DE19911468A1 - Kratzfester Bandvorlauf - Google Patents
Kratzfester BandvorlaufInfo
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Abstract
Ein Kassetten-Bandvorlauf ist mit einer dünnen Schicht aus kratzfestem Material beschichtet. Während der Einsetz- bzw. Entnahmevorgänge in ein bzw. aus einem Bandlaufwerk schützt das kratzfeste Material den Vorlauf dagegen, von Bandpfadkomponenten, beispielsweise der Vorlaufführung, der Sensorführung und dem Lese/Schreib-Kopf zerkratzt zu werden. Das kratzfeste Material wird auf dem Vorlauf unter Verwendung von Verfahren abgeschieden, die dem Fachmann geläufig sind. Die Beschichtung minimiert die Menge des erzeugten mikroskopischen Vorlaufabriebes und verringert dadurch Fehler, die aufgrund von Abstandsverlusten zwischen dem Band und dem Kopf auftreten.
Description
Die Erfindung betrifft im allgemeinen Bandvorläufe bzw. Vorlaufbänder für die
Magnetbandaufzeichnung. Insbesondere betrifft sie einen Bandvorlauf, der mit
einer dünnen Schicht aus einem Schutzmaterial beschichtet ist, die dazu dient,
den Bandvorlauf gegen ein Zerkratzen und Beschädigen während des Einset
zens bzw. Herausnehmens der Kassette bzw. Patrone zu schützen.
Aufgrund der jüngsten Fortschritte in der digitalen Informationstechnologie (bei
spielsweise Multimedia, Internet usw.) und der sich hieraus ergebenden umfang
reichen Anwendungen und Dateien hat sich der Bedarf für eine erhöhte Spei
cherkapazität, insbesondere für Archivierungs- oder Sicherungs-Zwecke be
trächtlich erhöht. Wegen ihrer Speicherkapazität, Kompaktheit und Tragbarkeit
hat sich auch die Verwendung von Bandlaufwerken stark erhöht. Ein typisches
Magnetbandlaufwerk mit nur einer Spule umfaßt ein Gehäuse, eine Basisplatte,
eine Aufnahmespule, einen hieran befestigten Aufaufnahmevorlauf, einen Le
se/Schreib-Kopf, Motoren und Steuerschaltungen, sowie eine im Gehäuse defi
nierte Öffnung, die zur Aufnahme einer Bandkassette dient.
Eine typische Bandkassette umfaßt ein Gehäuse, eine Zuführspule und ein hier
an befestigtes, fest vorgegebenes Stück eines Magnetaufzeichnungsbandes. Die
Kassette wird in das Bandlaufwerk eingeführt, um auf dem Band die gewünschte
Information zu speichern, und wird dann wieder aus dem Bandlaufwerk entnom
men und an einem sicheren Platz gelagert. Fig. 1 zeigt eine typische Bandkas
sette 10, die typischerweise 10,4 cm2 mißt und etwa 2,54 cm hoch ist.
Wie in Fig. 2b gezeigt, umfaßt ein typisches Magnetaufzeichnungsband einen
Kassetten-Vorlaufabschnitt 11 zum Einfädeln und einen Datenabschnitt 12 zum
Speichern von Daten. Beide Abschnitte sind üblicherweise aus Kunststoffmaterial
wie z. B. Polyethylenterepthalat (PET) hergestellt. Der Datenabschnitt 12 ist typi
scherweise auf einer Seite mit einem magnetischen Aufzeichnungsmaterial und
einer nicht klebenden "Rückseitenbeschichtung" auf der anderen Seite be
schichtet. In Abhängigkeit von der Speicherkapazität können solche Datenab
schnitte 12 unterschiedliche Längen und Dicken besitzen, damit sie auf die glei
che Art von Zuführspule aufgewickelt werden können. Beispielsweise weist ein
Quantum-DLT-Band III mit einem Datenabschnitt von 357 m (1170 Fuß) Länge
und einer Dicke von ungefähr 0,013 mm (0,5 Milliinch) eine formatierte Speicher
kapazität von 10 GB auf. Demgegenüber besitzt ein Quantum-DLT-Band IV mit
einem Datenabschnitt von ungefähr 542 m (1780 Fuß) Länge und einer Dicke
von 0,008 mm (0,3 Milliinch) eine formatierte Speicherkapazität von 35 GB.
Der in Fig. 2a im Detail gezeigte Vorlaufabschnitt 11 besitzt eine Länge von un
gefähr 30,5 cm (12 Inch) und besitzt im allgemeinen eine größere Querschnitts
dicke als der Bandabschnitt, so daß er infolge hiervon relativ steifer ist. Bei
spielsweise hat bei einem Quantum-DLT-Band III der Vorlaufabschnitt eine
Querschnittsdicke von ungefähr 0,038 mm (1,5 Milliinch), während der Datenab
schnitt eine Querschnittsdicke von ungefähr 0,013 mm (0,5 Milliinch) besitzt. Der
Vorlaufabschnitt 11 ist mit Hilfe einer geeigneten Klebevorrichtung nahtlos an
dem einen Ende des Datenabschnittes 12 befestigt, während das andere Ende
des Datenabschnittes 12 an einer Nabe befestigt und auf diese aufgewickelt ist,
welche um die Achse der Zuführspule herum definiert ist. Wie in Fig. 2a gezeigt,
besitzt der Vorlaufabschnitt 11 einen ausgeschnittenen Bereich 16 an der Spitze,
der dazu dient, mit dem Aufaufnahmevorlauf in Eingriff zu treten.
Ein typischer magnetischer Lese/Schreib-Kopf umfaßt einen oder mehrere erha
bene Streifen oder Träger, die Oberflächen aufweisen, über welche das Band
medium läuft. In jede Trägeroberfläche ist ein Übertrager eingebettet, der ein
Aufzeichnungsübertrager (d. h. ein Aufzeichnungs- oder Schreibkopf) zum
Schreiben von Information (d. h. Datenbits) auf das Band oder ein Wiedergabe
übertrager (d. h. ein Wiedergabe- oder Lesekopf) zum Lesen von Information vom
Band sein kann. Ein eingebetteter Aufzeichnungsübertrager erzeugt ein magneti
sches Feld in der Nähe eines kleinen Spaltes im Kern des Aufzeichnungsüber
tragers, was dazu führt, daß auf dem Magnetband Information gespeichert wird,
während dieses über die Trägeroberfläche läuft. Im Gegensatz hierzu detektiert
ein Wiedergabeübertrager ein magnetisches Feld in der Nähe der Oberfläche
des Magnetbandes in der Nachbarschaft eines kleinen Spaltes, wenn das Medi
um über die Trägeroberfläche läuft.
Typischerweise ist ein mikroskopischer Abstand zwischen dem Spalt des Über
tragerkerns und dem Aufzeichnungsmedium vorhanden. Dieser Abstand vermin
dert die Magnetfeldkopplung zwischen dem Aufzeichnungsübertrager und dem
Band während des Schreibens und zwischen dem Wiedergabeübertrager und
dem Band während des Lesens. Die Magnetfeldkopplung nimmt exponentiell
sowohl mit einer Zunahme des Abstandes zwischen dem Band und dem Träger
als auch mit der Zunahme der Aufzeichnungsdichte ab. Daher ist es wün
schenswert, das Band in engem Kontakt mit dem Übertragerkern und insbeson
dere in Kontakt mit dem Spalt im Kern zu halten und somit die "Abstandsverluste"
zu minimieren.
Während des Betriebs verbindet sich beim Einsetzen einer Bandpatrone bzw.
-kassette 10 in das Bandlaufwerk ein Aufnahmevorlauf mit dem Kassettenvorlauf
11 um das Band von der Zuführspule abzuziehen und auf die Aufnahmespule zu
überführen. Wenn die Kassette herausgenommen wird, wird der Aufnahmevor
lauf vom Kassettenvorlauf "entkoppelt" und der Datenabschnitt 12 und der Kas
settenvorlauf 11 werden in die Kassette zurückgeführt. Der Vorgang des Ver-
und Entkoppelns des Aufnahmevorlaufs mit bzw. von dem Kassettenvorlauf um
faßt ein Zusammen- bzw. Auseinanderführen der Vorlaufsabschnitte, wie dies im
Detail in der US-Patentanmeldung 08/666.854 beschrieben ist, auf deren Inhalt
hier in vollem Umfang Bezug genommen wird.
Während des Vorganges des Einsetzens bzw. Entnehmens einer Kassette in ein
oder aus einem Laufwerk folgt der Kassettenvorlauf 10 einem Pfad 19, wie in Fig.
3 gezeigt, der durch Band-Führungsrollen 24 und den Lese/Schreib-Kopf 23 de
finiert wird. Wie in Fig. 3 gezeigt, führt die relative Steifigkeit des Kassettenvor
laufs 11 dazu, daß der Kassettenvorlauf 11 mit der Vorlaufführung 22, dem Le
se/Schreib-Kopf 23 und der Sensorführung 27 in Berührung kommt und an die
sen Elementen reibt, wobei die Berührungspunkte mit dem Bezugszeichen 25
gekennzeichnet sind. Da diese Komponenten üblicherweise aus einem Material
bestehen, das härter ist als das Material des Kassettenvorlaufs 11, wird im all
gemeinen durch den Kontakt zwischen diesen Elementen mikroskopischer Ab
rieb von Vorlaufmaterial erzeugt. Bei wiederholten Einsetz/Entnahmevorgängen
wird der vom Vorlauf stammende Abrieb üblicherweise auf den Datenabschnitt
12 und eventuell auch auf die Lese/Schreib-Oberfläche des Lese/Schreib-Kopfes
23 übertragen. Dies führt zu unerwünschten Abstandsverlusten zwischen dem
Kopf und dem Medium, was zu Fehlern beim Lesen, Schreiben und bei der Ei
chung führt.
Die vorliegende Erfindung schafft einen Bandvorlauf, der eine Beschichtung aus
einem kratzfesten Material besitzt, das den Abrieb vom Bandvorlauf durch Krat
zen und damit auch die Verschmutzung des Lese/Schreib-Kopfes minimiert.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Bandvorlauf, der mit einer dünnen
Schicht aus kratzfestem Material beschichtet ist. Der beschichtete Bandvorlauf
führt zu einer ökonomisch günstigen Einrichtung, die dazu dient, das Zerkratzen
des Bandvorlaufes und den sich hieraus ergebenden Abrieb, der während der
Einsetz- bzw. Entnahmevorgänge der Kassette erzeugt wird, zu vermindern. Der
kratzfeste Bandvorlauf vermindert Fehler beim Lesen, Schreiben oder Eichen,
die auf Abstandsverlusten zwischen dem Lese/Schreib-Kern und dem Medium
beruhen.
Es ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein kratzfestes Material auf eine Seite
eines Kassettenvorlaufs einer Magnetbandkassette aufzubringen. Das kratzfeste
Material verhindert, daß sich Abrieb infolge einer Berührung des Bandvorlaufes
mit Bandpfadelementen, wie z. B. mit der Vorlaufführung, der Sensorführung und
dem Schreib/Lese-Kopf bildet.
Es ist auch ein Ziel der vorliegenden Erfindung, für das kratzfeste Material eine
derartige Dicke vorzusehen, daß die relative Steifigkeit des Bandvorlaufes un
verändert bleibt.
Diese und andere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden detail
lierten Beschreibung und einem Studium der Zeichnungsfiguren.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine dem Stand der Technik entsprechende
Kassette, die den Kassettenvorlauf aus Fig. 2a umfaßt,
Fig. 2a eine Draufsicht auf einen Abschnitt eines dem Stand der Technik
entsprechenden Kassettenvorlaufs,
Fig. 2b eine Seitenansicht eines Abschnittes eines dem Stand der Technik
entsprechenden Bandes und eines zugehörigen Kassettenvor
laufs,
Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf den Bandpfad eines dem Stand
der Technik entsprechenden Bandlaufwerkes einschließlich der
Kassettenspule der Bandkassette aus Fig. 1 und
Fig. 4 eine Querschnittsansicht eines Abschnittes des Kassettenvorlaufs
und des Bandes gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfin
dung.
Die hier beschriebene Erfindung betrifft einen Bandvorlauf und seine Verwen
dung bei Bandlaufwerk-Kassetten und Bandlaufwerken. In der folgenden Be
schreibung werden zahlreiche spezielle Details wiedergegeben, um ein vertieftes
Verständnis der vorliegenden Erfindung zu ermöglichen. Es ist für den Fachmann
jedoch offenkundig, daß die vorliegende Erfindung ohne einige dieser oder alle
diese speziellen Details ausgeführt werden kann. Andererseits wurden allgemein
bekannte Strukturen und/oder Vorgehensweisen nicht im einzelnen beschrieben,
um die vorliegende Erfindung nicht unnötig zu verschleiern.
Fig. 3 ist eine schematische Darstellung eines Bandlaufwerkes, welche die Kom
ponenten wiedergibt, die speziell für die vorliegende Erfindung signifikant sind,
wozu die Bandkassette 10 gehört, die durch die Zuführspule 21 dargestellt wird.
Wie oben erwähnt, wird der Bandpfad 19 durch eine Vielzahl von Bandführungs
walzen 24 und den Lese/Schreib-Kopf 23 definiert.
Jede Bandführungswalze 24 ist am Bandlaufwerk in drehbarer Weise montiert
und so konstruiert, daß sich eine minimale seitliche Bandbewegung (LTM) ergibt,
wenn das Band über den Lese/Schreib-Kopf läuft. Im wesentlichen ist jede
Bandführungswalze 24 ein bearbeiteter Zylinder. Jede Walze 24 umfaßt einen
Schaft, eine Bandanlageoberfläche und wenigstens einen Flansch, der dazu
dient, mit den Längskanten des Bandes in Berührung zu treten und diese zu füh
ren. Die US-Patente 5,414,585 und 5,173,828 beschreiben im einzelnen bevor
zugte Ausführungsformen derartiger Bandführungswalzen 24. Der Inhalt dieser
Druckschriften wird durch Bezugnahme in die vorliegende Beschreibung mit auf
genommen.
Wie in Fig. 3 gezeigt, ist die Vorlaufführung 22 ein langgestrecktes Element, das
an der Bandlaufwerksbasis in unmittelbarer Nähe der Bandführungswalzen 24
montiert ist, um zu verhindern, daß das Band vom Bandpfad 19 wegläuft. Typi
scherweise ist die Vorlaufführung 22 aus einem Polykarbonat-Material herge
stellt. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß auch andere geeignete Materialien
verwendet werden können. Die Sensorführung 27 ist in ähnlicher Weise an der
Bandlaufwerksbasis in unmittelbarer Nähe der Aufnahmespule 26 montiert und
umfaßt einen optischen Sensor, der dazu dient, Bandende- und Bandanfang-
Indikatoren (EOT und BOT) zu erkennen, die an vorbestimmten Stellen längs des
Bandes 12 definiert sind und den Anfang bzw. das Ende des Bandes 12 kenn
zeichnen.
Motoren 50 und 51 (die in gestrichelten Linien dargestellt sind) treiben die Zu
führspule 21 bzw. die Aufnahmespule 26 an. Ein geeigneter Abgleich zwischen
den entgegengesetzten Drehmomenten der beiden Motoren liefert die erforderli
che mechanische Spannung und erzeugt auch die Bewegung des Bandes ent
weder in die Kassette 10 hinein oder aus ihr heraus.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß der Erfindung ist, wie in Fig. 4
gezeigt, der Kassettenvorlauf 11 mit einer dünnen Schicht 13 aus kratzfestem
Material beschichtet. Vorzugsweise ist das kratzfeste Material ausreichend wi
derstandsfähig, so daß auch bei einem wiederholten Kontakt mit Komponenten
des Bandpfades kein Zerkratzen oder Abschuppen auftritt. Gleichzeitig ändert
das kratzfeste Material vorzugsweise die relative Steifigkeit des Vorlaufes nicht.
Beispielsweise ist eine Schicht aus Acrylharz, die eine Querschnittsdicke von un
gefähr 2 µ aufweist, ausreichend kratzfest und erlaubt es dem Vorlauf 11 den
noch, die gleiche relative Steifigkeit bzw. Flexibilität beizubehalten. Für den
Fachmann ist klar, daß das kratzfeste Material auf das Band mit herkömmlichen
Verfahren aufgebracht werden kann, die denjenigen ähnlich sind, die verwendet
werden, um die magnetische Beschichtung und die Rückseitenbeschichtung auf
das Band aufzubringen. Beispielsweise ist das Gravurwalzenbeschichten ein
Verfahren, das verwendet wird, um magnetisches Material auf das Aufzeich
nungsband aufzubringen; dieses Verfahren wird im einzelnen in "The Complete
Handbook of Magnetic Recording", vierte Auflage, von Finn Jorgensen beschrie
ben. Es sei darauf hingewiesen, daß die tatsächliche Dicke des kratzfesten Mate
rials von der Art des verwendeten kratzfesten Materials, der Größe der zusätzli
chen Versteifung, die für den Vorlauf akzeptabel ist, und anderen derartigen
Faktoren abhängt.
Der Kassettenvorlauf 11 und der Aufnahmevorlauf sind im allgemeinen hinsicht
lich der Länge so dimensioniert, daß sie sich über den gesamten Bandpfad er
strecken, wenn sie verbunden sind. Wegen der relativen Steifigkeit des Vorlaufes
11 und der Art und Weise, mit der der Vorlauf auf die Zuführspule 21 aufgewic
kelt wird, hat der Vorlauf 11 die Tendenz, sich von den Bandwalzen 24 weg zu
"biegen" und dadurch während des Einsetz- oder Entnahmevorganges in Berüh
rung mit der Vorlaufführung 22 und der Sensorführung 27 zu kommen, wie dies
in Fig. 3 gezeigt ist. Ohne das kratzfeste Material zeigt dieses wiederholte Inbe
rührungkommen die Tendenz, mikroskopisch feinen Abrieb vom Vorlauf zu er
zeugen. Gemäß den Prinzipien der vorliegenden Erfindung ist die Oberfläche des
Vorlaufes, die mit den Bandpfadkomponenten in Berührung kommt, mit einem
kratzfesten Material beschichtet, wie dies in Fig. 4 gezeigt ist. Alternativ können
beide Oberflächen des Vorlaufes mit kratzfestem Material beschichtet sein.
Bei Experimenten, die von den Efindern der vorliegenden Erfindung ausgeführt
wurden, führte die Verwendung eines kratzfesten Kassettenvorlaufes zu einer
Verringerung der Rate der Lese- oder Eichfehler von einem bei etwa 2.000 Ein
setz- bzw. Entnahmezyklen zu einem bei ungefähr 10.000 Zyklen.
Die vorliegende Erfindung schafft spezielle Vorteile und günstige Ergebnisse für
Band-Speicheranwendungen, bei denen viele Kassetten beständig in die selben
Laufwerke eingesetzt bzw. aus ihnen entnommen werden.
Claims (8)
1. Bandkassette zum Zuführen eines magnetischen Aufzeichnungsbandes
in ein Bandkassetten-Datenspeicher-Subsystem, wobei die Bandkas
sette folgende Bestandteile umfaßt:
ein Gehäuse,
eine im Gehäuse drehbar befestigte Spule, wobei ein erstes Ende des magnetischen Aufzeichnungsbandes an der drehbaren Spule befestigt ist, und
ein Vorlaufabschnitt mit dem zweiten Ende des Bandes verbunden ist, der mit einem kratzfesten Material beschichtet ist.
ein Gehäuse,
eine im Gehäuse drehbar befestigte Spule, wobei ein erstes Ende des magnetischen Aufzeichnungsbandes an der drehbaren Spule befestigt ist, und
ein Vorlaufabschnitt mit dem zweiten Ende des Bandes verbunden ist, der mit einem kratzfesten Material beschichtet ist.
2. Bandkassette nach Anspruch 1, bei der das kratzfeste Material aus ei
nem Akryl-Material besteht.
3. Bandkassette nach Anspruch 1, bei der der Vorlaufabschnitt zwei Ober
flächen aufweist, von denen die eine mit dem kratzfesten Material be
schichtet ist.
4. Bandkassette nach Anspruch 2, bei der das kratzfeste Material ungefähr
2 µ dick ist.
5. Langgestrecktes Band, das einen Datenabschnitt und einen Vorlaufab
schnitt aufweist, der an einem Ende des Datenabschnittes befestigt ist,
wobei der Vorlaufabschnitt mit einem kratzfesten Material beschichtet
ist.
6. Langgestrecktes Band, nach Anspruch 5, bei dem der Datenabschnitt
mit einem magnetischen Material beschichtet ist.
7. Datenspeicher- und Lese-Subsystem mit einer Bandkassette zum Auf
zeichnen und Wiedergeben von digitalen Verwenderdaten von einem
formatierten Datenspeicherband, wobei das Subsystem folgende Be
standteile umfaßt:
eine Basisplatte,
eine Aufnahmespule, die in drehbarer Weise an der Basisplatte mon tiert ist,
einen Aufnahmevorlauf, der an der Aufnahmespule befestigt ist und Einrichtungen zum Drehen der Aufnahmespule,
wobei die Bandkassette folgendes umfaßt:
ein Gehäuse,
eine im Gehäuse drehbar befestigte Spule,
wobei ein erstes Ende des Datenspeicherbandes an der Nabe befestigt ist und
wobei ein Kassettenvorlaufabschnitt an einem zweiten Ende des Datenspeicherbandes befestigt und mit einem kratzfesten Material beschichtet ist.
eine Basisplatte,
eine Aufnahmespule, die in drehbarer Weise an der Basisplatte mon tiert ist,
einen Aufnahmevorlauf, der an der Aufnahmespule befestigt ist und Einrichtungen zum Drehen der Aufnahmespule,
wobei die Bandkassette folgendes umfaßt:
ein Gehäuse,
eine im Gehäuse drehbar befestigte Spule,
wobei ein erstes Ende des Datenspeicherbandes an der Nabe befestigt ist und
wobei ein Kassettenvorlaufabschnitt an einem zweiten Ende des Datenspeicherbandes befestigt und mit einem kratzfesten Material beschichtet ist.
8. Verfahren zum Minimieren der Beschädigung des Vorlaufabschnittes ei
nes in einer Bandkassette befindlichen Bandes, das einen Bandab
schnitt und einen Vorlaufabschnitt aufweist, wobei dieses Verfahren den
Schritt umfaßt, daß eine Beschichtung aus kratzfestem Material auf den
Vorlaufabschnitt aufgebracht wird.
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| GB (1) | GB2348044A (de) |
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| JPS5928279A (ja) * | 1982-08-04 | 1984-02-14 | Sanyo Kokusaku Pulp Co Ltd | 磁気テ−プ用リ−ダ−テ−プ |
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- 1999-03-15 GB GB9905823A patent/GB2348044A/en not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G11B 23/107 |
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| 8131 | Rejection |