DE19911698A1 - Sicherheitsschaltanordnung - Google Patents
SicherheitsschaltanordnungInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsschaltanordnung mit wenigstens zwei in Serie an eine Auswerteeinheit (11) angelegten Öffnungsschaltern (12a, 12b, 12c), wobei die Auswerteeinheit (11) bei Öffnen wenigstens eines der Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) ein Sicherheitssignal, insbesondere ein Alarm- und/oder Abschaltsignal auslöst und feststellt, welcher der Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) geöffnet wurde. Die Erfindung besteht darin, daß wenigstens einem und vorzugsweise allen Öffnungsschaltern (12a, 12b, 12c) ein Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) zugeordnet ist, der bei Öffnen des zugeordneten Öffnungsschalters (12a, 12b, 12c) über eine zur Auswerteeinheit (11) führende, allen einen Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) zugeordneten Öffnungsschaltern (12a, 12b, 12c) gemeinsame Leitung, insbesondere eine Diagnose-Leitung (15) oder Sicherheits-Leitungsabschnitte (16a, 16b, 16c), ein für den betreffenden Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) charakteristisches Codesignal an die Auswerteeinheit (11) liefert, welches in der Auswerteeinheit (11) analysiert und als von dem betreffenden Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) kommend erkannt wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsschaltanordnung nach dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 1.
Es ist bereits bekannt (W. Gräf, Maschinensicherheit, Hütig-Verlag 1997,
Seiten 108-111), im Bereich der Sicherheitstechnik Sicherheitsschalter
zur Absicherung von Gefahrenstellen seriell zu verketten. Dies wird z. B.
bei Not-Aus-Kreisen in Transferstraßen und an Transportbändern ange
wendet. Um im Falle einer Betätigung den jeweiligen Standort des ausge
lösten Sicherheitsschalters zu ermitteln, sind an jedem Sicherheitsschal
ter Diagnosekontakte vorgesehen, die mit der Öffnung der Sicherheits
schalter betätigt werden und durch individuelle Leitungen mit der Aus
werteeinheit verbunden sind. Durch das Erfordernis einer Kabelverbin
dung eines jeden Diagnosekontaktes mit der Auswerteeinheit ist der Ver
kabelungsaufwand dieser bekannten Sicherheitsschaltanordnung hoch.
Die Installation und Inbetriebnahme sind aufwendig. An der Auswerteein
heit sind zahlreiche SPS (Speicher-Programmierbare-Steuerung)-Eingänge
erforderlich.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Sicherheitsschaltanord
nung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, die mit einem erheb
lich reduzierten Verkabelungsaufwand auskommt und einfach zu instal
lieren sowie in Betrieb zu nehmen ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Patentanspruchs 1 vorgesehen.
Der Erfindungsgedanke ist also darin zu sehen, daß von jedem Öffnungs
schalter bei Öffnung ein für ihn charakteristisches Codesignal ausgelöst
wird und über eine allen oder mehreren Öffnungsschaltern gemeinsame
Leitung der Auswerteeinheit zugeführt wird. Auf diese Weise entfällt die
bisher notwendige sternförmige Verdrahtung der an den Öffnungsschal
tern vorgesehene Diagnosekontakte; sie wird durch eine serielle Verket
tung der Diagnosesignale ersetzt. Zusätzliche SPS-Eingänge an der Aus
werteeinheit können auf diese Weise vermieden werden.
Die Aktivierung des jeden Öffnungsschalters zugeordneten Codesignalge
nerators erfolgt zweckmäßigerweise nach Anspruch 2.
Die Überführung der vom Codesignalgenerator erzeugten Codesignale zur
Auswerteeinheit kann gemäß einem der Ansprüche 3, 4 oder 5 erfolgen.
Während beim Ausführungsbeispiel nach Anspruch 3 der Verkabelungs
aufwand besonders gering ist, hat die Ausführungsform nach Anspruch 4
den Vorteil einer strikten Trennung von Diagnose- und Sicherheitskreis,
was zu einer einfacheren Auswertelogik in der Auswerteeinheit führt.
Eine weitere Möglichkeit der Erzeugung der Codesequenz bzw. des Code
signals besteht nach Anspruch 5 darin, daß die mechanische Kraft beim
Betätigen des Sicherheits-Öffnungsschalters zur Erzeugung eines kurzen
elektronischen Signals verwendet wird. In diesem Fall ist eine zusätzliche
Spannungsversorgung und der hierfür erforderliche Verkabelungsaufwand
entbehrlich. Es ist lediglich erforderlich, daß der Sicherheits-
Öffnungsschalter entsprechend modifiziert wird.
Jeder Codesignalgenerator setzt also bei Betätigung des zugeordneten Si
cherheits-Öffnungsschalters eine eindeutige Codesequenz entweder auf
den durch die Leitungsabschnitte gebildeten Sicherheitspfad oder auf die
zusätzlich hierzu vorgesehene einzige Diagnoseleitung. Der Sicherheits
pfad (Sicherheitsleitung und Sicherheits-Leitungsabschnitte) ist im nor
malen, unbetätigten Zustand geschlossen.
Einem ASICS oder Mikroprozessor kann eine eindeutige Codesequenz bzw.
ein eindeutiges Codesignal einprogrammiert werden, welche bzw. welches
im Falle der Betätigung des Öffnungsschalters ausgegeben wird. Hierzu ist
die besondere Spannungsversorgung nach Anspruch 6 zweckmäßig. Diese
kann aber eventuell auch aus dem Sicherheitspfad oder der Diagnoselei
tung gewonnen werden. Es können weiterhin handelsübliche Sicherheits
schalter verwendet werden, die dann mit einer entsprechenden zusätzli
chen Elektronik auszustatten sind.
Außer der Sicherheits- und gegebenenfalls Diagnoseleitung sind für den
Fall, daß die Generatoren eine von außen zugeführte Spannung benötigen,
die Merkmale des Anspruches 6 zweckmäßig.
Die Codesignalgeneratoren sind bevorzugt nach Anspruch 7 ausgebildet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung dieser Ausführungsform entnimmt man
Anspruch 8.
Das Codesignal der Codesignalgeneratoren kann nach Anspruch 9 entwe
der dadurch an die Sicherheits- bzw. Diagnoseleitung angelegt werden,
daß die Schließschalter in eine Aktivierungsleitung des Mikroprozessors
eingebracht werden und der Signalausgang ständig mit der Sicherheits-
bzw. Diagnoseleitung verbunden ist, oder dadurch, daß der Mikroprozes
sor ständig aktiviert ist und die Schließschalter im Signalausgang ange
ordnet werden.
An der Auswerteeinheit sind erfindungsgemäß vorzugsweise nur die An
schlüsse nach Anspruch 10 vorgesehen.
Auf den Anschluß Test-Out der Auswerteeinheit wird zweckmäßigerweise
ein Testsignal zur Fehlererkennung ausgegeben, welche auf den Anschluß
Test-In zurückgelesen wird. Im Falle der Betätigung eines Öffnungsschal
ters ist der Datenfluß unterbrochen. Gleichzeitig wird der Schließschalter
geschlossen, worauf die vom zugeordneten Codesignalgenerator erzeugte
Codesequenz auf den Sicherheitspfad oder die Diagnoseleitung aufmodu
liert wird. Der Anschluß Test-In bzw. Diagnose-In erkennt diese Codese
quenz und ordnet diese dem entsprechenden Öffnungsschalter über eine
Verbindungstabelle zu, welche bei der Installation erstellt wird. Jeder Si
cherheitsschalter erhält ab Werk eine eindeutige und nur einmal vergebe
ne Codesequenz.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß die sternförmige Verdrahtung der Dia
gnosekontakte entfällt und somit der Verkabelungsaufwand auf den Si
cherheitspfad reduziert werden kann. Darüber hinaus werden keine indi
viduellen Diagnoseeingänge an der Auswerteeinheit benötigt. Dies bedeu
tet im Bereich der dezentralen Ein-Ausgänge eine zusätzliche Ersparnis.
Die Auswertung von Testsignalen ist bereits in intelligenten Steuerungen
bzw. dezentralen Ein-Ausgängen vorhanden, so daß hier kein großer zu
sätzlicher Entwicklungsaufwand notwendig ist.
Die Erfindung ist nicht nur auf Not-Aus-Schaltanordnungen beschränkt,
sondern letztlich auch bei der Verkettung aller kontaktbehafteten Ausgän
ge von Sicherheitsgeräten anwendbar, wie z. B. bei Schutztürschaltern, be
rührungslos wirkenden Schutzeinrichtungen, Positionsschaltern, Zwei-
Hand-Steuerungen etc.
Zur Erlangung von höheren Sicherheitsklassen werden redundante Si
cherheitspfade verwendet. Die Schaltung muß hierzu nicht erweitert wer
den. Die Installation und Inbetriebnahme vereinfacht sich durch die Lei
tungsersparnis sowie durch die Verwendung von vorhandenen System
konfigurationshilfsmitteln, wie PC-Tools.
Die Erfindung stellt kein Bussystem dar und vermeidet somit die einem
Bussystem eigenen, folgenden Nachteile:
- - Adressierung der einzelnen Busteilnehmer;
- - Vermeidung der Datenkollision durch aufwendige Telegrammverfah ren;
- - Verwendung von speziellen ASICS zur Busanschaltung.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung be
schrieben; in dieser zeigt:
Fig. 1 eine Ausführungsform der Erfindung, bei der auf eine beson
dere Diagnoseleitung verzichtet ist,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform mit einer besonderen Diagno
seleitung und
Fig. 3 ein praktisches Ausführungsbeispiel eines bei der erfindungs
gemäßen Sicherheitsschaltanordnung verwendbaren Genera
tors.
Nach Fig. 1 weist eine Auswerteeinheit 11 einen Test-In-Anschluß 23,
einen Test-Out-Anschluß 24 und einen Spannungsversorgungs-Anschluß
25 auf.
Der Test-In-Anschluß 23 führt über einen ersten Sicherheits-Leitungs
abschnitt 16a zu einem ersten Sicherheits-Öffnungsschalter 12a, an
schließend über einen zweiten Sicherheitsleitungsabschnitt 16b zu einem
zweiten Sicherheits-Öffnungsschalter 12b und dann weiter über einen
dritten Sicherheitsleitungsabschnitt 16c zu einem dritten Sicherheits-
Öffnungsschalter 12c und von dort über eine Sicherheitsleitungs-
Rückführung 16 zurück zum Test-Out-Anschluß 24. Auf diese Weise wird
bei geschlossenen Öffnungsschaltern 12a, 12b, 12c ein Sicherheitspfad
16a, 12a, 16b, 12b, 16c, 12c, 16 geschaffen, der im Normalfall geschlos
sen ist und beim Ansprechen eines der Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c
öffnet und damit der Auswerteeinheit 11 eine Störung im Bereich des ge
öffneten Öffnungsschalters 12a, 12b bzw. 12c signalisiert.
Jedem Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c ist ein Schließschalter 17a, 17b,
17c zugeordnet, der beim Öffnen des zugeordneten Öffnungsschalters 12a,
12b, 12c schließt. Die Schließschalter 17a, 17b, 17c sind einerseits mit
einem Codesignalgenerator 13a, 13b, 13c und andererseits mit dem Ein
gang 14a, 14b, 14c des zugeordneten Öffnungsschalters 12a, 12b, 12c
verbunden. Zu den Codesignalgeneratoren 13a, 13b, 13c führt weiter eine
allen Codesignalgeneratoren 13a, 13b, 13c gemeinsame Spannungsver
sorgungsleitung 18, die an den Spannungsversorgungs-Anschluß 25 der
Auswerteeinheit 11 angelegt ist.
Die Generatoren 13a, 13b, 13c sind so ausgelegt, daß jeder von ihnen ein
für den zugeordneten Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c charakteristisches
Codesignal bzw. eine charakteristische Codesequenz erzeugen kann, so-
bald der zugeordnete Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c öffnet bzw. der zu
geordnete Schließschalter 17a, 17b, 17c schließt. Das Codesignal gelangt
entweder über den Leitungsabschnitt 16a bzw. die Leitungsabschnitte
16a, 16b und den geschlossenen Öffnungsschalter 12a bzw. die Leitungs
abschnitte 16a, 16b, 16c und die geschlossenen Öffnungsschalter 12a,
12b zum Test-In-Anschluß 23 der Auswerteeinheit 11, wo aufgrund des
Inhaltes der individuellen Codesignale bzw. Codesequenzen erkannt wird,
welcher der Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c angesprochen hat.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Sicherheitsschaltanordnung ist wie
folgt:
Im normalen, störungsfreien Fall sind sämtliche Öffnungsschalter 12a,
12b, 12c geschlossen, so daß ein geschlossener Sicherheitspfad 16a, 12a,
16b, 12b, 16c, 12c, 16 vorliegt und auf diese Weise über die Test-In-/Test-
Out-Anschlüsse 23, 24 der Auswerteeinheit 11 signalisiert wird, daß an
keiner der den Öffnungsschaltern 12a, 12b, 12c zugeordneten Überwa
chungsstellen eine Störung vorliegt.
Sobald beispielsweise im Bereich des Öffnungsschalters 12b eine Störung
an einer Transferstraße oder einem Transportband vorliegt, öffnet der Öff
nungsschalter 12b entweder automatisch oder aufgrund einer Handbetä
tigung, worauf der Sicherheitspfad unterbrochen wird und der Auswerte
einheit 11 über die Test-In-/Test-Out-Anschlüsse 23, 24 eine Störung si
gnalisiert wird.
Da gleichzeitig der Schließschalter 17b geschlossen wurde, gibt der Code
signalgenerator 13b über die Leitungsabschnitte 16a, 16b und den noch
geschlossenen Öffnungsschalter 12a an den Test-In-Eingang 23 ein für
den Öffnungsschalter 12b charakteristisches Codesignal, aufgrund dessen
die Auswerteeinheit 11 erkennt, daß von den drei Öffnungsschaltern 12a,
12b, 12c der Öffnungsschalter 12b geöffnet wurde. Damit ist die Störstelle
identifiziert.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, in dem gleiche Bezugszahlen ent
sprechende Bauteile wie in Fig. 1 bezeichnen, unterscheidet sich von der
Ausführungsform nach Fig. 1 dadurch, daß der von den Codesignalgene
ratoren 13a, 13b, 13c abgewandte Pol der Schließschalter 14a, 14b, 14c
nicht an die Eingänge 14a, 14b, 14c der Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c,
sondern vielmehr an eine allen Schließschaltern 17a, 17b, 17c gemeinsa
me Diagnose-Leitung 15 angeschlossen ist, welche zu einem gesonderten
Diagnose-In-Anschluß 26 der Auswerteeinheit 11 geführt ist.
Auf diese Weise wird das durch Öffnen eines Öffnungsschalters 12a, 12b,
12c vom Sicherheitspfad 16a, 12a, 16b, 12b, 16c, 12c, 16 ausgelöste ge
nerelle Störungssignal über den Test-In-Anschluß 23 und das für den ge
öffneten Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c charakteristische Codesignal an
dem besonderen Diagnose-In-Anschluß 26 erscheinen. Auf diese Weise ist
der Leitungsaufwand zwar etwas größer als bei der Ausführungsform nach
Fig. 1, doch wird durch die Trennung von Diagnoseleitung und Sicher
heitspfad die Auswertelogik in der Auswerteeinheit 11 vereinfacht.
Nach Fig. 3 können die Codesignal-Generatoren 13a, 13b, 13c als Kern
bestandteil einen Mikroprozessor 19 aufweisen. Die Spannungsversorgung
des Mikroprozessors 19 erfolgt über einen Spannungswandler 22, der
über die Spannungsversorgungsleitung 18 an den Spannungsversor
gungs-Anschluß 25 der Auswerteeinheit 11 angelegt ist. Der Spannungs
wandler 22 setzt die am Ausgang 25 der Auswerteeinheit vorliegende
Spannung von 24 V beispielsweise in eine stabilisierte 5 V-Spannung um.
Der Mikroprozessor 19 wird durch Öffnen des Öffnungsschalters 12a,
12b, 12c bzw. Schließen des zugeordneten Schließschalters 17a, 17b, 17c
aktiviert, worauf er das Codesignal an seinem Signalausgang 21 an einen
Verstärker 20 abgibt, von dem es zum Sicherheits-Leitungsabschnitt 16b
gelangt. Die Aktivierung des Mikroprozessors 19 erfolgt dadurch, daß von
der positiven Versorgungsspannungsleitung (5 V) eine Aktivierungsleitung
28 abgezweigt ist, die über den Schließschalter 17b zu einem Aktivie
rungseingang 27 des Mikroprozessors 19 führt.
Der Signalausgang 21 des Mikroprozessors 19 ist über den Verstärker 20
entweder an den zugeordneten Sicherheits-Leitungsabschnitt 16a, 16b,
16c oder die Diagnoseleitung 15 (Fig. 2) angelegt.
Da nach den Fig. 1 und 3 der Sicherheitspfad bei Betätigung eines der
Öffnungsschalter 12a, 12b, 12c an dieser Stelle geöffnet ist, wird das in
der Auswerteeinheit 11 generierte Überwachungssignal in diesem Fall
unterbrochen. Somit kann es bei der anschließenden Übertragung des
charakteristischen Codesignals über Abschnitte des Sicherheitspfades
nicht zu einer Datenkollision zwischen dem Überwachungs-(Test-)Signal
und der Generator-Codesequenz kommen.
Es ist auch denkbar, daß der Mikroprozessor 19 das charakteristische
Codesignal dauernd aussendet, wobei dann die Schließschalter 17a, 17b,
17c in dem Pfad zwischen dem Signalausgang 21 und der Anschlußstelle
(14b) des Verstärkers 20 vorzusehen wären. Bevorzugt ist in diesem Fall
der Schließschalter 17a, 17b, 17c am Ausgang des Verstärkers 20 vorge
sehen.
Für die erfindungsgemäß Anwendung stehen kostengünstige kleine Mi
kroprozessoren, z. B. der PIC 12C508 (8-Pin, 8 Bit S08 Gehäuse) von
Microchip zur Verfügung.
11
Auswerteeinheit
12
a Sicherheits-Öffnungsschalter
12
b Sicherheits-Öffnungsschalter
12
c Sicherheits-Öffnungsschalter
13
a Codesignalgenerator
13
b Codesignalgenerator
13
c Codesignalgenerator
14
a Sicherheitsschalter-Eingang
14
b Sicherheitsschalter-Eingang
14
c Sicherheitsschalter-Eingang
15
Diagnoseleitung
16
Sicherheitspfad-Rückführung
16
a Sicherheits-Leitungsabschnitt
16
b Sicherheits-Leitungsabschnitt
16
c Sicherheits-Leitungsabschnitt
17
a Schließschalter
17
b Schließschalter
17
c Schließschalter
18
Spannungsversorgungsleitung
19
Mikroprozessor
20
Verstärker
21
Signalausgang
22
Spannungswandler
23
Test-In-Anschluß
24
Test-Out-Anschluß
25
Spannungsversorgungs-Anschluß
26
Diagnose-In-Anschluß
27
Aktivierungseingang
28
Aktivierungsleitung
Claims (10)
1. Sicherheitsschaltanordnung mit wenigstens zwei in Serie an eine
Auswerteeinheit (11) angelegten Öffnungsschaltern (12a, 12b, 12c),
wobei die Auswerteeinheit (11) bei Öffnen wenigstens eines der Öff
nungsschalter (12a, 12b, 12c) ein Sicherheitssignal, insbesondere
ein Alarm- und/oder Abschaltsignal auslöst und feststellt, welcher
der Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) geöffnet wurde,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens einem und vorzugsweise allen Öffnungsschaltern
(12a, 12b, 12c) ein Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) zugeordnet
ist, der bei Öffnen des zugeordneten Öffnungsschalters (12a, 12b,
12c) über eine zur Auswerteeinheit (11) führende, allen einen Code
signalgenerator (13a, 13b, 13c) zugeordneten Öffnungsschaltern
(12a, 12b, 12c) gemeinsame Leitung, insbesondere eine Diagnose-
Leitung (15) oder Sicherheits-Leitungsabschnitte (16a, 16b, 16c), ein
für den betreffenden Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) charakteristi
sches Codesignal an die Auswerteeinheit (11) liefert, welches in der
Auswerteeinheit (11) analysiert und als von dem betreffenden Öff
nungsschalter (12a, 12b, 12c) kommend erkannt wird.
2. Sicherheitsschaltanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jedem Öffnungsschalter (12a, 12b, 12c) ein mit ihm gemeinsam
betätigter Schließschalter (17a, 17b, 17c) zugeordnet ist, der beim
Schließen den zugeordneten Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c)
aktiviert.
3. Sicherheitsschaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Codesignalausgang jedes Codesignalgenerators (13a, 13b,
13c) beim Öffnen des zugeordneten Öffnungsschalters (12a, 12b,
12c) an dessen Eingang (14a, 14b, 14c) angelegt wird und das vom
betreffenden Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) abgegebene Code
signal über den bzw. die zum geöffneten Öffnungsschalter (12a, 12b,
12c) führenden Sicherheits-Leitungsabschnitte (16a, 16b, 16c) und
vor ihm liegenden, geschlossenen Öffnungsschalter (12b, 12c) zur
Auswerteeinheit (11) gelangt und dort ausgewertet wird.
4. Sicherheitsschaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Codesignalausgang jedes Codesignalgenerators (13a, 13b,
13c) beim Öffnen des zugeordneten Öffnungsschalters (12a, 12b,
12c) an eine besondere, allen Öffnungsschaltern (12a, 12b, 12c) ge
meinsame Diagnose-Leitung (15) angelegt wird, die zur Auswerte
einheit (11) führt, wo das vom aktivierten Codesignalgenerator (13a,
13b, 13c) abgegebene Codesignal ausgewertet wird.
5. Sicherheitsschaltanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) durch die mechanische
Bewegung des Öffnungsschalters (12a, 12b, 12c) zur Erzeugung des
Codesignals veranlaßt wird.
6. Sicherheitsschaltanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) über eine allen Code
signalgeneratoren (13a, 13b, 13c) gemeinsame Spannungsversor
gungsleitung (18) an die Auswerteeinheit (11) angeschlossen ist.
7. Sicherheitsschaltanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Codesignalgenerator (13a, 13b, 13c) zur Codesignalerzeu
gung einen ASICS oder Mikroprozessor (19) aufweist.
8. Sicherheitsschaltanordnung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Signalausgang (21) des Mikroprozessors (19) über einen
Verstärker (20) an die zur Auswerteeinheit (11) führende Leitung
(15) bzw. die zur Auswerteeinheit (11) führenden Leitungsabschnitte
(16a, 16b bzw. 16c) angeschlossen ist.
9. Sicherheitsschaltanordnung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schließschalter (17a, 17b, 17c) in einer zu einem Aktivie
rungseingang (27) des Mikroprozessors (19) führenden, von der
Spannungsversorgung (18, 22) abgezweigten Aktivierungsleitung
(28) oder im Signalausgangspfad (20, 21) des Mikroprozessors (19)
vorgesehen sind.
10. Sicherheitsschaltanordnung nach einem der vorhergehenden An
sprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Auswerteeinheit (11) Anschlüsse Test-In (23), Test-Out (24),
Spannungsversorgung (25) und gegebenenfalls Diagnose-In (26)
aufweist.
Priority Applications (5)
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