DE19911859A1 - Waage - Google Patents
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Abstract
Eine Waage (16) zur Dichtebestimmung weist wenigstens einem Lastaufnahmeteil (17 bzw. 18) und einen im wesentlichen vertikalen Ständer (2) nahe einem Standplatz (S) für ein mit einer Meßflüssigkeit (F) bekannter Dichte zu füllendes Gefäß (7) auf. Der Ständer (2) besitzt eine vertikale Geradführung (9) für einen ihr entlang auf- und abbewegbaren Träger (15), auf dem die Waage (16) gelagert ist. Alternativ oder zusätzlich sind zwei Lastaufnahmeteile (17, 18) jeweils für Trockenmessung und für Naßmessung vorgesehen.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waage nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw.
12.
Derartige Waagen sind als relativ kleine Laboratoriumsgeräte auf dem Markt. Nun ist es
oft erforderlich bzw. zweckmäßig, die Dichte größerer Körper zu kennen bzw. zu bestim
men. Dies ist mit den herkömmlichen Waagen nur etwa in der Form durchführbar, wie es
schon Archimedes getan hat, was relativ mühsam und zeitaufwendig ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Waage der oben angegebenen Art
so auszubilden, daß sie es mit - gegenüber dem Stand der Technik - verringerten Auf
wand erlaubt, die Dichte auch größerer Körper zu bestimmen. Diese Aufgabe wird in ei
nem ersten Aspekt durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 gelöst.
Dadurch, daß nun die Waage selbst per Hand oder mittels Motor auf- und abbewegbar
ist, kann leicht das Trockengewicht des jeweiligen Körpers bestimmt und anschließend
durch Eintauchen dieses Körpers in die im Gefäß enthaltene Flüssigkeit bekannten spe
zifischen Gewichtes (meist Wasser) auch das Naßgewicht ermittelt werden.
Nach einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die oben umrissene Aufga
be durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 12 gelöst. In diesem Falle sind
für die Trocken- und für die Naßmessung an derselben Waage je ein Lastaufnahmeteil
vorgesehen, was die Manipulation erleichtert. Es sei jedoch betont, daß es bevorzugt ist,
wenn die Merkmale des Anspruches 1 und des Anspruches 12 miteinander kombiniert
werden, wie sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungs
beispieles noch ergeben wird.
Dieses bevorzugte Ausführungsbeispiel sei nachstehend an Hand der Zeichnung be
schrieben, in der
Fig. 1 eine Perspektivansicht einer erfindungsgemäßen Waage, von der
Fig. 2 eine Seitenansicht im Sinne des Pfeiles II der Fig. 1 unter Weglassung einer Füh
rungssäule zeigt.
Gemäß Fig. 1 ist ein Gestell 1 vorgesehen, das einen im wesentlichen vertikalen Ständer
2 und einen Halterahmen 3 aufweist. Der Halterahmen 3 ruht, wie besonders aus Fig. 2
ersichtlich ist, auf Füßen 4, von denen wenigstens einer mit Hilfe einer Justiereinrichtung
5 höhenverstellbar ist, um den Halterahmen 3 zum Festhalten eines auf einem Wagten 6
stehenden Gefäßes 7 höhenmäßig anpassen zu können. Zu beiden Seiten des vertikalen
Ständers 2 aus divergieren zwei Haltebleche 8, von denen das eine in Fig. 1, das andere
in Fig. 2 zu sehen ist. Mit diesen beiden Halteblechen wird das Gefäß 7 genau auf die
Achse A (Fig. 2) in der Mitte eines vom Halterahmen 3 umschlossenen Standplatz (S) für
das Gefäß 7 zentriert. Im übrigen kann der Halterahmen 3 auch noch mit Festhalteein
richtungen, wie Gurten od. dgl., versehen sein, wie dies von Mischern mit vertikaler Welle
zum Festhalten eines Mischgefäßes bekannt ist.
Der vertikale Ständer 2 weist eine Geradführung in Form zweier Führungssäulen 9 auf.
Entlang dieser Säulen 9 ist ein Schlitten 10 auf- und abbewegbar. An sich könnte diese
Bewegung von Hand aus erfolgen, wobei der Schlitten 10 in der jeweiligen Position fixiert,
z. B. festgeklemmt, wird. Bevorzugt ist es jedoch, wenn eine Antriebseinrichtung vorgese
hen ist, um diese Bewegung ruckfrei und automatisch durchführen zu können. Dieser
Antrieb umfaßt im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Verstellspindel 11, die von ei
nem Motor 12 antreibbar ist. Es versteht sich jedoch, daß sowohl die Geradführung
(Säulen 9) als auch der Antrieb in anderer Weise ausgebildet sein könnten, etwa in Form
einer Prismenführung bzw. in Form eines vertikalen Kettenantriebes oder einer Zahn
stange.
An sich wäre es möglich, das Anlangen des Schlittens 10 in der obersten oder untersten
Stellung an Führungshaltern 13 durch die Erhöhung der Stromaufnahme des Motors 12
festzustellen und damit dann den Motor 12 abzustellen. Bevorzugt ist es jedoch, wenn
wenigstens ein herkömmlicher Endschalter 14 vorgesehen ist, wie in den Fig. 1 und 2
schematisch angedeutet wurde. Wie ersichtlich, ist am Schlitten 10 ein gehäuseartiger
Träger 15 zur Aufnahme einer Waage 16 befestigt. Dadurch, daß nun diese Waage 16
auf- und abbewegbar ist, kann ein etwa an einem Lastaufnahmeteil 17 befestigter Ge
genstand, dessen Dichte zu bestimmen ist, erst in trockenem Zustand außerhalb des mit
einer Flüssigkeit F bekannten spezifischen Gewichtes gefüllten Gefäßes 7 und sodann
nach Absenken des Schlittens 10 und Eintauchen des Gegenstandes in die Flüssigkeit F
dann im nassen Zustand gewogen werden.
Zur Vereinfachung dieser beiden Wägungen ist beim vorliegenden bevorzugten Ausfüh
rungsbeispiel die Waage 16 jedoch mit zwei Lastaufnahmeteilen versehen. Während der
Lastaufnahmeteil 17 für die Naßmessung beispielsweise als Dorn (zum Einstechen in den
Gegenstand), als Haken oder als Korb ausgebildet sein kann, ist ein weiterer Lastauf
nahmeteil 18 für die Trockenmessung in Form eines nach oben gerichtet und oberhalb
des Lastaufnahmeteils 17 für die Naßmessung angeordneten Wägetellers ausgebildet.
Damit kann die zweifache Wägung einfacher und rascher durchgeführt werden.
Zur Vereinfachung der Konstruktion ist es dabei sinnvoll, wenn beide Lastaufnahmeteile
17, 18 auf ein gemeinsames Kraftübertragungsglied 19 wirken, wie aus der strichlierten
Darstellung der Fig. 2 ersichtlich ist. Zu diesem Zweck sitzt ein Fuß 20 des Wägetellers
18 auf dem Kraftübertragungsglied 19 auf, während sich gleichzeitig ein Hakenabschnitt
21 des Lastaufnahmeteiles 17 auf der Oberseite des Kraftübertragungsgliedes 19 ab
stützt. So kann mit ein und derselben Waage leicht sowohl das Trockengewicht als auch
das Naßgewicht bestimmt werden.
Die Meßergebnisse der Waage 16 werden zunächst in einem Zwischenspeicher 22 an
entsprechend dafür vorgesehenen Speicherplätzen gelagert, um am Ende der Messun
gen in einer Recheneinheit 23 miteinander zur Ermittlung der Dichte verknüpft zu werden.
Denkbar wäre auch, an Stelle des Zwischenspeichers 22 die Meßwerte an einem Anzei
geschirm oder mittels eines Druckers festzuhalten und sie zur Auswertung in einen Rech
ner einzugeben. Zur Sicherung der Abfolge könnten natürlich manuelle Schalter vorgese
hen werden, doch ist es bevorzugt, eine Programmsteuereinheit 24 vorzusehen, die ei
nerseits das Einlesen der Meßergebnisse in die Speicherplätze des Zwischenspeichers
22 steuert, anderseits aber auch das Ablesen dieser Speicherplätze und die Übertragung
in die Verknüpfungseinheit 23. Zu diesem Zwecke ist die Programmsteuereinheit 24 mit
beiden Stufen 22 und 23 verbunden. Es versteht sich aber, daß die Auswertung in einer
vereinfachten Ausführung auch manuell erfolgen könnte, so daß es am Ende der Mes
sungen lediglich erforderlich wäre, den Inhalt des Zwischenspeichers 22 zur Anzeige zu
bringen.
Die Programmsteuereinheit 24 ist aber auch, zweckmäßig über einen Bus 25, mit der
Waage 16 verbunden, um einerseits eine Information über die Vorgänge an dieser Waa
ge 16 (Trockenwiegen, Naßwiegen, Temperaturmessung, Niveaumessung etc.) zu er
halten, anderseits gegebenenfalls Vorgänge an der Waage selbst zu steuern. So kann es
zweckmäßig sein, während der Vertikalbewegung des Schlittens 10 das gemeinsame
Übertragungsglied 19 und/oder den Wiegeteller 18 bzw. den Lastaufnahmeteil 17 über
eine nicht dargestellte, an sich bekannte Arretiereinrichtung zu arretieren. Ferner ist die
Programmsteuereinheit 24 über eine Steuerleitung 26 mit dem Motor 12 zur Steuerung
seiner Aufwärts- oder Abwärtsbewegung verbunden. Schließlich sind sowohl ein Ausgang
der Programmsteuereinheit 24 als auch ein Ausgang der Auswerteeinheit 23 mit einem
an einem vom Ständer 2 vorkragenden Konsolarm 27 sitzenden Gerät 28 verbunden, das
zweckmäßig einerseits ein Anzeigefeld 29, z. B. einen LCD-Anzeigeschirm, anderseits als
weitere Anzeigeeinrichtung einen Drucker 30 sowie gegebenenfalls ein Tastenfeld zur
Eingabe allfälliger weiterer Daten bzw. zum Umschalten von Betriebsarten aufweist. Es ist
klar, daß die Stufen 22 bis 24 vorteilhaft im Gerät 28 vereinigt sind.
Wenn nun die Dichte eines Körpers bestimmt werden soll, so wird zunächst ein Haupt
schalter Sw geschlossen. Das Schließen des Hauptschalters Sw aktiviert die Programm
steuereinheit 24 zur Durchführung eines ersten Programmschrittes. Da die Temperatur
der Umgebung bzw. der Flüssigkeit F die Dichtemessung beeinflussen kann, ist es
zweckmäßig, als ersten Schritt einen Temperaturmeßschritt vorzusehen. Dementspre
chend wird die Programmsteuereinheit 24 einen, beispielsweise am Lastaufnahmeteil 17
oder am Schlitten 10 vorgesehenen Temperaturfühler 32 zur Messung freigeben. Wenn
zunächst die Lufttemperatur gemessen werden soll, so erfolgt dies z. B. in angehobener
Stellung des Schlittens 10, etwa in der in Fig. 1 dargestellten Lage. Dieser Schritt kann,
gewünschtenfalls, aber auch entfallen; wenn er aber durchgeführt wird, wird das Ergebnis
der Messung anschließend in den Zwischenspeicher 22 eingelesen.
Die Programmsteuereinheit 24 gibt nun einen Befehl an den Anzeigeschirm 29 um die
Bedienungsperson zu veranlassen, das zu messende Objekt auf den Lastaufnahmeteil
18 zu legen (Befehl "Trockenmessung"). Dort wird zunächst das Trockengewicht festge
stellt und das Ergebnis, zweckmäßig an einem dafür vorgesehenen Speicherplatz, in den
Zwischenspeicher 22 eingelesen.
Anschließend gibt die Programmsteuereinheit 24 erst einen Befehl an den Anzeigeschirm
29 um die Bedienungsperson zu veranlassen, das zu messende Objekt auf den Lastauf
nahmeteil 17 zu stecken (Befehl "Naßmessung"). Nach Quittierung durch die Bedie
nungsperson mittels des Tastenfeldes 31 (oder nach Feststellung das Vorhandenseins
einer Last durch die Waage 16) gibt die Programmsteuereinheit einen Befehl an den
Motor 12, den Schlitten 10 abzusenken.
Das Absenken des Schlittens 10 erfolgt zweckmäßig unter Steuerung durch einen Ni
veausensor, der bei Erreichen eines gewünschten Niveaus bzw. einer gewünschten Ein
tauchtiefe über die Programmsteuerstufe 24 das Abschalten des Motors 12 veranlaßt.
Denn da der vom Flüssigkeitsniveau über einem eingetauchten Körper abhängige hy
drostatische der Flüssigkeit F die Dichte beeinflussen kann, ist es vorteilhaft, eine stets
gleichbleibende Eintauchtiefe einzuhalten. Die Art des Niveausensors und seiner Anbrin
gung sind nicht kritisch. Beispielsweise kann er an Stelle des Temperaturfühlers 32, oder
vorteilhaft zusätzlich zu ihm am selben Ort, angebracht sein. Er kann dann beispielsweise
den Flüssigkeitsspiegel durch eine Veränderung der Leitfähigkeit zwischen zwei Elektro
den bestimmen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist an der Unterseite des Trägers
15 ein Ultraschall-Entfernungsmesser (Laufzeit- oder Phasenverschiebungs-Entfernungs
messer) 33, vorzugsweise nahe der Achse A (Fig. 2), vorgesehen, obwohl auch ein La
ser-Entfernungsmesser eingesetzt werden könnte. Das Meßprinzip kann dabei nach der
Triangulierungsmethode (Basis-Entfernungsmesser) oder, wie erwähnt, nach dem Lauf
zeit- oder dem Doppler-Prinzip erfolgen. Die Anbringung am Träger 15 kann den Vorteil
haben, daß es nicht unbedingt erforderlich ist, die Änderung der Leitfähigkeit bei Errei
chen des Flüssigkeitsspiegels zu wählen, sondern gegebenenfalls unterschiedliche Ein
tauchtiefen für unterschiedliche Messungen, z. B. mittels des Tastenfeldes 31, vorgeben
zu können. Anderseits kann auch eine Änderung der Leitfähigkeit bei Erreichen des Flüs
sigkeitsspiegels etwa am Ort des Sensors 32 zu unterschiedlichen Eintauchtiefen führen,
wenn ab dem Erreichen des Flüssigkeitsspiegels der Motor 12 noch um eine bestimmte
Anzahl von Umdrehungen bewegt wird. Hierzu kann es entweder vorteilhaft sein, den
Motor 12 als Schrittmotor auszubilden und ihm einen Schrittzähler zuzuordnen oder, was
bevorzugt ist, der Schlitten 10 bewegt sich entlang einer Positionsmarkierungsleiste 34,
deren Positionsmarkierungen beispielsweise optisch (z. B. über einen Binärcode), kapazi
tiv oder induktiv, ablesbar sind. Es versteht sich, daß eine solche Positionsmarkierungs
leiste 34 auch die Funktion der Endschalter 14 übernehmen kann und diese dann über
flüssig macht. Wenn das Niveau der Flüssigkeit F stets gleichbleibend ist (beispielsweise
indem an einem vorbestimmten Niveau des Gefäßes 7 ein, vorzugsweise verschließbarer,
Überlauf vorgesehen wird), kann die Markierungsleiste 34 auch für die Bestimmung der
Eintauchtiefe herangezogen werden.
In jedem Falle erfolgt nun die Naßmessung, d. h. die Gewichtsbestimmung in einer Flüs
sigkeit F vorbestimmter Dichte, und das Resultat wird wiederum an einem dafür vorgese
henen Speicherplatz, in den Zwischenspeicher 22 eingelesen, der nun die Werte der
Temperatur, des Trocken- und des Naßgewichtes enthält. Nun kann der Schlitten 10
durch einen Befehl der Programmsteuereinheit 24 an den Motor 12 in eine vorbestimmte
Ausgangslage hochgefahren werden, was jedoch gegebenenfalls erst beim nächsten
Schließen des Hauptschalters Sw erfolgen kann. In jedem Fall aber veranlaßt nun die
Programmsteuereinheit 24 das Auslesen der gesammelten Werte aus dem Zwischen
speicher 22 und zur Übergabe an den Auswerterechner 23, der das Resultat, gegebe
nenfalls aber auch die einzelnen Meßergebnisse an einer der Anzeigeeinrichtungen 29
und/oder 30 zur Anzeige bringt, zweckmäßig aber zum Festhalten der Werte über den
Drucker 30 ausdrucken läßt. Alternativ könnte an Stelle des oder zusätzlich zum Drucker
30 ein Speicher (z. B. ein Massenspeicher) zur Aufnahme einer Vielzahl von Meßwerten
bzw. errechneten Resultaten vorgesehen werden.
Claims (16)
1. Waage (16) zur Dichtebestimmung, mit wenigstens einem Lastaufnahmeteil (17
bzw. 18) und mit einem im wesentlichen vertikalen Ständer (2) nahe einem Standplatz (S)
für ein mit einer Meßflüssigkeit (F) bekannter Dichte zu füllendes Gefäß (7), dadurch
gekennzeichnet, daß der Ständer (2) eine vertikale Geradführung (9) für einen ihr ent
lang auf- und abbewegbaren Träger (15) aufweist, auf dem die Waage (16) gelagert ist.
2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Antriebseinrichtung
(11, 12) für die Bewegung des Trägers (15) vorgesehen ist.
3. Waage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung
eine von einem Motor (12) drehbare Spindel (11) aufweist.
4. Waage nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an wenigstens
einem Ende der Geradführung (9) ein Endschalter (14) zur Steuerung der Antriebsein
richtung (11, 12) vorgesehen ist.
5. Waage nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Antriebseinrichtung (11, 12) von einem Niveausensor (33) zur Einhaltung einer vorbe
stimmten Eintauchtiefe eines am Lastaufnahmeteil (17) hängenden Gegenstandes mit zu
bestimmender Dichte steuerbar ist.
6. Waage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Antriebseinrichtung (11, 12) ein Programmgeber (24) zur Durchführung einer vorbe
stimmten Abfolge von Messungen und zur entsprechenden Steuerung der Antriebsein
richtung (11, 12) zugeordnet ist.
7. Waage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Zwischenspeicher (22) für die Abspeicherung von Messungen vorge
sehen ist.
8. Waage nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine
Anzeigeeinrichtung (29 bzw. 30) zur Anzeige der vom Programm vorgesehenen Vorgän
ge vorgesehen ist.
9. Waage nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Temperaturmeßeinrichtung (32) vorgesehen ist, und daß das Programm des Programm
gebers (24) einen Temperaturmeßschritt umfaßt.
10. Waage nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine
an den Zwischenspeicher (22) gekoppelte Verknüpfungseinrichtung (23) zur Berechnung
der Dichte aus den Meßwerten des Zwischenspeichers (22) vorgesehen ist.
11. Waage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Programm des
Programmgebers (24) die Ausgabe einer Aufforderung zur Durchführung einer Trocken
messung, einer Naßmessung und einer anschließenden Auslesung des Zwischenspei
chers (22) in die Verknüpfungseinrichtung (23) und der Ausgabe des Resultats umfaßt.
12. Waage (16) zur Dichtebestimmung, mit wenigstens einem Lastaufnahmeteil (17
bzw. 18) und mit einem im wesentlichen vertikalen Ständer (2) nahe einem Standplatz (S)
für ein mit Meßflüssigkeit (F) bekannter Dichte zu füllendes Gefäß (7), insbesondere nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Lastauf
nahmeteile (17, 18) jeweils für Trockenmessung und für Naßmessung vorgesehen sind.
13. Waage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lastaufnahme
teile (17, 18) auf ein gemeinsames Kraftübertragungsglied (19) wirken.
14. Waage nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastauf
nahmeteil (18) für die Trockenmessung nach oben gerichtet und oberhalb des Lastauf
nahmeteils (17) für die Naßmessung angeordnet ist.
15. Waage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Standplatz (S) für das mit Meßflüssigkeit (F) bekannter Dichte zu füllende Gefäß
(7) zumindest zum Teil von einem Halterahmen (3) zum Fixieren des Gefäßes (7) inner
halb dieses Halterahmens (3) umgeben ist.
16. Waage nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterahmen (3)
mittels einer Justiereinrichtung (5) höhenverstellbar ist.
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