt angetrieben wird.
ein erstes (3a) der vier Glieder, gegebenenfalls über ein Zwischenelement, fest mit der Rotations- oder der Translationsachse verbunden ist,
das zu diesem parallele Glied (3b) den Endeffektor (6) oder dessen Halterung trägt,
und ein weiteres (3c, 3d) der vier Glieder um den durch das Drehgelenk zwischen diesem und dem ersten Glied (3a) festgelegten Drehpunkt angetrieben wird.
4. Werkzeugführungssystem nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein erstes (3a) der vier Glieder, gegebenenfalls über ein Zwischenelement, derart mit der Rotations- oder der Translationsachse verbunden ist, daß es mit seiner Längsachse eine Bewegung parallel zur Rotations achse (2) ausführen kann,
das zu diesem parallele Glied (3b) den Endeffektor (6) oder dessen Halterung trägt,
und ein weiteres (3c, 3d) der vier Glieder in einer drehbaren Führung (9) geführt wird, die fest mit der Rotations- oder der Translationsachse verbunden ist, wobei das erste Glied (3a) entlang seiner Längsachse angetrieben wird.
daß ein erstes (3a) der vier Glieder, gegebenenfalls über ein Zwischenelement, derart mit der Rotations- oder der Translationsachse verbunden ist, daß es mit seiner Längsachse eine Bewegung parallel zur Rotations achse (2) ausführen kann,
das zu diesem parallele Glied (3b) den Endeffektor (6) oder dessen Halterung trägt,
und ein weiteres (3c, 3d) der vier Glieder in einer drehbaren Führung (9) geführt wird, die fest mit der Rotations- oder der Translationsachse verbunden ist, wobei das erste Glied (3a) entlang seiner Längsachse angetrieben wird.
5. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Translationsachse (1) auf der durch Verlänge
rung der Rotationsachse (2) entstehenden Linie liegt.
6. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Endeffektor (6) eine Düse für einen Hochdruck
wasserstrahl oder einen Abrasivstrahl ist.
7. Werkzeugführungssystem nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wirkachse der Düse (6) eine leichte Neigung zur
Rotationsachse (2) hin aufweist, so daß eine
Begrenzungslinie des austretenden Strahls parallel zur
Rotationsachse (2) verläuft.
8. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verstellweg der Translationsachse (1) zumindest
dem maximalen Versatz des Endeffektors (6) in Richtung
der Translationsachse entspricht, den dieser beim
Betrieb des Parallelführungsgetriebes (3) erfährt.
9. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der Translationsachse (1) über eine
Gewindespindel (1a) realisiert ist.
10. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb der Rotationsachse (2) über einen
Schwenkmotor (2a) realisiert ist.
11. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb des Parallelführungsgetriebes (3) durch
einen mit der Rotationsachse (2) mitbewegten Zylinder
realisiert ist.
12. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb des Parallelführungsgetriebes (3) durch
einen mit der Rotationsachse (2) mitbewegten Gewinde
spindelantrieb realisiert ist.
13. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anordnung an einem Trägerelement (5) befestigt
ist, wobei die Rotationsachse (2) im wesentlichen
parallel zu einer Vortriebsachse des Trägerelements (5)
verläuft.
14. Werkzeugführungssystem nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerelement (5) mit ballonartigen Manschetten
(5a) ausgestattet ist, die eine Bewegung des Träger
elementes (5) in einem Rohr (7) entlang der Vortriebs
achse und eine Arretierung des Trägerelementes (5) in
dem Rohr (7) ermöglichen.
15. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 13
oder 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rotationsachse (2) so im Trägerelement (5)
angeordnet ist, daß sie bei Arretierung der Träger
elementes in einem Rohr auf der zentralen Rohrhaupt
achse (7a) liegt.
16. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Trägerelement (5) oder die Anordnung eine
Kamera trägt.
17. Werkzeugführungssystem nach einem der Ansprüche 1
bis 16, das eine Länge von maximal 120 mm und einen
maximalen Durchmesser von 80 mm aufweist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999111382 DE19911382B4 (de) | 1999-03-15 | 1999-03-15 | Werkzeugführungssystem |
| DE29905240U DE29905240U1 (de) | 1999-03-15 | 1999-03-22 | Werkzeugführungssystem |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1999111382 DE19911382B4 (de) | 1999-03-15 | 1999-03-15 | Werkzeugführungssystem |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19911382A1 true DE19911382A1 (de) | 2000-09-28 |
| DE19911382B4 DE19911382B4 (de) | 2005-06-09 |
Family
ID=7900968
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1999111382 Expired - Fee Related DE19911382B4 (de) | 1999-03-15 | 1999-03-15 | Werkzeugführungssystem |
| DE29905240U Expired - Lifetime DE29905240U1 (de) | 1999-03-15 | 1999-03-22 | Werkzeugführungssystem |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29905240U Expired - Lifetime DE29905240U1 (de) | 1999-03-15 | 1999-03-22 | Werkzeugführungssystem |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE19911382B4 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2011092339A3 (de) * | 2010-02-01 | 2012-02-09 | Volker Galinsky | Vorrichtung und verfahren zum hochdruck-wasserstrahlen in geschlossenen kanälen |
| NL2006995C2 (en) * | 2011-06-24 | 2013-01-02 | Grootvalk Materieel B V | Sewer cleaning robot having a controllable water jet cutter at an outer end of a moving mechanism. |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE102012022489B4 (de) | 2012-11-19 | 2022-11-17 | Jt Elektronik Gmbh | Vorrichtung für die Kanalinspektion mit einer Stereokamera |
| DE102016109844A1 (de) * | 2016-05-27 | 2017-11-30 | Ibak Helmut Hunger Gmbh & Co Kg | Sanierungseinheit für die Kanalrohrsanierung |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3836277A1 (de) * | 1988-10-25 | 1990-05-10 | Schlick Heinrich Gmbh Co Kg | Manipulatorarm |
| CH687010A5 (de) * | 1993-09-20 | 1996-08-30 | Robert Csillag | Einrichtung zur Schadensbehebung in einem Rohr. |
-
1999
- 1999-03-15 DE DE1999111382 patent/DE19911382B4/de not_active Expired - Fee Related
- 1999-03-22 DE DE29905240U patent/DE29905240U1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE29905240U1 (de) | 2000-08-03 |
| DE19911382B4 (de) | 2005-06-09 |
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