DE19911483C2 - Fensterhebervorrichtung mit Sicherheitseinrichtung - Google Patents
Fensterhebervorrichtung mit SicherheitseinrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Fensterhebervorrichtung mit einer Sicherheitsein
richtung, welche ein für ein Fahrzeug, wie bspw. einem Kraftfahrzeug, vorgesehenes
Fenster mittels eines Motors oder Ähnlichem öffnet/schließt und einen Sicherheitskon
trollvorgang durchführt, um ein Festklemmen der Hand oder des Kopfs durch das
Fenster zu verhindern. Insbesondere ist diese Erfindung auf eine Fensterhebervorrich
tung gerichtet, deren Aufbau mit einem Lagesensor zum Erfassen der Lage des Fens
ters aufweist, der einstückig am Motor vorgesehen ist.
Im allgemeinen beinhaltet eine Fensterhebevorrichtung eine Antriebsquelle, wie bspw.
einen Motor, die das Fenster zum Durchführen eines Öffnungs-/Schließ-Vorgangs ve
ranlaßt. Bei derartigen Fensterhebervorrichtungen treten Unfälle auf, wenn eine Hand
oder der Kopf einer Person zwischen dem Fensterglas und dem Fensterrahmen einge
klemmt ist. Daher wurde eine Vorrichtung vorgeschlagen, die eine Sicherheitseinrich
tung beinhaltet, die den Schließvorgang des Fensters unterbricht oder das Fenster zum
Durchführen eines Öffnungsvorganges veranlasst, wenn der vorangehend beschriebe
ne Unfall betreffend das Einklemmen erfasst wurde.
Die Fensterhebervorrichtung der vorangegangenen Art wurde angepasst, um ein Ver
fahren zum Erfassen des Einklemmens einer Hand oder eines Kopfes oder Ähnlichem
zu beinhalten, indem die Öffnungs-/Schließ-Geschwindigkeit des Fenster oder die Dreh
geschwindigkeit des Motors, die mit der Öffnungs-/Schließ-Geschwindigkeit korreliert,
gemessen wird. Wenn die Geschwindigkeit auf einen Wert unterhalb eines Referenz
wertes verringert wird, d. h., wenn sich auf das Fenster und den Motor wirkende Lasten
vergrößern und sich daher die Drehgeschwindigkeit aufgrund eines Einklemmvorgan
ges verringert, dann wird das Auftreten einer Einklemmung erfaßt.
Das obengenannte Erfassungsverfahren weist jedoch einen Fehler bei der Erfassung
von Einklemmvorgängen auf, wenn sich die Bewegungsgeschwindigkeit des Fensters
oder die Drehgeschwindigkeit des Motors verringert, weil das Fenster mit einem Dich
tungsstreifen am Fensterrahmen in Kontakt kommt. Als Ergebnis wird der Schließvor
gang des Fensters unerwünschterweise unterbrochen und daher kann das Fenster nicht
vollständig geschlossen werden. Bei einem Fenster mit einem Dichtungsstreifen WS,
der einen wie in der Fig. 7 gezeigten Querschnitt aufweist und der mit einem Rahmen
SS verbunden ist, beginnt die Berührung des oberen Endes eines Fensterglases 7
durch den Dichtungsstreifen WS in einer Position ungefähr 4 mm vor der vollständig ge
schlossenen Position des Fensters. Daher tritt ein Erfassungsfehler in dem Bereich auf,
in dem der vorangehend beschriebene Kontakt stattfindet. Da die oben erwähnte Lücke
von ungefähr 4 mm nur das Einklemmen des vorderen Endes eines Fingers ermöglicht,
treten kaum Möglichkeiten von kritischen Sicherheitsproblemen bezüglich der oben er
wähnten Lücke auf. Daher wird der Bereich von 4 mm zu einem Sicherheitskontroll-
Sperrbereich gemacht, bei dem keine Sicherheitskontrollen stattfinden. Mit anderen
Worten wird die Sicherheitskontrollvorrichtung in dieser Lücke nicht aktiviert.
Um den Sicherheitskontroll-Sperrbereich zu erkennen, wurde eine Technik vorgeschla
gen, bei der die Lage des Fensters in Übereinstimmung mit einem Drehbetrag des Mo
tors erfasst wird. Ein derartiges Mittel zum Erfassen eines Drehbetrages des Motors
weist jedoch einen komplizierten Aufbau auf, was einen Anstieg der Kosten verursacht.
Die Fensterhebervorrichtung weist einen Aufbau auf, bei dem die Drehkraft des Motors
an das Fensterglas über eine Getriebevorrichtung, eine Draht-Scheiben-Vorrichtung
usw. übertragen wird. Eine Drehung, die in Drehrichtung auftritt und von der angenom
men wird, daß sie von einem für die Getriebevorrichtung vorgesehenen Dämpfer verur
sacht wird, eine Verlängerung des Drahtes und ein Verschleiß der Scheibe können eine
Abweichung zwischen der Drehgeschwindigkeit des Motors und geöffneten/geschlos
senen Stellung des Fensters verursachen. Als Ergebnis kann der Sicherheitskontrollbe
reich durch genaues Erfassen der geöffneten/geschlossenen Stellung des Fensters,
d. h. genaue Erfassung des Sicherheitskontroll-Sperrbereiches, nicht auf einfache Weise
erkannt werden.
Daher hat der Erfinder der vorliegenden Erfindung eine Fensterhebervorrichtung mit ei
nem Aufbau vorgeschlagen, die eine Vorrichtung zum mechanischen und elektrischen
Erfassen der geöffneten/geschlossenen Stellung des Fensters beinhaltet und die o
bengenannten Probleme löst. Bei einer derartigen Fensterhebervorrichtung wird der Si
cherheitskontroll-Sperrbereich in Übereinstimmung mit der geöffneten/geschlossenen
Position des Fensters erkannt. Als eine Vorrichtung zum mechanischen und elektri
schen Erfassen der geöffneten/geschlossenen Stellung des Fensters ist ein Lagesen
sor mit einem Aufbau eines Potentiometers nahe der Schließstellung des Fensters an
geordnet. Ein Ausgang des Lagesensors wird dazu verwendet, den Sicherheitskontroll-
Sperrbereich zu erkennen.
Die obengenannte Vorrichtung benötigt jedoch Platz, damit der Lagesensor in der Nähe
der Schließstellung des Fensters angeordnet werden kann. Daher kann eine Vereinfa
chung des Aufbaus und eine ökonomische Raumausnutzung in der Nähe des Fensters
eines Kraftfahrzeugs nicht zufriedenstellend realisiert werden. Da ein Fehler in der Posi
tionierung des Sensors einen Fehler in der Erfassung der geöffneten/geschlossenen
Stellung des Fensters verursacht, muss die Position, in der der Lagesensor montiert
wird, genau kontrolliert werden. Im Ergebnis tritt damit das Problem auf, daß ein Befesti
gungsvorgang bei der Fensterhebervorrichtung am Kraftfahrzeug nicht einfach vollendet
werden kann. Ein anderes Problem besteht darin, daß die Genauigkeit, mit der die Posi
tion erfaßt wird, nicht einfach verbessert werden kann.
Weiterhin ist aus DE 196 03 964 A1 eine Positionserfassungsvorrichtung bekannt, die
ein Ringgetrieberad, dass auf einer Außenseite einer Ausgangswelle eines Motors an
geordnet ist und sich mit der Drehung der Ausgangswelle dreht, feste Kontaktanschlüs
se, die an einer Abdeckplatte befestigt sind, und einen Drehkontaktanschluss umfasst,
der auf einem Ringgetrieberad vorgesehen ist. Wenn sich das Ringgetrieberad dreht,
werden die festen Kontaktanschlüsse und der Drehkontaktanschluss in Kontakt mitein
ander gebracht, so dass eine Drehposition der Ausgangswelle erfasst wird. Die Positi
onserfassungsvorrichtung umfasst weiterhin einen Kopplungsmechanismus zum Ver
hindern der Drehung des Ringgetrieberades um mehr als einen vorbestimmten Betrag,
während die Drehung der Ausgangswelle des Motors im Kontaktzustand ermöglicht
wird. Somit wird dieser Kontaktzustand beibehalten, selbst wenn die Ausgangswelle des
Motors weitergedreht wird.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Fensterhebervorrichtung mit einer
Sicherheitseinrichtung bereitzustellen, welche einen Aufbau verwendet, bei der der Mo
tor die geöffnete/geschlossene Stellung des Fensters erfasst, ohne daß es nötig ist, ei
nen Sensor individuell in der Nähe der Schließstellung des Fensters anzubringen, und
so das Problem der Notwendigkeit von zusätzlichem Einbauraum zu lösen, während
gleichzeitig eine genaue Erfassung des Sicherheitskontroll-Fahrbereichs sichergestellt
ist.
Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Ausfüh
rungsformen sind Gegenstand von Unteransprüchen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung bewegt sich das Eingriffsstück, das durch die Dreh
platte gestützt ist, in einer radialen Richtung entlang der geraden Führungsnut, die in
der Drehplatte in radialer Richtung ausgebildet ist, während das Eingriffsstück durch die
Spiralführungsnut geführt ist, wenn die Drehplatte durch den Motor gedreht wird. Wenn
das Eingriffsstück von der inneren Position in Übereinstimmung mit einem Drehbetrag
des Motors zur äußeren Position bewegt wurde, wird ein Gleitstück, das am Eingriffs
stück vorgesehen ist, in Gleitkontakt mit dem Anschlussstück, das am Anschlussstück
vorgesehen ist, gebracht. Daher wird das Anschlussstück in einen leitenden Zustand
versetzt, so daß ein elektrisches Signal ausgegeben wird. Als Ergebnis kann die vorbe
stimmte Drehstellung des Motors, d. h. der Sicherheits-Sperrbereich des Fensters beim
Fensterheber, erfasst werden.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird im folgenden unter Bezug
nahme auf die Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht in der ein Gesamtaufbau einer Fensterhebervor
richtung gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt ist;
Fig. 2 zeigt eine teilweise perspektivische Explosionsansicht, in der ein Lage
sensor gemäß der vorliegenden Erfindung dargestellt ist;
Fig. 3 zeigt eine Draufsicht, in der der Lagesensor der Fig. 2 dargestellt ist;
Fig. 4 zeigt eine Querschnittsansicht entlang der Linie IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 zeigt eine vergrößerte Ansicht, in der ein wesentlicher Teil des Betriebs
des Lagesensors dargestellt ist;
Fig. 6 zeigt ein Blockdiagramm, in der ein Sicherheitskontroll-
Funktionsschaltkreis entsprechend der vorliegenden Erfindung dargestellt
ist; und
Fig. 7 zeigt eine Querschnittsansicht, in der der Laufkanalbereich des Fensters
dargestellt ist.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht des Gesamtaufbaus,
in der eine Fensterhebervorrichtung dargestellt ist, bei der die vorliegende Erfindung
verwendet wird. Fig. 1 zeigt das Fenster in einer geöffneten Stellung. Ein Öffnungs-
/Schließ-Mechanismus 1 für das Fenster ist in einem Abschnitt der Karosserie eines
Kraftfahrzeugs unterhalb des Fensters des Kraftfahrzeugs angeordnet. Der Öffnungs-
/Schließmechanismus 1 für das Fenster weist eine sich vertikal erstreckende Schiene 2
auf. Die Schiene 2 hält ein Gleitstück 3 gleitend in senkrechter Richtung. Mit dem Gleit
stück 3 ist ein Draht 4 verbunden. Der Draht 4 ist zwischen Scheiben 5 und 8 angeord
net, die an oberen und unteren Enden der Schiene 2 angeordnet sind. Des weiteren
läuft der Draht 4 entlang einer Scheibe 16 (später beschrieben), die für einen Bewe
gungsabschnitt 6 des Fensterhebers vorgesehen ist und an einer im wesentlichen zwi
schenliegenden Position der Schiene 2 befestigt und gehalten ist. Wie weiter unten be
schrieben wird, ist der Bewegungsabschnitt 6 des Fensterhebers mit einem Motor 9 zum
Drehen der Scheibe 16 ausgestattet. Wenn sich der Motor 9 dreht, dreht sich der Draht
4 derart, daß sich das Gleitstück 3 senkrecht bewegt. Ein Fensterglas 7 ist mit dem
Gleitstück 3 so verbunden, daß es sich mit dem Gleitstück 3 zusammen in vertikaler
Richtung bewegt, so daß ein durch einen Rahmen gebildeter Fensterraum geöff
net/geschlossen wird.
Fig. 2 zeigt eine Perspektivansicht, die zum Teil im Schnitt dargestellt ist und in der der
Aufbau des Motors 9 des Bewegungsabschnittes 6 des Fensterhebers dargestellt ist.
Die Fig. 3 zeigt eine Draufsicht, in der der Motor 9 dargestellt ist. Fig. 4 zeigt eine Quer
schnittsansicht entlang der Linie IV-IV, wie sie in der Fig. 3 dargestellt ist. Der Motor 9
weist grundsätzlich einen Aufbau auf, der dem eines herkömmlichen Motors entspricht.
Eine Drehwelle 11 ist drehbar in einem Motorgehäuse 10 gelagert, wie durch eine ge
strichelte Linie in der Fig. 2 angedeutet ist. Eine Motorverstelleinrichtung (nicht gezeigt)
dreht den Motor 9. Mit der Drehwelle 11 ist eine Schnecke 12 einstückig verbunden. Ein
Schneckenrad 13, das sich im Eingriff mit der Schnecke 12 befindet, dreht sich mit ver
ringerter Geschwindigkeit mittels der Kraft des Drehvorgangs der Drehwelle 11. Daher
wird die Drehkraft einer Ausgangswelle 14, welche eine Drehwelle des Schneckenrades
13 darstellt, ausgegeben. Ein Dämpfer 15 (vgl. Fig. 4) zum Dämpfen eines in Drehrich
tung auftretenden Stoßes ist zwischen dem Schneckenrad 13 und der Ausgangswelle
14 angeordnet. Die beiden Enden der Ausgangswelle 14 stehen über die beiden Flä
chen des Motorgehäuses 10 über. Ein Ende 14a der beiden Enden trägt eine Antriebs
scheibe 16, die koaxial zum Schneckenrad 13 angeordnet ist und in Form eines zylindri
schen Behälters ausgestaltet ist. Der Draht 4 zum Öffnen/Schließen des Fensterglases
7 ist um eine Spiralnut 16a gewickelt, die in der äußeren Fläche der Antriebsscheibe 16
ausgebildet ist.
Ein Lagesensor 20, der mit dem Motor integriert ist, ist mit dem anderen Ende 14b der
Ausgangswelle 14 verbunden. Der Lagesensor 20 beinhaltet ein Gehäuse 21, das in
Form eines flachen ovalen Behältnisses ausgebildet ist und so angeordnet ist, daß es
einstückig mit dem Motorgehäuse 10 und einem Gehäusedeckel 22 zum Schließen ei
ner Öffnung des Gehäuses 21 verbunden werden kann. Ein Ende 14b der Ausgangs
welle des Motors steht über die innere Fläche des Bodens des Gehäuses 21 über. Des
weiteren ragen zwei feste Wellen 23 und 24 zum drehbaren Lagern eines weiter unten
beschriebenen Getriebes über die innere Fläche des Bodens des Gehäuses 21. Die
Dicke des Bodens des Gehäusedeckels 22 ermöglicht die Ausformung einer spiralför
migen Führungsnut 25, deren Mittelpunkt an einer Position gegenüber der Ausgangs
welle 14 angeordnet ist und die sich in Richtung nach außen weg vom Mittelpunkt fort
setzt.
Ein gedruckter Schaltkreis 26, ebenfalls von ovaler Form, ist fest im Gehäuse 21 aufge
nommen. In einem Bereich der Oberfläche des gedruckten Schaltkreises 26, gegen
überliegend dem äußeren Abschnitt der spiralförmigen Führungsnut 25, ist ein Paar von
kreisbogenförmigen Anschlüßstücken 27, die sich in Längenrichtung der spiralförmigen
Führungsnut 25 erstrecken und jeweils eine vorbestimmte Länge aufweisen, parallel zu
einander angeordnet. Die Anschlußstücke 27 bestehen aus dünnen Kupferplatten, die
in der Oberflächenschicht des gedruckten Schaltkreises 26 eingebettet sind, so daß sie
oberflächenbündig mit der Oberfläche des gedruckten Schaltkreises 26 verlaufen. Der
gedruckte Schaltkreis 26 weist eine Wellenöffnung 28 auf, in die das Ende 14b der Aus
gangswelle eingesetzt ist sowie ein Fenster 29, in das die festen Wellen 23 und 24 ein
gesetzt sind. Insbesondere ist ein Hall-Element 30 (weiter unten beschrieben) in einer
Position angeordnet, die der festen Welle 24 gegenüberliegt. Ein Verbindungsstück 31,
mit dem eine externe Steckverbindung verbunden wird, ist an einem Ende eines Ab
schnittes von kleinem Durchmesser des gedruckten Schaltkreises 26 angeordnet, wobei
das Verbindungsstück 31 elektrisch mit dem Anschlußstück 27 verbunden ist.
Zusätzlich ist ein erstes Zahnrad 32 mit einem großen Durchmesser, das einstückig mit
dem Ende 14b der Ausgangswelle verbunden ist, nahe der rückwärtigen Seite des ge
druckten Schaltkreises 26 angeordnet. Eine scheibenförmige Drehplatte 33 ist nahe der
rechten Seite des gedruckten Schaltkreises 26 (gemäß der Ansicht der Fig. 2) und ge
genüber der rückwärtigen Seite, an der das erste Zahnrad angeordnet ist, angeordnet.
Ein zylindrischer Hülsenabschnitt 34, der an der Drehscheibe 33 vorgesehen ist, ist um
einen Vorsprung 32a des ersten Zahnrades 32 herum angeordnet. Eine kreisförmige
Feder 35 (vgl. Fig. 4) zum Aufprägen einer Klemmkraft in Richtung des mittleren Ab
schnittes ist um den Hülsenabschnitt 34 befestigt. Die Klemmkraft der kreisförmigen Fe
der 35 bewirkt, daß die innere Fläche des Hülsenabschnittes 34 sich unter Reibung mit
der äußeren Fläche des Vorsprunges 32a des ersten Zahnrades 32 im Eingriff befindet.
Die Reibeingriffskraft ermöglicht es, daß sich die Drehscheibe 33 einstückig mit dem er
sten Zahnrad 32 und der Ausgangswelle 14 dreht.
Die Drehscheibe 33 ist mit einer geradlinigen Führungsnut 36 versehen, deren Länge in
radialer Richtung größer ist als der größte Durchmesser der spiralförmigen Führungsnut
25, und die sich in radialer Richtung erstreckt. Ein Eingriffstück 37, welches sich in der
geradlinigen Führungsnut 36 bewegen kann, greift in die geradlinige Führungsnut 36
ein. Ein Führungsstift 38, der in axialer Richtung vorsteht, ist einstückig mit der Fläche
des Eingriffsstückes 37 gegenüberliegend der spiralförmigen Führungsnut 25 ausgebil
det, so daß der Führungsstift in Richtung der spiralförmigen Führungsnut 25 vorsteht.
Der Führungsstift 38 ist in die spiralförmige Führungsnut 25 eingesetzt. Ein Gleitstück
39, das aus einem gabelförmigen Metallteil besteht und derart angeordnet ist, daß es
elastisch auf der Oberfläche des gedruckten Schaltkreises 26 gleitet, ist durch die ge
genüberliegende Fläche des Eingriffsstückes 37 gehalten. Beide Gleitabschnitte des
Gleitstückes 39 sind in einem Abstand voneinander beabstandet angeordnet, der gleich
dem Abstand zwischen den Anschlüssen 27 ist, die am gedruckten Schaltkreis 26 vor
gesehen sind.
Ein zweites Zahnrad 40 mit einem kleineren Durchmesser als das erste Zahnrad 32, das
derart angeordnet ist, daß es sich mit dem ersten Zahnrad 32 im Eingriff befindet, ist
drehbar mit den festen Wellen 23 und 24 im Gehäuse 21 nahe dem ersten Zahnrad 32
befestigt. Des weiteren weist ein drittes Zahnrad 41 einen kleineren Durchmesser auf
als das zweite Zahnrad 40 und ist derart angeordnet, daß es sich mit dem zweiten Zahn
rad 41 in Eingriff befindet, und ist drehbar mit demselben verbunden. Ein Scheibenab
schnitt 42 ist einstückig beim dritten Zahnrad 41 ausgebildet. Ein ringförmiger Mehrpol
magnet 43 mit abwechselnd an seiner äußeren Umfläche angeordneten Süd- und
Nordpolen ist mit der inneren Fläche des Scheibenabschnittes 42 verbunden. Ein Hall-
Element 30, welches eine elektromotive Kraft erzeugt, wenn das Hall-Element eine Än
derung im magnetischen Fluß erfaßt, ist am gedruckten Schaltkreis 36 in einer Position
gegenüber dem Mehrpolmagneten 43 angeordnet. Wenn sich daher das dritte Zahnrad
41 einmal dreht, kann das Hall-Element 30 eine Anzahl von Impulssignalen ausgege
ben, die der Anzahl der Süd- und Nordpole des Mehrpolmagneten 43 entspricht. In
Übereinstimmung mit der Beschleunigungsrate, die durch die Übersetzungsverhältnisse
vom ersten Zahnrad 32 zum dritten Zahnrad 41 bestimmt wird, wird eine Vielzahl von
Impulssignalen ausgegeben, wenn sich die Ausgangswelle 14 einmal dreht. Dabei ist
anzumerken, daß ein Magnet in einem Abschnitt des Umfangs des dritten Zahnrades 41
angeordnet sein kann, um die Ausgabe eines Impulssignals vom Hall-Element 30 zu
bewirken, wenn sich das dritte Zahnrad 41 einmal gedreht hat.
Beim Lagesensor 20 dreht sich die Schnecke 12 einstückig, wenn die Drehwelle 11
durch den Motor 9 gedreht wird. Daher wird das Schneckenrad 13 derart gedreht, daß
sich die Ausgangswelle 14 einstückig mit dem Schneckenrad 13 dreht. Die Drehung der
Ausgangswelle 14 verursacht eine Drehung der Antriebsscheibe 16. Daher wird der
Draht 4 so angetrieben, daß das Fensterglas 7 geöffnet/geschlossen wird. Wenn sich
die Ausgangswelle 14 dreht, drehen sich die Drehscheibe 33 und das erste Zahnrad 32
im Gehäuse 21. Daher wird das Eingriffsstück 37, das in der geraden Führungsnut 36
der Drehscheibe 33 gehalten ist, in der geradlinigen Führungsnut 36 in radialer Richtung
bewegt, da der Führungsstift 38, der einstückig mit dem Eingriffsstück 37 ausgebildet ist,
sich in der spiralförmigen Führungsnut 25 des Gehäusedeckels 22 bewegt, wenn sich
die Drehscheibe 33 dreht. Die Gesamtlänge der spiralförmigen Führungsnut 25 ist der
art ausgebildet, daß sie eins-zu-eins dem gesamten Bewegungsweg des Öffnungs-
/Schließvorgangs des Fensters entspricht. Daher ist das Eingriffsstück 37 nahe der Mit
telstellung angeordnet, wenn sich das Fenster in der vollständig geöffneten Stellung be
findet, während das Eingriffsstück 37 zur äußeren Position bewegt ist, wenn sich das
Fenster in der vollständig geschlossenen Position befindet.
Wenn der Motor 9 so gedreht wurde, daß das Fenster in eine Stellung nahe der voll
ständig geschlossenen Stellung bewegt wurde, dann hat sich das Eingriffsstück 37 in
den äußersten Bereich der spiralförmigen Führungsnut 25 bewegt. Wenn die Bewegung
zum äußersten Bereiches durchgeführt wurde, wird das Gleitteil 39 des Eingriffsstückes
37 in Kontakt mit den beiden Anschlußstücken 27 an der Oberfläche des gedruckten
Schaltkreises 26 gebracht, wie dies in der Fig. 5 in einer vergrößerten Ansicht darge
stellt ist. Des weiteren gleitet das Gleitstück 39 an den Oberflächen der Anschlußstücke
27 derart, daß die beiden Anschlußstücke 27 miteinander durch das Gleitstück 39 lei
tend verbunden werden. Wenn die Anschlußstücke 27 so ausgebildet sind, daß jedes
eine vorbestimmte Länge aufweist, dann ermöglicht das Verbindungsstück 31, das mit
den Anschlußstücken 27 verbunden ist, die genaue Erfassung eines Bereichs von einer
Position nahe der vollständig geschlossenen Position des Fensters bis zur vollständig
geschlossenen Position, mit anderen Worten den Sicherheitskontroll-Sperrbereich von
einer Position 4 mm vor dem vollständig geschlossenen Zustand des Fensters bis zum
vollständig geschlossenen Zustand.
Fig. 6 zeigt ein Schaltkreis-Blockdiagramm, in dem der Gesamtaufbau der Sicherheit
seinrichtung dargestellt ist, die den Lagesensor 20 aufweist. Die Sicherheitseinrichtung
beinhaltet den Öffnungs-/Schließ-Mechanismus 1 des Fensters zum Öffnen/Schließen
des Fensterglases 7; den Motor 9, der als Antriebsquelle zum Betätigen des Fensteröff
nungs-/Schließmechanismus 1 dient; den Lagesensor 20 zum Erfassen der geöffne
ten/geschlossenen Position des Fensterglases 7, die durch den Motor 9 realisiert wird;
einen Motordrehkreis 44 zum Drehen des Motors 9; einen Öffnungs-/Schließ-Schalter
45, der betätigt wird, wenn sich das Fenster öffnet/schließt; und eine Verarbeitungsein
richtung 50 zum Steuern des Vorgangs zum Öffnen/Schließen des Fensters in Überein
stimmung mit dem Ausgang der vorangegangenen Einrichtungen, um eine Sicherheits
kontrollfunktion zur Verhinderung des Einklemmens durchzuführen. Vom Hall-Element
30 ausgegebenen Pulssignale des Lagesensors 20 werden an eine Erfassungsvorrich
tung 51 für die geöffnete/geschlossene Position des Fensters geleitet. Ein Ausgang ei
ner Erfassungsvorrichtung 52 der Öffnungs/Schließ-Richtung eines Fensters zum Er
fassen einer Öffnungs/Schließ-Richtung des Fensters als Antwort auf ein Signal zum
Öffnen und ein Signal zum Schließen, das vom Öffnungs-/Schließ-Schalter 45 zugeleitet
wird, wird an die Erfassungseinrichtung 51 für die geöffnete/geschlossene Position des
Fensters geleitet. Die Erfassungseinrichtung 51 für die geöffnete/geschlossene Position
des Fensters umfaßt bspw. einen Auf/Ab-Zähler. Eine Zählung, die einem vollständig
geschlossenen Zustand des Fensters entspricht, wird auf "0" initialisiert. Als Antwort auf
das Signal, das der Öffnungsrichtung entspricht und das von der Erfassungsvorrichtung
52 für die Öffnungs-/Schließ-Richtung des Fensters übertragen wird, werden die Impuls
signale in negativer Richtung gezählt. Als Antwort auf das Signal, das der Richtung zum
Schließen entspricht, werden die Impulssignale in positiver Richtung gezählt. In Abhän
gigkeit von den Zählungen kann die geöffnete/geschlossene Position des Fensters er
faßt werden.
Eine Erfassungsvorrichtung 53 für den Sicherheitskontroll-Sperrbereich wird mit Aus
gängen versorgt, die die Position des Fensters repräsentieren und von den Anschluß
stücken 27 des Lagesensors 20 übertragen werden. Auf diese Weise wird eine Zeit
spanne, bei der die Ausgänge, die die Position darstellen, vorliegen, als Sicherheitskon
troll-Sperrbereich erkannt, um so ein Erkennungssignal an die Erfassungsvorrichtung 54
des Sicherheitskontrollbereichs auszugeben. Ein Ausgang von der Erfassungsvorrich
tung 51 der geöffneten/geschlossenen Position des Fensters wurde an die Erfassungs
vorrichtung 54 für den Sicherheitskontrollbereich ausgegeben. In Übereinstimmung mit
dem Ausgang von der Erfassungseinrichtung 51 für die geöffnete/geschlossene Positi
on des Fensters und dem der Erfassungsvorrichtung 53 für den Sicherheitskontroll-
Sperrbereich wird der Bereich, bei dem die Sicherheitskontrolle durchgeführt wird, im
Bereich vom vollständig geöffneten Zustand des Fensters bis in einen Bereich unmittel
bar vor dem vollständig geschlossenen Zustand des Fensters bestimmt, d. h., im Bereich
von dem vollständig geöffneten Zustand des Fensters bis zum vollständig geschlosse
nen Zustand desselben. Ein Teil des Ausgangs der Erfassungsvorrichtung 54 des Si
cherheitskontrollbereichs wird an eine der Eingangsanschlüsse eines UND Tores 55
geleitet. Ein anderer Teil des Ausgangs wird einer Funktionsbefehlsvorrichtung 56 zu
geleitet.
Das vom Hall-Element 30 an den Lagesensor 20 übertragene Impulssignal wird sowohl
an eine Absolutgeschwindigkeits-Erfassungsvorrichtung 57 als auch an eine Relativge
schwindigkeits-Erfassungsvorrichtung 58 geleitet. Die Absolutgeschwindigkeits-
Erfassungsvorrichtung 57 erfaßt eine Zeitspanne von einem Zeitpunkt an, bei dem der
Öffnungs-/Schließ-Schalter 45 bei einem ersten Übergang eines nächsten Impulssignals
oder der Zeitspanne zwischen den ersten Übergängen des Impulssignals angeschaltet
wurde. Daher stellt die Absolutgeschwindigkeits-Erfassungsvorrichtung 57 einen Ver
gleich an, um festzustellen, ob oder ob nicht eine Drehgeschwindigkeit des Motors 9
zum Öffnen/Schließen des Fensterglases 7, d. h., die Öffnungs-/Schließgeschwindigkeit,
größer ist als eine vorbestimmte Referenzgeschwindigkeit. Eine erste Einklemm-
Erfassungsvorrichtung 59 erfaßt einen Einklemm-Zustand von Fremdmaterialien, wenn
die Absolutgeschwindigkeit höher als die Referenzgeschwindigkeit ist. Wenn die Dreh
geschwindigkeit des Motors 9 20 ms/Umdrehung oder weniger beträgt, wird ein Ein
klemmzustand erfaßt. Die Relativgeschwindigkeits-Erfassungsvorrichtung 58 erfaßt
Zeitspannen von Impulssignalen, die sequentiell ausgegeben wurden, um eine Ge
schwindigkeitsänderung im Öffnungs-/Schließ-Vorgang des Motors 9 zu erfassen, d. h.,
die Relativgeschwindigkeit in Abhängigkeit vom Verhältnis der Zeitspannen. Eine zweite
Einklemm-Erfassungsvorrichtung 60 erfaßt das Einklemmen von Fremdmaterialien,
wenn die Relativgeschwindigkeit niedriger als ein vorbestimmter Wert ist. Wenn die Re
lativgeschwindigkeit um 10% oder mehr verringert ist, wird ein Einklemm-Zustand er
faßt.
Die Ausgänge von den ersten und zweiten Einklemm-Erfassungsvorrichtungen 59 und
60 werden Eingangsanschlüssen eines ODER Tores 61 zugeleitet. Ein Ausgang vom
ODER Tor 61 wird dem anderen Eingangsanschluß des UND Tors 55 zugeleitet. Ein
Ausgang des UND Tores 55 wird einer Befehlsvorrichtung 62 für die Sicherheitskon
trollfunktion zugeleitet. Wenn das Erfassungssignal des Einklemmens der Befehlsvor
richtung 62 für die Sicherheitskontrollfunktion zugeleitet wurde, steuert die Befehlsvor
richtung 62 für die Sicherheitskontrollfunktion die Funktionsbefehlsvorrichtung 56 und
führt die Sicherheitskontrollfunktion durch. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird die
Steuerung derart ausgeführt, daß sich das Fensterglas 7 in Öffnungsrichtung um eine
Distanz von 12 cm von der geöffneten/geschlossenen Position bewegt.
Auf diese Weise kann die Sicherheitseinrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung den
Öffnungs-/Schließ-Zustand und die geöffnete/geschlossene Position des Fensters als
Antwort auf Impulssignale erkennen, die von dem im Lagesensor 20 beinhalteten Hall-
Element 30 zugeleitet worden sind. In Abhängigkeit von den Ausgängen der Anschlüsse
27 des Lagesensors 20 kann erkannt werden, ob oder ob nicht das Fenster im Sicher
heitskontroll-Sperrbereich positioniert ist. Wenn das Fenster im Sicherheitskontrollbe
reich positioniert ist, werden die Absolutgeschwindigkeit und die Relativgeschwindigkeit
für den Öffnungs-/Schließ-Vorgang des Fensters als Antwort auf das vom Hall-Element
30 übertragene Impulssignal berechnet. Die berechneten Geschwindigkeiten werden in
einem Vergleich mit einem Referenzwert unterworfen, so daß ein Einklemmen durch
das Fenster erfaßt wird. Wenn ein Einklemmen erfaßt wurde, unterbricht der Motordreh
kreis 44 die Drehung des Motors und der Öffnungsvorgang wird in einer vorbestimmten
Größe ausgeführt. Auf diese Weise kann eine Sicherheit gewährleistet sein.
Wenn der Lagesensor 20 gemäß dem Ausführungsbeispiel verwendet wird, kann die
geöffnete/geschlossene Position des Fensters, insbesondere eine Position nahe der
vollständig geschlossenen Position des Fensters mechanisch und elektrisch erfaßt wer
den. Daher kann der Sicherheitskontroll-Sperrbereich des Fensters erkannt und Fehler
im Erfassen des Einklemmens können verhindert werden. Da der Lagesensor 20 ein
stückig mit dem Motor 9 ausgebildet ist, wird Platz zum Anbringen des Lagesensors na
he dem Fenster nicht benötigt. Als Ergebnis kann der Aufbau in der Nähe des Fensters
des Kraftfahrzeugs vereinfacht und Platz eingespart werden. Des weiteren bewirkt ein
Fehler in der Befestigungsposition des Lagesensors 20 keinen Fehler in der Erfassung
der geöffneten/geschlossenen Position des Fensters. Da das Hall-Element 30 zum Er
fassen des Drehzustands des Motors 9 im Lagesensor 20 aufgenommen ist, kann die
Anzahl der Bauteile, die zum Aufbau der Sicherheitskontrolleinrichtung benötigt werden,
verringert werden. Zusätzlich ist es vorteilhaft, daß sich die Anzahl der Schritte zum Zu
sammenbau der Fensterhebervorrichtung verringert.
Wenn ein Verschleiß des Dichtstreifens oder ein lockerer Draht 4 im Öffnungs-/Schließ-
Mechanismus 1 des Fensters bewirkt, daß sich die vollständig geschlossene Position
des Fensters in die Schließrichtung bewegt, dann weicht die relative Position zwischen
der Position des Fensters und dem Lagesensor 20 ab. Als Ergebnis ist zu befürchten,
daß ein Fehler auftritt, wenn die vollständig geschlossene Position in Übereinstimmung
mit der Ausgangsspannung vom Lagesensor 20 erfaßt wird. Der Lagesensor 20 ist je
doch so aufgebaut, daß sich die Drehscheibe 33 reibschlüssig mit dem Vorsprung 32a
des ersten Zahnrades 32, das einstückig an der Ausgangswelle 14b vorgesehen ist, im
Eingriff befindet. Daher befindet sich das Fenster selbst dann nicht in einem vollständig
geschlossenem Zustand, wenn das Eingriffsstück 37 am äußeren Ende in radialer
Richtung angekommen ist. Selbst wenn sich die Ausgangswelle 14b des Motors 9 dreht,
dreht sich das erste Zahnrad 33, das einstückig an der Ausgangswelle 14b vorgesehen
ist, bezüglich der Drehscheibe 33 im Leerlauf.
Wenn die Drehung des Motors unterbrochen wurde, wenn sich das Fenster in der voll
ständig geschlossenen Position befindet, wird ein Zustand, bei dem sich auch das Ein
griffsstück 37 an der Endstellung befindet, beibehalten. Daher kann ein Fehler zwischen
den beiden Einheiten korrigiert werden. Der vorangehend beschriebene Vorgang wird
auf ähnliche Weise durchgeführt, wenn das Eingriffsstück 37 an seiner Endstellung na
he dem Mittelabschnitt vor der Drehung der Drehscheibe 33 in der Gegenrichtung an
gekommen ist, d. h., vor der Bewegung des Fensters in die vollständig geschlossene
Position. Daher kann ein Fehler zwischen der tatsächlichen geöffneten/geschlossenen
Position des Fensters und der Position des Eingriffsstückes 37, das entlang der spiral
förmigen Führungsnut 25 bewegt wird, immer korrigiert werden. Da die Anschlüsse 27
gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel oberflächenbündig mit der Oberfläche
des gedruckten Schaltkreises 26 sind, werden mechanische Spannungen nicht an das
Kontaktteil übertragen, wenn das Kontaktteil 39 in Kontakt mit den Anschlußstücken 27
gebracht wird. Daher kann das Kontaktteil in einem stabilen Zustand mit den Anschlüs
sen 27 in Kontakt gebracht werden. Als Ergebnis kann der Sicherheitskontroll-
Sperrbereich genau erkannt werden.
Die Anschlüsse 27 gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, die aus leitenden
Filmen aufgebaut sind, können durch einen Widerstandsfilm gebildet sein, um die Posi
tion des Eingriffsstückes als Änderung des Widerstandes zu erfassen. Damit kann die
Position des Fensters im Sicherheitskontroll-Sperrbereich noch genauer erfaßt werden.
Obwohl das vorangehend beschriebene Ausführungsbeispiel mit einem Aufbau erläutert
wurde, bei dem das Hall-Element 30 einstückig im Lagesensor 20 aufgenommen ist,
kann natürlich auch ein Aufbau, der das Hall-Element nicht beinhaltet, verwendet wer
den. Beispielsweise ist eine Fensterhebervorrichtung, die gemäß einem Verfahren aus
gebildet ist, bei dem ein Einklemmen im Fenster in Abhängigkeit von einem elektrischen
Strom im Motor erfaßt wird, derart aufgebaut, daß das Hall-Element nicht vorhanden ist.
Beim vorangehenden Fall sind der gedruckte Schaltkreis und die ersten bis dritten
Zahnräder nicht notwendig. Anstelle des Hall-Elements kann eine drehbare Bürsten
struktur verwendet werden, um die Ausgabe eines Impulssignals von der drehbaren
Bürstenstruktur zu bewirken, wenn sich das dritte Zahnrad dreht.
Die Drehscheibe gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine geradlinige Führungsnut
auf, um das Eingriffsstück zu halten. Daher kann die Drehscheibe auch als ein Dreharm
ausgebildet sein, der sich in radialer Richtung geradlinig erstreckt. Wenn das Hall-
Element, wie oben beschrieben, weggelassen wird, kann der Lagesensor einen Aufbau
aufweisen, bei dem eine spiralförmige Führungsnut in der inneren Fläche des Gehäuses
ausgebildet ist und die Anschlüsse an der inneren Fläche des Gehäusedeckels ange
ordnet sein, um auf den gedruckten Schaltkreis zu verzichten.
Wie oben beschrieben wurde, ist gemäß der vorliegenden Erfindung ein Lagesensor
vorgesehen, welcher einen Bereich nahe der vollständig geschlossenen Stellung des
Fensters in Abhängigkeit von einem Drehbetrag der drehbaren Ausgangswelle des
Motors erfaßt. Als Lagesensor bewegt sich das Eingriffsstück, das in der Drehscheibe
gelagert ist, die sich aufgrund der Ausgangswelle des Motors dreht, in der geraden Füh
rungsnut der Drehscheibe in radialer Richtung, während es durch die spiralförmige Füh
rungsnut geführt wird. Wenn sich das Eingriffsstück in die äußere Position der spiralför
migen Führungsnut bewegt hat und in Kontakt mit den Anschlüssen gebracht wurde,
kann ein Ausgangssignal erhalten werden, mit dem der Sicherheitskontroll-Sperrbereich
erfaßt werden kann. Daher kann ein Fehler bei der Erfassung des Einklemmens, das
während der Sicherheitskontrolle auftritt, die durch die Fensterhebervorrichtung durch
geführt wird, verhindert werden. Auf diese Weise kann eine zuverlässige Sicherheits
kontrollfunktion ausgeführt werden. Da die vorliegende Erfindung den Aufbau aufweist,
daß sich die Drehscheibe und das Eingriffsstück entlang der spiralförmigen Führungsnut
drehen, kann die auf den Motor ausgeübte Last im Vergleich mit dem Aufbau verringert
werden, bei dem sich der spiralförmige Führungsnutabschnitt dreht. Daher kann die Er
fassung mit einer höheren Geschwindigkeit bei dem Drehvorgang durchgeführt werden.
Im Vergleich zu einem Aufbau, bei dem die Anzahl von Umdrehungen der Ausgangs
welle des Motors verringert ist, und die Positionserfassung mittels eines Aufbaus mit ei
nem Potentiometer unter Verwendung der verringerten Anzahl von Umdrehungen
durchgeführt wird, kann die Genauigkeit des Sensors zur Erfassung der Position bezüg
lich einer Änderung des Drehwinkels verbessert werden. Im Vergleich zu einem Aufbau,
bei dem die Position entsprechend einem Bewegungsbetrag des Fensters eins-zu-eins
erfaßt wird und eine Vielzahl von Umdrehungen der Ausgangswelle des Motors als eine
wiederholte Änderung im Widerstandswert im Potentiometer-Sensor erfaßt wird und ei
ne Verarbeitung des erfaßten Ausgangssignals in einem elektrischen Schaltkreis folgt,
kann der Aufbau des Schaltkreises beträchtlich vereinfacht werden. Des weiteren kann
das Auftreten eines Fehlers bei den Verarbeitungen im Schaltkreis verhindert werden
und daher kann die Erfassung genau erfolgen.
1
Öffnungs-/Schließ-Mechanismus
7
Fensterglas
9
Motor
27
Anschluß
30
Hall-Element
44
Schalter für den Motorantrieb
45
Öffnungs-/Schließ-Schalter
50
Verarbeitungseinrichtung
51
Erfassungsvorrichtung für die geöffnete/geschlossene Position
52
Erfassungsvorrichtung für die Öffnungs-/Schließ-Richtung
53
Erfassungsvorrichtung für den Sicherheitskontroll-Sperrbereich
54
Erfassungsvorrichtung für den Sicherheitskontrollbereich
56
Funktionsbefehlsvorrichtung
57
Erfassungsvorrichtung für die Absolutgeschwindigkeit
58
Erfassungsvorrichtung für die Relativgeschwindigkeit
59
erste Erfassungsvorrichtung für einen Einklemmvorgang
60
zweite Erfassungsvorrichtung für einen Einklemmvorgang
62
Funktionsbefehlsvorrichtung für die Sicherheitskontrolle
Claims (5)
1. Fensterhebervorrichtung mit einer Sicherheitseinrichtung, umfassend:
einen Lagesensor (20) zum Erfassen einer geöffneten/geschlossenen Stellung eines Fensters, das durch einen Motor (9) geöffnet/geschlossen wird, um eine Sicherheitskontrollfunktion zum Verhindern von Einklemmen in Übereinstimmung mit der erfassten, geöffneten/geschlossenen Stellung durchzuführen, wobei der Lagesensor (20) eine spiralförmige Führung (25) beinhaltet, die fest in einem einstückig durch den Motor gehaltenen Gehäuse (21) angeordnet ist;
eine Drehscheibe (33), die drehbar entlang einer Führungsfläche der spiralförmi gen Führung (25) mittels einer Ausgangswelle (14) des Motors ausgebildet ist, die in der Mitte der Spiralführung (25) angeordnet und die mit einer geradlinigen Führungsnut (36) versehen ist, die in radialer Richtung ausgebildet ist;
einen Anschluß (27), der an einer vorbestimmten Position im Gehäuse (21) ge genüber einem vorbestimmten Bereich der Spiralführung (25) angeordnet ist; und
ein Eingriffsstück (37), das in der geradlinigen Führungsnut (26) der Drehscheibe (33) gehalten und ausgebildet ist, entlang der geradlinigen Führungsnut (26) be wegt zu werden, während das Eingriffsstück (37) durch die Spiralführung (25) geführt ist und in einer vorbestimmten Bewegungsstellung in Kontakt mit dem Anschluss (27) gebracht ist, um die Ausgabe eines elektrischen Signals vom An schluss (27) zu ermöglichen.
einen Lagesensor (20) zum Erfassen einer geöffneten/geschlossenen Stellung eines Fensters, das durch einen Motor (9) geöffnet/geschlossen wird, um eine Sicherheitskontrollfunktion zum Verhindern von Einklemmen in Übereinstimmung mit der erfassten, geöffneten/geschlossenen Stellung durchzuführen, wobei der Lagesensor (20) eine spiralförmige Führung (25) beinhaltet, die fest in einem einstückig durch den Motor gehaltenen Gehäuse (21) angeordnet ist;
eine Drehscheibe (33), die drehbar entlang einer Führungsfläche der spiralförmi gen Führung (25) mittels einer Ausgangswelle (14) des Motors ausgebildet ist, die in der Mitte der Spiralführung (25) angeordnet und die mit einer geradlinigen Führungsnut (36) versehen ist, die in radialer Richtung ausgebildet ist;
einen Anschluß (27), der an einer vorbestimmten Position im Gehäuse (21) ge genüber einem vorbestimmten Bereich der Spiralführung (25) angeordnet ist; und
ein Eingriffsstück (37), das in der geradlinigen Führungsnut (26) der Drehscheibe (33) gehalten und ausgebildet ist, entlang der geradlinigen Führungsnut (26) be wegt zu werden, während das Eingriffsstück (37) durch die Spiralführung (25) geführt ist und in einer vorbestimmten Bewegungsstellung in Kontakt mit dem Anschluss (27) gebracht ist, um die Ausgabe eines elektrischen Signals vom An schluss (27) zu ermöglichen.
2. Fensterhebervorrichtung mit einer Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, wo
bei der Anschluss (27) durch ein Paar von leitenden Filmen gebildet ist, die elek
trisch leitend durch das Eingriffsstück (37) verbunden sind, wenn sich das Ein
griffsstück (37) in eine Stellung bewegt hat, die einem vorbestimmten Abstand
von einer vollständig geschlossenen Stellung des Fensters entlang der Richtung
entspricht, in der das Fenster geöffnet wird.
3. Fensterhebervorrichtung mit einer Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder
2, wobei der Lagesensor (20) mit einem Zahnrad (41), das ausgebildet ist, mit der
Ausgangswelle des Motors gedreht zu werden, mit einem Magneten (43), der in
zumindest einem Abschnitt des Umfangs des Zahnrades angeordnet ist, und mit
einem Hall-Element (30) versehen ist, das nahe dem Zahnrad angeordnet ist und
ausgebildet ist, einen Drehzustand des Magneten (43) zu erfassen, der durch die
Drehung des Zahnrades verursacht wird, und wobei zumindest die geöffne
te/geschlossene Position des Fensters als Antwort auf ein Impulssignal erfasst
wird, das vom Hall-Element (30) ausgegeben ist.
4. Fensterhebervorrichtung mit einer Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1 oder
2, wobei der Lagesensor (20) mit einem Zahnrad (41), das ausgebildet ist, durch
die Ausgangswelle des Motors (9) gedreht zu werden, mit einem Magneten (43),
der in zumindest einem Abschnitt des Umfangs des Zahnrades angeordnet ist,
und mit einem Hall-Element (30) versehen ist, das nahe dem Zahnrad angeord
net ist und ausgebildet ist, einen Drehzustand des Magneten (43) zu erfassen,
der durch die Drehung des Zahnrades verursacht ist, und wobei ein Einklemmen
im Fenster als Antwort auf ein Impulssignal erfasst wird, das vom Hall-Element
(30) ausgegeben ist.
5. Fensterhebervorrichtung mit einer Sicherheitseinrichtung nach Anspruch 1, wo
bei ein Führungsstift (38) und ein Gleitstück (39) am Eingriffsstück (37) ausgebil
det sind, wobei sich ferner der Führungsstift (38) von einer Oberfläche des Ein
griffsstückes (37) derart wegerstreckt, daß er in die Spiralführung (25) eingesetzt
ist, und wobei des weiteren das Gleitstück (39) sich von einer weiteren Oberflä
che des Eingriffsstückes (37) derart wegerstreckt, daß es elastisch auf dem An
schluss (27) gleitet.
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